Devo

Devo Devo

Devo sind ein Art-Punk- und New-Wave-Projekt um den Sänger und Komponisten Mark Mothersbaugh. Der Name der Band leitet sich von dem Wort „De-Evolution” ab – also der Rück-Entwicklung einer Menschheit, die keine evolutionären Fortschritte mehr macht. Vorläufer der Band Devo gab es bereits in den frühen 1970ern. Ihr heute legendäres Debüt-Album „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!” erschien 1978 und wurde von Brian Eno im Studio von Conny Plank in Köln produziert. Einige Tracks des Albums wurden von David Bowie geremixt. Bereits vorab wurden die Eigenkomposition „Mongoloid” und eine hektische elektronische Version des Rolling-Stones-Klassikers „(I Can't Get No) Satisfaction” als Singles veröffentlicht. In dieser Phase bestand die Band neben Mark Mothersbaugh (Gitarre, Gesang, Keyboards) aus dessen Bruder Bob (Gitarre, Gesang) und dem weiteren Brüderpaar Gerald (Bass, Gesang) und Bob Casale (Gitarre, Keyboards, Gesang), sowie dem Schlagzeuger Alan Myers. 

Das zweite Album „Duty Now For The Future” (1979) bescherte Devo einen ersten kleinen Hitparadenerfolg: Es kam auf Platz 73 der Billboard-Charts. Die nächste Veröffentlichung „Freedom Of Choice” (1980) kletterte sogar bis auf Platz 22, die Single „Whip It” auf Platz 14 der Pop-Charts. „Freedom Of Choice” zeigte Devo deutlich Synthpop-orientierter als die eckigeren Vorgänger. Die folgenden Alben setzten diesen Trend fort, aber Repertoire und Image der Band begannen sich mit der Zeit abzunutzen.

Nach ihrem sechsten, von der Kritik verrissenen, Album „Shout” (1984) legten Devo eine vierjährige Pause ein. Aber auch die späteren Studioalben konnten weder Kritiker noch Publikum überzeugen. 1991 löste die Band sich offiziell auf, was sie aber nicht daran gehindert hat, weiterhin Konzerte zu spielen und 2010 das Album „Something For Everybody” zu veröffentlichen. Die ByteFM Sendung School Of Rock widmete 2017 die Ausgabe „Devo 1977-1982“ der prägendsten Phase der Band.

 



Devo im Programm von ByteFM:

„Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!“ wird 40 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(28.08.2018)
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„Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!“ wird 40 Jahre alt
Das Cover von „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!“ Als die 1960er-Jahre zu Ende gingen und das neue Jahrzehnt begann, hatte ein Haufen junger Kunststudenten in Ohio eine Epiphanie: Was wäre, wenn die Evolution nach Darwin eine Lüge ist und die Menschheit sich stattdessen konstant zurückentwickelt? Aus dieser Idee der „Devolution“ entstand eine Band, die zum Ende des Jahrzehnts die Pop-Musik, wie sie bisher bekannt war, auf den Kopf stellen sollte. Diese Studenten waren Mark Mothersbaugh, Gerald Casale und Bob Lewis. Ihre Band hieß Devo. Am 28. August 2018 wird „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“, das Debütalbum der bald darauf zum Quintett herangewachsenen Gruppe, 40 Jahre alt. Das hier sind vier Elemente, die es auch heute noch zu einem der einzigartigsten und seltsamsten Alben der Pop-Musik machen. // In ihrer Essenz sind diese elf Songs zackige Punk-Rock-Tracks, nicht weit entfernt vom Punk, der wenige Jahre zuvor durch Großbritannien wütete. Devo spielten diese Power-Chords und Polter-Drums aber nicht mit rotzigem Hass, sondern mit der kantigen Motorik von fünf Robotern, garniert mit einigen Synthesizern und satirischem Sing-Sang. Klischeehafte „Yeah Yeah Yeah’s klingen aus den Mündern von Mark Mothersbaugh und Gerald Casale wie Fehlermeldungen eines abstürzenden Computers. Mit dieser Motor-Musik zerlegten sie sowohl Rock als auch Punk in ihre Einzelteile und fügten sie zu etwas ganz Neuem zusammen. Spätestens hier hat das Zeitalter des New-Wave begonnen. // Am 14. Oktober 1978 feierten Devo ihr Fernsehdebüt in der immens beliebten Sketch-Show „Saturday Night Live“ – aber nicht mit einem der vergleichsweise zugänglicheren Songs, sondern mit ihrem The-Rolling-Stones-Cover „(I Can‘t Get No) Satisfaction“. Ca. 13 Millionen US-AmerikanerInnen schauten ihnen zu, als sie mit den Zuckungen eines vom Kurzschluss getroffenen Roboters den Macho-Rock der 60er-Jahre dekonstruierten. Die Meisten werden es gehasst haben. // An der Produktion von „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“ waren gleich drei große Namen der Pop-Geschichte beteiligt. Zwei Jahre vor dem Album, bevor die Band überhaupt eine EP veröffentlichte, filmten Devo den Sci-Fi-Kurzfilm „The Truth About De-Evolution“. Der Film wurde beim renommierten Ann Arbor Film Festival geehrt – eine Auszeichnung, die David Bowie auf die Band aufmerksam machte. Ein Jahr später spielten sie zum ersten Mal in New York ein Konzert, das nicht nur Bowie, sondern auch Brian Eno begeisterte. Letzterer nahm Devo im Oktober 1977 mit nach Köln, um dort „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“ zu produzieren – und zwar im Studio von Conny Plank, der wenige Jahre zuvor als Produzent von Neu! und Kraftwerk Musikgeschichte schrieb. Bowie war zu Zeit mit dem Dreh von „Just A Gigolo“ beschäftigt, kam aber an Wochenenden zur Unterstützung vorbei. Trotz all dieser Pop-Prominenz, die bei dieser Produktion vor Ort war, ist „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“ voll und ganz nach der Vision von Devo entstanden. „Wir haben uns gegen Enos Ideen gewehrt“, sagte die Band einst dem Journalisten Simon Reynolds für sein Buch „Rip It Up And Start Again“, „er hat sich für jeden Song des Albums Synthesizer-Parts und coole Sounds ausgedacht, am Ende haben wir die aber nur für drei oder vier Songs benutzt.“ // Wer ist eigentlich dieser Mann, der einen auf dem Cover von „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“ mit diesem leicht unheimlichen Lächeln anschaut? Die Antwort: Er ist viele Männer. Eigentlich wollte die Band ein ähnlich unheimliches Foto des Golfers Juan „Chi-Chi“ Rodríguez verwenden, das sie eines Tages auf einer Golftasche bemerkten. Als Warner-Bros.-Manager David Burnam seine Zustimmung verweigerte, kam die Band auf eine andere Idee: In einer Zeitung fanden sie ein Portrait, in dem die Gesichter von vier US-Präsidenten zu einem einzelnen Gesicht verwandelt wurden. Diesem Hybrid-Antlitz fügten sie einfach das originale Bild von Rodríguez hinzu. Schaut man also auf das Cover dieses Albums, starren einem die übereinander gelegten Augen von John F. Kennedy, Richard Nixon, Gerald Ford, Lyndon B. Johnson und Chi-Chi Rodríguez entgegen. Sind das noch Menschen? Die Antwort ist klar: Sie sind Devo.

„Girl U Want“: Mark Mothersbaugh (Devo) wird 75!

Von ByteFM Redaktion
(18.05.2025)
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„Girl U Want“: Mark Mothersbaugh (Devo) wird 75!
Beherrschen das Spiel mit kulturellen Zeichen: Devo „Girl U Want“ war 1980 die Leadsingle zu „Freedom Of Choice“, dem dritten Album von Devo, deren Leadsänger Mark Mothersbaugh heute 75 Jahre alt wird. Um 1970 gründete er die Band mit Gerald Casale und Bob Lewis, die er während seines Studiums an der Kent State University kennenlernte. Diese spielten damals bereits mit der Idee der „De-Evolution“, der These, dass der Mensch sich zurückentwickelt. Von einer satirischen Spielerei mutierte der Gedanke zu etwas Ernsterem, als 1970 beim „Kent-State-Massaker“ vier Student*innen starben, als die Nationalgarde während eines Anti-Kriegs-Protests auf die unbewaffneten Demonstrant*innen schoss. Letztlich war es das Blutbad, das die Gründung von Devo motivierte. Oft wurden Devo als Spaß-Band abgestempelt. Vielleicht, weil viele Menschen ihr Auftreten nicht anders einordnen konnten. So hätte man Mothersbaughs dekonstruktive Ideen später „postmodern“ genannt, aber das hätte damals kaum jemand begriffen. Es war ein exaltiertes, zum Teil auch lustiges, aber vor allem witziges Spiel mit kulturellen Zeichen, das Devo wie Außerirdische erscheinen ließ. Irgendwie waren Devo Proto- und Post-Punk zugleich. Denn schon 1974 nahmen sie Demos auf, die Punk vorwegnahmen und auch schon Sounds und Ideen, die sich erst nach Punk verbreiteten. Ihre Uniformen sahen mal nach Science-Fiction aus, mal nach totalitärem Regime. Aber mit blumentopfartigen Plastikhüten. Während sie über den Zustand der Welt spotteten, setzten sie keine eigene Ideologie dagegen. Aber was ihnen nicht gefiel, nahmen sie auseinander. Und gossen es in dadaistisch anmutende Formen und tauchten es in Neonfarben. Wenngleich Devo dies bestritten haben, gilt es als wahrscheinlich, dass unser Track des Tages auf The Knacks „My Sharona“ basiert. Zumindest ähneln sich die Riffs stark, wobei Devos Songwriting weit weniger traditionalistisch ist. Aber anders als The Knack gaben sich Devo nicht mackerhaft-lüstern. Stattdessen porträtieren sie unter Nutzung klassischer Liebeslyrik-Konventionen einen eher erbärmlichen Mann im Schwitzkasten seiner Triebe. Neben Devo Neben seiner Arbeit mit Devo hat Mark Mothersbaugh vier Soloalben veröffentlicht und betätigt sich unter anderem erfolgreich als Komponist für Filmmusik. So schrieb er unter anderem die Scores zu Wes-Anderson- und Marvel-Filmen. Außerdem arbeitet er als visueller Künstler. Der US-amerikanische Sänger, Musiker und Komponist Mark Mothersbaugh wurde am 18. Mai 1950 in Akron, Ohio geboren. Anlässlich seines 75. Geburtstags ist der Song „Girl U Want“ seiner Band Devo heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

School Of Rock

Devo 1977–1982

(12.03.2017 / 11:00 Uhr)
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School Of Rock - Devo 1977–1982
Am 12. März 1977 veröffentlichte die daraufhin gegründete Band Devo ihre erste Single, „Mongoloid“. Motorik-Beat, Synthesizer, eines der ersten Musikvideos, Surrealismus, Science-Fiction, Kitsch, Satire, seltsame Kostüme, New Wave – die Band, im Kern bestehend aus zwei Brüderpaaren, den Mothersbaughs und den Casales, war keine normale Truppe von Musikern, sondern eine eigene Spezies Pop-Künstler. Von 1978 bis 1990 veröffentlichten Devo acht Studio-Alben, bevor sich die Band 1991 vorübergehend auflöste. Mittlerweile gibt es Devo wieder, 2010 erschien sogar ein neues Album, allerdings starb Gründungsmitglied Bob Casale im Jahr 2014.

Flashback

August 1978 / We are DEVO!

(31.08.2022 / 13:00 Uhr)
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Flashback - August 1978 / We are DEVO!
Sie tragen auf der Bühne knappe Turnhosen und Hockeyhelme, gelbe Overalls, Laborbrillen und rote Blumentöpfe als Hut – Devo aus Akron, Ohio, haben nicht nur eine eigene Vorstellung von Outfits, auch ihr Sound sucht seinesgleichen. Wir beleuchten das am Beispiel ihres famosen Debütalbums "Are We Not Men? We Are Devo!", erschienen am 28. August 1978 auf Virgin Records.

taz.mixtape

50 Jahre HipHop, Wilde Möhre, Erkin Koray, Speaker Music, der Oudbauer, Devo, Pudel Produkte

(18.08.2023 / 17:00 Uhr)
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Devo in Berlin. Am 15. August 2023 spielten Devo in der Zitadelle Berlin als Teil ihrer Farewell-Tour. Alexander Diehl hat es sich angeschaut.

ByteFM Magazin

Pretty Things, DEVO & Grunge

(18.05.2020 / 15:00 Uhr)
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Außerdem hören wir in die Musik von DEVO und The Pretty Things, Sänger der letzteren - Phil May - ist am vergangenen Freitag im Alter von 75 Jahren gestorben.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Jessica Hughes

(28.08.2018 / 10:00 Uhr)
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1972 starteten Devo ihre De-Evolution. Das Debütalbum der Band aus Ohio von 1978 „Are we not men? We are Devo!“ feiert heute sein 40. Jubiläum. Einen runden Geburtstag feiert heute auch Danny Seraphine. Der Mitbegründer und mehrfach ausgezeichnete Drummer der Band Chicago wird 70 Jahre alt.

15.06.: Jürgen Klinsmann und De-Evolution

Von ByteFM Redaktion
(15.06.2010)
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15.06.: Jürgen Klinsmann und De-Evolution
Immer für eine Überraschung gut waren und sind die lustigen Herren von DEVO. Ihr neues Album nach 20-jähriger Pause hört auf den Namen „Something For Everybody“, und das meinen sie ganz wörtlich: Auf ihrer Homepage gibt es heute ab 11 (amerikanischer Zeit) eine „Cat Listening Party“: „Listening to the new Devo Album while watching to live cats“. Aha. Und weiter: „Cats are something for everybody“.

05.07.-11.07.

Von ByteFM Redaktion
(05.07.2010)
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05.07.-11.07.
Devo – „Something For Everybody“ // „What we do, is what we do. It’s still the same, it’s nothing new“. Für soviel Selbstironie kann man Devo nur lieben. Und für die Tatsache, dass sie 20 Jahre nach ihrem letzten Album immer noch so frisch und unbefangen klingen wie damals, sowieso. Klar kann man sich fragen, wer das heute noch braucht. Die Antwort geben die De-Evolutionäre selbst: potentiell jeder! Und schubsen die krampfhaft nach neuen Sounds Ausschau haltenden Freaks mit einem frechen Grinsen auf die Tanzfläche. Bewegung hat schließlich noch niemandem geschadet!

ByteFM Magazin

am Abend mit Jessica Hughes

(28.08.2018 / 19:00 Uhr)
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1972 starteten Devo ihre De-Evolution. Das Debütalbum der Band aus Ohio von 1978 „Are we not men? We are Devo!“ feiert heute sein 40. Jubiläum. Einen runden Geburtstag feiert heute auch Danny Seraphine. Der Mitbegründer und mehrfach ausgezeichnete Drummer der Band Chicago wird 70 Jahre alt.

Nicht nachahmen: „Top Secret Man“ von Plastics

Von ByteFM Redaktion
(26.04.2026)
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Nicht nachahmen: „Top Secret Man“ von Plastics
„Top Secret Man“ ist ein Song der kurzlebigen japanischen Band Plastics. Gerne wird die Tokioter Gruppe mit US-Bands wie Devo oder The B-52’s verglichen. Wenngleich Plastics ihre eigene, eigenständige Handschrift hatten, ist die Einordnung nicht vollkommen abwegig. Wie Devo klingen sie sowohl nach Proto- als auch nach Post-Punk; Songwriting und Sound sind schlau-minimalistisch, hektisch und witzig. Tatsächlich waren beide US-Bands wie auch Talking Heads engagierte Plastics-Fans und Unterstützer*innen. Ab 1976 agierten Toshio Nakanishi, Chica Sato, Hajime Tachibana Masahide Sakuma und Takemi Shima zunächst als Party-Band. Doch schnell sogen sie auf, was in der Luft lag. Dazu gehörte selbstverständlich der bilderstürmerische und kritische Geist von Punk. Hinzu kam eine Faszination sowohl für Glam als auch für Trash, für Kraftwerks Techno-Pop und überhaupt alles Neue. David Bowie und Iggy Pop sollen ihnen folgenden guten Rat erteilt haben: „Ahmt uns nicht nach. Schreibt Eure eigene Musik.“ Plastics gingen sogar weiter und verschränkten diese Musik mit Design und Mode zum stylishen Gesamtkunstwerk. Nach der Auflösung im Jahr 1981 startete Tachibana eine erfolgreiche Solokarriere, Sato und Nakanishi gründeten Melon.

ByteFM Magazin

am Abend mit Michael Gehrig

(27.07.2018 / 19:00 Uhr)
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Gerald Casale, Songwriter und Gestalter von Devo, wird morgen 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es Musik von Devo zu hören.

ByteFM Magazin

Mint Mind zu Gast

(16.01.2024 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Mint Mind zu Gast
Als wichtige Einflüsse nennen Mint Mind unter anderem New Order, Devo und The B-52's. Neben New Wave klingt vor allem der Indie-Rock der späten 1980er- und 90er-Jahre durch, sei es von Dinosaur Jr., Mudhoney oder Pavement.

Time Tunnel

1977

(05.01.2015 / 21:00 Uhr)
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Und was gibt es da so? Die Ramones und die Sex Pistols, Devo und ganz seltenes von The Cure, Disco-Perlen und auch einige Klassiker. Die ganz bunte Mischung also!

Yello Kitty

(03.09.2012 / 22:00 Uhr)
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Yello Kitty
Das sind diesmal die Polysics, das Yello Magic Orchestra und Devo. Aber erstens sind letztere gar nicht wirklich aus Japan. Und zweitens müsstet Ihr dafür die Sendung auch wirklich bis zu Ende hören.

Zum 75. Geburtstag von Neil Young: „Mr. Soul“

Von ByteFM Redaktion
(12.11.2020)
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Zum 75. Geburtstag von Neil Young: „Mr. Soul“
Der Vibe des Albums ist irgendwo zwischen klassischem Rock, New Wave und elektronischer Musik angesiedelt. Ganz grob: zwischen Neil Young, Kraftwerk und Devo. Und Young zieht dieses Ding beinahe die ganze Platte über durch. „Mr. Soul“ ist dabei ein Update eines Rocksongs, den Young schon einmal Ende der 60er mit seiner Band Buffalo Springfield aufgenommen hatte. In der Version aus dem Jahr 1983 erscheint er als seltsamer Roboter-Disco-Track. Im Rückblick klingt das eigentlich sogar ziemlich gut. Man sollte bloß, wenn man im Begriff ist, die „Play“-Taste zu drücken, nicht erwarten, etwas zu hören, das nach Neil Young klingt. Für den Künstler selbst war das Album kein verzweifelter Versuch, Anschluss an möglichst hippe elektronische Musik zu finden. Young sah das Projekt vielmehr als einen Versuch, mit seinem an Cerebralparese leidenden Sohn zu kommunizieren.

Time Tunnel

1977
mit Martin Böttcher

(19.12.2008 / 18:00 Uhr)
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Und was gibt es da so? Die Ramones und die Sex Pistols, Devo und ganz seltenes von The Cure, Disco-Perlen und auch einige Klassiker. Die ganz bunte Mischung also!

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Omni zu Gast bei Vanessa Wohlrath

(06.08.2018 / 15:00 Uhr)
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"Multi-Task" bildet eine Sammlung von elf zwei- bis drei-minütigen Tracks mit Post-Punk-typischen Gitarren-Riffs, merkwürdigen Schlagzeug-Rhythmen und Refrains, die nicht mehr aus dem Kopf gehen. Dabei erinnern sie an Pylon, Devo oder Wire.

ByteFM Magazin

Unkontrollierbarer Drang

(16.02.2024 / 14:00 Uhr)
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Heute mit Musik u.a. von Devo, Bikini Beach und Vampire Weekend.

„Days Spent“ von der Post-Punk-Band The Early Mornings

Von ByteFM Redaktion
(25.05.2021)
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„Days Spent“ von der Post-Punk-Band The Early Mornings
Eher treibend als hektisch kommt „Days Spent“, die dritte Single der Post-Punk-Band The Early Mornings daher. Gerade erst im vergangenen Jahr hat das britische Trio aus Manchester seine beiden ersten Stücke auf der Single „Artificial Flavour“ veröffentlicht. Im Sound der Gruppe manifestieren sich auf der musikalischen Ebene vor allem Inspirationen aus Post-Punk und Hardcore der 80er- und 90er-Jahre. Einerseits klingt aus den energiegeladenen Songs ein abgehackter, hölzerner und überdrehter Groove. Eine störrische Funkiness, die man im Zusammenhang mit Bands wie Devo oder Gang Of Four gerne als „eckig“ bezeichnet. Auch Bands wie Au Pairs oder Delta 5 sind Teil der klanglichen Folie, mit der The Early Mornings arbeiten. Doch auch Bands aus der nächsten Punk-Generation wie beispielsweise Sleater-Kinney könnten einen Einfluss auf die Engländer*innen gehabt haben.

Zimmer 4 36

Zackige U-Bahn

(28.11.2019 / 14:00 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Zackige U-Bahn
U-Bahn heißt eine Band in Melbourne. Nicht Subway, oder Metro, sondern das deutsche Wort U-Bahn haben die australischen Musiker für ihren Namen gewählt. Vermutlich, weil die deutsche Sprache für australische Ohren besonders technisch klingt und das gut passt zum zackigen Sound von U-Bahn. Die klingen wie eine Reinkarnation der amerikanischen Band Devo aus den späten 70er-Jahren.

Zum Tod von Andre Williams: Der „Godfather Of Rap“ in drei Songs

Von ByteFM Redaktion
(19.03.2019)
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Zum Tod von Andre Williams: Der „Godfather Of Rap“ in drei Songs
Als Andre Williams im November 1997 sein Comeback-Album „Silky“ veröffentlichte, war er über 60 Jahre alt. Das schelmische Lachen, das den Opener „Agile, Mobile And Hostile“ eröffnet, klingt vom Leben gezeichnet. Die Musik, die folgt, ist jedoch so jugendlich wie Rock-Musik nur sein kann. Williams engagierte Mitglieder der Garage-Rock-Band The Gories als Backing-Band und das Ergebnis klingt dementsprechend roh. Ein kantiges, dreckiges Riff, das auch von Devo hätte stammen können. Ein zappeliges Schlagzeug und betrunken schlingernde Gitarren-Soli. Das alles wird von der extremen Lo-Fi-Produktion in eine konstante, warme Fuzz-Decke eingepackt. Der betont schäbige Garage-Sound lässt Williams zwischen Spoken Word und Gekreische wechselnde Stimme wie die eines Höllen-Propheten klingen. Ein furioses Comeback: Andre Williams war wieder da – gefährlicher als je zuvor.

Mixtape der Hörer*innen

Eno Coworks

(08.12.2017 / 20:00 Uhr)
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Talking Heads, Devo, John Cale, David Bowie, Slowdive, U2 – wenige Menschen haben solch eine eklektische Diskografie wie Brian Eno, ob als Solo-Künstler oder Produzent. Für unser aktuelles ByteFM Mixtape der HörerInnen wollen wir von Euch wissen: Was sind Eure liebsten Songs, an denen der britische Produzent mitgearbeitet hat?

Post-Alles-Existenzialismus: „Hard Rock Potato“ von The Cool Greenhouse

Von ByteFM Redaktion
(26.08.2022)
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Post-Alles-Existenzialismus: „Hard Rock Potato“ von The Cool Greenhouse
Denn die Gruppe um Greenhouse macht so viel richtig, dass sich sogar Henry Rollins kaum mehr einkriegt. So bezeichnete der ehemalige Black-Flag-Shouter The Cool Greenhouse als seine liebste „Post-alles existenzielle Musik“. Unser Track des Tages weckt Hoffnung, dass es mit dem zweiten Album sogar noch besser werden könnte. Stärker noch als bisher verschmilzt hier der an Devo und Gang Of Four gemahnende musikalische Backdrop mit Greenhouses Lyrics zu einem stressigen, aber lohnenden Ganzen.

Brian Eno – "Small Craft On A Milk Sea"

Von ByteFM Redaktion
(25.10.2010)
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Brian Eno – "Small Craft On A Milk Sea"
Es ist ein sinnloses Unterfangen, auf kleinem Raum einen Künstler angemessen zu würdigen, dessen Verdienstliste noch länger ist als die seiner Vornamen. Also nur ganz kurz die Eckpunkte: Brian Eno ist Gott, weil er mit Roxy Music und seinen frühen Soloalben Art School, Prog Rock und Glam Rock zu einer Befreiung geführt hat, die in den Jahren seit 1972 das Vokabular und das ganze Sprachverständnis von dem, was eigentlich „Rockmusik“ ist, unendlich erweitert hat. Mit „Discreet Music“(1975) und den folgenden Platten, die entsprechend veranlagt sind (voran natürlich die namensgebende „Ambient“ Reihe), hat er das Ambient-Genre quasi im Alleingang erfunden und für immer geprägt (und nebenbei Gedanken von Erik Satie und John Cage in die Popgeschichte überführt). Mit David Bowie hat er ab 1977 sie sogenannte Berlin Trilogie (die Alben „Heroes“, „Low“, Lodger“) realisiert. Mit Ultravox!, Devo und Talking Heads hat er drei essentielle New Wave Bands produziert und parallel mit den Größen der deutschen Krautrock Szene wie Neu! und Cluster Platten aufgenommen.

Container

(15.08.2018 / 17:00 Uhr)
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Auch Nirvana waren dafür bekannt, vor allem bei Live-Auftritten zu covern, darunter Songs von David Bowie, Meat Puppets, The Vaselines, aber auch von New-Wave-Acts wie Devo oder Blues-Größen wie Leadbelly. Schon Nirvanas Debüt-Single war ein Cover und auch der erste Song, der je von ihnen im Radio gespielt wurde.

Time Tunnel

1980 mit Martin Böttcher

(30.03.2010 / 14:00 Uhr)
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Wir schreiben das Jahr 1980 und in England werden neue Charts eingeführt: Die UK Independent Charts. Das geht natürlich am Time Tunnel nicht einfach so vorbei: Die erste Nr. 1 der Indie-Charts steht gleich am Anfang der Sendung. Es folgen: Devo, The Cure, Madness, Police, Robert Palmer, OMD und Agent Orange. What a fest!

Time Tunnel

1977

(24.09.2017 / 08:00 Uhr)
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Und was gibt es da so? Ramones und Sex Pistols, Devo und ganz Seltenes von The Cure, Disco-Perlen und auch einige Klassiker. Die ganz bunte Mischung also!

„Cindy Tells Me“: Brian Eno wird 75!

Von ByteFM Redaktion
(15.05.2023)
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„Cindy Tells Me“: Brian Eno wird 75!
Später nannte Eno das Tonstudio selbst ein „Kompositionswerkzeug“ – ein Werkzeug, das er meisterlich beherrscht. Das kam unter anderen David Bowie, Devo oder Talking Heads zugute, die er produziert hat. Auch sein eigener Output gilt teilweise als bahnbrechend, nicht zuletzt aufgrund seiner Errungenschaften im Bereich der Ambient-Musik. Die mag er nicht erfunden haben, aber immerhin benannt und durch Alben wie „Ambient 1: Music For Airports“ maßgeblich geprägt. Doch vielleicht ist es dem Zufall geschuldet, dass Eno überhaupt angefangen hat, Musik aufzunehmen. Er selbst zumindest sagt, dass er vermutlich Kunstlehrer geworden wäre, wenn er nicht zufällig im Zug Andy Mackay kennengelernt hätte. Die Zufallsbegegnung sorgte allerdings dafür, dass Eno in Mackays Band Roxy Music einstieg. Seine Instrumente waren neben dem Synthesizer wieder einmal Bandmaschinen. Nach zwei Alben verließ Eno die Band und veröffentlichte 1974 sein Solodebüt, das auch unseren Track des Tages enthält.

10 bis 12

Bert & Ernie

(19.05.2025 / 10:00 Uhr)
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Mit Musik von Erobique & Jacques Palminger, Sophia Kennedy, Prince, Devo und vielen mehr.


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