Paul McCartney

Paul McCartney Paul McCartney (Foto: Linda McCartney/Universal Music)

Paul McCartney (*18. Juni 1942, Liverpool, UK) ist ein britischer Musiker und Komponist. Er war neben John Lennon einer der beiden Hauptsongschreiber und -sänger der Beatles. Er ist einer der erfolgreichsten und prägendsten Musiker der Popgeschichte. Das von ihm geschriebene „Yesterday” vom Beatles-Album „Help” (1965) gilt – bei allen Schwierigkeiten bei der genauen Erhebung – als einer der meistaufgeführten und -gecoverten Songs der Popgeschichte. Nach dem Ende der Beatles begann McCartney eine mehr als fünf Jahrzehnte umfassende erfolgreiche Solokarriere.

Paul McCartney wuchs in einfachen aber keinesfalls ärmlichen Verhältnissen auf. 1957 stieg er im Alter von 15 Jahren als Rhythmus-Gitarrist in John Lennons Band The Quarrymen ein, die hauptsächlich US-amerikanische Rock-'n'-Roll- und Skiffle-Songs coverte. 1960 hatte sich die Band nach einigen Personalwechseln (McCartney spielte jetzt Bass) in „The Beatles” umbenannt und bekam das legendäre Engagement in Hamburg. Während seiner Zeit bei den Beatles wurde McCartney in der Öffentlichkeit als „der Nette” wahrgenommen, vor allem im Gegensatz zu dem oft schroffen und sarkastischen Lennon. Die Songs, die er zum Repertoire der Beatles beisteuerte, waren oft leichter konsumierbar als die von John Lennon. McCartney verarbeite viele Einflüsse aus den englischen Music Halls der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Eindruck, dass Lennon für die avantgardistischeren Impulse bei den Beatles verantwortlich war, ist jedoch wohl eher der Persönlichkeit geschuldet. Paul McCartney war in den 1960ern viel in der Londoner Kunstszene unterwegs und brachte viele experimentelle Einflüsse in das Werk der Beatles ein.

Paul McCartneys erstes Soloalbum „McCartney” erschien im April 1970, einen knappen Monat bevor das letzte Beatles-Album „Let It Be” veröffentlicht wurde. McCartney spielte alle Instrumente selbst ein, lediglich seine Frau Linda steuerte Backgroundgesang bei. Wie vielen seiner Soloalben wurde McCartney von der zeitgenössischen Kritik eine zu große Seichtheit attestiert. Im Laufe der Jahrzehnte änderte sich diese Einschätzung jedoch und sein Talent, einfache und eingänge Popsongs zu schreiben, fand wieder mehr Anerkennung. Exzellent verkauft haben sich alle seiner Alben, unabhängig von der aktuellen Kritikermeinung.

1971 gründete Paul McCartney zusammen mit dem Gitarristen Denny Laine (Gründungsmitglied von The Moody Blues) Wings, die bis 1981 seine Begleitband blieben. Der Output von Paul McCartney & Wings war von variabler Qualität, brachte aber etliche Hits wie den Titelsong zu Roger Moores erstem James-Bond-Film „Live And Let Die”, „Jet” (beide 1973), „Band On The Run” (1974), „Silly Love Songs” (1976) und „Mull Of Kintyre” (1977) hervor. 1982 Jahren nahm McCartney mit Stevie Wonder den Song „Ebony And Ivory” und mit Michael Jackson „The Girl Is Mine” auf. Mit Jackson folgte ein Jahr später das ebenfalls sehr erfolgreiche „Say, Say, Say”.

Nachdem seine Musik im Laufe der 1980er tatsächlich zusehends verflachte, tat McCartney sich 1987 mit dem ursprünglich aus dem Punk-Umfeld stammenden, mittlerweise aber deutlich zahmeren Songwriter Elvis Costello zusammen. Costello, der oft beißend sarkastische und vergleichsweise intellektuell wirkende Musiker wirkte wie ein bewusster Lennon-Ersatz. Aus diesen Sessions gingen Songs hervor, die auf McCartneys Album „Flowers In The Dirt" (1989) und „Off The Ground” (1993), Costellos „Spike” (1989) und „Dirty Like A Rose” (1991) erschienen. Der gemeinsam geschriebene Song „My Brave Face” sollte 1989 McCartneys letzter US-Top-40-Hit für 14 Jahre sein. Die Zusammenarbeit fand sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum Anklang, wurde jedoch nie fortgesetzt.

Im Laufe der 1990er begann McCartney, sich wieder auf direktere Songs zu konzentrieren und erlebte seinen kreativen vierten oder fünften Frühling, der mehr oder weniger bis in die 2020er anhält. Zugleich zeigte er sich stilistisch offen. Er schrieb mehrere Orchesterwerke, die allerdings weniger gut ankamen, nahm unter dem Namen „The Firemen” mit dem Produzenten Youth (Killing Joke, The Orb) 1993 und 1998 zwei Ambient-Techno-Alben auf und war 2014 auf „Only One” des HipHop-Künstlers Kanye West als Feature-Artist vertreten. Diese Zusammenarbeit brachte ihn nach langer Zeit wieder in die Top 40 der US-Billboard-Charts.

Paul McCartney war von 1969 bis 1998 mit der amerikanischen Fotografin, Musikerin und Tierrechtsaktivistin Linda Eastman (1941 - 1998) verheiratet. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Heather, Mary, James und Stella McCartney hervor. Nach Lindas Krebstod heiratete er 2002 Heather Mills (*1968). 2003 kam die gemeinsame Tochter Beatrice Milly zur Welt. Die Ehe wurde 2006 nach schmutzigen, vor allem von Mills öffentlich geführten Auseinandersetzungen geschieden. Seit 2011 ist McCartney mit Nancy Shevell (*1960) verheiratet.

Diskografie:

„McCartney” (1970)

„Ram” (1971)

„Wild Life” (1971)

„Red Rose Speedway” (1973)

„Band On The Run” (1973)

„Venus And Mars” (1975)

„Wings At The Speed Of Sound” (1976)

„London Town” (1978)

„Back To The Egg” (1979)

„McCartney II” (1980)

„Tug Of War” (1982)

„Pipes Of Peace” (1983)

„Press To Play” (1986)

Снова в СССР” (1988)

„Flowers In The Dirt” (1989)

„Off The Ground” (1993)

„Flaming Pie” (1997)

„Run Devil Run” (1999)

„Driving Rain” (2001)

„Chaos And Creation In The Backyard” (2005)

„Memory Almost Full” (2007)

„Kisses On The Bottom” (2012)

„New” (2013)

„Egypt Station” (2018)



Paul McCartney im Programm von ByteFM:

Paul McCartney vs. Brian Wilson: Die ultimative Pop-Rivalität, endgültig aufgearbeitet

Von ByteFM Redaktion
(17.06.2022)
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Paul McCartney vs. Brian Wilson: Die ultimative Pop-Rivalität, endgültig aufgearbeitet
Zwei Pop-Titanen werden im Juni 2022 80 Jahre alt: Paul McCartney und Brian Wilson (Foto v. Paul McCartney: Mary McCartney, Brian Wilson: Universal) Während östliche und westliche Supermächte mit realem Waffenarsenal einander zu übertrumpfen versuchten, fand während der 60er-Jahre innerhalb der Popmusik ein ganz anderes Wettrüsten statt – und zwar zwischen The Beach Boys und The Beatles. Ganz im Gegensatz zum von medialer Sensationsgeilheit aufgebauschten „Beatles-gegen-Stones“-Diskurs handelte es sich bei diesen beiden schillernden Pop-Gruppen um eine tatsächliche Rivalität. Wenn auch um eine freundschaftliche: Beach-Boys-Leader Brian Wilson nannte das 1965er Beatles-Album „Rubber Soul“ das „wahrscheinlich beste Album überhaupt“, das „ihn direkt an die Klavierbank schickte“. Dort schrieb er als Antwort das psychedelische Pop-Meisterwerk „Pet Sounds“ – inklusive „God Only Knows“, ein Stück, das Beatle Paul McCartney später „seinen Lieblingssong aller Zeiten“ nannte. Die Diskografien dieser beiden Bands sind also eng miteinander verknüpft. Dieses kreative Armdrücken lässt sich ganz gut auf die beiden erwähnten Bandmitglieder herunterbrechen: Auf der einen Seite Brian Wilson, ein schüchternes Wunderkind aus dem sonnigen Kalifornien. Auf der anderen Paul McCartney, der ewig lächelnde „süße Beatle“ aus Liverpool. Zwei überaus begabte, sich gegenseitig bewundernde Songwriter – die im freundlichen Wettstreit miteinander einige der schönsten Songs des vergangenen Jahrhunderts schufen. Umso erstaunlicher, dass beide Musiker mit zeitlich kurzem Abstand voneinander geboren wurden. McCartney kam am 18. Juni 1942 als Kind einer Krankenschwester und eines Kaufmanns zur Welt. Am 20. Juni erblickte Wilson, ebenfalls Arbeiterkind, im Süden von Los Angeles das Licht der Welt. Nur zwei Tage später. // Ist es aus künstlerischer Sicht sinnvoll, die kommerziell erfolgreichsten Werke dieser Musiker miteinander zu vergleichen? Wahrscheinlich nicht. Kann aus dieser Arbeit irgendein Schluss gezogen werden? Naja. Kann das trotzdem als schöne Gelegenheit dienen, ein bisschen Zeit mit zwei der interessantesten Songwriter ihrer Generation zu verbringen – und dabei vielleicht auch ein bisschen Spaß machen? Ja, hoffentlich! Das hier ist die zu 100 Prozent akkurate und absolut endgültige Aufarbeitung der ewigen Debatte „Paul McCartney vs. Brian Wilson“. // Gratulation an Sir Paul McCartney, den hier objektiv – weil mathematisch bewiesen – besseren Songwriter!

Paul McCartney wird 70

Von ByteFM Redaktion
(18.06.2012)
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Er ist Gründungsmitglied der Beatles. Er wurde von Queen Elisabeth II. zum Sir geschlagen. Er hat einen Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame und heute feiert er seinen 70. Geburtstag. Die Rede ist von einem der begnadetesten Popmusikern: Paul McCartney. Von seiner ehemaligen Band The Beatles können ihm nur noch Ringo Starr und Pete Best beglückwünschen. Letzterer war nicht nur als Drummer bei den Beatles erfolglos — sodass er ausgetauscht werden musste  — auch weitere Projekte scheiterten. Inzwischen konnte er den Beatles jedoch noch etwas abgewinnen und kann sich nun in Millionen von Dollar wiegen. Aber das ist eine andere Geschichte. Stuart Sutcliff ging bereits 1962 von uns, John Lennon 1980 und George Harrison folgte 2001. Aufgewachsen ist Paul McCartney in Liverpool als Sohn eines Kaufmanns und einer Krankenschwester. Schon früh wurde er mit Musik konfrontiert, denn bei Familienfesten gab es immer den Moment, in dem sich sein Vater ans Klavier setzte, die Verwandten sich darum versammelten und gemeinsam sangen. Dieses Klavier aus dem Musikladen Epstein, dem auch der Beatles-Manager Brian Epstein entstammte, überzeugte ihn einmal selbst darauf zu spielen. Mit 14 Jahren schenkte ihm sein Vater eine Trompete. Ein Jahr später tauschte Paul die Trompete gegen eine akustische Zenith-Gitarre um, da er so die Möglichkeit hatte, zu seiner Musik zu singen. Durch das Klavierspiel seines Vaters und durch die Begeisterung für Komponisten, wie George Gershwin, Cole Porter oder Harold Arlen, entwickelte er ein Gefühl für Musik sowie dem Songwriting. // Sie wollten Mädchen aufreißen und nicht in einem normalen Job versauern — so der eigentliche Plan der Band — doch es kam alles anders. Die Beatles wurden zur Band einer ganzen Generation, zu einem "sonderbaren Wesen, einer[r] Mutation der Nachkriegsjahre, ein[em] vierköpfigen Monster, ein[em] kulturellen Phänomen", wie Paul McCartney selbst in einem Interview sagte. Spätestens als der Milchmann "From Me To You" pfiff, wusste er, sie haben es geschafft. Es folgte eine Erfolgssträhne der Superlative – ausverkaufe Konzerthallen, Top-5-Chartplatzierungen und niemand kam an dieser Band vorbei. Doch mit dem Erfolg gingen auch Drogengeschichten und interne Streitigkeiten einher. Im April gab Paul McCartney die Trennung der Beatles bekannt — zur Überraschung seiner Band-Mitglieder. Als Grund nannte er im Nachhinein die schlechte Stimmung in der Band und die Vereinnahmung des neuen Managers Allen Klein, der Nachfolger von Brian Epstein. In den Siebzigern gründete er daraufhin die Band The Wings, welche erst sehr spät Anerkennung genießt. Die Musik gab er dennoch nicht auf und produzierte sogar Solo-Alben. 1998 folgte ein großer Schicksalsschlag – der Tod seiner Frau Linda, die er 1969 heiratete. Paul McCartney hat vier Kinder, drei Ehen hinter sich und kann bisher bereits auf mehrere Dutzend Alben zurückblicken. Er ist Unterstützer der Tierschutzorganisation PETA, überzeugter Vegetarier, Pazifist und wurde zum wichtigsten Mann der Welt gekürt. Alle Auszeichnungen, Ehrungen und sozialen Höchstleistungen zu erwähnen, würde viel Zeit in Anspruch nehmen. Daher belassen wir es bei: Alles Gute Paul McCartney zum 70. Geburtstag und vielen Dank für alles, was du der Musikwelt und darüber hinaus gegeben hast!

Paul McCartney: neue Songs und neues Album „Egypt Station“

Von ByteFM Redaktion
(20.06.2018)
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Paul McCartney: neue Songs und neues Album „Egypt Station“
Paul McCartney (Foto: Warner Music) Sir Paul McCartney, seines Zeichens Ex-Mitglied der wahrscheinlich wichtigsten Band der Pop-Musik, hat zwei neue Songs veröffentlicht. Am 9. Juni präsentierte „Macca“ mit „Come On To Me“ bereits eines der beiden Stück im Rahmen eines intimen Pub-Gigs in seiner Heimatstadt Liverpool, nun folgen die Studioaufnahmen als Doppel-Single. Es sind seine ersten neuen Solo-Songs seit fünf Jahren. // Im vergangenen Dezember veröffentlichte Paul McCartney ein lange verloren geglaubtes Weihnachtsmixtape, das er 1965 für seine damaligen Beatles-Mitstreiter John Lennon, George Harrison und Ringo Starr aufnahm. Paul McCartneys 17. Soloalbum „Egypt Station“ wird am 7. September auf Capitol Records erscheinen. Hört Euch „Come On To Me“ und „I Don‘t Know“ hier an:

Kramladen

Paul McCartney wird 70

(07.06.2012 / 23:00 Uhr)
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“When I’m 70 – Paul McCartney’s Long And Winding Road” – eine Würdigung zum 70. Geburtstag des ewigen Beatle „Schickst Du mir dann noch immer einen Blumenstrauß, Geburtstagsgrüße und ein Fläschchen Wein? Wirst du mich brauchen, wirst du mich ernähren, wenn ich 64 bin?“ – das fragte Paul McCartney ironisch 1967 in seiner Music Hall-Parodie „When I’m Sixty-Four“ aus dem epochalen Beatles-Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band”. Braucht die Popszene ihn heute noch, 45 Jahre nach seinem kreativen Höhepunkt, als der „Sgt. Pepper“ bis heute gilt? Paul hatte die Idee zur Konzeption des Albums und schrieb den Großteil der Songs dieses Ausnahme-Albums, das als künstlerischer Leuchtturm der sechziger Jahre angesehen wird. Doch seit diesem Meilenstein an kreativer Popkunst habe er überwiegend Belanglosigkeiten produziert, Kinderkram wie „Obladi Oblada“ oder „All Together Now“ und Gassenhauer wie „Hey Jude“ oder „Let It Be“, sagen manche Kritiker. Und nach den Beatles habe er auf seinen Wings- und Solo-Platten nie wieder das kompositorische Niveau von Lennon/McCartney-Songs erreicht. // Tatsache ist: Paul McCartney gilt als der reichste und erfolgreichste Popmusiker aller Zeiten. Und zu den einflussreichsten Songschreibern der letzten 50 Jahre gehört er sowieso. Sein Vermögen hat die Milliarden-Grenze in englischen Pfund schon lange überschritten, sein Einkommen vermehrt sich täglich um rund 30.000 Euro – alleine aus Tantiemen. Das entspricht einem Vermögenszuwachs von ca. 20 Euro pro Minute. Aber viel wichtiger: Er ist noch immer ein brillanter Sänger und nicht minder großartiger Songschreiber. Von seinem überdurchschnittlichen Können als Multiinstrumentalist gar nicht zu schweigen. Welcher andere Musiker in den letzten 50 Jahren hat mit seinen Liedern so große und nachhaltige Spuren im kollektiven Bewusstsein einer Generation hinterlassen? // Paul McCartney: „Musik ist keine Arbeit für mich. Ich spiele Musik, und ich hoffe, ich werde noch mit 90 Jahren singen und spielen. Zuletzt schieben sie mich wahrscheinlich im Rollstuhl auf die Bühne, damit ich Yesterday singe.“

Kramladen

Paul McCartney: „1964 – Augen des Sturms“

(22.06.2023 / 23:00 Uhr)
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Beatles-AI und Beatlemania. Zukunftsmusik und Nostalgie. Während aktuell die sozialen Medien mit Beatles-Fakesongs überflutet werden, gemeint sind Beatles-Songs, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (AI = Artificial Intelligence) bearbeitet oder gar gänzlich neu gestaltet wurden, veröffentlicht Paul McCartney einen opulenten Bildband, der die Beatlemania von 1964 nostalgisch feiert. „1964: Augen des Sturms – Fotografien und Betrachtungen“ ist der Titel des 335 Seiten umfassenden Bildbands, der am 13. Juni 2023 veröffentlicht wurde. Im Zeitraum von Dezember 1963 bis Februar 1964, in dem die Beatlemania ausbrach, hatte Paul McCartney seine 35mm-Pentax-Spiegelreflexkamera immer dabei und schoss unentwegt Fotos von allem, was um ihn herum passierte. Vor allem fotografierte er die anderen drei Beatles, Freundinnen, Menschen aus ihrem Umfeld und andere Künstler, die mit ihnen auf Tournee waren. So entstanden private Schnappschüsse für eine Art Familienalbum. Aber er fotografierte auch Fans, Polizisten, Pressefotografen und Alltagsszenen unterwegs auf ihren Tourneen. Und immer wieder Hotelzimmer, Flughäfen, Bahnhöfe und die Städte und Bühnen, wo sie auftraten. So, als wollte er alles festhalten, weil zu befürchten war, dass dies alles womöglich schon bald wieder vorbei ist mit dem Erfolg und Ruhm. Die mehr als 1000 Fotos, die Paul damals nur aus Spaß an der Freud‘ aufgenommen hatte, verschwanden im Archiv und gerieten in Vergessenheit. Erst 2020 tauchten die Fotos wieder auf. Paul McCartney wählte 275 für seinen Bildband aus, schrieb dazu ein Vorwort und ausführliche, sehr persönliche Erlebnisberichte über die Konzerte und Tourneestationen in Liverpool, London, Paris, New York, Washington und Miami. Paul erinnert sich an jene aufregenden Monate, in denen „wie soll man es sonst beschreiben – die Hölle losbrach“. Die Fotos dokumentieren aus seiner privaten Perspektive jene verrückte Beatlemania-Phase, die er aus dem Zentrum des Sturms heraus betrachtete. Jill Lepore, Historikerin an der Harvard University und Autorin beim New Yorker, rundet das Buch ab mit ihrem Essay „Beatleland“, in dem sie die Beatles als erstes globales popkulturelles Massenphänomen analysiert. Dass Paul McCartney nicht in der nostalgischen Rückschau verharrt, beweist seine Ankündigung, dass er „with a little help“ der KI an einem neuen Beatles-Song arbeitet, basierend auf einer Demoaufnahme von John Lennon: „Now And Then“. Im letzten Kapitel seines bilderreichen Buches „1964: Augen des Sturms – Fotografien und Betrachtungen“ schreibt Paul McCartney:

Kramladen

(04.03.2010 / 23:00 Uhr)
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Vor 40 Jahren – genau am 06.03.1970 – erschien mit „Let It Be“ die letzte Single der Beatles in Europa. (In den USA wurde am 11. Mai 1970 mit „The Long And Windig Road“ noch eine weitere Single veröffentlicht.) Fünf Wochen später (am 10. April 1970) erklärte Paul McCartney seinen Ausstieg aus der Band und besiegelte damit das Ende der Beatles. Schon sieben Tage später erschien sein erstes Solo-Album „McCartney“. Als das letzte Beatles-Album „Let It Be“ am 8. Mai 1970 auf den Markt kam, gab es die Beatles bereits nicht mehr. Auch Ringo hatte sein Solo-Debut „Sentimental Journey“ inzwischen schon – am 27. März 1970 – veröffentlicht (soeben erschien übrigens Ringos neues Album „Y Not“, an dem sich Paul McCartney bei zwei Songs beteiligte), und John Lennon war mit dem Album „Live Peace In Toronto“ seiner Plastic Ono Band schon im Dezember 1969 vorgeprescht. Nur George Harrison ließ sich mit seinem Soloalbum „All Things Must Pass“ bis November 1970 Zeit, überraschte dann aber gleich mit einem Dreifach-Album. Die Songs des Albums „Let It Be“ entstanden bereits im Januar 1969. Doch die Spannungen und Querelen in der Band hatten ein derart unerträgliches Ausmaß erreicht, dass keiner mehr Lust hatte, an den unbefriedigenden Aufnahmen noch weiter zu arbeiten. Frustriert legte man die Bänder erst mal auf Eis. Die Songs waren in einem ungemütlichen und kalten Filmstudio aufgenommen worden, gleichzeitig filmte ein Kamerateam alles, was im Studio passierte, also auch die persönlichen Auseinandersetzungen und Streitereien. Aus vertraglichen Gründen sahen sich die Beatles gezwungen, noch einen Kinofilm abzuliefern. Die Idee des Films und des Albums war, die Beatles beim Ausarbeiten, Arrangieren und Aufnehmen neuer Songs zu beobachten, also den kreativen Entstehungsprozess eines Beatles-Albums zu dokumentieren. Die musikalische Vorgabe lautete: zurück zu den Wurzeln, keine Studiotricks, keine Overdubs; die Band sollte wie in ihren Anfangszeiten live zusammenspielen. Eine ehrliche, authentische Musik sollte entstehen. Und das geschah auch. Doch die Aufnahmen zeigten auch ehrlich und schonungslos den Zerfall einer Band. Paul McCartney spielte den Antreiber und Chef, John und George fügten sich entweder lustlos oder opponierten vehement, Ringo hielt sich zurück, während Yoko Ono an der Seite von John ständig präsent war, was den anderen gehörig auf die Nerven ging. Dass unter diesen Bedingungen doch noch ein paar halbwegs akzeptable Aufnahmen zustande kamen, lag am handwerklichen Können der Band, die noch im Auseinanderbrechen ihre alte Klasse ab und an aufblitzen ließ. Nach all den Streitereien und Zerwürfnissen, die unter anderem zum kurzzeitigen Ausstieg von George Harrison aus der Band führten, grenzte es fast schon an ein Wunder, dass sich die vier Streithähne im April 1969 noch einmal zusammenrauften, um ihr letztes Meisterwerk „Abbey Road“ aufzunehmen, das dann am 26. September 1969 veröffentlicht wurde. // Weil sich keiner der Beatles mit den Bändern der „Let It Be“-Sessions beschäftigen wollte, wurden die halbfertigen Aufnahmen dem Produzenten Phil Spector übergeben. Mit den zuckrigen Streichern, pompösen Orchesterarrangements und pathetischen Chören, die Spector den Originalaufnahmen teilweise hinzugefügt hatte, war vor allem Paul McCartney überhaupt nicht zufrieden. Er wollte die Veröffentlichung in dieser überfrachteten Fassung verhindern. Doch die andern drei hatten offenbar keine Lust mehr, sich nochmals mit dem unerfreulichen Projekt beschäftigen zu müssen und bestanden darauf, das Album in der von Phil Spector aufgedonnerten Nachbearbeitung auf den Markt zu bringen. Paul McCartney war darüber so sauer, dass dies der entscheidende Grund für ihn war, wie er in späteren Interviews betonte, sich von den Beatles zu trennen, was er am 10. April 1970 dann auch öffentlich machte. Im November 2003 – neben John Lennon war nun auch George Harrison nicht mehr am Leben – brachte Paul McCartney seine Fassung von „Let It Be“ heraus, wie er sie ursprünglich haben wollte: ohne Mätzchen, ohne Streicher, ohne Chöre. Er nannte dieses Album „Let It Be ... Naked“ – eben nackt, so wie Gottvater McCartney seine Songs („The Long And Winding Road“ und „Let It Be“) ursprünglich erschaffen hatte.

Weihnachtsmixtape von Paul McCartney aufgetaucht

Von ByteFM Redaktion
(14.12.2017)
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Weihnachtsmixtape von Paul McCartney aufgetaucht
Nicht nur Hitmaschine, sondern auch Hobby-DJ: Paul McCartney (2. v. r.) und The Beatles (Foto: Apple Corps LTD) Pop-Legende, Ordensträger, Hobby-DJ: 1965 schenkte Paul McCartney seinen The-Beatles-Kollegen jeweils ein selbstgeschneidertes Weinachtsmixtape. Die vier Exemplare galten lange Zeit als verschollen, doch der britische Beatles-Biograph und Bootleg-Sammler Simon Wells konnte nun die A-Seite der adventlichen Pop-Kuriosität rekonstruieren und auf Youtube veröffentlichen. In seiner Biografie „Paul McCartney: Many Years From Now“ erwähnte der ehemalige Beatle bereits die Tapes und unterstrich dabei ihren inoffiziellen Charakter: „Die waren eigentlich nur für uns vier gedacht, das war so ein bekifftes Ding.“ In authentischer Radio-Manier kommentierte McCartney auf dem Tape die Songs – und arbeitete sogar einen frechen Seitenhieb auf ihre ewigen Konkurrenten ein: „Und jetzt kommt diese eine Band, die früher in den 60er-Jahren mal berühmt war: The Rolling Stones!“

Love Songs

feat. Paul McCartney

(30.06.2022 / 20:00 Uhr)
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Love Songs - feat. Paul McCartney
80 Jahre Paul McCartney einer von den zwei lebenden Beatles und unzählbar viele Songs. Da reicht eine Stunde Love Songs nicht mal ansatzweise aus, um sein bisheriges Lebenswerk einzufangen. Dennoch versuchen wir es mal, denn interessante Ansichten zur Liebe und zu Liebesliedern sollen Euch nicht vorenthalten werden.

Kramladen

Brian Wilson contra Lennon-McCartney

(09.04.2015 / 23:00 Uhr)
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Die gegenseitige Inspiration, freundschaftliche Rivalität und die ehrgeizige Anstachelung, mit der jeweils anderen Seite nicht nur mitzuhalten, sondern sie möglichst noch zu übertreffen, führte zu einem schöpferischen Kopf-an-Kopf-Rennen vor allem zwischen Brian Wilson und Paul McCartney und beflügelte beide Songschreiber zu ihren besten Songs und wegweisenden Albumkonzepten. Als die Beatles Ende 1965 ihr damaliges Meisterwerk „Rubber Soul“ veröffentlichten, fühlte sich Brian Wilson herausgefordert, Lennon-McCartney mit dem Beach Boys-Klassiker „Pet Sounds“ vom Mai 1966 zu übertrumpfen. Paul McCartneys Reaktion war, mit Lennon & Co das Jahrhundertalbum „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ zu kreieren. Zehn Monate zuvor hatten die Beatles bereits mit dem revolutionären Album „Revolver“ (August 1966) erneut Maßstäbe gesetzt. Brian Wilsons kreative Antwort mit seinem geplanten opus magnum für die Beach Boys „Smile“ blieb leider in Ansätzen stecken und scheiterte schließlich an seinen eigenen Drogenproblemen und an internen Band-Querelen. Und heute? Brian Wilsons neues Album „No Pier Pressure“ ist insgesamt leider nur durchschnittlich, teilweise sogar enttäuschend – gemessen an seinen eigenen Qualitätsmaßstäben aus den Sixties. Dagegen trumpft Paul McCartney aktuell gehörig auf, fast wie zu seinen alten Beatles-Zeiten. Mit seiner letzten Single „Hope For The Future“ ist ihm mal wieder ein großer Pop-Hymnus gelungen; seine Kooperationen mit Kanye West, Rihanna, Lady Gaga & Co sind spektakulär, wenn auch musikalisch eher bescheiden. Doch seine Popularität ist ungebrochen. Als bekannt wurde, dass Paul im Juli 2015 beim legendären Roskilde-Festival, das seit 1971 alljährlich auf der dänischen Insel Seeland stattfindet, auftreten wird, waren die Tickets für den 4. Juli, den Tag des McCartney-Auftritts, binnen kurzem ausverkauft. Vor 50 Jahren, genau am 9. April 1965 erschien die musikalisch überzeugende Beatles-Single „Ticket To Ride / Yes It Is“. Beide Songs stammten vornehmlich aus der Schreibe von John Lennon. Damals war Lennon ohnehin in bester kreativer Verfassung und schrieb die wichtigen Songs der Beatles-Entwicklung jener Zeit. Tatsächlich war John Lennons schöpferischer Anteil an den entscheidenden und bahnbrechenden Beatles-Songs in jener Phase größer als der von Paul McCartney. Es waren Lennon-Songs, die als A-Seiten der damals gefeierten Beatles-Singles in Kontinuität die Richtung vorgaben: „A Hard Day’s Night“ (10. Juli 1964), „I Feel Fine“ (27. November 1964), „Ticket To Ride“ (9. April 1965) und „Help“ (6. August 1965). Und auch was die differenzierteren Kompositionen anging, rangierte die Zahl der Lennon-Songs damals noch ein wenig vor denen von Paul McCartney. // Auch heute hat der Ex-Beatle im direkten Vergleich mit Brian Wilson eindeutig die Nase vorn, was Popularität und musikalische Kreativität angeht. Paul McCartneys letztes Studioalbum „New“ klingt soundtechnisch und stilistisch moderner und ist zusätzlich kompositorisch variabler und frischer als Brian Wilsons neues Album „No Pier Pressure“. Und Paul arbeitet bereits an einem „New“-Nachfolgealbum, das aller Wahrscheinlichkeit nach noch einen Schritt weitergehen wird. Man würde Brian Wilson im Spätherbst seiner Karriere nochmals einen musikalischen Triumph gönnen: ein großes, kreatives Alterswerk, das McCartneys mit Sicherheit überbietbare aktuelle Songqualität noch einmal übertrumpft. Doch wie es scheint, ist der kreative Wettbewerb zwischen den einstigen Songschreiber-Giganten endgültig zu Gunsten von Paul McCartney ausgegangen.

Kramladen

71 und ein bisschen neu

(24.10.2013 / 23:00 Uhr)
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Paul McCartney neues Album NEW „So many times I had to change the pain to laughter / just to keep from getting crazed”. Diese Zeile aus dem neuen Song „Early Days“ sei eine philosophische Betrachtung über das Leben an und für sich, sagte der Textautor und Philosoph Paul McCartney in einem Interview mit einem renommierten Journalisten aus dem Kulturbetrieb. Früher hätte man Paul-„Had-A-Little-Lamb“-McCartney für solch eine Aussage bestenfalls belächelt. Der Sänger und Songschreiber von „Silly Love Songs“ darf einen seiner Texte ungestraft philosophisch nennen? Bei den meinungsführenden kritischen Musikjournalisten hatte Paul McCartney gut drei Jahrzehnte lang keinen guten Stand, war für so manchen gestrengen Kritiker fast so etwas wie ein Watschenmann. In den Feuilletons der Qualitätszeitungen und in den arrivierteren Musikzeitschriften wurden McCartney-Platten lange Jahre entweder ignoriert, mit Nasenrümpfen bedacht, oder verrissen. Das ist spätestens seit dem Album „Chaos And Creation In The Backyard“ von 2005 anders – und, seit „NEW“ am 11.10. in Deutschland, am 14.10. in England und am 15.10. in den USA veröffentlicht wurde, ist das ganz anders. Einige wenige kritteln zwar immer noch, aber die weitaus überwiegende Mehrzahl lobt das neue Album zum Teil geradezu überschwänglich – was allerdings auch wieder übertrieben ist. Paul McCartney ist zwar nicht plötzlich hip geworden oder gar cool, aber er ist wieder „in“ und in die Reihe der geachteten und anerkannten Popkünstler zurückgekehrt.

Paul McCartney arbeitet an neuer Platte

Von ByteFM Redaktion
(11.04.2011)
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Paul McCartney nimmt eine neue Platte auf, berichtet der NME. Darauf werden Coverversionen von Songs zu finden sein, die die Beatles-Legende als Solokünstler und mit seiner früheren Band "Wings" veröffentlicht hat. An dem Album werden sich auch The Cure, Billy Joel und Kiss beteiligen. Ebenfalls wird McCartneys Sohn James auf der Platte seines Vaters zu hören sein und zwar zusammen mit The Cure. Wann das Wunderwerk genau erscheinen wird, steht bislang noch nicht fest.

The Beatles

Von ByteFM Redaktion
(04.06.2017)
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The Beatles
Außerdem wurde gestern, am Sonntag, einer der erfolgreichsten Komponisten und Interpreten aller Zeiten ein Dreivierteljahrhundert alt: Paul McCartney. Auch nach 46 Alben nach dem Ende der Beatles bleibt er wohl ein ewiger Beatle. Wir hören Musik aus 50 Jahren. Dazu gibt es Musik von unserem neuen Album der Woche und ein paar Ausblicke auf das ByteFM Programm der neuen Woche. // Der ewige Beatle: Paul McCartney – zum 75. Geburtstag „Your song will fill the air“, sang er 1968 in seinem Beatles-Song „I Will“ aus dem Weißen Album – damals geschrieben als Liebeslied für seine spätere Frau Linda. Paul McCartneys Songs erfüllen noch immer die Klangwelt der Popmusik. Und sie füllen nach wie vor Stadien, Radioprogramme, Bücher und nicht zuletzt auch sein Bankkonto. Er ist der erfolgreichste Songschreiber der Popgeschichte, einer der letzten Giganten aus den sechziger Jahren, die die Entwicklung der Popkultur kreativ prägten wie kein anderes Jahrzehnt und er blieb bis heute einer der vielseitigsten Künstler des Planeten Pop. [...] // Für all diejenigen, denen die musikalische Exegese zu müßig ist, bietet das Album aber auch auf vielen anderen Eben einen hohen Unterhaltungswert. Stichwort: „Paul Is Dead“ − eine der wahnwitzigsten Verschwörungstheorien der Popgeschichte, die ihren Anfang 1969 nahm, als ein Hörer beim Detroiter Lokalsender WKNR anrief, um zu verkünden, dass Paul McCartney tot sei. Er wäre bereits 1966 bei einem Autounfall ums Leben gekommen und werde seit „Sgt. Pepper“ von einem Doppelgänger vertreten, den die Beatles auf Druck ihres Managements bei einem McCartney-Lookalike-Wettbewerb casteten. Der Verschwörungstheorie nach versuchten die drei verbliebenen Beatles seitdem mit geheimen Zeichen und Anspielungen auf den Tod Pauls aufmerksam zu machen: So wurden beispielsweise die vielen Persönlichkeiten und Blumen auf dem Cover von „Sgt. Pepper“ als Hinweise auf eine geheime Beerdigung McCartneys interpretiert. [...] // Cultural Appropriation betrieben die Beatles – guten Willens, mutmaßlich – als sie in einem ihrer meist gehassten Songs einen gewissen Desmond auftreten ließen: "Paul McCartney wrote the song around the time that highlife and reggae were beginning to become popular in Britain. The starting lyric, "Desmond has a barrow in the market-place", was a reference to the first internationally renowned Jamaican ska and reggae performer Desmond Dekker who had just had a successful tour of the UK. The tag line "ob-la-di, ob-la-da, life goes on, brah" was an expression used by Nigerian conga player Jimmy Scott-Emuakpor, an acquaintance of McCartney." [...]

Denny Laine (The Moody Blues, Wings) ist tot

Von ByteFM Redaktion
(06.12.2023)
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Denny Laine (The Moody Blues, Wings) ist tot
Der britische Musiker Denny Laine, Mitbegründer der Band The Moody Blues und Paul McCartneys Bandkollege aus der Band Wings, ist gestorben. Dies gab seine Frau Elizabeth Hines über die sozialen Netzwerke bekannt. Demnach starb Laine im familiären Kreis an den Folgen einer schweren Lungenkrankheit. Er wurde 79 Jahre alt. // Trotz der Differenzen, die der Trennung von Wings zugrunde lagen, arbeitete Laine später wieder mit Paul McCartney zusammen, so unter anderem an „McCartney II“ (1980) und „Tug Of War“ (1982). Außerdem veröffentlichte Laine mehrere eigene Longplayer. Zuletzt hatte er das Soloalbum „The Blue Musician“ (2008) herausgebracht. „Er hat jeden Tag gekämpft, hat sich nie beklagt“, so seine Frau in ihrem Statement. „Alles, was er wollte, war mit mir und seiner Katze Charley zu Hause zu sein und Gitarre zu spielen.“ Im vergangenen Jahr hatte Laine sich eine Covid-19-Infektion zugezogen und musste seitdem mehrfach operiert werden. „Denny war ein großes Talent mit einem feinen Sinn für Humor und immer bereit, anderen Menschen zu helfen“, schrieb Paul McCartney in einem Nachruf. „Alle seine Fans werden ihn vermissen und seine Freunde werden ihn in liebevoller Erinnerung behalten. Ich sende seiner Frau Elizabeth und seiner Familie mein Beileid und die besten Wünsche. Friede und Liebe, Denny. Es war mir eine Freude, Dich kennenzulernen. Du wirst uns allen fehlen.“

Zum 70. Geburtstag von Brian Wilson

Von ByteFM Redaktion
(20.06.2012)
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Der Juni 1942 war historisch gesehen ein ausgesprochen guter Monat für die Popmusik. Am 18.06. jenen Jahres wurde Paul McCartney geboren und nur zwei Tage später der Mann, der sich mit McCartney um den Titel des besten Popmusikkomponisten aller Zeiten streitet: Brian Wilson. Zusammen mit seinen Brüdern Dennis und Carl sowie seinem Cousin Mike Love und Jugendfreund Al Jardine gründete Brian Wilson 1961 in Kalifornien die Beach Boys und veröffentlichte mit der Band einige der besten Popsongs aller Zeiten. Dank Wilsons Songwriting und seinem Gespür für Harmonien waren die Beach Boys in den 60ern die einzige ernstzunehmende Konkurrenz für die Beatles. Zwischen den beiden Bands entwickelte sich eine Rivalität, in die sich vor allem Wilson hineinsteigerte. Er wollte die Beatles übertrumpfen, er wollte das perfekte Album aufnehmen – und scheiterte am eigenen Anspruch. Zuerst wähnte er sich noch auf einem guten Weg, das Album „Smile“ sollte sein großer Triumph werden, doch nachdem ihm Paul McCartney 1967 einige Songs aus dem sich gerade in der Produktion befindenden Beatles-Album „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ vorgespielt hatte, erlitt Wilson einen Nervenzusammenbruch. „What broke his heart was Sgt. Pepper“, sagte sein Freund Van Dyke Parks Jahre später, doch um Wilsons Gesundheit war es zu diesem Zeitpunkt bereits ohne die Eindrücke des neuen Beatles-Albums nicht besonders gut bestellt. Zu einem Rechtsstreit mit der Plattenfirma der Beach Boys kamen Depressionen, Anzeichen einer Schizophrenie und eine Vorliebe für Kokain, was 1968 dazu führte, dass sich Wilson in eine psychiatrische Klinik einliefern ließ. // In den 90ern unterzog er sich erfolgreich einer neuen Medikamententherapie, und das erste Mal seit unzähligen Jahren fühlte sich Wilson tatsächlich gesund. So kam es, dass er 1996 das erste Mal seit acht Jahren wieder an einem Album der Beach Boys beteiligt war, und so schaffte er es 2004 dann doch noch, mit seinem überambitionierten Projekt „Smile“ Frieden zu schließen. 37 Jahre nachdem er die Produktion des Albums abgebrochen hatte, veröffentlichte er das überarbeite Werk und gewann für den darauf enthaltenen Song „Mrs. O'Leary's Cow“ den ersten Grammy seiner Karriere. Er, „one of the great American geniuses“, wie ihn sein zwei Tage älterer „Rivale“ Paul McCartney nennt.

Linda McCartney wäre heute 70 geworden

Von ByteFM Redaktion
(24.09.2011)
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Die am 24.09.1941 geborene Ehefrau von Paul McCartney wurde als Fotografin und Tierschützerin bekannt. Sie war bekennende Vegetarierin, veröffentlichte mehrere Fotobildbände und Kochbücher, außerdem gründete Linda McCartney ein Unternehmen für vegetarische Fertigprodukte. Ihre Portraitfotografien über die Rock-Szene in den 1960er Jahren waren international bekannt und wurden vielfach abgedruckt. Paul McCartney und Linda trafen sich 1967 in einem Londoner Club. Aus ihrer 1969 geschlossenen Ehe gingen drei Kinder hervor: Mary, Stella und James. Lindas Tochter Heather aus erster Ehe wurde von Paul McCartney adoptiert. Nach dem Ende der Beatles 1970 zogen die McCartneys nach Schottland, um in ruhiger Umgebung ein normaleres Leben zu führen. Sie gründeten die gemeinsame Band "Wings" und tourten viele Jahre zusammen mit den Kindern. Das einzige Soloalbum von Linda McCartney, "Wilde Prairie" wurde posthum veröffentlicht. 1995 wurde Brustkrebs diagnostiziert, am 17.04.1998 verstarb Linda McCartney im Alter von 56 Jahren.

Guilty Pleasures

mit Henning Cordes

(28.08.2009 / 18:00 Uhr)
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Guilty Pleasures - mit Henning Cordes
Paul McCartney hat sich noch nie sonderlich geniert seine Silly Love Songs unters Volk zu bringen. Seine schmalzigen Balladen haben ihm zwar einen ganz beträchtlichen Berg Kohle eingefahren, dennoch gleichzeitig eine Menge Spott beschert. Die Ansicht, dass man sich vor allem als Fan des Paul McCartney-Solowerks schuldig macht, scheint daher durchaus weit verbreitet. Sollte es tatsächlich so sein, dass man als McCartney-Fanatiker Schuld auf sich lädt, dann will Henning Cordes schuldig sein. Sein liebstes Guilty Pleasure sind Liebeslieder von Paul McCartney.

Guilty Pleasures

Silly Love Songs

(29.03.2019 / 18:00 Uhr)
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Paul McCartney hat sich noch nie sonderlich geniert seine Silly Love Songs unters Volk zu bringen. Seine schmalzigen Balladen haben ihm zwar einen ganz beträchtlichen Berg Kohle eingefahren, dennoch gleichzeitig eine Menge Spott beschert. Die Ansicht, dass man sich vor allem als Fan des Paul McCartney-Solowerks schuldig macht, scheint daher durchaus weit verbreitet. Sollte es tatsächlich so sein, dass man als McCartney-Fanatiker Schuld auf sich lädt, dann will Henning Cordes schuldig sein. Sein liebstes Guilty Pleasure sind Liebeslieder von Paul McCartney.

Zum Tod von Gerry Marsden (Gerry And The Pacemakers)

Von ByteFM Redaktion
(04.01.2021)
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Zum Tod von Gerry Marsden (Gerry And The Pacemakers)
Ex-Beatles-Mitglied Paul McCartney würdigte Marsden in einem Instagram-Post: „Gerry war ein Kumpel aus unseren frühen Tagen in Liverpool. Er und seine Gruppe waren unsere größten Rivalen in der lokalen Szene. Seine unvergesslichen Darbietungen von „You´ll Never Walk Alone“ und „Ferry Cross The Mersey“ bleiben vielen Menschen als Erinnerung an eine freudige Zeit in der britischen Musik erhalten. Mein Mitgefühl gilt seiner Frau Pauline und seiner Familie. Wir sehen uns, Gerry. Ich werde mich immer mit einem Lächeln an Dich erinnern." Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Paul McCartney (@paulmccartney)

Kramladen

Beatles For Sale - The Art Of McCartney

(04.12.2014 / 23:00 Uhr)
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Und außerdem erschien gerade ein aufwändiges Audio-Projekt zu Ehren von Paul McCartney als Doppel- oder Dreifach-CD, oder als Deluxe-Box mit 5 Silberlingen, oder als Vinyl-Box mit 4 LPs, oder alles komprimiert auf einem USB-Stick, gestaltet in Form einer Mini-Höfner-Bassgitarre, Pauls instrumentalem Markenzeichen, Titel: „The Art of McCartney“ - Untertitel: „The Songs of Paul McCartney sung by the World’s Greatest Artists“. - Ob da nun alle Sänger dieses Tribute-Samplers zu den größten Künstlern der Welt zu zählen sind, das dürfte bei etlichen Namen zu bezweifeln sein, speziell bei Namen wie Harry Connick junior, Corinne Bailey Rae, Joe Elliott, Owl City, Perry Farrell, Dion, The Airborne Toxic Event und anderen. Aber schließlich sind auch echte Topstars dabei, wie etwa Bob Dylan, Billy Joel, Yusuf alias Cat Stevens, The Cure, Kiss, Alice Cooper, Roger Daltrey von The Who, Barry Gibb, B.B. King und andere. Zu den anderen und zu jenen, die ihre Sache der Interpretation gut gemacht haben, zählt auch Brian Wilson, der Paul McCartneys Song „Wanderlust“ aus dessen 1982er Album „Tug Of War“ im Stile der Beach Boys neu bearbeitet hat. Schade nur, dass zu viele andere Neubearbeitungen nicht über bloße Nachspielungen hinauskommen. Hier wurde leider eine Chance vertan. Neben Brian Wilson wird auch Billy Joel und Dr. John zu hören sein - und natürlich die wichtigsten Songs aus dem Jubiläumsalbum „Beatles For Sale“.

Kramladen

Der ewige Beatle: Paul McCartney – zum 75. Geburtstag

(15.06.2017 / 23:00 Uhr)
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„Your song will fill the air“, sang er 1968 in seinem Beatles-Song „I Will“ aus dem Weißen Album – damals geschrieben als Liebeslied für seine spätere Frau Linda. Paul McCartneys Songs erfüllen noch immer die Klangwelt der Popmusik. Und sie füllen nach wie vor Stadien, Radioprogramme, Bücher und nicht zuletzt auch sein Bankkonto. Er ist der erfolgreichste Songschreiber der Popgeschichte, einer der letzten Giganten aus den sechziger Jahren, die die Entwicklung der Popkultur kreativ prägten wie kein anderes Jahrzehnt und er blieb bis heute einer der vielseitigsten Künstler des Planeten Pop. // Natürlich lebt Paul McCartneys unverwüstlicher Ruhm von seiner großen Vergangenheit als Beatle. Und noch immer kämpft er um die Musikrechte an den unsterblichen Beatles-Songs, die er mehr oder weniger mit John Lennon zusammen geschrieben hatte. Im Januar 2017 verklagte er den derzeitigen Rechteinhaber, den Musikverlag Sony/ATV, mit dem Ziel, die lukrativen Verlagsrechte an den Beatles-Evergreens zurückzuerlangen. // Und hält man sich vor Augen, was in jedem aktuellen Konzert von Paul McCartney weltweit passiert, wo man hört, wie beseelt er die alten Beatles-Klassiker mit Leben erfüllt, und wo man sieht, wie seine Fans im Publikum mit glänzenden Augen und verzücktem Lächeln mitsingen, dann wird der bekannte Aphorismus von William Faulkner wieder einmal bestätigt: „Die Vergangenheit ist nicht tot, sie ist noch nicht einmal vergangen“.

taz.mixtape

Black Country, New Road, Tanya Tagaq, Paul McCartney, Dominik Eulberg, Ouroboros, Dimitri Hegemann

(18.02.2022 / 17:00 Uhr)
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Im Juni wird Paul McCartney 80 Jahre alt. Mit dem monumentalen Doppelband „Lyrics – 1956 bis heute“ macht sich der Beatle ein tolles Geburtstagsgeschenk. Anlass für Julian Weber, über allzu stereotype Rezeptionsmuster nachzudenken.

Kramladen

Beatles-Songs für die Ewigkeit – Paul McCartney zum 80. Geburtstag, Teil 1

(09.06.2022 / 23:00 Uhr)
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Zum 80. Geburtstag des ewigen Beatle würdigt der Kramladen die Songkunst im musikalischen Werk von Paul McCartney in zwei Teilen.

ByteFM Magazin

David Bowie, The Bonzo Dog Band & Paul McCartney

(05.03.2020 / 10:00 Uhr)
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Viv Stanshall, Gründungsmitglied von The Bonzo Dog Band hat heute seinen 25. Todestag. Ihre Single "I'm The Urban Space Man" erreichte 1968 die britischen Top Five. Produziert wurde die Single von Apollo C. Vermouth. Aber was hat Paul McCartney damit zu tun?

Kramladen

Paul McCartney, zum 80. Geburtstag, Teil 2: Songs aus seiner Solo-Zeit, die überdauern

(23.06.2022 / 23:00 Uhr)
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Kaum ein anderer noch lebender Popstar seiner Generation mit großen Sixties-Erfolgen hat die Herausforderungen sich verändernder Zeitgeistphänomene, neuer Soundtechnologien und moderner Stilentwicklungen auf solch stimmige und überzeugende Weise angenommen und bewältigt wie Paul McCartney. Wobei er neuen Trends nicht anbiedernd hinterherlief, sondern sie in seinen eigenen Musikkosmos kreativ integrierte. So blieben er und seine Musik relevant und zeitgemäß bis heute. Und gleichermaßen blieb er in allen Verwandlungen und Neuerungen erkennbar/hörbar seiner ureigenen Musikgeschichte treu. Kein anderer kann wie er Songs im Beatles-Stil und -Spirit für die Jetztzeit schreiben. Teil 2 der Würdigung von Paul McCartneys Songkunst aus Anlass seines 80. Geburtstages befasst sich mit einer Auswahl von Songkompositionen aus seiner Solo-Zeit, deren Eigenart und Qualität keinesfalls verblassen hinter den Weltkulturerbe-Songs, die er für die Beatles geschrieben hatte.

Kramladen

Die erste Beatles-Platte & die endgültige Trennung

(24.06.2021 / 23:00 Uhr)
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Am 28. Mai 1971 erschien das zweite Solo-Album nach der Beatles-Trennung von Paul McCartney „Ram“. Es firmierte unter dem Duo-Namen Paul & Linda McCartney. In mehreren Songs finden sich Textzeilen, die als Seitenhiebe in Richtung John und Yoko verstanden wurden – und das nicht nur von John und Yoko. In späteren Interviews bestätigte Paul seine bewusst gesetzten textlichen Spitzen. Waren Pauls Sticheleien für John zwar schmerzlich, aber objektiv gesehen doch relativ harmlos, konterte John diese vermeintlichen Angriffe auf ihn und Yoko mit seiner massiven Attacke gegen Paul im Song „How Do You Sleep“, der im September 1971 innerhalb des Albums „Imagine“ veröffentlicht wurde. Der Kramladen erinnert an die erste kommerzielle Plattenaufnahme der Beatles vor 60 Jahren und an Paul McCartneys Soloalbum „Ram“, das er gemeinsam mit seiner Frau Linda produzierte und das vor 50 Jahren zu heftigen Anfeindungen zwischen John und Paul führte.

Presseschau 18.05.: Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!

Von ByteFM Redaktion
(18.05.2011)
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Der Hype um die Beatles wird niemals enden. In Los Angeles wurde der handgeschriebene Text zu „Lucy In The Sky With Diamonds“ für $237,132 auf einer Auktion versteigert, berichtet der NME. John Lennon hatte den Text zu dem Song verfasst, der 1967 auf dem Album 'Sgt Pepper's Lonely Hearts Club Band' erschien. Die handgeschriebene Notiz mit dem Songtext zeigt auch eine Zeichnung von vier Personen in einem durch Vorhänge verdunkelten Raum, bei denen es sich um John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison handeln soll. Apropos Beatles. Paul McCartney wird der Musik nicht müde und arbeitet an einem Plattenprojekt nach dem anderen. Gerade sitzt er an einem poppigeren Album alter Hits aus seiner Kindheit, das voraussichtlich im kommenden Jahr erscheinen wird. Danach soll es dann rockiger zugehen. Die Beatles-Legende möchte mit Dave Grohl, dem Frontmann der Rockband Foofighters, gemeinsam an einer Platte werkeln, wie der NME bekannt gibt. McCartney hat sich nämlich als Fan der Foo Fighters geoutet und ihres neuen Albums „ Wasting Light“.

Presseschau: 10.10.: "Dreamt I died in Chicago next weekend"

Von ByteFM Redaktion
(10.10.2011)
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"Terrific, thank you. I feel married" - Paul McCartney hat zum dritten Mal geheiratet. Am Geburtstag von John Lennon, gaben sich Paul McCartney und Nancy Shevell im Londoner Standesamt Westminster das Ja-Wort, idem McCartney 42 Jahre zuvor Linda Eastman heiratete. Nach dem die Tierschutzaktivistin und Fotografin 1998 an Brustkrebs verstarb, heiratete McCartney Heather Mills von der er sich 2006 trennte und 2008 schließlich scheiden ließ.

Mac DeMarco covert Paul McCartneys „Wonderful Christmas Time“

Von ByteFM Redaktion
(26.12.2017)
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Mac DeMarco covert Paul McCartneys „Wonderful Christmas Time“
Dass Paul McCartney ein Händchen für Weihnachtsstimmung hat, hat er nicht nur mit dem gerade aufgetauchten Weihnachtsmixtape aus dem Jahr 1965 bewiesen. Sein Song „Wonderful Christmas Time“ gehört zu den erträglicheren Weihnachtssongs. US-Chef-Slacker Mac DeMarco hat sich jetzt diesem Song angenommen und taucht sein Cover mit pluckernder Drum-Machine in ein Lo-Fi-Gewand. Als ganz persönliches Weihnachtswunder verschmilzt er darauf mit Paul McCartney: "Pauls Gedanken wurden meine und meine wurden seine. Fliegen versammelten sich, um sich an all der Schönheit von Weihnachten zu nähren, die aus unseren Poren sickert", schreibt DeMarco dazu. Den Song zu diesen poetischen Worten könnt Ihr unten hören.

„It‘s great, it sold, it‘s the bloody ‚White Album‘!“ – „The Beatles“ wird 50 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(22.11.2018)
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„It‘s great, it sold, it‘s the bloody ‚White Album‘!“ – „The Beatles“ wird 50 Jahre alt
John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr aka The Beatles Das Album „The Beatles“ markiert den Moment, in dem aus der möglicherweise größten Band aller Zeiten ein Kollektiv wurde. Paul McCartney, John Lennon, George Harrison und Ringo Starr eroberten die Welt als unaufhaltsames Quartett. Vier Lads aus Liverpool, jeder mit seinen eigenen Charakteristika gesegnet, „der Süße“, „der Witzige“, etc. – und trotzdem eine unverwüstliche Einheit. Doch ihr neunter Langspieler zeichnete ein anderes Bild: vier Superstars, die sich gegenseitig nicht mehr ausstehen konnten. Das Cover ist schmucklos weiß, nur mit dem Bandnamen verziert. Der produktivste Songwriting-Think-Tank der 60er-Jahre schrieb nicht mehr miteinander, sondern gegeneinander. Und presste seine disparaten Geniestreiche auf ein gigantisches, überwältigendes 90-Minuten-Album. Am 22. November 2018 wird dieses klobige Mammutwerk 50 Jahre alt.

50 Jahre "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band"

Von Florian Gelling
(31.05.2017)
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50 Jahre "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band"
Für all diejenigen, denen die musikalische Exegese zu müßig ist, bietet das Album aber auch auf vielen anderen Eben einen hohen Unterhaltungswert. Stichwort: „Paul Is Dead“ − eine der wahnwitzigsten Verschwörungstheorien der Popgeschichte, die ihren Anfang 1969 nahm, als ein Hörer beim Detroiter Lokalsender WKNR anrief, um zu verkünden, dass Paul McCartney tot sei. Er wäre bereits 1966 bei einem Autounfall ums Leben gekommen und werde seit „Sgt. Pepper“ von einem Doppelgänger vertreten, den die Beatles auf Druck ihres Managements bei einem McCartney-Lookalike-Wettbewerb casteten. // Zudem fanden sich auf diversen Aufnahmen der Beatles tatsächliche oder angebliche „Rückwärtsbotschaften“, in denen besonders von konservativer Seite möglicherweise satanische Inhalte oder eben Hinweise auf den verstorbenen Paul gefunden wurden. Grund für solche Gimmicks war letztendlich der Humor und große Einfallsreichtum der Beatles sowie die innovative Aufnahmetechnik, die sie schon auf „Rubber Soul“ (1965) als zusätzliches Instrument für sich entdeckt hatten: Vorangetrieben von Paul McCartney und ihrem langjährigen Produzenten George Martin, experimentierten sie mehr und mehr mit rückwärts laufenden Tonbändern, Gitarren und Gesängen, was im Ergebnis oft zu merkwürdigen Effekten und rätselhaften Textzeilen führte. Dies lieferte auch für die folgenden Jahrzehnte reichlich Stoff für Spekulationen, da auf allen möglichen Platten nach etwaigen versteckten Botschaften gesucht wurde.