Milton Nascimento

Milton Nascimento Der brasilianische Sänger Milton Nascimento auf dem Cover seines als „Travessia“ wiederaufgelegten Debütalbums von 1967

Milton Nascimento (geboren am 26. Oktober 1952 in Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Sänger und Songwriter. Er zählt zu den einfluss- und erfolgreichsten Musiker*innen des Landes und zu den prägendsten Figuren der brasilianischen Pop-Musik, der Música Popular Brasileira.

Mit seinem glasklaren Falsett, den vielfältigen musikalischen Einflüssen, die er über die Jahre in seinen Liedern vermengt hat, und seiner Kritik an der brasilianischen Militärdiktatur wurde Milton Nascimento zu einer der bedeutendsten Musikikonen seines Heimatlandes. Auch über die Grenzen Lateinamerikas hinaus ist der Künstler seit Langem bekannt, etwa durch seine regelmäßigen Kollaborationen mit internationalen Größen wie Wayne Shorter, Herbie Hancock und Peter Gabriel oder durch seine vielzähligen Grammy-Nominierungen und -Auszeichnungen. Der Weg in den Popmusikolymp war bei Nascimentos Geburt 1942 dabei alles andere als vorgezeichnet. Seine Mutter arbeitete als Hausmädchen für ein Akademiker-Pärchen, welches ihn in den ersten Wochen seines Lebens adoptierte. Seine Adoptivmutter war Musiklehrerin und sein Adoptivvater betrieb zeitweilig einen Radiosender, bei der sich Nascimento als DJ ausprobieren konnte. In seinen 20ern spielte der Künstler in diversen Samba-Gruppen und trat in Bars in seiner Wahlheimat Belo Horizonte auf. 1967 landete er mit „Canção Do Sal“seinen ersten Hit. Einem breiten Publikum wurde Milton Nascimento im folgenden Jahrzehnt mit der Gruppe Clube Da Esquina bekannt, in der er unter anderem mit Lô Borges musizierte. Deren selbstbetiteltes Debüt von 1972 – eine bunte Mischung aus traditionellen Stilen, psychedelischer und progressiver Rockmusik, Baroque-Pop und weiteren Einflüssen – gilt als eines der wichtigsten brasilianischen Musikalben überhaupt. Die Künstler kritisierten darauf in verschlüsselter, aber im Kontext der Zeit unmissverständlicher Art Brasiliens Militärdiktatur.

Milton Nascimento ist auch nach einer mehr als sechs Dekaden umfassenden Karriere weiter musikalisch aktiv. Seit der Jahrtausendwende hat er unter anderem mit Gilberto Gil, Caetano Veloso, Herbie Hancock und der Metalband Angra aufgenommen.



Milton Nascimento im Programm von ByteFM:

Zum 80. von Milton Nascimento: „Tudo O Que Você Podia Ser“

Von ByteFM Redaktion
(26.10.2022)
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Zum 80. von Milton Nascimento: „Tudo O Que Você Podia Ser“
Milton Nascimento, einer der wichtigsten Protagonisten der Música Popular Brasileira, wird 80 Jahre alt (Foto: Marcos Hermes) Der brasilianische Musiker Milton Nascimento aka Bituca zählt zu den bedeutendsten brasilianischen Künstlern des 20. Jahrhunderts und den prägendsten Figuren der brasilianischen Pop-Musik, der Música Popular Brasileira. Der Weg dorthin war bei seiner Geburt im Jahr 1942 dabei wohl alles andere als vorgezeichnet. Seine Mutter arbeitete als Hausmädchen für ein Akademiker-Pärchen, welches ihn in den ersten Wochen seines Lebens adoptierte. Rund eineinhalb Jahre nach seiner Geburt starb seine leibliche Mutter schließlich. Eine Geschichte, die man so nicht als glückliche Fügung bezeichnen mag. Die aber dazu führte, dass Nascimento intensiv mit Musik in Berührung kam. Seine Adoptivmutter war Musiklehrerin und sein Adoptivvater betrieb zeitweilig sogar eine Radio-Station. Gute Voraussetzungen für eine Musikkarriere, die Nascimento dann auch tatsächlich einschlug. // Milton Nascimento wurde am 26. Oktober 1942 in Rio de Janeiro geboren und wird heute 80 Jahre alt. Das Stück seiner Band Clube Da Esquina „Tudo O Que Você Podia Ser“ ist heute unser Track des Tages. Unten könnt Ihr Euch das Stück anhören. Mehr über den Musiker gab es auch in der Sendung Bossa Brasil zu hören. Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ können die Sendung vom 22. Oktober 20220 bei uns im Archiv nachhören.

Bossa Brasil

Milton Nascimento

(22.10.2020 / 12:00 Uhr)
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Ausgehend von diesem Album, stellt diese Sendung den Musiker und Komponisten Milton Nascimento vor, seinen „Clube da Esquina“ und das Album, das zum Symbol des Widerstands wurde.

Kramladen

Christoph Spendel – zum Tod des renommierten Jazz-Pianisten

(20.11.2025 / 23:00 Uhr)
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Kramladen - Christoph Spendel – zum Tod des renommierten Jazz-Pianisten
Der Jazz-Pianist Christoph Spendel ist am Freitag, dem 7. November 2025, völlig überraschend nach einem Auftritt in Kronberg an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Gerade hatte er noch seinen 70. Geburtstag und sein 50-jähriges Bühnenjubiläum am 1. November im Frankfurter „Instituto Cervantes“ mit einem Auftritt seiner Christoph Spendel Group feiern können. Christoph Spendel wurde am 19. Juli 1955 im polnisch-schlesischen Byton geboren, wo er schon als Kind von seiner Mutter, einer Klavierpädagogin, im klassischen Klavierspiel unterrichtet wurde. 1963 zog er mit seiner Familie nach Düsseldorf, studierte dort an der Robert-Schumann-Musikhochschule, wandte sich aber bald dem Jazz zu. Mitte der 1970er-Jahre begann er seine professionelle Kariere als Jazzmusiker, arbeitete aber auch als Musikjournalist vornehmlich im Bereich Jazzpiano, gründete verschiedene eigene Formationen, zuletzt die hochgelobte Christoph Spendel Group, produzierte in seinem eigenen Studio Soundtracks für Film und Fernsehen und lehrte Jazzklavier an den Hochschulen in Köln und Frankfurt.Sein erstes eigenes Jazz-Ensemble Sunburst stellte er 1978 vor, nachdem er zuvor in den Bands Jazztrack, Riot und in Toto Blankes Electric Circus mitgespielt hatte. Im Laufe der Jahre arbeitete er mit der gesamten deutschen Jazz-Elite zusammen, um nur Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Christof Lauer, Hans Koller, Wolfgang Schlüter und Michael Sagmeister zu nennen. Mit letzterem veröffentlichte er zwei Duo-Alben, ein weiteres war für 2026 geplant.Christoph Spendel galt als einer der wichtigsten Jazzmusiker Deutschlands und Europas. In seinen stilistisch vielfältigen Kompositionen verband er Fusion-Jazz, brasilianische Musik, kubanischen Son, minimalistische und impressionistische Stil-Elemente mit der Melodik und harmonischen Tiefe der klassischen Romantik – doch all dies immer durchdrungen von der improvisatorischen Freiheit des Jazz. Wichtige Impulsgeber waren für ihn die Jazzpianisten Bill Evans, McCoy Tyner, Chick Corea, Joe Zawinul von Weather Report und Herbie Hancock. Dessen Soundexperimente mit elektronischen Tasteninstrumenten beeinflusste ihn so stark, dass er begann, sich ebenfalls mit Keyboards zu beschäftigen. Beeindruckt wurde er auch von Keith Emerson, dem Keyboarder von The Nice und Emerson Lake and Palmer. Er begeisterte sich auch für die Spielweise und Sounds von Lyle Mays, dem Keyboarder der Pat Metheny Group. Für Lyle Mays schrieb er eine musikalische Widmung mit seinem großartigen balladesken Titel „Amaysing Colours (For Lyle Mays)“. Doch anders als Hancock, Emerson oder Mays nutzte er elektronische Sounds und Keyboards vornehmlich nur für die Klangarchitektur seiner Arrangements. Soli spielte er fast ausschließlich mit dem klassischen Klavierklang. Synthie-Soli gab es bei ihm nie. Seine hohe Wertschätzung für die lateinamerikanische Musik schlug sich nieder im hervorragenden Album „Spirits From The South“ seiner Christoph Spendel Group von 2024 und vor allem in seiner Songwidmung „Mr. Nascimento“ für den brasilianischen Musiker Milton Nascimento. Doch schon 2014 hatte er sich als Solist der Musica Tropical gewidmet mit seinem Album „Brasitronics“. Seine Wandlungsfähigkeit bewies er schon 2002 mit seinem Chillout-Trio Planet Lounge, mit dem er drei Alben herausbrachte, gefolgt 2010 von seinem Acid-Jazz-Projekt Jazzmatics und 2013 von der Produktion „Smooth Jazz Park“ im Stil der soften, soul-angelehnten Jazz-Variante, die er schon während seines USA-Aufenthalts begonnen hatte.Zu Beginn der 1990er-Jahre konnte er in der Musikszene New Yorks Fuß fassen, wo er unter anderem mit der Gruppe Special EFX auf Tournee war. Seine technischen Fähigkeiten und seine stilistische Bandbreite führte zur Zusammenarbeit mit internationalen Top-Künstlern wie Billy Cobham, Randy Brecker, Jeremy Steig oder Alphonse Mouzon. Im Jahr 2000 zog er nach Frankfurt am Main. Dort lehrte er bis 2021 als Professor für Jazzpiano an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Kurz vor seinem Tod erschien sein Soloalbum „Piano Graffiti“, in dem er sein außerordentliches spieltechnisches Niveau unter Beweis stellte. Die zuvor veröffentlichten Alben seiner Christoph Spendel Group zählen zum Besten, was in der weltoffenen Jazzfusion-Szene Europas veröffentlicht wurde. Mit dieser seiner letzten, exzellenten Formation, der neben der jungen mallorquinischen Bassistin Alisa Pou Montz, der Saxofonist und EWI-Spieler Jan Beiling und der Schlagzeuger Stefan Schulz-Anker angehörten, hatte er noch viel vor. Ein weiteres Album war bereits in Arbeit.In dieser Sendung zum Tod von Christoph Spendel kommen neben seinem Mitmusiker Jan Beiling auch langjährige musikalische Weggefährten zu Wort, der Jazz-Gitarrist und Professoren-Kollege an der Frankfurter Musikhochschule Michael Sagmeister, der Jazz-Pianist und -Veranstalter Axel Kemper-Moll, der viele Konzerte für Christoph Spendel arrangiert hat und der Jazz-Gitarrist Thomas Langer, der noch einen der letzten Auftritte mit Christoph Spendel begleiten konnte.Im Zentrum der Sendung steht seine Musik und ein Interview, das ich mit ihm 2023 führen konnte.(Foto: Gerd Coordes)

Trop It (Like It's Hot)

Milton Nascimento, Guyedu-Blay Ambolley, Captain Cumbia

(14.12.2019 / 18:00 Uhr)
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Mit brasilianischen Protestsongs, jemenitischem Soul aus Tel Aviv, Orient-House aus Hamburg und Cuuuumbia!

ByteFM Magazin

Milton und der Club an der Ecke

(26.10.2022 / 14:00 Uhr)
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Einer der prägendsten Protagonisten der Música Popular Brasileira ist heute 80 Jahre alt geworden: Milton Nascimento. Im heutigen ByteFM Magazin hören wir deshalb in eines seiner schillerndsten und gleichzeitig einflussreichsten Alben rein: „Clube Da Esquina“.

taz.mixtape

Fishbach, Holanda, Haim, Nas, Broken Social Scene, Arte, Tauber

(14.07.2017 / 17:00 Uhr)
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Zurückgelehnte Schwermut oder: Skepsis ist das neue Cool. Ole Schulz empfiehlt den brasilianischen Musiker Hamilton de Holanda, der sich auf seinem Album „Casa de Bituca“ vor Milton Nascimento verbeugt.

Zum 70. Geburtstag von John Lennon

Von christiantjaben
(09.10.2010)
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Zum 70. Geburtstag von John Lennon
Milton Nascimento – „Para Lennon e McCartney“

Jazz-Legende Wayne Shorter ist gestorben

Von ByteFM Redaktion
(03.03.2023)
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Jazz-Legende Wayne Shorter ist gestorben
Darüber hinaus war Shorter auch in popmusikalischen Kontexten ein beliebter Kollaborationspartner: Mit dem brasilianischen Musiker Milton Nascimento veröffentlichte er beispielsweise 1975 das Album „Native Dance“. Außerdem begleitete er Carlos Santana und die Rolling Stones auf Tourneen, spielte auf diversen Alben von Joni Mitchell und Steely Dan.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Helene Conrad

(26.10.2017 / 15:00 Uhr)
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"Mils tons" - Tausend Töne, das schafft Milton Nascimento mit seinem berühmten Falsett-Gesang. Seine Lieder haben die Música Popular Brasileira stark geprägt, der Grammy-Gewinner hat diesen speziellen Musikstil auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt gemacht. Heute wird er 75 Jahre alt. Im ByteFM Magazin schauen wir noch mal genauer auf seine Karriere.

Tracks des Tages

Self-Actualization Centre

(29.10.2022 / 17:00 Uhr)
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Heute mit einem Best-of der vergangenen 14 Tage. In diesem Zeitraum ist unter anderem der brasilianische Musiker und Sänger Milton Nascimento 80 Jahre alt geworden und der US-Rapper Eminem immerhin 50. Natürlich gab es bei uns auch jede Menge sehr unterschiedlicher Tracks des Tages neueren Datums. Mit dabei unter anderem türkischer (Gaye Su Akyol) und türkisch-niederländischer (Altin Gün) Pop, die klanglich gewandelten Peel Dream Magazine, die New Yorker Hype-Band Michelle und die Detroiter MC DeJ Loaf.

Out Of Spectrum

You Got The Love

(28.04.2026 / 17:00 Uhr)
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Mit Carol Kaye, Psyche, Milton Nascimento & Lô Borges u.v.m.

Let's get lost!

Clube da Esquina
mit Eva Garthe

(24.10.2008 / 20:00 Uhr)
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Let's get lost! - Clube da Esquinamit Eva Garthe
Wiederentdeckt zwischen Bossa, Folk und Beatles: das Musiker-Kollektiv „Clube da Esquina“ um die Singer/Songwriter Milton Nascimento und Lo Borges. Von der brasilianischen Musikszene der 70er Jahre schlägt „Let’s Get Lost“ den Bogen bis hin zu aktuellen Interpretationen der außergewöhnlichen Songs.

In Between Ears

Baklava und Tee

(03.08.2024 / 13:00 Uhr)
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Philip Golub aus den USA sowie Milton Nascimento aus Brasilien mit Esperanza Spalding (USA): neue CDs aus der Welt ins Radio, dazu Baklava und Tee – lecker.

Navigator

(27.10.2009 / 20:00 Uhr)
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Zum 67. Geburtstag der Songwriter-Ikone Milton Nascimento begibt sich der Navigator erstmals in die Klangwelt des brasilianischen Bundesstaates Minas Gerais: Fernab von Samba und Bossa Nova hat sich in den frühen Siebzigern hier die vielleicht erstaunlichste Popmusik Südamerikas entwickelt: Metaphernreiche, spirituelle Lyrik gepaart mit Anklängen an den Progressive Rock, barocken Einflüssen und indianischen Anleihen – aus dieser Rezeptur entstanden die Lieder der Clube Da Esquina-Bewegung, aus deren Fundus einige Klassiker vorgestellt werden. Die Minas-Reihe wird in loser Folge fortgesetzt.

Soulsearching

Golden.

(08.09.2013 / 19:00 Uhr)
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September 2013, der "Indian Summer" schleicht sich langsam heran, die Musik wird Golden. Manchmal . So wie heute Abend bei soulseaching, vom Folk Soul der Stepkids aus Kalifornien über einen bisher noch exklusiven Remix aus Schweden für Milton Nascimento aus Brasilien bis zu den bassigen Beats von Cashmere Cat, die sich unüberhörbar inspiriert fühlten von einem gewissen Charles Webster. Und Robert Glasper geht in die zweite Runde seines Black Radios mit einer fantastisch klingenden Lalah Hathaway. Live your life like it's Golden. Jill Scott gibt es noch obendrein.

„Maré“ aus dem kommenden Album von Rodrigo Amarante

Von ByteFM Redaktion
(12.05.2021)
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„Maré“ aus dem kommenden Album von Rodrigo Amarante
Sein Gespür für Sounds und Arrangements macht Rodrigo Amarante zu einem beliebten musikalischen Partner für viele Acts. Deren Namen illustrieren vielleicht auch ganz gut, wonach seine eigenen Songs klingen. In Brasilien hat er als Arrangeur und Musiker unter anderem für Stars wie Marisa Monte, Adriana Calcanhotto und Gilberto Gil gearbeitet. Aber auch Adam Green, Devendra Banhart und Kevin Morby gehören zu den Künstler*innen, mit denen Amarante zum Teil schon mehrfach gearbeitet hat. Unser heutiger Track des Tages könnte auch ein verschollener brasilianischer Hit aus den 70ern sein. Denn der Song rangiert klanglich irgendwo zwischen Tropicália und dem Album „Clube Da Esquina“ von Milton Nascimento und Lô Borges. Diesen beiden Themen hat sich auf ByteFM unter anderem Pedro Crescenti in seiner Sendung Bossa Brasil gewidmet. Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ können alle Ausgaben jederzeit in unserem Sendungsarchiv nachhören.

Was ist Musik

Ebba Durstewitz Goes Brasil

(04.11.2018 / 19:00 Uhr)
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In dieser Woche postete Ebba Durstewitz, Mitgründerin der tollen Band JaKönigJa aus Schneverdingdong, bei Facebook das Lied „Cálice“ von Chico Buarque & Milton Nascimento und schrieb dazu: „Aus gegebenem Anlass: Pai, afasta de mim esse cálice! Vater, weg von mir diesen Kelch!“ Daraufhin schrieb ich ihr:

In Between Ears

Von Funk bis Jackson

(31.08.2024 / 13:00 Uhr)
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Fusion-Jazz mit Groove, Funk und Rock bescheren uns Nils Landgren Funk Unit und The Jakob Manz Project. Das Cover eines Michael-Jackson-Titels findet sich auf der neuen CD von Milton Nascimento und Esperanza Spalding. Feinen Jazz bietet das Ensemble The Nikolov-Ivanovic Undectet und Alto For Two.

Hidden Tracks

(24.08.2010 / 20:00 Uhr)
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Hidden Tracks
Außerdem sind die Brasilianer Tom Ze, Reginaldo Bessa, Milton Nascimento und Arto Lindsay mit von der Partie...

Brasilien in London: „Jão“ von Momo.

Von ByteFM Redaktion
(28.09.2024)
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Brasilien in London: „Jão“ von Momo.
Unser heutiger Track des Tages hört auf den Namen „Jão“ und kommt von dem brasilianischen Singer-Songwriter Momo. Seit 2006 veröffentlicht Marcelo Frota aus Rio de Janeiro unter diesem Pseudonym seine Musik. Schon sein Debütalbum „A Estética do Rabisco“ fand durch Frotas eigenen musikalischen Stil internationalen Anklang. Mit Rückgriffen auf waghalsigere 1960er- und 1970er-Produktionen aus Brasilien erregte er unter anderem auch die Aufmerksamkeit von David Byrne (Talking Heads) und Patti Smith. Beeinflusst von Milton Nascimento oder der Tropicália-Bewegung, kombinierte er moderne Ausdrucksweisen mit Retro-Brasil-Psych-Ästhetik und Weird-Folk-Einschlägen.


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