Little Richard

Little Richard Der Pianist und Sänger Little Richard gilt als prägender Rock-'n'-Roll-Musiker (Bild: Albumcover „Little Richard Is Back“)

Little Richard (* 5.Dezember 1932 als Richard Wayne Penniman in Macon,Georgia – 9.Mai 2020) war ein einflussreicher US-amerikanischer Rock’n’Roll-Sänger, -Songwriter und -Pianist, der Mitte der 50er-Jahre seine größten Erfolge feierte. Sein Debütalbum „Here’s Little Richard“ erschien 1957. Es enthält mit „Tutti Frutti“ und „Long Tall Sally“ seine bis heute bekanntesten Songs.

Penniman, der in seiner Kindheit vorrangig mit Gospel-Musik aufwuchs, kam als Teenager durch Ike Turners „Rocket 88“mit R&B in Kontakt – einem Genre, das seine Familie als „Teufelsmusik“ ablehnte. Er verlor daraufhin das Interesse an seiner schulischen Ausbildung und schloss sich einer wandernden Performer-Gruppe an, bei deren Shows er teilweise als Dragqueen „Princess LaVonne“ auftrat. Entdeckt wurde er von seinem Idol, dem Jump-Blues-Sänger Bill Wright, der ihm seinen ersten Plattenvertrag bescherte. Ein weiterer wichtiger Einfluss war Esquerita, ein befreundeter, ebenfalls homosexueller und schwarzer Pianist, der Little Richard mit seiner extravaganten Art der Performance beeindruckte. Mit dem dynamischen, dreckigen Blues „Tutti Frutti“ landete Little Richard 1955 einen Riesenhit, der nicht nur den Rest seiner Karriere, sondern auch das junge Genre Rock ’n’ Roll maßgeblich prägte. In den frühen 1960er-Jahren wurde Little Richard während einer Europatournee von einer, zum damaligen Zeitpunkt, aufstrebenden jungen Rockband begleitet, der er Performance- und Gesangstipps gegeben haben soll: The Beatles

Als Little Richard 2020 an einer Krebserkrankung starb, zollten zahlreiche Künstler*innen dem als „The Innovator“ und „The Architect Of Rock and Roll“ bezeichneten Musiker Tribut, darunter Paul McCartney, Bob Dylan, Mick Jagger und John Waters.



Little Richard im Programm von ByteFM:

Zum Geburtstag von Little Richard

Von matthiasroehrs
(05.12.2012)
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Heute feiert Richard Wayne Penniman, den meisten wohl besser bekannt als Little Richard, seinen 80. Geburtstag. Penniman kann auf fast 60 Jahre im Musikgeschäft zurückblicken und wird noch heute für seine Leistungen im Rock'n'Roll respektiert. Neben der Musik war er vor allem durch sein extravagantes Auftreten bekannt. Penniman wurde am 5. Dezember 1932 in Macon Georgia geboren. In seiner Familie war er trotz zwölf Geschwister der kleinste, was ihm schon früh den Spitznamen "Little Richard" einbrachte. Die ersten musikalischen Gehversuche machte er in einem Gospelchor. Seine lange Karriere hat Penniman zweimal unterbrochen: Einmal Ende der 50er-Jahre um Priester zu werden und ein zweites Mal, als seine Musik in den 70er-Jahren immer unpopulärer wurde. Offiziell gab es allerdings auch hier eine ähnliche Begründung, wie schon bei seiner ersten Pause: Sein Lebensstil könne sich nicht mit seinen religiösen Vorstellungen vereinbaren. In den 80er-Jahren begann er - jedoch weitgehend unbeachtet - seine Karriere wieder aufleben zu lassen und betätigte sich sogar als Schauspieler. 1986 wurde er in die Rock'n'Roll Hall Of Fame aufgenommen. Aber auch neben der Musik war er eine schillernde Persönlichkeit. Über sein Coming-Out als hommosexuell in den 70er-Jahren hinaus wurden seine Auftritte, auch durch das Nutzen von Travestie-Elementen, immer schriller. Little Richard erreichte mit Liedern wie "Tutti Frutti", "Lucille", "Long Tall Sally" große Erfolge. Für viele Künstler war er ein Vorbild. In seiner Laufbahn hatte er die Rolling Stones als Supportband, Jimi Hendrix spielte in seiner Begeleitband Gitarre. Elvis Presley, Freddie Mercury, Bob Dylan, David Bowie und andere Künstler nannten Penniman als wichtigen Einfluss auf ihren eigenen Stil. Penniman ist immer noch aktiv, tritt allerdings nur noch selten auf.

Die Runde Stunde

Little

(20.10.2021 / 13:00 Uhr)
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Little wie lütt, aber big wie großartig sind die Musiker*innen in dieser runden Stunde – von Little Simz über Little Walter, Little Richard, Little Willie John oder Little Esther bis zu Little Benny & The Masters oder Son Little. Viel Blues, ein bisschen Soul, etwas Jazz und alles andere als little.

ByteFM Magazin

Little Richard, Devendra Benhardt und Alexanda Savior

(07.01.2020 / 10:00 Uhr)
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Er sollte der Nachfolger von Little Richard werden, als sicher dieser dazu entschied, sein Leben als Priester weiterzuführen: Larry Williams, ein US-Amerikaner mit einem unverkennbar eigenen musikalischem Stil. Larry Williams war aber nicht nur Musiker, sondern hat sein Geld auch mit kriminellen Jobs verdient, deswegen landete er einige Male im Gefängnis. Heute vor 40 Jahren wurde er tot aufgefunden.

ByteFM Magazin

Betty Wright, Little Richard & Jerry Paper

(11.05.2020 / 15:00 Uhr)
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Ohne ihn hätte es die Rockmusik wohl nie gegeben. Er war einer der wichtigsten Pioniere dieses Genres und schaffte mit Hits wie „Tutti Frutti“ Mitte der 50er-Jahre seinen Durchbruch. Am Samstag ist Little Richard an Krebs gestorben, im Alter von 87 Jahren. Warum er nicht nur einer der einflussreichsten Musiker überhaupt war, sondern auch eine der ersten queeren Ikonen – dazu mehr in dieser Sendung.

taz.mixtape

Amazones Power, Schneider, Brega Funk, Little Richard, Gruben, Cameron Carpenter, Betty Wright

(15.05.2020 / 17:00 Uhr)
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Der Pfirsich aus Georgia. Jenni Zylka würdigt den mit 87 Jahren verstorbenen Little Richard. Mit seinem Urschrei „Awop Bop A Loo Bop Alop Bam Boom“ prägte er den Rock-’n’-Roll: Sextalk, Hammerpiano, Dirty Blues, Vibrato.

ByteFM Magazin

Moses Sumney, Little Richard, Alexandra Savior

(07.01.2020 / 19:00 Uhr)
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Mit Musik u. a. von Lubomir Melnyk, Lower Dens und Sudan Archives.

Kramladen

1962
mit Volker Rebell

(27.09.2012 / 23:00 Uhr)
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Schon zwei Jahre zuvor waren die vielversprechenden Sänger und Songschreiber Buddy Holly und Eddie Cochran ums Leben gekommen, Chuck Berry saß 1962 im Gefängnis, Jerry Lee Lewis hatte sich selbst ins Abseits manövriert durch seine Ehe mit seiner 13-jährigen Cousine, Little Richard wollte lieber Baptisten-Prediger als Rock’n’Roll-Sänger sein und der einflussreiche aber korrupte Rock’n’Roll-DJ Alan Freed hatte die ganze Branche durch den Payola-Bestechungsskandal in Verruf gebracht und damit auch das Image des Rock’n’Roll beschädigt. Die gesamte Szene schien im Jahr des Umbruchs 1962 auf etwas Neues zu warten.

Zur Erinnerung an Ritchie Valens

Von ByteFM Redaktion
(13.05.2011)
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Valens ist mit mexikanischer Musik aufgewachsen, konnte sich aber genauso gut für Little Richard und Buddy Holly begeistern. Also lernte er das Gitarrenspiel und wurde mit 16 Jahren Mitglied der lokalen Tanzband The Silhouettes. Im Mai 1958 spielte er beim Labelbesitzer Bob Keane vor, der Valens' Talent erkannte und ihn vor allem mit der Single "Donna" bekannt machte. Später jedoch wurde in erster Linie "La Bamba" das Lied, das man auch heute noch mit ihm in Verbindung bringt.

Der West-Östliche Diwan

Die wahre Klassik

(09.06.2013 / 12:00 Uhr)
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Der West-Östliche Diwan - Die wahre Klassik
Ich bin sowieso geborener Rock'n'Roller, an der Wiege sang mir Fats Domino, die Rente teile ich mit Jerry Lee Lewis. Im April '64 durfte ich Jerry in der Berliner Deutschlandhalle die schwielige Rechte drücken (unsere Band war sein „supporting act“, obwohl wir diesen Begriff damals noch nicht kannten). Jerry Lee war in den 50- und 60ern ein Wildschwein am Klavier, das er lustvoll prügelte und mit artistischen Mätzchen traktierte. Aber heraus kam purer Stoff, die reine R'n'R-Klassik, textlich betrachtet fast so schön schmutzig wie Little Richard.

Female:Pressure

Esther Silex

(15.05.2016 / 00:00 Uhr)
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Female:Pressure - Esther Silex
Ihre Sets sind nie vorhersehbar mit einer eklektischen Selektion von Techno und House bis Soul, Funk, Afro und Disco. Sie kombiniert geheime Lieblingssong aus der Jugend ihrer Eltern mit Little Richard ebenso wie Villalobos mit Aufnahmen des LAPD Polizeifunks.

Zum 80. Geburtstag: Bob Dylan für Einsteiger*innen

Von ByteFM Redaktion
(24.05.2021)
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Zum 80. Geburtstag: Bob Dylan für Einsteiger*innen
Am 24. Mai 1941 wurde in Duluth, Minnesota ein Kind namens Robert Allen Zimmerman geboren. Als Junge war er begeisterter Radio-Fan, erst von den Folk- und Blues-Stationen des US-amerikanischen Südens, bis im Teenager-Alter der Rock ’n’ Roll von Little Richard und Elvis Presley folgte. An der Highschool spielte Zimmerman in einer Coverband die Songs seiner Teen-Idole, nur um wenig später von der seiner Meinung nach inhaltsleeren Spaßmusik Rock ’n’ Roll desillusioniert zu werden. So fand er zurück zu Folk und Americana, besonders zu der humanistischen Ernsthaftigkeit von Woody Guthrie.

„Overpowered By Funk“: zum 70. von Joe Strummer

Von ByteFM Redaktion
(21.08.2022)
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„Overpowered By Funk“: zum 70. von Joe Strummer
Nachdem Strummer im Jahr 1976 The Clash gegründet hatte, ging es mit dem Erfolg tatsächlich ziemlich schnell. Allerdings war es nicht die Glam-Seite des Pop-Biz, die Strummer interessierte. Ganz und gar nicht sogar. Zu seinen großen Vorbildern gehörten rebellische Künstler wie Little Richard und offen linksradikale Sänger wie Woody Guthrie. Der wohlhabende Hintergrund, aus dem er kam, widerte ihn an. Und so inszenierte Strummer sich als proletarischen Klassenkämpfer, als Outlaw. Während The Clash zu den prägenden Punk-Bands der ersten Stunde zählten, waren sie musikalisch auch eine der offensten. Das äußerte sich nicht nur in komplexerem Songwriting mit mehr als drei Akkorden, sondern auch in musikalischer Experimentierfreude. Schon früh nahmen sie Reggae-Einflüsse in ihre Songs auf; bei unserem Track des Tages hört man über einem Funk-Groove sogar Rap.

Kramladen

60 Jahre The Beatles

(03.09.2020 / 23:00 Uhr)
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Was damals alle englischen Bands, die in Clubs des Hamburger Vergnügungsviertels engagiert sind, im Repertoire haben, das spielen auch die Beatles: Songs von Chuck Berry, Little Richard, Gene Vincent, Carl Perkins und Buddy Holly. Eigene Songs hatten sie damals noch nicht, oder waren nicht gut genug. Doch als die Beatles vom Indra in den bekannteren Kaiserkeller wechseln, sind sie bereits eine gut funktionierende Live-Band, die auch neben der damaligen hoch professionellen Hausband des Kaiserkellers Rory Storm & The Hurricanes bestehen kann. Als Pete Best krank wird, springt der Drummer der Hurricanes für ihn ein, ein gewisser Ringo Starr. Für die spätere Zusammenarbeit mit Ringo wird also in Hamburg der Boden bereitet. Auch ihre später image-prägenden, unverkennbaren Pilzköpfe bekommen sie in Hamburg verpasst: von der Kunststudentenclique Astrid Kirchherr, Jürgen Vollmer und Klaus Voormann.

Hello Mellow Fellow

Radio-Aktivität

(11.05.2020 / 22:00 Uhr)
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Hello Mellow Fellow - Radio-Aktivität
Insbesondere, wenn man wie ich versucht ist, das Schaffen einiger in letzter Zeit verstorbener Künstler zu würdigen - wie Florian Schneider von Kraftwerk, der vorletzte Woche die letzte Reise angetreten hat. Oder wie Little Richard, oder wie Betty Wright, oder wie Ty, oder, oder, oder … die Liste wird immer länger, die Liste mit den Songs die gespielt werden wollen auch. Mal sehen, ob ich »Radioaktivität« spielen werde. Ich glaube nicht. Aber mindestens ein Kraftwerk Song wird dabei sein.

Rock The Casbah

AWopBopaLooBopALopBamBoom

(19.05.2020 / 18:00 Uhr)
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Älteres von Little Richard (wg. seines Todes am 9.Mai), The Who und Pete Townshend (wg. seines 75 Geburtstages am 19.5.), Joy Division (anlässlich der Ian Curtis/Joy Division Woche bei ByteFM) aber leider keine eindringlichen und verschärfte Konzert-/Tourneehinweise/Veranstaltungshinweise.

Kramladen

And The Wind Cries Jimi

(30.11.2017 / 23:00 Uhr)
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Am 27. November 1942 als John Allen Hendrix in Seattle geboren (später in James Marshall „Jimi“ Hendrix umbenannt), begeisterte sich der jugendliche Jimi, der teils negroider, teils indianischer Herkunft war, für den Rock’n’Roll von Elvis Presley und Little Richard, den er später auf Tourneen als Gitarrist begleiten sollte. Seine erste Gitarre erhielt Jimi mit 15 Jahren, nachdem er zwei Jahre zuvor schon Ukulele zu spielen gelernt hatte. Seine ersten Bands hießen The Velvetones und The Rocking Kings. Populär wurde Jimi Hendrix durch seine spektakulären, zum Teil wüsten Bühnenshows. Beim Monterey Pop Festival 1967 verbrannte er seine Gitarre auf offener Bühne, ein andermal „zertrümmerte er sein Instrument an einer Lautsprecherbox oder trampelte darauf herum“. In Woodstock 1969 zerfetzte er mit Rückkopplungen, Heul- und Splitterklängen die US-amerikanische Nationalhymne als Demonstration gegen den Vietnam-Krieg. Sein frühes Image vom „wilden schwarzen Mann“, der seine Gitarre mit den Zähnen spielt oder wie ein Maschinengewehr einsetzt und der – wie sein Song-Held im Titel „Hey Joe“ – mit der Knarre in der Hand seine Wut und Eifersucht mörderisch auslebt, dieses fatale Image, das mit seiner Persönlichkeit nichts zu tun hatte, wurde er lange nicht los. Den Geistern, die er selbst gerufen hatte und allen Image-Zuschreibungen, die man ihm verpasst hatte, versuchte er zu entfliehen und suchte nach neuen musikalischen Ausdrucksformen und künstlerischen Herausforderungen.

Vor 35 Jahren starb Elvis Presley

Von mike-herbstreuth
(16.08.2012)
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Unbestritten ist, dass Elvis Presley maßgeblich dafür verantwortlich war, dass Rock'n'Roll in der Mitte der Gesellschaft ankam – wovon auch die Musiker profitierten, deren Stil er kopierte. „He was an integrator. Elvis was a blessing“, so Little Richard über Presley. „They wouldn’t let black music through. He opened the door for black music.“

Was ist Musik

6.1.2015 Frankfurt-Bochum-Frankfurt

(11.01.2015 / 19:00 Uhr)
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Mit dem Fahrrad zur U-Bahn, im Briefkasten die neue MOJO, Titel: David Bowie, The 100 Greatest Songs. Die CD dazu: DAVIDHEROESBOWIE – MOJO presents the artists that influenced David Bowie. Unter den Artists: Jacques Brel, Frank Sinatra, Pretty Things, Little Richard, Lotte Lenya, Nina Simone. Über die sagt Michael Gira von den Swans: “Wenn man Nina Simone hört, denkt man: Gott, was für eine Sängerin. In einer einzigen Zeile bringt sie fünf verschiedene Aspekte von sich unter.“ Gira sagt das in Electronic Beats, dem Pop-Magazin der Telekom, dazu später mehr.

Circles

Glam Rock – Bolan, Bowie & Co.

(11.02.2017 / 12:00 Uhr)
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Vor allem ging es um den Spaß: Als Rock in den frühen 1970er-Jahren immer progressiver und anspruchsvoller wurde, besannen sich einige Musiker auf den simplen RocknRoll von Chuck Berry und Little Richard sowie auf Englands große Music-Hall-Kultur, die gerne auch mal mit den Geschlechterrollen spielte. Glam Rock war das Gebot der Stunde, und seine Helden hießen Marc Bolan und David Bowie...

Anti-Held und Allround-Künstler: Zum zehnten Todestag von Kevin Coyne

Von ByteFM Redaktion
(02.12.2014)
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Coyne stammt aus dem britischen 3000-Seelen-Städtchen Derby. Die Helden seiner Jugend waren Little Richard und Chuck Berry, später dann Muddy Waters und John Lee Hooker. Trotzdem studierte er zunächst vier Jahre an der Kunsthochschule. Grafik und Malerei sollten ihn sein ganzes Leben lang begleiten. Nach dem Studium arbeitete er als Kunsttherapeut in der örtlichen Psychiatrie. Eine Zeit, die ihn sehr prägte und in der er beginnt, Musik aufzunehmen. Meist mit einem Kassettenrekorder.

That's Rhythm

A-Wop-Bop-A-Loo-Bop-A-Lop-Bam-Boom!

(29.05.2020 / 09:00 Uhr)
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That's Rhythm - A-Wop-Bop-A-Loo-Bop-A-Lop-Bam-Boom!
Little Richard war einer der schillerndsten und prägendsten Musiker der Rock'n'Roll Ära. Am 9. Mai ist er im Alter von 87 Jahren verstorben.

ByteFM Magazin

mit Klaus Walter

(27.12.2011 / 15:00 Uhr)
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Heute ausführlicher: Lenny Kaye zum 65., vor allem seine verdienstvolle Rolle als Herausgeber / Kompilator von Nuggets, Psychedelic Classics 65-68 und später Gitarrist von Patti Smith (die am Freitag 65 wird und heute schon mal über Gott, Little Richard und den Orgasmus plaudert).

Fats Domino: Pionier des Rock 'n' Roll stirbt mit 89 Jahren

Von ByteFM Redaktion
(26.10.2017)
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Fats Domino: Pionier des Rock 'n' Roll stirbt mit 89 Jahren
Anders als Chuck Berry und Little Richard war Fats Domino nie einer der herausstechendsten, innovativsten oder polarisierendsten Musiker des frühen Rock ’n’ Roll. Dafür aber einer der prägendsten und beständigsten.

So Weit, So Gut

(23.09.2010 / 23:00 Uhr)
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So Weit, So Gut
Die Geheimwaffe der Jim Jones Revue ist allerdings der Keyboarder Elliot Mortimer. Die Art wie er spielt, kann man eigentlich nur als durchgeknallt bezeichnen und erinnert an den Rock 'n' Roll von Jerry Lee Lewis und Little Richard. Aber auch die MC5 oder die Stooges kann man als Einflüsse heraushören.

Zum 80. Geburtstag von Pat Boone

Von ByteFM Redaktion
(01.06.2014)
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Pat Boone hat das perfekte, US-amerikanische Saubermann-Image. Er ist seit über 60 Jahren mit seiner Frau Shirley Lee verheiratet, Christ aus Leidenschaft und engagiert sich weltweit für humanitäre Zwecke. In Kolumnen und Sendungen im christlichen Fernsehen bringt er seine konservativen Überzeugungen zum Ausdruck. Bekannt wurde der am 1. Juni 1934 in Jacksonville, Florida geborene Boone in den 50er Jahren als Schlagersänger. Er begann seine Karriere mit Covern von schwarzen Rhythm'n'Blues- und Rock'n'Roll-Musikern. Zu seinen Hits zählen "Ain't That A Shame", im Original von Fats Domino, und "Tutti Frutti", ein Cover von Little Richard.

Urban Landmusik

Mississippi Fred McDowell, Eileen Rose und American Aquarium

(13.05.2020 / 14:00 Uhr)
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Urban Landmusik - Mississippi Fred McDowell, Eileen Rose und American Aquarium
Heute mit Mississippi Fred McDowell, Eileen Rose, American Aquarium, Bob, Doc Watson usw. und Little Richard.

Kramladen

ELVIS 80 - eine Würdigung

(01.01.2015 / 23:00 Uhr)
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„Ich danke Gott für Elvis Presley. Ich danke dem Herrn, dass er Elvis geschickt hat, die Tore aufzustoßen, damit ich diese Strasse gehen konnte.“ (Little Richard)

That's Rhythm

Hot R&B (1947 - 1956)

(10.01.2016 / 17:00 Uhr)
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Authentischer Rhythm & Blues aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Rock'n'Roll Boom, der in erster Linie von jungen Afro-Amerikanern in Großstädten gehört wurde. Ein Sound zu dem man tanzen konnte und der die Brücke schlug vom swingenden Count Basie zum rockenden Little Richard.

The Story Of Pop

Von christiantjaben
(07.03.2014)
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Bruckmaier kolportiert Gesungenes, Geschriebenes, Gesagtes, Gedachtes von so verschiedenen Protagonisten wie Alexander von Humboldt, Amiri Baraka, John Fahey, Klaus Theweleit, Zora Neale Hurston, Nancy Cunard, John Fiske, Theo Parrish oder Little Richard. Ein paar der 61 Kapitel erzählen Biografisches von Protagonisten, die mal berühmt und sozusagen erwartet sind (wie Atlantic Records Gründer Ahmed Ertegun oder der Ur-Songwriter Irving Berlin), aber auch Figuren, die man andernorts in einer Popgeschichtsschreibung eher vergeblich suchen würde, wie das Hippie-Mädchen Shoe Taylor oder den amerikanischen Komponist des 19. Jahrhunderts Louis Moreau Gottschalk. Auf einer Ebene erzählt Bruckmaier seine Pop-Story linear, setzt einen Anfang und bietet das natürlich noch offene Ende. Doch erzählt er quasi in Rückblende, immer wieder durchschnitten von Szenen, Sounds und inhaltlichen Assoziationen aus anderen Epochen, und so stehen Gedanken zu Detroit Techno, zur Mittelpassage, zum protestantischen Liederbuch der „Sacred Harp“, zur Harlem Renaissance und zu Bob Dylan in Newport auch mal over under sideways down als einfach nur nacheinander. Denn so sehr man so eine „Story Of Pop“ als ordentlich auflistbare Abfolge auch verstehen wollen würde, so wenig würde das den eigentlichen Charakter des Ganzen einfangen. Pop, das ist bei Bruckmaier eine lange, anhaltende, komplexe Geschichte von kultureller Migration und Selbstermächtigung des Individuums, das ist eine Geschichte der Moderne, geschrieben ohne theoretisch bedingte Bindestrich-Attribute und ohne akademischen Überbau, dafür mit Herzblut.

Rock-Ola

Tagebuch Mai Pt.2

(25.05.2020 / 14:00 Uhr)
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RIP: Little Richard.