Janis Joplin

Janis Joplin Bild: Janis Joplin (Foto: Wikimedia Commons)

Janis Joplin (* 19. Januar 1943 in Port Arthur, Texas) war eine US-amerikanische Sängerin der Hippie-Ära. Sie trat beim Woodstock-Festival auf und gilt als Ikone ihrer Zeit. Sie starb 1970.  


Im Alter von 18 Jahren zog Janis Joplin nach Kalifornien, wo sie anhand von Aufnahmen eine Gesangstechnik entwickelte, die sich an Soul-Musik und an Blues-SängerInnen wie Bessie Smith ausrichtete. 1963 zog sie nach San Francisco, wo sie ihre ersten professionellen Aufnahmesessions hatte. Als Teil von der Band Big Brother And The Holding Company erreichte Joplin ihren musikalischen Durchbruch: Mit ihrer für eine weiße Sängerin ungewöhnlichen Blues-Stimme, mitunter aggressiver Intonation und einem exzentrischen Auftreten machte sie sich einen Namen mit Interpretationen von Liedern wie Erma Franklins „Piece Of My Heart“ und dem George-Gershwin-Standard „Summertime“.


Am 4. Oktober 1970 wurde Janis Joplin tot in ihrer Wohnung aufgefunden, mit einer Überdosis Heroin und Alkohol im Blut. Sie wurde nur 27 Jahre alt.



Janis Joplin im Programm von ByteFM:

Janis Joplin, 27

(19.01.2013)
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Foto: David Gahr „Some people die, some people survive. I belong to those who survive.“ Das soll Janis Joplin einst gesagt haben. Janis, die große Stimme der 1960er-Jahre, die "Queen of Psychedelic Soul" und "Queen of Rock'n'Roll". // In ihrer Limousine saß sie lieber auf dem Beifahrersitz und sie hatte ein ziemlich klischeehaft psychedelisch angemaltes Auto. Immerhin: Es war ein Porsche! Über Janis Joplin wurde viel geschrieben, sie gilt als eine der großen Ikonen der Rockmusik der 1960er, ihre Fans liebten sie, lieben sie noch immer. // Den besagten bunten Porsche fand Cooke vor ihrem Hotel. Janis Joplin war in ihrem Hotelzimmer an einer Überdosis gestorben. "I belong to those who survive." Janis Joplin hatte letztendlich recht. Das Album "Pearls" wurde posthum veröffentlicht. // Und das nicht nur, weil sie Mitglied im mindestens ebenso berühmten wie berüchtigten Club 27 ist. Noch immer wird Janis Joplin bewundert; für ihre aufmüpfige Art, für die Federboas und Glitzeroberteile, für diese Stimme, für all den Rock'n'Roll. 1995 wurde Janis Joplin in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen. // Noch immer wird Janis Joplin bewundert; für ihre aufmüpfige Art, für die Federboas und Glitzeroberteile, für diese Stimme, für all den Rock'n'Roll. 1995 wurde Janis Joplin in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen. Am 19. Januar wäre Joplin 70 Jahre alt geworden. Über Janis Joplin wurde viel geschrieben. Der Kramladen mit Volker Rebell am 17. Januar 2013 beschäftigte sich ausführlich mit der Sängerin und den vielen Publikationen, die sich mit ihr befasst haben.

"She dares to be different": Janis Joplin wäre 75 geworden

(19.01.2018)
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Traute sich anders zu sein: Janis Joplin, die „First Lady“ des Rock'n'Roll (Foto: By Albert B. Grossman Management, New York, Public domain, via Wikimedia Commons, dieses Bild wurde digital nachbearbeitet) Wer im Jahr 1960 ein Exemplar der US-amerikanischen Campus-Zeitschrift „The Daily Texan“ aufschlug, könnte dort ein Profil über eine besonders interessante Kommilitonin mit dem Titel „Sie traut sich, anders zu sein“ lesen: „Wenn sie Lust hat geht sie barfuß, in Seminaren trägt sie Jeans, weil sie bequemer sind, und sie hat immer und überall ihre Autoharp dabei – für den Fall, dass ein neuer Song sie überkommt. // Ihr Name ist Janis Joplin.“ Neun Jahre später sollte diese junge Frau vor über Hunderttausend Menschen auf der Bühne des Woodstock-Festival stehen, ein Jahr danach war sie tot. Heute wäre Janis Joplin, die „First Lady“ des Rock‘n‘Roll, 75 Jahre alt geworden. // Es war ein ironischer Appell, gegen die Konformität, für das Anderssein. Es sollte ihre letzte Aufnahme sein. Drei Tage später wurde Janis Joplin tot in ihrer Wohnung aufgefunden, mit einer Überdosis Heroin und Alkohol im Blut. Sie wurde nur 27 Jahre alt.

Kramladen

Janis Joplin – zum 70. Geburtstag

(17.01.2013 / 23 Uhr)
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Über Janis Joplin, die am 19. Januar 1943 geboren wurde und am 4. Oktober 1970 starb, ist (fast) alles geschrieben worden. Aus Anlass ihres 70. Geburtstages blättert der Kramladen in diversen Publikationen über Janis Joplin und spielt einige ihrer großen Songs. // Geburtstages blättert der Kramladen in diversen Publikationen über Janis Joplin und spielt einige ihrer großen Songs. „Schuld war nur – der Sex. Auf die Standardfrage aller Journalisten, wie es denn nun angefangen habe mit ihrer phänomenalen Karriere, hatte Janis Joplin eine Antwort mit Schlagkraft parat: ‚Travis war so verdammt gut im Bett. // Auf die Standardfrage aller Journalisten, wie es denn nun angefangen habe mit ihrer phänomenalen Karriere, hatte Janis Joplin eine Antwort mit Schlagkraft parat: ‚Travis war so verdammt gut im Bett. Wie konnte ich da nein sagen?’ Travis Rivers, ein junger Musiker, war im Jahre 1966 ins texanische Austin gekommen, wo Janis wohnte und bislang mit wechselnden Begleitmusikern in drittklassigen Clubs gespielt hatte, um sie davon zu überzeugen, dass ihr in Kalifornien eine große Karriere gelingen würde. // Der künstlerische Durchbruch kam schließlich an einem Juni-Wochenende im Jahr 1967. Auf dem (längst legendären) Festival im kalifornischen Monterey schlurfte Janis Joplin vor ein paar hunderttausend Zuhörern in einem Hosenanzug aus silberweißem Laméstoff auf die Bühne, stampfte mit dem Fuß auf und sang zur kakophonischen Begleitung ihrer ‚Big-Brother-Kumpane’ – es war, als hätten alle nur auf diese brüchige, von Schmerz und Suff gezeichnete Stimme gewartet. // Ihren Konzerten beizuwohnen war genauso, als leitete man sich ein Aphrodisiakum direkt ins Rückenmark.“ (Myra Friedman, aus Die Story von Janis Joplin) „Janis Joplin ist die weibliche Ikone der Rockmusik der sechziger Jahre. Die Fachmedien feierten sie wie einen Messias, die bürgerliche Presse empörte sich über die extrovertierten Shows und ihre ungezügelte Lebenslust.

Bobby Womack in sechs Songs

(27.06.2019)
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März 1944 geborene Sänger, Songschreiber und unterschätzte Gitarrist beeinflusste Künstler wie Jimi Hendrix und schrieb Hits für Soul-Stars wie Wilson Pickett und Joe Tex. Sein typisches minimalistisches Gitarrenspiel hört man auf Aufnahmen von Aretha Franklin, Janis Joplin und Alex Chiltons Box Tops; seinen Gesang bei Stevie Wonder und zuletzt bei Gorillaz. Wenn jemand „Soul-Stimme“ sagt, ist das meist eine Reklame-Worthülse, doch für Bobby Womack hätte der Begriff erfunden worden müssen. // Doch zurück zu Bobby, der seine musikalischen Talente besser unter Kontrolle hatte als seine Hormone. Nicht nur seine Solo-Karriere ging steil: Als Session-Gitarrist wurde er von Größen wie Janis Joplin und George Benson gebucht. Womacks wichtigste Zusammenarbeit der frühen 70er war aber sicherlich seine Beteiligung am heutigen Album-Klassiker „There's A Riot Going On“ (1971) von Sly & The Family Stone.

Lärm der Woche: Blues, Superbowl und Berlin

(19.01.2013)
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Zu hören jede Woche bei den Kollegen von DRadio Wissen, und bei uns jeden Donnerstag im ByteFM Magazin und jeden Samstagnachmittag im Wochenrückblick. Wäre es nach ihren Eltern gegangen, hätte Janis Joplin Lehrerin werden sollen - dann wäre der Musikwelt aber eine großartige Musikerin verwehrt geblieben. // Zum Glück machte Joplin früh bekanntschaft mit dem Blues, der sie Zeit ihres Lebens nicht mehr loslassen sollte. Diese Woche wäre Janis Joplin 70 Jahre alt geworden. Mit altem Blues beschäftigt sich derzeit auch Jack White. Auf seinem Label Third Man Records sollen in Kooperation mit dem britischen Label Document Records die gesamelten Werke von Charley Patton, Blind Willie McTell und The Mississippi Sheiks wiederveröffentlicht werden.

„Universal Love“: Bob Dylan & St. Vincent singen queere Liebeslieder

(05.04.2018)
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Vincent den The-Crystals-Song „And Then He Kissed Me“ im ihr typischen Art-Rock-Gewand, während Kesha mit „I Need A Woman To Love“ eine überraschend gute Janis-Joplin-Imitation abliefert. Außerdem dabei: Kele Okerekes queere Variation auf „My Girl“ von The Temptations und Benjamin Gibbards The-Beatles-Cover „And I Love Him“.

Leonard Cohen im Alter von 82 Jahren gestorben

(11.11.2016)
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In den 60er Jahren zog Cohen nach New York, wo er unter anderem im Chelsea Hotel lebte und auf Janis Joplin traf (Song: "Chelsea Hotel No. 2"). Ende 1967 erschien sein erstes Album "Songs Of Leonard Cohen", auf dem Songs wie "Sisters Of Mercy", "So Long, Marianne" (nach der Norwegerin Marianne Ihlen, mit der Cohen die Zeit auf Hydra verbracht hatte) und "Suzanne" zu finden sind.

Der König des Delta Blues - Zum 100. Geburtstag von Robert Johnson

(07.05.2011)
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Als Johnson 1938 im Alter von 27 Jahren starb (was ihm zum frühen Mitglied des sogenannten "Klub 27" macht, dem unter anderem auch die ebenfalls in diesem Alter verstorbenen Idole Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain angehören), wurde er offenbar Opfer eines eifersüchtigen Ehemanns, der ihn mit gestrecktem Schnaps vergiftete.

Mary Travers starb vor 5 Jahren

(16.09.2014)
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Die Gruppe Peter, Paul and Mary fand durch Albert Grossman zusammen. Grossman, eine umstrittene Figur im Musikgeschäft, managete u. a. auch Bob Dylan und Janis Joplin. Den ersten Auftritt hatte das Folktrio 1961. Ihr Debütalbum landete ein Jahr später auf Platz 1 der US-Charts.

Zum 30. Todestag von "Big Mama" Thornton

(25.07.2014)
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Ihre Aufnahme brachte "Big Mama" Thornton aber auch Erfolg ein, sie stand einige Wochen an der Spitze der amerikanischen R&B-Charts.; Eines von Thorntons selbstgeschriebenen Stücken wurde von Janis Joplin populär gemacht - "Ball 'n' Chain". Auf der Bühne hatte "Big Mama" Thornton dank ihrer tiefen, kraftvollen Stimme und ihren energie- und emotionsgeladenen Performances immer eine intensive Präsenz.

Zum 70. Geburtstag von Bobby Womack

(04.03.2014)
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In den Jahren darauf war Womack vor allem als Sessionmusiker aktiv. Er ist unter anderem auf Platten von Aretha Franklin, Sly and the Family Stone und Janis Joplin als Gitarrist und Sänger zu hören. Doch auch als Solo-Musiker trat Bobby Womack auf den Plan. Im Jahr 1968 erschien sein Debüt "Fly Me To The Moon", viele weitere Veröffentlichungen folgten.

04.10.: Keine Montagsrevolution

(04.10.2010)
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Die taz über den Vermarktungsschlagerbegriff "Indie". Revolutionär oder zumindest radikal mochte es auf jeden Fall Janis Joplin. Heute vor 40 Jahren verstarb die Rock'n Roll Queen an einer Überdosis. Mehr zum Leben von Janis und zu ihrer Musik erfahrt ihr ab 15 Uhr im ByteFM Magazin mit Ruben Jonas Schnell.

Juvenile – „Slow Motion“ (feat. Soulja Slim)

(26.11.2018)
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Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. John Lennon, Otis Redding, XXXTentacion, Janis Joplin, The Notorious B.I.G., Soulja Slim. Was diese MusikerInnen eint: Sie alle erklommen mit einem ihrer Songs nach ihrem Tod die Spitze der Billboard-Charts.

Über Zahlen in der Popmusik

(03.07.2017)
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Hier fällt vielen sicher der makabre "Club 27" ein – Stars, die im Alter von 27 Jahren verstorben sind, wie Brian Jones, Janis Joplin, Jimi Hendrix, Jim Morrison, Kurt Cobain oder Amy Winehouse. Und wo sind Zahlen sonst noch wichtig?

Vor 120 Jahren wurde Bessie Smith geboren

(15.04.2014)
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Sie starb am 26. September 1937 nach einem Autounfall. Ein Grabstein wurde mehr als 30 Jahre später von Janis Joplin und Juanita Green, einer ehemaligen Angestellten von Smith, gestiftet.

Zum 75. Geburtstag von Gordon Lightfoot

(17.11.2013)
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Seine erste Single "(Remember Me) I'm The One" avancierte 1962 zu einem lokalen Hit. Seine Songs fanden auch den Weg in die USA. Albert Grossmann, der unter anderem Bob Dylan und Janis Joplin managte, nahm Gordon Lightfoot 1965 unter Vertrag. Im gleichen Jahr erschien sein Debüt "Lightfoot!

Tame Impala - "Innerspeaker"

(31.05.2010)
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Aber wie soll das gehen, wenn eine der wenigen Erinnerungen daran ist, dass man als Siebenjähriger mit der älteren Schwester die Bravo-Charts studiert und dabei Janis Joplin oder Emerson, Lake & Palmer gehört hat. Irgendwie machen Tame Impala also Hippiemusik, und die ist hin und wieder durchaus willkommen, gerade bei Jemandem, dessen Erfahrungen mit scheinbar bewusstseinserweiternden Hilfsmitteln sich eben auf Musik und auf das Passivrauchen des Zigarettenqualms der Kolleginnen und Kollegen beschränken.

24.04.: Pop auf dem Biohof

(24.04.2010)
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Bob Dylan wurde als Bobby Zimmerman geboren, Mitchell als Roberta Joan Anderson. Ein bisschen wetterte Mitchell noch gegen Grace Slick und Janis Joplin, nur für Jimi Hendrix fand sie warme Worte. Der Guardian bespricht das Interview. Auf Zeit Online bespricht Jan Kühnemund das neue Album von To Rococo Rot.

Südafrikanischer Jazz-Pionier Hugh Masekela ist tot

(23.01.2018)
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Im gleichen Jahr trat Masekela auf dem legendären Monterey Pop Festival auf, Seite an Seite mit Janis Joplin und Jimi Hendrix. In den 80er-Jahren lernte er Paul Simon kennen. Nachdem dieser mit seinem Erfolgsalbum „Graceland“ südafrikanische Musiker wie Ray Phiri und Ladysmith Black Mambazo in das Rampenlicht befördert hatte, begleitete Masekela ihn auf der anschließenden Welt-Tournee.

Zum 70. Geburtstag von Michelle Phillips

(04.06.2014)
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John Phillips war damals eine wichtige Figur in der US-amerikanischen Musikszene. Er war einer der Köpfe hinter dem Monterey Pop Festival 1967, bei dem neben Otis Redding, Janis Joplin und Jimi Hendrix auch The Mamas and the Papas einen legendären Auftritt hatten. Die Stimmung in der Band wurde durch Michelle Phillips Affären strapaziert.

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