Jamila Woods

Jamila Woods Jamila Woods (Foto: Zoe Rain)

Jamila Woods (*6. Oktober 1989 in Chicago) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Dichterin. Im Fokus ihrer Arbeit stehen immer wieder afroamerikanischer Feminismus und Identität. Ihren ersten Gedichtband „The Truth About Dolls“ veröffentlichte Woods 2012. Ihre Gedichte erschienen zudem in mehreren Anthologien; sie war Mitherausgeberin von „The Breakbeat Poets Vol. 2“, einer Sammlung von Werken afroamerikanischer Dichterinnen.

2015 erschien auf dem Album „Surf“ der Track „Sunday Candy“, ihre Zusammenarbeit mit Chance The Rapper. Auf dessen 2016er-Album „Coloring Book“ fand sich mit „Blessings“ ein weiterer gemeinsamer Track der beiden. Im selben Jahr erschien auch Jamila Woods' eigenes Album „Heavn“, das von Kritik und Publikum sehr positiv aufgenommen wurde.

Jamila Woods' Album „Legacy! Legacy!“, das 2019 erschien, ehrt mit jedem Track KünstlerInnen und AktivistInnen – von Miles Davis über Muddy Waters bis zum Sozialkritiker James Baldwin – deren Arbeit Text und Musik widerspiegeln.

 



Jamila Woods im Programm von ByteFM:

Jamila Woods im Interview bei Ein Topf aus Gold

Von ByteFM Redaktion
(03.10.2017)
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Jamila Woods im Interview bei Ein Topf aus Gold
Die Chicagoer Künstlerin Jamila Woods ist heute bei ByteFM im Interview in der Sendung Ein Topf aus Gold mit Diviam Hoffmann zu hören. (Foto: Zoe Rain / Jagjaguwar) Geschichten zwischen futuristischen Utopien und der Schwarzen US-amerikanischen Gegenwart – Jamila Woods zeigt sich auf ihrem ersten Album "Heavn" als eine der großen ErzählerInnen ihrer Generation. Im vergangenen Sommer veröffentlichte die Künstlerin aus Chicago ihr Debüt – welches aber auch einige Stolpersteine mit sich brachte: Weil einige Samples (von sowohl Musik als auch Text) nicht geklärt waren, musste sie Teile der Platte komplett neu aufnehmen. In einigen Songs hat sich dadurch der Sound maßgeblich geändert: So erstrahlt zum Beispiel der Titeltrack in einem neuen, mit ihrer Liveband eingespielten Arrangement. Das neue "Heavn" erscheint jetzt erstmals auf Vinyl und Jamila Woods steht im November auch auf europäischen Bühnen. Diviam Hoffmann hat für ihre Sendung Ein Topf aus Gold die Künstlerin zum Interview getroffen. Eine wichtige Inspiration für Jamila Woods ist afrofuturistische Kunst: „Bei afrofuturistischen Ideen geht es prinzipiell darum, dass AfroamerikanerInnen sich selber ihre Zukunft vorstellen – denn normalerweise sind sie im Science-Fiction-Genre absolut unterrepräsentiert“, sagt die 27-jährige Musikerin. Ein für sie besonders wichtiges Beispiel dieser Erzählungen fand seinen Ursprung in der amerikanischen Sklaverei: „Viele Slaven sind der Gefangenschaft entflohen, indem sie von Bord sprangen – sie nahmen ihr Leben lieber in die eigene Hand. Nun gibt es diese afrofuturistischen Geschichten über Unterwasser-Gemeinden im Atlantik, die von den geflohenen Sklaven gegründet wurde. Das war die Hauptinspiration für den Song ‚Heavn‘: Unsere Vorfahren tanzen unter Wasser, darum gibt es Wellen auf dem Meer.“ Dabei geht es ihr aber um mehr als nur um die ferne Zukunft: „Ich glaube zwar an eine afroamerikanische Zukunft, wichtig ist es mir aber auch, Schwarze Utopien in der Gegenwart zu schaffen.“ Neben dem Morgen und dem Jetzt bezieht sich Jamila Woods auf ihrem Album auch auf ihre Vorfahren, zum Beispiel auf die US-Bürgerrechtsaktivistinnen Rosa Parks oder Audre Lorde: "Rosa was a freedom fighter / And she taught us how to fight / Audre was a freedom fighter / And she taught us how to fight", heißt es etwa in "Blk Girl Soldier". Jamila Woods: „Ich habe in der Schule nicht viel über afroamerikanische Geschichte, über meine Geschichte, gelernt. Deswegen ist es mir so wichtig, diese Persönlichkeiten in meiner Kunst zu erwähnen – denn so können vielleicht auch andere Menschen von ihnen lernen.“ Das Interview mit Jamila Woods sowie viel Musik der Künstlerin aus Chicago, könnt Ihr heute um 18 Uhr in Ein Topf aus Gold hören. Mitglieder unseres Fördervereins Freunde von ByteFM können die Sendung ab dem 4. Oktober auch in unseren ByteFM Sendungsarchiv nachhören.

Vom Suchen und Finden der Selbstliebe: neues Video von Jamila Woods

Von ByteFM Redaktion
(17.10.2018)
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Vom Suchen und Finden der Selbstliebe: neues Video von Jamila Woods
Jamila Woods (Foto:Zoe Rain) „Giovanni“, das neue Musikvideo von Jamila Woods, beginnt mit einem wertvollen Hinweis: „If you really want something done and done well, do it yourself. Nobody else can do it for you.“ Diese weisen Worte werden von ihrer Großmutter vorgetragen. Ein Hinweis, den die R&B-K;ünstlerin aus Chicago sich zu Herzen genommen hat: „Giovanni“ markiert ihr Regie-Debüt. Es ist ein achtminütiger Kurzfilm geworden, teils kunstvolles Musikvideo, teils dokumentarisches Porträt verschiedener Generationen von afroamerikanischen Frauen. // 2016 veröffentlichte Jamila Woods ihr Debüt „HEAVN“ auf Jagjagwuar. Ob auf „Giovanni“ ein neues Album folgen soll, ist noch nicht bekannt. Am 3. Oktober 2017 war Woods zu Gast in der Sendung Ein Topf aus Gold, in der sie mit Diviam Hoffmann über Afro-Futurismus und Schwarze Utopien sprach. Mitglieder im Förderverein „Freunde von ByteFM“ können die Sendung in unserem Archiv nachhören.

„Good News“: Jamila Woods' emotionale Seite

Von ByteFM Redaktion
(24.09.2023)
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„Good News“: Jamila Woods' emotionale Seite
Jamila Woods zeigt sich auf ihrem dritten Album „Water Made Us“ von einer ungewohnt emotionalen Seite (Foto: Elizabeth De La Piedra) „Good News“ ist so etwas wie der Titelsong des kommenden dritten Albums der US-amerikanischen Dichterin, Songwriterin und Alternative-R&B-Sängerin Jamila Woods. Zwar könnte man einwenden, dass das Album „Water Made Us“ heißen wird, aber die titelgebenden Worte entstammen dem Refrain unseres Tracks des Tages: „The good news is we were happy once / The good news is water always runs back where it came from / The good news is water made us.“ „Für mich ist das Lied eine Lektion in Sachen Nachgiebigkeit“, erklärt Woods, „eine Lektion, die ich immer wieder vom Wasser lerne.“ Angelehnt ist dieses Wasserbild auch an ein Zitat der Schriftstellerin Toni Morrison: „Alles Wasser hat ein perfektes Gedächtnis und versucht immer, dorthin zurückzukehren, wo es war.“ // Das Album „Water Made Us“ von Jamila Woods erscheint am 13. Oktober 2023 auf dem Label Jagjaguwar. „Good News“ ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Jamila Woods – „Water Made Us“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(16.10.2023)
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Jamila Woods – „Water Made Us“ (Album der Woche)
Jamila Woods – „Water Made Us“ (Jagjaguwar) // „The good news is / We were happy once“, singt Jamila Woods in „Good News“, zum Ende ihres neuen Albums. „The good news is / Water always runs back / Where it came from.“ Morrison verglich in ihrer Rede die zyklische Natur des Wassers mit der Rolle von Autor*innen. Sie haben die Aufgabe, sich zu erinnern. Bereits begangene Täler wieder zu durchfließen und festzuhalten. Und genau das macht auch Jamila Woods auf ihrer dritten LP. Deren Titel: „Water Made Us“. // Es gibt da noch eine Rede einer großen US-Literaturgestalt über das Thema Wasser. Sie heißt „This Is Water“, stammt von David Foster Wallace und beginnt mit einer Parabel. Zwei Fische schwimmen an einem älteren vorbei. Letzterer begrüßt beide: „Na, wie ist das Wasser heute?“ Als er vorbeigezogen ist, fragt der eine den anderen: „Was zur Hölle ist Wasser?“ Ihm ging es um die Kunst des Denkens, des Hinterfragens und der Empathie. In „Water Made Us“ kombiniert Jamila Woods sowohl Foster Wallaces als auch Morrisons Wasser-Philosophien: Sie schwimmt durch bekannte Gewässer und reflektiert dabei nicht nur die Vergangenheit, sondern das ganze Konzept der Liebe.

„Sula“ - Jamila Woods legt neue Single vor

Von ByteFM Redaktion
(07.08.2020)
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„Sula“ - Jamila Woods legt neue Single vor
Jamila Woods (Foto: Zoe Rain) Die US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Dichterin Jamila Woods hat mit „Sula“ ihren ersten neuen Song seit 2019 herausgebracht. Ihre letzte Veröffentlichung „Legacy! Legacy!“, ein Tribut an afroamerikanische Künstler*innen, war im Mai 2019 Album der Woche bei ByteFM. Im Prinzip verfolgt der neue Song einen ganz ähnlichen Ansatz. Denn der Text von „Sula“ ist von einer Erzählung der US-amerikanischen Schriftstellerin Toni Morrison inspiriert. In dem minimalistisch-soulig gehaltenen Stück wird Woods nur von Justin Canavan auf der E-Gitarre begleitet. // Jamila Woods' Single „Sula“ ist bei Jagjaguwar erschienen. Hier könnt Ihr Euch das neue Stück anhören:

Jamila Woods kündigt neues Album „Water Made Us“ an

Von ByteFM Redaktion
(12.07.2023)
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Jamila Woods kündigt neues Album „Water Made Us“ an
Jamila Woods veröffentlicht im Herbst 2023 ihr neues Album (Foto: Elizabeth De La Piedra) Die US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Dichterin Jamila Woods hat ein neues Album mit dem Titel „Water Made Us“ angekündigt. Mit „Tiny Garden“ ist nun die erste Single daraus erschienen, eine Kollaboration mit der puerto-ricanisch-US-amerikanischen Sängerin Duendita. Zu dem Song gibt es außerdem ein neues Musikvideo, das Ihr Euch weiter unten anschauen könnt. Das Album wurde von McClenney und Jamila Woods co-produziert und featured neben Duendita auch Saba und Peter CottonTale. // Jamila Woods - „Water Made Us“ (Jagjaguwar)

Jamila Woods – „Eartha“

Von ByteFM Redaktion
(31.03.2019)
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Jamila Woods – „Eartha“
Jamila Woods // Ein große Bewunderin dieses „badass spirit“ der Eartha Kitt ist Jamila Woods, die der Entertainerin auf ihrem neuen Album „Legacy! Legacy!“ den Song „Eartha“ widmet. Woods wünscht sich darin selbst den Mut und die Schlagfertigkeit, die Kitt immer besessen hatte.

Jamila Woods kündigt neues Album „Legacy! Legacy!“ an

Von ByteFM Redaktion
(06.02.2019)
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Jamila Woods kündigt neues Album „Legacy! Legacy!“ an
Jamila Woods (Foto: Bradley Murray) Im Oktober des vergangenen Jahres veröffentlichte Jamila Woods das möglicherweise ambitionierteste Projekt ihrer Karriere: „Giovanni“, eine kunstvolle Mischung aus Musikvideo und dokumentarischem Kurzfilm, in dem die Neo-Soul-Künstlerin aus Chicago nicht nur den starken Frauen ihrer Familie und ihres Freundeskreises, sondern auch der titelgebenden Autorin Nikki Giovanni Tribut zollte. Nun hat Woods das dazugehörige Album angekündigt, auf dem sie weiteren afroamerikanischen Ikonen ein Denkmal setzen wird.

Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(06.05.2019)
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Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“ (Album der Woche)
Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“ (Jagjaguwar) In den in Chicago gelegenen Johnson Publishing Archives befindet sich eine der weltweit größten Sammlungen von Büchern afroamerikanischer AutorInnen. Genau hier hat Jamila Woods das Musikvideo zu ihrem Song „Zora“ gedreht. Die ebenfalls aus Chicago stammende Soul-Künstlerin schreitet mit der Aura einer Eroberin in die Bibliothek, doch ihre Mission ist eine ganz andere. Wenn sie zu singen beginnt, umgeben von all diesen Worten und deren Geschichte, geschieht das mit Respekt und Hochachtung. Sie ist keine Eroberin, sie ist eine Hüterin.

Alben des Jahres 2019

Von ByteFM Redaktion
(13.12.2019)
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Alben des Jahres 2019
Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“ // Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“. // Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“ // Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“ // 7. Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“

ByteFM Jahrescharts 2016

Von ByteFM Redaktion
(26.12.2016)
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ByteFM Jahrescharts 2016
4. Jamila Woods - HEAVN // 6. Jamila Woods - BLK Girl Soldier // Jamila Woods - HEAVN // Jamila Woods – HEAVN // Jamila Woods - HEAVN

Beat Repeat

Nubya Garcia / Tony Allen / Jamila Woods

(09.05.2020 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Nubya Garcia / Tony Allen / Jamila Woods
Heute mit Musik von Jamila Woods, Nubya Garcia, Tony Allen und den Gorillaz.

Die ByteFM Jahrescharts 2023

Von ByteFM Redaktion
(28.12.2023)
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Die ByteFM Jahrescharts 2023
20. Jamila Woods – „Water Made Us“ Die Musik von Jamila Woods war schon immer von Zitaten durchzogen. Bestes Beispiel ist ihr 2019er Album „Legacy! Legacy!“, auf dem sich die R&B-Musikerin aus Chicago vor Schwarzen Künstler*innen wie Eartha Kitt, James Baldwin oder Octavia Butler verneigte. Statt dem afroamerikanischen Kanon weiter zu huldigen, wendet Woods sich auf ihrem aktuellen Album „Water Made Us“ nach innen. Die LP ist eine Reflektion über eine Länge von 17 Songs. So führt sie uns durch eine vergangene Beziehung, von der ersten Euphorie über die komplizierteren Mitten bis zum Ende. Ist die fiebrige Anfangseuphorie noch in sanfte R&B-Instrumentals gekleidet, werden die ersten Meinungsverschiedenheiten in stolpernde Autotune-Trap-Exkursionen überführt, bis sie in einen Synth-Pop-Beziehungsstreit münden. Jamila Woods schwimmt auf „Water Made Us“ durch uns bekannte Gewässer und reflektiert dabei nicht nur die Vergangenheit, sondern das ganze Konzept der Liebe.

Neue Single „Tides“ von Bonobo feat. Jamila Woods

Von ByteFM Redaktion
(27.10.2021)
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Neue Single „Tides“ von Bonobo feat. Jamila Woods
Für seine neue Single „Tides“ hat sich der britische Produzent Simon Green alias Bonobo eine R&B-Sängerin als Feature-Gast in die Gesangskabine gebeten. Als Green Anfang des Monats mit dem instrumentalen Track „Rosewood“ ein neues Album ankündigte, veröffentlichte er auch schon die Tracklist. Auf ihr finden sich einige der coolsten Namen aus R&B, HipHop und Pop als Gastkünstler*innen. Dabei ist unter anderem Kadhja Bonet, die seit der Veröffentlichung ihrer ersten Single nach zweijähriger Pause Bonobos Labelkollegin bei Ninja Tune ist. Auf dem zweiten Vorabsong aus seinem Anfang kommenden Jahres erscheinenden Album „Fragments“ hören wir die Stimme von Jamila Woods. // Das Album „Fragments“ von Bonobo erscheint am 14. Januar 2022 auf dem Label Ninja Tune. Die Vorabsingle „Tides“ mit der Sängerin Jamila Woods ist heute unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:

Die Alchemie der Liebe: Mykki Blanco mit „Love Me“ (feat. Jamila Woods & Jay Cue)

Von ByteFM Redaktion
(04.05.2021)
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Die Alchemie der Liebe: Mykki Blanco mit „Love Me“ (feat. Jamila Woods & Jay Cue)
Mit „Love Me” hat die kalifornische Transgender-Künstlerin Mykki Blanco einen Track über die Liebe im Allgemeinen und Speziellen veröffentlicht. Er featured ihren Bruder Jay Cue und die Sängerin Jamila Woods. Von Woods' Arbeit fühlte Blanco sich schon lange angezogen: „Ihre beruhigende, seelenvolle und folkloristische Stimme erinnert an große Künstlerinnen wie Janis Ian oder Joni Mitchell. Ich fühlte mich sehr zu Jamilas Neigung hingezogen, poetische Songs mit starker Lyrik zu erschaffen.” Und auch auf inhaltlicher Ebene, mit Themen wie Selbstliebe, Black Pride, Macht und Verwundbarkeit, gab es eine große Schnittmenge. Also schickte Mykki den Instrumentaltrack und den Text an Jamila. „Sie hat sich meine Worte vollkommen zu eigen gemacht. Ihr sanfter, verschleierter und mystischer Vibe legten die Grundlage für das, was aus „Love Me“ wurde. Mein Bruder Jaycue schrieb seinen Teil des Songs selbst und hat sich mit Herz und Seele eingebracht.”

ByteFM Magazin

Jamila Woods, Perera Elsewhere, Allah-Las und Nick Cave & The Bad Seeds

(07.10.2019 / 10:00 Uhr)
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Jamila Woods Musik erzählt vom Kampfgeist schwarzer Frauen und stellt diejenigen in den Vordergrund, die sonst oft untergehen. Anlässlich ihres 30. Geburtstags schauen wir auf ihren Werdegang als Musikerin und Poetin.

Songs des Jahres 2023

Von ByteFM Redaktion
(13.12.2023)
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Songs des Jahres 2023
Jamila Woods – „Boomerang“ // Jamila Woods – „Tiny Garden“ // Jamila Woods – „Boomerang“

Gabriel Garzón-Montano im Armando-Young-Remix

Von ByteFM Redaktion
(17.02.2021)
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Gabriel Garzón-Montano im Armando-Young-Remix
Mit einem Feature-Beitrag von Jamila Woods hat Gabriel Garzón-Montano sein Stück „Someone“ im Armando-Young-Remix noch einmal neu veröffentlicht. Vielen Künstler*innen ist ihre eigene Stimme heilig und der US-amerikanische Sänger und Musiker hat freilich eine sehr schöne solche. Aber die haben wir ja schon im Original des Tracks gehört. Wobei sie dort vermutlich auch schon gehörig durch den Wolf gedreht war. Denn besonders zimperlich ist der Künstler aus New York nicht, wenn es an die Stimmverfremdung geht. Aber im neuen Armando-Young-Remix von „Someone“ ist wenig vom sonoren Timbre des Originals übrig. Überhaupt ist unser Track des Tages hörbar beschleunigt. Was mal ein gemächlicher Slow-Jam war, ist jetzt ein von Latin-Pop beeinflusster Tanztrack. Wenn man denn so langsam tanzen kann. Denn während die Stimme hochgepitcht daherkommt, hört man Beats wie in diesem Remix normalerweise deutlich schneller. Im gewohnten Tempo und Timbre hingegen hören wir das neue Gesangs-Feature von Jamila Woods. Die US-amerikanische R&B-Sängerin hatte zuletzt im vergangenen Jahr mit der Single „Sula“ von sich reden gemacht. Außerdem war ihr Album „Legacy! Legacy!“ im Mai 2019 ByteFM Album der Woche. Das Stück „Someone“ von Gabriel Garzón-Montano ist ursprünglich auf dem 2020er Album „Agüita“ bei Jagjaguwar erschienen. Im neuen Armando-Young-Remix feat. Jamila Woods ist der Song heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

taz.mixtape

Jamila Woods, FKA Twigs, Erobique u. a.

(31.05.2019 / 17:00 Uhr)
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„My ancestors watch me.“ Mit „Legacy! Legacy!“ würdigt Jamila Woods das Vermächtnis, das ihr von (afro)amerikanischen KünstlerInnen in die Wiege gelegt wurde. Diviam Hoffmann hat die Chicagoer R&B-Musikerin getroffen.

taz.mixtape

Jamila Woods, Ost-Untergrund, Nannini, Felt, Isolation Berlin, Sakamoto

(02.03.2018 / 17:00 Uhr)
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Rendezvous im All. Diviam Hoffmann erlebt ein tolles Konzert der afroamerikanischen Musikerin Jamila Woods. Aktivismus, Umdeutung der Geschichte, Afrofuturismus, feministisches Weltbild, funky Drummer.

ByteFM Magazin

Cream, Angel Olsen & Jamila Woods

(07.10.2019 / 15:00 Uhr)
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Außerdem wurde Jamila Woods 30 Jahre alt, es gibt einige Konzertankündigungen und Musik aus unserem ByteFM Album der Woche: „All Mirrors“ von Angel Olsen.

ByteFM Magazin

The Cure, Jamila Woods und Shonen Knife

(08.05.2019 / 19:00 Uhr)
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Heute u.a. mit einem Jubiläum: das Debütalbum "Three Imaginary Boys" von The Cure ist heute vor 40 Jahren erschienen. Außerdem hört Ihr wieder Musik aus unserem Album der Woche "Legacy!" von Jamila Woods.

Ein Topf aus Gold

Jamila Woods

(03.10.2017 / 18:00 Uhr)
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Ein Topf aus Gold - Jamila Woods
Jamila Woods erzählt mit ihrem Debütmixtape "Heavn" über Schwarze Gegenwart in den USA und schafft gleichzeitig Raum für Utopien, jenseits von Segregation und Gewalt.

taz.mixtape

Coup, Frank Ocean, Ron Morelli, Jamila Woods, Rio Reiser, Veronica Vasicka

(26.08.2016 / 17:00 Uhr)
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Der afroamerikanische Kreidekreis. Jens Uthoff feiert „HEAVN“, das tolle Debütalbum der Chicagoer Soulsängerin Jamila Woods: Sie schreibt Hymnen für #BlackGirlMagic, den Hashtag für schwarze, weibliche Kultur.

Was ist Musik

Die Erbschaften der Jamila Woods

(13.05.2019 / 21:00 Uhr)
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Die Songs tragen Titel wie Betty, Eartha, Frida, Octavia oder Zora, aber auch Miles, Basquiat, Muddy oder Sun Ra. Frei von jeder Einflussangst legt Jamila Woods ihre Karten auf den Tisch: Diese Leute sind mir wichtig, diese Künstlerinnen haben mich beeinflußt, diese Musiker haben mich geprägt. Bei so einem Setting stellt sich die Mannschaft von selbst. Bzw. die Frauschaft.

taz.mixtape

Robert Forster, JazzFest, Saint Etienne, Pudel, Jamila Woods, Bill Drummond

(10.11.2017 / 17:00 Uhr)
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Halt dich an deiner Liebe fest. Lars Fleischmann besucht das einzige Deutschland-Konzert der US-R&B-Sängerin Jamila Woods. Poesie, Empowerment, Intimität und klare Reflexion der politischen Situation.

ByteFM Magazin

Spandau Ballet, Jamila Woods, DICE Festival

(16.10.2019 / 15:00 Uhr)
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Akua Naru widmet einen Track der US-amerikanischen Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Toni Morrison. Die von Morrison inspirierte Jamila Woods hat mit "LEGACY! LEGACY!" ein Album vorgelegt, auf dem sie jeden Track einem anderen Schwarzen Künstler oder einer Schwarzen Künstlerin widmet, z. B. Jean-Michel Basquiat. Dessen Vermächtnis schenkt nun wiederum Little Simz eine Zeile in ihrem Track "Flowers", in dem sie den Klub 27 besingt, also all jene Künstler*innen, die mit 27 Jahren gestorben sind. Der Klub 27 wurde mit dem Tod Kurt Cobains 1994 endgültig zum Mythos - was uns zu Neil Young führt, dem Godfather of Grunge.

taz.mixtape

Girls in Airports, Fats Domino, Distillery, Jamila Woods uvm

(27.10.2017 / 17:00 Uhr)
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„Wie können wir ein Gefühl des Himmels inmitten von Gewalt erzeugen?“ Diviam Hoffmann spricht mit der Chicagoer R&B-Erneuerin Jamila Woods über schwarze Geschichte, Science Fiction und das Phänomen Afrofuturismus.

Ein Topf aus Gold

The R'n'B Issue

(13.08.2016 / 17:00 Uhr)
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Auch die Moderatorin dieser Sendung konnte sich mit dem R'n'B-Output der letzten Jahre wirklich nicht anfreunden. Bis heute: Denn Jamila Woods hat ihr wunderbares Debütalbum "Heavn" vorgelegt. Ähnlich toll: Noname, die auch auf dem Album von Jamila Woods zu hören ist.

Die ByteFM Jahrescharts 2019

Von ByteFM Redaktion
(27.12.2019)
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Die ByteFM Jahrescharts 2019
6. Jamila Woods – „Legacy! Legacy!“ // Mit jedem Stück auf dem Album setzt Jamila Woods HeldInnen der afroamerikanischen Geschichte Denkmäler. Inhaltlich und auch in der Namensgebung der Stücke kommt das Wirken von KünstlerInnen und AktivistInnen zur Sprache, deren Wirken bis heute bedeutsam ist. Zu oft wurden AfroamerikanerInnen von der Geschichtsschreibung ignoriert. Woods geht noch einen Schritt weiter und archiviert ihre Erinnerung nicht nur, sondern hält sie mit famosen Popsongs im Diskurs der Gegenwart.