Múm

Múm múm

Die Musik von Aphex Twin soll es gewesen sein, die die beiden isländischen Künstler Örvar Smárason und Gunnar Tynes 1997 dazu gebracht hat, gemeinsam ein neues Musikprojekt zu starten. Weg von gitarrenlastigen Songs, hin zu experimentellen elektronischen Stücken, so das Ziel. Zusammen mit den Zwillingsschwestern Gyða und Kristín Anna Valtýsdóttir gründeten sie eine Band mit dem kryptischen Namen múm. Der soll laut eigenen Aussagen gar nichts bedeuten, sondern zwei Elefanten darstellen, die mit ihren Rüsseln winken. Dieses Bild passt ebenso zu múms verwobener und verspielter Musik, wie auch zu dem kindlich-verträumten Gesang der Schwestern.

Mittlerweile sind múm eher ein offenes Musikerkollektiv, als eine geschlossene Band. Zusammen mit zahlreichen anderen MusikerInnen (darunter Kylie Minogue auf einem Bonus-Track) haben múm 2013 ihr bislang letztes Album „Smilewound“ veröffentlicht.



Múm im Programm von ByteFM:

Tickets für Múm

Von ByteFM Redaktion
(16.09.2013)
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Múm (Foto: James Kendall) Angefangen hat es mit Múm vor 16 Jahren, im Jahr 1997. Drei Jahre später haben sie nach anfänglichem Experimentieren ihren Sound gefunden, das Debütalbum "Yesterday Was Dramatic - Today Is OK" erschien. Danach wurde die Band zu einem der Aushängeschilder dessen, was damals als Elektronika gefeiert wurde, klang von Album zu Album kompletter und ist heute die vielleicht originellste Band Islands. Vor Kurzem ist das aktuelle Werk "Smilewound" erschienen, mit dem Múm im September in Deutschland auf Tour gehen. Als Support haben sie den isländischen Kollegen Sin Fang dabei. ByteFM präsentiert die Tour von Múm und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins "Freunde von ByteFM" 2×2 Karten pro Spielort. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 20. September mit dem Betreff "Múm", Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail. // 24.09.13 Frankfurt am Main ‐ Zoom

ByteFM Magazin

am Morgen: múm zu Gast bei Diviam Hoffmann

(16.02.2018 / 10:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - am Morgen: múm zu Gast bei Diviam Hoffmann
Die Musik von Aphex Twin soll es gewesen sein, die die beiden isländischen Künstler Örvar Smárason und Gunnar Tynes 1997 dazu gebracht hat, gemeinsam ein neues Musikprojekt zu starten. Weg von gitarrenlastigen Songs, hin zu experimentellen elektronischen Stücken, so das Ziel. Zusammen mit den Zwillingsschwestern Gyða und Kristín Anna Valtýsdóttir gründeten sie eine Band mit dem kryptischen Namen múm. Der soll laut eigenen Aussagen gar nichts bedeuten, sondern zwei Elefanten darstellen, die mit ihren Rüsseln winken. Dieses Bild passt ebenso zu múms verwobener und verspielter Musik, wie auch zu dem kindlich-verträumten Gesang der Schwestern. Mittlerweile sind múm eher ein offenes Musikerkollektiv, als eine geschlossene Band. Zusammen mit zahlreichen anderen MusikerInnen (darunter Kylie Minogue auf einem Bonus-Track) haben múm 2013 ihr bislang letztes Album „Smilewound“ veröffentlicht. Am Wochenende spielen die beiden Gründungsmitglieder Örvar Smárason und Gunnar Tynes zusammen mit dem Perkussionist Samuli Kosminen (Edea) im Berliner Radialsystem V. Bereits zum dritten Mal vertonen sie dort live den Stummfilm „Menschen am Sonntag“ (1930). Das Konzert ist gleichzeitig Record-Release-Feier: Aufnahmen aus den vergangenen Vertonungen gibt es auf einer limitierten Vinylplatte. An folgenden Tagen sind múm live zu erleben: // Alle Tourdaten findet Ihr wie immer auf unserer Konzerteseite.

Múm – „Yesterday Was Dramatic – Today Is Ok“ wird 20 Jahre alt

Von Kristin Theresa Drechsler
(30.08.2019)
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Múm – „Yesterday Was Dramatic – Today Is Ok“ wird 20 Jahre alt
Múm – „Yesterday Was Dramatic – Today Is Ok“ Trösten ist gar nicht so leicht. Worte genügen oft nicht, um ein aufgewühltes, vom Leben geschütteltes Herz zu beruhigen. Zumindest müssen sie mit Bedacht gewählt werden. Die Umarmung eines lieben Menschen hilft hingegen fast immer. Aber was, wenn gerade niemand da ist? Dann gibt es zum Glück „Yesterday Was Dramatic – Today Is Ok“, das Debütalbum der isländischen Band Múm. Dieses Jahr wird diese tröstende Insel der Geborgenheit 20 Jahre alt. Anlässlich des Jubiläums erscheint am 30. August 2019 eine Neuauflage des Albums auf Morr Music. „Yesterday Was Dramatic – Today Is Ok“ entstand im Sommer 1999 in einer Hütte mitten in der Natur. Zwei Jahre nachdem Örvar Smárason und Gunnar Tynes sich mit den Zwillingsschwestern Gyða und Kristín Anna Valtýsdóttir zusammengetan haben, um experimentelle elektronische Stücke zu schaffen. Zu dieser Zeit waren die vier MusikerInnen noch im Jugendalter. Und haben mit ihrem Erstling eine ganz eigene Klangwelt geschaffen. // Es ist eine Welt, in der Worte ihr Gewicht verloren haben. Und ein Meilenstein für die elektronische Musik. Deren kalkulierbare Logik zerfällt in den zehn Songs zu einem zarten Gewebe, in das auch analoge Instrumente eingeflochten sind. Glitch-Beats, digitale Clicks und Cuts umgarnen wie selbstverständlich Akkordeon, Glockenspiel und Harmonika. Diese Verbindung von analoger und digitaler Welt erzeugt eine traumhafte Atmosphäre, in der nichts ist, wie es scheint. Und einem zugleich alles eigentümlich vertraut vorkommt. Mit dem Augenaufschlag „I‘m 9 Today“ beginnt die Reise in die unscheinbaren Zwischenräume, an denen Wirklichkeit und Traumwelt einander berühren. Wir müssen jetzt ganz leise sein. Und auf Zehenspitzen in verschlafener Wachheit ins Ungewisse schreiten. Nur so können sich unsere Erinnerungen wie Blüten öffnen, um alles Neue in einen zarten Duft der Vertrautheit zu hüllen: „Smell Memory“. Mit dieser Sicherheit werden die Beats treibender und die Synthesizer gebären immer neue Klangknospen. Wieder und wieder müssen wir innehalten. Unsere Augen aufschlagen, um die wundersame Vielzahl der kleinen Dinge vor uns erstrahlen zu sehen: „There Is A Number Of Small Things“. Bis wir plötzlich merken: Hier war ich schon. Und doch: Es ist alles anders. Alles glitzert. Pulsiert. Lebt. So kindlich verspielt die Klangflächen wundersame Ornamente aus sich hervorbringen, so unverkennbar ist auch die zarte Melancholie, die immer wieder am Horizont dieses Albums aufscheint. Auf „The Ballad Of The Broken Birdie Records“ singt eine im Äther verschwindende Stimme von einem gebrochenen Vogel, der seine Stimme verloren hat: „Broken birdie / Lost his voice / Crying pictures / Swallowed me whole.“ Die Traurigkeit klingt im darauf folgenden „The Ballad Of The Broken String“ wider. Ob je ein Akkordeon schöner geweint hat als in diesem Song? Vielleicht brauchte es dafür erst die verschwurbelten Knackser und Kratzer, die ihm den nötigen Rahmen dafür geben. // Was dieses Album so besonders macht, ist vielleicht gerade, dass es nicht versucht, etwas Besonderes zu sein. Jedes der zehn Lieder ist eine Einladung, sich mitnehmen zu lassen in eine verzauberte Welt. Aber nicht eine, in der man Zauberschlösser und Prinzen findet. Es ist vielmehr unsere vertraute Welt, in der soviel Furcht und Traurigkeit herrscht. Aber Múm lassen uns wissen, dass wir keine Angst haben müssen. Es ist ok. Wir dürfen uns ausruhen. Um vielleicht noch einmal die Augen so aufzuschlagen wie damals. Als wir noch ganz klein waren. Bis wir verborgene Schlupflöcher der Geborgenheit finden, von denen wir vorher nicht einmal wussten, dass es sie gibt.

ByteFM Magazin

J. G. Thirlwell aka Foetus & Múm spielen "Menschen am Sonntag"

(29.01.2020 / 15:00 Uhr)
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Die Reihe UM:LAUT im Radialsystem in Berlin lädt nach über zehn Jahren Blicken über den Genre-Tellerrand zu ihrer letzten Ausgabe ein: Die isländische Band Múm wird am 22. und 23. Februar den Stummfilm "Menschen am Sonntag" von Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer und Billy Wilder vertonen.

ByteFM Magazin

múm, Steve Spacek & First Choice

(11.02.2020 / 10:00 Uhr)
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Wir widmen uns heute neben unserem aktuellen ByteFM Album der Woche von Moses Boyd auch der isländischen Gruppe múm. Sie spielt in Berlin Musik zu dem Stummfilmklassiker „Menschen am Sonntag“ im Radialsystem V.

ByteFM Magazin

Múm, Helado Nego, Sleaford Mods

(05.09.2019 / 19:00 Uhr)
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Mit Historischem zum vorgestern verstorbenen LaShawn Daniels, News zu Grimes und Musik unter anderem von The Goon Sax

ByteFM Magazin

am Morgen mit Stefanie Groth

(09.02.2016 / 10:00 Uhr)
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Heute live via Skype zugeschaltet: Örvar Þóreyjarson Smárason von múm. Am kommenden Wochenende sind die Isländer für eine ganz besondere Veranstaltung im RADIALSYSTEM V in Berlin zu sehen. Gemeinsam mit dem Perkussionisten Samuli Kosminen vertonen múm das Stummfilm-Meisterwerk "Menschen am Sonntag" - und das live und improvisiert! Der selten gezeigte, halbdokumentarische Film von 1930 ist ein lebendiges Portrait Berlins zum Ende der 20er-Jahre und galt bereits nach seiner Entstehung als ein Meilenstein des Kinos. Allein: eine Filmmusik existierte nie. Das wird sich am 13. und 14. Februar nun also ändern. Was bedeutet es für múm diesem Zeitdokument musikalisch Ausdruck zu verleihen? Wie bereiten sie sich darauf vor? Und was bedeutet es ihnen, diese Konzerte am Ort der Entstehung des Films, in Berlin zu spielen?

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Diviam Hoffmann

(08.02.2018 / 15:00 Uhr)
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Zu hören heute im ByteFM Magazin ist unter anderem Musik von der isländischen Band múm, die demnächst in Berlin live den Stummfilm „Menschen am Sonntag“ von 1930 vertont. // Und jede Menge Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind neben múm u.a. Michael Gira, Jamila Woods und Fishbach. Alle Tourdaten findet Ihr wie immer auf unserer Konzerteseite.

Container

Filmfest Hamburg
mit Alexandra Friedrich

(29.09.2011 / 12:00 Uhr)
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Container - Filmfest Hamburgmit Alexandra Friedrich
Alexandra Friedrich stellt das Filmfest Hamburg vor, das vom 29. September bis zum 8. Oktober zum mittlerweile 19. Mal stattfindet. // Dabei sind z.B. der isländische Dokumentarfilm "Backyard", deren Hauptprotagonisten einige der namhaftesten Musiker Islands sind – von FM Belfast über Sin Fang bis Múm - und die charmante Dokumentation "Sound it out" über die vom Aussterben bedrohte Spezies des kleinen unabhängigen Plattenladens. Alexandra Friedrich möchte in einer Stunde einen kleinen Vorgeschmack auf das Hamburger Filmfest geben - und dabei darf selbstverständlich eines nicht zu kurz kommen: gute Musik!

Let's get lost!

Winterlieder

(16.01.2013 / 13:00 Uhr)
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Bisher war dieser Winter in unseren Landen ein Totalausfall. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. 13 & God, Esperanza Spalding und Múm bringen uns in Stimmung für die kalte Jahreszeit.

Der Freie Fall

Violins and Hurricanes

(27.02.2018 / 12:00 Uhr)
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Der Freie Fall - Violins and Hurricanes
Der Freie Fall in seiner aktuellen Ausgabe mit live gespielten Film-Soundtracks (Nanook of the North & Múm), radioheadesker Soundästhetik (Groeni & Josin), einem vertonten Hurrikan (Laurie Anderson & Kronos Quartet) und einer mächtig-düsteren Kirchenorgel (Anna von Hausswolff).

ByteFM Magazin

am Morgen mit Diviam Hoffmann

(11.01.2017 / 10:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin geht es heute unter anderem um die Hamburger Elbphilharmonie, die heute mit sieben Jahren Verzögerung und explodierten Baukosten auf dem Rücken eröffnet wird. Bei der Programmvorschau sind viele Vorbehalte vergessen. Zu recht? Außerdem hören wir Musik, die heute vor genau 50 Jahren aufgenommen wurde und einer ganz besonderen Pflanze huldigt: „Purple Haze“ von Jimi Hendrix. Dazu gibt es Musik von múm aus Island, von Sam Cooke, der vor 53 Jahren den Wandel angekündigt hat und von Ace Tee aus Hamburg, die mit ihrer Single „Bist du down?“ gerade das Internet aufmischt. Unser aktuelles Album der Woche kommt von Klez.e und wird ebenfalls Thema sein. // Alle Tourdaten findet ihr immer auf unserer Konzertseite.

Zwischen Freak Folk und Kunstlied: US-Songwriterin Josephine Foster kündigt neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(21.08.2018)
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Zwischen Freak Folk und Kunstlied: US-Songwriterin Josephine Foster kündigt neues Album an
Würde es noch nicht existieren, man müsste das Wort somnambul eigens für die Musik von Josephine Foster erfinden. Denn mit traumwandlerischer Grazie bewegt sich die Musikerin seit fast 20 Jahren im Spannungsfeld von Freak Folk, Kunstlied und Spiritual. Nun hat die Künstlerin aus Colorado ihr neues Soloalbum „Faithful Fairy Harmony“ angekündigt – ein vierteiliges Doppelalbum, auf dem ihre markante Stimme zwischen rituellem Gebet, Blues-Klagen und Jubelgesängen wechselt. Dass Foster ihre Stimme derart kunstvoll einsetzen kann, hat sie ihrer langjährigen Gesangsausbildung zu verdanken, die ihr eigentlich zu einer Karriere als Opernsängerin verhelfen sollte. Diesen Plan verwarf die Musikerin jedoch früh, um ihre eigenen Songs aufzunehmen, in denen sie bis heute ihre Lust am Experiment auslebt. Vom zarten Folk ihres Debüts aus dem Jahr 2001 über Psych-Rock mit der Band The Supposed bis hin zu eigenwilligen Interpretationen von Schubert- und Brahms-Kompositionen oder Vertonungen der Lyrik der US-amerikanischen Dichterin Emily Dickinson reicht die musikalische Varianz ihrer Diskografie inzwischen. Für ihren Zyklus aus 18 neuen, leicht windschiefen Folk-Miniaturen, in denen die 44-Jährige an der Gitarre, am Piano, der Orgel und Harfe zu hören ist, hat sich die Künstlerin erneut mit alten WegbegleiterInnen zusammengetan. Darunter ihr ehemaliger Bandkollege und Ehemann Victor Herrero, Múm-Cellistin Gyða Valtýsdottir sowie Mitglieder der Avant-Folk-Band The Cherry Blossoms.

FM Belfast - "Don't Want To Sleep"

Von ByteFM Redaktion
(30.05.2011)
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Mit einem Song als Weihnachtsgeschenk wollten Árni Rúnar Hlöðversson und Lóa Hlín Hjálmtýsdóttir aus Reykjavík 2005 ihren Freunden eine Freude machen. Das Resultat löste eine große Begeisterung aus und kurz darauf war FM Belfast geboren. Gemeinsam mit den múm-Bandmitgliedern Árni Vilhjálmsson und Örvar Þóreyjarson Smárason arbeiteten Árni und Lóa an ihrem Debüt "How To Make Friends", das 2008 veröffentlicht wurde. // Aber auch für den Köpfhörer oder die schlichte Stereo-Anlage im Wohnzimmer eignet sich die Dancefloor-Musik von FM Belfast. "Don't Want To Sleep" ist erfüllt von elektronischer Frische, verfeinert mit Clap-Rhythmen und mehrstimmigen Gesang. FM Belfast lassen die guten alten Casio-Keyboard-Zeiten wieder aufleben, zeigen sie doch eine wahre Experimentierfreude am elektronischen Tasteninstrument. Leichte Eurodance-Phrasen gehen ins Ohr, während sich die eingängigen Elektro-Beats durch die ganze Platte ziehen. Keyboard, Synthies und Trompeten peppen den Sound der isländischen Gruppe auf. // Jeden Tag spielen wir im ByteFM Magazin zwischen 15 und 17 Uhr einen Song aus unserem Album der Woche. Ebenso im ByteFM Magazin am Abend, montags bis freitags ab 19 Uhr. Die ausführliche Hörprobe folgt am Freitag ab 13 Uhr in Neuland – der Sendung mit den neuen Platten.

Neue Platten: Snorri Helgason - "Winter Sun"

Von Diviam Hoffmann
(29.10.2012)
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So kann Snorri Helgason auf seinem zweiten Album "Winter Sun", das jetzt auch in Deutschland erscheint, auch einige Namen der bekannteren isländischen Musikszene versammeln. Und zwar nicht als Featurings, sondern als Musiker, deren Mitarbeit man erst einmal herausfinden muss. So sind an Instrumenten und Backing Vocals Musiker von Múm oder Hjaltalín dabei und Sóley spielt Klavier. Produziert hat es dann kein anderer als Sindri Már Sigfússon (Sin Fang/Seabear), der scheinbar bei sehr vielen isländischen Veröffentlichungen seine musikalischen Finger im Spiel hat. Das Album ist nach der Wintersonne benannt, eigentlich ein in Snorris Heimat eher immer nur kurzzeitiges Vergnügen, sind die isländische Wintertage doch immer sehr kurz. Und auch das Album glänzt durch nur 37 Minuten Spielzeit. Wie der Albumtitel heißen auch gleich zwei Stücke des Albums, wobei auffällt, dass das mit der Nummer Zwei versehene Lied als erstes läuft und "Winter Sun #1" den Abschluss des ganzen Albums bildet. Die Gefahr bei diesem Stück, die auch bei dem ganzen Album, wie auch bei vielen seiner Singer-Songwriter-Kollegen besteht, ist, ins zu Balladenhafte, ins Schnulzige abzudriften. Jedoch sind die meisten seiner Stücke eher belebend und positiv, erinnern musikalisch etwas an die 50er-Jahre ("Caroline Knows") oder Americana ("99 Songs"). Seine raue Stimme ergänzt die abwechslungsreichen Melodien, "Julie" erinnert an eine romantische Version von „Beg, Steal Or Borrow“ der Babyshambles. // "Wenn Snorri eine Mango wäre, sollte man sie jetzt essen", so wird "Winter Sun" in seinem Heimatland Island bewertet, es gilt als eines der Alben des Jahres. Auch wenn es diesem Kompliment, der subjektiven Rezensentin-Meinung nach, nicht ganz nachkommt, da einige Stücke hinter anderen zu stark zurückfallen und nicht so innovativ klingen wie angekündigt, ist es doch ein schönes Album.

Kramladen

(11.06.2009 / 23:00 Uhr)
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Kramladen
Der Inselstaat ist fast pleite, aber die Musik Islands steht weiterhin hoch im Kurs. Mit überbordender Kreativität trotzen Islands Musiker der Finanzkrise. In dieser Woche sind zwei junge kreative isländische Bands auf Deutschlandtour. Das Quartett For A Minor Reflection – Durchschnittsalter 19 Jahre – spielt instrumentalen Post-Rock und war bereits mit Sigur Rós auf Europatournee. Zwischen balladesken Popsongs und gitarrenlastigem Noiserock pendelt die Musik von Skakkamanage, deren zweites Album „All Over The Face“ – eingespielt mit einem Mitglied von Múm – soeben veröffentlicht wurde. // Die Stippvisite führt von Reykjavik, der nördlichsten Hauptstadt der Welt, zum Geysir Strokkur, zum Wasserfall Gullfoss und dem Nationalpark Skaftafell am Rande des größten europäischen Gletschers Vatnajökull bis zum See der Eisberge Jökulsárlón – inklusive Begegnungen mit Schafen, Elfen, Trollen, Wikingern und angreifenden Sturmmöwen im Sturzflug.

Sóley, Sin Fang & Örvar Smárason - „Team Dreams“ (Rezension)

Von Michael Gehrig
(20.01.2018)
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Sóley, Sin Fang & Örvar Smárason - „Team Dreams“ (Rezension)
Islands Musikszene fasziniert seit Jahren die internationale Musikpresse. Kaum ein Artikel über isländische KünstlerInnen oder Bands, in dem nicht an irgendeiner Stelle betont wird, wie großartig es doch sei, wie viele kreative Menschen das kleine Land mitten im Atlantik hervor bringe. Mit Sin Fang, Sóley und Örvar Smárason (múm, FM Belfast) legen nun drei dieser wunderbaren MusikerInnen ein Kollaborationsalbum vor, das als Werkschau eines interessanten Projekts zu verstehen ist. // Die dabei entstandenen Stücke sollten sofort veröffentlicht werden und landeten im Jahr 2017 monatlich auf Bandcamp. Somit finden sich auf „Team Dreams“ auch keinerlei Überraschungen. Nichtsdestotrotz macht die nachträgliche Veröffentlichung als Album Sinn. Einerseits, weil es das ambitionierte Projekt wunderbar zusammenfasst, andererseits aber auch, weil sich durch die Herangehensweise, jeden Monat an einem Song zu arbeiten, eine breite und vielschichtige Mischung ergibt, die erst beim Blick auf das große Ganze ersichtlich wird. Ob ruhige Piano-Nummern („Wasted“, „Space“), atmosphärische Klanglandschaften à la Ólafur Arnalds („Love Will Leave You Cold“), gitarrenlastige Folk-Nummern („Citrus Light“), Downtempo-Experimente („Tennis“) oder klassische Pop-Nummern („Used And Confused“) – Sóley, Sin Fang und Örvar Smárason haben auf „Team Dreams“ ein unglaublich breites Sammelsurium unterschiedlicher Stile und Sound-Spielereien versammelt und zeigen ihre Qualitäten in Sachen Songwriting. Das verwundert nicht, wenn drei gute KünstlerInnen über ein Jahr verteilt immer mal wieder zusammen sitzen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ebenso wenig verwunderlich, dass angesichts des strikten Rahmens, den sich die drei gesetzt haben, die ein oder andere Nummer auf „Team Dreams“ nicht ganz zu überzeugen weiß. Gerade gegen Ende des Albums, wo die drei den Pop fest in den Fokus nehmen, scheint sich eine gewisse Beliebigkeit breit zu machen, die im atmosphärisch wesentlich dichteren ersten Teil des Albums nahezu ausbleibt. Zum Glück runden die drei IsländerInnen mit „Dream Team Party Kids“, der letzten Single, die im Dezember erschien, das Album dann doch noch wunderbar ab. Ein Song, der durchaus als Hommage an die US-Band Beach House verstanden werden kann, deren Album „Teen Dream“ augenscheinlich als Namenspate herangezogen wurde und das in diesem letzten Song auch klanglich Einzug auf „Team Dreams“ hält.

Die Welt ist eine Scheibe

(18.08.2009 / 21:00 Uhr)
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Das funktioniert bestens auf dem gleichnamigen 5. Album der Isländer Múm. Erfrischend auch daheim Gewachsenes: Like a Stunt erwecken William Blake, die feinfühligen Karamel tragen Sorgenfalten und Sometree, Neil on Impression und Caspian verblüffen mit instrumentaler Opulenz.

ByteFM Magazin

mit Oliver Stangl

(19.09.2013 / 15:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin erinnern wir an den Country-Musiker Red Foley der heute vor 45 Jahren gestorben ist. Außerdem Musik von unserem aktuellen Album der Woche von Bill Callahan. Und natürlich wie immer jede Menge Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind u.a. Múm, Barbarossa, Willis Earl Beal und Anna Von Hausswolff. Alle Tourdaten findet ihr immer auf unserer Konzertseite.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Micha Gehrig

(31.01.2018 / 15:00 Uhr)
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Am Sonntag findet nun schon zum 52. Mal das absolute Highlight der American Football Saison statt - der Super Bowl. Neben dem Sport steht dabei vor allem die Halbzeitshow im Mittelpunkt. Doch die bombastische Veranstaltung erfährt noch gar nicht so lange die Aufmerksamkeit, die ihr heute zuteil wird. Außerdem: Musik von Odd Couple, Fugazi, múm und aus unserem Album der Woche von Rhye.

ByteFM Magazin

mit Juliane Reil

(28.08.2013 / 15:00 Uhr)
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Heute im ByteFM Magazin am Nachmittag: // Neue Musik von Múm und Hot Chip.

Ein Topf aus Gold

Yesterday

(27.12.2016 / 18:00 Uhr)
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Ein Topf aus Gold - Yesterday
Die ewig gestrige Moderatorin freut sich auf Kadhja Bonet, Noname, múm und Tom Waits, sowie das neue Album von The Caretaker "Everywhere At The End Of Time", das erst 2019 fertig wird, aber heute schon zu hören ist.

Sin Fang im Wunderland

Von Vanessa Wohlrath
(06.09.2011)
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Während Sin Fang mir von seinem musikalischen Schaffen erzählt und versucht, seine Gedanken in Worte zu fassen, driftet er oftmals schnell ab, fabuliert sich in andere Sphären und schaut dabei nachdenklich an die Decke. Mir wird schnell klar: In ihm schlummert eine kreative Seele, die ihr Ventil auf artistische und musikalische Weise findet. "Ich habe immer ein Aufnahmegerät bei mir, um meine Ideen gleich auf Band bringen zu können," murmelt er in seinen Wunschbart. Zudem zeichne er sehr gern und kreiere gemeinsam mit Familie und Freunden die Musikvideos zu seinen Songs. "Ich bin ganz ungeduldig, was das Schneiden von Videos anbelangt. Das lasse ich lieber meine Freunde machen, die haben Spaß daran. Ich habe mir noch nie professionelle Unterstützung beim Dreh geholt. Bisher blieb immer alles in meinem Bekanntenkreis." Auch seine Alben "Clangour" und "Summer Echoes" hat Sin Fang bisher selbst produziert und ab und an befreundete Musiker von isländischen Bands wie Múm oder Amiina zu Hilfe gezogen. Oftmals tüftelt er allein an seinen Songs, spielt Instrumente ein und bearbeitet oder verfremdet diese am Computer. Zu Hause habe er eine immense Sound-Datenbank, mit der er seine Musik verfeinere. "Die Songs auf meiner aktuellen Platte "Summer Echoes" sind viel experimenteller und vielschichtiger als es bei "Clangour" noch der Fall war. Und das neue Album, an dem ich jetzt arbeite, wird wieder ganz anders werden. Darin wird es viele Streicher geben." Er sieht müde aus und ich frage mich, ob er manchmal einen kleinen magischen Trunk zu sich nimmt, um dann durch winzige Türen zu schlüpfen und fabelhafte Welten zu erkunden. Dann ist Sin Fang im Wunderland und macht aus unscheinbaren Tönen ein ganzes Konzert aus atmosphärischen Melodien. Sehr absurde Dinge passieren dort im Märchenwald: gelassene HipHop-Beats laufen Hand in Hand mit traurigen Klavierstücken durch ein Dickicht aus Computersounds. John Lennon und Bruce Springsteen schlagen dort ihre Wurzeln, während Pilze aus dem Boden wachsen wie in Gameboy-Spielen. Vögel zwitschern, Katzen grinsen und hier und da rauscht leise der Wind. Eine Raupe schlängelt sich Pfeife-rauchend durch zauberhaftes Tonmaterial und ein verrückter Hutmacher zieht lustige Gitarrenklänge aus seinem Zylinder. // Den Live-Song "Always Everything" von Sin Fang könnt Ihr Euch auf der ByteFM Magazinseite in der Rubrik Byte Sessions im Stream anhören. Sin Fang ist zusammen mit Sóley auf Tour:

C'est la panik économique oder ist die Krise tanzbar?

Von ByteFM Redaktion
(16.09.2009)
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Im Zuge dieser Sonderausgabe veröffentlicht Deniz Yücel eine kommentierte Hitparade zu Pop und Kapitalismus in Zeiten der Wirtschaftskrise. Neben Musikern aus Island, dem Vorzeigeland in Sachen Finanzkrise, wie Múm, werden auch Pop-Rocker aus Bautzen und internationale Popstars wie Lady Gaga in den richtigen wirtschaftlichen Kontext gesetzt. // Und, ist die Krise tanzbar? Na klar! Der schönste Platz ist immer an der Hypotheke!

Regler rauf, Regler runter

Jazz, Herzen, Hits und Hypes
mit Christoph Reimann

(20.06.2014 / 20:00 Uhr)
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Am 12. Juni ist der Amerikaner Jimmy Scott im Alter von 88 Jahren gestorben. Ein großartiger Sänger mit einer einzigartigen Stimme, die sich nicht nur für Jazz eignete. // Darüber hinaus neue Musik aus Spanien von Deers, und Songs von Hundred Waters, Múm und Mount Kimbie.

14.09.: Ein Tod und eine muntere Rezension, dazu MTV-Banalitäten

Von ByteFM Redaktion
(14.09.2009)
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Munterer geht es im deutschen Feuilleton zu. „Nichts passt – und doch passt schließlich alles.“, Jan Kühnemund gibt sich für ZEIT ONLINE redlich Mühe, die neue CD der Isländer Múm zu besprechen. Aber bei aller Liebe: „Húllabbalabbalúú und Kay-Ray-Kú-Kú-Kó-Kex, das heißt sicher nicht mal auf Isländisch irgendwas.“, urteilt der Autor hocherfreut über die rätselhaften Liedtitel des Musikerkollektivs. Ungefähr so interessant wie das gestrige "TV-Duell" Merkel gegen Steinmeier ist der von der taz als „Eklat“ bezeichnete Auftritt des Rappers Kanye West bei den diesjährigen MTV Awards. Als die Country-Chanteuse Taylor Swift mit einer Trophäe ausgezeichnet wurde, stürmte West kurzerhand die Bühne, um zu verkünden, dass Beyoncé den Preis viel eher verdient hätte. Jetzt tut es ihm aber schon wieder Leid, steht im Guardian. Ansonsten viel Trauer um Michael Jackson bei der Veranstaltung. Aber wen interessiert eigentlich noch MTV?

Eure Alben des Jahres 2009

Von ByteFM Redaktion
(06.01.2010)
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19. Element Of Crime: "Immer Da, Wo Du Bist, Bin Ich Nie", Vertigo Berlin // 37. Múm: "Sing Along To Songs You Don't Know", Morr

Die Welt ist eine Scheibe

Im Sinne der Zeit

(30.12.2014 / 20:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Im Sinne der Zeit
Mit Musik von Of Montreal, Klez.e, Klaus-Johann Grobe, Kinderzimmer Productions, Trentemöller, Alex Gopher, DNTEL, Múm u.a.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Helene Conrad

(23.01.2018 / 15:00 Uhr)
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Zusammen mit ihren beiden Schwestern hat sie mit Gospelliedern angefangen, später dann wurden "The Pointer Sisters" mit ihren Funk- und Disco-Nummern bekannt. Dank Anita Pointer wurden die Songs zu Hits und sie selbst war nicht länger als Sekretärin tätig, sondern reiste als Sängerin um die Welt. Heute feiert Anita Pointer ihren 70. Geburtstag. // Außerdem gibt es Konzertankündigungen von Sophia Kennedy, Múm und Cults.

ByteFM TourKalender

zu Gast: Seabear & Pete and the Pirates

(25.09.2008 / 16:00 Uhr)
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ByteFM TourKalender - zu Gast: Seabear & Pete and the Pirates
Auch aus Island kommt einiges an guter Musik zu uns herübergeschwappt. // Für sein Debütalbum "The Ghost That Carried Us Away" hat er sich Unterstützung von Musikerkollegen aus seiner Heimat mit ins Boot geholt. Das sind keine geringeren als Bandmitglieder von Múm, Sigur Rós und Benni Hemm Hemm.