Pere Ubu

Pere Ubu Pere Ubu waren eine Post-Punk- und Avantgarde-Band um David Thomas (Foto: Brian David Stevens)

Pere Ubu waren eine US-amerikanische Punk- und Avantgarde-Rock-Band aus Cleveland, Ohio. Sie wurde 1975 von David Thomas gegründet, der das Mastermind und das einzige konstante Mitglied der Band blieb. Die Liste der ehemaligen Mitglieder umfasst mehr als 20 Musiker*innen, darunter Peter Laughner, Anton Fier (The Golden Palominos), Wayne Kramer (MC5) und Mayo Thompson (Red Krayola). Die Band selbst prägte für ihre Musik den Genrebegriff „Avant-Garage”. Der Name der Band geht auf die Hauptfigur aus Alfred Jarrys absurden Theaterstück „Ubu Roi” (dt. „König Ubu”) zurück.

Vor der Gründung von Pere Ubu war David Thomas Mitglied der Band Rocket From The Tombs. Nach deren Auflösung bildete er mit dem Gitarristen Peter Laughner, dem Keyboarder Alan Ravenstine, Scott Krauss (Schlagzeug), Tim Wright (Bass) und dem zweiten Gitarristen Tom Herman die erste Besetzung der Band. Insbesondere Ravenstine war neben Thomas prägendes Mitglied dieser frühen Phase. Speziell die beiden ersten Alben „The Modern Dance” und „Dub Housing” (beide 1978) gelten heute als Klassiker dieser Periode. Dass die Band durchaus ein gutes Gespür für Popsongs hatte – die sie allerdings meist zuverlässig dekonstruierte –, zeigte sie mit dem 1988er Album „The Tenement Year” und verstärkt noch auf den folgenden Alben „Cloudland” (1989), „Worlds In Collision” (1991) und „Story Of My Life” (1993).

Ab „Ray Gun Suitcase” (1995) präsentierten sich Pere Ubu wieder schroffer, mit Betonung auf der verzerrten Gitarre, blieben aber zu avantgardistisch, um jemals als Rock durchzugehen. Sowohl die Songstrukturen als auch die Soundoberfläche wird immer wieder aufgebrochen. 2023 erschien das „Trouble On Big Beat Street”, das achtzehnte Studioalbum der Band. Im Jahr 2025 starb David Thomas nach langer Krankheit.



Pere Ubu im Programm von ByteFM:

Pere Ubu (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(16.03.2016)
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Pere Ubu (Ticket-Verlosung)
Pere Ubu Die Underground-Band der 70er-Jahre Pere Ubu ist für alle Fans von garagigem Rock ein Muss. Seit der Gründung 1975 hält Frontmann David Thomas die Stellung. Neben dem Bandnamen, der sich auf ein absurdes Theaterstück zurückführen lässt, spiegelt sich auch der Hang zu Punk, Psychedelik, Absurdität und Verspieltheit in der Musik. Bei ihrer anstehenden Tour spielen Pere Ubu Songs aus den Jahren 1975 bis 1982. ByteFM präsentiert die Tour von Pere Ubu und verlost 1×2 Gästelistenplätze pro Konzert. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 22. März mit dem Betreff „Ubu“, Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail. Pere Ubu spielen an folgenden Terminen in Deutschland:

Pere Ubu (Jever Live Motorschiffskonzert am 26. März auf der MS Stubnitz in Hamburg)

Von ByteFM Redaktion
(14.03.2016)
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Pere Ubu (Jever Live Motorschiffskonzert am 26. März auf der MS Stubnitz in Hamburg)
Pere Ubu Die Underground-Band der 70er-Jahre Pere Ubu ist für alle Fans von garagigem Rock ein Muss. Seit der Gründung 1975 hält Frontmann David Thomas die Stellung. Neben dem Bandnamen, der sich auf ein absurdes Theaterstück zurückführen lässt, spiegelt sich auch der Hang zu Punk, Psychedelik, Absurdität und Verspieltheit in der Musik. Bei ihrer anstehenden Tour spielen Pere Ubu Songs aus den Jahren 1975 bis 1982. Am 26. März spielen Pere Ubu im Rahmen der Jever-Live-Motorschiffskonzert-Reihe auf der MS Stubnitz in Hamburg. // ByteFM präsentiert auch die anderen Deutschland-Konzerte von Pere Ubu:

07.09 bis 13.09

Von ByteFM Redaktion
(07.09.2009)
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07.09 bis 13.09
Pere Ubu – „Long Live Pere Ubu // Pere Ubu waren nie für halbe Sachen zu haben. Die Band aus Cleveland, Ohio, gab sich nicht damit zufrieden, 1975 die Rockmusik neu erfunden zu haben, nein, seitdem erfindet sie sich mit jeder Albumveröffentlichung wieder neu. „Long Live Pere Ubu!“ ist inspiriert vom grundabsurden Theaterstück, das der Band ihren Namen gab: Alfred Jarrys Ubu Roi ( King Ubu ), eine satirische Adaption von Shakespeares Macbeth.

David Thomas (Pere Ubu) ist gestorben

Von ByteFM Redaktion
(25.04.2025)
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David Thomas (Pere Ubu) ist gestorben
David Thomas (Mitte) gründete im Jahr 1975 die einflussreiche Proto-Punk-Band Pere Ubu (Foto: Frank Ockenfels) David Thomas, Gründer und Sänger der US-Avantgarde-Rockband Pere Ubu, ist am 24. April 2025 nach langer Krankheit in seiner Wahlheimat Brighton gestorben – das schrieb die Band auf ihrer Facebook-Seite. Bekannt wurde Thomas als prägende Figur von Pere Ubu, die ab 1975 mit einem Mischung aus Garage Rock, Post-Punk, Free Jazz und experimentellen Sounds den Begriff „Avant-Garage“ prägten. Die Band beeinflusste unter anderem Joy Division, R.E.M. und Sonic Youth. David Thomas wurde 71 Jahre alt. Geboren wurde Thomas am 14. Juni 1953 in Miami, aufgewachsen ist er in Cleveland, Ohio. Dort begann er seine musikalische Laufbahn als Teil der Formation Rocket From The Tombs, bevor er mit Pere Ubu größere Aufmerksamkeit in der Underground-Szene erlangte. Die Band blieb über Jahrzehnte aktiv, veröffentlichte 19 Studioalben. Zuletzt erschien im Jahr 2023 „Trouble On Big Beat Street“.

Was ist Musik

Smoke On The Water mal nicht am Genfer See
- Auto Modown und der Niedergang
des Mittleren Westens 75 bis 82

(05.04.2015 / 19:00 Uhr)
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Wie klingt eigentlich Nürnberg? Nach Bratwurst? Wie klingt Freiburg? Nach Fahrradfahrern und Backgammonspielern, wenn es nach Tocotronic geht? Und Hamburg? Nach dem Hafen, an dem die Fische und die Schiffe schlafen, wie die Lassie Singers behaupten? Kassel klingt nach Punk, Aufklärung folgt. Die Vorstellung, dass ein bestimmter Sound zu einer bestimmten Stadt gehört, schaut umso romantischer zurück, je weiter sie in die Vergangenheit entschwindet. Motown, der Soul der Autostadt Detroit, Philly, der Himmel voller Proto-Disco-Geigen in Philadelphia. »Sound of the City« - so bezeichnet der Kritiker Charlie Gillett in seinem gleichnamigen Buch den industriellen Lärm in der Blüte des Fordismus, zu einer Zeit also, da die Fabrik der Mittelpunkt des Lebens ist und seinen Rhythmus bestimmt. Das Rotieren der Bänder, das Hämmern und Fräsen, Schweissen und Sägen, das Rauschen des Straßenverkehrs – all das findet ein Echo im Rock'n'Roll der Fünfziger und Sechziger Jahre. „Der Rock’n’Roll war vielleicht die erste Form populärer Kultur, die ohne Vorbehalt Eigenschaften des Großstadtlebens feierte, die bis dahin zu den am meisten kritisierten gezählt hatten“, schreibt Gillett. „Im Rock’n’Roll wurden die harten und monotonen Klänge des Stadtlebens als Melodie und Rhythmus reproduziert.“ Vorbei. Fabriken verabschieden sich nach Bangladesch. „Das Lokale ist aus der Musik verschwunden“, sagt der britische Pop-Historiker Jon Savage („England's Dreaming“). „Das hat zu einer allgemeinen Angleichung und Verflachung von Sound geführt.“ Savage hat die Linernotes geschrieben zu “Punk 45 – Cleveland, Ohio: Punk And The Decline Of The Mid-West 1975-82”, eine von zwei Compilations, die sich dem Niedergang des Mittleren Westens in den späten Siebzigern widmen – und dem musikalischen Echo der Deindustrialisierung im Punk made in Ohio. Punk? Wenn wir heute von US-Punk reden, dann reden wir von den Küsten-Metropolen: New York, Los Angeles, San Francisco. Die Plattenfirma Soul Jazz ist auf Anthologien spezialisiert, die den Sound einer jeweiligen Region und Epoche rekonstruieren und so posthum eine geopolitisch-popkulturelle Ordnung stiften, wo zu Lebzeiten unsortierte Ungleichzeitigkeit geherrscht haben mag. Diesmal lenkt Soul Jazz den Blick in Richtung Erie-See. „The mistake on the lake“, so wird Cleveland genannt, der Fehler am See. In der einstigen Industriestadt in Ohios Nordosten mündet der Cuyahoga River in den Erie-See. Wenn er nicht gerade in Flammen steht, wie im Juni 1969. Der Fluss ist derart verseucht von Industrieabfällen, Öl, Chemikalien und Schutt, dass das explosive Gemisch sich entzündet. Flammen auf dem Wasser, eine riesige Rauchwolke, Smoke on the water mal nicht am Genfer See. Der brennende Cuyahoga wird zum industriellen Kunstwerk, zum Mahnmal. Den Song dazu schreibt keine Punkband aus Ohio, das übernimmt Randy Newman: „Ein roter Mond über dem Cuyahoga, ein Öl-Schiff auf dem Cuyahoga. Cleveland, du Stadt des Lichts, Stadt der Magie, brenne weiter großer Fluss, brenne weiter”, singt Newman 1972. Sechs Jahre später meldet Cleveland als erste Stadt nach der Großen Depression Bankrott. Weitere folgen, die Agonie der Autoindustrie hinterläßt Geisterstädte in Ohio, „Streets where nobody lives“ in „Dead End America“, um es mit zwei 100-Sekunden-Punk-Fegern der Pagans aus der Cleveland-Untergangs-Werkschau zu sagen. Oder mit Rocket From The Tombs: „Life stinks“, es stinkt in Ohios Fabriklandschaften, nach Schwefel, Gummi und nach Brackwasser. Aber, wie dem Scheitern die Chance, so wohnt dem Gestank der Glamour inne, findet wenigstens David Thomas, als Sänger bei Rocket From The Tombs und später Pere Ubu eine Art Glöckner von Cleveland, das große Unikum in Rock. „Die Stadt, die ich liebe wird von allen anderen gehaßt. Wir konnten sie in Besitz nehmen, weil keiner sie haben wollte.” Diesen Satz von David Thomas zitiert Jon Savage in den Liner Notes. Der Brite Savage, wie Thomas Jahrgang 1953, weiß wovon er redet. „Diese entvölkerten Räume mochte ich in den Siebzigern sehr, lange bevor ich von Pere Ubu gehört hatte. 1976 habe ich den Sommer in Leeds verbracht, einer Industriestadt im englischen Norden, die schon am Verrotten war. Da gab es natürlich viel Armut und Elend, aber eben auch die Freiheit, zu atmen, sich zu bewegen und das war unglaublich wichtig.“ Kurz darauf kommen aus Leeds linke Art-Punkbands, The Mekons, Gang Of Four. Pere Ubu sind auf „Punk 45“ mit “Heart of Darkness” und „Final Solution“ vertreten, zwei Fünf-Minuten-Songs, die Dunkelheit und Ende schon im Titel tragen und sich von der punkplakativen Parolenhaftigkeit anderer Songs durch eine, nun ja, epische Tiefe unterscheiden, die sich auch der Tiefe der Bassgitarre verdankt. David Thomas dürfte das anders sehen. Der Sänger der Band, die sich nach „König Ubu“, einem Theaterstück des französischen Prä-Surrealisten Alfred Jarry, benannte, ist ein Mann von eigenen Überzeugungen. Das habe ich in Kassel gelernt, beim Punk-Kongress. Ja, Kassel, die Heimat des ehemaligen Finanzministers Hans Eichel, ist 2004 Schauplatz eines Punk-Kongresses. Zur Feier des Tages gibt David Thomas ein Reunion-Konzert mit Rocket From The Tombs. Danach kommen wir ins Gespräch und während er zügig eine Flasche Remy Martin leert, gibt er Nachhilfeunterricht in Rock. Pere Ubu seien auf keinen Fall eine Punk-Band oder gar eine New Wave-Band und schon gar nicht: eine Industrial Band, um Himmels Willen. Nein, Pere Ubu sind eine amerikanische Rock-Band, Rock & Roll ist eine genuin amerikanische Kunst und er, David Thomas, würde jederzeit noch die ödesten Songs von John Cougar Mellencamp dem Gesamtwerk von Morrissey und den Smiths vorziehen. Basta. Tja, auch im Pop ist das Werk manchmal klüger als sein Schöpfer.

Karamba

Von Oneohtrix Point Never bis Pere Ubu

(05.11.2020 / 19:00 Uhr)
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Heute primär mit Musik von Pere Ubu. Außerdem dabei: Oneohtrix Point Never, Tuxedomoon, Blanketman und Kratzen.

Schraubenzieher

Den Teufel erschießen und lachen: R.I.P. David Thomas & Pere Ubu

(04.05.2025 / 22:00 Uhr)
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Schraubenzieher - Den Teufel erschießen und lachen: R.I.P. David Thomas & Pere Ubu
Heutzutage schreibt sich jede zweite neue Band irgendwas mit „Post-Punk“ auf die Fahne und meint damit eigentlich „so wie Joy Division halt“. Dass das tatsächliche Weiterdenken des Punk, das Über-seine-Grenzen-hinaus-Gehen, mal wirkliches revolutionäres Potential hatte, zeigte keine Band so stark wie Pere Ubu. Die Band aus Cleveland wandelten auf ihrem 1978er Debütalbum „The Modern Dance“ auf einem schwindelerregenden Drahtseilakt zwischen Dringlichkeit und Dissonanz, zwischen Faust-in-die-Luft-Refrains und Finger-ins-Ohr-Strophen. Angetrieben von einer giftigen Mixtur aus Rock-’n’-Roll-Gitarren, Dub-Basslines und wie Teekessel kreischenden Synthesizern, die mehr mit Musique Concrète als mit New Wave zu tun hatte. Fernab von ihren britischen Artgenossen This Heat trieben nur wenige den Punk so weit von seinen Ursprüngen weg, dass das Präfix „Post“ wirklich verdient war.Und dann ist da noch die Stimme von David Thomas, der Gipfel der Pere Ubu’schen Seltsamkeit. Ein nervöses Quaken oder Quieken, das bei all der Hysterie noch auf subversive Art und Weise catchy Refrains transportieren konnte. Und dabei immer wie ein zittriges Lachen klang, angesichts der Hölle. Der Mann hinter diesem Lachen, David Thomas, ist am 23. April 2025 im Alter von 71 Jahren gestorben – und wir tanzen heute im Schraubenzieher ausgiebig den Modern Dance seiner unvergleichlichen Band. „My baby says / When the devil comes we'll shoot him with a gun / My baby says / And if he shows his face / We'll laugh“.(Foto: Brian David Stevens)

Was ist Musik

Guilty Dancing, Altersstarrsinn, antirockistischer Rock'n'Roll

(13.01.2013 / 20:00 Uhr)
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Von den Alten lernen I.: "It's dance music, but not as we know it, and more importantly, not performed as if dancing is a particularly admirable pastime." Schreibt Andy Gill im Independent über „Lady from Shanghai“, das neue Album von Pere Ubu. Ein Leser bringt den Begriff “Guilty Dancing” ins Spiel, wie die beste Musik von Pere Ubu imprägniert auch „Lady from Shanghai“ gegen unmotivierte Zuversicht und haltlose gute Laune, wie die beste Musik von Pere Ubu ist „Lady from Shanghai“ eine Anmaßung. Schon der Titel: ein film von Orson Welles, an den Kassen gefloppt, von der Kritik posthum gefeiert. „Die Lady von Shanghai ist eine Art zerbrochener Spiegel, ein Film der genialen Scherben, die man nie zu etwas Eindeutigem zusammenbringen wird.“

Was ist Musik

Wie das Sterben so spielt II. R.I.P. Christine Hahn, DJ Patex, David Thomas, Carl Hegemann, Junior Byles – Sly & Brian, Riots goin' on?

(16.06.2025 / 21:00 Uhr)
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Wie das Sterben so spielt. Unter diesem Motto haben Freund*innen & Wegbegleiter*innen in der Mai-Ausgabe von Was ist Musik an Klaus Ronneberger erinnert. Der Frankfurter Stadtforscher und Music Lover war am 24. April 2025 im Alter von 74 Jahren gestorben. Am 23. April starb David Thomas, Sänger, Gründer und Grumpy Old Man von Pere Ubu mit 71 Jahren. Klaus Ronneberger war auf seine Art ein grumpy Fan von Pere Ubu, David Thomas war auf seine Art ein grumpy Fan der Beach Boys, denen er mehrere Songs widmete.Und wie das Sterben so spielt, stirbt ein paar Tage später, am 9. Mai, auch noch Carl Hegemann, not so grumpy, mit 76 (am 9. Mai 1976 starb übrigens Ulrike Meinhof in Stammheim, aber das führt hier vielleicht zu weit in puncto Zahlenmystik?). In einem anderen Leben sang Carl Hegemann gern „Rote Lippen soll man küssen“ zur akustischen Gitarre, laut. Wichtigeres zu Carl steht hier.Wegen der vielen Stimmen zu Klaus Ronneberger konnten David Thomas und Carl Hegemann in der letzten Sendung nicht mehr gewürdigt werden, das wird heute nachgeholt mit Erinnerungen von Imran Ayata, Myriam Brüger, Alexander Karschnia (Andcompany&Co), Lutz Mastmeyer (Ex-Glitterhouse), Jan Pehrke u. a. (ja, this is a man’s world …).Und wie das Sterben so spielt, stirbt am 9. Juni in Los Angeles (!) Sly Stone mit 82 Jahren. Zwei Tage später, am 11. Juni, stirbt (in Los Angeles?) Brian Wilson mit 82 Jahren. Am 20. Juni wäre Brian Wilson (geb. 20. Juni 1942) 83 Jahre alt geworden, zwei Tage nach Paul McCartney (geb. 18. Juni 1942), dessen Lieblingssong „God Only Knows“ von den Beach Boys ist. Was das bedeutet? There are riots goin’ on? God only knows.

Most Overlooked In 2023: Diese Alben verdienen Eure Aufmerksamkeit!

Von ByteFM Redaktion
(28.07.2023)
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Most Overlooked In 2023: Diese Alben verdienen Eure Aufmerksamkeit!
Pere Ubu – „Trouble On Big Beat Street“ Während alte Wegbegleiter wie The Cure schon länger keine neue Musik mehr veröffentlicht haben, sind Pere Ubu stets hungrig geblieben. 2023 erschien mit „Trouble On Big Beat Street“ das 19. Album der seit 1975 aktiven Band um den wunderbar nasalen Nörgler David Thomas. Mit neuer Besetzung, ausgestattet mit Theremin, Trompete und Klarinette, haben sie ihren Sound noch größer und weirder werden lassen, als er ohnehin schon immer war. Ein betrunken groovender später Karriere-Höhepunkt.

Zehn Fragen an: Klaus Fiehe (Karamba)

Von ByteFM Redaktion
(22.10.2021)
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Zehn Fragen an: Klaus Fiehe (Karamba)
Es gibt nette Anmerkungen, über die ich mich freue, und die ich in den allermeisten Fällen auch interessant finde. Eine Sendung über die literarische Figur Pere Ubu, die gleichnamige Band und Donald Trump war damals ein wenig aus der Zeitnot heraus entstanden – ich spielte auch fast ausschließlich Musik von Pere Ubu. Das positive Feedback auf die Sendung hat mich dann wirklich überrascht. Dies ist ein Beispiel, das mir gerade einfällt.

Neuland

Traditionen, Kuscheltier-Alligatoren, Jazz Jazz Jazz.

(26.05.2023 / 12:00 Uhr)
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Außerdem neue Musik von Arlo Parks, Sparks, Pere Ubu, Die Zimmermänner, Crucchi Gang, Sufjan Stevens, Shirley Collins, Kevin Morby und eine ausführliche Vorstellung von „End Of Everything”, unserem Album der Woche von Mega Bog.

Young Marble Giants – „Colossal Youth“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(28.12.2020)
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Young Marble Giants – „Colossal Youth“ (Album der Woche)
Young Marble Giants wollten auch nie Rock ‘n‘ Roll sein. Ihr Debüt und einziges Album „Colossal Youth“ erschien im Jahr 1980, in der Zeit des Post-Punk. Eine Zeit des Umbruchs. Acts wie The Sex Pistols oder The Clash, die wenige Jahre zuvor noch als kontrovers galten, gehörten mittlerweile zum Establishment. Neue Bands wie Pere Ubu, The Pop Group, Gang Of Four und The Slits arbeiteten aktiv gegen das Bild des Testosteron-schwangeren Rockstars. Sie waren politisch engagiert, musikalisch experimentell und betont seltsam.

Fehlfarben – "Xenophonie"

Von soerennikolaus
(14.05.2012)
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Fehlfarben – "Xenophonie"
Kein Artikel zu den Fehlfarben ohne ihre besondere Stellung im Kontext der deutschen Popmusik zu erwähnen. Eine Tatsache, welche die Band scheinbar selbst als Bürde empfindet und dementsprechend „das Frühwerk am Hals wie einen Mühlstein“ trägt. Eben dieses frühe Meisterwerk „Monarchie Und Alltag“ von 1980 stand ganz im Zeichen der damals noch recht jungen britischen Post-Punk-Bewegung um Pere Ubu, The Pop Group und der mittlerweile legendären Gang Of Four. Ohne jetzt die Klassenkampf-Plattitüde hervorzuholen, kann man sagen, dass dieses Album für die Working Class, für den kleinen Mann spricht. Wie es ebenjene Gang Of Four schon immer getan haben. Eine Zielgruppe, die in den 80ern unter dem aufkommenden Thatcherismus in Großbritannien jeden Fürsprecher gebrauchen konnte und es nach wie vor kann. Das haben die Riots in London eindrucksvoll bewiesen. Aber zwischen „Wutbürgern“, Umweltschützern und Internetaktivisten entfernen sich die so oft zitierten Scherenarme auch in Deutschland immer weiter voneinander. Soziale Missstände sollten, nein: müssen, wieder einen stärkeren thematischen Fokus auf sich ziehen. Kritik auf der Systemebene ist auch in dem Land, dem die wirtschaftliche Führungsrolle der gemeinschaftlichen – man beachte den militärischen Duktus – „Währungsfront“ zukommt, kein Tabu mehr. Wobei Peter Hein niemals direkt auf solche Ebenen vordringt, vielmehr ergibt sich die dringliche Botschaft als Gesamtton aus all den einzelnen Beobachtungen, die ungeschönt zur Schau gestellt werden.

Neuland

mit Götz Adler

(11.01.2013 / 13:00 Uhr)
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Die ersten neuen Alben 2013 kommen von Yo La Tengo, den Villagers, The Wooden Wand, Joe Gideon & the Shark, Pere Ubu und den Dropkick Murphys.

Aksak Maboul: Wiederveröffentlichung von „Un Peu De L’Ame Des Bandits“ und Live-Album

Von ByteFM Redaktion
(28.11.2017)
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Aksak Maboul: Wiederveröffentlichung von „Un Peu De L’Ame Des Bandits“ und Live-Album
Als Beilage zum Remaster wird es ein 73 Minuten langes Bonus-Album geben: „Before And After Bandits“ besteht aus zahlreichen Live-Aufnehmen und Demos, an denen bis zu 17 GastmusikerInnen beteiligt sind. Als Vorgeschmack hat Crammed Disks einen ersten Song veröffentlicht: Die wilde No-Wave-Etüde „Modern Lesson“. Und die klingt in etwa so, als würden Pere Ubu zusammen mit Faust Igor Stravinsky covern.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Diviam Hoffmann

(19.04.2018 / 10:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin heute u.a. mit Musik von Pere Ubu, Lauryn Hill und Alexis Korner, einem britischer Blues-Musiker und Radiomoderator, der heute 90 geworden wäre.


Die 25 besten Post-Rock-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(06.04.2022)
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Die 25 besten Post-Rock-Alben aller Zeiten
This Heat werden gerne, wahrscheinlich ihrer Zeit und ihres Orts geschuldet, in die Post-Punk-Schublade gesteckt, gemeinsam mit Bands wie Joy Division oder Pere Ubu. Hört man die Musik dieses Londoner Trios, dann klingt das aber ganz anders. Gerade „Deceit“, ihr zweites und letztes Album, ist eine bizarre Collage aus Dub, Tape-Loops und dem hypnotischen Zusammenspiel dreier Musiker, die wie telepathisch verbunden scheinen. Da sind Songs wie das unheimliche Wiegenlied „Sleep“, das bizarr um sich selbst kreisende „Cenotaph“, oder das Sekunde um Sekunde intensiver werdende „New Kind Of Water“, das auch über 40 Jahre später immer noch die Nackenhaare aufstellen lässt. Rock-Konventionen waren für This Heat nur eine von vielen popmusikalischen Altlasten, die sie bewusst zerstörten – um einen Proto-Post-Rock-Klassiker zu schaffen.

Auf Montage

Klang-Mosaik

(12.03.2025 / 23:00 Uhr)
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In der ersten Ausgabe seiner neuen Radioshow Auf Montage bei ByteFM montiert Hans Nieswandt Lieblingsmusiken aus sieben Dekaden zu einem faszinierenden Klang-Mosaik aus nie gehörten Versionen, unerwartbaren Gegenüberstellungen und abenteuerlichen Verknüpfungen. Mit Tracks von Beat Rhythm Fashion, The Durutti Column, Kosmonautentraum, The City Preachers, André Heller, Yellow Magic Orchestra, Pere Ubu und manch anderen. Man höre und staune!

Neue Sendung bei ByteFM: Auf Montage mit Hans Nieswandt

Von ByteFM Redaktion
(11.03.2025)
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Neue Sendung bei ByteFM: Auf Montage mit Hans Nieswandt
Auf Montage ist konzipiert als montierter Mix bzw. Collage. Ähnlich einem DJ-Mix, ohne dabei ausschließlich Dance-Musik zu sein. Und so reicht das musikalische Spektrum vom feministischen Gothic-Pop über Dark- und Synthwave bis Vocaloid-J-Pop. Es geht quer durch die Zeiten, Stile, Orte und Szenen. Seine Sendung beschreibt Hans Nieswandt auch als Versuch, aus allen möglichen Musiken, die ihn im Laufe der Jahrzehnte begeistert und beeinflusst haben, ein immer neues, überraschendes und unterhaltsames Narrativ zu stricken. In der ersten Ausgabe montiert Hans Nieswandt Lieblingsmusiken aus sieben Dekaden zu einem Klang-Mosaik aus nie gehörten Versionen, überraschenden Gegenüberstellungen und abenteuerlichen Verknüpfungen. Mit Tracks von The Durutti Column, Kosmonautentraum, City Preachers, André Heller, Yellow Magic Orchestra, Pere Ubu und vielen anderen.

Disorder

So Many Sunny Days In May

(14.05.2025 / 21:00 Uhr)
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Mit Suede, Pink Floyd, Huch Harris, Tramhaus, Pere Ubu, Fomies, Tocotronic uvm. 

Messer – „Der Mieter“ (Songpremiere)

Von ByteFM Redaktion
(23.10.2019)
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Messer – „Der Mieter“ (Songpremiere)
Ob The Clash oder The Slits, Public Image Ltd. oder Pere Ubu, Talking Heads oder Bad Brains: Unzählige englischsprachige Bands kontrastierten ihre kratzigen (Post-)Punk-Attacken mit den tiefgrabenden Basslines und nebligen Klangwolken des Dub. Ein Stilmittel, das im deutschen Post-Punk-Revival noch nicht viel Raum bekommen hat. Bands wie Die Nerven, Human Abfall oder Friends Of Gas umarmen zwar das repetitive Chaos, machten bisher aber größtenteils einen Bogen um den Dub.

The Heinrich Manoehver

Quer durch den Garten

(03.05.2025 / 12:00 Uhr)
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Musik quer durch den Garten mit Lou Reed, King Hannah, Xmal Deutschland, Richard Thompson, Pere Ubu und anderen.

Die Welt ist eine Scheibe

Über der Mitte des Lebens

(23.09.2014 / 20:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Über der Mitte des Lebens
Die Meister der Kantigkeit, Shellac mit 5tem Album: Dude Incredible! Jeff Tweedy (Wilco) mit Sohn! Bonnie Prince Billy mit Band! Jazzcore mit Half Japanese! Avantgarde-Rock von Pere Ubu! The Crazy World of Arthur Brown! The Clean´s David Kilgour solo! Afro-Grooves von Orlando Julius and the Heliocentrics! Nervöse Zuckungen mit Aphex Twin! V is for Vaselines!

ByteFM Magazin

Rats On Rafts im Gespräch

(26.01.2021 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Rats On Rafts im Gespräch
Die vierköpfige Band Rats On Rafts aus Rotterdam ist einer der spannendsten Post-Punk-/Pop-Acts aus den Niederlanden. Seit ihrem letzten Album "Tape Hiss" aus dem Jahr 2015 ist die Band von David Fagan, Arnoud Verheul, Natasha van Waardenburg und Mathjis Burgler mit Künstlern wie Pere Ubu und Mission Of Burma aufgetreten und war als Support für Franz Ferdinand in Japan unterwegs. Demnächst gibt es ein neues Album von Rats On Rafts mit dem Titel "Excerpts From Chapter 3: The Mind Runs A Net Of Rabbit Paths" und dieser Titel kann als exemplarisch für Sound und Motto der Band gesehen werden. Rats On Rafts sind, wie sie selbst schreiben, untrennbar mit der Rotterdammer New Wave-, Pop- und Punkszene verbunden und mit der musikalischen Einstellung "the weirder, the better".


Was ist Musik

Don't call me Nigger, Whitey!

(03.03.2013 / 20:00 Uhr)
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Starring: Dirtbombs, Thin Lizzy, Schoolly D., Curtis Mayfield, Pet Shop Boys, Prince, The Chambers Brothers, Buddy Miles, Pere Ubu, Frank Ocean, Digital Underground, Charles Bradley. No David Bowie.

Neuland

(06.04.2018 / 13:00 Uhr)
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Von der Art-Punk-Band Pere Ubu gibt es in der Box „Les Haricots Sont Pas Salés“ vier Alben aus den Jahren 1987-1991 wiederveröffentlicht, die als ihre zweite Bandphase angesehen wird. Ruban Nielson ist mit seinem Unknown Mortal Orchestra zurück und gibt sich auf „Sex & Food“ noch geschmeidiger als auf den Vorgängeralben.

Good Sad Happy Bad – „Shades“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(19.10.2020)
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Good Sad Happy Bad – „Shades“ (Album der Woche)
Was Good Sad Happy Bad hier machen, lässt sich schon als Pop-Musik bezeichnen. Ist aber viel mehr. Mit der Abenteuerlust von Post-Punk-Dekonstrukteuren wie This Heat oder Pere Ubu zerlegt die Band den Pop in seine Einzelteile und fügt ihn in seltsamen Kombinationen wieder zusammen. Eigentlich könnten Songs wie „Blessed“, „Believe It“ oder „Shades“ liebliche Indie-Pop-Songs sein. Doch die Gitarren leiern verstimmt. Der Gesang ist distanziert. Das Saxofon singt neben dem Beat. Und immer wieder lässt die Band die flirrende Angstmusik durchblitzen, die auch Levis Soundtracks für Filme wie „Under The Skin“ oder „Jackie“ auszeichnet. Plötzlich ertönen eine Doom-Gitarre oder kakofonische Bläser. Man sollte es sich mit „Shades“ nie zu gemütlich machen. Genau wie bei den Schöpfer*innen dieser Musik kann man sich bei diesen Songs nie sicher sein, was als nächstes passiert.


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