Tunng

Tunng Tunng

Das Folktronica-Projekt Tunng wurde Anfang der 2000er-Jahre von Sam Genders und Mike Lindsay gegründet. Nachdem die Band mit einem Cover des Bloc-Party-Songs „The Pioneers“ großen Erfolg hatte, veröffentlichten sie 2005 ihr Debüt „Mother's Daughter And Other Songs“. Im Juni 2013 war „Turbines“, das fünfte Album von Tunng, Album der Woche bei ByteFM.

Zehn Jahre nach ihrem Debütalbum gründeten Genders und Lindsay das Nebenprojekt Throws.



Tunng im Programm von ByteFM:

Folktronica-Roots: „Didn’t Know Why“ von Tunng

Von ByteFM Redaktion
(13.10.2024)
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Folktronica-Roots: „Didn’t Know Why“ von Tunng
Tunng gehen zurück zu ihren Naturkult-Folktronica-Ursprüngen (Foto: Paul Heartfield) Mit unserem Track des Tages „Didn’t Know Why“ kündigt die britische Experimental-Band Tunng ein neues Album an. Anfang 2025, gut vier Jahre nach „Tunng Presents … Dead Club“, veröffentlicht die Londoner Gruppe „Love You All Over Again“. Über sieben Alben hat sich die Band um Sam Genders und Mike Lindsay in verschiedene Richtung ausgestreckt, zeitweise auch ohne Genders‘ Mitwirkung. Zwar beschrieben Tunng ihren Sound einmal als „Pagan Folktronica“, heidnische Folktronica also. Wobei „heidnisch“ eine mystische, vorchristliche Kultur im heutigen Großbritannien meint, in der die Wälder voller Geister stecken und Hexen seltsame Tränke brauen. Vonehmlich prägten diese Bezüge das Frühwerk, und während die griffige Genrebeschreibung haften blieb, entwickelte sich die Band. Sie experimentierte mit Country und Synth-Pop und veröffentlichte schließlich 2020 ein von Podcasts begleitetes Konzeptalbum zum Thema Tod. Nun ging Mike Lindsay zurück zum Ursprung: „Ich hörte die ersten beiden Alben darauf ab, wie wir Genres verschmolzen haben – Dinge wie Davy Graham, Pentangle, den Expanding-Records-Katalog und den „Wicker-Man“-Soundtrack. Über die Jahre hat sich unser Sound verändert und verdreht, trägt aber immer noch Spuren davon, was Sam und ich auf dem Debütalbum gemacht haben. Statt neue Wege zu suchen, kehrten wir zu dem zurück, was wir früher gemacht haben, was sich nach all der Zeit wie ein neuer Weg anfühlte.“ Die erste Vorabsingle findet Lindsay „sehr Tunng-mäßig: düster, aber auch warm und melancholisch. Sam hörte das und holte sofort die mörderische Jenny zurück, die schon auf zwei früheren Alben aufgetaucht ist.“ Für Genders repräsentierte die Kunstfigur einst „ein romantisches Ideal: ‚die Eine‘. Aber jetzt ist sie eine Art Jedermann – ein Archetyp von uns allen!“ Das Album „Love You All Over Again“ von Tunng erscheint am 24. Januar 2025 auf dem Label Full Time Hobby. Der vorab als Single veröffentlichte Song „Didn’t Know Why“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Tunng – „Turbines“ (Rezension)

Von ByteFM Redaktion
(17.06.2013)
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Tunng – „Turbines“ (Rezension)
Tunng – „Turbines“ (Full Time Hobby) „…And Then We Saw Land“ hieß die letzte Veröffentlichung von Tunng und war für die Band nicht unbedingt ein leichtes Album. Nicht nur war es das erste, nachdem Mit-Gründer Sam Genders die Band verlassen hatte. Seine Songs schrieb die Band vor allem auf Tour in Backstageräumen und Hotelzimmern, bevor sie anschließend nach und nach im Studio aufgenommen wurden. Für die Entstehung ihres neuen Albums „Turbines“ jedoch nahmen sich die sechs Briten Zeit, und zwar gemeinsame Zeit als Band. Von den ersten Jam-Sessions bis zur Fertigstellung im Studio in Dorset arbeiteten Tunng gemeinsam an „Turbines“, und das merkt man dem Album an. Eins lässt sich schnell feststellen – es ist eine homogene, in sich schlüssige Platte geworden. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, denn Tunng vereinen seit jeher neben einer Reihe von musikalischen Einflüssen auch unterschiedlichste Instrumente in ihren Songs. Umso mehr erfreut es, dass sich die Band diese Vorliebe für Vielfalt und Kurioses beibehalten hat und „Turbines“ trotzdem eine organische Klangfarbe verleihen konnte. Auf die bekannten, leicht exzentrisch wirkenden Soundexperimente muss man trotzdem nicht verzichten, etwa im sich kontinuierlich steigernden „So Far From Here“, in dem Marimba-ähnliche Sounds auf zerzauste Tröten treffen. // Tunng schaffen es auf „Turbines“ gekonnt, ihren Stil abzurunden und trotzdem ihren eigenen verspielten Charakter beizubehalten. Dabei klingt ihre Musik so schlüssig und ausgereift wie nie – Es scheint so, als hätte der Band die kollektive Zusammenarbeit und die intensive Konzentration auf das neue Album gutgetan. Mit „Turbines“ erscheint so ein Album, das die Entwicklung und Reife der Band widerspiegelt und vor allem vom geschmackvollen Songwriting lebt. // Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff „Tunng“ und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Tickets für Tunng

Von ByteFM Redaktion
(19.09.2013)
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Tickets für Tunng
Tunng Im September und Oktober kommen Tunng mit ihrer von Folk beeinflussten und mit elektronischen Sounds angereicherten Musik nach Deutschland auf Tour. ByteFM präsentiert die Termine und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins „Freunde von ByteFM“ 2×2 Karten pro Spielort. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 27. September mit dem Betreff „Tunng“, Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail.

The Joy Of Missing Out: „Lie Down“ von Mike Lindsay

Von ByteFM Redaktion
(17.02.2024)
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The Joy Of Missing Out: „Lie Down“ von Mike Lindsay
Mit der Single „Lie Down“ hat der britische Produzent, Musiker und Sänger Mike Lindsay sein erstes Soloalbum angekündigt. In der Vergangenheit hat sich Lindsay sehr kooperationsfreudig gezeigt. So gehört er zu den Gründungsmitgliedern der Post-Folk-Band Tunng, bildet mit Tunng-Kollegen das Duo Throws und mit Laura Marling den Indietronica-Act Lump. Zudem ist er ein gefragter Remixer und in seinem Beitrag zum Nick-Drake-Coversampler „The Endless Coloured Ways: The Songs Of Nick Drake“ sang Guy Garvey von Elbow. Auch seine erste Solosingle bestreitet er nicht ganz alleine am Mikro. Unterstützung holt er sich für unseren Track des Tages von der Sängerin Anna B Savage, an deren Album „In/Flux“ er 2023 mitarbeitete.

22.03.-28.03.

Von ByteFM Redaktion
(22.03.2010)
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22.03.-28.03.
Tunng – „And Then We Saw Land“ // Das ursprünglich Duo Tunng ist nach gut sieben Jahren zu einer fünfköpfigen Band herangewachsen; Gründungsmitglied Sam Genders allerdings hat die Band im letzten Jahr verlassen. Musikalisch ist „And Then We Saw Land“ weniger elektronisch ausgefallen, dafür aber immer noch sehr verspielt und oft reich instrumentiert. Viele der akustischen Songs erinnern nicht zuletzt durch das Duett von Sängerin Becky und dem verbliebenen Gründungsmitglied Mike an die traditionellen Folkbands der 70er Jahre.

Alben des Jahres 2025 – Die Favoriten des ByteFM Teams

Von ByteFM Redaktion
(16.12.2025)
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Alben des Jahres 2025 – Die Favoriten des ByteFM Teams
DJ Koze – „Music Can Hear Us“Saeko Killy – „Dream In Dream“Desire – „Games People Play“Towa Tei – „Ah!!“Angel Haze – „Purge!“K. Yoshimatsu – „Zentai: The Collected Works Of K. Yoshimatsu“Sophia Kennedy – „Squeeze Me“Ryuuta Takaki – „Jewels“Saint Etienne – „International“Tunng – „Love You All Over Again“ // Charles Webster & The South African Connection – „From The Hill“Nightmares On Wax – „Echo45 Sound System“Tunng – „Love You All Over Again“Chaos In The CBD – „A Deeper Life“FloFilz – „Hagaki“Little Simz – „Lotus“Tortoise – „Touch“Mark Pritchard & Thom Yorke – „Tall Tales“Iron Curtis – „Dial Me In“DJ Koze – „Music Can Hear Us“

60minutes

Das ist Musik

(23.07.2016 / 19:00 Uhr)
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Throws sind ein kleines Folkmärchen. 2 Freunde gründen die Band Tunng, dann verlässt der eine die Band Tunng und zehn Jahre später setzen sich die beiden wieder hin und machen unter dem Namen Throws ein gar wunderbares Album. Folk und Electronica im Engtanz.

Lump – „Lump“ (Rezension)

Von Michael Gehrig
(01.06.2018)
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Lump – „Lump“ (Rezension)
Es passierte bei einem Konzert von Neil Young: Laura Marling, an diesem Abend als Support-Act auf der Bühne, und Mike Lindsay (Tunng, Throws) laufen sich zufällig über den Weg, kommen ins Gespräch und stellen dabei auch noch fest, dass sie große Fans der Arbeit des, bzw. der jeweils anderen sind. Lindsay, der als Produzent in der Vergangenheit auch schon für Acts wie Speech Debelle oder Jon Hopkins tätig war, erkennt die Chance, endlich eine Stimme für sein Monate zuvor begonnenes, neues Projekt zu rekrutieren. Wenige Tage später stehen die beiden gemeinsam im Studio. Das Grundgerüst des Lump-Sounds bilden die größtenteils elektronischen Klanglandschaften, die Lindsay schon zu großen Teilen in der Schublade hatte und ein bisschen an die Folktronica-Tracks des letzten Tunng-Albums „Turbines“ erinnern. Zentrales Element dabei: ein Sample eines Flötensounds, das an mehreren Stellen zum Einsatz kommt und eine Verbindung zwischen den einzelnen Songs bildet. Zudem ist das komplette Album in einer einzigen Tonart komponiert und erscheint so umso mehr aus einem Guss. Die Songs blenden an vielen Stellen nahtlos ineinander über und verschwimmen teilweise an ihrem Ende, ein Umstand, der „Lump“ zu einem Album in stetigem Fluss macht.

Neuland

Dana Gavanski, John Carroll Kirby, Gold Cage & Loose Fit

(10.04.2020 / 13:00 Uhr)
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Die kanadische Songwriterin Dana Gavanski hat mit „Yesterday Is Gone“ ein feines Indie-Folk-Album aufgenommen und zeigt darauf ein Faible für die Sounds der 70er Jahre. Produziert wurde es von Mike Lindsey (Tunng).

Neuland

(17.06.2016 / 13:00 Uhr)
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Mit Musik vom feinen gemeinsamen Sidekick-Album der 3 Indie-Country-Folk-Crooner-Ladies Neko Case, K.D. Lang und Laura Veirs. Mehr als ein Seitenprojekt ist die erneute Zusammenkunft von Mike Lindsay und Sam Genders, die einst Tunng waren und jetzt als Throws ein neues gemeinsames Album veröffentlichen. Nicht fehlen darf neben „The Getaway“ der ewig groovenden Red Hot Chili Peppers das erneut mit Überlänge ausgefallene neue Werk „The Glowing Man“ der Swans und natürlich das jetzt auch physisch erscheinende neue Album von Radiohead.

Sunday Service

Menace Beach - Ratworld

(22.01.2015 / 17:00 Uhr)
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Düstere Beats kommen von Beat Spacek und Ex-Tunng Mitglied Sam Genders lotet mit seiner neuen Band Diagrams auf „Chromatics“ die Farben zwischen Folk und Pop aus.

Tracks des Tages

Bukolische Synths und elektronische Schwäne

(19.10.2024 / 17:00 Uhr)
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Tracks des Tages - Bukolische Synths und elektronische Schwäne
Mit der Single „Didn’t Know Why“ kündigen Tunng ihr achtes Album „Love You All Over Again“ an und kehren zu ihren Wurzeln zwischen seltsamer Folklore und Elektronik zurück. Vielleicht ein Album angekündigt hat auch Flying Lotus mit einem kryptischen Twin-Peaks-Zitat. Vielleicht auch nicht. Jedenfalls ist „Ingo Swann“ eine untypische, aber gelungene Old-School-House-Nummer. Klassischere Singer-Songwriter sind da Stephen Becker und 2nd Grade, letztere mit schöner The-Byrds-Hommage.Einen richtig hittigen Hit (mit rauerer B-Seite) legt Obongjayar in Form von „Just My Luck“ vor. Eine erste Solo-Single hat Yukimi Nagano von Little Dragon veröffentlicht. Außerdem dabei: Neues von Eddie Chacon, auf dessen kommendem Album „Lay Low“ John Carroll Kirby nicht mehr produziert, aber als Feature-Gast in Erscheinung tritt.

Zauberworte: „How Can I“ von Alice Costelloe

Von ByteFM Redaktion
(16.01.2026)
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Zauberworte: „How Can I“ von Alice Costelloe
„How Can I“ ist eine Vorabsingle vom Debütalbum der britischen Singer-Songwriterin Alice Costelloe. Schon auf ihrer Debüt-EP „So Neurotic“ (2023) deutete Costelloe, damals noch ihren Vornamen als „Al“ verkürzend, dezent an, dass sie mehr sein wollte als die klassische Schrammel-Folk-Singer-Songwriterin. Die gelungene Umsetzung ihrer Vision auf der Nachfolgerin „When It’s The Time“ war beeindruckend. Mit Mike Lindsay (Lump, Tunng) nähte sie im Studio ihren Songs stilvolle, gediegene Gewänder, die experimentell waren, ohne dies zur Schau zu stellen. Auch für ihre erste LP wählte Costelloe Lindsay als Produzenten. In unserem Track des Tages vertont sie Erinnerungen an ihre Kindheit, in der sie nicht wusste, dass die Schläfrigkeit ihres Vaters auf Substanzenmissbrauch beruhte. Oder merkte, wie verantwortungslos dieser handelte, wenn er wach war. Ein Zitat der Sängerin Feist, das besagt, dass Wiederholung Worte zu zauberspruchhaften selbsterfüllenden Prophezeiungen machten, veranlasste sie, den Song etwas umzuschreiben: „Es ließ mich darüber nachdenken, wie es wohl wäre, Nacht für Nacht Lieder voller Traurigkeit zu spielen, und ob ich wirklich solche Zauber wirken wollte. Deshalb fügte ich die Zeile ‚I am good, I’m enough, I’m surrounded by love‘ hinzu. Zwar ist das unerträglich kitschig, aber ich wollte den dunkleren Teilen des Albums einen positiven Gegenpol gegenüberstellen.“

Die Welt ist eine Scheibe

Odetta, Gabriella, Juanita & The Weather Station

(14.08.2018 / 20:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Odetta, Gabriella, Juanita & The Weather Station
“Songs you make at night” nennt sich das erste Album der britischen Folktronica-Truppe Tunng seit 2007, auf dem die beiden Gründungsmitglieder Sam Genders (auch bei Diagrams) und Mike Lindsay (auch bei Lump) wieder zusammen zu hören sind. Die seit 10 Jahren aktive Band River Whyless aus North Carolina sorgt mit luftigem Americana-Folk-Pop für etwas Brise in der Gluthitze des Sommers.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Oliver Stangl
zu Gast: King Khan

(23.09.2013 / 10:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - am Morgen mit Oliver Stanglzu Gast: King Khan
Und natürlich wie immer jede Menge Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind u.a. Tunng, The Stepkids, Cloud Control und Wire.

Neuland

mit Götz Adler

(23.01.2015 / 13:00 Uhr)
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Außerdem ein neues Soloalbum des Ex-Supergrass-Sängers Gaz Coombes, Punkrock von Feine Sahne Fischfilet, Tunng-Vokalist Sam Genders mit dem elektronisierten Folk-Pop der Diagrams, Postrock von Toundra, metallisches Durchschütteln-lassen mit Napalm Death und Hillbillycoverversionen von Hayseed Dixie.

ByteFM Magazin

Laura Cahen zu Gast

(13.03.2025 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Laura Cahen zu Gast
Man hat den Eindruck, dass derzeit mal wieder besonders viel spannende, neue Musik aus Frankreich kommt (nicht ohne Grund gibt es bei ByteFM mittlerweile zwei Sendungen mit französischem Fokus: La France, en confidence sowie What The France): Sei es der nicht nur in ihrem Heimatland sehr erfolgreiche Synth-Pop von Zaho de Sagazan oder der zeitgeistige Hyperpop von Oklou, um nur zwei Künstlerinnen zu nennen. Einen elektronischen Einschlag hat auch der melancholische Indie-Pop der Singer-Songwriterin Laura Cahen, die im Januar 2025 ihr viertes Album „De l’autre côté“ veröffentlicht hat.Das Album schrieb die Künstlerin aus Nancy gemeinsam mit ihrer Partnerin, der Sängerin, Musikerin und Komponistin Josephine Stephenson. Aufgenommen wurde es in England mit Produzent Mike Lindsay, bekannt als Gründungsmitglied von Tunng – was auch den wohlig-warmen Sound von „De l’autre côté“ erklären könnte. Wie schon das Vorgängeralbum „Une Fille“ (2021) und die darauffolgende EP „Des Filles“, für die Cahen eine Reihe befreundeter Musikerinnen einlud, stellt das neue Werk weibliche Perspektiven in den Mittelpunkt.Nun ist Laura Cahen mit dem Album auf Tour – und spielt auch drei Konzerte in Deutschland. Die Termine, präsentiert von ByteFM:

Blue Hawaii – "Untogether"

Von nilsrabe
(11.03.2013)
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Blue Hawaii – "Untogether"
Der Opener „Follow“ ist eine Wucht. Mit einem befremdlichen und kaum verständlichen, elfenhaften Organ werden wir langsam in den Song hineingesogen, der sich nach etwa zwei Minuten in seiner puren Schönheit entfaltet. Dezent, warme Electronika begleitet die Sätze „When I did my sorrow / went up to get lost / we’re all be tomorrow / it’s so right i’m not / it is our own option / to re-made our same“, die nun klarer gesungen werden. Trotz – oder gerade wegen – dieser Disharmonie zwischen verzweifelten Textzeilen und sich umarmenden Melodien ist der Song ein Highlight in der bisherigen Diskografie Blue Hawaiis. Das anschließende „Try To Be“ überrascht mit akustischer Gitarre, eingängiger Melodie und sich überlappender Stimme – leichtfüßig, liebevoll, leisetretend. Könnte so in etwa auch von der britischen Band Tunng stammen. Es folgt das großartige zweigeteilte „In Two“ – die Atmosphäre ist hier so diffus und trostlos einsam, dass selbst die plötzliche Intrusion von Klatschen nicht an einen Moment von Gemeinschaft oder Zusammengehörigkeit erinnert. Stattdessen unterstreicht es das Gefühl von Isolation und Vereinzelung: Passend dazu klingen die Claps distanziert und wie von Geisterhänden produziert.

ByteFM TourKalender

Extra: Bad Bonn Kilbi Festival, Schweiz & Besuch von Maria Taylor & Borko

(26.05.2009 / 16:00 Uhr)
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ByteFM TourKalender - Extra: Bad Bonn Kilbi Festival, Schweiz & Besuch von Maria Taylor & Borko
Tunng,

„We Cannot Resist“: assoziative Perfektion von Lump

Von ByteFM Redaktion
(11.07.2021)
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„We Cannot Resist“: assoziative Perfektion von Lump
Wenn Laura Marling nicht feingliedrige Folk-Songs schreibt und Mike Lindsay nicht mit Tunng seltsame Folktronica produziert, bilden die beiden Brit*innen das Duo Lump. Es ist ein Projekt, in dem beide Musiker*innen ihre intuitiven Stärken ausüben können: weniger technische Perfektion, mehr ausprobieren! 2018 resultierte ihre Zusammenarbeit in einem ersten selbstbetitelten Album, 2021 soll die nächste LP folgen. Der bereits veröffentlichte Titeltrack „Animal“ deutete bereits assoziative, von Marlings Psychoanalyse-Studium beeinflusste Synth-Pop-Kunst an – und auch die nun erschienene neueste Single „We Cannot Resist“ macht Lust auf mehr.

Trotzige Sehnsucht: „When It’s The Time“ von Alice Costelloe

Von ByteFM Redaktion
(08.11.2024)
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Trotzige Sehnsucht: „When It’s The Time“ von Alice Costelloe
Offensiver elektronisch geht es auf dem folgenden Song „I Never Dance“ zu. Zwischen kühlen, an menschlichen Gesang und 80er-Prefab-Sprout-Platten erinnernden Synths erwärmen sonore Analog-Synth-Tupfer die Atmosphäre. „Diese Platte öffnete mir die Augen für eine ganz andere Arbeitsweise. Nicht nur klanglich, sondern auch in Bezug darauf, wie man an einer Platte wirklich Spaß haben kann“, erklärt Alice Costelloe. Zur Ausgestaltung der EP heuerte sie Mike Lindsay (Tunng, Lump) als Produzenten an, der ihr das Gefühl gab, sich „wirklich frei entfalten und ausdrücken zu können“. Thematisch geht es „um das Ende, das Loslassen von alten Beziehungen und das Nachdenken über das Ende des Lebens und der Welt. Aber es geht auch um Sehnsucht: die Sehnsucht, mit jemandem zu tanzen oder ein Glas Wein zu trinken, aber auch die Suche nach einem besseren Leben in einer Welt, die oft apokalyptisch erscheint.“

Mixtape der Hörer*innen

Maschine

(24.06.2013 / 22:00 Uhr)
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Diesmal passend zum Album der letzten Woche "Turbines" von Tunng: Songs rund um Maschine & Motor, Antrieb & Automat. Von Apparat über 1000 Robota bis "Maschinenland".

Schöner Wohnen

(04.09.2018 / 22:00 Uhr)
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Neue Musik u.a. von Sophie Hunger, tunng, Disclosure, Hollie Cook und DENA.

Throws – „Throws“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(12.06.2016)
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Throws – „Throws“ (Album der Woche)
Er warf, er wirft, er wird werfen – im Deutschen besitzt das Wort nicht halb so viel Eleganz wie im Englischen. Schmissig ist was anderes. Das englische „throws“ hingegen rollt von der Zunge – für Mike Lindsay und Sam Genders verkörpert es sogar Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft zugleich – und so ist es die perfekte Wahl für ihre neue Band. Denn Lindsay und Genders haben eine gemeinsame Vergangenheit, zusammen gründeten sie die britische Folkgruppe Tunng.

Spagat

(24.03.2010 / 18:00 Uhr)
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Mit Musik von Black Rebel Motorcycle Club, Golden Diskó Ship, Javelin, Lali Puna, Tunng, Von Spar u.v.m.

Taxi Nights

Januar 2025 Edition

(28.02.2025 / 00:00 Uhr)
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Ingo Sänger in the mix mit der House-not-House Januar 2025 Edition. Dabei sind DJ Koze,!Sooks, Thabang Baloyi, KVRVBO & Exte C, Tea White, Frigid Armadillo & Sun-El Musician, youANDme & Black Soda, Jackson Brainwave, Blackwhole, Jullian Gomes, Shiffer & Paul Brenning, Mano Le Tough, Dominik Marz, Kevin Di Serna, Musumeci & Dodi Palese, Matthias Vogt, Aphrodisiac, Bushwacka!, Budakid, Patrice Bäumel, Lost Desert, Volen Sentir, M.ono, Douglas Greed, John Tejada, Zakir, Thimble, Hunter/Game & Noah Kulaga, Sailor And I, Tunng & mehr

ByteFM Magazin

am Morgen mit Michael Hager

(21.06.2013 / 10:00 Uhr)
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Es wird außerdem Musik aus dem Album der Woche von Tunng zu hören geben und wir gratulieren Cindy Lauper, Todd Rundgren und Don Airey zum Geburtstag.

Tracks des Tages

Pinguine und Discokugeln

(09.11.2024 / 17:00 Uhr)
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Tracks des Tages - Pinguine und Discokugeln
„Mirrorball“ heißt ein neuer Song des digitalen Singer-Songwriter-Projekts Canty. Diesen Songtitel nutzte auch einmal die australische Band The Crayon Fields, deren Sänger Geoffrey O'Connor mittlerweile solo Musik macht und seinen Song „I Love What We Do“ mit einem herzallerliebsten Pinguin bewirbt. R&B haben wir diese Woche vom britischen Trio Flo und von Amber Mark am Start, die etwas tanzflächenorientierter als sonst daherkommt. Neu orientiert sich der Londoner Jelani Blackman, der auf einem neuen Stück eher als MC denn als Rapper in Erscheinung tritt.Selbstverlegtes Neues gibt es vom walisischen Singer-Songwriter Euros Childs. Außerdem dabei: Anna Costelloe, die für eine neue EP mit Mike Lindsay (Lump, Tunng) gearbeitet hat.

So Weit, So Gut

(11.08.2011 / 22:00 Uhr)
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So Weit, So Gut
Heute gibt es ein buntes Programm bei "So Weit, So Gut". Mit der Jim Jones Revue, Tunng, Let's Wrestle, Proton Beast, Kill It Kid, Archie Bronson Outfit, Richard Hawley und anderen. Und White Denim (Foto). Die vier Texaner kommen nächste Woche auf Kurztour, nur 3 Termine, Köln, Hamburg und Berlin.

Fehler erkennen: „Sorry Eyes“ von Pictish Trail

Von ByteFM Redaktion
(28.02.2026)
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Fehler erkennen: „Sorry Eyes“ von Pictish Trail
„Sorry Eyes“ ist ein Stück vom kommenden Album „Life Slime“ des britischen Projekts Pictish Trail. Hinter dem Namen steckt der schottische Musiker Johnny Lynch. Geboren in der Hauptstadt Edinburgh, wohnt Lynch auf der Hebriden-Insel Eigg. Vor allem sei „Life Slime“ „ein Trennungsalbum“, sagt der Musiker: „In ihm stecken viele der Strapazen, Schuldgefühle, Schmerzen und Konflikte, die mit einer solchen Umwälzung einhergehen.“ Dabei möchte Lynch aber nicht in Selbstmitleid versinken. So lässt er es bewusst uneindeutig, ob er statt des Songtitels nicht vielleicht „sorry ass“ singt. „Das soll selbstironisch klingen, wie die Stimme in Deinem Kopf, wenn Du überzeugt bist, dass Du versagt hast“, sagt Lynch. „Die Vermischung dieser Ausdrücke bringt mich immer noch zum Lachen, und es macht besonders viel Spaß, den Song live zu spielen.“ Musikalisch haben Lynch und sein Produzent Mike Lindsay (Tunng, Lump) dem Song ein glamouröses Pop-Gewand geschneidert, das die emotionalen Prellungen halbwegs verdeckt. „Für mich lebt der Song in diesem Spannungsfeld: seine eigenen Fehler zu erkennen, ohne sich von ihnen bestimmen zu lassen, und Frustration als ehrlichen Ausgangspunkt zu verstehen.“


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