Planningtorock

Planningtorock Bild: Planningtorock (Foto: Goodyn Greene)

Obwohl sier in England geboren wurde, lebt und arbeitet dier nicht-binäre, genderqueere Elektro-Musiker*in Jam Rostrom aka Planningtorock seit 2002 in Berlin. Sihr musikalisches Markenzeichen ist die von Autotune und anderen Gesangseffekten verzerrte Stimme, körper- und geschlechtslos durch den Raum schwebend. Die Beats sind mal tanzbar und dringlich, mal schwerelos und experimentell. 2014 veröffentlichte Planningtorck sihr drittes Album „All Love's Legal“, 2018 folgte „Powerhouse“. Beide Platten waren Alben der Woche bei ByteFM.



Planningtorock im Programm von ByteFM:

ByteFM Magazin (17. Oktober 2011)

am Abend mit Juliane Reil <br/> zu Gast: Planningtorock
Planningtorock ist eine Künstlerin die das simple Dasein zu einem Gesamtkunstwerk macht. Ihr Äußeres widersetzt sich sämtlicher Zuordenbarkeit, sie spielt mit der Unkenntlichkeit und verweigert sich Kategorisierung. Ob im menschlichen Dasein oder in der musikalischen Existenz, Planningtorock versteht sich und ihr Schaffen als Kunst. Die elektronischen Klänge der Musikerin und ihr Leben als geschlechtloses Kunstwerk sind ab 15 Uhr Live im ByteFM Magazin zu bestaunen. Planningtorock live präsentiert von ByteFM: 17.10. Hamburg – Kampnagel Foto: http://planningtorockoffical.tumblr.com


Je ne sais quoi (23. Oktober 2011)

Ein Maximum an Musik mit Alexandra Friedrich - und Musik von Planningtorock, Philip Glass, Peaches u.v.a. Doorway from planningtorock on Vimeo.


ByteFM Magazin (1. November 2018)

am Morgen: Planningtorock zu Gast bei Bettina Brecke
Unter dem Alias Planningtorock setzt sich die nicht-binäre Wahlberliner*in Jam Rostron aus dem nordenglischen Bolton seit mehr als einem Jahrzehnt für die Rechte von Frauen und gender-queeren Menschen ein. Das Medium sihrer Wahl ist hierfür die Musik. Genauer: emotionaler Elektro-Pop, der durch verzerrte Vocals letztlich alle Geschlechtergrenzen verwischt. Rostrons neues Album „Powerhouse“ erscheint am 9. November und ist geprägt von ihrer Entwicklung weg von gesellschaftlichen Normen und hin zu sowohl persönlicher als auch künstlerischer Stärke. Vor dem Auftritt beim Dice Festival in Berlin ist Planningtorock zu Gast bei Bettina Brecke im ByteFM Magazin.


Was ist Musik (2. Dezember 2018)

Hört auf zu lachen, hört Planningtorock
„Witzeln lässt sich leicht über all das: Wortgymnastik, bei der sich immer mehr Menschen abmühen, die sprachlichen Dehnübungen und grammatikalischen Verrenkungen um möglichst korrekt und gerecht zu schreiben und zu sprechen…“. So beginnt ein Text namens „Dresscode für die Sprache“ im aktuellen SPIEGEL und der Autor Tobias Becker gibt sich redliche Mühe, kann sich aber ein paar kleine Witzeleien dann doch nicht verkneifen. Auf SPIEGEL Online schreibt Steffen Greiner über „Powerhouse“, das neue Album von Planningtorock: „Planningtorock ist der Bühnenname von Jam Rostron, Brit*in, Wahlberliner*in, Pronomen: they, auf Deutsch: xier, xiese - ja, ungewohnt, aber genauso schnell vertraut wie xiese Stimme. Auch, weil auf dem vierten Album des Electro-Performance-Projekts die prägenden binärkritischen Themen an die eigene Biografie geknüpft sind.“ Lisa Tracy Michalik schreibt die Titelgeschichte der aktuellen Missy:„Der Neologismus „Transome“ ist Planningtorocks persönliche Erweiterung von trans, xies ganz individuelles Transsein. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses starken persönlichen Bezugs zu dem Begriff können sich viele Menschen damit identifizieren und fühlen sich ermächtigt. „Nachdem ich ‚Transome‘ veröffentlicht habe, schrieben mir total viele Leute auf Social Media, dass sie das Lied lieben. Das macht mich glücklich.“ Einige dieser positiven Botschaften hat xier auf xieser Instagram-Seite in einem Post gesammelt. „Transome“ steht auch dafür, sich sexy, schön und begehrenswert zu fühlen und das zu feiern. Es geht explizit um queere Körper und um queeren Sex – und zwar nicht durch die normative cis-hetero Linse, sondern aus einer spezifischen trans und queeren Perspektive.“ Es ist ein doppeltes Dilemma: Die einen witzeln und lachen über die Dresscodes der Sprache, die anderen – auch ich gerade - reden vor allem über Pronomen und Neologismen. Also die doppelte Empfehlung: „Hört auf zu lachen, hört Planningtorock“, und „Hört auf nur über Pronomen zu reden, hört Planningtorock“. Aber ohne reden geht ja auch nicht. Also redet Planningtorock heute heute in Was ist Musik mit ByteFM-Moderatorin Bettina Brecke nicht nur aber auch über Pronomen. Und die Musik? Ja, läuft.


Karamba (8. November 2018)

Außerdem: Planningtorock und Ryley Walker.


News: Track des Tages: Planningtorock – „Beulah Loves Dancing“ (11. November 2018)

Musik hat die Fähigkeit, zu heilen. Das ist die essentielle Botschaft, die Jam Rostron alias Planningtorock mit sihrem gleichzeitig sehr traumatischen wie auch sehr hoffnungsvollen vierten Album „Powerhouse“ vermittelt. Bestes Beispiel: „Beulah Loves Dancing“. Planningtorock experimentiert darin auch mit sihrer Stimme, indem sier sie nicht verfremdet. In einer langen Spoken-Word-Passage erzählt dier nicht-binäre, genderqueere Brit*in und Wahlberliner*in von sihrer Schwester Beulah, die autistisch ist. Eine ihrer Leidenschaften war und ist der treibende Puls des House, die auch Jam Rostrons Dance-Musik-Zugang geprägt hat.


Hertzflimmern (24. September 2011)

Heute wippt Vanessa Wohlrath im Takt zu Allo Darlin', Twin Sister und Planningtorock.


ByteFM Mixtape der HörerInnen (9. November 2018)

Auto-Tune ist für Planningtorock mehr als nur ein Instrument. Dier nicht-binäre, gender-queere Wahlberliner*In benutzt auf "Powerhouse", unserem ByteFM Album der Woche, die Stimmverfremdung, um die eigene, innere Identität erklingen zu lassen. Wir fragen Euch für das ByteFM Mixtape der HörerInnen: Was sind Eure liebsten Songs zum Thema "Auto-Tune"? Postet Eure Vorschläge bis Donnerstag, 17 Uhr auf unserer Facebook-Seite oder schreibt uns eine Mail an radio@byte.fm. Foto: Planningtorock vor unserem Berliner Studio


Hertzflimmern (14. Januar 2012)

Heute u.a. mit The Clash, Swimsuit und Planningtorock. Es wird gefeiert bis zum Morgengrauen. Dieses Mal nicht ganz ohne Grund: ByteFM wird vier!


ByteFM Mixtape (28. November 2018)

Heute werden vier Neuerscheinungen vorgestellt, die jegliche Herbst-Gedanken aufwirbeln: Mit Farai, Alpines, Planningtorock und Jeff Tweedy.


Die Grenzen des guten Geschmacks (28. Juni 2014)

Heute mit Musik von Sébastien Tellier, Planningtorock, Chad VanGaalen und auch ein bisschen was aus Brasilien.


ByteFM Magazin (6. November 2018)

Unter anderem mit Musik von Ought, Talib Kweli, The Sundays und aus dem ByteFM Album der Woche von Planningtorock.


News: Planningtorock - „Powerhouse“ (Album der Woche) (5. November 2018)

Planningtorock - „Powerhouse“ (DFA) „Misogyny Drop Dead“, „Patriarchy Over & Out“, „Let‘s Talk About Gender Baby“ – als Jam Rostron, besser bekannt unter dem Namen Planningtorock, das letzte Mal ein Studioalbum veröffentlichte, hagelte es Schlachtrufe. Mit klaren Worten sagte dier nichtbinäre, genderqueere DIY-Künstler*in dem Hass und der Unterdrückung den Kampf an, vereint unter einem Albumtitel, der gleichzeitig auch als allumfassendes Credo dieser Platte gelesen werden kann: „All Love‘s Legal“. Die Waffe: umarmende Dancefloor-Hymnen, zusammengestellt aus kunstvollem R&B;, Synth- und Electro-Pop, komplettiert durch Rostrons unnachahmlichen Gesang.


Zimmer 4 36 (13. April 2014)

PlanningtoRock: unser Album der Woche aus dem Februar jetzt auch im Zimmer 4 36. Ann Peebles: ein Vorbild für Cashmere Cat? Neues von Sun Kil Moon und Tanzmusik mit Streich-Ensemble.


taz.mixtape (28. Dezember 2018)

Rückblicke 2018, Cher, Planningtorock & Swamp Dogg
Der große Jahresrückblick von taz-Musikredakteur Julian Weber mit Diviam Hoffmann, taz-Autorin und Redakteurin bei ByteFM. 2.Teil starring: Foxtrot, Rezett, Kassin, Tirzah, Crooked Man und die Buzzcocks bei Thomas Gottschalk. Autotune I: Die echteste Künstlichkeit. Auf ihrem neuen Album covert Cher jetzt auch noch Songs von Abba. Es ist eine Huldigung an den Stoff der schwedischen Band. „Dancing Queen“ kommt an den Glanz des Originals ran, meint Jan Feddersen. Autotune II: Was verbindet Planningtorock, non-binär, gender-queer, weiß, mit Swamp Dogg, afroamerikanischer Soulman, 76 Jahre alt? Beide finden durch Verfremdung ihrer Stimme zu sich selbst. Vocal Gendertrouble mit Klaus Walter. Und weitere Stimmen aus dem Pop-Jahresrückblick der taz-Autor*innen.


Was ist Musik (2. Februar 2014)

WIRE über Burial: „Im Jahr 2013 wurden transgender-Themen und und Intersektionalität viel diskutiert.“ Sieben Seiten weiter wird das neue Album von Planningtorock besprochen. WIKIPEDIA: „Planningtorock ist eine englische Musikerin und Performance-Künstlerin. Sie nutzt bei ihren Arbeiten Sound-Verfremdungen sowie Masken und Licht-Installationen.“ Nicht bei wiki: Planningtorock wird in Bolton/England geboren und auf den Namen Janine Rostron getauft, seit 2002 lebt sie in Berlin und hat vor einiger Zeit ihren Namen geändert: aus Janine Rostron wurde Jam Rostron. WIRE: „Der Dancefloor als ein utopischer Raum jenseits aller Vorurteile, wo die Musik definierte und begrenzte Körper zu einem flüssigen Begehren verschmelzen kann – das ist gleichermaßen ein verlockendes Ideal wie eine reale, wenn auch oft flüchtige Erfahrung. Es ist naiv, die wenigen Quadratmeter im Club als echte Gleichmacher/Ausgleicher (equalisers) zu feiern, schließlich reichen fehlende connections, die falschen Klamotten, oder der falsche Körper, und du schaffst es nicht über die Schwelle. Dennoch ist die Geschichte von Disco, Electro und vor allem House eng verbunden mit der Geschichte der Befreiung von LGBT-Individuen oder people of colour.“ Während Beyoncé ihre „Superpower“ (der Hit mit Frank Ocean, noch so ein Zeichen) im Regelkreis des Differenzfeminismus einsetzt, rückt Planningtorock mit dem Album „All love´s legal“ ihren bislang nur in Nischen zustimmungsfähigen dekonstruktivistischen Feminismus näher ans Zentrum der Aufmerksamkeitsökonomie. Keine Angst vor schweren Zeichen: „Let´s talk about gender Baby“, „Misogyny Drop Dead“, „Beyond Binary Binds“, „Patriarchy Over & Out“, so heißen die Songs. Auch musikalisch setzt Planningtorock auf größere Reichweite. „Human Drama“ kommt so humanmelodramatisch daher, wie einst Bronski Beats „Smalltown Boy“, der flieht aus seinem Kaff, wo er seine Sexualität nicht leben kann. “Trying to find the words to explain my sexuality It's liquid, it's living, a moving love defined by itself There's no rules, no convention This love can go where ever it wants Gimme a human drama And understand that gender's just a game Gimme a human drama Our sexuality is not the same! Gimme a human drama The personal is so political.” Das Persönliche ist politisch, jaja, ihr lieben 68er. Aber “All Love´s Legal“ ist nicht gemacht für Euch, die ihr schon mit dem Smalltown Boy gelitten haben, die Metamorphose von Wayne zu Jayne County miterlebt habt und die Verwandlung des Walter Carlos in Wendy. Wie gehabt queert Planningtorock ihre Stimme zu einem hypergeschlechtlichen Organ, allerdings stellt sie sich musikalisch eindeutiger denn je in das Kontinuum des sexuell andersdenkenden Pop. Die Linie geht zurück von Hercules & Love Affair über Antony & Coco Rosie (die gerade ein Feminist Arts Magazine mit dem hübschen Namen Girls Against God lancieren), den Gay Pop der Achtziger (Frankie, Culture Club, Erasure, Bronski Beat, Marylin…) und Hi-NRG bis zur Proto-House-Ekstase von The Faboulos Sylvester – so der Titel von Joshua Gamsons hervorragender Biografie. (mehr dazu in der nächsten SPEX, Gegenwartskunde)


Electro Royale (1. Februar 2014)

Und sonst so? Sonst so wünscht der Böttcheler viel Spaß mit Arsy, Planningtorock und guten, aber mysteriösen Tracks aus Spanien und Italien.


Die Welt ist eine Scheibe (25. Februar 2014)

Heile Heile Saege - Vom Surf'n Roll von Kid Simius bis zur Neoklassik-Electronica von Hauschka. Dazwischen Musik von Raz Ohara, Planningtorock, Die Heiterkeit, Brace/Choir, Egotronic, Dyse, Doomenfels, Lombego Surfers u.a.


ByteFM Magazin (8. November 2018)

Heute mit neuer Musik der These New Puritans, die die erste Albenveröffentlichung in fünf Jahren angekündigt haben. Außerdem Musik von Planningtorock, denn "Powerhouse" erscheint morgen und ist unser Album der Woche.


Popschutz (3. Februar 2014)

Gender-Trouble mit Planningtorock, verhallte Stimmen von Tellavision und Alice Rose, Gitarren von Solander, Regenhunde, Wölfe, Drum 'n' Bass und ein bisschen Geigen. Das alles erwartet Euch in Popschutz - die einzige Sendung mit der Nase.


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Planningtorock live

Berlin: Kantine am Berghain 15.05.2019