Jenny Hval
Jenny Hval (geboren am 11. Juli 1980 in Oslo, Norwegen) ist eine norwegische Sängerin und Songwriterin. Ihr Debütalbum „To Sing You Apple Trees“ hat sie im Jahr 2006 über das Osloer Label Trust Me Records veröffentlicht, damals noch unter dem Pseudonym Rockettothesky.
Mit avantgardistischen, häufig abstrakten Kompositionen und einer feministischen und antikapitalistischen Attitüde wurde Jenny Hval zu einer der international renommiertesten Künstler*innen ihrer norwegischen Heimat. Das Spezialgebiet der Musikerin, die ihre weiche Gesangsstimme gerne messerscharfen Spoken-Word-Parts und verstörenden Synthesizer-Klängen gegenüberstellt, sind dabei schwergewichtige Themen. So handelte es sich bei ihrer sechsten LP „Blood Bitch“ – erschienen 2016 über das US-Indie-Label Sacred Bones Records (Amen Dunes, Psychic Ills, Sqürl) – um ein Konzeptalbum über Vampire, Kapitalismus und Menstruation. Geboren wurde Jenny Hval in Oslo, wo sie von 1997 bis 1999 als Sängerin einer Goth-Metal-Band aktiv war. Danach zog die Künstlerin zugunsten ihres Studiums nach Melbourne, Australien, wo sie sich weiterhin an diversen Bandprojekten beteiligte. Nach ihrer Rückkehr nach Norwegen begann sie eine Solokarriere unter dem Namen Rockettothesky. Gleich für ihre 2006 veröffentlichte Debüt-EP „Cigars“ wurde sie für den größten norwegischen Musikpreis Spellemannprisen nominiert. Nach zwei Langspielern als Rockettothesky begann die Musikerin, unter ihrem bürgerlichen Namen Tonträger zu veröffentlichen. Für „Viscera“ (2011), ihre erste LP als Jenny Hval, erhielt sie die Anerkennung internationaler Medien. Ihren endgültigen kritischen Durchbruch erzielte Hval mit ihrem fünften Album „Apocalypse, Girl“. Die 2015 über Sacred Bones erschienene Platte rief bei der Musikpresse begeisterte Reaktionen hervor.
Mit „Classic Objects“ hat Jenny Hval 2022 ihr achtes Studioalbum über 4AD (Cocteau Twins, Clan Of Xymox, Anne Clark) veröffentlicht. Die Platte, die die Künstlerin selbst als Pop-LP beschrieb, kam überraschend eingängig daher und versammelte eine Reihe an Songs mit der klassischen Strophe-Refrain-Struktur, gegen die frühere Hval-Alben noch rebellierten. Auch diese Platte wurde ein kritischer Erfolg.
Jenny Hval im Programm von ByteFM:
Jenny Hval (Ticket-Verlosung)
Tickets für Jenny Hval
Jenny Hval – „Blood Bitch“ (Album der Woche)
Jenny Hval – „Classic Objects“ (Album der Woche)
„Buffy“: neue Single von Jenny Hval
Parfum-Pop: „The Artist Is Absent“ von Jenny Hval
Die ByteFM Jahrescharts 2022
Jenny Hval kündigt neues Album „The Practice Of Love“ an
Spagat
Efterklang, Jenny Hval & Lambert
Hertzflimmern
Jenny Hval
ByteFM Magazin
Jenny Hval im Gespräch
Die ByteFM Jahrescharts 2025
ByteFM Jahrescharts 2016
Die ByteFM Jahrescharts 2015
taz.mixtape
Alyona Alyona, Rammstein, Wolfgang Ambros, Jenny Hval, John Zorn, Alabaster DePlume
ByteFM Magazin
The Buggles, Jenny Hval und Mac Miller
taz.mixtape
Common, Jenny Hval, Molly Nilsson, Equiknoxx, Haiyti, Bad Breeding
ByteFM Magazin
The Muffs, Jenny Hval & Black Midi
ByteFM Magazin
The Underground Youth, Jenny Hval & Black Marble
Karamba
In der Sonne aalen (in Cologne)
ByteFM Magazin
Ennio Morricone, Khruangbin & Paint
ByteFM Magazin
On The Radio
ByteFM Magazin
am Morgen mit Diviam Hoffmann
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Vocoder & Autoplay
Songs des Jahres 2022
Neuland
ByteFM Charts
2019: Woche 42
Hertzflimmern
Tunnelblick
Hertzflimmern
Feldmäuse, Fools & verlorene Girls
Waldspaziergang
I Don't Know What Free Is