Devo

Devo Devo

Devo sind ein Art-Punk- und New-Wave-Projekt um den Sänger und Komponisten Mark Mothersbaugh. Der Name der Band leitet sich von dem Wort „De-Evolution” ab – also der Rück-Entwicklung einer Menschheit, die keine evolutionären Fortschritte mehr macht. Vorläufer der Band Devo gab es bereits in den frühen 1970ern. Ihr heute legendäres Debüt-Album „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!” erschien 1978 und wurde von Brian Eno im Studio von Conny Plank in Köln produziert. Einige Tracks des Albums wurden von David Bowie geremixt. Bereits vorab wurden die Eigenkomposition „Mongoloid” und eine hektische elektronische Version des Rolling-Stones-Klassikers „(I Can't Get No) Satisfaction” als Singles veröffentlicht. In dieser Phase bestand die Band neben Mark Mothersbaugh (Gitarre, Gesang, Keyboards) aus dessen Bruder Bob (Gitarre, Gesang) und dem weiteren Brüderpaar Gerald (Bass, Gesang) und Bob Casale (Gitarre, Keyboards, Gesang), sowie dem Schlagzeuger Alan Myers. 

Das zweite Album „Duty Now For The Future” (1979) bescherte Devo einen ersten kleinen Hitparadenerfolg: Es kam auf Platz 73 der Billboard-Charts. Die nächste Veröffentlichung „Freedom Of Choice” (1980) kletterte sogar bis auf Platz 22, die Single „Whip It” auf Platz 14 der Pop-Charts. „Freedom Of Choice” zeigte Devo deutlich Synthpop-orientierter als die eckigeren Vorgänger. Die folgenden Alben setzten diesen Trend fort, aber Repertoire und Image der Band begannen sich mit der Zeit abzunutzen.

Nach ihrem sechsten, von der Kritik verrissenen, Album „Shout” (1984) legten Devo eine vierjährige Pause ein. Aber auch die späteren Studioalben konnten weder Kritiker noch Publikum überzeugen. 1991 löste die Band sich offiziell auf, was sie aber nicht daran gehindert hat, weiterhin Konzerte zu spielen und 2010 das Album „Something For Everybody” zu veröffentlichen. Die ByteFM Sendung School Of Rock widmete 2017 die Ausgabe „Devo 1977-1982“ der prägendsten Phase der Band.

 



Devo im Programm von ByteFM:

„Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!“ wird 40 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(28.08.2018)
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„Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!“ wird 40 Jahre alt
Das Cover von „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo!“ Als die 1960er-Jahre zu Ende gingen und das neue Jahrzehnt begann, hatte ein Haufen junger Kunststudenten in Ohio eine Epiphanie: Was wäre, wenn die Evolution nach Darwin eine Lüge ist und die Menschheit sich stattdessen konstant zurückentwickelt? Aus dieser Idee der „Devolution“ entstand eine Band, die zum Ende des Jahrzehnts die Pop-Musik, wie sie bisher bekannt war, auf den Kopf stellen sollte. Diese Studenten waren Mark Mothersbaugh, Gerald Casale und Bob Lewis. Ihre Band hieß Devo. Am 28. August 2018 wird „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“, das Debütalbum der bald darauf zum Quintett herangewachsenen Gruppe, 40 Jahre alt. Das hier sind vier Elemente, die es auch heute noch zu einem der einzigartigsten und seltsamsten Alben der Pop-Musik machen. // In ihrer Essenz sind diese elf Songs zackige Punk-Rock-Tracks, nicht weit entfernt vom Punk, der wenige Jahre zuvor durch Großbritannien wütete. Devo spielten diese Power-Chords und Polter-Drums aber nicht mit rotzigem Hass, sondern mit der kantigen Motorik von fünf Robotern, garniert mit einigen Synthesizern und satirischem Sing-Sang. Klischeehafte „Yeah Yeah Yeah's klingen aus den Mündern von Mark Mothersbaugh und Gerald Casale wie Fehlermeldungen eines abstürzenden Computers. Mit dieser Motor-Musik zerlegten sie sowohl Rock als auch Punk in ihre Einzelteile und fügten sie zu etwas ganz Neuem zusammen. Spätestens hier hat das Zeitalter des New-Wave begonnen. // Am 14. Oktober 1978 feierten Devo ihr Fernsehdebüt in der immens beliebten Sketch-Show „Saturday Night Live“ – aber nicht mit einem der vergleichsweise zugänglicheren Songs, sondern mit ihrem The-Rolling-Stones-Cover „(I Can‘t Get No) Satisfaction“. Ca. 13 Millionen US-AmerikanerInnen schauten ihnen zu, als sie mit den Zuckungen eines vom Kurzschluss getroffenen Roboters den Macho-Rock der 60er-Jahre dekonstruierten. Die Meisten werden es gehasst haben. Auch in der Studioversion ist Devos „(I Can‘t Get No) Satisfaction“ ein radikales Statement: Statt des klassischen Rock-Beats des Originals spielt Alan Myers einen versetzten Rhythmus, der einem das Tanzen quasi verbietet, während Mark Mothersbaugh und sein Lead-Gitarre spielender Bruder Bob Keith Richards Riff durch den synthetischen Fleischwolf jagen. Klingt alles ein bisschen falsch und ist doch perfekt. // An der Produktion von „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“ waren gleich drei große Namen der Pop-Geschichte beteiligt. Zwei Jahre vor dem Album, bevor die Band überhaupt eine EP veröffentlichte, filmten Devo den Sci-Fi-Kurzfilm „The Truth About De-Evolution“. Der Film wurde beim renommierten Ann Arbor Film Festival geehrt – eine Auszeichnung, die David Bowie auf die Band aufmerksam machte. Ein Jahr später spielten sie zum ersten Mal in New York ein Konzert, das nicht nur Bowie, sondern auch Brian Eno begeisterte. Letzterer nahm Devo im Oktober 1977 mit nach Köln, um dort „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“ zu produzieren – und zwar im Studio von Conny Plank, der wenige Jahre zuvor als Produzent von Neu! und Kraftwerk Musikgeschichte schrieb. Bowie war zu Zeit mit dem Dreh von „Just A Gigolo“ beschäftigt, kam aber an Wochenenden zur Unterstützung vorbei. Trotz all dieser Pop-Prominenz, die bei dieser Produktion vor Ort war, ist „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“ voll und ganz nach der Vision von Devo entstanden. „Wir haben uns gegen Enos Ideen gewehrt“, sagte die Band einst dem Journalisten Simon Reynolds für sein Buch „Rip It Up And Start Again“, „er hat sich für jeden Song des Albums Synthesizer-Parts und coole Sounds ausgedacht, am Ende haben wir die aber nur für drei oder vier Songs benutzt.“ // Wer ist eigentlich dieser Mann, der einen auf dem Cover von „Q: Are We Not Men? A: We Are Devo“ mit diesem leicht unheimlichen Lächeln anschaut? Die Antwort: Er ist viele Männer. Eigentlich wollte die Band ein ähnlich unheimliches Foto des Golfers Juan „Chi-Chi“ Rodríguez verwenden, das sie eines Tages auf einer Golftasche bemerkten. Als Warner-Bros.-Manager David Burnam seine Zustimmung verweigerte, kam die Band auf eine andere Idee: In einer Zeitung fanden sie ein Portrait, in dem die Gesichter von vier US-Präsidenten zu einem einzelnen Gesicht verwandelt wurden. Diesem Hybrid-Antlitz fügten sie einfach das originale Bild von Rodríguez hinzu. Schaut man also auf das Cover dieses Albums, starren einem die übereinander gelegten Augen von John F. Kennedy, Richard Nixon, Gerald Ford, Lyndon B. Johnson und Chi-Chi Rodríguez entgegen. Sind das noch Menschen? Die Antwort ist klar: Sie sind Devo.

School Of Rock

Devo 1977-1982

(12.03.2017 / 11:00 Uhr)
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1973, Jahrzehnte vor Präsident 45, vor dem massenhaften Auftauchen von kreationistischen Klimawandel-Leugnern und Alternativ-Fakten-Verbreitung von höchster Stelle, erkannte eine Gruppe von Künstlern aus Ohio, dass die Evolution der Menschheit in Wirklichkeit längst rückläufig ist und wir eine Devolution erleben. Am 12.03.1977 veröffentlichte die daraufhin gegründete Band Devo ihre erste Single, „Mongoloid“. Motorik-Beat, Synthesizer, eines der ersten Musikvideos, Surrealismus, Science Fiction, Kitsch, Satire, seltsame Kostüme, New Wave - die Band, im Kern bestehend aus zwei Brüderpaaren, den Mothersbaughs und den Casales, war keine normale Truppe von Musikern, sondern eine eigene Spezies Pop-Künstler. Von 1978 bis 1990 veröffentlichten Devo acht Studio-Alben, bevor sich die Band 1991 vorübergehend auflöste. Mittlerweile gibt es Devo wieder, 2010 erschien sogar ein neues Album, allerdings starb Gründungsmitglied Bob Casale im Jahr 2014.

Flashback

August 1978 / We are DEVO!

(31.08.2022 / 13:00 Uhr)
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Flashback - August 1978 / We are DEVO!
Sie tragen auf der Bühne knappe Turnhosen und Hockeyhelme, gelbe Overalls, Laborbrillen und rote Blumentöpfe als Hut – Devo aus Akron, Ohio, haben nicht nur eine eigene Vorstellung von Outfits, auch ihr Sound sucht seinesgleichen. Wir beleuchten das am Beispiel ihres famosen Debütalbums "Are We Not Men? We Are Devo!", erschienen am 28. August 1978 auf Virgin Records.

taz.mixtape

50 Jahre HipHop, Wilde Möhre, Erkin Koray, Speaker Music, der Oudbauer, Devo, Pudel Produkte

(18.08.2023 / 17:00 Uhr)
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Devo in Berlin. Am 15. August 2023 spielten Devo in der Zitadelle Berlin als Teil ihrer Farewell-Tour. Alexander Diehl hat es sich angeschaut.

ByteFM Magazin

Pretty Things, DEVO & Grunge

(18.05.2020 / 15:00 Uhr)
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Außerdem hören wir in die Musik von DEVO und The Pretty Things, Sänger der letzteren - Phil May - ist am vergangenen Freitag im Alter von 75 Jahren gestorben.

05.07.-11.07.

Von ByteFM Redaktion
(05.07.2010)
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Devo – "Something For Everybody" // "What we do, is what we do. It's still the same, it's nothing new". Für soviel Selbstironie kann man Devo nur lieben. Und für die Tatsache, dass sie 20 Jahre nach ihrem letzten Album immer noch so frisch und unbefangen klingen wie damals, sowieso. Klar kann man sich fragen, wer das heute noch braucht. Die Antwort geben die De-Evolutionäre selbst: potentiell jeder! Und schubsen die krampfhaft nach neuen Sounds Ausschau haltenden Freaks mit einem frechen Grinsen auf die Tanzfläche. Bewegung hat schließlich noch niemandem geschadet!

ByteFM Magazin

am Abend mit Jessica Hughes

(28.08.2018 / 19:00 Uhr)
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1972 starteten Devo ihre De-Evolution. Das Debütalbum der Band aus Ohio von 1978 „Are we not men? We are Devo!“ feiert heute sein 40. Jubiläum. Einen runden Geburtstag feiert heute auch Danny Seraphine. Der Mitbegründer und mehrfach ausgezeichnete Drummer der Band Chicago wird 70 Jahre alt.

ByteFM Magazin

am Abend mit Michael Gehrig

(27.07.2018 / 19:00 Uhr)
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Gerald Casale, Songwriter und Gestalter von Devo, wird morgen 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es Musik von Devo zu hören.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Jessica Hughes

(28.08.2018 / 10:00 Uhr)
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1972 starteten Devo ihre De-Evolution. Das Debütalbum der Band aus Ohio von 1978 „Are we not men? We are Devo!“ feiert heute sein 40. Jubiläum. Einen runden Geburtstag feiert heute auch Danny Seraphine. Der Mitbegründer und mehrfach ausgezeichnete Drummer der Band Chicago wird 70 Jahre alt.

15.06.: Jürgen Klinsmann und De-Evolution

Von ByteFM Redaktion
(15.06.2010)
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Immer für eine Überraschung gut waren und sind die lustigen Herren von DEVO. Ihr neues Album nach 20-jähriger Pause hört auf den Namen "Something For Everybody", und das meinen sie ganz wörtlich: Auf ihrer Homepage gibt es heute ab 11 (amerikanischer Zeit) eine "Cat Listening Party": "Listening to the new Devo Album while watching to live cats". Aha. Und weiter: "Cats are something for everybody".

Container

Nevermind The Covers mit Despina Borelidis

(08.08.2018 / 23:00 Uhr)
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Auch Nirvana waren dafür bekannt, vor allem bei Live-Auftritten zu covern, darunter Songs von David Bowie, Meat Puppets, The Vaselines, aber auch von New-Wave-Acts wie Devo oder Blues-Größen wie Leadbelly. Schon Nirvanas Debüt-Single war ein Cover und auch der erste Song, der je von ihnen im Radio gespielt wurde.

Zum Tod von Andre Williams: Der „Godfather Of Rap“ in drei Songs

Von ByteFM Redaktion
(19.03.2019)
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Zum Tod von Andre Williams: Der „Godfather Of Rap“ in drei Songs
Als Andre Williams im November 1997 sein Comeback-Album „Silky“ veröffentlichte, war er über 60 Jahre alt. Das schelmische Lachen, das den Opener „Agile, Mobile And Hostile“ eröffnet, klingt vom Leben gezeichnet. Die Musik, die folgt, ist jedoch so jugendlich wie Rock-Musik nur sein kann. Williams engagierte Mitglieder der Garage-Rock-Band The Gories als Backing-Band und das Ergebnis klingt dementsprechend roh. Ein kantiges, dreckiges Riff, das auch von Devo hätte stammen können. Ein zappeliges Schlagzeug und betrunken schlingernde Gitarren-Soli. Das alles wird von der extremen Lo-Fi-Produktion in eine konstante, warme Fuzz-Decke eingepackt. Der betont schäbige Garage-Sound lässt Williams zwischen Spoken Word und Gekreische wechselnde Stimme wie die eines Höllen-Propheten klingen. Ein furioses Comeback: Andre Williams war wieder da – gefährlicher als je zuvor.

Elevator Music

Valentins Tag, Geburtstag, R.I.P....

(14.02.2017 / 23:00 Uhr)
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DEVO dürfen dieses Mal ganz sicher nicht fehlen, sie sind uns noch ein Requiem schuldig.

Zum 75. Geburtstag von Neil Young: „Mr. Soul“

Von ByteFM Redaktion
(12.11.2020)
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Zum 75. Geburtstag von Neil Young: „Mr. Soul“
Der Vibe des Albums ist irgendwo zwischen klassischem Rock, New Wave und elektronischer Musik angesiedelt. Ganz grob: zwischen Neil Young, Kraftwerk und Devo. Und Young zieht dieses Ding beinahe die ganze Platte über durch. „Mr. Soul“ ist dabei ein Update eines Rocksongs, den Young schon einmal Ende der 60er mit seiner Band Buffalo Springfield aufgenommen hatte. In der Version aus dem Jahr 1983 erscheint er als seltsamer Roboter-Disco-Track. Im Rückblick klingt das eigentlich sogar ziemlich gut. Man sollte bloß, wenn man im Begriff ist, die „Play“-Taste zu drücken, nicht erwarten, etwas zu hören, das nach Neil Young klingt. Für den Künstler selbst war das Album kein verzweifelter Versuch, Anschluss an möglichst hippe elektronische Musik zu finden. Young sah das Projekt vielmehr als einen Versuch, mit seinem an Cerebralparese leidenden Sohn zu kommunizieren.

60minutes

The World Is Full Of Music

(06.10.2018 / 19:00 Uhr)
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Einst war Danny Goffey an den Drums bei Supergrass beschäftigt. Mit dem neuen Album "Schtick" meldet er sich zum zweiten Mal als Soloprojekt zurück. Immer gut für ne Brise Fuzz-Glam-Britpop mit Devo-Effekt und noch ein Pint.

Mixtape der Hörer*innen

Eno Coworks

(08.12.2017 / 20:00 Uhr)
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Talking Heads, Devo, John Cale, David Bowie, Slowdive, U2 – wenige Menschen haben solch eine eklektische Diskografie wie Brian Eno, ob als Solo-Künstler oder Produzent. Für unser aktuelles ByteFM Mixtape der HörerInnen wollen wir von Euch wissen: Was sind Eure liebsten Songs, an denen der britische Produzent mitgearbeitet hat?

ByteFM Magazin

am Morgen mit Juliane Reil

(04.07.2013 / 10:00 Uhr)
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Bill Withers wird 75. Wir erinnern an Mr.Love, Barry White, und hören New Wave von Devo.

ByteFM Magazin

Unkontrollierbarer Drang

(16.02.2024 / 14:00 Uhr)
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Heute mit Musik u.a. von Devo, Bikini Beach und Vampire Weekend.

Elevator Music

TT Toni Vinyl Club Special

(01.08.2017 / 23:00 Uhr)
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Elevator Music - TT Toni Vinyl Club Special
Bei seinen Slots trafen HSV-Fans auf St.-Pauli-Fans auf Nürnberg-Fans und alle tanzten gemeinsam und liebevoll zu dem, was Toni gerade raushaute. Denn das ließ sich nicht einfach unter "Punk" wegsortieren. Sein weitsichtiges Vinyl reichte von Power Pop über Soul, Reggae, Ska zu Hardcore und Dumpf-Punk. Immer schlüssig, nie peinlich. Und Devo durften auch nie fehlen.

Flashback

Juli 1979 / Dance This Mess Around

(24.07.2019 / 13:00 Uhr)
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Flashback - Juli 1979 / Dance This Mess Around
Im letzen Sommer vor den 80ern halten neue Tänze, neue Rhythmen, schräge Vögel Einzug in die Popwelt. Zwei Pionierbands der New Wave veröffentlichen im Juli 1979 jeweils ein grandioses Album: Zum einen The B-52's mit ihrem knalligen Debüt, zum anderen die Postpunk-Wissenschaftler von Devo, deren Zweitling "Duty Now For The Future" erscheint.

Tokio-Blitze und Zappel-Punk: Rats On Rafts

Von ByteFM Redaktion
(27.09.2020)
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Tokio-Blitze und Zappel-Punk: Rats On Rafts
Tokio-Blitze durchzucken den Song „Tokyo Music Experience“ von der niederländischen Band Rats On Rafts. Das Quartett kommt aus Rotterdam und ist schon seit ungefähr einem Jahrzehnt musikalisch aktiv. In dieser Zeit ist die Band immer irgendwie punk gewesen. Klang aber auch von Veröffentlichung zu Veröffentlichung immer anders. Mal mehr, mal weniger tanzbar, oft krachig und gelegentlich Avantgarde. Auf ihrer neuen Single ist die Band ungewöhnlich clubtauglich. Zumindest für diejenigen, welche eher auf zappeligen Stress-Tanz zwischen No Wave und Devo stehen.

Yello Kitty

(03.09.2012 / 22:00 Uhr)
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Yello Kitty
Das sind diesmal die Polysics, das Yello Magic Orchestra und Devo. Aber erstens sind letztere gar nicht wirklich aus Japan. Und zweitens müsstet Ihr dafür die Sendung auch wirklich bis zu Ende hören.

Brian Eno - "Small Craft On A Milk Sea"

Von ByteFM Redaktion
(25.10.2010)
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Es ist ein sinnloses Unterfangen, auf kleinem Raum einen Künstler angemessen zu würdigen, dessen Verdienstliste noch länger ist als die seiner Vornamen. Also nur ganz kurz die Eckpunkte: Brian Eno ist Gott, weil er mit Roxy Music und seinen frühen Soloalben Art School, Prog Rock und Glam Rock zu einer Befreiung geführt hat, die in den Jahren seit 1972 das Vokabular und das ganze Sprachverständnis von dem, was eigentlich „Rockmusik“ ist, unendlich erweitert hat. Mit „Discreet Music“(1975) und den folgenden Platten, die entsprechend veranlagt sind (voran natürlich die namensgebende „Ambient“ Reihe), hat er das Ambient-Genre quasi im Alleingang erfunden und für immer geprägt (und nebenbei Gedanken von Erik Satie und John Cage in die Popgeschichte überführt). Mit David Bowie hat er ab 1977 sie sogenannte Berlin Trilogie (die Alben „Heroes“, „Low“, Lodger“) realisiert. Mit Ultravox!, Devo und Talking Heads hat er drei essentielle New Wave Bands produziert und parallel mit den Größen der deutschen Krautrock Szene wie Neu! und Cluster Platten aufgenommen.

Play By Play

Space Travel

(28.12.2019 / 12:00 Uhr)
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Mit dabei: Public Service Broadcasting, The Long Winters, Gil Scott-Heron, The National, Kamasi Washington, David Bowie, Devo, Kate Bush und mehr.

Elevator Music

From Akron To Rutland

(22.08.2023 / 23:00 Uhr)
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Elevator Music - From Akron To Rutland
Die August-Sendung kreist ein wenig um sich selbst. Wozu auch den "roten Faden" finden, wenn der Flow sich selbst ergibt. Will sagen, das, was geplant war, wurde im Studio mal so eben und wie so oft über den Haufen geworfen. Devo, the Band of De-Volution, jedenfalls verabschidet sich nach 50 Jahren Art-Pop, wir verneigen uns noch einmal vor Sinéad O'Connor und DJ Patex, gratulieren Kevin Ayers – er wäre 79 Jahre geworden –, und folgen Sean Lennon zu den Rutles. So in etwa. In vier Wochen sieht die Welt dann eh wieder anders aus.

Vierundzwanzig Sieben

(24.02.2014 / 18:00 Uhr)
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Putin wird Euch Lieben lehren, lass uns von Sex reden, lass uns von Gender reden, das Album, das Neneh Cherry half, ihre Stimme zu finden, der Song, der (nicht nur) die jamaikanische Musik für immer verändert hat, inklusive über 400 Versions, der Mann, dem wir Suicide und die New York Dolls verdanken. Moritz Reichelt über Devo: “It's almost unimaginable today how the entire notion of music and cultural language changed through these guys. Hopefully many told Bob Casale when he still lived. I never had the opportunity to.” Alte Pizza, Propionibacterium acnes type Zappae, Top Bitch & die Hölle hat einen Namen: neun Stunden Siddharta mit Billy Corgan.

Neuland

mit Götz Adler

(09.07.2010 / 13:00 Uhr)
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Frisch ausgepackt Neues von u.a. M.I.A., School of Seven Bells, Stars, Alva Noto & Blixa Bargeld, Martina Topley-Bird, Kula Shaker, Krakow Loves Adana und Musik vom ersten Devo-Album seit 20 Jahren!

Was ist Musik

Wo geht die Zeit hin?

(10.05.2009 / 20:00 Uhr)
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Museum: Sensational Fix, die Ausstellung rund um Sonic Youth in der Düsseldorfer Kunsthalle; Sonic Youth treten dort auf, als lebendiges Exponat ihrer eigenen Ausstellung. In München spielen sie bei der Richter-Ausstellung ihr komplettes „Daydream Nation“-Album, weil es damals ein Richter-Bild auf dem Cover hatte. Überhaupt kommen sogenannte werktreue Wiederaufführungen sogenannter klassischer Alben in Mode, Devo machen das, Nick Cave macht das…

The Feelies: Debütalbum „Crazy Rhythms“ wird 40 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(01.04.2020)
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The Feelies: Debütalbum „Crazy Rhythms“ wird 40 Jahre alt
The Feelies griffen diese Musik nicht einfach aus der Luft. Einige Bands finden sich in ihrer DNA. Der knochentrockene, aufs Wesentliche reduzierte Punk der frühen Wire, der kantige Roboter-Rock von Devo. Mercers und Millions Stimmen singen mit einer Mischung aus Lou Reeds monotonem Murmeln und dem sarkastischen Sprechgesang von B-52's-Sänger Fred Schneider.

ByteFM Magazin

Mint Mind zu Gast

(16.01.2024 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Mint Mind zu Gast
Als wichtige Einflüsse nennen Mint Mind unter anderem New Order, Devo und The B-52's. Neben New Wave klingt vor allem der Indie-Rock der späten 1980er- und 90er-Jahre durch, sei es von Dinosaur Jr., Mudhoney oder Pavement.