Stereolab

Stereolab Bild: Stereolab

Stereolab sind eine 1990 gegründete, britisch-französische Avantgarde-Pop-Band aus London. Die Gruppe besteht im Kern aus Lætitia Sadier (Gesang, Keyboard, Gitarre) und Tim Gane (Gitarre, Keyboard), die Mitmusiker*innen wechselten im Laufe der Bandgeschichte häufig. Ihr Debütalbum „Peng!“ erschien 1992 über Too Pure und American Recordings.

Stereolab, die aus der englischen Polit-Indie-Band McCarthy hervorgingen, gelten als einer der innovativsten Acts der Neunzigerjahre. In ihrer gleichsam melodischen wie sperrigen Avantgarde-Pop-Musik kombinieren sie Elemente aus Genres, die so divers sind wie Krautrock, 60s-Pop, Lounge-Musik, Jazz, Funk und Bossa Nova. Inspiriert von Bewegungen wie dem Surrealismus und der Situationistischen Internationale verarbeiten sie in ihren teils englischen, teils französischen Lyrics politische Sujets wie Krieg (insbesondere den Irakkrieg) und Repression. Geschrieben und performt werden die Texte von Lætitia Sadier, deren rauchige, monoton daherkommende Gesangsstimme häufig mit der von Nico verglichen worden ist. Des Weiteren zeichnet sich der Sound von Stereolab durch die Nutzung diverser Vintage-Synthesizer aus. Zu ihren Einflüssen zählen Sadier und Gane insbesondere Krautrock-Bands wie Neu! und Can.

Nachdem Stereolab ab dem Jahr 2009 eine Pause eingelegt hatten, in der sich Sadier und Gane auf andere Projekte konzentrierte, spielte die Band im Jahr 2019 wieder einige Konzerte in Europa und den USA und gab eine Reissue-Reihe ihrer Alben heraus.

 



Stereolab im Programm von ByteFM:

Stereolab – „French Disco“

(22.02.2019)
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Stereolab (Foto: Steve Double) Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. // Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. Stereolab sind offiziell zurück. Zumindest auf der Bühne. Die Avantgarde-Pop-Band, die 2009 ihre Auflösung bekannt gab, wird dieses Jahr ihre ersten Konzerte seit zehn Jahren spielen. // Der Song klingt in diesem Mix deutlich roher und entfesselter als das Original und erinnert an das Feedback-Gewitter, das Stereolab mitunter live auf der Bühne entfachen. Besser kann man sich also nicht auf die kommenden Konzerte einstimmen. Neben ihrer Tour werden Stereolab in diesem Jahr einige ihrer Studioalben neu veröffentlichen.

Stereolab: weitere Wiederveröffentlichungen und neues Outtake „Freestyle Dumpling“

(10.07.2019)
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Stereolab (Foto: Jean Claude Dhien) Nachdem Stereolab schon im Mai Neuauflagen der Studioalben „Transient Random Noise-Bursts With Announcements“ (1993) und „Mars Audiac Quintet“ (1994) veröffentlicht und Live-Auftritte bekanntgegeben haben, kündigt die Londoner Formation um Tim Gane (Gitarre, Keyboard) und Lætitia Sadier (Gesang, Keyboard, Gitarre) nun zwei weitere Reissues für den Herbst an. // Zusammen mit der Ankündigung der für den Herbst geplanten zweiten Kollektion der Neuauflagen hat die Band auch ein bislang unveröffentlichtes Outtake der „Emperor-Tomato-Ketchup“-Sessions mit dem Titel „Freestyle Dumpling“ veröffentlicht. Live erleben könnt Ihr Stereolab am 16. November 2019 in der Berliner Kulturbrauerei im Rahmen des Synästhesie Festivals, präsentiert von ByteFM.

60minutes

A Certain Ratio Stereolab

(04.05.2019 / 19 Uhr)
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Die eine Band hat sich vor gut 40 Jahren gegründet und jetzt ein opulentes Box Set zum 40. auf den Tisch gestellt, die ACR Box…von A Certain Ratio. 54 Titel stecken in diesem Box Set. Die zweite Band ist Stereolab, 1991 gegründet, nach zehn Jahren Pause geht’s wieder auf Tour. Passend zur Aufbruchstimmung werden sieben Alben von Stereolab dieses Jahr neu aufgelegt. Als erstes dran sind die Klassiker "Transient Random-Noise Bursts With Announcements" (1993) und "Mars Audiac Quintet" (1994), beide natürlich mit Sonderausstattung.

Schnittstellen

Stereolab & Beach House

(27.08.2015 / 22 Uhr)
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Vor 25 Jahren gründete sich die Experimental Pop Band Stereolab. Grund genug, dass es bei den Schnittstellen ein kleines Porträt ihrer Fusion aus Elekronik, Krautrock & dem süßlichen Sound des Lounge Pop der 60er gibt!

Angil And The Hiddentracks - "The And"

(24.05.2010)
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Mickaël Mottet, der übrigens ein angenehm unfranzösiches Englisch singt, wird dabei unter anderem von Label-Kollegin Raymonde Howard (bürgerlich Lætitia Fournier), Jim Putnam (Radar Bros), Lætitia Sadier (Stereolab) und Emma Pollock (ehemals bei den Delgados) begleitet. So gelingt auf „The And“ mit einer Mischung aus Pop und Jazz das Kunststück eines abwechslungsreichen und dennoch homogenen Albums mit einem zwischen Spannung und entspannung pendelnden Charakter. // So gelingt auf „The And“ mit einer Mischung aus Pop und Jazz das Kunststück eines abwechslungsreichen und dennoch homogenen Albums mit einem zwischen Spannung und entspannung pendelnden Charakter. Die Duette werden den Gästen dabei durchaus gerecht. „Kira #2“ mit Lætitia Sadier könnte ein Stereolab-Song sein (allerdings ohne Elektronik), das mit einem Zitat aus Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm „Sunrise“ (1927) beginnende „Sail Home“ würde auch auf einem Album der Radar Bros eine gute Figur machen, denn Jim Putnam singt selbstverständlich in seiner sanften, lakonisch-entspannten Art.

Zum 10. Todestag von Mary Hansen

(09.12.2012)
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Bekannt wurde sie vor allem als Sängerin und Gitarristin für Stereolab. Geboren in Maryborough, Queensland, kam die Australierin 1988 nach London und stieß 1992 zu Stereolab. Die zehn darauffolgenden Jahre sollten rückblickend die produktivsten der Band werden. // Inspiriert vom 60’s Pop aus Frankreich, getragen von Gitarre und Hammondorgel und verfeinert mit analogen Synthesizern, schufen sie eingängige Popmusik mit Anspruch. Dank dieser Mischung wurden Stereolab von vielen als die einflussreichste Indie-Band der 90er gefeiert. Der Output der Band war in dieser Zeit enorm. // Fast jedes Jahr veröffentlichten sie einen neuen Langspieler. Neben der erfolgreichen Arbeit mit Stereolab produzierte Hansen Filmmusik und war auch in anderen Bands aktiv. Am 09. Dezember 2002 starb Mary Hansen.

Chastity Belt – „Ann's Jam“

(18.07.2019)
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Und jetzt scheint es mit der Auszeit schon wieder aus zu sein: Chastity Belt sind zurück. Sie gehen es langsam an, man könnte an Emocore der mittleren 90er denken. Oder an Stereolab ohne Sythesizer. Oder an gar nichts und einfach zuhören. Ein selbstbetiteltes neues Album von Chastity Belt erscheint am 20.

Jim O' Rourke – „Viva Forever“

(06.11.2018)
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So sehr, dass ihre Musik auch auf geschlagene Figuren des US-amerikanischen experimentellen Undergrounds abfärbt: Jim O‘ Rourke, der seine Karriere in Bands wie Gastr Del Sol und Sonic Youth sowie als Produzent von Wilco oder Stereolab zementierte, interpretierte 2007 ihren Hit „Viva Forever“. Spice Girls haben kürzlich ihre jüngste Reunion (ohne Beckham) angekündigt – und O‘ Rourkes Cover ist unser Track des Tages.

Radiation City - „Synesthetica“ (Rezension)

(24.02.2016)
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Ihr sanftmütiger Pop hat ein hell-psychedelisches Kolorit und erinnert damit ein wenig an die vielschichtigen Songs von Stereolab. Dazu trägt vor allem die Stimme von Lizzy Ellison bei, die einige Formen zwischen moderner Popröhre und 60er-Girlband kennt.

Serena-Maneesh - "No 2: Abyss In B Minor"

(08.04.2010)
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Nikolaisen kombiniert Lina Wallinders eingängige Sangesmelodie und Sufjan Stevens Flötenspiel mit verquaster Elektronik, und damit klingt „D.I.W.S.W.T.T.D“ in etwa wie Stereolab (auf Speed). Mit dem lässigen „Magdalena (Symphony #8)“ beweist Emil Nicolaisen nochmals seine Fähigkeien als Songwriter.

Deerhunter – „Timebends“

(06.11.2019)
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Deerhunter spielen im November zwei Konzerte in Deutschland, präsentiert von ByteFM. Die Berlin-Show ist Teil des Synästhesie Festivals (16. bis 17. November 2019) mit Acts wie Stereolab, Priests, Black Lips und Michael Rother. 16.11.2019 München – Technikum 17.11.2019 Berlin – KulturBrauerei (Synästhesie Festival) „Timebends“ von Deerhunter ist bei 4AD erschienen.

Botschaft – „Herrschaftsfrei“ (Videopremiere)

(22.05.2019)
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Die Band um Sänger und Songwriter Malte Thran pendelt nicht nur zwischen Hamburg und Berlin, das Quartett schippert seine musikalische Yacht zwischen den Häfen Steely Dan und Blumfeld aus der „Old-Nobody“-Phase, mit leichten Umwegen durch die seltsamen Art-Pop-Gewässer von Stereolab. Die aktuelle Single „Herrschaftsfrei“ demonstriert ihre Erfolgsformel eindrucksvoll: Der Groove ist federleicht, Thrans Gesang swingt unbeschwert.

Songpremiere: neuer Remix von Jane Weavers „The Lightning Back“

(15.02.2018)
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Das Londoner Art-Rock-Kollektiv Sex Swing hat die Intensität des in der Albumversion sehr minimalistischen Tracks kräftig erhöht: Die zarten Synthesizer-Arpeggios wurden stark verzerrt, die leeren Räume mit knisternden Klangflächen und Störgeräuschen gefüllt. Nur der repetitive Stereolab-Groove und der lieblich schwebende Gesang bleibt unverändert. Weavers verträumte Melodien ergänzen sich überraschend gut mit dem elektronischen Lärm von Sex Swing, eine eindrucksvolle Mischung aus Chaos und Kontrolle.

Trailer Trash Tracys - "Althaea" (Rezension)

(17.08.2017)
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Und der Abschluss „Aspects Of The Moon“ wirkt mit seinem Mix aus Shoegaze, Gesangsloops aus dem Hause Stereolab, hawaiianischen Pedal-Steel-Gitarren und seinen unzähligen Synthie-Arpeggios einfach nur müde. Inmitten der ganzen Ideen hat die Band fabelhafte Dream-Pop-Songs versteckt, die leider zu selten durch die dichten Sound-Schichten das Tageslicht erblicken.

Tickets für Deep Time

(19.09.2012)
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Photo by Angel Ceballos (Hardly Art) Jennifer Moore und Adam Jones veröffentlichten schon vor zwei Jahren unter dem Namen YellowFever charmant-minimalistische Ohrwürmer, irgendwo zwischen Young Marble Giants, Beat Happening und Stereolab. Nachdem das Duo aus Austin, Texas von einer anderen Band namens Yellow Fever verklagt wurde, musste ein anderer Name her, und mit der Namensänderung in Deep Time änderte sich auch die Musik von Moore und Jones: Die Songs des Duos wurden komplexer und detailverliebter, die Ohrwürmer sind geblieben.

Yacht ohne Rock: Marker Starling feat. Lætitia Sadier

(25.02.2020)
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Vielleicht nicht unbedingt so verhasst wie die Prog-Rock-Bands mit ihren Verstärker-Parks, aber auch nicht gerade, was man auflegte, wenn man andere coole Kids beeindrucken wollte. Bands wie Stereolab und High Llamas haben in den 90ern mit dazu beigetragen, diesen Sound zu rehabilitieren. Seit einigen Jahren gibt es für ihn den etwas zweifelhaften Terminus „Yacht-Rock“.

Zehn Fragen an: Dirk Böhme (Verstärker)

(16.05.2018)
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Es sind meistens die Spezialsendungen, die hängenbleiben: Über Ol’ Dirty Bastard, A Tribe Called Quest, Stereolab oder zuletzt das Freispiel zum Tod von Mark E. Smith. Grundsätzlich ist aber mein Lieblingsverstärker immer der gerade frisch produzierte.

The Green Child - „The Green Child“ (Album der Woche)

(08.01.2018)
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Ähnlich ergeht es einem in den dichten Sphären von „Walking Distance“, wo man sich zwischen tanzenden Synthesizer-Synkopen und astralen Saxophonen auf wundervolle Art und Weise verlieren kann. In den kürzeren Stücken flirtet das Duo deutlich mehr mit Pop-Strukturen, so wie im zwischen Stereolab und Nabihah Iqbal pendelnden „Her Majesty II“ oder in der ätherischen Ballade „Marie Elene“. Doch am besten funktioniert dieses Album in den längeren Explorationen, wenn die Synthesizer richtig atmen können und die Beats hypnotisch oszillieren.

The KVB (Ticket-Verlosung & Kurzporträt)

(23.02.2016)
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Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Always Then“ 2012 haben Nicholas Wood und Kat Day vier Alben produziert. Dabei geholfen hat Drummer Joe Dilworth, ehemaliges Mitglied der Band Stereolab. Für ihr neues Album „Of Desire“, das am 11. März erscheint, lud kein Geringerer als Geoff Barrow, Produzent und Multiinstrumentalist der Band Portishead, The KVB in sein Studio ein.

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