Paul McCartney

Paul McCartney Bild: Paul McCartney (Foto: Linda McCartney/Universal Music)

Paul McCartney (*18. Juni 1942, Liverpool, UK) ist ein britischer Musiker und Komponist. Er war neben John Lennon einer der beiden Hauptsongschreiber und -sänger der Beatles. Er ist einer der erfolgreichsten und prägendsten Musiker der Popgeschichte. Das von ihm geschriebene „Yesterday” vom Beatles-Album „Help” (1965) gilt – bei allen Schwierigkeiten bei der genauen Erhebung – als einer der meistaufgeführten und -gecoverten Songs der Popgeschichte. Nach dem Ende der Beatles begann McCartney eine mehr als fünf Jahrzehnte umfassende erfolgreiche Solokarriere.

Paul McCartney wuchs in einfachen aber keinesfalls ärmlichen Verhältnissen auf. 1957 stieg er im Alter von 15 Jahren als Rhythmus-Gitarrist in John Lennons Band The Quarrymen ein, die hauptsächlich US-amerikanische Rock-'n'-Roll- und Skiffle-Songs coverte. 1960 hatte sich die Band nach einigen Personalwechseln (McCartney spielte jetzt Bass) in „The Beatles” umbenannt und bekam das legendäre Engagement in Hamburg. Während seiner Zeit bei den Beatles wurde McCartney in der Öffentlichkeit als „der Nette” wahrgenommen, vor allem im Gegensatz zu dem oft schroffen und sarkastischen Lennon. Die Songs, die er zum Repertoire der Beatles beisteuerte, waren oft leichter konsumierbar als die von John Lennon. McCartney verarbeite viele Einflüsse aus den englischen Music Halls der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Eindruck, dass Lennon für die avantgardistischeren Impulse bei den Beatles verantwortlich war, ist jedoch wohl eher der Persönlichkeit geschuldet. Paul McCartney war in den 1960ern viel in der Londoner Kunstszene unterwegs und brachte viele experimentelle Einflüsse in das Werk der Beatles ein.

Paul McCartneys erstes Soloalbum „McCartney” erschien im April 1970, einen knappen Monat bevor das letzte Beatles-Album „Let It Be” veröffentlicht wurde. McCartney spielte alle Instrumente selbst ein, lediglich seine Frau Linda steuerte Backgroundgesang bei. Wie vielen seiner Soloalben wurde McCartney von der zeitgenössischen Kritik eine zu große Seichtheit attestiert. Im Laufe der Jahrzehnte änderte sich diese Einschätzung jedoch und sein Talent, einfache und eingänge Popsongs zu schreiben, fand wieder mehr Anerkennung. Exzellent verkauft haben sich alle seiner Alben, unabhängig von der aktuellen Kritikermeinung.

1971 gründete Paul McCartney zusammen mit dem Gitarristen Denny Laine (Gründungsmitglied von The Moody Blues) Wings, die bis 1981 seine Begleitband blieben. Der Output von Paul McCartney & Wings war von variabler Qualität, brachte aber etliche Hits wie den Titelsong zu Roger Moores erstem James-Bond-Film „Live And Let Die”, „Jet” (beide 1973), „Band On The Run” (1974), „Silly Love Songs” (1976) und „Mull Of Kintyre” (1977) hervor. 1982 Jahren nahm McCartney mit Stevie Wonder den Song „Ebony And Ivory” und mit Michael Jackson „The Girl Is Mine” auf. Mit Jackson folgte ein Jahr später das ebenfalls sehr erfolgreiche „Say, Say, Say”.

Nachdem seine Musik im Laufe der 1980er tatsächlich zusehends verflachte, tat McCartney sich 1987 mit dem ursprünglich aus dem Punk-Umfeld stammenden, mittlerweise aber deutlich zahmeren Songwriter Elvis Costello zusammen. Costello, der oft beißend sarkastische und vergleichsweise intellektuell wirkende Musiker wirkte wie ein bewusster Lennon-Ersatz. Aus diesen Sessions gingen Songs hervor, die auf McCartneys Album „Flowers In The Dirt" (1989) und „Off The Ground” (1993), Costellos „Spike” (1989) und „Dirty Like A Rose” (1991) erschienen. Der gemeinsam geschriebene Song „My Brave Face” sollte 1989 McCartneys letzter US-Top-40-Hit für 14 Jahre sein. Die Zusammenarbeit fand sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum Anklang, wurde jedoch nie fortgesetzt.

Im Laufe der 1990er begann McCartney, sich wieder auf direktere Songs zu konzentrieren und erlebte seinen kreativen vierten oder fünften Frühling, der mehr oder weniger bis in die 2020er anhält. Zugleich zeigte er sich stilistisch offen. Er schrieb mehrere Orchesterwerke, die allerdings weniger gut ankamen, nahm unter dem Namen „The Firemen” mit dem Produzenten Youth (Killing Joke, The Orb) 1993 und 1998 zwei Ambient-Techno-Alben auf und war 2014 auf „Only One” des HipHop-Künstlers Kanye West als Feature-Artist vertreten. Diese Zusammenarbeit brachte ihn nach langer Zeit wieder in die Top 40 der US-Billboard-Charts.

Paul McCartney war von 1969 bis 1998 mit der amerikanischen Fotografin, Musikerin und Tierrechtsaktivistin Linda Eastman (1941 - 1998) verheiratet. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Heather, Mary, James und Stella McCartney hervor. Nach Lindas Krebstod heiratete er 2002 Heather Mills (*1968). 2003 kam die gemeinsame Tochter Beatrice Milly zur Welt. Die Ehe wurde 2006 nach schmutzigen, vor allem von Mills öffentlich geführten Auseinandersetzungen geschieden. Seit 2011 ist McCartney mit Nancy Shevell (*1960) verheiratet.

Diskografie:

„McCartney” (1970)

„Ram” (1971)

„Wild Life” (1971)

„Red Rose Speedway” (1973)

„Band On The Run” (1973)

„Venus And Mars” (1975)

„Wings At The Speed Of Sound” (1976)

„London Town” (1978)

„Back To The Egg” (1979)

„McCartney II” (1980)

„Tug Of War” (1982)

„Pipes Of Peace” (1983)

„Press To Play” (1986)

Снова в СССР” (1988)

„Flowers In The Dirt” (1989)

„Off The Ground” (1993)

„Flaming Pie” (1997)

„Run Devil Run” (1999)

„Driving Rain” (2001)

„Chaos And Creation In The Backyard” (2005)

„Memory Almost Full” (2007)

„Kisses On The Bottom” (2012)

„New” (2013)

„Egypt Station” (2018)



Paul McCartney im Programm von ByteFM:

Paul McCartney: neue Songs und neues Album „Egypt Station“

(20.06.2018)
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Paul McCartney: neue Songs und neues Album „Egypt Station“
Paul McCartney (Foto: Warner Music) Sir Paul McCartney, seines Zeichens Ex-Mitglied der wahrscheinlich wichtigsten Band der Pop-Musik, hat zwei neue Songs veröffentlicht. Am 9. Juni präsentierte „Macca“ mit „Come On To Me“ bereits eines der beiden Stück im Rahmen eines intimen Pub-Gigs in seiner Heimatstadt Liverpool, nun folgen die Studioaufnahmen als Doppel-Single. // Während „Come On To Me“ eher ein typischer Band-On-The-Run-Rocker ist, ist „I Don‘t Know“ die spannendere Single: ein viereinhalbminütiger Song, der mit einer filigranen Piano-Linie beginnt, dann in eine kurze Beatles-Reminiszenz abgleitet, um sich schließlich zum motivierenden Mantra aufzubauen. Im vergangenen Dezember veröffentlichte Paul McCartney ein lange verloren geglaubtes Weihnachtsmixtape, das er 1965 für seine damaligen Beatles-Mitstreiter John Lennon, George Harrison und Ringo Starr aufnahm.

Linda McCartney wäre heute 70 geworden

(24.09.2011)
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(dovima_is_devine_II | Flickr | CC BY 3.0) Die am 24.09.1941 geborene Ehefrau von Paul McCartney wurde als Fotografin und Tierschützerin bekannt. Sie war bekennende Vegetarierin, veröffentlichte mehrere Fotobildbände und Kochbücher, außerdem gründete Linda McCartney ein Unternehmen für vegetarische Fertigprodukte. // Ihre Portraitfotografien über die Rock-Szene in den 1960er Jahren waren international bekannt und wurden vielfach abgedruckt. Paul McCartney und Linda trafen sich 1967 in einem Londoner Club. Aus ihrer 1969 geschlossenen Ehe gingen drei Kinder hervor: Mary, Stella und James. // Aus ihrer 1969 geschlossenen Ehe gingen drei Kinder hervor: Mary, Stella und James. Lindas Tochter Heather aus erster Ehe wurde von Paul McCartney adoptiert. Nach dem Ende der Beatles 1970 zogen die McCartneys nach Schottland, um in ruhiger Umgebung ein normaleres Leben zu führen.

Paul McCartney wird 70

(18.06.2012)
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Er hat einen Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame und heute feiert er seinen 70. Geburtstag. Die Rede ist von einem der begnadetesten Popmusikern: Paul McCartney. Von seiner ehemaligen Band The Beatles können ihm nur noch Ringo Starr und Pete Best beglückwünschen. // Stuart Sutcliff ging bereits 1962 von uns, John Lennon 1980 und George Harrison folgte 2001. Aufgewachsen ist Paul McCartney in Liverpool als Sohn eines Kaufmanns und einer Krankenschwester. Schon früh wurde er mit Musik konfrontiert, denn bei Familienfesten gab es immer den Moment, in dem sich sein Vater ans Klavier setzte, die Verwandten sich darum versammelten und gemeinsam sangen. // Die Beatles wurden zur Band einer ganzen Generation, zu einem "sonderbaren Wesen, einer[r] Mutation der Nachkriegsjahre, ein[em] vierköpfigen Monster, ein[em] kulturellen Phänomen", wie Paul McCartney selbst in einem Interview sagte. Spätestens als der Milchmann "From Me To You" pfiff, wusste er, sie haben es geschafft. // Doch mit dem Erfolg gingen auch Drogengeschichten und interne Streitigkeiten einher. Im April gab Paul McCartney die Trennung der Beatles bekannt — zur Überraschung seiner Band-Mitglieder. Als Grund nannte er im Nachhinein die schlechte Stimmung in der Band und die Vereinnahmung des neuen Managers Allen Klein, der Nachfolger von Brian Epstein. // Die Musik gab er dennoch nicht auf und produzierte sogar Solo-Alben. 1998 folgte ein großer Schicksalsschlag – der Tod seiner Frau Linda, die er 1969 heiratete. Paul McCartney hat vier Kinder, drei Ehen hinter sich und kann bisher bereits auf mehrere Dutzend Alben zurückblicken.

50 Jahre "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band"

(31.05.2017)
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50 Jahre "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band"
Stichwort: „Paul Is Dead“ − eine der wahnwitzigsten Verschwörungstheorien der Popgeschichte, die ihren Anfang 1969 nahm, als ein Hörer beim Detroiter Lokalsender WKNR anrief, um zu verkünden, dass Paul McCartney tot sei. Er wäre bereits 1966 bei einem Autounfall ums Leben gekommen und werde seit „Sgt. Pepper“ von einem Doppelgänger vertreten, den die Beatles auf Druck ihres Managements bei einem McCartney-Lookalike-Wettbewerb casteten. // Grund für solche Gimmicks war letztendlich der Humor und große Einfallsreichtum der Beatles sowie die innovative Aufnahmetechnik, die sie schon auf „Rubber Soul“ (1965) als zusätzliches Instrument für sich entdeckt hatten: Vorangetrieben von Paul McCartney und ihrem langjährigen Produzenten George Martin, experimentierten sie mehr und mehr mit rückwärts laufenden Tonbändern, Gitarren und Gesängen, was im Ergebnis oft zu merkwürdigen Effekten und rätselhaften Textzeilen führte.

Presseschau: 10.10.: "Dreamt I died in Chicago next weekend"

(10.10.2011)
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" Zu weitaus größerer Verbreitung hat es derweil dieses Zitat gebracht: "Terrific, thank you. I feel married" - Paul McCartney hat zum dritten Mal geheiratet. Am Geburtstag von John Lennon, gaben sich Paul McCartney und Nancy Shevell im Londoner Standesamt Westminster das Ja-Wort, idem McCartney 42 Jahre zuvor Linda Eastman heiratete.

Presseschau 13.07.: Rave On Buddy Holly

(13.07.2011)
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… so heißt das Album, das zu Ehren von Buddy Holly zu seinem 75. Geburtstag in diesem Jahr kürzlich veröffentlicht wurde. Künstler wie Paul McCartney und Patti Smith haben sich an die Songs von Buddy Holly gewagt und diese neuinterpretiert. Rausgekommen ist dabei eine Platte, die „uninspiriert [sei], gelenkt von einer Art Werktreue, die weniger von Respekt zeugt, als Einfallslosigkeit“, so das schonungslose Urteil der Zeit Online. // Schon jetzt wird das Musikprogramm der Eröffnungsshow geplant – und schon jetzt gibt es wilde Spekulationen, welche britischen Künstler auf der Bühne stehen dürfen. Tatsächlich verdichten sich nun die Gerüchte, Paul McCartney werden performen, glaubt man dem Guardian. Angeblich wünschen sich die Organisatoren der Olympischen Spiele sogar eine Reunion der Beatles: mit Ringo Starr und den Kindern von George Harrison und John Lennon.

Kramladen

Paul McCartney wird 70 mit Volker Rebell

(07.06.2012 / 23 Uhr)
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Geburtstag des ewigen Beatle „Schickst Du mir dann noch immer einen Blumenstrauß, Geburtstagsgrüße und ein Fläschchen Wein? Wirst du mich brauchen, wirst du mich ernähren, wenn ich 64 bin?“ – das fragte Paul McCartney ironisch 1967 in seiner Music Hall-Parodie „When I’m Sixty-Four“ aus dem epochalen Beatles-Album „Sgt. // Ist McCartney, wie sich Paul polemisch selbst fragte „dieser herzlose Idiot, dieser seichte, oberflächliche Typ“, der auf die Frage eines Reporters, ‚was sagen Sie zu John Lennons Tod’ selten blöd antwortet: „Das ist eine Sauerei!“ Tatsache ist: Paul McCartney gilt als der reichste und erfolgreichste Popmusiker aller Zeiten. Und zu den einflussreichsten Songschreibern der letzten 50 Jahre gehört er sowieso. // Ein ähnliches Verhalten kennt man auch von derangiert wirkenden älteren Herrn, die meist mit sich selbst reden, aber auch mal einen Laternenpfahl umarmen und dann von freundlichen Herrn in weißen Kitteln aufgesucht und begrüßt werden mit den Worten: „Na Paule, biste mal wieder ausgebüchst.“ Muss man sich um Paule Sorgen machen? Paul McCartney: „Musik ist keine Arbeit für mich. Ich spiele Musik, und ich hoffe, ich werde noch mit 90 Jahren singen und spielen.

Im Garten eines Kraken: Ringo Starr wird 80

(07.07.2020)
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Im Garten eines Kraken: Ringo Starr wird 80
„Octopus's Garden“ schaffte es sogar – als „Im Garten eines Kraken“ – in die „Sesamstraße“. Und „Yellow Submarine“, von Paul McCartney für Ringos Persönlichkeit und seinen geringen Stimmumfang maßgeschneidert, wurde zudem zu einem Klassiker in deutschen Fußballstadien („Zieht den Bayern die Lederhosen aus“). // Auch Beatles-Produzent George Martin war zunächst skeptisch, schloss sich aber bald der Meinung von Paul McCartney, John Lennon und George Harrison an, dass Starr einer der besten Schlagzeuger der Welt sei. Etwa ab Mitte der 1960er wurden die Rhythmen der Beatles-Stücke komplexer und Starrs Fähigkeiten immer offensichtlicher.

70. Todestag von Eleanor Rigby

(10.10.2009)
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Um die Entstehung des Songs 'Eleanor Rigby' der Beatles ranken sich zahlreiche Gerüchte. Eines davon: Paul McCartney hat den Namen nicht einfach frei erfunden - die Frau soll wirklich gelebt haben. Und tatsächlich lebte zu Beginn dieses Jahrhunderts eine Eleanor Rigby. // Ebenso interessant ist ein weiterer Grabstein der St. Peter’s Church – der von Mister McKenzie. Der 'Father McKenzie' des Beatles Songs? Paul McCartney streitet bis heute ab, dass die beiden Gräber ihm Inspiration für den Song gaben. Doch die Tatsache, dass er und John Lennon sich einst auf dem Sommerfest der Kirchengemeinde Woolten kennenlernten und des öfteren sonnenbadend auf dem Friedhof gesichtet wurden, spricht dagegen.

The Beatles

(04.06.2017)
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The Beatles
Juni 2017) Außerdem wurde gestern, am Sonntag, einer der erfolgreichsten Komponisten und Interpreten aller Zeiten ein Dreivierteljahrhundert alt: Paul McCartney. Auch nach 46 Alben nach dem Ende der Beatles bleibt er wohl ein ewiger Beatle. Wir hören Musik aus 50 Jahren. // Dazu gibt es Musik von unserem neuen Album der Woche und ein paar Ausblicke auf das ByteFM Programm der neuen Woche. Kramladen (15. Juni 2017) Der ewige Beatle: Paul McCartney – zum 75. Geburtstag „Your song will fill the air“, sang er 1968 in seinem Beatles-Song „I Will“ aus dem Weißen Album – damals geschrieben als Liebeslied für seine spätere Frau Linda. // Stichwort: „Paul Is Dead“ − eine der wahnwitzigsten Verschwörungstheorien der Popgeschichte, die ihren Anfang 1969 nahm, als ein Hörer beim Detroiter Lokalsender WKNR anrief, um zu verkünden, dass Paul McCartney tot sei. Er wäre bereits 1966 bei einem Autounfall ums Leben gekommen und werde seit „Sgt. Pepper“ von einem Doppelgänger vertreten, den die Beatles auf Druck ihres Managements bei einem McCartney-Lookalike-Wettbewerb casteten. // Drake, Beatles, kulturelle Aneignung Cultural Appropriation betrieben die Beatles – guten Willens, mutmaßlich – als sie in einem ihrer meist gehassten Songs einen gewissen Desmond auftreten ließen: "Paul McCartney wrote the song around the time that highlife and reggae were beginning to become popular in Britain.

Zum Tod von Gerry Marsden (Gerry And The Pacemakers)

(04.01.2021)
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Zum Tod von Gerry Marsden (Gerry And The Pacemakers)
Marsden rief die Band zwar Anfang der 1970er-Jahre in anderer Besetzung wieder ins Leben und veröffentlichte auch einige Solo-Singles sowie ein Album mit John-Lennon- und Paul-McCartney-Cover-Versionen. Doch er konnte an die früheren Erfolge nicht im gleichen Maße anknüpfen. Hohe Chartplatzierungen erlangte er jedoch noch zweimal, jeweils mit Benefiz-Aktionen in Folge des Brandes im Fußballstadion von Bradford (1985) und der Massenpanik im Hillsborough-Stadion (1989), die ihm auch eine Ehrung durch das britische Königshaus einbrachten. // Hohe Chartplatzierungen erlangte er jedoch noch zweimal, jeweils mit Benefiz-Aktionen in Folge des Brandes im Fußballstadion von Bradford (1985) und der Massenpanik im Hillsborough-Stadion (1989), die ihm auch eine Ehrung durch das britische Königshaus einbrachten. Ex-Beatles-Mitglied Paul McCartney würdigte Marsden in einem Instagram-Post: „Gerry war ein Kumpel aus unseren frühen Tagen in Liverpool. // Ich werde mich immer mit einem Lächeln an Dich erinnern." Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Paul McCartney (@paulmccartney)

Weihnachtsmixtape von Paul McCartney aufgetaucht

(14.12.2017)
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Weihnachtsmixtape von Paul McCartney aufgetaucht
Nicht nur Hitmaschine, sondern auch Hobby-DJ: Paul McCartney (2. v. r.) und The Beatles (Foto: Apple Corps LTD) Pop-Legende, Ordensträger, Hobby-DJ: 1965 schenkte Paul McCartney seinen The-Beatles-Kollegen jeweils ein selbstgeschneidertes Weinachtsmixtape. // Die vier Exemplare galten lange Zeit als verschollen, doch der britische Beatles-Biograph und Bootleg-Sammler Simon Wells konnte nun die A-Seite der adventlichen Pop-Kuriosität rekonstruieren und auf Youtube veröffentlichen. In seiner Biografie „Paul McCartney: Many Years From Now“ erwähnte der ehemalige Beatle bereits die Tapes und unterstrich dabei ihren inoffiziellen Charakter: „Die waren eigentlich nur für uns vier gedacht, das war so ein bekifftes Ding.“ In authentischer Radio-Manier kommentierte McCartney auf dem Tape die Songs – und arbeitete sogar einen frechen Seitenhieb auf ihre ewigen Konkurrenten ein: „Und jetzt kommt diese eine Band, die früher in den 60er-Jahren mal berühmt war: The Rolling Stones!

Kramladen

Brian Wilson contra Lennon-McCartney

(09.04.2015 / 23 Uhr)
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Die gegenseitige Inspiration, freundschaftliche Rivalität und die ehrgeizige Anstachelung, mit der jeweils anderen Seite nicht nur mitzuhalten, sondern sie möglichst noch zu übertreffen, führte zu einem schöpferischen Kopf-an-Kopf-Rennen vor allem zwischen Brian Wilson und Paul McCartney und beflügelte beide Songschreiber zu ihren besten Songs und wegweisenden Albumkonzepten. Als die Beatles Ende 1965 ihr damaliges Meisterwerk „Rubber Soul“ veröffentlichten, fühlte sich Brian Wilson herausgefordert, Lennon-McCartney mit dem Beach Boys-Klassiker „Pet Sounds“ vom Mai 1966 zu übertrumpfen. // Brian Wilsons neues Album „No Pier Pressure“ ist insgesamt leider nur durchschnittlich, teilweise sogar enttäuschend – gemessen an seinen eigenen Qualitätsmaßstäben aus den Sixties. Dagegen trumpft Paul McCartney aktuell gehörig auf, fast wie zu seinen alten Beatles-Zeiten. Mit seiner letzten Single „Hope For The Future“ ist ihm mal wieder ein großer Pop-Hymnus gelungen; seine Kooperationen mit Kanye West, Rihanna, Lady Gaga & Co sind spektakulär, wenn auch musikalisch eher bescheiden. // Tatsächlich war John Lennons schöpferischer Anteil an den entscheidenden und bahnbrechenden Beatles-Songs in jener Phase größer als der von Paul McCartney. Es waren Lennon-Songs, die als A-Seiten der damals gefeierten Beatles-Singles in Kontinuität die Richtung vorgaben: „A Hard Day’s Night“ (10. // Und auch was die differenzierteren Kompositionen anging, rangierte die Zahl der Lennon-Songs damals noch ein wenig vor denen von Paul McCartney. Vornehmlich von John Lennon stammten die diffizilen Songs mit kompositorischem Referenz-Charakter „This Boy“ (November 1963), „If I Fell“ und „I’ll Be Back“ (Juli 1964), außerdem „I’m A Loser“ (Dezember 1964), „Yes It Is“ (April 1965), und darüber hinaus die beiden „Rubber Soul“-Klassiker „Girl“ und „In My Life“ (Dezember 1965). // Doch wie es scheint, ist der kreative Wettbewerb zwischen den einstigen Songschreiber-Giganten endgültig zu Gunsten von Paul McCartney ausgegangen.

Zum 70. Geburtstag von Brian Wilson

(20.06.2012)
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Brian Wilson Der Juni 1942 war historisch gesehen ein ausgesprochen guter Monat für die Popmusik. Am 18.06. jenen Jahres wurde Paul McCartney geboren und nur zwei Tage später der Mann, der sich mit McCartney um den Titel des besten Popmusikkomponisten aller Zeiten streitet: Brian Wilson. // Zuerst wähnte er sich noch auf einem guten Weg, das Album „Smile“ sollte sein großer Triumph werden, doch nachdem ihm Paul McCartney 1967 einige Songs aus dem sich gerade in der Produktion befindenden Beatles-Album „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ vorgespielt hatte, erlitt Wilson einen Nervenzusammenbruch. // O'Leary's Cow“ den ersten Grammy seiner Karriere. Er, „one of the great American geniuses“, wie ihn sein zwei Tage älterer „Rivale“ Paul McCartney nennt.

Kramladen

71 und ein bisschen neu

(24.10.2013 / 23 Uhr)
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Paul McCartney neues Album NEW „So many times I had to change the pain to laughter / just to keep from getting crazed”. Diese Zeile aus dem neuen Song „Early Days“ sei eine philosophische Betrachtung über das Leben an und für sich, sagte der Textautor und Philosoph Paul McCartney in einem Interview mit einem renommierten Journalisten aus dem Kulturbetrieb. // Diese Zeile aus dem neuen Song „Early Days“ sei eine philosophische Betrachtung über das Leben an und für sich, sagte der Textautor und Philosoph Paul McCartney in einem Interview mit einem renommierten Journalisten aus dem Kulturbetrieb. Früher hätte man Paul-„Had-A-Little-Lamb“-McCartney für solch eine Aussage bestenfalls belächelt. // Der Sänger und Songschreiber von „Silly Love Songs“ darf einen seiner Texte ungestraft philosophisch nennen? Bei den meinungsführenden kritischen Musikjournalisten hatte Paul McCartney gut drei Jahrzehnte lang keinen guten Stand, war für so manchen gestrengen Kritiker fast so etwas wie ein Watschenmann. // Einige wenige kritteln zwar immer noch, aber die weitaus überwiegende Mehrzahl lobt das neue Album zum Teil geradezu überschwänglich – was allerdings auch wieder übertrieben ist. Paul McCartney ist zwar nicht plötzlich hip geworden oder gar cool, aber er ist wieder „in“ und in die Reihe der geachteten und anerkannten Popkünstler zurückgekehrt.

Kramladen

Neue Beatles-Coverversionen

(27.10.2011 / 23 Uhr)
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It was fifty years ago today – neue Beatles-Coverversionen Die allererste Platte, auf denen die Beatles zu hören waren, erschien vor 50 Jahren. John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und der damalige Schlagzeuger Pete Best fungierten allerdings nur als Begleitgruppe von Tony Sheridan und wurden zudem auch noch als The Beat Brothers tituliert. // Dezember 1961 wurde der Management-Vertrag unterschrieben, mit dem die Karriere der Beatles in Fahrt kommen sollte. Vor 50 Jahren begann also die Platten-Karriere der Beatles; vor 20 Jahren tat Paul McCartney den etwas großspurig klingenden Ausspruch: „In hundert Jahren wird man die Musik der Beatles mit dem gleichen Interesse hören, das wir heute Mozart entgegenbringen.“ Mancheiner hat diesen unbescheidenen McCartney-Satz für genauso überzogen oder gar blasphemisch gehalten wie weiland John Lennons Behauptung, die Beatles seien populärer als Jesus.

Presseschau 18.05.: Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!

(18.05.2011)
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Die handgeschriebene Notiz mit dem Songtext zeigt auch eine Zeichnung von vier Personen in einem durch Vorhänge verdunkelten Raum, bei denen es sich um John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison handeln soll. Apropos Beatles. Paul McCartney wird der Musik nicht müde und arbeitet an einem Plattenprojekt nach dem anderen.

Kramladen

(04.03.2010 / 23 Uhr)
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Mai 1970 mit „The Long And Windig Road“ noch eine weitere Single veröffentlicht.) Fünf Wochen später (am 10. April 1970) erklärte Paul McCartney seinen Ausstieg aus der Band und besiegelte damit das Ende der Beatles. Schon sieben Tage später erschien sein erstes Solo-Album „McCartney“. // Auch Ringo hatte sein Solo-Debut „Sentimental Journey“ inzwischen schon – am 27. März 1970 – veröffentlicht (soeben erschien übrigens Ringos neues Album „Y Not“, an dem sich Paul McCartney bei zwei Songs beteiligte), und John Lennon war mit dem Album „Live Peace In Toronto“ seiner Plastic Ono Band schon im Dezember 1969 vorgeprescht. // Und das geschah auch. Doch die Aufnahmen zeigten auch ehrlich und schonungslos den Zerfall einer Band. Paul McCartney spielte den Antreiber und Chef, John und George fügten sich entweder lustlos oder opponierten vehement, Ringo hielt sich zurück, während Yoko Ono an der Seite von John ständig präsent war, was den anderen gehörig auf die Nerven ging. // Mit den zuckrigen Streichern, pompösen Orchesterarrangements und pathetischen Chören, die Spector den Originalaufnahmen teilweise hinzugefügt hatte, war vor allem Paul McCartney überhaupt nicht zufrieden. Er wollte die Veröffentlichung in dieser überfrachteten Fassung verhindern. // Doch die andern drei hatten offenbar keine Lust mehr, sich nochmals mit dem unerfreulichen Projekt beschäftigen zu müssen und bestanden darauf, das Album in der von Phil Spector aufgedonnerten Nachbearbeitung auf den Markt zu bringen. Paul McCartney war darüber so sauer, dass dies der entscheidende Grund für ihn war, wie er in späteren Interviews betonte, sich von den Beatles zu trennen, was er am 10.

Guilty Pleasures

Silly Love Songs

(29.03.2019 / 18 Uhr)
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Paul McCartney hat sich noch nie sonderlich geniert seine Silly Love Songs unters Volk zu bringen. Seine schmalzigen Balladen haben ihm zwar einen ganz beträchtlichen Berg Kohle eingefahren, dennoch gleichzeitig eine Menge Spott beschert. // Seine schmalzigen Balladen haben ihm zwar einen ganz beträchtlichen Berg Kohle eingefahren, dennoch gleichzeitig eine Menge Spott beschert. Die Ansicht, dass man sich vor allem als Fan des Paul McCartney-Solowerks schuldig macht, scheint daher durchaus weit verbreitet. Sollte es tatsächlich so sein, dass man als McCartney-Fanatiker Schuld auf sich lädt, dann will Henning Cordes schuldig sein. // Sollte es tatsächlich so sein, dass man als McCartney-Fanatiker Schuld auf sich lädt, dann will Henning Cordes schuldig sein. Sein liebstes Guilty Pleasure sind Liebeslieder von Paul McCartney.

Guilty Pleasures

mit Henning Cordes

(28.08.2009 / 18 Uhr)
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Guilty Pleasures - mit Henning Cordes
Paul McCartney hat sich noch nie sonderlich geniert seine Silly Love Songs unters Volk zu bringen. Seine schmalzigen Balladen haben ihm zwar einen ganz beträchtlichen Berg Kohle eingefahren, dennoch gleichzeitig eine Menge Spott beschert. // Seine schmalzigen Balladen haben ihm zwar einen ganz beträchtlichen Berg Kohle eingefahren, dennoch gleichzeitig eine Menge Spott beschert. Die Ansicht, dass man sich vor allem als Fan des Paul McCartney-Solowerks schuldig macht, scheint daher durchaus weit verbreitet. Sollte es tatsächlich so sein, dass man als McCartney-Fanatiker Schuld auf sich lädt, dann will Henning Cordes schuldig sein. // Sollte es tatsächlich so sein, dass man als McCartney-Fanatiker Schuld auf sich lädt, dann will Henning Cordes schuldig sein. Sein liebstes Guilty Pleasure sind Liebeslieder von Paul McCartney.

„It‘s great, it sold, it‘s the bloody ‚White Album‘!“ – „The Beatles“ wird 50 Jahre alt

(22.11.2018)
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„It‘s great, it sold, it‘s the bloody ‚White Album‘!“ – „The Beatles“ wird 50 Jahre alt
John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr aka The Beatles Das Album „The Beatles“ markiert den Moment, in dem aus der möglicherweise größten Band aller Zeiten ein Kollektiv wurde. Paul McCartney, John Lennon, George Harrison und Ringo Starr eroberten die Welt als unaufhaltsames Quartett.

Von Mersey Beat bis Gospel-Folk: George Harrison in sechs Songs

(24.02.2018)
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Von Mersey Beat bis Gospel-Folk: George Harrison in sechs Songs
Mit seinem deutlich dunklerem Timbre setzte er sich schon hier klar von seinen Songwriting-Kollegen Paul McCartney und John Lennon ab. Der Exot: „Within You Without You“ (1967) „Within You Without You“ war nicht das erste Sitar-Experiment von George Harrison. // Der Gitarrist: „How Do You Sleep“ (1971)  Neben seinen Songwriting-Künsten, seinen Indian-Fusion-Experimenten und seinen Synthesizer-Schwurbeleien war George Harrison vor allem eins: ein wirklich sehr guter Lead-Gitarrist. Das beste Beispiel: Harrisons aggressives Slide-Gitarren-Solo, das John Lennons Paul-McCartney-Disstrack „How Do You Sleep“ seinen kathartischen Höhepunkt beschert. Hätte Clapton auch nicht besser machen können.

Mac DeMarco covert Paul McCartneys „Wonderful Christmas Time“

(26.12.2017)
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Mac DeMarco covert Paul McCartneys „Wonderful Christmas Time“
Der US-amerikanische Weirdo-Slacker Mac DeMarco, der sich einem Weihnachtsklassiker angenommen hat (Foto: Captured Tracks) Dass Paul McCartney ein Händchen für Weihnachtsstimmung hat, hat er nicht nur mit dem gerade aufgetauchten Weihnachtsmixtape aus dem Jahr 1965 bewiesen. // US-Chef-Slacker Mac DeMarco hat sich jetzt diesem Song angenommen und taucht sein Cover mit pluckernder Drum-Machine in ein Lo-Fi-Gewand. Als ganz persönliches Weihnachtswunder verschmilzt er darauf mit Paul McCartney: "Pauls Gedanken wurden meine und meine wurden seine. Fliegen versammelten sich, um sich an all der Schönheit von Weihnachten zu nähren, die aus unseren Poren sickert", schreibt DeMarco dazu.

Fußmärsche von durchschnittlich 15 Kilometern - das Roskilde Festival 2015

(07.07.2015)
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Durch die locker gestaffelten Slots konnte man sich bequem zwischen Konzerthopping oder Bleiben entscheiden. Muse, Die Antwoord, Kendrick Lamar und Paul McCartney waren die Megashows auf der Orange Stage, der Hauptbühne des riesigen Festival-Areals. Noel Gallagher und seine High Flying Birds verteidigten den Monsterauftritt von Oasis vor genau 20 Jahren ziemlich professionell (inkl. // Seht Euch dieses Line-up an: Da stehen Perfume Genius, Run The Jewels, Jamie xx, Joshua Tillman alias Father John Misty, Foxygen, Jungle, First Aid Kid und verflixt noch mal Paul McCartney auf einem taschengroßen Faltplan zur Auswahl. Puh. Im Hintergrund: die Avalon-Bühne beim Roskilde Festival (Foto: Tine Ohlau) Fasst man die Stimmung auf dem Gelände aller vier Tage zusammen, entstand, ermöglicht von tausenden Ehrenamtlichen, eine Stadt, ja eine Gemeinschaft aus tanzenden, singenden, sich völlig vergessenden Menschen.

Vor 50 Jahren starb Stuart Sutcliffe

(10.04.2012)
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Als sie im August 1960 ihre ersten Konzerte in Hamburg spielten, stand Sutcliffe neben John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Pete Best auf der Bühne - mit dem Rücken zum Publikum. So recht wohl fühlte sich Sutcliffe nämlich nicht bei all dem, was wohl auch an seinen limitierten Fähigkeiten am Bass lag. // Lennon wollte Sutcliffe, den er wegen der vielen gemeinsamen Ansichten und Interessen "my alter ego" nannte, unbedingt in seiner Band haben, die damals noch The Quarrymen hieß. Paul McCartney gab später zu, jahrelang eifersüchtig auf die Beziehung zwischen Sutcliffe und Lennon gewesen zu sein.

Kramladen

"Sgt. Pepper" wird 50 (Teil 2)

(01.06.2017 / 23 Uhr)
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Provokation im Sinne von Aufrütteln war angeblich die Intention dieser Zeile, und nicht die Leute zu animieren, einen Joint durchzuziehen: „Wir wollten die Leute anmachen, damit sie die Wahrheit herausfinden. Es ging dabei nicht um das verdammte Haschisch“, stellte Paul McCartney später in einem Interview klar. Es ging wohl eher um LSD, denn natürlich war die Drogen-Assoziation beabsichtigt; schließlich kannte fast jeder damals das geflügelte Wort „Turn On, Tune In, Drop Out“. // Pepper’s Lonely Hearts Club Band“, sondern kann auch als künstlerischer Höhepunkt nicht nur des Albums, sondern auch der Zusammenarbeit des genialen Songschreiber-Duos Lennon/McCartney angesehen werden. Der Rahmensong stammte aus der Schreibe von John Lennon, den Mittelteil hatte Paul McCartney beigesteuert. Beide hatten nur ein Songfragment fertiggestellt, unabhängig voneinander und ohne, dass der eine vom Thema des anderen wusste.

Kramladen

Chaos und Kreation im Hinterhof

(22.10.2015 / 23 Uhr)
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Nach einer Reihe von enttäuschenden Veröffentlichungen, nach diversen mittelmäßigen bis passablen und nach einigen wenigen vorzeigbaren bis gelungenen Alben überraschte Paul McCartney im Herbst 2005 die anspruchsvolle Popwelt mit einem Meisterwerk, seinem bis dato vielleicht besten Soloalbum „Chaos And Creation In The Backyard“. // Das Album wurde mit drei Grammy-Nominierungen bedacht, fand nur lobende Worte von Seiten der Kritik, gleichzeitig großes Interesse beim Publikum und erreichte weltweit in vielen Ländern hohe Chartsnotierungen. Während der umtriebige Paul McCartney auf seiner schier endlosen „Out There“-Tour aktuell in USA und Kanada unterwegs ist und bereits an einem neuen Album bastelt, erinnert der Kramladen an Pauls bis dato bestes Album, das vor 10 Jahren erschien und vielleicht sogar den Rang des besten Solo-Albums eines Ex-Beatle für sich reklamieren kann.

Kramladen

ELVIS 80 - eine Würdigung

(01.01.2015 / 23 Uhr)
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Ich dachte an nichts anderes, als an Rock’n’Roll - abgesehen von Sex, Essen und Geld, aber das ist im Grunde dasselbe.“ (John Lennon) „Sein erstes Album war so fantastisch, dass wir es dauernd spielten und versuchten, alles zu lernen. Alles, was wir damals machten, basierte auf diesem Album.“ (Paul McCartney) „Elvis ist die größte Kraft des 20. Jahrhunderts. Überall hat er den Beat hingebracht, in die Musik, die Sprache, die Kleidung; es ist wie eine ganz neue soziale Revolution.“ (Leonard Bernstein) „Es hat Anwärter auf den Thron gegeben, es hat Herausforderer gegeben, aber es gibt nur einen König. // Alles beginnt und endet mit ihm.“ (Bruce Springsteen) „Als ich Elvis das erste Mal hörte, da wusste ich, dass ich für niemanden arbeiten werde, und dass keiner mein Boss wird ….Ihn das erste Mal zu hören, war wie aus einem Gefängnis auszubrechen.“ (Bob Dylan) „Bevor irgendjemand irgendetwas machte, hat Elvis alles gemacht.“ (Mick Jagger) „Wann immer es mir schlecht ging, legte ich eine Elvis-Platte auf, und dann fühlte ich mich großartig.“ (Paul McCartney) „Ich danke Gott für Elvis Presley. Ich danke dem Herrn, dass er Elvis geschickt hat, die Tore aufzustoßen, damit ich diese Strasse gehen konnte.“ (Little Richard) Nicht nur die großen Rockstars, die alle von ihm gelernt haben, werden sich am 8.

Brian Epstein wäre heute 80 geworden

(19.09.2014)
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Brian Epstein Einige Menschen wurden seit den 60ern als "der fünfte Beatle" bezeichnet, doch Brian Epstein ist wohl der Einzige, der diesen Beinamen zu recht tragen konnte. Schließlich hat ihn Paul McCartney so genannt. Brian Epstein war der erste Manager der Beatles und derjenige, der sie zum großen Erfolg führte.

Lärm der Woche: Britpop-Verschwörung & Lieblingsbücher

(10.10.2013)
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Eine Fanbotschaft, aufgenommen auf einem Tonband, findet mit "leichter" Verspätung ihren Absender. 1963 versuchten zwei Mädchen Paul McCartney mit ihrer Botschaft zu erreichen. Nun, nach 50 Jahren, ist die Fanpost angekommen. Mit einer Verschwörungstheorie wartet My Bloody Valentine Frontman Kevin Shields diese Woche auf.

Zum 75. Geburtstag von Eddie Cochran

(03.10.2013)
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In dem Film sang er den Song "Twenty Flight Rock", der auf indirekte Weise Musikgeschichte schreiben sollte. Der 15-jährige Paul McCartney trug das Lied 1957 John Lennon vor. Lennon war schwer beeindruckt, der Rest ist Geschichte. Für Eddie Cochran ging es im Musikgeschäft schnell und steil nach oben. 1957 kam er mit "Untamed Youth" wieder in die Kinos.

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