Desmond Dekker

Desmond Dekker Einer der größten Hits des jamaikanischen Sängers Desmond Dekker war „The Israelites“

Desmond Dekker (16. Juli 1941 als Desmond Adolphus Dacres – 25. Mai 2006) war ein einfluss- und erfolgreicher jamaikanischer Rocksteady-, Ska- und Reggae-Sänger und -Songwriter. „007 Shanty Town“, das Debütalbum von ihm und seiner Backingband The Aces, ist im Jahr 1967 über Pyramid (The Maytals, Roland Alphonso, Derrick Morgan) erschienen. 

Desmond Dekker zählt unumstritten zu den bedeutendsten Musiker*innen, die Jamaika hervorgebracht hat. Internationale Anerkennung – insbesondere unter britischen Mods und Skinheads – erreichte der Musiker Ende der 1960er-Jahre, noch vor Bob Marley. Diesen hat Dekker in dessen musikalischen Anfangsjahren gefördert und lebenslang maßgeblich geprägt. Dekkers Markenzeichen sind neben seiner souligen Gesangsstimme die politischen Inhalte seiner Songs. In denen beschäftigte er sich etwa mit dem von Armut und Gewalt geprägten Alltag in den jamaikanischen Ghettos. Auch die Bedeutung von Spiritualität war häufig Thema in den Stücken des strenggläubigen Christen. Aufgewachsen ist Dekker als Sohn einer religiösen Familie in Kingston. Hier absolvierte er zunächst eine Ausbildung als Schweißer. An seinem Arbeitsplatz trällerte Dekker häufig vor sich hin und wurde deshalb von seinen beeindruckten Kolleg*innen ermutigt, es als professioneller Musiker zu versuchen. Landesweite Berühmtheit erreichte er Anfang der 60er mit Stücken wie „Honour Your Mother And Your Father“ und „King Of Ska“. Auf letzterem wurde er von The Maytals gesanglich begleitet. Gegen Ende des Jahrzehnts sicherte er sich auch den internationalen Erfolg. „Israelites“, das nach wie vor zu seinen bekanntesten Songs zählt, erreichte 1969 die Spitze der britischen Singlecharts. Im selben Jahr zog der Künstler nach England, wo er unter anderem über das renommierte 2-Tone-Label veröffentlichte und wesentlich zur internationalen Popularisierung von jamaikanischer Musik beitrug. 

Desmond Dekker starb am 25. Mai 2006 an einem Herzinfarkt. Diverse Mitglieder seiner Backingband The Aces geben regelmäßig Tribut-Konzerte zu seinen Ehren.



Desmond Dekker im Programm von ByteFM:

Desmond Dekker wäre heute 80: „007 (Shanty Town)“

(16.07.2021)
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Desmond Dekker wäre heute 80: „007 (Shanty Town)“
Desmond Dekker war der einer der ersten internationalen jamaikanischen Popstars (Bild: Cover „Greatest Hits“) Der Song „007 (Shanty Town)“ war 1967 ein Hit für den im Jahr 2006 gestorbenen jamaikanischen Sänger Desmond Dekker. // Desmond Dekker war der einer der ersten internationalen jamaikanischen Popstars (Bild: Cover „Greatest Hits“) Der Song „007 (Shanty Town)“ war 1967 ein Hit für den im Jahr 2006 gestorbenen jamaikanischen Sänger Desmond Dekker. Heute wäre der 80. Geburtstag des Künstlers aus Kingston, dessen Einfluss auch in Europa zu spüren war. Eigentlich ist der einzige Jamaikaner, der eine noch größere Rolle für die internationale Popularisierung von Reggae spielte, Bob Marley. // Denn er war es, der Marleys Talent erkannte und ihn an den Produzenten Leslie Kong vermittelte. Desmond Dekker ebnete aber auch noch in einer anderen Hinsicht den Weg für Marleys Erfolg. Denn 1968 landete er mit seiner Band Desmond Dekker & The Aces den ersten internationalen Reggae-Smash-Hit „Israelites“. 1968 ist auch ungefähr das Geburtsjahr des Reggae. // Durch die Lyrics wurde der Song auch zu einer Hymne der Straßenkultur der „Rude boys“. In Großbritannien, der späteren Wahlheimat von Desmond Dekker, inspirierte die Medienpräsenz eines jamaikanischen Popstars auch die große jamaikanische Community. // Die Rude-boy-Ästhetik wurde zudem nicht zuletzt durch Dekker zum identitätsstiftenden Moment der Jugendlichen der jamaikanisch-britischen Jugend. Der jamaikanische Ska-, Rocksteady- und Reggae-Sänger Desmond Dekker wurde heute vor 80 Jahren, am 16. Juli 1941, in Kingston geboren und starb 2006. Sein erster internationaler Hit „007 (Shanty Town)“ ist heute unser Track des Tages.

Reggae ist nun Weltkulturerbe

(01.12.2018)
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Reggae ist nun Weltkulturerbe
Jahrhundert kolonialisierten Insel, die 1962 die Unabhängigkeit erlangte, Bandenkriege, Gewalt und nicht zuletzt die Spiritualität der Rastafari wird in der Musik reflektiert. Ein Beispiel ist „007 (Shanty Town)“ von Desmond Dekker And The Aces. Der 1967 veröffentlichte Song thematisiert die Gewalt seitens der jamaikanischen Regierung gegen eine StudentInnen-Demonstration.

Zum Tod der jamaikanischen Pop-Pionierin Millie Small

(07.05.2020)
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Zum Tod der jamaikanischen Pop-Pionierin Millie Small
Ihr Erfolg ebnete aber den Weg für zahlreiche andere jamaikanische Künstler*innen, die in den nachfolgenden Jahren Charterfolge in Großbritannien hatten, wie zum Beispiel Prince Buster mit „Al Capone (1967)“ oder Desmond Dekker And The Aces 1967 mit „007 (Shanty Town)“ und 1969 mit „Israelites“. Nachdem Small zuletzt im Jahr 1970 Studio-Aufnahmen gemacht hatte, zog sie sich zunehmend aus der Öffentlichkeit zurück.

The Beatles

(04.06.2017)
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The Beatles
The starting lyric, "Desmond has a barrow in the market-place", was a reference to the first internationally renowned Jamaican ska and reggae performer Desmond Dekker who had just had a successful tour of the UK. The tag line "ob-la-di, ob-la-da, life goes on, brah" was an expression used by Nigerian conga player Jimmy Scott-Emuakpor, an acquaintance of McCartney.

ByteFM Magazin

Ho99o9 zu Gast

(16.04.2019 / 15 Uhr)
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Jahre alt geworden wäre und der maßgeblich an Marvin Gayes Superhit ‚Let‘s Get It On‘ beteiligt war. Dazu gibt es den ersten Millionenseller des Reggae von Desmond Dekker zu hören, der heute vor 50 Jahren die britischen Charts eroberte.

Forward The Bass

Rocksteady Special II

(19.11.2018 / 18 Uhr)
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Forward The Bass - Rocksteady Special II
Im Zeitraum von 1966 bis 1969 erschien eine riesige Menge an Musik, die zumeist auf 7 Inches den Weg auf die Dancefloors und in die Wohnzimmer fand. Mit dabei sind: The Untouchables, Joya Landis, Keith & Tex, David Isaacs, The Maytals, Desmond Dekker & The Aces, Clancy Eccles, The Ethiopians, Derrick Morgan, The Upsetters und viele mehr. Gerade erst erschien die äußerst umfangreiche und extrem günstige Zusammenstellung "This Is Trojan Rock Steady" (siehe Cover) mit 50 Perlen dieses goldenen Zeitalters jamaikanischer Musik.

Rock-Ola

Barry White & Peter Cetera

(15.09.2014 / 14 Uhr)
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Schwerpunkte der Sendung: Runde Geburtstage hatten Barry White und Peter Cetera. Singles aus dem Sommer 1969 von Desmond Dekker, Humble Pie, Bob Dylan uva. Neu im Regal: Asa, Alaska, Zeus.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Thomas Frisch

(16.07.2012 / 10 Uhr)
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Außerdem erinnern wir uns an die Filmpremiere von The Wall, an den Gitarristen der New York Dolls Johnny Thunders, den King of Ska Desmond Dekker und gratulieren Stewart Copeland zum 60. Geburtstag. Wie immer gibt es Musik aus unserem Album der Woche, Konzerte und Festivals, die wir empfehlen und die eine oder andere Vorschau auf das Wochenprogramm.

Forward The Bass

The Trojan Story, Alborosie, Guacáyo u. a.

(14.06.2021 / 18 Uhr)
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Forward The Bass - The Trojan Story, Alborosie, Guacáyo u. a.
Mit 50 Titeln werden dabei vor allem die 60er-Jahre jamaikanischer Musik beleuchtet. Im ersten Teil dieser Sendung hört Ihr Lieder von Lord Tanamo, Desmond Dekker & The Aces, The Techniques, Jimmy Cliff und anderen, die an diese Anfänge erinnern. Danach springt die Sendung ins Heute.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Juliane Reil

(15.07.2016 / 15 Uhr)
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Mit seiner fragilen Stimme sang er Liebeslieder aber auch sozialkritische Protestsongs. Eine Generation älter als Gregory Isaacs war Desmond Dekker. Als "König des Ska" wurde er zum wichtigsten Botschafter der jamaikanischen Musik, vor allem in Europa.

ByteFM Magazin

am Abend mit Juliane Reil

(15.07.2016 / 19 Uhr)
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Unter anderem mit Musik zum 65sten Geburtstag von Gregory Isaacs und Musik von Desmond Dekker, der morgen 75 Jahre alt geworden wäre.

ByteFM Magazin

Dream Baby Dream

(16.07.2021 / 14 Uhr)
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Heute unter anderem mit Musik anlässlich des 80. Geburtstags von Desmond Dekker. Der jamaikanische Sänger, der 2006 gestorben ist, war in mehrerlei Hinsicht eine wichtige Figur des Reggae-Genres. Außerdem: Musik zum heutigen fünften Todestag von Alan Vega, der im Laufe seiner Karriere elf Soloalben und fünf Alben als Suicide zusammen mit Martin Rev aufgenommen hat.

Forward The Bass

Roots of Reggae pt. 1

(15.04.2019 / 18 Uhr)
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Forward The Bass - Roots of Reggae pt. 1
Dabei begegnen uns rauschend-kratzige Originalaufnahmen aus den 50ern (von Hubert Porter, Count Lasher und The Folkes Brothers), eine Live-Show der Jolly Boys in Schweden, die ersten Gehversuche des Ska mit Justin Hinds & The Dominoes, Don Drummond & The Skatalites, Clancy Eccles, The Maytals, Desmond Dekker und Alton Ellis sowie die ruhigeren, ernsten Töne des Rocksteady (Hopeton Lewis, Derrick Morgan, Ken Boothe und Leroy Sibbles).

Was ist Musik

Weiß, doppelt, too much. 50 Jahre später

(25.11.2018 / 19 Uhr)
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Das gelingt mir nicht, aber meiner Oma gegenüber tue ich so. Was in den fünfzig Jahren seitdem geschah? Heute in Was ist Musik. Starring: Nina Simone, Desmond Dekker, The Breeders, Howard Carpendale, Matthias Schaffhäuser, Danger Mouse, Hüsker Dü, Max Romeo

ByteFM Magazin

am Morgen mit Juliane Reil

(15.07.2016 / 10 Uhr)
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Mit seiner fragilen Stimme sang er Liebeslieder aber auch sozialkritische Protestsongs. Eine Generation älter als Gregory Isaacs war Desmond Dekker. Als "König des Ska" wurde er zum wichtigsten Botschafter der jamaikanischen Musik, vor allem in Europa.

Forward The Bass

Version Excursion 3

(14.03.2016 / 18 Uhr)
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Forward The Bass - Version Excursion 3
Alton Ellis, Alpha Blondy, Don Bonn, Dreadsquad feat. Blackout JA, Saralène's Lion Hearts Dub Band, Desmond Dekker und die Easy Star All-Stars geben sich hier nebst anderen ein Stelldichein. Nicht selten geht es dabei sehr schnulzig zu.....

Forward The Bass

Themenspecial: Mama Afrika

(14.10.2019 / 18 Uhr)
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Forward The Bass - Themenspecial: Mama Afrika
So entstand (und entsteht) eine ganze Reihe an hörenswerten Liedern, die der Sehnsucht nach einer Rückkehr zu den eigenen Wurzeln Ausdruck verleiht. Die heutige Sendung stellt euch 15 Titel vor, die alle (Mama) Afrika im Namen tragen – von Desmond Dekker über Peter Tosh, Bob Marley, Mighty Diamonds und Third World bis hin zu Jimmy Cliff, Garnett Silk, Luciano und Cocoa Tea.

Was ist Musik

Ob-La-Di Madiba Ob-La-Da. Drake, Beatles, kulturelle Aneignung

(09.04.2017 / 19 Uhr)
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The starting lyric, "Desmond has a barrow in the market-place", was a reference to the first internationally renowned Jamaican ska and reggae performer Desmond Dekker who had just had a successful tour of the UK. The tag line "ob-la-di, ob-la-da, life goes on, brah" was an expression used by Nigerian conga player Jimmy Scott-Emuakpor, an acquaintance of McCartney.

Was ist Musik

Ob-La-Di Madiba Ob-La-Da. Drake, Beatles, kulturelle Aneignung

(02.04.2017 / 19 Uhr)
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The starting lyric, "Desmond has a barrow in the market-place", was a reference to the first internationally renowned Jamaican ska and reggae performer Desmond Dekker who had just had a successful tour of the UK. The tag line "ob-la-di, ob-la-da, life goes on, brah" was an expression used by Nigerian conga player Jimmy Scott-Emuakpor, an acquaintance of McCartney.”

ByteFM Magazin

mit Michael Hager

(16.07.2012 / 15 Uhr)
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Heute mit einem echten Geburtstagskalender: Woody Guthrie zum 100sten, Stewart Copeland und Johnny Thunders zum 60sten, Desmond Dekker zum 70sten. Außderm Musik aus unserem Album der Woche, eine Menge Programmtipps für die neue Woche auf ByteFM und ein Gespräch mit ByteFM-Moderator Dennis Kastrup, der am vergangenen Wochenende das Optimus Alive Festival in Lissabon besucht hat.


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