D'Angelo

D'Angelo D'Angelo

D'Angelo (* 11. Februar 1974 als Michael Eugene Archer) ist ein US-amerikanischer Soul-Sänger aus Richmond, Virginia. Er gilt als Wegbereiter des Neo-Soul und erlangte besonderen Ruhm unter MusikerInnen, Fans und Kritik durch sein Album „Voodoo“ aus dem Jahr 2000.

Der Priestersohn begann als Kind, Klavier zu lernen und sang im Kirchenchor. Erste eigene musikalische Gehversuche waren im HipHop-Genre, aber etablieren sollte D'Angelo sich durch seinen an Marvin Gaye und Al Green geschulten Falsettgesang.

„Brown Sugar“ (1995), das Debütalbum von D'Angelo, unterschied sich von zeitgenössischen R&B-Veröffentlichungen durch verstärkte Verwendung analoger Instrumente statt Synthesizern, programmierten Beats und Samples. Als Opus magnum gilt „Voodoo“, für das D'Angelo seine ästhetische Vision mit Studiomusikern wie Questlove, Pino Palladino und Raphael Saadiq umsetzte und eine Generation von Musikern beeinflusste. Charakteristisch sind eine vorsätzlich hinter dem Beat spielende Rhythmussektion; eine Technik, die als „drunk feel“ bekannt und häufig kopiert wurde. Der aus dem Erfolg resultierende Innovationsdruck, Schreibblockaden und Substanzenmissbrauch führten dazu, das erst vierzehn Jahre später der Nachfolger „Black Messiah“ erschien – ohne Vorankündigung, weil D'Angelo schnellstmöglich ein Statement zu Rassismus und Polizeigewalt liefern wollte.



D'Angelo im Programm von ByteFM:

D’Angelo – „Voodoo“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(15.12.2025)
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D’Angelo – „Voodoo“ (Album der Woche)
D’Angelo – „Voodoo“ (Virgin Records) Da zum Jahreswechsel traditionell wenig neue Musik veröffentlicht wird, nutzen wir die Chance, den Blick in die Vergangenheit zu richten: Statt neuer Langspieler stellen wir wegweisende Alben vor, die 2025 ein Jubiläum gefeiert haben. In dieser Woche ist es „Voodoo“ von D'Angelo, das in diesem Jahr 25 Jahre alt geworden ist. Michael Eugene Archer träumte oft von Marvin Gaye. Das erste Mal am 1. April 1984, an dem Tag, an dem die US-Soul-Legende von seinem eigenen Vater erschossen wurde. „Er kam direkt auf mich zu, schüttelte meine Hand, schaute mir in die Augen und sagte: ‚Schön, Dich zu sehen‘. Meine Hand ließ er nicht mehr los“, erzählte Archer später dem GQ Magazine in einem seiner seltenen Interviews. Hier teilte er auch einen weiteren Traum. Die Perspektive war anders: Gaye ging nicht auf ihn zu, sondern Archer ihm hinterher. Bis er gemeinsam mit seiner Familie in einen Whirlpool stieg und ihm wieder tief in die Augen sah: „Du fragst Dich bestimmt, warum Du immer wieder von mir träumst.“ Archer wachte auf. Und träumte nie wieder von Marvin Gaye. Es war das Jahr 1993 und der 19-Jährige hatte gerade einen Plattenvertrag mit EMI Music unterschrieben. Sein neuer Künstlername: D’Angelo. Der Geist von Gaye ist in der Musik auf „Brown Sugar“, dem 1995 veröffentlichten D’Angelo-Debütalbum, omnipräsent. „Brown Sugar, babe, I gets high off your love / I don’t know how to behave“, croont der 1974 in Richmond geborene Priester-Sohn mit einer Sinnlichkeit, die man wahrscheinlich seit „Sexual Healing“ nicht mehr gehört hatte. D’Angelo etablierte sich sofort als multi-begabtes Genie, das Respekt vor der alten Schule hatte. Die Musik nutzte Elemente von HipHop und modernerem Nineties-R&B, doch der Spirit war durch und durch Soul und Funk. // Doch mit dem Nachfolger schuf er etwas, das neu und alt, Marvin Gaye und A Tribe Called Quest, nicht nur noch besser zusammenführte – sondern transzendierte. D’Angelo wollte den Soul-Sound der Zukunft finden. Dafür folgte er nicht mehr seinen Vorbildern. Sondern flog direkt über ihre Köpfe. Dieses Meisterwerk, „Voodoo“, wurde dieses Jahr 25 Jahre alt. Die Essenz dieser Transzendenz fand D’Angelo nicht etwa im aufwühlenden Soul von Gaye, sondern in den Beats von J Dilla. Dieser HipHop-Produzent wurde durch seine händisch eingespielten Drumpatterns legendär: Ein J-Dilla-Instrumental ist nicht von digitaler Software geradegezogen, sondern immer ein kleines bisschen neben dem Takt – und dadurch unfassbar lebendig. Genau diesen gleichzeitig modernen und sehr menschlichen „laid-back“ Sound wollten D’Angelo und seine kreativen Mitstreiter (allen voran The-Roots-Drummer Ahmir „Questlove“ Thompson, sein größter musikalischer Partner auf diesem Album) rekonstruieren. // Sehr sexuell klingt auch der Song „Devil’s Pie“, mit seiner horny Bass-Line und dem knisternden, von DJ Premier beigesteuerten Beat. D’Angelos Kunst wurde und wird gerne als Sex-Musik abgetan (was ja an sich nichts Verwerfliches ist), nicht zuletzt auch dank des Musikvideos zum Album-Hit „Untitled (How Does It Feel?)“. Doch spätestens hier zeigt sich D’Angelo aber als komplexerer Texter, mit Zeilen, die die Beziehung des streng religiösen Priester-Sohnes zum Hedonismus reflektieren: „Who am I to justify / All the evil in our eye / When I myself feel the high / From all that I despise?“ Später kommt noch die biblische Figur Jezebel (bzw. Isebel im Deutschen) hinzu: „All them fools whose soul’s for sale / Sitting next to the Jezebel / Demons screamin‘ in my ear / All my anger, all my fear“. Himmel und Hölle sind hier nah beieinander. Die weitere Tracklist von „Voodoo“ ist eine gnadenlose Aneinanderreihung von überragenden Momenten. Die Ballade „Send It On“, in der D’Angelos Kopfstimme den gesamten Soul-Kanon von Otis Redding über Sam Cooke bis, natürlich, Marvin Gaye channelt – und sich mühelos einreiht. Der extrem klebrige Funk-Groove von „Chicken Grease“. Das paradox betitelte „Spanish Joint“, in dem D’Angelo und seine Band für ein paar magische Sekunden plötzlich wie Fela Kutis Africa ‘70 klingen. Die besagte Single „Untitled …“, die sich im Verlauf von sieben Minuten langsam zu einem mehrstimmigen, kathartischen Höhepunkt auftürmt, den man so im R&B bis dato noch nie gehört hatte. Das spirituelle Finale „Africa“, das das Album mit abstrakt klimpernden Kalimbas zart beendet. // Für Michael Eugene Archer war dieses Meisterwerk Fluch und Segen zugleich. Es gewann zwei Grammys und wurde schnell als Meilenstein der Neo-Soul-Bewegung gefeiert, doch D’Angelos neuer Status als Sex-Symbol und Genie machte ihm zu schaffen. Die folgenden Jahre waren von Drogen-Missbrauch, Depression und persönlichen Tragödien geprägt. Es sollte 14 Jahre dauern, bis er mit „Black Messiah“ endlich sein absolut ebenbürtiges drittes Album veröffentlichte. Dann starb D’Angelo am 25. Oktober 2025 im Alter von nur 51 Jahren an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Ein tragisches Ende einer beispiellosen Karriere. Wer weiß – vielleicht träumt ja gerade die oder der nächste Soul-Revoluzzer*in von D’Angelo

Die Revolution des Grooves: zum Tod von D’Angelo

Von ByteFM Redaktion
(15.10.2025)
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Die Revolution des Grooves: zum Tod von D’Angelo
D’Angelo ist im Alter von nur 51 Jahren gestorben (Foto: Mary-Ellen-Matthews) // Nun ist der US-amerikanische Sänger, Musiker und Produzent, geboren als Michael Eugene Archer, im Alter von nur 51 Jahren in New York an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, wie seine Familie am 14. Oktober 2025 bekannt gab. „Der leuchtende Stern unserer Familie hat sein Licht für uns in diesem Leben gedimmt“, heißt es in der Mitteilung. D’Angelo habe „lange und mutig“ gegen die Krankheit gekämpft. // Nach ersten Gehversuchen im HipHop erschien schließlich 1995 sein Debütalbum „Brown Sugar“. D'Angelo war damals 21 Jahre alt. Dieses unterschied sich von zeitgenössischen R&B-Veröffentlichungen dadurch, dass hier analoge Instrumente statt Synthesizer, programmierte Beats oder Samples zu hören waren. „Brown Sugar“ wurde mehrfach für einen Grammy nominiert und legte den Grundstein für das, was etwas später als „Neo-Soul“ bezeichnet werden sollte. Der Legende nach soll es sein Manager Kedar Massenburg gewesen sein, der diesen Begriff in Umlauf brachte bzw. prägte. // Wie groß der Einfluss von D‘Angelo war, zeigt sich auch in den zahlreichen Nachrufen seiner Kolleg*innen. So schrieb Tyler, The Creator in einem Instagram-Post, dass D‘Angelo seine musikalische DNS geformt hätte. Auch Beyoncé, Doja Cat, Missy Elliott oder Nile Rodgers zeigten sich in ihren Postings bestürzt. D’Angelo hinterlässt ein musikalisches Erbe, das weit über seine drei Alben hinausstrahlt und den Soul und R&B der Gegenwart nachhaltig prägt. D’Angelo im Programm von ByteFM

„Back To The Future“: D’Angelo wird 50!

Von ByteFM Redaktion
(11.02.2024)
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„Back To The Future“: D’Angelo wird 50!
D’Angelo wird heute 50 Jahre alt (Foto: Gregory Harris) „Back To The Future“ hieß ein zweiteiliger Song, dessen Hälften 2014 unzusammenhängend auf „Black Messiah“ erschien, dem dritten Album von D’Angelo. Der zweite Teil als Reprise, sozusagen. Allein dieser Umstand deutete darauf hin, dass wir es bei „Black Messiah“ mit einem groß angelegten Albumprojekt zu tun hatten. In dieser Hinsicht stand der US-amerikanische Sänger und Musiker auch unter selbstverursachtem Zugzwang. Denn nachdem sein Debütalbum „Brown Sugar“ das Neo-Soul-Genre und D'Angelo selbst auf die Landkarte gesetzt hatte, gelang ihm 2000 ein noch größerer Wurf. 25 Tage nach der Jahrtausendwende krempelte er nämlich die Musiklandschaft noch nachhaltiger um. Mit The-Roots-Drummer Questlove und mit Pino Palladino am Bass machte seine Band, was J Dilla zur gleichen Zeit mit dem Sampler tat: Sie brachte dem Groove das elegante Stolpern bei. Dilla und D'Angelo mitsamt Band bildeten zudem das Kollektiv Soulquarians. Während der „Voodoo“-Sessions erschufen sie in den New Yorker Electric-Lady-Studios nebenbei Meilensteine wie „Like Water For Chocolate“ (Common) und „Mama’s Gun“ (Erykah Badu). Was als Gruppenanstrengung Form annahm, basierte auf einer unabhängig voneinander entwickelten Idee D’Angelos und J Dillas. Beide weichten das jahrhundertealte starre metronomische Raster musikalischer Zählzeiten auf. Der flexible Umgang mit den Zählzeiten revolutionierte das kollektive Groove-Empfinden. Wie soll man da noch weitermachen, ohne sich zu wiederholen? Diese Bürde zu schultern, gelang D'Angelo zwar, aber nur unter großen Anstrengungen. // Schon auf seinem überwiegend in Eigenregie eingespielten Debütalbum ließ D'Angelo seine futuristischen Ideen anklingen, etwa in dem Stück „Me And Those Dreamin‘ Eyes Of Mine“. Daran anknüpfend sollte auch die dritte LP im Alleingang entstehen. Ab 2002 arbeitete er an den Songs, doch so richtig konnte er sie nicht zu Ende bringen. Der Schreibblockade folgten Verhaftungen wegen Drogenbesitzes und ein schwerer Autounfall. Anfang 2011 lud er seine alten Mitstreiter ins Studio, und Questlove zufolge stand Ende des Jahres das Album zu 97 Prozent. Drei Jahre später, beinahe 15 Jahre nach „Voodoo“, waren auch die letzten drei Prozent geschafft. Zwar krempelte „Black Messiah“ nicht erneut die Musiklandschaft um, aber manche Beteiligte wie Palladino mochten das Album noch lieber als den Vorgänger. Unser Track des Tages ist insofern passend betitelt, als D'Angelo zwar auf dem „Voodoo“-Konzept aufbaut, doch produktionstechnisch noch gewagter daherkommt. Als er den Song schrieb, stellte D'Angelo ihn sich als ersten Kontakt des Publikums mit seinem neuen Material vor. Daher beantwortet er in den Lyrics Fragen, von denen er annahm, dass man sie ihm ohnehin stellen würde. Zum Beispiel die nach seinem Zustand, was er quittiert mit „Ich hoffe, Du sprichst nicht von meinem Bauch.“ Damit spielte er auf das Video zum „Voodoo“-Song „Untitled (How Does It Feel)“ an, mit dem ein durchtrainierter, nackter D'Angelo als Sexsymbol aufgebaut werden sollte. Nun hatte er sich dieses Images, mit dem er sich nicht wohlfühlte, entledigt. Und lieferte ohne Körperkult-Druck ein neues Meisterwerk. Der US-amerikanische Sänger und Musiker D'Angelo wurde am 11. Februar 1974 als Michael Eugene Archer in Richmond, Virginia geboren. An seinem heutigen 50. Geburtstag ist sein Song „Back To The Future (Part I)“ unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

D’Angelo & The Vanguard – „Black Messiah“ (Rezension)

Von ByteFM Redaktion
(01.01.2015)
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D’Angelo & The Vanguard – „Black Messiah“ (Rezension)
D’Angelo & The Vanguard – „Black Messiah“ Es mutet auf den ersten Blick recht merkwürdig an. Fast 15 Jahre gab es keine neue Musik von D’Angelo und plötzlich ist sein Comeback-Album da. Vollkommen unerwartet, ohne jede Vorwarnung. Von dem Mann, der sich mit „Brown Sugar“ und „Voodoo“ gegen Ende des letzten Jahrhunderts zur Soul-Hoffnung überhaupt aufschwang, um anschließend ganz tief zu fallen. Rechtliche Probleme wegen Drogenbesitzes und ein schwerer Autounfall legten die Karriere des erwarteten Neo-Soul-Heilsbringers Michael Eugene Archer lange Zeit lahm. Bis jetzt, denn mit „Black Messiah“ feiert D’Angelo eine so unerwartete wie spektakuläre Rückkehr. Es ist die politische Situation in den Vereinigten Staaten, die D’Angelo zu diesem Schritt bewegte. Sein erst für 2015 geplantes Album wollte er sofort veröffentlichen, als er von dem Freispruch des Polizisten Darren Wilson hörte, der in Ferguson den Schüler Michael Brown erschossen hatte. Der Musiker aus Virginia wollte ein Zeichen setzen, kontaktierte sein Label RCA und in wenigen Tagen war „Black Messiah“ fertig für die Veröffentlichung. D’Angelo wollte sich äußern, so sagt er selbst, und das könne er am besten durch Musik. Schon das Cover von „Black Messiah“ spricht eine deutliche Sprache. Es entstand beim jährlichen Konzert der Kreativagentur Afropunk, bei dem auch D’Angelo bereits als Headliner auftrat. Die Hände des Publikums sind zum Protest gereckt. Musikalisch kann der Soulsänger schwer aus seiner Haut und überzeugt mit seiner butterweichen Stimme und dem warmen Groove. Doch ziehen sich die Songs nicht wie gewohnt sämig durch das Album. „Black Messiah“ wirkt chaotischer, wie eine Ansammlung verschiedenster Ideen. Alle Songs wurden innerhalb von drei Tagen komplett analog aufgenommen. Es ist der direkte Ausdruck des Künstlers D’Angelo in all seiner Größe. Da braucht es keine monatelangen PR-Offensiven – „Black Messiah“ spricht für sich.

Präzises Verfehlen: D’Angelos „Voodoo“ wird 20

Von ByteFM Redaktion
(25.01.2020)
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Präzises Verfehlen: D’Angelos „Voodoo“ wird 20
D’Angelo (Foto: Mary Ellen Matthews) // Bereits 1995 hatte der gelernte Kirchenmusiker Michael Eugene Archer aka D’Angelo auf seinem Debütalbum „Brown Sugar“ das Neo-Soul-Genre quasi erfunden. Fünf Jahre ließ er sich für „Voodoo“ Zeit und arbeitete in der Zeit nicht nur an seinem Falsettgesang und Songwriting, sondern erfand das wichtigste Groove-Konzept der beiden folgenden Jahrzehnte. Bassist Pino Palladino und Schlagzeuger Questlove sahen sich vor der Aufgabe, zu tun, was für eine Rhythmussektion normalerweise ein Kündigungsgrund ist. Denn D’Angelo forderte sie auf, neben den Punkt zu spielen. Immer und immer weiter, als ihnen lieb war. Präzises Verfehlen der Zählzeiten war D’Angelos Vision, und die Rechnung ging auf. Alle, die etwas auf sich hielten wollte in der Folge des Albums spielen wie die Musiker auf „Voodoo“. Insofern erwies D’Angelo HipHop- und R&B-Beats einen ähnlichen Dienst wie der Produzent J Dilla mit seinem Sampler: die Emanzipation vom Metronom. Und das Beste an der ganzen Sache: Man brauchte überhaupt keinen theoretischen Überbau für diese Musik. Soul trieft aus den Songs, weswegen sie funktionieren, ohne dass man bemerken müsste, wie ungewöhnlich sie eingespielt sind. Im Video zum Stück sieht man D’Angelo auch körperlich auf einem Höhepunkt der Disziplin. Und vielleicht war es genau dieses Video, was D’Angelo im Anschluss bremste. Denn alles war auf eine Superstar-Karriere hin angelegt. Ein Druck, dem der Künstler nicht standhalten konnte. Denn erst 2014 erschien mit „Black Messiah“ ein neues Album. Dazwischen: Schreibblockaden, Substanzen, Getränke, Depressionen. „Voodoo“ von D’Angelo ist heute vor 20 Jahren am 25. Januar 2000 erschienen. Die Single „Untitled (How Does It Feel)“ ist heute unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:


Soulsearching

Aquarius Selection 2012, Part One
mit Michael Rütten

(05.02.2012 / 19:00 Uhr)
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Soulsearching - Aquarius Selection 2012, Part One  mit Michael Rütten
Zurück von einem der, wenn nicht sogar dem besten Konzert, das Michael Rütten bisher gesehen hat, läßt er es sich nicht nehmen, heute eine Hälfte von soulsearching dem Mann zu widmen, der nach über elf Jahren Bühnenabstinenz wie Phönix aus der Asche auferstanden ist, um Funk und Soul zu predigen: D'Angelo. Ein guter Freund Rüttens sagte nach der Show im Amsterdamer Paradiso: "D'Angelo hat gerade das Prince-Konzert gespielt, was ich immer sehen wollte." Dem ist fast nichts hinzuzufügen. Ausser: "Der Sohn eines Priesters, DAngelo, hat am 31.1.2012 in der ehemaligen Kirche in Amsterdam das Konzert gegeben, was Michael Rütten schon immer von D'Angelo sehen wollte!" Impressionen davon in der Show. Der zweite Teil dann im Zeichen des Aquarians, der viel zu früh die Erde verlassen musste am 10.2.2006: Jay Dee aka J Dilla, geboren am 7.2.1974, genau vier Tage vor D'Angelo übrigens. Soulquarian Tribute heute, Teil zwei dann nächtse Woche. R.I.P. James Yancey J Dilla, lang lebe Michael Eugene Archer aka D'Angelo.

Beat Repeat

D’Angelo + Überjazz Festival

(01.11.2025 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - D’Angelo + Überjazz Festival
Am 14. Oktober verstarb der US-amerikanische Musiker D'Angelo im Alter von 51 Jahren. Als Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist galt er als zentrale Figur des sogenannten Neo-Soul und prägte den R&B der späten 1990er- und frühen 2000er-Jahre nachhaltig. In der heutigen Sendung gibt es einen Rückblick auf sein Werk – mit Tracks vom Debütalbum "Brown Sugar", dem musikalischen Meilenstein "Voodoo" und dem vielbeachteten Comeback-Album "Black Messiah".Im zweiten Teil folgt ein Einblick in das Line-up des Überjazz Festivals in Hamburg, unter anderem mit Bilal, Melanie Charles, Salomea und Adrian Younge.

Love Songs

Feat. D’Angelo

(01.02.2020 / 17:00 Uhr)
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Love Songs - Feat. D’Angelo
D’Angelos Album „Voodoo“ wird 20 und Love Songs widmet sich dem Typen mit den Cornrows und dem Astralkörper. Eine Ausgabe voll von Liebe, Sex und der Zerbrechlichkeit des Mannes.

Mixtape der Hörer*innen

Seele

(18.12.2025 / 19:00 Uhr)
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Mixtape der Hörer*innen - Seele
In gewisser Weise vollbringt die Neo-Soul-Legende D’Angelo mit seiner zweiten LP tatsächlich den Zauber des „Voodoo“. Unser Album der Woche ist ein sinnliches, bis ins Detail ausgearbeitetes Werk – Musik, die aus dem Geist entsteht und nicht aus Materialismus, und die den Spirit von Künstlern wie Sly Stone oder Marvin Gaye kanalisiert. Letzterer erschien D’Angelo eigenen Aussagen zufolge sogar einmal im Traum.Ausgehend vom musikalischen Vermächtnis des kürzlich verstorbenen D’Angelo möchten wir dieses Werk würdigen und fragen Euch für das Mixtape der Hörer*innen in dieser Woche nach Songs zum Thema „Seele“. Postet Eure Vorschläge bis Mittwoch um 24 Uhr auf unserer Facebook- oder Instagram-Seite oder schreibt uns eine Mail an radio@byte.fm. Mitglieder im Verein „Freunde von ByteFM“ können auch direkt auf dieser Seite im Kommentarfeld ihren Wunsch loswerden. Ihr seid noch nicht Freund oder Freundin von ByteFM? 

ByteFM Magazin

D'Angelo, Algiers und Big Joanie

(24.01.2020 / 10:00 Uhr)
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Mit seinem zweiten Album „Voodoo“ erfand der US-amerikanische Musiker D'Angelo kurzerhand R&B und Soul neu und wurde zum Posterboy einer von Jazz, HipHop und Funk beeinflussten neuen Generation an R&B-KünstlerInnen. Auf Erfolg und Ruhm folgte allerdings eine 14-jährige musikalische Pause, deren Gründe eng mit „Voodoo“ verbunden sind.

Beat Repeat

D’Angelo / Noname / Chaka Khan

(11.01.2019 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - D’Angelo / Noname / Chaka Khan
Über den Jahreswechsel herrscht ja bekanntlich Release-Flaute. Einige Neuveröffentlichungen gab es trotzdem, zum Beispiel von D’Angelo, Noname und Chaka Khan.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: INXS, Django Reinhardt & D'Angelo

(26.01.2020 / 15:00 Uhr)
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Mit seinem zweiten Album „Voodoo“ erfand der US-amerikanische Musiker D'Angelo kurzerhand R&B und Soul neu und wurde zum Posterboy einer von Jazz, HipHop und Funk beeinflussten neuen Generation an R&B-KünstlerInnen. „Voodoo“ erschien am 25. Januar vor 20 Jahren.

taz.mixtape

Seitenwende! Satch Hoyt. O’Bros. Sam Prekop. D'Angelo. Beton-Pop.

(17.10.2025 / 17:00 Uhr)
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Anspannung, Erlösung und Intensität. Der US-(Neo-)Soulstar D'Angelo ist mit nur 51 Jahren nach einer langjährigen Krebserkrankung gestorben. Sven Beckstette schreibt den Nachruf auf einen feinfühligen Ausnahmekünstler.

ByteFM Magazin

Cher und Gregg Allman und D'Angelo mit „Brown Sugar“

(30.06.2020 / 10:00 Uhr)
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Außerdem wird in dieser Woche das Debütalbum von D'Angelo 25 Jahre alt. Die Platte des Multi-Instrumentalisten aus Virgina heißt „Brown Sugar“. Der Titeltrack wurde für drei Grammys nominiert.

Zum 50. Geburtstag von Erykah Badu: „Bag Lady“

Von ByteFM Redaktion
(26.02.2021)
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Zum 50. Geburtstag von Erykah Badu: „Bag Lady“
„Bag Lady“ war im Jahr 2000 die erste Single, die Erykah Badu aus ihrem Album „Mama’s Gun“ auskoppelte. Am 50. Geburtstag der US-amerikanischen Sängerin blicken wir zurück auf das Jahr, in dem Neo-Soul seinen Höhepunkt erreichte. Am Erfolg dieses Sounds war Badu mit „Mama’s Gun“ maßgeblich beteiligt. Doch schon 1997 hatte sie mit ihrem Debütalbum „Baduizm“ den Grundstein dafür gelegt. Damals basierte die R&B-Musik im Radio überwiegend auf programmierten, von HipHop beeinflussten Beats. Neben D’Angelo, der 1995 sein Debüt „Brown Sugar“ herausbrachte, orientierten sich kaum weitere Acts am Funk und Soul der 60er-Jahre. Im Jahr 2000 veröffentlichten dann sowohl D’Angelo als auch Badu ihre zweiten Alben. Und auf einmal wollten alle klingen wie sie.

Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix

Von christiantjaben
(18.09.2010)
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Zum 40. Todestag von Jimi Hendrix
Im Sommer 1999 besuchte ich D’Angelo in den Electric Lady Studios im Village in New York, wo er gerade ‚Voodoo‘ aufnahm. Mein Kamerateam und ich waren den ganzen Tag dort, haben D’Angelo interviewt, uns alte James Brown-Videos angesehen und das damals gerade neue Album der Poets Of Rhythm mit ihm angehört. Irgendwann später kam ein Techie, der es sich nicht nehmen ließ, uns eine Studiotour zu geben. Inklusive D. Als krönenden Abschluss zeigte er uns die Toilette auf der Jimi am 18. September 1970 an eine Überdosis gestorben sei.’Ist er nicht in London gestorben?‘, meinte mein Kameramann Igor. Darauf der Techie: ‚Whatever …‘ Und geht beleidigt weg. Keine tolle Pointe, aber leider wahr.“

Die Träume anderer: „L-Train“ von Silas Short

Von ByteFM Redaktion
(23.10.2024)
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Die Träume anderer: „L-Train“ von Silas Short
Unser heutiger Track des Tages „L-Train“ ist eine neue Single des US-amerikanischen Sängers und Songschreibers Silas Short. Der Künstler kommt aus Milwaukee, Wisconsin und bewegt sich, grob gesagt, im Soul- und R&B-Spektrum, manchmal auf dessen jazzigerer, mal auf der hiphoppigeren Seite desselben. Er produziert seine Beats am liebsten selbst und legte 2021 eine erste EP vor. Sein Sound ist warm, sein Swing eigenwillig, aber stimmig. Insofern eint ihn einiges mit dem überlebensgroßen D’Angelo. Doch die Stimmung ist bei Short eine ganz andere. So sind die Stücke nicht darauf angelegt, Teil des nächsten großen Wurfs zu sein, was als Anspruch und Erwartung für D'Angelo ja mittlerweile auch zur schweren Hürde angewachsen ist. Silas Short hingegen ist daneben eher ein klassischer Singer-Songwriter, jemand, der zu ansprechender Musik vom eigenen Leben erzählt.

Soulsearching

I'll Keep A Light In My Window
mit Michael Rütten

(29.01.2012 / 19:00 Uhr)
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Soulsearching - I'll Keep A Light In My Windowmit Michael Rütten
Ein anderes Ereignis in der Woche liess auch den Atem stocken, im positiven Sinne - der Kick-Off der Comeback Tour von Soul Supremo D'Angelo in einer Kirche in Stockholm letzten Donnerstag. Was man dazu bereits am selben Abend noch auf den bekannten Video Portalen sehen konnte, sorgte für Gänsehaut pur. Nach 12 Jahren steht D'Angelo mit einer grossartigen Band wieder auf der Bühne, als ob nichts gewesen wäre, keine Scheu vor der Öffentlichkeit, kein Lampenfieber, nur der pure Soul und sexy Funk. James Brown und Prince lassen grüssen ! Mehr dazu dann nächste Woche, Michael Rütten fährt morgen nach Amsterdam zu einem der drei ausverkauften Konzerten im Paradiso, freut sich wie ein kleines Kind darauf und wird nächsten Sonntag berichten.

Solange – „A Seat At The Table“ (Rezension)

Von Stephan Szillus
(04.10.2016)
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Solange – „A Seat At The Table“ (Rezension)
Auf musikalischer Ebene ergibt sich ein noch größerer Unterschied zur Musik der übermächtigen Schwester: Der Teppich, auf dem Solange ihre intensive Stimme drapiert, wirkt deutlich weniger opulent und glatt ausproduziert. Stattdessen hat sie gemeinsam mit Altmeister Raphael Saadiq, der als Produzent bereits für u. a. D’Angelo, The Roots und Macy Gray aktiv war, eine minimalistische Mischung aus dem Soundcloud-R&B du jour und dessen Wurzeln in den mittleren und späten Neunzigern zusammengestellt. Insbesondere Janet Jacksons experimentelles „Velvet Rope“-Album von 1997, aber auch die frühen Alben von Erykah Badu, D’Angelo oder Jill Scott können leicht als Referenzen ausgemacht werden.

ByteFM Magazin

Another Life

(15.10.2025 / 14:00 Uhr)
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Der US-amerikanische Sänger, Musiker und Produzent D’Angelo ist im Alter von 51 Jahren in New York an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Zwischen 1995 und 2014 veröffentlichte er nur drei Studioalben und dennoch prägte er den Soul und R&B wie kaum ein anderer. Sein zweites Album „Voodoo“ aus dem Jahr 2000 gilt als Meilenstein. Ein Werk, das Funk, Jazz, Gospel und HipHop zu einem neuen Klangbild verschmolz. Charakteristisch ist die bewusst hinter dem Beat spielende Rhythmussektion. Eine Technik, die als „Drunk Feel“ bekannt wurde und den Eindruck erweckt, als würde die Musik leicht ins Stolpern geraten. Damit setzte D’Angelo neue Maßstäbe und inspirierte eine ganze Generation von Künstler*innen weit über Genregrenzen hinaus.

Die ByteFM Jahrescharts 2014

Von ByteFM Redaktion
(29.12.2014)
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Die ByteFM Jahrescharts 2014
1. D’Angelo & The Vanguard – Black Messiah // 1. D’Angelo & The Vanguard – Ain’t That Easy

Was ist Musik

Queen Bey on Planet Hyper Mu

(29.12.2013 / 20:00 Uhr)
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She hews to the limited range of the Drake song and accommodates Frank Ocean’s adolescent sound. (This is a gracious move and a confident one: she knows we know what she can do.) In place of virtuosity—the “pretty” that the first song critiques—we get versatility: Beyoncé’s Vanity-6-inspired “Blow”; spare chromatic drama a la Lana del Rey in “Heaven”; a weirdly unsupported Kate Bush sound in “Blue”; subtle Caribbean stylings on “XO”; and the stunningly intricate D’Angelo tribute “Rocket.” // The sex can distract from the humor. Whereas we embrace the quirky oddball humor along with the eroticism of male artists like D’Angelo and Prince (and countless rappers), Beyoncé’s offbeat humor is scarcely legible as such. Hence critics debated the feminism of this year’s “Bow Down” without seeming to note its hilarity—the way the ultra-bass sound parodied masculine swagger and the accompanying photo made Beyoncé’s catty lyrics at least partly tongue-in-cheek: you better bow down to me, surrounded as I am by my dynasty of plastic trophies.

ByteFM Magazin

Fontella Bass, D'Angelo, Post Malone, Keleketla!

(03.07.2020 / 10:00 Uhr)
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Heute mit Musik der vor 80 Jahren geborenen R&B-S;ängerin Fontella Bass sowie einem Rückblick auf D'Angelos Debütalbum „Brown Sugar“, welches heute sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

Beat Repeat

Modern Classics: D’Angelo und "Black Messiah"

(08.03.2025 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Modern Classics: D’Angelo und "Black Messiah"
Heute startet bei Beat Repeat eine neue Reihe über moderne Klassiker, die gerade ihren zehnten Geburtstag feiern. Den Auftakt macht D'Angelos "Black Messiah" – ein Album, das durch musikalische Brillanz, einzigartige Texte und politische Message besticht. In der heutigen Show gibt es einen deep dive hinein in dieses moderne Meisterwerk.Im weiteren Jahresverlauf folgen Episoden u. a. zu Kendrick Lamars "To Pimp A Butterfly" und Anderson .Paaks "Malibu".

ByteFM Magazin

Nilüfer Yanya, Odd Couple & D'Angelo

(24.01.2020 / 19:00 Uhr)
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Mit Musik von Algiers, Flying Lotus und Orange Juice.

Afrozentrische Symbolik, ein Kurzfilm, ein Remix: Marcus Strickland

Von ByteFM Redaktion
(11.06.2020)
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Afrozentrische Symbolik, ein Kurzfilm, ein Remix: Marcus Strickland
Einerseits liegt das Stück im neuen Gewand näher am Free-Jazz. Andererseits erinnert es auch an den fragmentierten Funk von D’Angelos Album „Black Messiah“. Dieses hatte D’Angelo Ende 2014 unangekündigt als Statement gegen systemischen Rassismus und Polizeigewalt veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Proteste aufgrund der Ermordung von Afroamerikaner*innen durch Polizisten kann man dies durchaus als politische Folie des Tracks lesen. Ein Stück, das sich klanglich und politisch einreiht neben Archie Shepp, Robert Glasper und Kamasi Washington. Jazz-Musikern, die anstatt eines Genres die Vielschichtigkeit afroamerikanischer Kultur ins Zentrum rücken.

School Of Rock

Rückkehr zum Y2K – The Age Of Soulquarians

(10.04.2025 / 17:00 Uhr)
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Mit D’Angelos „Voodoo“, Erykah Badus „Mama’s Gun“ und Commons „Like Water For Chocolate“ erschienen im Jahr 2000 drei Alben, die die Ära der Soulquarians definieren. Dieses Musiker-Kollektiv verbrachte von ca. 1997 bis 2002 unter der Ägide von D’Angelo, Questlove und James Poyser (auch von The Roots) sowie Produzent J Dilla unzählige Session-Stunden in den ehemaligen Studios von Jimi Hendrix, den Electric Lady Studios in New York.Hier entstand der Kern dessen, was mittlerweile als „Neo Soul“ bezeichnet wird. In einer viel zu knappen Sendestunde geht die School Of Rock auf Spurensuche.Das School-Of-Rock-Mixtape-Format für 2025 ist eine Zeitmaschine in die Jahrtausendwende. Das Jahr 2000 als Spiegel der Gegenwart: Funktioniert musikalisch besser als im Rest der Betrachtung. Während sich die Welt an sich seit der Jahrtausendwende stark verändert zu haben scheint, klingen viel tolle Sachen von damals auch heute noch frisch.

Tracks des Tages

Licht aus!

(17.02.2024 / 17:00 Uhr)
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Tracks des Tages - Licht aus!
50 Jahre auf dieser Erde verweilt mittlerweile D'Angelo, mehrfacher Soul-Messias.

Neuland

Rückblick 1985 & 1995

(19.12.2025 / 12:00 Uhr)
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Neuland - Rückblick 1985 & 1995
In Stunde zwei dann der Sprung in die Zukunft der Vergangenheit. Von 1985 geht es ins Jahr 1995. Technoide Sounds und Big Beat sind präsent: Leftfield eröffnen das Jahr mit ihrem Debüt, später gesellen sich in Sachen ausgetüftelter Breakbeats The Chemical Brothers mit ihrem Album "Exit Planet Dust" dazu. Tricky prägt mit seinem Debütalbum das Genre Trip-Hop und coproduziert im selben Jahr das zweite Album "Post" von Björk. Während The Cardigans und Garbage ihre Gitarrenmusik mit Jazz, Trip-Hop und Elektronik anreichern. Ebenso mit von der Partie: The Roots, PJ Harvey, D'Angelo und viele mehr! 


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