Joni Mitchell

Joni Mitchell Joni Mitchell auf dem Cover ihres Albums „For The Roses“

Joni Mitchell (* 7. November 1943 in Fort Macleod, Kanada als Roberta Joan Anderson) ist eine kanadische Folk-Musikerin und Malerin, die zu den einflussreichsten Singer-Songwriter*innen der 70er-Jahre zählt. Ihr Debütalbum „Song To A Seagull“ erschien 1968.

Mitchell begann ihre Karriere als Sängerin in Nachtclubs, beeinflusst von linken Liedermachern wie Peter Seeger und Jazz-Sänger*innen wie Lambert, Hendricks & Ross. 1965 zog sie in die USA, wo sie mit ihrer variationsreichen Gesangsstimme, ihrer ungewöhnlichen Art, Gitarre zu spielen und ihrem allgemeinen Talent für Songwriting schnell Aufmerksamkeit auf sich zog. Eine wichtige Rolle in ihrer Karriere spielte David Crosby (The Byrds; Crosby, Stills & Nash), der sie nach Los Angeles mitnahm, wo Mitchell ihr erstes Album aufnahm. Von da an ging es für die junge Musikerin steil bergauf: Ihren ersten Grammy (von insgesamt neun) gewann sie bereits für ihr zweites Album „Clouds“. Ihr viertes Album „Blue“ aus dem Jahr 1971 wird häufig als ihr bestes Werk gewertet. Joni Mitchell wird unter anderem aufgrund ihrer Lyrics, in denen sie sich mit Umweltzerstörung und anderen sozialen Themen befasst, häufig mit der Gegenkultur der 60er in Verbindung gebracht, wehrt sich jedoch gegen diese Zuschreibung und bezeichnete die Bewegung als „befreite, verwöhnte, selbstbezogene Generation“.

Nach der Veröffentlichung einiger minder erfolgreicher Rock-beeinflusster Alben in den 1980er-Jahren feierte Joni Mitchell „Turbulent Indigo“ im Jahr 1994 ihr Comeback. In den letzten Jahren widmete sie sich, unter anderem aufgrund ihres schlechten gesundheitlichen Zustands, vor allem der Malerei.

 



Joni Mitchell im Programm von ByteFM:

Zum 70. Geburtstag von Joni Mitchell

(07.11.2013)
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Foto: Joni Mitchell | Copyright: Warner Music Group Joni Mitchell ist eine herausragende Musikerin und Künstlerin. Sie kann auf eine über 50-jährige Karriere zurückblicken. Begonnen hat sie mit Folksongs. // Mit den Jahren hat sich die Musikerin zu anderen Stilrichtgungen bewegt, zum Beispiel zum Jazz. Mit Herbie Hancock und Charles Mingus stand sie bereits im Studio. Joni Mitchell hat Generationen von Musikerinnen und Musikern beeinflusst, darunter Kim Gordon, Tori Amos und Madonna. // In den 70ern feierte die Musikerin ihre größten Erfolge. Ihr Sound wurde vielschichtiger und elektrischer, rockiger. Alle sieben Alben, die Joni Mitchell in der Dekade veröffentlichte, erhielten in den USA Goldstatus. Der Jazzmusiker Charles Mingus kontaktierte sie, nachdem er "Don Juan's Reckless Daughter" gehört hatte, auf dem Mitchell Elemente aus Funk und Fusion Jazz einfließen liess. // Als sich in den 80er Jahren die Möglichkeitsfelder im Bereich elektronischer Musik immer mehr ausdehnten, experimentierte auch Joni Mitchell damit und brachte Synthesizer, Drumcomputer und Sequenzer in ihr Studio. Das war eine Wendung, die man nicht von ihr erwartet hätte. // Sie will ihre Kraft und ihre Zeit lieber für politische und Umweltzwecke einsetzen. Heute wird Joni Mitchell 70 Jahre alt. ByteFM gratuliert! Mehr zu der Musikerin, ihrem Leben und Schaffen, gibt es heute Abend ab 23 Uhr in der Sendung Kramladen mit Volker Rebell zu hören.

Joni Mitchell in fünf Songs

(07.11.2018)
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Joni Mitchell in fünf Songs
Joni Mitchell auf dem Cover des Albums „Hejira“ aus dem Jahr 1976 Joni Mitchell war neun Jahre alt, als ein Polio-Virus für einen langen Zeitraum ihre Muskeln lähmte. Eine Krankheit, die tiefe Spuren im Leben der Kanadierin hinterließ – aber auch auf unerwartete Art und Weise ihre Kreativität befruchtete. // Wobei „Songwriting“ ihr Talent fast schon kleinhält: Mitchell komponierte, verwebte uralte Techniken wie Quart-Harmonik mit dem Coffeehouse-Folk der 60er-Jahre, kombinierte abstrakten Free-Jazz mit New-Wave. Am 7. November 2018 wird Joni Mitchell 75 Jahre alt. Wir haben die vielseitige Künstlerin in fünf Songs porträtiert. „Chelsea Morning“ (1969) Bevor Mitchell Ende der 60er-Jahre der Durchbruch gelang, schlug sie sich über viele Jahre als erfolglose Folk-Musikerin in Toronto durch. // Mitchell benutzt nur ihre perkussiv angeschlagene Gitarre und ihre Stimme, kein kitischiges Beiwerk – und erreicht dabei einen viel umwerfenderen Sound. „Little Green“ (1971) Zwischen 1969 bis 1974 war Joni Mitchell unaufhaltbar. Jedes Album, von „Clouds“ bis „Court And Spark“, ein Klassiker, zu viele großartige Songs, um sie alle zu nennen. // „When the bandstands had a thousand ways / Of refusing a black man admission / Black musicians, in those days they put him in an underdog position“, singt sie, während Pastorius‘ Bass bedrohlich wummert und Hancocks E-Piano seine Kreise zieht. „Sex Kills“ (1994) Joni Mitchell war und ist kein Mensch, der die eigene Meinung unausgesprochen lässt. In einem Interview verurteilte sie die Hippie-Utopien der 60er-Jahre als oberflächliche Macho-Bewegung, die freie Liebe als fadenscheiniges Motiv dafür benutzte, mit möglichst vielen Frauen zu schlafen – um dann im gleichen Atemzug die Feminismus-Bewegung als „einen Haufen Amazonen“ abzutun. 1985 kritisierte sie in ihrem Song „Tax Free“ Fernseh- und Radioprediger – unter scharfer Kritik von der konservativen US-amerikanischen Rechten. 1994 veröffentlichte sie nach einigen New-Wave-Experimenten in den 80er-Jahren mit „Turbulent Indigo“ wieder ein Album, das an ihre 70er-Hochphase anknüpfte – um damit einen ihrer politischsten Songs rauszuhauen.

Joni Mitchell veröffentlicht Aufnahmen aus ihrem Archiv

(11.09.2020)
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Joni Mitchell veröffentlicht Aufnahmen aus ihrem Archiv
Joni Mitchell Joni Mitchell hat eine ganze Reihe von Boxset-Veröffentlichungen mit Archivaufnahmen angekündigt. Die erste davon heißt „Joni Mitchell Archives Vol. 1: The Early Years (1963 – 1967)“, und deckt damit die Zeitspanne vor dem Debüt „Song To A Seagull“ (1968) und der mehr als fünf Dekaden umspannenden Karriere der kanadischen Singer-Songwriterin ab. // Und ich erkenne nun … ich war eine Folksängerin!“ Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Introducing The Joni Mitchell Archives. Vol. 1: The Early Years (1963 – 1967) debuts 10/30. Pre-order now and listen to Joni's first known recording “House of the Rising Sun” at the link in bio. // With 6 hours of unreleased, never-before-heard and extremely rare recordings from Joni’s unmined archives, the new series is crafted entirely with Joni’s insight and creative input and are accompanied by liner notes featuring conversations between Joni and Cameron Crowe. Ein Beitrag geteilt von Joni Mitchell (@jonimitchell) am Sep 10, 2020 um 10:13 PDT „Vol. 1: The Early Years (1963-1967)“, der erste Teil der Archiv-Serie von Joni Mitchell, erscheint am 30. Oktober.

24.04.: Pop auf dem Biohof

(24.04.2010)
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“Bob is not authentic at all. He's a plagiarist, and his name and voice are fake”, behauptet Joni Mitchell im Interview mit der Los Angeles Times über Bob Dylan. “We are like night and day, he and I“, gibt sie weiter zu Protokoll. // So eine Aussage hätte der Interviewer nicht erwarten können, schließlich machte er nur auf die Namensänderungen von Bob Dylan und Joni Mitchell aufmerksam. Bob Dylan wurde als Bobby Zimmerman geboren, Mitchell als Roberta Joan Anderson. Ein bisschen wetterte Mitchell noch gegen Grace Slick und Janis Joplin, nur für Jimi Hendrix fand sie warme Worte.

Joni Mitchell – „Goodbye Pork Pie Hat“

(05.01.2019)
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Joni Mitchell – „Goodbye Pork Pie Hat“
Joni Mitchell und Charles Mingus (Foto: Asylum Records / Tom Marcello Webster, New York, USA [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons) Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. // Charles Mingus schrieb „Goodbye Pork Pie Hat“ 1959 als Elegie auf den im selben Jahr verstorbenen Saxofonisten Lester Young, dessen Markenzeichen der titelgebende Porkpie-Hut war (eine flache Version eines Fedoras). 20 Jahre später arbeitete der ungemein einflussreiche Kontrabassist und Komponist Mingus zusammen mit der Folk-Künstlerin Joni Mitchell an einem Album. Die Platte sollte nie fertig gestellt werden – am 5. Januar 1979 starb Mingus an der Nervenkrankheit ALS.

Zeitgeister-Podcast #15: Joni Mitchells „River“ und warum niemand an Weihnachten allein sein will

(21.12.2021)
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Zeitgeister-Podcast #15: Joni Mitchells „River“ und warum niemand an Weihnachten allein sein will
Joni Mitchell singt in ihrem Song „River“ über das Alleinsein am Fest der Liebe Alleinsein – dieser Zustand scheint an Weihnachten ganz besonders traurig zu sein. Aber warum fühlt es sich schlimmer an, den Abend des 24. // Diesen Fragen geht Kulturjournalist Ralf Schlüter in der Weihnachtsausgabe des Podcasts Zeitgeister nach. Den Ausgangspunkt für seine Überlegungen bildet diesmal ein Song der kanadischen Musikerin Joni Mitchell. Weihnachten als Testfall unserer familiären Bindungen Joni Mitchells „River“ aus dem Jahr 1971 ist ein Weihnachtslied der anderen Art: Es beschreibt nicht die Freuden der Harmonie mit anderen, sondern im Gegenteil das Leiden am Alleinsein während des Festes.

Janet Jackson - „Got Til It's Gone“

(07.11.2018)
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Janet Jackson - „Got Til It's Gone“
Während Michael Jackson mit „Dangerous“ und den folgenden Skandalen seinen eigenen Legenden-Status zu zerstören drohte, lieferte Janet Jackson mit ihrem Album „The Velvet Rope“ ein genauso introspektives wie gesellschaftskritisches Meisterwerk ab. Allen voran: Die Leadsingle, durch deren Refrain die gesamplete Stimme von Joni Mitchell geistert. Mitchell wird heute 75 Jahre alt – und „Got Til It‘s Gone“ ist unser Track des Tages.

ByteFM Container: Prince-Experte Norman Müller über „Piano & A Microphone 1983"

(28.09.2018)
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ByteFM Container: Prince-Experte Norman Müller über „Piano & A Microphone 1983"
Prince, zum Zeitpunkt der Session in der Übergangsphase vom Star zu Weltstar, ist in Top-Form und gut gelaunt. Den späteren Über-Hit „Purple Rain“ spielt er nur kurz an, genau wie das Joni-Mitchell-Cover „A Case Of You“. Längere Stücke wie die spätere B-Seite „17 Days“ und das unveröffentlicht gebliebene „Cold Coffee And Cocaine“ haben eher Jam-Charakter und demonstrieren Prince‘ unbändige Spielfreude.

„Cosmic Sigh“: Erin Rae und das Licht am Ende des Tunnels

(15.01.2022)
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„Cosmic Sigh“: Erin Rae und das Licht am Ende des Tunnels
In der Tradition von Singer-Songwriter*innen wie Jackson Browne, Carole King, James Taylor oder Joni Mitchell erzählt sie Geschichten, die das Gewand bekommen, das sie verdienen. Und dieses Gewand kann Indie-Folk sein, klassischer Country-Folk oder auch 50s-Pop im wunderschönen Orchester-Arrangement wie bei unserem Track des Tages.

Andy Shauf – „Things I Do“

(25.10.2019)
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Andy Shauf – „Things I Do“
Aber mit luftigem Bläserarrangement, das den Song nicht überfrachtet, sondern auflockert. Andy Shauf ist heute so kalifornisch wie seine Landsleute Neil Young und Joni Mitchell. Das Album „The Neon Skyline“ von Andy Shauf erscheint am 24. Januar 2020 auf dem Label Anti.

The Damned – „New Rose“

(29.05.2019)
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The Damned – „New Rose“
Mai 2019, um 18 Uhr in ihrer Sendung Ground Control Blumen sprechen – mit floralen Audiobeiträgen von 1965 bis 2019. Mit dabei sind unter anderem Patti Smith, Joni Mitchell, Liz Phair – und natürlich auch The Damned. „New Rose“ ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Hejira - „Ribs“ (Songpremiere)

(24.10.2018)
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Hejira - „Ribs“ (Songpremiere)
Hejira „Hejira“ ist nicht nur der Name des achten Studioalbums von Joni Mitchell, sondern auch eine Abwandlung auf das arabische Wort für „Reise oder Flucht zu einem wünschenswerten Ort“. Es ist ebenfalls der Name eines Neo-Soul-Trios aus London.

Kramladen

Zum 70. Geburtstag von Joni Mitchell

(07.11.2013 / 23 Uhr)
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Auch in der jüngeren Generation berufen sich erstaunlich viele Sängerinnen und Songschreiberinnen auf Joni die Große, um nur Laura Marling, Agnes Obel oder Lucy Rose zu nennen. Joni Mitchell ist fraglos die wichtigste Singersongwriterin der populären Musik. Alle 20 Alben, die bis 2002 von ihr erschienen sind, tragen ihre unverwechselbare Handschrift und gehören in der überwiegenden Zahl zu den Referenzwerken der Songschreiber-Zunft. // Was kaum noch für möglich gehalten wurde – weil sie noch 2006 bestätigte, ihr Rückzug aus dem Musikbusiness sei endgültig – war dann doch noch geschehen: Joni Mitchell veröffentlichte im September 2007 ein weiteres, ihr bis dato letztes Album unter dem Titel „Shine". // „Wenn ich in den Himmel komme und dort ist es nicht so schön wie hier, dann springe ich von meiner Wolke und komme sofort wieder zurück in dieses himmlische Paradies“, dies lässt Joni Mitchell ihren Nachbarn sagen im Text ihres Songs „This Place“, einem rhythmisch komplexen, aber in der musikalischen Ausstrahlung entspannten, fast heiteren Folksong mit countryesker Pedal Steel Guitar und elegischem Sopransaxophon. // „Wenn ich in den Himmel komme und dort ist es nicht so schön wie hier, dann springe ich von meiner Wolke und komme sofort wieder zurück in dieses himmlische Paradies“, dies lässt Joni Mitchell ihren Nachbarn sagen im Text ihres Songs „This Place“, einem rhythmisch komplexen, aber in der musikalischen Ausstrahlung entspannten, fast heiteren Folksong mit countryesker Pedal Steel Guitar und elegischem Sopransaxophon. Joni Mitchell singt hier auf ihre unvergleichliche Art einen lyrischen Prosatext über ein schönes Fleckchen Erde, wo sie sich heimisch fühlt. // Dass dieses unerwartete Album überhaupt zustande kam, liegt an einem kanadischen Ballett-Projekt, für das Joni Mitchell eigene Songs aus ihrem reichhaltigen Repertoire zusammenstellen sollte. Statt alte Songs auszuwählen, schrieb sie kurzerhand neue für das Ballett.

Was ist Musik

Sie hat die Wolken gesehen, von oben und von unten

(09.11.2020 / 20 Uhr)
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Joni Mitchell - The Early Years Dieser Tage erscheint eine umfangreiche Box mit frühen Aufnahmen von Joni Mitchell: "Archives Vol. 1: The Early Years (1963-1967)", über sechs Stunden Musik. Die junge Joni Mitchell singt Standards aus dem Repertoire der Folk-Bewegung der frühen 60er, Traditionals, Klassiker von Woody Guthrie oder Merle Travis, also Lieder, die damals auch von Joan Baez, Dave Van Ronk oder Bob Dylan gesungen wurden. // Joni Mitchell - The Early Years Dieser Tage erscheint eine umfangreiche Box mit frühen Aufnahmen von Joni Mitchell: "Archives Vol. 1: The Early Years (1963-1967)", über sechs Stunden Musik. Die junge Joni Mitchell singt Standards aus dem Repertoire der Folk-Bewegung der frühen 60er, Traditionals, Klassiker von Woody Guthrie oder Merle Travis, also Lieder, die damals auch von Joan Baez, Dave Van Ronk oder Bob Dylan gesungen wurden. // „Circle Game“, „Urge For Going“, „Both Sides Now“ wurden Hits für Leute wie Judy Collins, Tom Rush oder Buffy Saint Marie, bevor Mitchell selbst sie aufnahm. So werden wir Zeugen einer Metamorphose: Aus der Interpretin Joni Mitchell wird die Autorin Joni Mitchell. Und es wird klar, warum sie sich immer gewehrt gegen die Bezeichnung Folksängerin. // Ihre Vorbilder waren keine Folkies, es waren die ganz Großen: Miles Davis, Vincent Van Gogh (ja, sie hat auch gemalt, ihre Plattencovers zum Beispiel), Beethoven, Edith Piaf, diese Liga. "Archives Vol. 1“ offenbart: In den early years war die große Joni Mitchell auch nur eine Folksängerin mit dem jungfräulichen Kindchenschema-Sopran. Aber dann!

„Stoned Soul Picnic“: Laura Nyro starb vor 25 Jahren

(08.04.2022)
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„Stoned Soul Picnic“: Laura Nyro starb vor 25 Jahren
Im Prinzip gehörte sie zu den großen Singer-Songwriterinnen der späten 60er- und frühen 70er-Jahre. Anders als Kolleginnen wie Carole King oder Joni Mitchell wurde ihr nicht der ganz große Erfolg zuteil, den sie eigentlich verdient gehabt hätte. Musiker*innen hingegen liebten Nyros Songs vom ersten Album an.

Carole King - „Tapestry“ (Album der Woche)

(10.01.2022)
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Carole King - „Tapestry“ (Album der Woche)
Geerdetes Pop-Meisterwerk Der kommerzielle Erfolg von „Tapestry“ ebnete den Weg für unzählige jazzig-folkende Soft-Rock-Acts, die im Verlauf der 70er-Jahre aus den Radios dudelten. Einer von ihnen, James Taylor, singt auf diesem Album sogar gemeinsam mit Joni Mitchell Backup. Die Grundformel dieses Albums ließ sich leicht reproduzieren. Doch während ihre Epigonen schnell kitschig und glatt klangen, klingt diese LP auch heute noch geerdet, wahrlich zeitlos.

Zum 70. Geburtstag von Robbie Robertson

(05.07.2013)
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"The Weight" wurde schließlich der bekannteste Song von The Band. Mit dem Abschiedskonzert "The Last Waltz", bei dem unter anderem Bob Dylan, Joni Mitchell, Muddy Waters, Van Morrisson, The Staple Singers, Neil Young, Dr. John sowie Emmylou Harris zu Gast waren, und dem gleichnamigen Dokumentarfilm von Martin Scorsese setzte Robbie Robertson sich und The Band 1976 ein Denkmal.

"Bells" von Laura Jansen exklusiv als Online-Stream

(26.05.2011)
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Das Klavier bezeichnet sie als die Konstante in ihrem Leben und nennt sowohl klassische Musik, Joni Mitchell als auch Queen als musikalische Einflüsse. In Holland hat das Album bereits Platin-Status erreicht, und zuletzt begleitete sie William Fitzsimmons als Support auf Tour.

Was ist Musik

Brandnew you're retro

(03.12.2017 / 19 Uhr)
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Traxman führt vor, was Michael Jackson uns heute sagt. Mavi Phoenix denkt über Janet Jackson nach, wie einst Janet Jackson über Joni Mitchell und Joni Mitchell über Charles Mingus und Charles Mingus über Sigmund Freud. Also starring, möglicherweise: DJ Manny, Errorsmith, Barry White, Marker Starling.

Zum 100. Geburtstag: Charles Mingus für Einsteiger*innen

(22.04.2022)
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Zum 100. Geburtstag: Charles Mingus für Einsteiger*innen
Der Song wurde zu einem viel interpretierten Standard, von Fusion-Acts wie John McLaughling bis zu Folk-Künstlerinnen wie Joni Mitchell. „Fleurette Africaine (African Flower)“ (1962) Das 1962 veröffentlichte Album „Money Jungle“ ist wieder so ein magisches Aufeinandertreffen – schließlich musiziert Mingus hier gemeinsam mit seinem Kindheitsidol Duke Ellington.

„Military Madness“: Graham Nash wird 80

(02.02.2022)
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„Military Madness“: Graham Nash wird 80
Mit David Crosby und Stephen Stills gründete er dort eine erfolgreiche Band, der auch Neil Young für eine Weile angehörte. Von Nash stammten Songs wie „Our House“, das er am Klavier seiner damaligen Freundin Joni Mitchell schrieb. 1971, als alle CSNY-Mitglieder nach ihrem gemeinsamen Erfolg mit dem Album „Déjà Vu“ Soloalben veröffentlichten, war es aus mit Graham und Joni.

Zum fünften Todestag von Leonard Cohen: Daniel Freitag covert „Suzanne“

(07.11.2021)
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Zum fünften Todestag von Leonard Cohen: Daniel Freitag covert „Suzanne“
Meist gelang das Experiment. Aber Cohens poetische Folksongs aus den späten 60ern waren neben denen von Bob Dylan und Joni Mitchell die Messlatte aller nachfolgenden Folksänger*innen. Mit dem Original unseres heutigen Tracks des Tages eröffnete Leonard Cohen 1967 sein Debütalbum „Songs Of Leonard Cohen“.

Die Alchemie der Liebe: Mykki Blanco mit „Love Me“ (feat. Jamila Woods & Jay Cue)

(04.05.2021)
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Die Alchemie der Liebe: Mykki Blanco mit „Love Me“ (feat. Jamila Woods & Jay Cue)
Von Woods' Arbeit fühlte Blanco sich schon lange angezogen: „Ihre beruhigende, seelenvolle und folkloristische Stimme erinnert an große Künstlerinnen wie Janis Ian oder Joni Mitchell. Ich fühlte mich sehr zu Jamilas Neigung hingezogen, poetische Songs mit starker Lyrik zu erschaffen.”

Rufus Wainwright - „Unfollow The Rules“ (Album der Woche)

(13.07.2020)
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Rufus Wainwright - „Unfollow The Rules“ (Album der Woche)
Ähnlich wie er in seinem klassischen Œuvre mit Referenzen spielt (die verspielten Opern von Giuseppe Verdi, das Wehklagen der Lieder von Franz Schubert), ist auch „Unfollow The Rules“ mit Oden und Hommagen an Größen der Pop-Musik gespickt. „Damsel In Distress“ ist eine Verneigung vor dem angejazzten Folk-Rock von Joni Mitchell. „This One's For The Ladies“ ist in bester Phil-Spector-Tradition von einer klebrig süßen Wall of Sound umgeben.

Judee Sill – „Jesus Was A Cross Maker“

(07.10.2019)
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Judee Sill – „Jesus Was A Cross Maker“
Eine Begegnung mit Graham Nash und David Crosby brachte sie an den Manager David Geffen, der auch Joni Mitchell und Carole King unter Vertrag hatte. Auf Geffens neu gegründetem Label Asylum Records veröffentlichte Sill 1971 und 1973 zwei von der Kritik gefeierte Alben.

Demos 4 Females: Unveröffentliche Songs von Prince bei Sounds Outta Range

(26.07.2017)
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Demos 4 Females: Unveröffentliche Songs von Prince bei Sounds Outta Range
Einige wurden große Hits: "The Glamorous Life" machte Sheila E. 1984 berühmt, "Love...Thy Will B Done" war in den frühen 90ern einer der zwei einzigen Hits für Martika, "Manic Monday" wurde zu einem der bekanntesten Songs für The Bangles. Andere Nummern, die Prince zum Beispiel für Joni Mitchell oder Madonna schrieb, wurden von den betreffenden Künstlerinnen abgelehnt und nie veröffentlicht.

Neue Platten: Samantha Crain - „Under Branch & Thorn & Tree“

(15.07.2015)
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Neue Platten: Samantha Crain - „Under Branch & Thorn & Tree“
An die Heldinnen und Helden der 28-jährigen Musikerin wie Crosby, Stills, Nash & Young und Joni Mitchell, aber auch jüngere Einflüsse wie Aimee Mann und Jason Molina. Wie schon beim Vorgänger "Kid Face" ließ Crain ihren Kollegen John Vanderslice bei "Under Branch & Thorn & Tree" an die Regler.

Hello Mellow Fellow

(27.04.2011 / 20 Uhr)
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Hello Mellow Fellow
Joni Mitchell never lied … … rappte Q-Tip in einem Joni Mitchell samplenden Song von Michael Jacksons Schwester Janet. Wobei … eigentlich heißt Frau Mitchell ja Roberta Joan Anderson – hat sie nun doch gelogen? // Egal, ich habe beschlossen, meine Vorurteile gegenüber ihrer doch sehr speziellen Stimme zu überdenken, und mir nun tatsächlich meine erste Joni Mitchell LP ins Regal gestellt. Und deshalb läuft nun schon zum zweiten Mal ein Song von Joni bei Hello Mellow Fellow.

„Soundings“: Debüt der Singer-Songwriterin Elanor Moss

(11.01.2022)
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„Soundings“: Debüt der Singer-Songwriterin Elanor Moss
Das ist für Anfänger*innen ein ungewöhnlicher Ausgangspunkt und hat auch einen anderen Sound zur Folge. Joni Mitchell zum Beispiel ist bekannt dafür, mit offenen Stimmungen zu arbeiten. Diese Prägung ist für Elanor Milne, die sich heute Elanor Moss nennt, zu einer bleibenden Liebe geworden.

Zwischen 90s-Prog und 70s-Folk: Skullcrushers Radiohead-Cover „Lift“

(22.10.2020)
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Zwischen 90s-Prog und 70s-Folk: Skullcrushers Radiohead-Cover „Lift“
Und das klingt eben nicht wie ein Cover, sondern ergibt gemeinsam mit der A-Seite ein rundes Ganzes. Aus dem Songschreiberinnen wie Judee Sill oder der Frühsiebziger-Joni-Mitchell klingen wie auch Radiohead und vor allem Helen Ballentine. Die Single „Farm“ von Skullcrusher ist auf dem Label Secretly Canadian erschienen.

Nick Drake – „Five Leaves Left“ (Album der Woche)

(16.12.2019)
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Nick Drake – „Five Leaves Left“ (Album der Woche)
Als Schüler begann er, Gitarre zu spielen, inspiriert von Folk-KünstlerInnen wie Bob Dylan und Joni Mitchell. Während seines Studiums trat er dann in Londoner Kneipen auf – und wurde vom Fairport-Convention-Bassisten Ashley Hutchings entdeckt. 1969 – vor 50 Jahren – veröffentlichte er „Five Leaves Left“.


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