Hildegard Knef

Hildegard Knef Hildegard Knef (Foto: Rico Puhlmann)

Hildegard Knef (*28. Dezember 1925 in Ulm – 1. Februar 2002) war eine deutsche Chansonsängerin und Schauspielerin aus Berlin. Sie gehört zu den angesehensten deutschen Künstler*innen der Nachkriegszeit. 

Hildegard Knef begann ihre Schauspiel-Karriere als Jugendliche beim Film. In der Nachkriegszeit war sie auf deutsch Theaterbühnen und Leinwänden zu sehen. Bald wurde sie auch international erfolgreich; Ende der 40er siedelte sie für einige Jahre in die USA um. Erste größere Aufmerksamkeit für ihre rauchige Stimme erhielt Knef auf dem Broadway, wodurch der Grundstein für ihre Karriere als Sängerin gelegt war. 1957 kehrte Knef nach Deutschland zurück. Den Höhepunkt ihrer musikalischen Karriere erreichte sie in den 1960er- und frühen 70er-Jahren. 1968 erschien der Song „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, der nach wie vor zu ihren bekanntesten zählt. Besonders gefeiert wurde zudem das 1970 veröffentlichte Album „Knef“, auf dem die Künstlerin in zwölf selbstverfassten, teils sozialkritischen und dystopischen Stücken Einflüsse aus unterschiedlichsten Genres verarbeitete, darunter Chanson, Pop, Jazz, Folk, Beat und Psychedelic-Rock. Mitte des Jahrzehnts wurde bekannt, dass Knef an Brustkrebs erkrankt war. Sie zog sich daraufhin für einige Jahre aus der Öffentlichkeit zurück und siedelte nach Los Angeles um. Ihr Comeback ins Musikgeschäft feierte die Sängerin 1992 mit einer Neuinterpretation ihres Songs „Für mich soll’s rote Regen regnen“, die sie gemeinsam mit der NDW-Band Extrabreit aufnahm. Hildegard Knef starb am 1. Februar 2002 im Alter von 76 Jahren an einer Lungenentzündung.

Anlässlich seines 50. Jubiläums im Jahr 2020 war „Knef“ im Dezember des Jahres ByteFM Album der Woche. Die Künstlerin war zudem Thema in einer Ausgabe von Dirk Böhmes Verstärker.



Hildegard Knef im Programm von ByteFM:

Hildegard Knef - „Knef“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(21.12.2020)
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Hildegard Knef - „Knef“ (Album der Woche)
Hildegard Knef - „Knef“ (Decca) Da zum Jahresende traditionell wenig neue Musik veröffentlicht wird, nutzen wir die Chance, den Blick nach hinten zu richten: Statt neuer Langspieler stellen wir wegweisende Alben vor, die 2020 ein Jubiläum gefeiert haben. In dieser Woche ist es „Knef“ von Hildegard Knef, das in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden ist. Hildegard Knef träumt von der Zukunft. Von Elvira O., im Jahr 2050, oder so. Die von ihr erdachte Figur lebt in einer automatisierten Zeit, in der ihre Arbeit von „zwei Computern“ erledigt wird. Welches Gewerbe gemeint ist, bleibt offen. Sie wünscht sich goldene Jahre zurück, in denen sie „noch ein Ärgernis war“. Jetzt ist Elvira O. einfach nur da. Verbittert und einsam. Wahrscheinlich im 80. Stockwerk eines Hochhauses, das es nicht gibt. // Hildegard Knef, geboren am 28. Dezember 1925 in Ulm, hatte im Jahr 1970 bereits eine einzigartige Laufbahn hinter sich. Mit 14 startete sie ihre Schauspiel-Karriere, erst im Film des nationalsozialistischen Deutschlands, dann auf den Theaterbühnen und den Leinwänden des Nachkriegsdeutschlands. Ein Weg, der sie bis in die USA führen sollte. Am Broadway bekam ihre Stimme zum ersten Mal größere Aufmerksamkeit – die ihr, wieder zurück in Deutschland, zu einer „zweiten Karriere“ als Chanson-Sängerin verhalf. 1970 war sie durch diese bereits unsterblich, durch Songs wie „Für mich soll‘s rote Rosen regnen“ oder „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“.

Zeitgeister-Podcast #11: Hildegard Knef und die Geschichte weiblicher Einsamkeit

Von ByteFM Redaktion
(24.08.2021)
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Zeitgeister-Podcast #11: Hildegard Knef und die Geschichte weiblicher Einsamkeit
Hildegard Knef (Foto: Rico Puhlmann) In seinem Podcast Zeitgeister nimmt Kulturjournalist Ralf Schlüter jeden Monat einen Song oder ein Musikstück als Ausgangspunkt, um mehr über ein Thema zu erfahren. Und stellt sich dabei die Frage, wie eng Popkultur, Kunst und gesellschaftliche Realität zusammenhängen. In der elften Ausgabe untersucht er anhand des Songs „Im 80. Stockwerk“ von Hildegard Knef, inwiefern eine bestimmte Architektur auch immer für bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse steht. // „Im 80. Stockwerk“ von Hildegard Knef aus dem Jahr 1970 gehört für Ralf Schlüter zu den schönsten und seltsamsten Liedern in deutscher Sprache. Die Sängerin beschreibt darin ein Mädchen, das in einem Wolkenkratzer „auf den Mann“ wartet. Ein älteres Bild schwingt hier mit: das von der Frau, die in den Turm verbannt wurde. Gibt es geschlechtsspezifische Formen der Einsamkeit: Männer reiten durch den Wald, Frauen warten im Turm? Prägen uns solche Muster und Bilder heute noch?

ByteFM Magazin

„Für mich soll’s rote Rosen regnen“ – Zum 20. Todestag von Hildegard Knef

(01.02.2022 / 14:00 Uhr)
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Im Magazin erinnern wir heute an Hildegard Knef, eine der wohl bekanntesten deutschen Künstler*innen der Nachkriegszeit. Zum 20. Todestag der Schauspielerin und Sängerin, die mit Chansons wie „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ oder „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“ bekannt wurde, fragen wir Euch: Was sind Eure Lieblingssongs der 'Knef'?

Was ist Musik

Was ist Musik für Fag Hags, Lesbros & Fruit Flies?

(17.03.2013 / 20:00 Uhr)
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“Jesus hates Faggots”, singt John Grant, “Meine Lieder sind anders”, singt Hildegard Knef. „Wie viele waren glücklich, dass du gelebt“, singt Justus Köhncke, Knef zitierend. Mit Alexis Taylor von Hot Chip bildet Köhncke das Duo Fainting by numbers, das Riechsalz bitte. „Ich schreib´ dir ein Buch“ singt Hildegard Knef, zu Gast bei DJ Koze. Dort auch zu Gast: Dirk von Lowtzow, mit Tocotronic „eiin Neutrum mit Bedeutung, doch kein Teil von mir ist echt…ein Kaiser ohne Kleidung, doch mein Sex ist desolat“, mit Phantom Ghost rausgeflogen aus der Drama School. Drama School? “The Pope, wearing a fabulous vintage chiffon-lined Dior gold lame gown over a silk Vera Wang empire waist tulle cocktail dress, accessorized with a three-foot House of Whoville hat and the ruby slippers Judy Garland wore in the Wizard of Oz, on his way to tell us it's Wrong to be Gay.” (Ron Jarrett über Benedikt). "Wir haben nichts gegen Homosexuelle." Unionsfraktionschef Volker Kauder. Welsch?

Electro Royale

Die Knef und Anderes
mit Martin Böttcher

(11.08.2012 / 20:00 Uhr)
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Hildegard Knef bei Electro Royale? Ja, aber das liegt nicht daran, dass unentdeckte Techno-Tracks der vor zehn Jahren gestorbenen Sängerin entdeckt wurden, sondern an Hans Nieswandt. Der House-DJ und Produzent hat sich ein Dutzend Knef-Songs vorgenommen und daraus Dancefloor-taugliche Tracks gemacht.

Zimmer 4 36

Hildegard

(07.06.2021 / 19:00 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Hildegard
Natürlich darf in einer Sendung mit dem Untertitel „Hildegard“ auch Musik von Hildegard Knef nicht fehlen. Das erste Album, das die beiden kanadischen Musikerinnen Helena Deland und Ourielle Auvé mit ihrem Projekt Hildegard aufgenommen haben und das im Mittelpunkt dieser Ausgabe vom Zimmer 4 36 steht, klingt aber komplett anders und vor allem: modern. Aufgenommen in acht Tagen in einem Studio in ihrer Heimatstadt Montreal, sind die acht Tracks jeweils nach dem Tag ihrer Entstehung im Rahmen der Sessions benannt: „Jour 1“ bis „Jour 8“. Trotz französischer Titel auf Englisch gesungen, zu elektronischer Musik, die sowohl den Dancefloor als auch den klassischen Hintergrund als Einfluss erkennen lassen, ohne sich in die eine oder andere Richtung zu positionieren. So wie das Projekt heißt auch das erste gemeinsame Album der beiden: „Hildegard“. Sensationell!

Verstärker

Verängstigt

(23.12.2020 / 19:00 Uhr)
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Erst recht am Ende dieses annus horribilis. Und so sind die traurigen Songtexte von Hildegard Knef, insbesondere die auf ihrem Meisterwerk „Knef“ (ByteFM-Album der Woche), gerade ganz besonders wirkungsvoll.

ByteFM Magazin

Ralf Schlüter (Zeitgeister-Podcast) im Gespräch

(24.08.2021 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Ralf Schlüter (Zeitgeister-Podcast) im Gespräch
In seinem Podcast Zeitgeister nimmt Kulturjournalist Ralf Schlüter jeden Monat einen Song oder ein Musikstück als Ausgangspunkt, um mehr über ein Thema zu erfahren. Und stellt sich dabei die Frage, wie eng Popkultur, Kunst und gesellschaftliche Realität zusammenhängen. In der elften Ausgabe untersucht er anhand von Hildegard Knefs „Im 80. Stockwerk“, inwiefern eine bestimmte Architektur auch immer für bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse steht. „Im 80. Stockwerk“ von Hildegard Knef aus dem Jahr 1970 gehört für Ralf Schlüter zu den schönsten und seltsamsten Liedern in deutscher Sprache. Die Sängerin beschreibt darin ein Mädchen, das in einem Wolkenkratzer „auf den Mann“ wartet. Ein älteres Bild schwingt hier mit: das von der Frau, die in den Turm verbannt wurde. Gibt es geschlechtsspezifische Formen der Einsamkeit: Männer reiten durch den Wald, Frauen warten im Turm? Prägen uns solche Muster heute noch?

DJ Koze - "Amygdala"

Von ByteFM Redaktion
(18.03.2013)
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Trotz aller Vielschichtigkeit, aller Verdrehungen und geschickt eingesetzten klanglichen Verhaspelungen klingt Kozes zweites Album homogen. Da ist das Stück Northern Soul, das mit einem Zwischenstopp bei Phats & Small von 1973 ins Jahr 2013 gereist und im Track „Magic Boy“ gelandet ist, ebenso zur richtigen Zeit am richtigen Ort wie die Stimme von Hildegard Knef, die von der Bassdrum sanft durch „Ich Schreib Dir Ein Buch“ getragen wird. Zur Beruhigung all jener, die sich „Amygdala“ zu Gemüte führen wollen und Risiken und Nebenwirkungen befürchten, wollen wir festhalten, dass Maestro Koze ausgesprochen verantwortungsbewusst mit unseren Ängsten umgeht. Er blendet sie einfach aus und gibt uns 13 Tracks an die Hand, mit denen sowohl Tage als auch Nächte ein ganzes Stück geschmeidiger werden.

Verstärker

(05.03.2013 / 21:00 Uhr)
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Wie der Brunftschrei eines liebesgeilen Mandrills erklingt die Stimme von Verstärker-CEO D. Böhme vor Begeisterung über DJ Kozes epochales Doppelalbum „Amygdala“. Mit dem einfallsreichen Soul von Kosi Kos (feat. Hildegard Knef!) Schritt halten können da gerade mal einige Motown-Klassiker.

Die Runde Stunde

Urlaub!

(05.08.2018 / 17:00 Uhr)
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Endlich Urlaub! Die perfekte Musik für Nord- oder Saragasso-See mit Reiseexperten wie Sister Sledge, Hildegard Knef oder LJ Reynolds.

Was ist Musik

Was ist Kompampakt Musik?

(24.03.2013 / 20:00 Uhr)
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„Die zauberhafte Welt der Anderen“ ist der Titel eines neuen Albums der Gebrüder Voigt aus der meist recht zauberhaften Welt des Kölner Kompakt-Labels, das dieser Tage 20 Jahre alt wird. „Die zauberhafte Welt der Anderen“ hat weniger mit Amelie und Stasi zu tun als mit Sandra (Maischberger) und NRW. „Amygdala“ ist der Titel eines neuen Albums von DJ Koze aus der meist recht zauberhaften Welt des Hamburger Pampa-Labels, auf dem Dirk von Lowtzow Marvin Gaye die Klinke in die Hand gibt und Hildegard Knef mit Matthew Dear Bekanntschaft macht und Minnie Riperton aus der Ferne grüßt. Es geht auch ohne Berlin: Kompampakt – die Köln-HH-Connection.

Mono/Poly

Deutsche Musiker

(07.02.2016 / 09:00 Uhr)
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Eine kleine Deutschstunde mit ausschließlich deutschen Künstlern. Das Lehrmaterial erstreckt sich von Hildegard Knef bis Fraktus. Es unterrichten Philipp Göbel, Moritz Steffens und Helen von Daacke.

Hidden Tracks

Kleine Schlager-Revue

(08.07.2020 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks - Kleine Schlager-Revue
Die Playlist liest sich fast wie das der Hitparade im ZDF mit Ergänzungen von Amiga-Hits aus der ehemaligen DDR. Zum Beispiel: Drafi Deutscher, Alexandra, Hildegard Knef, Howard Carpendale oder Gitte.

„Die Beseste“: Hunney Pimp mit neuem Swag und neuer Single

Von ByteFM Redaktion
(14.02.2023)
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„Die Beseste“: Hunney Pimp mit neuem Swag und neuer Single
Alles fühlte sich im Herbst 2019 nach großem Wurf an und die österreichische Presse bezeichnete die MC sogar als „die Hildegard Knef des Dialekt-Rap“. Nun kehrt sie zurück mit einem neuen Stück, das nichts mehr mit dem Brimborium des letzten Albums zu tun hat. Statt großer Inszenierung gibt es hier zurückgelehnte Beats von den Beatmakern Fid Mella und Lex Lugner. „Hob kan Drang, mi anzupassen“, rappt Hunney Pimp über swingenden, perkussiven Synth-Bässen mit entspanntem Swagger. Vielleicht ist das eine Reaktion auf die Knef-Schublade, vielleicht nur Teil einer neuen Persona. Jedenfalls ist Hunney Pimp zurück, erholt, erneuert und dope.

ByteFM Magazin

Betti Kruse zu Gast

(10.07.2024 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Betti Kruse zu Gast
Man kann viel Positives über den deutschen Schlager der 60er-Jahre sagen, aber: gegroovt hat der in den meisten Fällen nicht wirklich. 60 Jahre später kann Betti Kruse diesen tragischen Umstand korrigieren. „Motown-Schlager“ ist das, was die Hamburger Künstlerin in ihrem neuen Soloprojekt macht – also eine Mischung aus US-Soul, französischem Chanson und eben deutschem Schlager. Damit arbeitet Betti Kruse, die bürgerlich Wiebke Kruse heißt und bislang Teil des Duos Franz Albers und Käpt’n Kruse war, in einem Spannungsfeld, das so wahrscheinlich nur Hildegard Knef betrat. Die fünf Songs ihrer im Mai 2024 veröffentlichten Debüt-EP „Für alles gibt’s ne Lösung“ sind allesamt alten Musikstilen nachempfunden – und klingen aber in dieser spezifischen Kombination gerade heute wieder modern und aufregend. Was auch an sneaky Referenzen in Richtung Miley Cyrus liegen könnte.

Sophia Kennedy - „Monsters“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(10.05.2021)
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Sophia Kennedy - „Monsters“ (Album der Woche)
„Ich bin so allein.“ Plötzlich, ziemlich genau zur Mitte ihres zweiten Soloalbums „Monsters“, singt Sophia Kennedy auf Deutsch. Das macht die in Baltimore geborene Wahl-Hamburgerin selten. Sowohl auf ihrem 2017 veröffentlichten, selbstbetitelten Debüt als auch als Teil des wenig später gegründeten Duos Shari Vari sang Kennedy ausschließlich in ihrer Muttersprache. Ausnahmen, wie ein Hildegard Knef channelnder Gastauftritt auf dem letzten DJ-Koze-Album, bestätigen die Regel. Wenn Kennedy auf Deutsch singt, sollte man ihr zuhören.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Norman Müller

(11.07.2017 / 15:00 Uhr)
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Aufregend! Norman Müller verdingt sich als moderierendes Versuchskaninchen in der ersten Live-Sendung aus dem frisch renovierten Studio 1 in der ByteFM-Zentrale. Mit Musik von Sun Ra, Hildegard Knef, Bauhaus (zum 60. Geburtstag von Peter Murphy), Tyler The Creator und vielen anderen.

Zimmer 4 36

(21.07.2013 / 14:00 Uhr)
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Heute im Zimmer 4 36: Musik von DJ Koze, Phantogram, Hildegard Knef und !!!.

Neue Alben in dieser Woche (KW 01) - eine Auswahl

Von ByteFM Redaktion
(03.01.2011)
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Der Titel der Compilation nimmt schon alles vorweg. Fast alles. Auf 17 Tracks lauschen wir funky tunes von den späten 1960ern bis in die Achtziger hinein, nicht nur mit fast überwiegend deutschen Lyrics, sondern auch noch von Frauen gesungen. Und wer genau da versucht, sich zwischen Funk und Beat abzuarbeiten, kann sich durchaus sehen lassen: So versammeln sich auf der mittlerweile zweiten Edition der Compilation unter anderem Hildegard Knef, Joy Fleming, Donna Gaines und Su Kramer. Deren Stimmen variieren in ihrer Brauchbarkeit besonders für die funkigeren Stücke auf dieser CD, die deshalb nicht zuletzt wegen ordentlicher Arrangements wohlsortierter Bigbands funktioniert- und groovt! Sollte jedoch jemand auf die Idee kommen, es handle sich hier um eine besondere feministische Empowermentstrategie, die gar schon mal etwas von Emanzipation gehört hätte, der lausche besser nicht den Texten, wenn Uschi Glas im „Mein Wochenende“ titulierten Song am liebsten mit ihrem Freund zu Hause in der romantischen Zweierbeziehung schwelgt. Und betrachte auch nicht zu lange das Cover, auf dem die mit Bodypaint verzierte nackte Dame auf Absicht und Zielgruppe der Macher der Compilation schließen lassen könnte.(sh)

Hidden Tracks

Ko(s)mische Musik

(16.03.2016 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks - Ko(s)mische Musik
(Hildegard Knef aus "Der Tag holt Luft")

Neuland

(14.07.2017 / 13:00 Uhr)
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Mit Musik lassen sich ja bekanntlich am besten Lebenskrisen überstehen. So geschehen bei Waxahatchee und Japanese Breakfast. Ihre neuen Alben wirken aber, als hätten sie sich nun für den nächsten Teil des Lebens gewappnet und Energie getankt!

Verstärker

Ferienzeit

(04.08.2021 / 19:00 Uhr)
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Keine „lahme, lähmende Ferienzeit“ (Hildegard Knef) für Verstärker also.

Duftorgel

Morgens um 8 in der Panorama Bar

(04.12.2021 / 22:00 Uhr)
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Ob Ihr wirklich richtig steht, seht Ihr, wenn um 8 Uhr in der Panorama Bar das Licht angeht. Sichtlich wohl fühlen sich in diesem Moment der ritualisierten Lichtdurchflutung diese Menschen: Wax, Daniel Avery, Patricia, Coco Bryce, uh, aber auch Saint Jude genießt die Sonnenstrahlen aus einiger Distanz für einen kurzen Moment, bevor Hildegard Knef mit überbordender Liebe wieder die Dunkelheit auf den Tanzboden herabfallen lässt.

ByteFM Hörerpoll 2013 - Eure Ergebnisse

Von ByteFM Redaktion
(31.12.2013)
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4. DJ Koze - Ich Schreib’ Dir Ein Buch 2013 (Feat. Hildegard Knef)

Zimmer 4 36

Koreanische Küche im 80. Stockwerk

(31.03.2016 / 14:00 Uhr)
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Und Hildegard Knef winkt aus dem Fenster "Im 80. Stockwerk", sinnierend über ein Buch, das sie schreiben könnte. DJ Koze, Erobique & Jacques Palminger spielen die Musik dazu.

Out Of Spectrum

Last Famous Songs

(22.12.2020 / 17:00 Uhr)
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Die letzte reguläre Folge von Out Of Spectrum in 2020. Neues von Richard Koch, Menagerie und Wyndham Earl, Besinnliches von Michelle David und The Tibbs und Altbewährtes von Hildegard Knef.

Sounds Outta Range

German 70s-Funk

(20.12.2023 / 21:00 Uhr)
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Heute mit 70s-Funk aus der Bundesrepublik und der DDR. Darunter funky Krautrock, frühe Synth-Funk-Experimente, psychedelischer Schlagersoul und christlicher Discofunk von Chris Doerk, Hildegard Knef, Manfred Krug, Heike Tittmann, Veronika Fischer und vielen anderen.

Stella Sommer – „Silence Wore A Silver Coat“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(28.11.2022)
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Stella Sommer – „Silence Wore A Silver Coat“ (Album der Woche)
Doch kehren wir erst einmal zu der Dunkelheit zurück. So ziemlich jeder über Stella Sommers Musik verfasste Text beinhaltet einen Satz über die „dunkle Klangfarbe“ ihrer Stimme (Bonus-Bingo-Punkte gibt es für einen Vergleich mit Nico oder Hildegard Knef). Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn wer Sommers Gesang nur auf die düstere Ebene beschränkt, überhört das Wichtigste: die Wärme. Und die wirkt auf „Silence Wore A Silver Coat“ ganz besonders. Wie auch Sommers vergangenene Solo-LPs „13 Kinds Of Happiness“ und „Northern Dancer“ ist die Musik dieser Platte zum Großteil ein gemütliches, nostalgisches Amalgam aus 60er-Jahre-Pop und 70er-Jahre-Folk. Doch die Schöpferin dieser herbstlichen Klänge wirkt im Verlauf dieses Doppelalbums befreiter als je zuvor – „Under The Weeping Mulberry Tree“ endet sogar in triumphalem Jauchzen. Das mag vielleicht daran liegen, dass „Silence Wore A Silver Coat“ Sommers erste in Eigenregie entstandene LP ist. Auch wenn sie ihre Komfortzone nie lange verlässt, ist die schiere Freude am Musikmachen in jeder Note dieser 24 Songs spürbar.

Was ist Musik

Memory

(01.12.2013 / 20:00 Uhr)
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Revue Passieren Lassen? Nachsitzen? Reminiszenzen? De ja vu? Nachholen? Oder: Spiralen der Erinnerung. Spiralen der Erinnerung ist der Titel des ersten Albums von Justus Köhncke, geliehen bei Hildegard Knef. Auf seinem neuen Album erinnert sich Köhncke an die Foundations, an Selbstgespräche und Unaufmerksamkeitsblindheit. An Fela Kuti, der AIDS für eine eine Erfindung westlicher Imperialisten hielt und schließlich an den Folgen von AIDS starb, erinnert die AIDS-Benefiz-Compilation Red Hot & Fela, auf der William Oneyabor nicht vertreten ist. Der Nigerianer bekommt seine eigene Retrospektive auf Luaka Bop. Immer noch ungeklärt: die Herkunft der Zeile „Act your age, not your shoesize“. Fun Boy Three singen nur sowas ähnliches. Matthias Schaffhäusers „Rockette Morton“ und der DJ Sprinkles-Remix eines Francis Harris Remix führen auf unterschiedlichen Wegen zu Suicide, deren „Cheree“ gerade wiederbelebt wird. Und Lou Reed singt: “I´m not a young man any more.“