Messer

Messer Bild: Messer (Foto: Katja Ruge)

Messer sind eine deutsche Post-Punk-Band aus Münster. Sie wurde 2010 von Hendrik Otremba (Gesang), Pascal „Schaumburg“ Wagner (Gitarre), Bastian „Pogo McCartney“ Ottenhus (Bass) und Philipp Wulf (Schlagzeug) gegründet. Live werden sie von dem Percussionisten Manu Chittka unterstützt. Nach einigen EPs veröffentlichte die Gruppe mit „Im Schwindel“ im Jahr 2012 ihr von der Kritik gelobtes Debütalbum über This Charming Man Records.

Auf ihren ersten Releases spielten Messer kühlen, Bass-getriebenen Post-Punk, kombiniert mit einem sphärisch anmutenden Gitarren-Sound und deutschen Texten über genretypische Themen wie Isolation, Kälte und Verfall. Von der Kritik wurden Messer häufig mit Gruppen wie Joy Division, DAF und Fehlfarben verglichen. Gitarrist Pascal Schaumburg verließ die Band im Jahr 2015, vor der Veröffentlichung des dritten Albums „Jalousie“. Dieses war 2016 Album der Woche bei ByteFM. 

„No Future Days“, das vierte Album von Messer, erschien 2020 über Trocadero Records. Darauf ergänzte die Gruppe den Post-Punk-Sound durch Elemente aus Krautrock, Dub und Funk. Sänger Otremba bezeichnete es als das persönlichste Album der Band.

 



Messer im Programm von ByteFM:

Messer - „Jalousie“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(15.08.2016)
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Messer - „Jalousie“ (Trocadero) // Web: gruppemesser.blogspot.de // Wie ein Schwelbrand manifestiert sich „Jalousie“, das dritte Album von Messer. Dass hier vieles im Verborgenen passiert, offenbaren die ersten dunklen Orgeltöne. Und ehe es zu „Jalousie“ kam, schwelte so einiges bei der Band, die sich einst in Münster gegründet hatte. Sowohl hinsichtlich Ort als auch Disziplin haben sich die Mitglieder mittlerweile verteilt. Malerei, Radio, Texte, andere Musikprojekte säumen ihren Weg. Und auch Messer als Ganzes haben sich andere Arten der Performance angeeignet. So setzten sie das Lebenswerk von Boris Vian, in den 1940er-Jahren aktiver Jazz-Trompeter und Surrealist, in einen Liederabend um und führten den unter anderem bei den Ruhrfestspielen auf. Auch den Tagebüchern von Romy Schneider nahm sich die Band vertonenderweise an. Haben Messer in den letzten Jahren – was ihr Fach angeht – neue Wege betreten, so bleiben sie – was ihren Sound betrifft – beim Altbewährten. Die heulenden und ächzenden Gitarren des Post-Punk, drückende New-Wave-eske Bässe, dazu die beunruhigende, eiskalt-direkte Stimme von Hendrik Otremba: Messer malen mit „Jalousie“ wieder eine Kulisse, die an den Beton und das Neonlicht von Westdeutschland in den 80ern erinnert. Viel Atmen ist hier nicht: Mit wenigen ausschmückenden Worten und vielen Substantiven ziehen Messer in jedem Song eine neue Leinwand hoch. Die Rollen davor spielen Minister, Agenten, Regen, das „Blut in deinem Mund“. Nicht von ungefähr kommt die „Jalousie“ auf das Cover und in den Titel des Albums. Sie ist eines der typischen Symbole des Film Noir, der im Halbdunkel spielt, in einem Muster aus Licht und Schatten, wie es Lamellen an der Wand erzeugen. Hier sind auch die elf neuen Lieder von Messer angesiedelt. Das melodische Unbehagen wird vor allem durch die Orgel, an der der Bassist Pogo McCartney steht, und die scharfzüngige Gitarre von Neuzugang Milek angefacht. Messer stolpern im überhitzten Song „Detektive“ durch düstere Szenen, in „Meine Lust“ werfen sie sich in ein dissonant-rasantes Rhythmus-Geklüngel, durch das sich Sänger Otremba den Weg schreiend bahnt. Wesentlich kühlere, an Minimal Wave angelehnte Momente gibt es auf dem Album auch, etwa wenn die Drum Machine in „Die Hölle“ einen mechanischen Walzer spielt, oder beim Opener „So Sollte Es Sein“, wo sich Otremba auf ein schwermütiges Duett mit Stella Sommer von Die Heiterkeit einlässt. // Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „Messer“ und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Messer – „Kratermusik“ (Rezension)

Von Jan Boller
(05.03.2024)
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Messer – „Kratermusik“ (Rezension)
Messer – „Kratermusik“ (Trocadero) // Die Gruppe Messer führt auf dem neuen Album „Kratermusik“ den auf dem Vorgänger „No Future Days“ eingeschlagenen Weg fort. Was sich in ihren Anfangstagen mit den Alben „Im Schwindel“ (2012) und „Die Unsichtbaren“ (2013) als präziser Post-Punk mit poetisch-schroffen Texten und der eigenwilligen Sprechstimme von Hendrik Otremba auswies und mit „Jalousie“ (2016) zusätzlich einen Hauch von Goth-Romantik erhielt, führte auf „No Future Days“ zur Öffnung der „Tapetentür“: Kraut, Dub und Funk betraten den Raum. Punk war das höchstens noch in der Haltung. Nicht mehr im Sound. Am eigenständigen Klangraum arbeiten Messer auch auf „Kratermusik“, immer intuitiv, doch voller Referenzen. Es mag ein Zufall sein, dass man beim Hören von „Kratermusik“ immer wieder an die musikalischen Hinterlassenschaften von Menschen denken muss, die im vergangenen Jahr gestorben sind: Xaõ Seffcheque (Family 5), Terry Hall (The Specials) und Tom Verlaine (Television). Dazu kommen länger Verflossene wie Genesis P-Orridge (Throbbing Gristle), Ari Up (The Slits), Joe Strummer und Tobias Gruben sowieso. Und Dan Treacy (TV Personalities), der nicht gestorben ist, aber im Pflegeheim lebt und um den es nicht zum Besten zu stehen scheint. Vom „Vermächtnis einer Selbstzerstörung“ spricht Hendrik Otremba, Rocksänger wider Willen („weil eigentlich zu fragil und sensibel“), im Opener „Frieden finden“. Ein künstlerisches Erbe, das Otremba ausschlägt: „Damit lass ich’s darum lieber sein. Ich würd’s gern machen, ich weiß nur nicht wie. Mein Geist ist dazu viel zu klein.“ // Aus den vermittelten Bildern ziehen Autor und Publikum vielleicht einen Erkenntnisgewinn. Messer halten das Flüchtige fest und zerfasern erneut. Es ist eine bizarre Traumwelt, in der die Kratermusik spielt, im Falle von „Taucher (Für Smukal)“ ist es eine Welt unter Wasser. Hendrik Otremba versteckt seinen Gesang und seine Texte vermehrt im Hall, im Nebel, im Blubbern, im Rauch. Die klassische Arbeitsteilung, nach der das von funky Gitarrist Milek, Bassist Pogo McCartney sowie Schlagzeuger Philipp Wulf gelegte musikalische Fundament mit Otrembas Texten bestückt wurde, existierte schon auf „No Future Days“ in dieser Form nicht mehr. Auf „Kratermusik“ sind die Grenzen von Musik und Text bisweilen vollends aufgelöst. Spätestens mit „Kerzenrauchers letzte Nacht“ driftet „Kratermusik“ immer mehr in die Unwirklichkeit ab. Haben sich die Basslinien aus der mechanischen Struktur des Post-Punk gelöst, entsteigt so aus den Trümmern der Dub. // Noch mal das Cover: Ganz kleine Menschen bewegen sich auf einer mondähnlichen Kraterlandschaft. Aber wirkt der Mensch noch so unbedeutend, ist er im Anthropozän doch längst zur entscheidenden Triebfeder gewaltiger Umwälzungen der Natur geworden. Frühe Songs der Band orientierten sich noch an den trostlosen Fassaden bundesrepublikanischer Industrie-Städte („Durch die Gassen dieser Nacht“), mittlerweile beschäftigen sich Messer mit den gewaltsamen Eingriffen des Menschen in die Landschaften außerhalb des Urbanen. Manchmal lassen sich Bruchstücke zu einem sinngebenden Ganzen zusammenfügen: So führt „Grabeland“ zum Bergbau und den stillgelegten Zechen des Ruhrgebiets, zu „Thrash Altenessen“ und zu Mille Petrozza: „The Impulse For Decay Is A Human Curse.“ Derlei hermeneutische Arbeit am Text gelingt nicht immer und überall, aber das macht nichts. Messer schaffen ein geheimnisvolles Album und sie beenden es mit ihrem ganz eigenen „Ghost Town“: „Das Ende einer groszen Verwirrung“ ist auch das Ende des großen Missverständnisses zwischen Erde und Mensch: „Ich hab die Erde verlassen … sie kann nicht untergehen.“ Das abschließende „Lalala“ deutet an: Es ist besser so.

Hendrik Otremba

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Hendrik Otremba
Hendrik Otremba wurde 1984 im Ruhrgebiet geboren und lebt heute in Münster und Berlin. Er ist Dozent und bringt Designern das Schreiben bei, arbeitet als freier Autor, schreibt für Spex, Jungle World und testcard, ist Lektor und Liedtexter, bildender Künstler und Sänger der Gruppe Messer.

Album der Woche: Messer - "Die Unsichtbaren"

Von ByteFM Redaktion
(18.11.2013)
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Web: gruppemesser.blogspot.de // Im vergangenen Sommer tat sich einiges in der deutschen Musiklandschaft, denn Messer hatten ihren zweiten Langspieler mit dem Titel "Die Unsichtbaren" angekündigt, für den die Band weiterhin mit dem kleinen Label This Charming Man zusammenarbeitete. // Mit ihrem Opener "Angeschossen" finden Messer auch gleich einen kompromisslosen Direkteinstieg - es wird deutlich, sie sind da und wollen spielen. Und dazu liefern sie in ihrem ersten Stück einen Sound, der vollgepackt ist mit klangstarken 80er- und 90er-Post-Punk-Gitarrenriffs, beginnend mit einem klirrenden Intro, das ein wenig Düsternis in sich trägt. Es wirkt sogar so, als wäre die Band zum Einspielen dieses Stücks in eine große leerstehende Fabrikhalle gefahren. Den ersten Einblick in ihr neues Schaffen gab das Quartett allerdings mit der Vorabveröffentlichung von "Neonlicht". Dieser ist der wahrscheinlich unüblichste und dabei kraftvollste Song des Albums. Inhaltlich mit ähnlich viel Pathos beladen wie die anderen Stücke, werden hier alle künstlerischen Freiheiten sichtbar, die sich Messer für ihr neues Werk herausgenommen haben. "Neonlicht" klinkt sich deutlich aus der Reihe der insgesamt zehn Songs aus und zeigt auf, welches Potenzial die Band um Sänger Hendrik Otremba hat. Es sind nicht die schroffen, unmittelbaren Klänge, die hier dominieren, sondern eine fast schon sinfonieartige Leichtigkeit, die das Album (wenn nicht schon an einer anderen, dann an dieser Stelle) endgültig zugänglich macht. In gewohnter Messer-Manier ist auch "Die Unsichtbaren" textlich wahrscheinlich so schwer zu enträtseln wie sein Vorgänger, oder halt eben die freie Kunst. Eines wird auf jeden Fall erneut klar – mit ihrem zweiten Album haben die Münsteraner nun definitiv unter Beweis gestellt, dass sie können, was sie da machen. Was sie nun mit "Die Unsichtbaren" abliefern, rollt definitiv seinen ganz eigenen roten Faden entlang. Die Perfektion war nicht das gesetzte Ziel, sie bedienten sich an vielen Stilelementen und haben trotzdem noch genug Platz für Stilbrüche gelassen. Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt mit dem Betreff "Messer" und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Messer auf Tour (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(23.04.2024)
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Messer auf Tour (Ticket-Verlosung)
Messer sind mit ihrem neuen Album „Kratermusik“ auf Tour (Foto: Moritz Hagedorn) Seit ihrem Debütalbum „Im Schwindel“, erschienen im Jahr 2012, vermeiden Messer klassische Rockband-Stereotype. Kontrast zum bedrohlich-tanzbaren Post-Punk und Wave, der seine Vorbilder bei Bands wie DAF oder Fehlfarben hat, sind dabei stets die poetischen und abstrakten Texte von Sänger Hendrik Otremba, der auch als Autor und Bildender Künstler tätig ist. Mit „Kratermusik“ haben Messer im März dieses Jahres ihr fünftes Album veröffentlicht. Darauf geht die Band den Weg weiter, den sie mit dem Vorgänger „No Future Days“ bereits eingeschlagen hatte: Zum Post-Punk-Sound gesellen sich nunmehr auch Kraut, Dub und Funk. Nachdem sie das Album im März schon in einigen deutschen Städten live vorgestellt haben, sind Messer mit den neuen Songs im Gepäck im Mai erneut auf Tour. // ByteFM präsentiert die Tour von Messer und verlost unter allen Mitgliedern im Förderverein „Freunde von ByteFM“ 1x2 Gästelistenplätze pro Konzert. Wenn Ihr gewinnen möchtet, hinterlasst einfach bis zum 5. Mai 2024 unter diesem Beitrag einen Kommentar mit Eurer Wunschstadt. Die Gewinner*innen benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail.

„Kratermusik“: Messer kündigen neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(05.01.2024)
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„Kratermusik“: Messer kündigen neues Album an
Haben ihren fünften Longplayer angekündigt: Messer (Foto: Moritz Hagedorn) Das Münsteraner Post-Punk-Quartett Messer hat mit der Single „Taucher (Für Smukal)“ ein neues Album mit dem Titel „Kratermusik“ angekündigt. Damit liefern Pogo McCartney, Milek, Hendrik Otremba und Philipp Wulf den Nachfolger ihres 2020er Longplayers „No Future Days“. Es wird das fünfte Album der Formation. Beim Hören des Wortes „Kratermusik“ kommt man gedanklich schnell in unwirtliche Umgebungen, denkt unweigerlich an die zerklüfteten Landschaften des Mondes oder verwüstete Frontlinien grauenhafter Kriege, wie man sie aktuell im Osten Europas sehen kann. Dem Wort „Krater“ sei wie „Messer“ ein gewisses Provokationspotential inhärent, befindet Messer-Sänger Otremba. Es sei „vieldeutig, ein Wort, bei dem klar ist: Zu dem muss man sich verhalten. Das ist ein scharfkantiges, schroffes Wort.“ // Messer – „Kratermusik“ (Trocadero)

Messer (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(18.10.2016)
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Messer (Ticket-Verlosung)
Messer Die Band Messer, die sich einst im westfälischen Münster gründete, agiert seit jeher jenseits aller Rockband-Stereotype. Allein deshalb, weil sich die Bandmitglieder auch in vielen anderen künstlerischen Disziplinen austoben. Allen voran Sänger und Haupt-Songschreiber Hendrik Otremba, der auch als Autor und Bildender Künstler tätig ist. // ByteFM präsentiert die Tour von Messer und verlost zwei Gästelistenplätze pro Konzert (für Euch und Eure Begleitung). Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 25. Oktober mit dem Betreff „Messer“, Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail. Messer spielen an folgenden Terminen im deutschsprachigen Raum:

Tickets für Messer

Von ByteFM Redaktion
(20.02.2014)
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Messer Die vier Jungs von Messer aus Münster wecken mit ihrer Musik zwischen Pop und Punk Assoziationen zur frühen Hamburger Schule und überzeugen seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Im Schwindel" immer mehr Musikliebhaber. Mit einem Standbein im Post-Punk der 80er- und 90er-Jahre sind Messer trotzdem alles andere als Retro. Die Band verbindet die Musik alter Helden mit neuen Einflüssen und macht daraus ihr ganz eigenes Ding. // ByteFM präsentiert die Tour von Messer und verlost 1×2 Karten pro Spielort. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 25. Februar mit dem Betreff "Messer", Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail.

Antikörper

Black Heino + Messer

(14.12.2018 / 23:00 Uhr)
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In der heutigen Ausgabe von Antikörper hat Moderator Mark Kowarsch die beiden deutschen Bands Black Heino und Messer eingeladen. // Wenn die Mitglieder der Gruppe Messer aus Münster zu der Musik von "Die Erde" auch ganz unterschiedliche Ansichten haben mögen, so sind sie sich in der Zuneigung zu dem Filmemacher Oliver Schwabe ("Asi Mit Niwoh – Die Jürgen Zeltinger Geschichte") doch einig. Als dieser die Band Messer nun einlud, für seinen Film »Die Liebe frisst das Leben« über Tobias Gruben zwei Stücke des 1996 viel zu früh verstorbenen Musikers zu interpretieren, sagten sie direkt zu. Hendrik Otremba, Sänger der Band Messer, wird in dem Film zu seiner Gruben-Verehrung interviewt und zwei Live-Videos der aufgenommenen "Die Erde"-Cover zu Leben Den Lebenden und Heroin aus dieser Antikörper Session werden auch zu sehen sein.

Stream: Romy-Schneider-Tagebücher, vertont von Messer

Von hannesstutz
(26.11.2014)
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Messer Messer aus Münster kommen, um sich zu beschweren – beschweren über das Leben als Lüge - und geben sich im gleichen Moment doch so bescheiden: "Ich will nur einen Raum mit einem Plattenspieler / Eine Matratze und ein Buch / Und ihr seht mich nie wieder". Vor allem aufgrund ihrer Art zu texten, wurde die Band weitestgehend als Nachkomme der Hamburger Schule rezipiert und gefeiert. In Analogie dazu erscheint es als nur allzu stimmig, dass diese Gruppe die Tagebücher der Romy Schneider vertont und interpretiert, wurde in der deutsch-französischen Film- und Theater-Schauspielerin doch stets nur der Charakter der "Sissi" gesehen - eine Rolle, die Fluch und Segen zugleich bedeuten sollte. Einerseits gelangte sie dadurch bereits in ihrer frühen Adoleszenz zu internationalem Ruhm, zugleich sollte diese Last und die damit einhergehende Bevormundung ein großes Unbehagen in ihr auslösen. Ähnlich wie in Schneiders Aufzeichnungen tritt auch in den Liedtexten von Messer-Sänger Hendrik Otremba das Private auf ganz unterschiedliche Weise politisch zutage. Messer nahmen die Faszination Schneiders zum Anlass, sie als Leitmotiv in ihr künstlerisches Schaffen einfließen zu lassen. Plattencover, Widmungen in Songform und nun ein Quasi-Hörspiel: "Ein Film war zuende, nur ein Film", dokumentiert Messers einmalige Improvisation zu Romy Schneiders Tagebucheinträgen im Rahmen der Tagebuchtage auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Messer zu Gast bei Jessica Hughes

(15.08.2018 / 15:00 Uhr)
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Der 1984 in Nordrhein-Westfalen geborene Hendrik Otremba ist nicht nur Journalist, Autor, Dozent und bildender Künstler - zusammen mit Pogo McCartney, Pascal Schaumburg und Philipp Wulf gründete er außerdem 2010 in Münster die sympathische Post-Punk-Band Messer. Die Besetzung wechselte seitdem: Pascal Schaumburg verabschiedete sich 2015, dafür stiegen Milek an der Gitarre und Manuel Chittka an den Percussions ein. Neben klassischen Rockkonzerten und den individuellen Nebentätigkeiten der fünf Bandmitglieder, die mal mehr, mal weniger mit Musik zu tun haben, sorgen Messer auch als Gruppe immer wieder für Abwechslung und Perspektivwechsel. So nahmen sie bereits an Theaterprojekten Teil, flogen im Auftrag des Goethe-Instituts nach China oder besuchten Kiev zum Auftakt des deutsch-ukrainischen Sprachenjahres. Dabei immer im Gepäck: Düster-minimalistische Klangkunst und dichterische Texte. Ein letztes Mal in gewohnter Besetzung zu sehen sind Messer am 15. August 2018 auf dem Sommerfest des Hamburger Kampnagel. Danach verlässt Manuel Chittka nach 5-jähriger Zusammenarbeit die Band.

Messer veröffentlichen Video zum Song „Anorak“

Von ByteFM Redaktion
(19.09.2019)
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Messer veröffentlichen Video zum Song „Anorak“
Messer (Foto: Moritz Hagedorn) Messer sind in erster Linie eine Band, aber ihre künstlerischen Visionen haben Pogo McCartney, Milek, Philipp Wulf und Hendrik Otremba nicht nur in der Musik, sondern auch in Disziplinen wie der Malerei, im Radio oder in Texten zum Ausdruck gebracht. So widmeten sie sich beispielsweise zuletzt dem Lebenswerk des französischen Schriftstellers Boris Vian in einem Liederabend oder vertonten die Tagebücher der Schauspielerin Romy Schneider. Und vor Kurzem hat Sänger Hendrik Otremba seinen zweiten Roman „Kachelbads Erbe“ veröffentlicht. // Messer sind im Herbst auch auf Deutschlandtour, präsentiert von ByteFM:

ByteFM Magazin

zu Gast: Messer

(24.08.2012 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - mit Siri Keil zu Gast: Messer
Diesen Freitag ist bei Siri Keil im ByteFM Magazin die Punkrock-Gruppe Messer zu Besuch. Wer kennt eine Band aus Münster? So richtig viel gibt es da nicht. H-Blockx oder die Donots vielleicht, aber ihre Zeit ist wohl auch schon vorbei. Zumindest hört man aus Münster musikalisch eher wenig. Das sollte sich jetzt aber ändern, denn Messer kommt aus Münster und bereichern mit ihrem Deutschpunk, der sich auch an anderen Stilrichtungen bedient, die deutsche Musikszene. Wie ihr Bandname bereits anmutet, klingt ihr Sound schroff und ungeschliffen. Die Gitarre sorgt für den nötigen Krautrock, das Schlagzeug eher reduziert, aber in den richtigen Momenten, der Bass frontal bis knarzend und die Stimme kehlig und prägnant. Sie klingen glaubwürdig und charismatisch – kein hippes Getue, aber auch kein Understatement. Das Zitat auf ihrer Homepage bringt es auf den Punkt: "Messer sind die einzige Studentenband, der ich nichts an die Mappe hauen will!"

Hidden Tracks

10 Jahre "Bis aufs Messer"

(07.09.2016 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks - 10 Jahre "Bis aufs Messer"
Vor 10 Jahren gründete sich in Berlin der Plattenladen "Bis aufs Messer". Zu diesem Anlaß kommt die Sendung heute direkt aus dem Laden. Die Gastgeber Robert, Stefan und Norman (Messer) lassen die letzten 10 Jahre in Musik und Interview revue passieren. Die Bis-aufs-Messer-Feierlichkeiten finden am 11 September (ab 14 Uhr) im Berliner Club "Tiefgrund" statt.

ByteFM Magazin

Hendrik Otremba (Messer) zu Gast

(22.10.2019 / 10:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Hendrik Otremba (Messer) zu Gast
Hendrik Otremba, Pogo McCartney, Pascal Schaumburg und Philipp Wulf gründeten ihre Band Messer im Jahr 2010 in Münster. Mit „Im Schwindel“ feierten sie 2012 ihr Debüt. Das umfasste bereits dichte, ausdrucksstarke Songs und zog Vergleiche mit Bands wie Fehlfarben nach sich. Otrembas Texte sind seitdem poetisch, bildhaft und abstrakt. Vor Kurzem ist mit „Anorak“ die erste Singleauskopplung ihres neuen Albums „No Future Days“ erschienen. Mit „Anorak“ zeigen Messer, dass ihre Musik nicht nur düster und sphärisch ist, sondern ebenso Platz für Dub-Einflüsse und Groove hat. // Messer live, präsentiert von ByteFM:

ByteFM Magazin

Hendrik Otremba (Messer) & Gloria Schulz im Gespräch

(24.02.2022 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Hendrik Otremba (Messer) & Gloria Schulz im Gespräch
Gloria Schulz ist Digitalkünstlerin und Creative Coderin. Was das genau bedeutet, zeigt wohl am besten ihr aktuelles Projekt, die „Digitale Burg“. Ein virtueller Raum, in dem Menschen trotz Pandemie und Distanz in Form von Avataren aufeinandertreffen und an Kulturveranstaltungen wie Konzerten selbst partizipieren können, anstatt diese bloß anzusehen. Den Auftakt macht am 25. Februar 2022 ein Avatar-Konzert, für das die Mitbegründerin des Künstler*innen-Kollektivs Blutende Freischwimmer*innen mit der Band Messer zusammenarbeitet. // Gloria Schulz und Hendrik Otremba, Sänger der Band Messer, sind heute im Gespräch bei Friederike Herr. // Das Konzert ist eine Produktion von Burg Hülshoff – Center for Literature, Messer und Gloria Schulz (Studio für unendliche Möglichkeiten) und wurde entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm Neustart Kultur.

Gastspiel

mit Messer

(15.03.2024 / 21:00 Uhr)
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Gastspiel - mit Messer
Erst vor kurzem hat die Gruppe Messer (Pogo McCartney, Milek, Philipp Wulf und Hendrik Otremba) mit „Kratermusik“ ein neues Album veröffentlicht. Es folgt auf „No Future Days“, das 2020 erschienen war. Hendrik Otremba, Sänger der Post-Punk-Band aus Münster, die sich 2010 gegründet hat, war in der Zwischenzeit alles andere als untätig. Er arbeitete als Bildender Künstler und veröffentlichte erst im vergangenen Jahr sein Soloalbum „Riskantes Manöver“. Als Schriftsteller arbeitete er an seinem Roman „Benito“, der 2022 erschienen ist und der auch auf „Kratermusik“ eine inhaltliche Rolle spielt. // Messer auf Tour – präsentiert von ByteFM:

Messer – „Der Mieter“ (Songpremiere)

Von ByteFM Redaktion
(23.10.2019)
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Messer – „Der Mieter“ (Songpremiere)
Messer (Foto: Moritz Hagedorn) // Vorhang auf für die Gruppe Messer! Das (ehemals) Münsteraner Quartett veröffentlicht seit 2012 krautig-kaputten Post-Punk, doch 2019 scheint die Dub- und Reggae-Ära einzuläuten. Kürzlich erschien die „Anorak“-Doppelsingle, deren Titeltrack im slicken Talking-Heads-Gewand daherkam. Nun folgt die zweite Single „Der Mieter“, deren kriechender Bass-Groove und verhallt um den Beat herumtänzelnde Gitarren auch aus karibischen Soundsystems dröhnen könnten. Ein schöner Kontrast für die vergifteten Zeilen, die Sänger Hendrik Otremba versprüht: „Ich kann Dir keinen Glauben schenken / Die Zeiten sind vorbei.“

ByteFM Magazin

zu Gast: Messer

(18.11.2013 / 15:00 Uhr)
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Außerdem Musik von unserem brandneuen Album der Woche von Messer. Und es könnte nicht besser passen: pünktlich zum Album-der-Woche-Start dürfen wir die Band heute live zum Interview im Magazin begrüßen.

taz.mixtape

Babel Music Marseille, Julia Holter, Messer, Antilopen Gang Pro & Contra, Antisemitismus im Deutschrap, Beyoncé

(12.04.2024 / 17:00 Uhr)
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Beim „Kraterfunk“ lebendig gegessen. Stephanie Grimm analysiert die soghaften Anmutung der Münsteraner Band Messer um Sänger Henrik Otremba. Sie kommt janusköpfig daher und hält dabei die Dinge schön in der Schwebe.

taz.mixtape

Mhysa, Deller/Beethoven, Beatrice Dillon, Clubsterben, Weatherall, Messer

(21.02.2020 / 17:00 Uhr)
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Schroffes Grooven ohne Zwang. Die krautige Post-Punk-Band Messer arbeitet weiter am Abrissprojekt des deutschen Punk: Ihr Album „No Future Days“ steckt voller Verweise. Lars Fleischmann hört hin und denkt an Franz Kafka.

ByteFM Magazin

zu Gast: Messer

(18.11.2013 / 10:00 Uhr)
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Außerdem Musik von unserem brandneuen Album der Woche von Messer. Und es könnte nicht besser passen: pünktlich zum Album-der-Woche-Start dürfen wir die Band heute live zum Interview im Magazin begrüßen.

ByteFM Magazin

Echo & The Bunnymen, Blond und Messer

(17.07.2020 / 10:00 Uhr)
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Außerdem: Neues von Blond und Messer

Hidden Tracks

Bis aufs Messer

(20.10.2010 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks - Bis aufs Messer
Seit dem 03.Oktober 2006 gibt es den Plattenladen "Bis aufs Messer" in Berlin. // www.bisaufsmesser.com

Electro Royale

Nacht der langen Messer!

(14.05.2016 / 20:00 Uhr)
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Es geht zur Sache in dieser Sendung, Tracks zum Schwelgen, Tracks mit Überlänge.

Neuland

Mit Tame Impala, Katie Gately, Messer u. a.

(14.02.2020 / 13:00 Uhr)
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Zu hören gibt es nicht nur „Dark Matter“ (so der Titel des natürlich auch im Neuland vorgestellten ByteFM Albums der Woche von Moses Boyd), sondern auch hellere Klänge aus den verschiedenen Winkeln des dieswöchigen Neulands.

ByteFM Magazin

mit Messer, Courtney Barnett, Frank Ocean und Neue Grafik Ensemble

(21.10.2019 / 15:00 Uhr)
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Auf einem Konzert der Ramones stellte Rose McDowall fest: Das bekomme ich auch hin. Es folgten mehrere Bandprojekte und ein sehr eingängiger Hit. Heute wird Rose McDowall 60 Jahre alt – Anlass für ein Rückblick auf ihre Karriere.

VIA - VUT Indie Awards 2022: Das sind die Gewinner*innen!

Von ByteFM Redaktion
(23.09.2022)
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VIA - VUT Indie Awards 2022: Das sind die Gewinner*innen!
Dass zweieinhalb Jahre Pandemie nicht spurlos an der Branche vorbeigegangen sind, zeigte sich gut an den Nominierten in der Kategorie „Bestes Experiment“. Alle drei Projekte hatten auf ihre Art einen Bezug zur sozialen Distanzierung der vergangenen Jahre. Da wären das Projekt DIANA – ein Workshop zur kreativen Nutzung von AI als Musikinstrument, Maurice Summens Album „PayPalPop“, das komplett auf online und kontaktlos erworbenen Beats basiert und die Gruppe Messer. Letztere wurden für ihr komplett in einer virtuellen Realität stattfindendes Avatar-Konzert geehrt. Sänger Hendrik Otremba betonte aber, dass er diese Art Konzert nicht als notgedrungenen Ersatz, sondern als künstlerische Ergänzung sehe. Um Projekte, wie das aufwendige Avatar-Konzert von Messer, auf die Beine zu stellen, braucht es vor allem eins: Idealismus. Reich wird man damit und generell als Indie-Musiker*in eher nicht. Entsprechend ist auch das Betreiben eines kleinen Labels, das explizit unkommerzielle bis avantgardistische Musik verlegt und wiederauflegt, mit viel Idealismus verbunden. Dieser Idealismus, den das Hamburger Label Bureau B seit rund zehn Jahren an den Tag legt, wurde mit dem Award als bestes Label honoriert. Das galt auch für die Initiative „Black Artist Database“, die nicht nur Schwarze Künstler*innen auf vier verschiedenen Kontinenten unterstützt, sondern auch den eurozentristischen Blick auf ihre Musik abbauen möchte. Die Initiative wurde mit dem Preis für das „Best New Music Business“ ausgezeichnet. Ebenfalls für sein internationales Engagement wurde der Verein „Musiker ohne Grenzen“ mit dem Sonderpreis des VUT ausgezeichnet. Der gemeinnützige Verein setzt sich global dafür ein, Menschen Zugang zu Musikunterricht und Instrumenten zu verschaffen. // - Bestes Experiment: Messer – "Avatar-Konzert"

Tachchen Popmusik

(24.12.2014 / 17:00 Uhr)
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Hendrik Otremba von der Gruppe Messer spricht über die Vertonung der Tagebücher von Romy Schneider und wieso die Schauspielerin Messer seit einiger Zeit beschäftigt - das Cover des Messer-Albums "Die Unsichtbaren" ziert ein Gemälde von Romy Schneider, auf ihrem Album "Im Schwindel" haben sie ihr einen Song gewidmet.

Hendrik Otremba – „Riskantes Manöver“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(03.04.2023)
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Hendrik Otremba  – „Riskantes Manöver“ (Album der Woche)
Wenn Hendrik Otremba ein theatralisches Art-Rock-Soloalbum macht, geht er damit zunächst einmal kein Risiko ein. Denn seine künstlerische Persona ramponiert er damit ebenso wenig wie das bisherige Vermächtnis seiner Band Messer. Trotz deren rauer Post-Punk- und Dub-Ästhetik und eher sperriger Texte gelang Otremba mit der Gruppe das Kunststück, zu Feuilleton-Lieblingen zu werden. Insofern weiß er, dass er es sich leisten kann, ein Projekt zu veröffentlichen, das nach eigenem Bekunden „nicht auf Relevanz oder Erfolg gepolt ist“. Riskant sei es vielmehr, die Widersprüche als Teil des Lebens zu akzeptieren und entsprechend auch im eigenen Schaffen abzubilden. Das tut Otremba alleine schon auf musikalischer Ebene. Denn sein neues Album erfordert immer wieder eine Umorientierung. Anders nämlich als die klanglich in sich geschlossenen Alben von Messer gehorcht „Riskantes Manöver“ eher der Logik seiner Erzählung und weniger der Soundästhetik.


Messer live

Offenbach: Verschiedene Locations 06.09.2024

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