The Breeders

The Breeders The Breeders (Foto: 4AD)

The Breeders sind eine US-amerikanische Alternative-Rock-Band, die 1988 von Kim Deal (Gesang, Gitarre) und Tanya Donelly (Gesang, Gitarre) gegründet wurde. Deal war zuvor bereits als Bassistin der einflussreichen Indie-Rock-Combo Pixies bekannt gewesen, Donelly als Sängerin und Gitarristin von Throwing Muses. Donnelly verließ The Breeders nach der Veröffentlichung des Debütalbums „Pod“ (1990) wieder und wurde durch Kim Deals Schwester Kelley ersetzt. Des Weiteren gehören Josephine Wiggs (Bass) und Jim Macpherson (Schlagzeug) zur Band. 

„Pod“, das von Steve Albini (Pixies, Nirvana, PJ Harvey) produzierte Debütalbum von The Breeders, das stilistisch stark an den schrammeligen Sound von Pixies erinnert, war kommerziell nicht besonders erfolgreich, begeisterte jedoch zahlreiche Kritiker*innen und wurde von Kurt Cobain in seine Liste der 50 Alben aufgenommen, die den Sound von Nirvana am meisten beeinflusst haben. Der Durchbruch gelang The Breeders mit ihrem zweiten Album „Last Splash“ im Jahr 1993, auf dem sie Elemente aus Punk, Noise- und Alternative Rock kombinierten. Das Album wird häufig als das Meisterwerk der Band bezeichnet und enthält mit „Cannonball“ ihren bekanntesten Song.

„All Nerve“, das fünfte Album von The Breeders, erschien im Jahr 2018 über 4AD. Es enthält einen Gastbeitrag der australischen Rockmusikerin Courtney Barnett. Anlässlich des 30. Jubiläums von „Pod“ war der auf dem Album enthaltene Track „Glorious“ im Mai 2020 ByteFM Track des Tages. 
 



The Breeders im Programm von ByteFM:

Müde vom Schlafen: Debütalbum von The Breeders wird 30

Von ByteFM Redaktion
(29.05.2020)
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Müde vom Schlafen: Debütalbum von The Breeders wird 30
Müde vom Schlafen: vor 30 Jahren reckten sich The Breeders zum ersten Mal Müde vom Schlafen – wer kennt es nicht. Die „Da-da-da“s, mit denen Kim Deal das erste The-Breeders-Album „Pod“ eröffnet, klingen so, als wäre ihr dieses Phänomen nicht unbekannt. Die US-Amerikanerin singt die Silben mit einer süffisanten Mischung aus Ausgeschlafenheit und Müdigkeit, das anschließende „Ah-Aaaah-Ah“, wirkt, als würde sie sich genüsslich strecken. Dann setzen Bass und Schlagzeug mit einem verschleppten Groove ein. „We were tired from the sleep“, singt Deal, während die plötzlich losschrammelnden Gitarren eine Welt zwischen Trägheit und Aufbruch öffnen. Die Band The Breeders war für Kim Deal tatsächlich sowas wie ein Aufbruch. 1986, vier Jahre vor „Pod“, startete sie ihre Musikkarriere als Pixies-Bassistin. Anfangs konnte sie dort auch ihr Songwriting ausleben, schrieb unter anderem den kleinen Hit „Gigantic“. Doch Bandleader Frank Black wurde zunehmend zum Tyrann und einzigen Komponisten, der seinen Mitstreiter*innen starre Parts zuteilte. The Breeders waren Deals Antwort, ihr neues Projekt, in dem sie all ihre überschüssige Energie loswerden konnte.

The Breeders: neuer Song „Nervous Mary“

Von ByteFM Redaktion
(23.02.2018)
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The Breeders: neuer Song „Nervous Mary“
Ein eingespieltes Team: Josephine Wiggs, Kim und Kelley Deal und Jim MacPherson aka The Breeders (Foto: 4AD) Vor ein paar Wochen haben The Breeders verkündet, dass sie nach zehn Jahren kreativer Pause wieder zurück sind. Dass die US-amerikanische Band um die Ex-Pixies-Bassistin Kim Deal auch 28 Jahre nach ihrem Debüt „Pod“ immer noch so großartig dreckige Songs schreiben können, ist immer wieder bemerkenswert. Nun haben sie die dritte Single ihres kommenden, fünften Albums „All Nerve“ geteilt: Das hinterlistige Rock-Brett „Nervous Mary“. // „All Nerve“ wird am 2. März auf 4AD erscheinen. Im Juli werden The Breeders für einige Konzerte nach Deutschland kommen – ByteFM präsentiert folgende Termine:

„Go Man Go“: The Breeders veröffentlichen 30 Jahre alten Song

Von ByteFM Redaktion
(28.06.2023)
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„Go Man Go“: The Breeders veröffentlichen 30 Jahre alten Song
The Breeders legen ihr Album „Last Splash“ neu auf (Foto: Kevin Westenberg) The Breeders haben einen bislang unveröffentlichten Song namens „Go Man Go“ veröffentlicht. Ein Stück aus dem Jahr 1993, geschrieben von Kim Deal und Black Francis (Pixies). Der Track ist Teil der Neuauflage ihrer Platte „Last Splash“, die in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum hat. Deren Originalaufnahmen galten eigentlich mal als verschollen und wurden für die kommende Veröffentlichung neu gemastert.

Neuer Song von Protomartyr feat. Kelley Deal (The Breeders)

Von ByteFM Redaktion
(03.05.2018)
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Neuer Song von Protomartyr feat. Kelley Deal (The Breeders)
Mit ihrem vierten Studioalbum „Relatives In Descent“ haben Protomartyr für eine der wütendsten, aber auch schönsten Platten des Jahres 2017 gesorgt. Nun hat das Post-Punk-Quartett aus Detroit den Nachfolger angekündigt und einen ersten Vorgeschmack geteilt – auf dem es von einer Grand Dame der Krachmusik Unterstützung bekommt: Kelley Deal. Die Lead-Gitarristin und Backup-Sängerin von The Breeders wird die Geheimwaffe der neuen Protomartyr-EP „Consolation“ sein: Zwei der vier Songs sind Zusammenarbeiten mit Deal.

ByteFM Magazin

The Breeders, Andreya Casablanca & Ta-ku

(29.05.2020 / 10:00 Uhr)
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Die von Pixies-Bassistin Kim Deal und Throwing Muses-Gitarristin Tanya Donelly eigentlich nur als Nebenprojekt angedachte Band The Breeders schaffte es Anfang der 90er innerhalb kürzester Zeit, sich eine große und loyale Fanbase zu erspielen. Obwohl sie in den Anfangsjahren finanziell nur mäßig erfolgreich waren, gehören Alben wie "Last Splash" oder auch das Debüt "Pod" zu Klassikern des Alternative Rock.

Kim Deal – „Nobody Loves You More“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(25.11.2024)
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Kim Deal – „Nobody Loves You More“ (Album der Woche)
Kim Deal kann schon vor dem Release ihres ersten Soloalbums auf eine überaus beeindruckende Karriere zurückblicken. Gehört die US-Amerikanerin doch beispielsweise gemeinsam mit ihren Bandkolleg*innen von The Breeders zu den wenigen Musiker*innen weltweit, die sowohl Nirvana als auch Olivia Rodrigo auf Tour supportet hat. Kurt Cobain nannte das 1990er Breeders-Debüt „Pod“ eines der besten Alben aller Zeiten, während Gen-Z-Star Rodrigo sie als „coolste Person der Welt“ bezeichnete. Besser kann man die Magie dieser Künstlerin nicht beschreiben, die zwar nie ein Pop-Star war, aber doch Künstler*innen mehrerer Generationen verzaubert hat. Schon als Bassistin ihrer Durchbruchsband Pixies spielte sie betörend schlichte Figuren, die nach dem ersten Hören direkt in die eigene DNA übergehen. Bassläufe wie in „Gigantic“ oder „Hey“ klingen sofort altbekannt, auch wenn man sie zum ersten Mal hört. Mit The-Breeders-Platten wie „Pod“ oder „Last Splash“ perfektionierte sie diese unaufdringliche Catchiness. Ein Kim-Deal-Song wirkt nie angestrengt, sondern auf charmante Art und Weise selbstverständlich. Sie war und ist eine der lässigsten Künstlerinnen der Rock-Musik. // Solche akustischen Experimente machen schnell klar, warum „Nobody Loves You More“ keine Band-Platte geworden ist (obwohl Breeders-Mitglieder wie ihre Schwester Kelley und Jim Macpherson trotzdem mitgewirkt haben). Auf Solopfaden ist Deal befreiter und kann so durch die Musikgeschichte schlendern, wie es ihr beliebt: Und ihr Weg führt sie über Bacharach-Sixties-Pop wie in „Summerland“, Lap-Steel-Guitar-Country („Are You Mine?“) oder an The Velvet Underground erinnernden Art-Pop („Wish I Was“). Auch die lauten Songs sind weit entfernt vom Pixies– oder Breeders-Kosmos: „Crystal Breath“ ist von verzerrten Synths angetriebener Dance-Punk, während das halsbrecherische „Big Ben Beat“ als aggressiver Noise-Rock-Song daherkommt. „Nobody Loves You More“ ist wahrlich kein stringentes Album, doch Deal hat mit jeder neuen Exkursion spürbar Spaß. „I go where I want / While I’m still on the planet“, singt sie in „Disobedience“.

Zum 50. Geburtstag von Kim Deal

Von ByteFM Redaktion
(10.06.2011)
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Zum 50. Geburtstag von Kim Deal
Sie wurde als Bassistin und Backup-Sängerin der Pixies bekannt: Kim Deal. Am 10. Juni 1961 wurde Kimberley Ann Deal in Dayton, Ohio, geboren. Über eine Suchanzeige der Pixies stieg Deal 1986 als Bassistin in die Band ein und wirkte maßgeblich am Surf-Rock- und Hard-Rock-Sound der Pixies mit. Trotz ihres intensiven Einsatzes stand Deal größenteils im Schatten des Pixies-Frontmanns Black Francis. 1990 widmete sie sich ihrem Nebenprojekt The Breeders, das sie zusammen mit Tanya Donelly und Josephine Wiggs gründete. Während sich die Auflösung der Pixies langsam ankündigte, brachten The Breeders 1993 ihr erfolgreiches Album „Last Splash“ heraus. Kim Deal ebnete den Weg für viele weibliche Rocker wie Courtney Love oder Shirley Manson. Nachdem The Breeders 1994 aus dem Musikgeschäft ausstiegen waren, schuf Deal neue Projekte, unter anderem die Band The Amps, und produzierte darüber hinaus Musik für Guided By Voices. 2004 tourte sie mit den wiedervereinigten Pixies und veröffentlichte außerdem gemeinsam mit den neuformierten Breeders weitere Alben.

Zimmer 4 36

Nerven und Staub

(22.03.2018 / 14:00 Uhr)
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„All Nerve“ heißt das neue Album der Breeders, Anfang März ist es erschienen. Mit „Last Splash“ schrieb die Band um die Zwillings-Schwestern Kim und Kelley Deal in den 90ern den Soundtrack für das Indie-Rock-Amerika jenseits von Grunge. 25 Jahre danach sind die Breeders wieder in derselben Besetzung vereint.

„Coast“: Kim Deal veröffentlicht neue Solo-Single

Von ByteFM Redaktion
(16.07.2024)
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„Coast“: Kim Deal veröffentlicht neue Solo-Single
Kim Deal (The Breeders) hat eine Single namens „Coast“ veröffentlicht, ihre erste Solo-Veröffentlichung auf dem Label 4AD unter eigenem Namen. Aufgenommen wurde das bereits 2020 geschriebene Stück im Chicagoer Tonstudio Electrical Audio mit dem kürzlich gestorbenen Produzenten und Tontechniker Steve Albini. Unterstützung hatte die US-Musikerin dabei durch ihre Schwester Kelley Deal, Lindsay Glover und das ehemalige The-Breeders-Mitglied Mando Lopez. Außerdem sind Bläser der Chicagoer Marching Band Mucca Pazza auf dem Dreieinhalb-Minuten-Track zu hören.

Die Welt ist eine Scheibe

Twin Fantasy

(27.02.2018 / 20:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Twin Fantasy
Die Breeders um die Zwillinge Kim und Kelley Deal sind auf dem ersten Breeders-Album seit 10 Jahren souverän und charakteristisch im Vakuum eines über 25 Jahre langen Zeittunnels unterwegs. Slacker-Haltung legt sowohl das feine Debutalbum der 20-jährigen Sophie Allison als Soccer Mommy als auch das ursprünglich 2011 auf einem billigen Laptop aufgenommene und jetzt nochmal neu eingespielte Album „Twin Fantasy“ von Will Toledo a.k.a. Car Seat Headrest an den Tag. Ein Album, das die Ups und Downs der Adoleszenz mit schrammeligen 90er-Indierockgitarrenriffs widerspiegelt.

Ab sofort in Hamburg: die Sommer-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder

Von ByteFM Redaktion
(02.07.2018)
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Ab sofort in Hamburg: die Sommer-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder
Ab sofort an vielen Orten in Hamburg zu finden: die Sommer-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder, dessen Cover diesmal The Breeders zieren (Artwork: Till Kober) // Das Covermotiv sind diesmal The Breeders. Die Band, die Pixies-Bassistin Kim Deal 1989 als Reaktion auf den aufbrausenden Charakter ihres damaligen Bandkollegen Frank Black gründete. Mit dem Album „Last Splash“ und der Single „Cannonball“ avancierten die US-AmerikanerInnen zu Beginn der 90er-Jahre zu Indie-Rock-Superstars. Seit der Gründung ist Deal das einzige konstante Mitglied der Band, doch für das aktuelle Album „All Nerve“ und die Tour hat sich das „Last-Splash“-Line-up wieder zusammengefunden, zu dem Deals Zwillingsschwester Kelley, Bassistin Josephine Wiggs und Ex-Guided-By-Voices-Drummer Jim MacPherson gehören. Für unseren Konzertfolder wurde die Band von ByteFM Moderator Till Kober mit Filzstift zu Papier gebracht.

Verstärker

(05.04.2011 / 21:00 Uhr)
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Außerdem: Hoffnungsvolles aus Leipzig, Frühlingsmusik von Leatherface, ein unpassender Weihnachtssong von Poly Styrene sowie Musik von (vielleicht) Oliver Kahn. Oh, und ein alter Favorit der Breeders.

Verstärker

Schon mal von „The Beatles“ gehört?

(27.10.2021 / 19:00 Uhr)
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Das Ergebnis geht uns alle an, ist es doch ein Spezial-Verstärker mit ganz besonderen Coverversionen und vielen großen Namen: Nina Simone, Gladys Knight & The Pips, The Feelies, Stevie Wonder, Bobbie Gentry, Wilson Pickett, The Breeders, John Holt, Cornershop, Rare Earth oder Aretha Franklin.

ByteFM Magazin am Abend

Die Stadt im Sommer

(26.06.2024 / 20:00 Uhr)
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Mit Musik von Orange Juice, The Breeders, Tyho u.v.m.

Schnittstellen

Flashback, 25 Years!

(16.06.2016 / 22:00 Uhr)
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Schnittstellen - Flashback, 25 Years!
Die Schnittstellen blicken diesesmal auf Musik zurück die vor mehr als einem ein Vierteljahrhundert veröffentlicht wurde! Mit von der Partie sind die Breeders, Dinosaur jr. & Mark Lanegan!

Vom Schlafzimmer auf die Festivalbühnen: Pip Blom & Eut

Von ByteFM Redaktion
(12.09.2018)
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Vom Schlafzimmer auf die Festivalbühnen: Pip Blom & Eut
Bis heute folgten über 100 Konzerte in kürzester Zeit, Support-Tourneen für Surfer Blood, Franz Ferdinand und The Breeders sowie eine Handvoll unglaublich eingängiger Lo-Fi-Singles, die den schlitzohrigen Charme der frühen Pavement mit der rotzigen Dringlichkeit von Bands wie Goat Girl vereinen.

Die Welt ist eine Scheibe

Cannonball

(19.11.2024 / 21:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Cannonball
Viel dreht sich heute um die neuen Alben „The Night The Zombies Came“ der Pixies und das allererste, sehr persönlich und erstaunlich abwechlungsreich ausgefallene Soloalbum „Nobody Loves You More“ der Ex-Pixies-Bassistin und Breeders-Sängerin Kim Deal.Emotional und poetisch geht es auch zu auf „Clouds In The Sky They Will Always Be There For Me“, dem vierten Album der britischen Band Porridge Radio. Zwischen Indie-Rock und Alternative-Pop US-amerikanischer Prägung beheimatet sind die neuen Alben "Mirror Starts Moving Without Me" von Pom Pom Squad und "Evergreen" von Soccer Mommy.      

Zehn neue Musikvideos, die Ihr Euch anschauen solltet

Von ByteFM Redaktion
(15.01.2021)
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Zehn neue Musikvideos, die Ihr Euch anschauen solltet
Bei Speed Stick spielen Ash Bowie von der Math-Rock-Formation Polvo, Laura King (Bat Fangs), Thomas Simpson (The Love Language) und Charles Chace (The Paul Swest) zusammen, um etwas ganz Neues zu kreieren. Der Song „Protect Your Magic“, der abgedrehte Instrumental-Opener ihres am 22. Januar erscheinenden Debütalbums „Volume One“, klingt erfrischend neu und abwechslungsreich. Speed-Stick-Mitglied Laura King hat das mehr als passende Musikvideo selbst gedreht – es ist ihr Regiedebüt. Das Album enthält übrigens auch Gastauftritte von Mac McCaughan (Superchunk), Kelley Deal (The Breeders) und anderen.

Freispiel

the 90s

(07.04.2014 / 23:00 Uhr)
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Breeders, 2Pac, My Bloody Valentine

School Of Rock

Jukebox 86 – Aus der Krypta von 4AD Records

(04.06.2026 / 17:00 Uhr)
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School Of Rock - Jukebox 86 – Aus der Krypta von 4AD Records
Der Kritiker Dorian Linskey verglich vor einigen Jahren im Guardian die britische 1980er Independent-Label-Landschaft mit verschiedenen öffentlichen Räumen: Wenn Factory Records wie eine Kunstgalerie mit angeschlossenem Nachtclub gewirkt habe und Rough Trade wie ein progressiver Uni-Campus, dann sei 4AD eine Kirche gewesen. Das Sakrale taucht als Motiv des Öfteren in der Welt von 4AD auf, nicht zuletzt in der häufig verwendeten Beschreibung der Cocteau-Twins-Musik als „Klangkathedralen“. In der School-Of-Rock-Reihe der dem Jahr 1986 gewidmeten „Jukebox“-Sendungen betreten wir entsprechend in dieser Sendung sozusagen heilige Hallen mit einem historischen Besuch beim Londoner Label. Dort dürfte 1986 das hauseigene Allstar-Projekt This Mortal Coil, initiiert, produziert und kuratiert von Labelgründer Ivo Watts-Russell, mit seinem zweiten Album „Filigree & Shadow“ einen Großteil der internen Energie beansprucht haben. Heute kann das minutiös durchgeplante Doppel-Album (zu dieser Zeit ein noch eher kritisch beäugtes Konzept der Prä-Punk/Prog-Rock-Jahre) als Prototyp des Dreampop gelten. Neben handverlesen ausgesuchten Coverversionen von Tim Buckley, Van Morrison, Gene Clark, Judy Collins, Talking Heads und Colin Newman von Wire brachten die versammelten Musikerinnen und Musiker, vor allem Simon Raymonde (Cocteau Twins) und Co-Produzent John Turner, diverse eigene Kompositionen ein und es entstanden vier in sich geschlossen konzipierte Suiten von Tracks. Die Einbindung von Raymonde in das aufwändige Projekt resultierte in einem Cocteau-Twins-Album, das ohne ihn entstand. Wie das 1983er Album „Head Over Heels“ aus der Ära vor Raymondes Eintritt, bestritten Robin Guthrie und Elizabeth Fraser 1986 „Victorialand“ fast im Alleingang; lediglich ein paar Spuren Saxofon und Tablas von Dif-Juz-Musiker Richard Thomas ergänzen den ätherisch-verträumten Klang des Albums. Zu dritt und unter ihren bürgerlichen Namen würden Cocteau Twins dann noch in demselben Jahr das Album „The Moon And The Melodies" mit dem US-amerikanischen Pianisten und Minimal/Ambient-Komponisten Harold Budd herausbringen. Auch sonst war 1986 einiges los bei 4AD: Während Dead Can Dance in diesem Jahr keine Musik veröffentlichten, meldeten sich andere mit neuer Musik, sodass in dieser School Of Rock z. B. auch der Clan Of Xymox und The Wolfgang Press zu hören sind. Dank der lizensierten Musik des Bulgarian State Television Female Vocal Choir, deren 1975er Aufnahmen Watts-Russell nach einigen Jahren der Lizenz-Recherche und Verhandlungen als „Le Mystère des Voix Bulgares" herausbrachte, erfüllte 4AD ohnehin den Fan-Bedarf nach außergewöhnlichen Stimmen, auch wenn gerade keine neue Musik von DCD und Lisa Gerrard zu haben war.   Mit dem Debüt von Throwing Muses erschien 1986 zudem ein wegweisendes Album auf dem britischen Label, als Watts-Russell erstmalig seine A&R-Fühler in die USA ausstreckte. In den kommenden Jahren würde 4AD mit den Pixies, den Breeders und anderen einen Teil der entstehenden US-amerikanischen College-Radio/Alternative-Rock-Landschaft prägen. Und mit Colourbox und ihrer Augustus-Pablo/Jacob-Miller-Cover-Version „Baby I Love You So" beschließt ein Track die Sendung, der als dubbige, Beat-Box getriebene Soul-Nummer musikalisch weit vom damaligen Post-Punk/Gothic/Darkwave/Dreampop geprägten Labelkern entfernt liegt und dennoch Vorbote des größten Single-Hits von 4AD ist: Im Folgejahr veröffentlichten Colourbox, mit den zukünftigen Label-Genossen A.R.Kane als M/A/R/R/S zu einem One-Off-Projekt zusammengewürfelt, den britischen House/Sampling-Klassiker „Pump Up The Volume" bei Watts-Russell. Aber das wären dann eine „Jukebox-87"-Geschichte. Die „Jukebox 86" als Rückblick auf einen Moment des Umbruchs in der britischen Musikgeschichte, als die Post-Punk-Szenen sich langsam aufgelöst hatten und in neue Subkulturen eingingen. Am Horizont bereits die Rave-Ära, Shoegaze und Dreampop.

Songs des Jahres 2018

Von ByteFM Redaktion
(11.12.2018)
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Songs des Jahres 2018
The Breeders – „Wait In The Car“

Freispiel

the 90s

(08.04.2014 / 00:00 Uhr)
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Breeders, 2Pac, My Bloody Valentine

One Track Pony

Indie Ladies - von Maïa Vidal bis Tanya Donelly

(02.06.2015 / 14:00 Uhr)
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Da ist der Weg gar nicht so weit zur Ex-Breeders, Ex-Throwing Muses Frau Tanya Donelly, die in dieser Stunde One Track Pony auch wieder zu hören sein wird. Rundherum spielt Frank Lechtenberg Musik, die mindestens so vielfältig ist wie die der beiden genannten Damen.“

Die Grenzen des guten Geschmacks

Auferstanden aus der Gruft der Populärmusik

(29.06.2013 / 14:00 Uhr)
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Damit das auch für die Kenner interessant wird, werden besagte Reissues gerne zu monströsen super-deluxe Packages aufgedonnert. Kürzlich ist es dem Album Last Splash der Breeders so ergangen, das am kommenden Sonnabend genauso Thema sein wird, wie die moderatere Wiederkehr der Cleaners From Venus.

10 bis 11

April Skies

(01.04.2021 / 10:00 Uhr)
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Neue Musik gibt es heute u. a. von Big Thief, die sich einen Song von The Breeders vorgenommen haben und von Indie-Urgestein Dinosaur Jr., die auf den ersten Singles ihres kommenden Albums sehr frisch klingen.

Die ByteFM Jahrescharts 2024

Von ByteFM Redaktion
(30.12.2024)
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Die ByteFM Jahrescharts 2024
Crooner-Pop, Steel-Guitar-Country und Dance-Punk: Auf ihrem ersten Solodebüt erkundet Kim Deal unbekanntes Terrain – mit der Lässigkeit, die man von ihren Bands The Breeders und Pixies gewohnt ist. Bei aller Spielfreude fällt erst beim zweiten Hören auf, dass es sich bei „Nobody Loves You More“ um eine sehr tragische Songsammlung handelt. Es ist mehr als nur ihre Lässigkeit, die Kim Deal zu einer Ikone macht. Sondern auch ihre Verletzlichkeit.

taz.mixtape

Dua Lipa, Phill Niblock, Okean Elzy, Steve Albini, Pet Shop Boys, José Afonso

(10.05.2024 / 17:00 Uhr)
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Direkt in den Auspuff schauen. Schneidender Postpunkgitarrist (Big Black, Shellac), genialer Produzent (Pixies, Breeders, Nirvana, PJ Harvey). Steve Albini ist tot. Julian Weber schreibt den Nachruf auf einen kritischen Geist.

Regler rauf, Regler runter

Perfume Genius im Interview

(01.09.2012 / 17:00 Uhr)
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Regler rauf, Regler runter - Perfume Genius im Interview
Harter Tobak also, den uns Mike Hadreas alias Perfume Genius selbst erläutert. Denn der 30-jährige Amerikaner hat uns vor kurzem im ByteFM Studio besucht und über seine Musik gesprochen. Außerdem spielen wir Songs von Künstlern, die ihm besonders wichtig sind. Darunter etwa die Breeders, Bob Dylan oder Randy Newman.

Nie wieder Background-Sängerin: „Don’t Go Back To ’89“ von Chorusgirl

Von ByteFM Redaktion
(28.07.2022)
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Nie wieder Background-Sängerin: „Don’t Go Back To ’89“ von Chorusgirl
Wenn man sich vorstellen möchte, wie Chorusgirl klingt, hilft es, zugleich an The Cure und The Go-Go’s zu denken, an Lush und The Breeders. Ein noch besseres Bild bekommt freilich, wer sich die Musik anhört, denn Chorusgirl ist viel mehr als nur eine Sammlung musikhistorischer Eckdaten. Genaugenommen ist das Projekt der bewusste Schritt einer introvertierten Person ins Rampenlicht. Darauf spielt auch der Projektname ironisch an. Denn der bedeutet soviel wie „Background-Sängerin“ – etwas, das Silvi Wersing nicht mehr sein wollte. Zehn Jahre lang hatte sie in anderer Leute Bands im Hintergrund mitgewirkt, bis sie beschloss, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Zwei Alben hat sie schon mit detailreichem Songwriting und eloquenten Texten gefüllt. Die Single-Vorbotin stellt für den dritten Longplayer mehr davon in Aussicht.

10 bis 11

Welcome Break

(15.11.2021 / 10:00 Uhr)
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Die niederländische Musikerin Pip Blom fing 2016 an, zu Hause Indie-Pop-Songs zu schreiben. Ihr Bruder Tender Blom kam bald als Lead-Gitarrist dazu, ergänzt durch Bassist Casper van der Lans und die Schlagzeugerin Gini Cameron. Dann folgten im Schnelldurchlauf Support-Tourneen für Surfer Blood, Franz Ferdinand und The Breeders, eine ganze Reihe eingängiger Lo-Fi-Singles und 2019 das Debütalbum "Boat". Jetzt haben Pip Blom ihr zweites Album "Welcome Break" veröffentlicht. Daraus hört Ihr heute Track 10 und 11.


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