Joni Mitchell

Joni Mitchell Bild: Joni Mitchell auf dem Cover ihres Albums „For The Roses“

Joni Mitchell (* 7. November 1943 in Fort Macleod, Kanada als Roberta Joan Anderson) ist eine kanadische Folk-Musikerin und Malerin, die zu den einflussreichsten Singer-Songwriter*innen der 70er-Jahre zählt. Ihr Debütalbum „Song To A Seagull“ erschien 1968.

Mitchell begann ihre Karriere als Sängerin in Nachtclubs, beeinflusst von linken Liedermachern wie Peter Seeger und Jazz-Sänger*innen wie Lambert, Hendricks & Ross. 1965 zog sie in die USA, wo sie mit ihrer variationsreichen Gesangsstimme, ihrer ungewöhnlichen Art, Gitarre zu spielen und ihrem allgemeinen Talent für Songwriting schnell Aufmerksamkeit auf sich zog. Eine wichtige Rolle in ihrer Karriere spielte David Crosby (The Byrds; Crosby, Stills & Nash), der sie nach Los Angeles mitnahm, wo Mitchell ihr erstes Album aufnahm. Von da an ging es für die junge Musikerin steil bergauf: Ihren ersten Grammy (von insgesamt neun) gewann sie bereits für ihr zweites Album „Clouds“. Ihr viertes Album „Blue“ aus dem Jahr 1971 wird häufig als ihr bestes Werk gewertet. Joni Mitchell wird unter anderem aufgrund ihrer Lyrics, in denen sie sich mit Umweltzerstörung und anderen sozialen Themen befasst, häufig mit der Gegenkultur der 60er in Verbindung gebracht, wehrt sich jedoch gegen diese Zuschreibung und bezeichnete die Bewegung als „befreite, verwöhnte, selbstbezogene Generation“.

Nach der Veröffentlichung einiger minder erfolgreicher Rock-beeinflusster Alben in den 1980er-Jahren feierte Joni Mitchell „Turbulent Indigo“ im Jahr 1994 ihr Comeback. In den letzten Jahren widmete sie sich, unter anderem aufgrund ihres schlechten gesundheitlichen Zustands, vor allem der Malerei.

 



Joni Mitchell im Programm von ByteFM:

Joni Mitchell in fünf Songs

(07.11.2018)
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Joni Mitchell auf dem Cover des Albums „Hejira“ aus dem Jahr 1976 Joni Mitchell war neun Jahre alt, als ein Polio-Virus für einen langen Zeitraum ihre Muskeln lähmte. Eine Krankheit, die tiefe Spuren im Leben der Kanadierin hinterließ – aber auch auf unerwartete Art und Weise ihre Kreativität befruchtete. // Wobei „Songwriting“ ihr Talent fast schon kleinhält: Mitchell komponierte, verwebte uralte Techniken wie Quart-Harmonik mit dem Coffeehouse-Folk der 60er-Jahre, kombinierte abstrakten Free-Jazz mit New-Wave. Am 7. November 2018 wird Joni Mitchell 75 Jahre alt. Wir haben die vielseitige Künstlerin in fünf Songs porträtiert. „Chelsea Morning“ (1969) Bevor Mitchell Ende der 60er-Jahre der Durchbruch gelang, schlug sie sich über viele Jahre als erfolglose Folk-Musikerin in Toronto durch. // Mitchell benutzt nur ihre perkussiv angeschlagene Gitarre und ihre Stimme, kein kitischiges Beiwerk – und erreicht dabei einen viel umwerfenderen Sound. „Little Green“ (1971) Zwischen 1969 bis 1974 war Joni Mitchell unaufhaltbar. Jedes Album, von „Clouds“ bis „Court And Spark“, ein Klassiker, zu viele großartige Songs, um sie alle zu nennen. // „When the bandstands had a thousand ways / Of refusing a black man admission / Black musicians, in those days they put him in an underdog position“, singt sie, während Pastorius‘ Bass bedrohlich wummert und Hancocks E-Piano seine Kreise zieht. „Sex Kills“ (1994) Joni Mitchell war und ist kein Mensch, der die eigene Meinung unausgesprochen lässt. In einem Interview verurteilte sie die Hippie-Utopien der 60er-Jahre als oberflächliche Macho-Bewegung, die freie Liebe als fadenscheiniges Motiv dafür benutzte, mit möglichst vielen Frauen zu schlafen – um dann im gleichen Atemzug die Feminismus-Bewegung als „einen Haufen Amazonen“ abzutun. 1985 kritisierte sie in ihrem Song „Tax Free“ Fernseh- und Radioprediger – unter scharfer Kritik von der konservativen US-amerikanischen Rechten. 1994 veröffentlichte sie nach einigen New-Wave-Experimenten in den 80er-Jahren mit „Turbulent Indigo“ wieder ein Album, das an ihre 70er-Hochphase anknüpfte – um damit einen ihrer politischsten Songs rauszuhauen.

Joni Mitchell – „Goodbye Pork Pie Hat“

(05.01.2019)
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Joni Mitchell und Charles Mingus (Foto: Asylum Records / Tom Marcello Webster, New York, USA [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons) Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. // Charles Mingus schrieb „Goodbye Pork Pie Hat“ 1959 als Elegie auf den im selben Jahr verstorbenen Saxofonisten Lester Young, dessen Markenzeichen der titelgebende Porkpie-Hut war (eine flache Version eines Fedoras). 20 Jahre später arbeitete der ungemein einflussreiche Kontrabassist und Komponist Mingus zusammen mit der Folk-Künstlerin Joni Mitchell an einem Album. Die Platte sollte nie fertig gestellt werden – am 5. Januar 1979 starb Mingus an der Nervenkrankheit ALS.

Geburtstag von Joni Mitchell

(07.11.2013)
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Foto: Joni Mitchell | Copyright: Warner Music Group Joni Mitchell ist eine herausragende Musikerin und Künstlerin. Sie kann auf eine über 50-jährige Karriere zurückblicken. Begonnen hat sie mit Folksongs. // Mit den Jahren hat sich die Musikerin zu anderen Stilrichtgungen bewegt, zum Beispiel zum Jazz. Mit Herbie Hancock und Charles Mingus stand sie bereits im Studio. Joni Mitchell hat Generationen von Musikerinnen und Musikern beeinflusst, darunter Kim Gordon, Tori Amos und Madonna. // In den 70ern feierte die Musikerin ihre größten Erfolge. Ihr Sound wurde vielschichtiger und elektrischer, rockiger. Alle sieben Alben, die Joni Mitchell in der Dekade veröffentlichte, erhielten in den USA Goldstatus. Der Jazzmusiker Charles Mingus kontaktierte sie, nachdem er "Don Juan's Reckless Daughter" gehört hatte, auf dem Mitchell Elemente aus Funk und Fusion Jazz einfließen liess. // Als sich in den 80er Jahren die Möglichkeitsfelder im Bereich elektronischer Musik immer mehr ausdehnten, experimentierte auch Joni Mitchell damit und brachte Synthesizer, Drumcomputer und Sequenzer in ihr Studio. Das war eine Wendung, die man nicht von ihr erwartet hätte. // Sie will ihre Kraft und ihre Zeit lieber für politische und Umweltzwecke einsetzen. Heute wird Joni Mitchell 70 Jahre alt. ByteFM gratuliert! Mehr zu der Musikerin, ihrem Leben und Schaffen, gibt es heute Abend ab 23 Uhr in der Sendung Kramladen mit Volker Rebell zu hören.

Kramladen

Geburtstag von Joni Mitchell

(07.11.2013 / 23 Uhr)
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Auch in der jüngeren Generation berufen sich erstaunlich viele Sängerinnen und Songschreiberinnen auf Joni die Große, um nur Laura Marling, Agnes Obel oder Lucy Rose zu nennen. Joni Mitchell ist fraglos die wichtigste Singersongwriterin der populären Musik. Alle 20 Alben, die bis 2002 von ihr erschienen sind, tragen ihre unverwechselbare Handschrift und gehören in der überwiegenden Zahl zu den Referenzwerken der Songschreiber-Zunft. // Was kaum noch für möglich gehalten wurde – weil sie noch 2006 bestätigte, ihr Rückzug aus dem Musikbusiness sei endgültig – war dann doch noch geschehen: Joni Mitchell veröffentlichte im September 2007 ein weiteres, ihr bis dato letztes Album unter dem Titel „Shine". // „Wenn ich in den Himmel komme und dort ist es nicht so schön wie hier, dann springe ich von meiner Wolke und komme sofort wieder zurück in dieses himmlische Paradies“, dies lässt Joni Mitchell ihren Nachbarn sagen im Text ihres Songs „This Place“, einem rhythmisch komplexen, aber in der musikalischen Ausstrahlung entspannten, fast heiteren Folksong mit countryesker Pedal Steel Guitar und elegischem Sopransaxophon. // „Wenn ich in den Himmel komme und dort ist es nicht so schön wie hier, dann springe ich von meiner Wolke und komme sofort wieder zurück in dieses himmlische Paradies“, dies lässt Joni Mitchell ihren Nachbarn sagen im Text ihres Songs „This Place“, einem rhythmisch komplexen, aber in der musikalischen Ausstrahlung entspannten, fast heiteren Folksong mit countryesker Pedal Steel Guitar und elegischem Sopransaxophon. Joni Mitchell singt hier auf ihre unvergleichliche Art einen lyrischen Prosatext über ein schönes Fleckchen Erde, wo sie sich heimisch fühlt. // Dass dieses unerwartete Album überhaupt zustande kam, liegt an einem kanadischen Ballett-Projekt, für das Joni Mitchell eigene Songs aus ihrem reichhaltigen Repertoire zusammenstellen sollte. Statt alte Songs auszuwählen, schrieb sie kurzerhand neue für das Ballett.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: Julia Shapiro, Joni MItchell & Tinariwen

(16.06.2019 / 15 Uhr)
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Juni 2004, vor fünfzehn Jahren. 40 Jahre her ist die Veröffentlichung eines Albums, das nicht Klassik und Pop verschränkt, sondern Jazz und Pop: „Mingus“, die 10. Studioplatte von Joni Mitchell, benannt nach ihrem Kollaborateur darauf: Charles Mingus. Außerdem hört Ihr im ByteFM Magazin Wochenrückblick Musik von unserem aktuellen Album der Woche "Perfect Version" von Julia Shapiro.

ByteFM Magazin

Judy Collins, Joni Mitchell, Ray Parker Jr.

(01.05.2019 / 15 Uhr)
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Judy Collins und Joni Mitchell sind bis heute zwei der prägendsten Folkmusikerinnen Nordamerikas. Doch während Judy Collins ihre Stimme pflegte und bis heute ihren Klang beibehalten hat, ist Joni Mitchell nicht so sorgsam mit ihrer Stimme umgegangen.

ByteFM Magazin

Joni Mitchell & Charles Mingus und Alan Civic

(13.06.2019 / 10 Uhr)
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Heute wäre der britische Hornist, der sonst eher in klassischen Orchestern Musik machte, 90 geworden. 40 Jahre her ist die Veröffentlichung eines Albums, das nicht Klassik und Pop verschränkt, sondern Jazz und Pop: „Mingus“, die 10. Studioplatte von Joni Mitchell, benannt nach ihrem Kollaborateur darauf: Charles Mingus. Außerdem hört Ihr im ByteFM Magazin Musik von unserem aktuellen Album der Woche von Julia Shapiro und wir haben einige neue Songs dabei, etwa von Sir Was.

24.04.: Pop auf dem Biohof

(24.04.2010)
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“Bob is not authentic at all. He's a plagiarist, and his name and voice are fake”, behauptet Joni Mitchell im Interview mit der Los Angeles Times über Bob Dylan. “We are like night and day, he and I“, gibt sie weiter zu Protokoll. // So eine Aussage hätte der Interviewer nicht erwarten können, schließlich machte er nur auf die Namensänderungen von Bob Dylan und Joni Mitchell aufmerksam. Bob Dylan wurde als Bobby Zimmerman geboren, Mitchell als Roberta Joan Anderson. Ein bisschen wetterte Mitchell noch gegen Grace Slick und Janis Joplin, nur für Jimi Hendrix fand sie warme Worte.

Zum 70. Geburtstag von Robbie Robertson

(05.07.2013)
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"The Weight" wurde schließlich der bekannteste Song von The Band. Mit dem Abschiedskonzert "The Last Waltz", bei dem unter anderem Bob Dylan, Joni Mitchell, Muddy Waters, Van Morrisson, The Staple Singers, Neil Young, Dr. John sowie Emmylou Harris zu Gast waren, und dem gleichnamigen Dokumentarfilm von Martin Scorsese setzte Robbie Robertson sich und The Band 1976 ein Denkmal.

"Bells" von Laura Jansen exklusiv als Online-Stream

(26.05.2011)
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Das Klavier bezeichnet sie als die Konstante in ihrem Leben und nennt sowohl klassische Musik, Joni Mitchell als auch Queen als musikalische Einflüsse. In Holland hat das Album bereits Platin-Status erreicht, und zuletzt begleitete sie William Fitzsimmons als Support auf Tour.

Judee Sill – „Jesus Was A Cross Maker“

(07.10.2019)
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Eine Begegnung mit Graham Nash und David Crosby brachte sie an den Manager David Geffen, der auch Joni Mitchell und Carole King unter Vertrag hatte. Auf Geffens neu gegründetem Label Asylum Records veröffentlichte Sill 1971 und 1973 zwei von der Kritik gefeierte Alben.

Demos 4 Females: Unveröffentliche Songs von Prince bei Sounds Outta Range

(26.07.2017)
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Einige wurden große Hits: "The Glamorous Life" machte Sheila E. 1984 berühmt, "Love...Thy Will B Done" war in den frühen 90ern einer der zwei einzigen Hits für Martika, "Manic Monday" wurde zu einem der bekanntesten Songs für The Bangles. Andere Nummern, die Prince zum Beispiel für Joni Mitchell oder Madonna schrieb, wurden von den betreffenden Künstlerinnen abgelehnt und nie veröffentlicht.

Neue Platten: Samantha Crain - „Under Branch & Thorn & Tree“

(15.07.2015)
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An die Heldinnen und Helden der 28-jährigen Musikerin wie Crosby, Stills, Nash & Young und Joni Mitchell, aber auch jüngere Einflüsse wie Aimee Mann und Jason Molina. Wie schon beim Vorgänger "Kid Face" ließ Crain ihren Kollegen John Vanderslice bei "Under Branch & Thorn & Tree" an die Regler.

Lärm der Woche: Von klagende Erben, politischen Aktivisten und Joni Mitchells 70.

(07.11.2013)
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Ob Jemand auf ihrem Geburtstag eine Ansprache hielt, ist nicht überliefert. Denkbar wäre es jedoch schon: Joni Mitchell wurde diese Woche 70 Jahre alt. Wir gratulieren ganz herzlich! Ausserdem im Lärm der Woche:  Pussy Riot, Mercury Prize-Gewinner James Blake und  der polnische Produzent Mooryc.

Andy Shauf – „Things I Do“

(25.10.2019)
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Aber mit luftigem Bläserarrangement, das den Song nicht überfrachtet, sondern auflockert. Andy Shauf ist heute so kalifornisch wie seine Landsleute Neil Young und Joni Mitchell. Das Album „The Neon Skyline“ von Andy Shauf erscheint am 24. Januar 2020 auf dem Label Anti.

The Damned – „New Rose“

(29.05.2019)
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Mai 2019, um 18 Uhr in ihrer Sendung Ground Control Blumen sprechen – mit floralen Audiobeiträgen von 1965 bis 2019. Mit dabei sind unter anderem Patti Smith, Joni Mitchell, Liz Phair – und natürlich auch The Damned. „New Rose“ ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Hejira - „Ribs“ (Songpremiere)

(24.10.2018)
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Hejira „Hejira“ ist nicht nur der Name des achten Studioalbums von Joni Mitchell, sondern auch eine Abwandlung auf das arabische Wort für „Reise oder Flucht zu einem wünschenswerten Ort“. Es ist ebenfalls der Name eines Neo-Soul-Trios aus London.

Janet Jackson - „Got Til It's Gone“

(07.11.2018)
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Während Michael Jackson mit „Dangerous“ und den folgenden Skandalen seinen eigenen Legenden-Status zu zerstören drohte, lieferte Janet Jackson mit ihrem Album „The Velvet Rope“ ein genauso introspektives wie gesellschaftskritisches Meisterwerk ab. Allen voran: Die Leadsingle, durch deren Refrain die gesamplete Stimme von Joni Mitchell geistert. Mitchell wird heute 75 Jahre alt – und „Got Til It‘s Gone“ ist unser Track des Tages.

ByteFM Container: Prince-Experte Norman Müller über „Piano & A Microphone 1983"

(28.09.2018)
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Prince, zum Zeitpunkt der Session in der Übergangsphase vom Star zu Weltstar, ist in Top-Form und gut gelaunt. Den späteren Über-Hit „Purple Rain“ spielt er nur kurz an, genau wie das Joni-Mitchell-Cover „A Case Of You“. Längere Stücke wie die spätere B-Seite „17 Days“ und das unveröffentlicht gebliebene „Cold Coffee And Cocaine“ haben eher Jam-Charakter und demonstrieren Prince‘ unbändige Spielfreude.

Nick Drake – „Five Leaves Left“ (Album der Woche)

(16.12.2019)
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Als Schüler begann er, Gitarre zu spielen, inspiriert von Folk-KünstlerInnen wie Bob Dylan und Joni Mitchell. Während seines Studiums trat er dann in Londoner Kneipen auf – und wurde vom Fairport-Convention-Bassisten Ashley Hutchings entdeckt. 1969 – vor 50 Jahren – veröffentlichte er „Five Leaves Left“.

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