Charlie Parker

Charlie Parker Charlie Parker gilt als einer des wichtigsten Jazz-Saxofonisten überhaupt (Foto: William P. Gottlieb, Public domain, via Wikimedia Commons)

Charlie Parker (29. August 1920 – 12. März 1955) war ein bedeutender und revolutionärer US-amerikanischer Jazzmusiker. Der in Kansas City geborene Saxofonist und Komponist hatte bereits 1933 ein Altsaxofon von seiner Mutter geschenkt bekommen und spielte während der High School in verschiedenen Formationen. 1940 gelangte er nach einem Zwischenstopp in Chicago nach New York, wo er gemeinsam mit Dizzy Gillespie (Trompete) und Thelonious Monk (Klavier) einer der Schöpfer des Bebop wurde. Parkers unkonventionelles Spiel bahnte dem experimentelleren Modern Jazz den Weg. Auch Miles Davis kam an der Seite von Charlie Parker zu erster Berühmtheit, Charles Mingus (Bass) spielte ebenfalls im Charlie Parker Quintet.

Parker, der seit seiner Jugend drogenabhängig war, starb 1955 im Alter von nur 34 Jahren. Seinen letzten Auftritt hatte er – eine Woche vor seinem Tod – im legendären New Yorker Jazzclub Birdland, der nach Parkers Spitznamen „Bird“ benannt ist.

Seit 1992 findet dem Musiker zu Ehren in New York das jährliche Charlie Parker Jazz Festival statt.



Charlie Parker im Programm von ByteFM:

Von den Größten verehrt: Charlie Parker starb vor 65 Jahren

Von ByteFM Redaktion
(12.03.2020)
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Von den Größten verehrt: Charlie Parker starb vor 65 Jahren
Charlie Parker auf dem Cover des Albums „The Passion Of Charlie Parker“ Von den Größten verehrt: Bei Charlie Parker könnte man den Eindruck gewinnen, dass sich an ihm keine Geister scheiden. Über dessen Stellenwert sich keine Gelehrten streiten, und über den keine noch so angriffslustigen Jazzer*innen ein schlechtes Wort zu verlieren haben. Zumindest was seine musikalischen Errungenschaften betrifft. Miles Davis und Charles Mingus etwa sind in ihren Autobiografien nicht zimperlich beim Austeilen. Aber wenn es um Charlie „Bird“ Parker geht, beschreiben sie sein Spiel als übersinnliche Erfahrung. // Charlie Parker starb heute vor 65 Jahren am 12. März 1955 „April In Paris“ erschien 1950 auf seinem Album „Charlie Parker With Strings“ und ist heute unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

ByteFM Magazin am Abend

Charlie Parker, Kelly Lee Owens, The Brian Jonestown Massacre

(28.08.2020 / 21:00 Uhr)
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Heute mit Musik zum 100. Geburtstag des US-amerikanischen Jazzsaxophonisten Charlie Parker sowie Musik aus dem Debütalbum "Methodrone" von The Brian Jonestown Massacre welches vor genau 30 Jahren erschienen ist. Außerdem hört Ihr wie immer einen Song aus unserem aktuellen Album der Woche "Inner Song" von Kelly Lee Owens.

ByteFM Magazin: Der Wochenrückblick

Aretha Franklin, Charlie Parker, Kelly Lee Owens

(30.08.2020 / 15:00 Uhr)
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Heute mit Musik vom 17. Studioalbum von Aretha Franklin "Spirit In The Dark" und zum Geburtstag vom US-amerikanischen Jazzsaxophonisten Charlie Parker. Er wäre heute 100 Jahre alt geworden.

taz.mixtape

Bright Eyes, Gunther Wüsthoff, Frank Bretschneider, Pop-Kultur, Charlie Parker

(04.09.2020 / 17:00 Uhr)
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Die Welt zerbricht in Stücke. Sichere Bank für alle Versehrten: Das US-Trio Bright Eyes ist wieder da mit einem neuen Album: „Down in the Weeds, Where the World Once Was“. Darüber redet Dirk Schneider mit Sänger Conor Oberst.

ByteFM Magazin

Charlie Parker, James Brown & Martin Kohlstedt

(12.03.2020 / 15:00 Uhr)
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Heute spielt der Jazz eine wesentliche Rolle: Mit Shabaka Hutchings ist einer der bedeutendsten Saxofonisten der Gegenwart an unserem Album der Woche beteiligt.

Standard

Invisible Paths

(22.03.2025 / 14:00 Uhr)
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Standard - Invisible Paths
Am 12. März 1955 starb der Großmeister des Modern Jazz Charlie Parker aka Yardbird im Alter von 34 Jahren. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um uns einige Eigenheiten seines Spiels anzugucken bzw. anzuhören. Invisible Paths, sprich unsichtbare Pfade, beschreiben harmonische Alternativrouten, die jedoch zum selben Ziel führen. Ein Meister dieses Spiels war beispielsweise der Altsaxofonist Charlie Parker.(Foto: William P. Gottlieb, Public Domain, via Wikimedia Commons)

Innovator und Superstar – Zum 85. Geburtstag von Miles Davis

Von christiantjaben
(26.05.2011)
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Innovator und Superstar – Zum 85. Geburtstag von Miles Davis
1944 geht Davis nach New York, um auf der renommierten Juilliard School ein Musikstudium zu absolvieren. Doch bald wird er stattdessen der Ersatz für Dizzie Gillespie in der Band von Charlie Parker und eine Jazz-Karriere ohne Gleichen nimmt ihren Lauf. Die Künstler der BeBop Ära sind die ersten Jazz-Musiker, die mit der traditionellen Rolle des Jazzmusikers als reiner Unterhaltungskünstler brechen. Statt musikalischer Dienstleister für Tanz und gefälliges Vergnügen zu sein, spielt nun die Erforschung neuer Sounds die entscheidende Rolle. Das Publikum darf teilhaben, steht aber nicht mehr im Mittelpunkt, als Charlie Parker und Co. ihre „Autorenschaft“ entdecken.

Die Runde Stunde

Charlie Parker Records

(18.04.2012 / 17:00 Uhr)
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Eigentlich ist dieses Label eine Mogelpackung. Doch obwohl es postum und von einer der Witwen des legendären Bebop-Saxophonisten mit dem klangvollen Spitznamen "Bird" gegründet wurde, hält der überschaubare Katalog dieser "Kleinstplattenfirma" mit dem großen Namen etliche Überraschungen und Schätze parat.

Zum 100. Geburtstag: Charles Mingus für Einsteiger*innen

Von ByteFM Redaktion
(22.04.2022)
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Zum 100. Geburtstag: Charles Mingus für Einsteiger*innen
Besagtes Album hieß nicht ohne Grund „Pre Bird“: Als Mingus die Musik von Charlie Parker, Spitzname „Bird“, kennenlernte, änderte sich für ihn alles. Parker wurde nach Ellington eines seiner größten Vorbilder – umso aufregender muss es gewesen sein, als er 1953 mit eben jener Jazz-Ikone zusammen auf der Bühne stand. Mingus war mittlerweile ein überaus respektierter Jazz-Komponist und -Musiker – so respektiert, dass Parker persönlich (gemeinsam mit zwei weiteren ebenso ikonischen Bebop-Architekten: Trompeter Dizzy Gillespie und Pianist Bud Powell) Mingus als Bassisten für eine Band engagierte. „The Quintet“ wurde noch ergänzt vom Schlagzeuger Max Roach, mit dem Mingus noch oft arbeiten sollte. Diese Band spielte 1953 ein legendäres Konzert in der Massey Hall in Toronto, in dem Mingus als Bassist mühelos bei Standards wie „A Night In Tunisia“ mit seinen Idolen mithalten konnte. Der Bass ist auf der Live-Aufnahme ungewöhnlich laut, so als würde er sich sogar ein bisschen in den Vordergrund spielen. An Ego mangelte es Mingus zumindest nie.

Standard

Kanada

(07.09.2024 / 14:00 Uhr)
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In dieser Ausgabe verschlägt es uns nach Kanada. Das heißt, dass wir Musik hören, die in Kanada aufgezeichnet wurde oder von kanadischen Köpfen stammt. Ihr dürft Euch auf Charles Mingus, Charlie Parker, Bus Powell, Paul Desmond, Ed Bickert. Jim Hall, Oscar Peterson und Bill Evans freuen.

Standard

2-5-Crazy

(28.06.2025 / 14:00 Uhr)
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In dieser Ausgabe des Standards geht es um eine der zentralen harmonischen Techniken im Jazz, die sogenannte 2-5-Verbindung. Von Duke Ellington bis Charlie Parker zeigt die Sendung, wie vielseitig und stilprägend diese Akkordfolge eingesetzt wird. Ob Blues, Ballade oder Bossa Nova – 2-5-Verbindungen schaffen Bewegung, Farbe und überraschende Wendungen. Zu hören sind unter anderem Jimmy Smith, Grant Green, Ella Fitzgerald und Oscar Peterson.

Cosmos

Dein Kopf Ist Ein Schlafendes Auto

(26.05.2022 / 22:00 Uhr)
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Cosmos - Dein Kopf Ist Ein Schlafendes Auto
Roman verbinde ich mit der Ahnung vom Dasein, auch als Musiker, nämlich der gesunden Neugier, Ufer anzusteuern, Grenzen zu überschreiten, in alle Richtungen, suchen nach Neuem, nach zuvor gänzlich Unbekanntem, jeden Tag aufs neue sich zu erobern, zu hinterfragen, ob alle Gesetze, auch der Musik denn ehern, unveränderlich sind und zu erkennen, es geht alles, es geht mehr noch, alles geht weiter, wie ein fließendes Wasser. Frage doch einer nach Charlie Parker, zu dem selbst große Meister zuvor behaupteten, jenes und das geht nicht und dann hat er’s gemacht und es durfte kollektiv gestaunt werden. Fortan taten es andere ihm nach und so geht es immer weiter. Verschiedene Kulturen haben verschiedene Vorgehensweisen, wir lernen eine von der anderen und wenn geglaubt, das Ende, ein Ziel ist erreicht, tun schon weitere sich auf. Die weite Welt erschließt sich und die Musik ist dem behilflich.

Was ist Musik

Die Auslöschung auslöschen: R.I.P. Greg Tate & Robbie Shakespeare

(13.12.2021 / 20:00 Uhr)
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„Wenn Du als Afroamerikaner zur Schule gehst oder in eine Uni, die nicht gerade auf Black Studies spezialisiert ist, dann kannst Du deine komplette Ausbildung verbringen, ohne ein Wort über deine Herkunft zu hören. Wie kamen Afrikaner nach Amerika? Sklavenhandel? Du lernst nichts darüber. Das ist die eine Seite des Ausradierens. Die andere betrifft die kulturellen Leistungen deines Volkes. Jazz und Blues gingen um die Welt, aber in US-amerikanischen Bildungsstätten lernst Du nichts über Duke Ellington, Charlie Parker oder Miles Davis. Erasing the Erasure, das heißt, wir müssen die Auslöschung ersetzen durch eigene Erzählungen über unsere Traditionen und unsere Kulturleistungen.“ Sagt Greg Tate bei einem Podiumsgespräch, das ich 2017 mit ihm auf Kampnagel geführt habe.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Siri Keil

(28.08.2015 / 15:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin heute mit einer Hommage an Charlie Parker, einer Begegnung mit The Who, einem ausgedehnten Blick auf die Konzerte der nächsten Tage und Wochen – u.a. mit Health, Django Django oder Destroyer und natürlich mit Musik von unserem aktuellen Album der Woche: Depression Cherry von Beach House.

That's Rhythm

Julia Lee

(01.05.2016 / 17:00 Uhr)
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That's Rhythm - Julia Lee
Julia Lee steht mit ihren swingenden und lakonischen Songs wie keine andere für den Übergang vom Kansas City Jazz zum Rhythm & Blues. Damit war sie so beliebt, dass sie 1949 auf Einladung des US-Präsidenten im Weißen Haus auftrat. Nach ihrem Tod 1958 wurde sie auf dem gleichen Friedhof wie der legendäre Charlie Parker begraben.

Standard

Drinking Again

(16.01.2021 / 14:00 Uhr)
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U.a. mit KünstlerInnen wie Charlie Parker, Oliver Nelson, Dinah Washington, Coleman Hawkins, Ben Webster, Billie Holiday und Wes Montgomery.

That's Rhythm

Lucky Millinder vs. Jay McShann

(08.03.2015 / 17:00 Uhr)
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Am 9. Januar 1942, kurz nachdem die USA in den 2. Weltkrieg eingetreten waren und es eine Ausgangssperre für weiße Besucher in Harlem gab, spielte Jay McShann mit seinem Orchester zum ersten Mal in New York. Er trat an diesem Abend bei einem Battle of the Bands zusammen mit der Big Band von Lucky Millinder im Savoy Ballroom auf. Wie der Auftritt geklungen haben könnte, wird mit Studioaufnahmen aus den frühen 1940er Jahren rekonstruiert bei denen Charlie Parker und Dizzy Gillespie mitspielten, die ein paar Jahre später dem Jazz eine neue Richtung gaben.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Christa Herdering

(15.02.2018 / 10:00 Uhr)
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Als Little Walter Anfang der 50er Jahre anfängt, seine Mundharmonika zu verkabeln und ihren Klang durch einen Verstärker zu jagen, ahnt er nicht, dass ihm dies einmal Vergleiche einbringen wird mit Musikern wie Django Reinhardt, Charlie Parker oder Jimi Hendrix. An der Seite von Muddy Waters verhilft er dem Label Chess Records in den 50ern zu Weltruhm in Sachen Blues.

Container

Sarah Vaughan
mit Juliane Reil

(02.06.2014 / 22:00 Uhr)
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Groß geworden ist sie mit dem Swing in der Big Band von Earl Hines. Vom Bebop inspiriert sang sie an der Seite von Dizzy Gillespie, Charlie Parker und Billy Eckstine. Mit Miles Davis spielte sie eine ihrer schönsten Aufnahmen in den 50er Jahren ein. Er nannte die "Sophisticated Lady" einen weiblichen "Motherfucker". Warum? Das erfahrt Ihr heute um 22 Uhr mit Juliane Reil.

ByteFM Magazin

Shabaka Hutchings, Al Jarreau und der eine oder andere Pharao

(12.03.2020 / 10:00 Uhr)
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Unser Track des Tages kommt von Charlie Parker und Jazz- und Pop-Sänger Al Jarreau wäre heute 80 Jahre alt geworden.

Standard

Listen To Barry Harris

(18.12.2021 / 14:00 Uhr)
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Am 8. Dezember starb der Pianist Barry Harris wenige Tage vor seinem 92. Geburtstag im Alter von 91 Jahren an Komplikationen einer Covid-19-Erkrankung. Stilistisch war er sehr von dem Pianisten Bud Powell und dem Saxofonisten Charlie Parker geprägt, wovon sich Teilnehmende seiner Jazzworkshops noch kurz vor seinem Tod überzeugen konnten.

29.06.: Björk, Wale und Jazz

Von ByteFM Redaktion
(29.06.2010)
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29.06.: Björk, Wale und Jazz
Die gleiche Frage stellt auch ein Artikel auf popmatters.com mit dem Titel „Jazz Ain’t Dead, But Charlie Parker Is — So Let’s Move On, Shall We?“

Brown Rice

Goodbye Bobby - Ein Abschied von Bobby Hutcherson

(09.09.2016 / 23:00 Uhr)
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Brown Rice - Goodbye Bobby - Ein Abschied von Bobby Hutcherson
"Bobby is the greatest vibes player of all time... Milt Jackson was theguy, but Bobby took it to the next level. It's like Milt was Charlie Parker, and Bobby was John Coltrane." (Joey DeFrancesco)

That's Rhythm

Jack McVea

(28.06.2015 / 17:00 Uhr)
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Eine Sendung über den Saxophonist Jack McVea, der bei Lionel Hampton's Klassiker "Flyin' Home" mitspielte, beim ersten Jazz-At-The-Philharmonic Konzert 1944 auftrat und ein Jahr später mit Dizzy Gillespie und Charlie Parker jammte. Außerdem war er verantwortlich für den Novelty Song "Open The Door Richard!", der von Count Basie und vielen anderen gecovert wurde. Er nahm bis zum Ende der Fünfzigerjahre swingende R&B Titel auf, die ihn als exquisiten Jazzer und witzigen Entertainer präsentieren.

Zum 100. Geburtstag von Thelonious Monk

Von ByteFM Redaktion
(10.10.2017)
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Zum 100. Geburtstag von Thelonious Monk
Thelonious Sphere Monk wurde am 10. Oktober 1917 in Rocky Mount, North Carolina, geboren. Nachdem seine Familie im Jahr 1922 nach Manhattan zog, tastete sich der junge Autodidakt langsam an das Piano heran. Nach einigen Jobs als Kirchen-Organist fing er in den 40er-Jahren an, als Haus-Pianist im Minton‘s Playhouse zu arbeiten. Der New Yorker Nachtclub wurde zu einer Keimzelle des Bebop: Monk und seine Kollegen Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Kenny Clarke schufen das Genre in ausufernden Jam-Sessions – mit kaskadenhaften Tonleiter-Läufen und blitzschnellen Tempi.

Standard

Hodges & Heath

(17.09.2016 / 14:00 Uhr)
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Der 20 Jahre jüngere Jimmy Heath ist nicht nur als Instrumentalist bekannt, sondern auch als Arrangeur und Komponist. Er hat mit großen Namen, wie zum Beispiel Charlie Parker, Dizzy Gellespie, Milt Jackson, Chat Baker, Miles Davis, Slide Hampton und John Coltrane zusammengearbeitet.

Standard

Roy Haynes

(16.11.2024 / 14:00 Uhr)
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In dieser Stunde wollen wir uns musikalisch an den großartigen Jazzdrummer Roy Haynes erinnern, der am 12. November im Alter von 99 Jahren gestorben ist. Haynes war ein Ausnahmeschlagzeuger, dessen Karriere mehr als sieben Jahrzehnte umspannte. Er spielte unter anderem mit Größen wie Lester Young, Charlie Parker und John Coltrane und blieb stets ein moderner und stilbildender Musiker. Freut Euch auf eine Stunde voller musikalischer Raffinesse und eine Hommage an einen Künstler, der stets nach vorne blickte.

Keep It Real

Django Reinhardt

(01.05.2017 / 22:00 Uhr)
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Was den Jazz angeht, war Django mit seinem Stil der erste und bis jetzt einzige Europäer, der in der gleichen Liga wie Louis Armstrong, Duke Ellington oder Charlie Parker gespielt hat. Viele Liebeserklärungen wurden ihm gemacht, die zwei schönsten von zwei Amerikanern: Woody Allen mit seiner indirekten Film-Hommage „Sweet and Lowdown“ und der Jazzpianist John Lewis mit dem Stück „Django“.

Standard

Double Bass

(19.04.2025 / 14:00 Uhr)
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In dieser Sendung stehen zwei Musiker im Mittelpunkt, die dem Kontrabass eine besondere Stimme verliehen haben. Beide starben Mitte April im Alter von unter sechzig Jahren.In der ersten Hälfte der Stunde beschäftigen wir uns mit dem US-Amerikaner Teddy Kotick, der am 16. April 1986 verstarb. Er war ein gefragter Begleiter großer Namen des Jazz und spielte unter anderem mit Bill Evans, Charlie Parker, Teddy Charles und Horace Silver. Koticks Spiel war geprägt von Zurückhaltung und Präzision – Eigenschaften, die ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil vieler legendärer Aufnahmen machten.In der zweiten Hälfte der Sendung erinnern wir an den dänischen Bassisten Niels-Henning Ørsted Pedersen, dessen Todestag sich am 19. April zum 20. Mal jährt. Pedersen, oft als NHØP abgekürzt, war bekannt für seine atemberaubende Technik und musikalische Reife. Er arbeitete unter anderem mit Dexter Gordon, Oscar Peterson, Kenny Drew und Joe Pass zusammen und zählt bis heute zu den einflussreichsten europäischen Jazzbassisten.

Guru – „Jazzmatazz Vol. 1“

Von ByteFM Redaktion
(01.01.2024)
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Guru – „Jazzmatazz Vol. 1“
Dieser spezifische Dialog zwischen Jazz und HipHop war besonders an der East Coast der frühen 90er-Jahre ausgeprägt. Acts wie Eric B. & Rakim, A Tribe Called Quest, Digable Planets und De La Soul machten sich ihren Namen mit smoothem Flow und knisternden Jazz-Grooves. Eine der ersten Gruppen ihrer Art waren Gang Starr. Direkt auf ihrer 1989er Debütsingle „Manifest“ flippte DJ Premier das kantig hypnotische Piano-Intro des Klassikers „A Night In Tunisia“, aufgenommen von Charlie Parker und Miles Davis Mitte der 40er-Jahre. „Tryin‘ to riff, so let me uplift and shift my gift“, rappte Gang-Starr-MC Guru über diesen genauso seltsamen wie geschmeidigen Groove. Der 1961 in Boston geborene Rapper spricht seine Zeilen so rhythmisch und selbstsicher wie ein Art-Blakey-Schlagzeugsolo. Nicht übertrieben, völlig entspannt. Fast ein halbes Jahrhundert liegen zwischen dem Ursprung des Samples und „Manifest“. Und trotzdem klingt die Kombination absolut natürlich, ein sich gegenseitig erhebendes Hin und Her.


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