The Beach Boys

The Beach Boys The Beach Boys (Albumcover „Surfin'“)

The Beach Boys sind eine US-amerikanische Band, die zu den einflussreichsten Künstlern der Popgeschichte gehören. Sie waren mit ihren charakteristischen Harmoniegesängen Mitbegründer und Hauptvertreter des Surf-Sounds. Die Gruppe aus Hawthorne, Kalifornien wurde 1961 von den Brüdern Brian Wilson (*20. Juni 1942, Gesang, Keyboards, Bass), Dennis Wilson (4. Dezember 1944 – 28. Dezember 1983, Gesang, Schlagzeug) und Carl Wilson (21. Dezember 1946 – 6. Februar 1998, Gesang, Gitarre, Bass), deren Cousin Mike Love (*15. März 1941, Gesang) sowie dem gemeinsamen Freund Al Jardine (*3. September 1942, Gesang, Gitarre) gegründet. Sie hatten zahlreiche Welthits wie „Surfin' U.S.A.” (1963), „Fun, Fun, Fun” (1964), „California Girls” (1965), „Good Vibrations” (1966) und „God Only Knows” (1966).

Brian und Carl Wilson begannen in den späten 1950ern in ihrem Elternhaus, zu musizieren und mit einem Mehrspurrekorder aufzunehmen. Insbesondere das Talent von Brian Wilson war früh erkennbar. Vater Murray Wilson war selbst Musiker und Arrangeur und unterstützte die musikalischen Ambitionen. Murray Wilson war sehr ambitioniert und es gab immer wieder Gerüchte, dass er seine Schützlinge misshandelte. Allerdings sind die Auskünfte der Betroffenen hierzu widersprüchlich. Sicher ist, dass der Vater, der in den ersten Jahren auch Manager der Band war, die Jungen mit großem Ehrgeiz antrieb. Bald komplettierten Mike Love, Al Jardine und der jüngste Bruder Dennis – der einzige wirkliche Surfer unter den fünf Musikern – die Gruppe, die zunächst den Namen „The Pendeltons” bekam. Brian schrieb die Songs „Surfin'” und „Surfin' Safari”, letzteren zusammen mit Mike Love. Im September 1961 nahmen sie ein Demo von „Surfin'” auf und noch vor Ablauf des Jahres hatten sie einen Plattenvertrag, eine Single auf Platz 75 der Billboard-Charts und einen neuen Namen: „The Beach Boys”.

Die zunächst recht einfachen Popsongs wurden schnell komplexer. Zwar schrieben alle Mitglieder der Band Songs, aber es wurde schnell klar, dass das eigentliche Genie der Beach Boys Brian Wilson war. Den Höhepunkt seiner Schaffenskraft erreichte er 1966 mit dem heute legendären Album „Pet Sounds”, das immer wieder auf Platz eins von Kritiker*innenlisten mit den „besten Alben aller Zeiten” landet. Auch Paul McCartney nannte es als einen wichtigen Einfluss für „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band” von The Beatles. In der Folge arbeitete sich Brian Wilson immer stärker in eine psychische Krise hinein und bei den Arbeiten am Album „Smile”, mit dem er 1967 alles Dagewesene übertreffen wollte, kam es zum Zusammenbruch. Das Album konnte nicht erscheinen und Brian Wilson erholte sich nie so richtig von diesem Scheitern. Einzelne Songs von „Smile“ erschienen über die nächsten Alben verteilt, aber erst 2004 vollendete Wilson das Werk gemeinsam mit dem Arrangeur Van Dyke Parks, mit dem er schon in den 1960ern daran gearbeitet hatte.

Brian Wilson, der schon sich schon seit Mitte der 1960er auf die Studioarbeit konzentrierte und auf Touren von Bruce Johnston vertreten wurde, zog sich immer weiter zurück. Er wurde von zwielichtigen Ärzten mit falschen Psychopharmaka behandelt und war nur noch ein Schatten seiner selbst. Das vorerst letzte Beach-Boys Album war 1979 „The Beach Boys Love You”. Dennis Wilson veröffentlichte 1977 das Soloalbum „Pacific Ocean Blue” und ertrank 1983 während der Aufnahmen zum geplanten Nachfolgealbum „Bambu”. Die anderen Beach Boys machten die in den 1980ern mit verschiedenen Gastmusikern weiter, meist mit geringem kommerziellem und noch geringerem künstlerischen Erfolg. Brian Wilson nahm sporadisch mit Musikern wie Van Dyke Parks und Sean O'Hagan von The High Llamas auf. Erst 2012 kam es mit dem Album „That's Why God Made The Radio” zu einer Wiedervereinigung der überlebenden Beach Boys.



The Beach Boys im Programm von ByteFM:

Paul McCartney vs. Brian Wilson: Die ultimative Pop-Rivalität, endgültig aufgearbeitet

Von ByteFM Redaktion
(17.06.2022)
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Paul McCartney vs. Brian Wilson: Die ultimative Pop-Rivalität, endgültig aufgearbeitet
Während östliche und westliche Supermächte mit realem Waffenarsenal einander zu übertrumpfen versuchten, fand während der 60er-Jahre innerhalb der Popmusik ein ganz anderes Wettrüsten statt – und zwar zwischen The Beach Boys und The Beatles. Ganz im Gegensatz zum von medialer Sensationsgeilheit aufgebauschten „Beatles-gegen-Stones“-Diskurs handelte es sich bei diesen beiden schillernden Pop-Gruppen um eine tatsächliche Rivalität. Wenn auch um eine freundschaftliche: Beach-Boys-Leader Brian Wilson nannte das 1965er Beatles-Album „Rubber Soul“ das „wahrscheinlich beste Album überhaupt“, das „ihn direkt an die Klavierbank schickte“. Dort schrieb er als Antwort das psychedelische Pop-Meisterwerk „Pet Sounds“ – inklusive „God Only Knows“, ein Stück, das Beatle Paul McCartney später „seinen Lieblingssong aller Zeiten“ nannte. Die Diskografien dieser beiden Bands sind also eng miteinander verknüpft. // „I Get Around“: Erste Nr. 1 in den Billboard Hot 100 von The Beach Boys. // „Heroes & Villains“: Ab 1967 konnten The Beach Boys auf kommerzieller Ebene nicht mehr ganz mithalten – Nr. 12 Billboard Hot 100, Nr. 8 UK-Singles-Charts.

Zum 70. Geburtstag von Brian Wilson

Von ByteFM Redaktion
(20.06.2012)
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Zum 70. Geburtstag von Brian Wilson
Zusammen mit seinen Brüdern Dennis und Carl sowie seinem Cousin Mike Love und Jugendfreund Al Jardine gründete Brian Wilson 1961 in Kalifornien die Beach Boys und veröffentlichte mit der Band einige der besten Popsongs aller Zeiten. Dank Wilsons Songwriting und seinem Gespür für Harmonien waren die Beach Boys in den 60ern die einzige ernstzunehmende Konkurrenz für die Beatles. Zwischen den beiden Bands entwickelte sich eine Rivalität, in die sich vor allem Wilson hineinsteigerte. Er wollte die Beatles übertrumpfen, er wollte das perfekte Album aufnehmen – und scheiterte am eigenen Anspruch. Zuerst wähnte er sich noch auf einem guten Weg, das Album „Smile“ sollte sein großer Triumph werden, doch nachdem ihm Paul McCartney 1967 einige Songs aus dem sich gerade in der Produktion befindenden Beatles-Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ vorgespielt hatte, erlitt Wilson einen Nervenzusammenbruch. „What broke his heart was Sgt. Pepper“, sagte sein Freund Van Dyke Parks Jahre später, doch um Wilsons Gesundheit war es zu diesem Zeitpunkt bereits ohne die Eindrücke des neuen Beatles-Albums nicht besonders gut bestellt. Zu einem Rechtsstreit mit der Plattenfirma der Beach Boys kamen Depressionen, Anzeichen einer Schizophrenie und eine Vorliebe für Kokain, was 1968 dazu führte, dass sich Wilson in eine psychiatrische Klinik einliefern ließ. Nachdem er wieder aus der Klinik entlassen wurde, war nichts mehr wie zuvor. Wilson war zwar immer noch Teil der Beach Boys, doch er schrieb weniger Songs, war kaum noch in den Produktionsprozess der Alben involviert und verlor nach und nach das Interesse an der Band. Er erlitt einen Rückfall, wurde erneut drogen- und alkoholabhängig und rauchte Kette, worunter seine Stimme hörbar litt. Bis 1975 quasi unproduktiv, unterzog sich Wilson erneut einer radikalen Drogentherapie – mit Erfolg. Kurze Zeit später stand er wieder mit den Beach Boys auf der Bühne und veröffentlichte sowohl mit der Band als auch solo Alben. Doch in den 80ern wieder derselbe Kreislauf: Drogenabhängigkeit, Therapie, Comeback. Allerdings veröffentlichte der von immer schwereren psychischen Störungen geplagte Wilson keine Musik mehr mit den Beach Boys – das Kapitel schien für ihn beendet. In den 90ern unterzog er sich erfolgreich einer neuen Medikamententherapie, und das erste Mal seit unzähligen Jahren fühlte sich Wilson tatsächlich gesund. So kam es, dass er 1996 das erste Mal seit acht Jahren wieder an einem Album der Beach Boys beteiligt war, und so schaffte er es 2004 dann doch noch, mit seinem überambitionierten Projekt „Smile“ Frieden zu schließen. 37 Jahre nachdem er die Produktion des Albums abgebrochen hatte, veröffentlichte er das überarbeite Werk und gewann für den darauf enthaltenen Song „Mrs. O’Leary’s Cow“ den ersten Grammy seiner Karriere. Er, „one of the great American geniuses“, wie ihn sein zwei Tage älterer „Rivale“ Paul McCartney nennt.

Pop Goes The Weasel

Surf's Up - Die Beach Boys auf der Suche nach sich selbst

(14.12.2011 / 13:00 Uhr)
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Pop Goes The Weasel - Surf's Up - Die Beach Boys auf der Suche nach sich selbst
Die Beach Boys. Für Otto Normalverbraucher sind sie die Macher von gutgelaunten Partyhits wie Surfin' USA oder Barbara Ann. Für den distinguierten Musikliebhaber mit Geschichtsbewußtsein stehen die Beach Boys für das Genie von Brian Wilson und natürlich für Pet Sounds. Die Platte, deren Brillianz und fundamentale Bedeutung nicht nur zu hören sondern auch überall nachzulesen ist, hätte der Auftakt zu einer schwindelerregenden Popkarriere sein können, in der die Popmusik ganz neu erfunden werden würde. // Das hastig als Ersatz produzierte Smiley Smile erhielt durchwachsene Kritiken und verkaufte sich mäßig. Auch die folgenden Alben Wild Honey, Friends und 20/20 brachten keinen durchschlagenden Erfolg. Die Musik spielte inzwischen woanders, die Beach Boys waren vom Rock Olymp gestürzt und waren während sie nach dem Weg nach oben suchten, von ganzen Heerscharen neuer Bands überholt worden. Doch 1970 sollte für die Beach Boys eine neue Ära beginnen, mit einem eigenen Label, unter den Fittichen des aufstrebenden Plattengiganten Warner Brothers ...

School Of Rock

50 Jahre Beach Boys – Good Vibrations

(14.02.2016 / 11:00 Uhr)
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Die unveröffentlichte Legende: Brian Wilson, die Beach Boys und das „Smile“-Album. Im Meinungs-Wettbewerb um „Das wichtigstes Pop-Album der 1960er“ liefern sich die "Pet Sounds“ von den Beach Boys und der „Sgt. Pepper“ von den Beatles seit 50 Jahren ein Kopf-an-Kopf Rennen. Im Gegensatz zur „Magical Mystery Tour“ der Engländer gab es aber zum Epoche-Werk der Beach Boys nie den eigentlichen Nachfolger, das legendäre „Smile“-Album. Das heißt, „nie" stimmt nicht mehr ganz, denn 2011 erschien ein offizielles „Smile“-Album bzw. die „Smile Sessions" mit den ursprünglich dafür vorgesehenen Tracks sozusagen als Rekonstruktion. Beach-Boys-Mastermind Brian Wilson hatte bereits 2004 eine Neufassung der Platte angefertigt und auf dieser Grundlage wurden dann anderweitig veröffentlichte und bis dahin unveröffentlichte Stücke des ursprünglich geplanten Albums veröffentlicht.

Kramladen

Brian Wilsons Song-Klassiker

(19.06.2025 / 23:00 Uhr)
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Neun Tage vor seinem 83. Geburtstag starb Brian Wilson, einer der bedeutendsten Songkomponisten der Popgeschichte.Der Kramladen ehrt den kreativen Kopf der Beach Boys mit der Besprechung eines Albums, in dem er seine großen Songklassiker zusammengestellt und kommentiert hat.Der Verlust für die Popwelt ist groß. Mit Brian Wilson starb eine Songschreiber-Persönlichkeit, deren Kompositionen und Arrangements in den Sixties qualitative Maßstäbe im Pop gesetzt haben und zweifellos eine hörbare Unverwechselbarkeit und Einzigartigkeit besitzen. Die harmonische Ausdifferenzierung und melodische Strahlkraft seiner Songs sind fast ohne Beispiel in der Popszene Anfang bis Mitte der sechziger Jahre. Der Verlust für seine Band The Beach Boys ist mehr als groß. Sein Tod reißt eine Lücke in das künstlerische Potential der Gruppe, die nicht zu schließen ist. Nimmt man das geniale Songrepertoire, das Brian Wilson hinterlassen hat aus dem Song-Katalog der Beach Boys heraus, bleibt nicht viel an kompositorischer Substanz übrig.Was wäre zum Beispiel das legendäre Beach-Boys-Album „Pet Sounds“ (1966) ohne die überragende Qualität der Songs, die Brian Wilson geschrieben hat. Warum scheiterte das als ‚Meilenstein für die Ewigkeit‘ apostrophierte Albumprojekt „Smile“ 1967? Nicht nur, weil sein Schöpfer Brian Wilson den persönlichen Kampf gegen Drogen und Depressionen, Selbstzweifel und Ängste damals verlor, sondern auch, weil die meisten seiner Beach-Boys-Mitmusiker seine neuen, wagemutigen und experimentierfreudigen Songs ablehnten. Erst 2004 gelang es Brian Wilson – zusammen mit neuen, jungen Begleitmusikern – das unvollendete Meisterwerk „Smile“ zu einem künstlerisch gelungenen Endstadium zu entwickeln. Der Kramladen ehrt den verstorbenen Song-Genius Brian Wilson mit der Besprechung seiner Signatursongs aus den Weltkulturerbe-Alben „Pet Sounds“, „Smile“ u. a., die er selbst ausgewählt hat für das Album „The Beach Boys Classics selected by Brian Wilson“ (2002). Die Song-Kunst des begnadeten Pop-Komponisten aus seiner kreativen Glanzzeit zwischen 1964 und 1967 steht im Mittelpunkt dieser Stunde.

Zum 30. Todestag von Dennis Wilson

Von ByteFM Redaktion
(28.12.2013)
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Zum 30. Todestag von Dennis Wilson
Dennis Wilson, geboren am 4. Dezember 1944, war das mittlere Kind in seiner Familie. Sein älterer Bruder Brian und sein jüngerer Bruder Carl gründeten im Jahr 1961 The Beach Boys. Die Mutter der Jungs drängten sie dazu, auch Dennis mit in die Band aufzunehmen. Er fungierte ab da als Schlagzeuger und lernte, wie auch die anderen Mitglieder, sein Instrument erst richtig im Zusammenspiel mit den anderen. Bei Studioaufnahmen wurde Dennis Wilson mehrfach von Sessionschlagzeugern ersetzt. Das Image als Surferjungs verdanken die Beach Boys dem mittleren Bruder. Dennis Wilson war der einzige Surfer in der Band und inspirierte so viele Songs. Brian Wilson schrieb die meisten der Beach Boys-Stücke, doch als dieser sich zwischen den Jahren 1968 und 1973 bei der Gruppe zurücknahm, gelangten auch einige Lieder von Dennis auf die Alben der Band, zum Beispiel „Forever“ auf die Platte „Sunflower“ von 1970. Das bekannte Beach Boys-Stück „Never Learn Not To Love“ stammte in der ursprünglichen Version aus der Feder von Charles Manson. Die Verbindung zu ihm kam über Dennis Wilson zustande. Er nahm 1968 zwei Mädchen mit, die per Anhalter fuhren, setzte sie in seinem Haus auf dem Sunset Boulevard ab, und fuhr weiter zu einer Aufnahmesession. // Dennis Wilson betätigte sich auch außerhalb der Beach Boys musikalisch. Im Jahr 1977 erschien sein Solodebüt „Pacific Ocean Blue“. Das verkaufte sich genau so gut wie das Beach Boys-Album aus diesem Jahr, „Love You“. Außerdem gibt es die „Bambu“-Sessions, von denen einige Stücke 2008 veröffentlicht wurden. Ende der 70er Jahre litt Wilson sehr unter seiner Alkoholsucht. Wäre er dem Alkohol nicht verfallen, gäbe es vermutlich noch viel mehr Musik von ihm.

Zum Tod von Brian Wilson (The Beach Boys)

Von ByteFM Redaktion
(12.06.2025)
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Zum Tod von Brian Wilson (The Beach Boys)
Brian Wilson, der kreative Kopf und Mitbegründer der US-Band The Beach Boys, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Das teilte seine Familie auf seiner Website und in den sozialen Medien mit: „Wir sind todtraurig mitzuteilen, dass unser geliebter Vater Brian Wilson gestorben ist. Uns fehlen die Worte. Wir wissen, dass wir unseren Kummer mit der Welt teilen.“ Weitere Details zur Todesursache wurden nicht bekanntgegeben. Wilson, geboren am 20. Juni 1942 in Inglewood, Kalifornien, prägte mit seinen Songs und seinem typischen Falsettgesang den unverwechselbaren Sound der Beach Boys. 1961 gründete er zusammen mit seinen Brüdern Dennis und Carl, Cousin Mike Love und Freund Al Jardine die Band, die mit Klassikern wie „Good Vibrations“, „God Only Knows“ und „I Get Around“ zum Inbegriff des kalifornischen Lebensgefühl wurde. Mit über 30 Welthits in den Top-40 der Billboard-Charts und mehr als 100 Millionen verkauften Tonträgern zählen The Beach Boys zu den erfolgreichsten Bands der Rockgeschichte. Ihr Album „Pet Sounds“ von 1966 gilt als Meilenstein der Popmusik und inspirierte Musiker wie Paul McCartney, Elton John und Bruce Springsteen. Mit McCartney bzw. The Beatles verband Wilson zudem über lange Jahre eine freundschaftliche Rivalität. // Brian Wilson & The Beach Boys im Programm von ByteFM

Dennis Wilson wäre heute 70 geworden

Von ByteFM Redaktion
(04.12.2014)
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Dennis Wilson wäre heute 70 geworden
Dennis Wilson, geboren am 4. Dezember 1944, war das mittlere Kind in seiner Familie. Sein älterer Bruder Brian und sein jüngerer Bruder Carl gründeten im Jahr 1961 The Beach Boys. Dennis wollte unbedingt mitmachen, wurde Schlagzeuger und lernte, wie auch die anderen Mitglieder, sein Instrument erst richtig bei den ersten Proben. Bei Studioaufnahmen wurde Dennis Wilson mehrfach von Sessionschlagzeugern ersetzt. Ihr Surfer-Image verdanken die Beach Boys dem mittleren Bruder. Dennis Wilson war der einzige Surfer in der Band und inspirierte so viele Songs. Brian Wilson schrieb die meisten der Beach Boys-Stücke, doch als dieser sich zwischen den Jahren 1968 und 1973 bei der Gruppe zurücknahm, gelangten auch einige Lieder von Dennis auf die Alben der Band, zum Beispiel „Forever“ auf die Platte „Sunflower“ von 1970. Das bekannte Beach Boys-Stück „Never Learn Not To Love“ stammte in der ursprünglichen Version aus der Feder von Charles Manson. Die Verbindung zu ihm kam über Dennis Wilson zustande. Er nahm 1968 zwei Mädchen mit, die per Anhalter fuhren, setzte sie in seinem Haus auf dem Sunset Boulevard ab, und fuhr weiter zu einer Aufnahmesession. Als er wiederkam, traf er vor seinem Haus auf Charles Manson. // Dennis Wilson betätigte sich auch außerhalb der Beach Boys musikalisch. Im Jahr 1977 erschien sein Solodebüt „Pacific Ocean Blue“. Außerdem fanden damals die „Bambu“-Sessions statt, von denen einige Stücke 2008 veröffentlicht wurden. Ende der 70er Jahre litt Wilson sehr unter seiner Alkoholsucht. Wäre er dem Alkohol nicht verfallen, gäbe es vermutlich noch viel mehr Musik von ihm.

Zum 125. Geburtstag von Leon Theremin: Die sieben besten Pop-Songs mit Theremin

Von ByteFM Redaktion
(28.08.2021)
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Zum 125. Geburtstag von Leon Theremin: Die sieben besten Pop-Songs mit Theremin
The Beach Boys – „Good Vibrations“ (1967) Was eint die schranzigen Outsider-Art-Rock-Pioniere Captain Beefheart And His Magic Band und die US-Vorzeige-Jungs The Beach Boys? Beide Bands experimentierten 1967 mit dem Theremin. The Beach Boys‚ „Good Vibrations“ ist in vielerlei Hinsicht ein wegweisendes Stück Pop-Musik, meistens zelebriert aufgrund der revolutionären Collage-Technik und sonstigen abenteuerlichen Studio-Experimenten. Dort, im Dickicht aus Streichern, Bläsern, Flöten und Orgeln, ertönt auch ein fröhlich nach unten und oben schlingerndes Theremin – dass diese psychedelische Gaga-Kunst komplettiert. // Während Captain Beefhart und The Beach Boys das melodische Spektrum des Theremins erkundeten, loteten Led Zeppelin das Krach-Potential voll aus. Gitarrist Jimmy Page war stets auf der Suche nach weltfremden Klängen, wie seine Cellobogen-Experimente eindrucksvoll demonstrieren. Ihre seltsamsten Sounds erklingen jedoch in einer ikonischen Hymnen der Briten: „Whole Lotta Love“ zeichnet sich durch einen mehrminütigen Noise-Breakdown aus, in dem Gitarrist Jimmy Page das Instrument wie einen sterbenden Motor klingen lässt.

Was ist Musik

Strand des Lächelns

(06.11.2011 / 20:00 Uhr)
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Mit rund 45 Jahren Verspätung erscheinen dieser Tage die Aufnahmesessions zum Smile-Album der Beach Boys. Bei der Gelegenheit wird allseits ein weiteres Mal das Genie des Brian Wilson gefeiert - ein Genie, das bekanntlich nicht weit vom Wahnsinn wohnt. Bei der Gelegenheit stellt sich allerdings auch die Frage, warum ausgerechnet die Musik der Beach Boys der Smile- & Pet Sounds-Ära seit einigen Jahren auf so ein gewaltiges Echo in der heutigen Popmusik stößt, vor allem bei avancierten amerikanischen Bands, etwa Ganglians, Caribou, Animal Collective, Grizzly Bear, Panda Bear... Liegt es an der freundlichen Bärenhaftigkeit des Brian Wilson? Am Zoo-Foto auf dem Pet Sounds-Cover? Oder begünstigt der betont harmonieselige, unaggressive Sound der Beach Boys eskapistische und re(tro)gressive Bedürfnisse, Weltflucht, Krisenflucht Cocooning? Und verträgt sich die vergleichsweise unrockistische, machoferne Männlichkeit der ewigen Boys nicht ganz gut mit neuen, gebrochenen, angequeerten Männlichkeitsbildern? Warum also lieben plötzlich alle die Beach Boys?

Kramladen

Brian Wilson contra Lennon-McCartney

(09.04.2015 / 23:00 Uhr)
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Die transatlantische Konkurrenz zwischen den kreativen Giganten Brian Wilson & The Beach Boys auf der einen und Lennon-McCartney & The Beatles auf der anderen Seite gehörte Mitte der sechziger Jahre zu den wichtigsten popkulturellen Phänomenen jener Zeit. Die gegenseitige Inspiration, freundschaftliche Rivalität und die ehrgeizige Anstachelung, mit der jeweils anderen Seite nicht nur mitzuhalten, sondern sie möglichst noch zu übertreffen, führte zu einem schöpferischen Kopf-an-Kopf-Rennen vor allem zwischen Brian Wilson und Paul McCartney und beflügelte beide Songschreiber zu ihren besten Songs und wegweisenden Albumkonzepten. Als die Beatles Ende 1965 ihr damaliges Meisterwerk „Rubber Soul“ veröffentlichten, fühlte sich Brian Wilson herausgefordert, Lennon-McCartney mit dem Beach Boys-Klassiker „Pet Sounds“ vom Mai 1966 zu übertrumpfen. Paul McCartneys Reaktion war, mit Lennon & Co das Jahrhundertalbum „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ zu kreieren. Zehn Monate zuvor hatten die Beatles bereits mit dem revolutionären Album „Revolver“ (August 1966) erneut Maßstäbe gesetzt. Brian Wilsons kreative Antwort mit seinem geplanten opus magnum für die Beach Boys „Smile“ blieb leider in Ansätzen stecken und scheiterte schließlich an seinen eigenen Drogenproblemen und an internen Band-Querelen. // Brian Wilson und die Beach Boys hatten in kompositorischer Hinsicht bis 1965 noch nicht viel vergleichbares zu bieten, was an die Lennon/McCartney-Songqualitäten herangereicht hätte.

ByteFM Magazin

Beach Boys, Dummy & Anna Karina

(23.12.2019 / 10:00 Uhr)
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Heute mit Musik von den Beach Boys, von Nouvelle Vague Ikone Anna Karina, die am 14. Dezember im Alter von 79 Jahren gestorben ist, und Portishead. Die Band aus Bristol feierte in diesem Jahr mit ihrem Album "Dummy" 25-jähriges Jubiläum.

Matt Maltese – „Rom-Com Gone Wrong“

Von ByteFM Redaktion
(16.11.2019)
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Matt Maltese – „Rom-Com Gone Wrong“
Analog überlässt er auch im Song jegliches Drama dem Inhalt, nicht der Form. Man mag an The Beach Boys denken, und zwar The Beach Boys gegen Ende der 60er. Damals hinterließ die Band Fäden, die gelegentlich von anderen KünstlerInnen aufgenommen wurden. The High Llamas etwa. Oder jüngst an dieser Stelle Jerkcurb. Und wenn jemand Inspiriertes wie dieser junge Brite dieses Garn in die Hand nimmt, kann dieses gern noch ein paar Kilometer weitergesponnen werden.

Die 30 besten Dreampop-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(03.08.2021)
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Die 30 besten Dreampop-Alben aller Zeiten
Inmitten von „Sunflower“, dem 16. Studioalbum von The Beach Boys, findet sich die Geburtsstunde des Dreampop. Die US-amerikanische Surf- und Psych-Rock-Institution verfolgte bereits auf Vorgänger-LPs wie „Pet Sounds“ und „Smile“ schon eine verträumte Ästhetik. Doch „All I Wanna Do“ setzt dem eine Krone auf. Mit 50 Jahren Abstand ist es fast schockierend, wie sehr dieser Song dem heutigen Dreampop-Ideal entspricht. Hal Blaines Drums klingen fast schon wie ein Drumcomputer, die Gitarren klingen shoegazig ausgewaschen, der Moog-Synthesizer wabert durch den Klangraum, als wäre man in den späten 80er-Jahren. Nur die extrem Beach-Boys-esken Gesangsharmonien verraten den Ursprung dieses Songs. Mal wieder war diese Band ihrer Zeit meilenweit voraus.

Ausloten

Surf's Up

(19.06.2025 / 17:00 Uhr)
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Ausloten - Surf's Up
Brian Wilson war, da lehne ich mich sicher aus keinem hohen Fenster, der größte Komponist für populäre Musik in der US-amerikanischen Rock-Ära. Er war Bassist, besaß das süßeste Falsett im Biz und nutzte als Produzent das Studio wie ein eigenes Instrument. Mit seinen Brüdern Carl und Dennis, dem Cousin und Antagonisten Mike Love sowie Schulfreund Al Jardine formte er The Beach Boys, ein Name, den ihr damaliges Label Candix Records ihnen unabgesprochen auf die erste Single „Surfin'“ druckte. Bis dahin waren sie eigentlich The Pendletones, benannt nach einer bei Surfern beliebten Flannelhemdmarke.Musikfans egal welcher Genres machen bei den Beach Boys häufig diese ungefähre Entwicklung durch: Irgendwann kommt die Entdeckung, dass es bei den Beach Boys nicht nur um den Ozean und das Surfen, um Cabrios und kalifornische Mädchen ging. Der Wendepunkt ist meist das Album „Pet Sounds“ aus 1966, auf dem die Hoffnungen, Zweifel, Sehnsüchte und Unsicherheiten im Heranwachsen, beim Erwachsenwerden universal wie auf keinem zweiten formuliert sind. Plötzlich leuchten dann auch frühere Songs sehr viel heller als zuvor. Bis dann der Monolith „Smile“ vor einem steht, das Puzzle mit zu vielen Teilen, das große unvollendet gebliebene Album der Pop-Geschichte, das die folgenden Jahre und Jahrzehnte von Wilsons Karriere überschattete. Das schwierige, schwere Wort Genie begleitete Wilson zusätzlich belastend durch ein Leben, in dem er mit einer schizoaffektiven Störung und akustischen Halluzinationen zu kämpfen hatte.Am 11. Juni 2025 ist Brian Wilson im Alter von 82 Jahren gestorben. In Ausloten hören wir seine „Teenage Symphonies To God".(Foto: Universal Music)

Pop Goes The Weasel

One Step Beyond – Ein Streifzug durch das Werk einer Britischen Pop-Institution

(05.05.2010 / 13:00 Uhr)
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Pop Goes The Weasel - One Step Beyond – Ein Streifzug durch das Werk einer Britischen Pop-Institution
Mit Madness ist es hierzulande ein bißchen so wie mit den Beach Boys. Beide werden von Laien oft als nette aber musikalisch belanglose Spaßmacher abgetan. Während die Beach Boys dabei gerne auf Titel wie SURFIN USA oder BARBARA ANN reduziert werden, so sind es bei Madness Songs wie ONE STEP BEYOND oder das vermeintliche Gute Laune Lied OUR HOUSE. Aber die Beach Boys waren größer als Surf und Madness waren größer als Ska.

ByteFM Magazin

Beach Boys am Lenovobeach

(12.07.2024 / 14:00 Uhr)
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Heute unter anderem mit Musik aus dem sechsten Studioalbum der Beach Boys. "All Summer Long" wird am 13. Juli 60 Jahre alt. Außerdem gibt es neue Songs von HGich.T, Magdalena Bay, Clairo oder auch Metronomy.


Terry Melcher starb vor 10 Jahren

Von ByteFM Redaktion
(19.11.2014)
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Terry Melcher starb vor 10 Jahren
Mit Anfang 20 stieg Melcher bei der Band The Ripchords ein. Sie hatten einen Top-10-Hit mit der Surfpop-Nummer „Hey, Little Cobra“. Bruce Johnston, sein Bandkollege, schloss sich bald darauf den Beach Boys an. Terry Melcher begann, bei Columbia Records als Produzent zu arbeiten. Bedeutend waren seine Produktionen für die Byrds, zum Beispiel „Mr. Tambourine Man“ und „Turn! Turn! Turn!“. Melcher arbeitete außerdem mit The Mamas & The Papas und Pat Boone zusammen. Ein tragischer Vorfall führte dazu, dass er sich Ende der 60er für längere Zeit aus dem Musikgeschäft herauszog. Melcher hatte über Dennis Wilson von den Beach Boys Charles Manson kennengelernt, war angetan von dessen Musik, lud ihn öfter zu sich nachhause ein und machte Aufnahmen mit ihm. Melcher kündigte die Kollaboration jedoch auf, als er merkte, welche dunklen Seiten Manson hatte. Nachdem er aus seinem Haus mit der Adresse 10050 Cielo Drive ausgezogen war, liessen sich dort Roman Polanski und seine Freundin Sharon Tate nieder. // Zu seiner Mutter pflegte Terry Melcher zeitlebens eine enge Beziehung. Er produzierte in den 70er Jahren einige Fernsehsendungen mit ihr und fungierte als Geschäftsführer und Vizepräsident der Doris Day Tierstiftung. 1988 landete er als Produzent nochmal einen Hit – der Beach Boys-Song „Kokomo“ brachte ihm eine Golden Globe-Nominierung ein.

Was ist Musik

Komische Käuze V: Van Dyke Parks

(24.06.2012 / 20:00 Uhr)
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Der Satz ist nicht von ihm und auf deutsch klingt er blöd. Dennoch könnte die letzte Zeile aus Allen Toussaints ”Occapella” eines Tages die Grabinschrift des Van Dyke Parks abgeben, so wie dereinst auf Brian Wilsons Grab stehen mag: ”Add some music to your day”. Vielleicht haben die Beach Boys die Idee mit dem ”hinzufügen von Musik” von ihrem Freund Parks, so wie Borneo & Sporenburg sich durch Wilson ermuntert fühlten zu ”This is music added to your day”. In der kindlichen Welt des Brian Wilson trug Parks zu den besten Songs der Beach Boys bei. Im Abstand von 30 Jahren war er an zwei hinreißenden Debütalben beteiligt war, jenem von Rufus Wainwright, als die Welt von queer schon eine Idee hatte, und diesem von Randy Newman, 1968, als die Welt von queer noch keine Idee hatte. Das auf neworleans´sche Art funky-fingerschnippende ”Occapella” ist eins von 16 Schaustücken auf ”Discover America”. Parks war 30 als er das Album aufnahm, neben queer und postkolonial kannte man 1972 auch das Wort Weltmusik nicht, schon gar nicht die Verbrechen, die im Namen dieses Wortes täglich verübt werden. Gleichwohl hat der in Mississippi geborene Kalifornier Van Dyke Parks mit ”Discover America” die beste Weltmusikplatte gemacht, die nie als Weltmusik verkauft wird.

PopKocher

The Beach Boys: „God Only Knows“

(29.06.2022 / 21:00 Uhr)
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PopKocher - The Beach Boys: „God Only Knows“
Melodienreichtum, sublime Arrangements, polyphone Chorsätze: So orchestrierte Brian Wilson die Aufgehobenheit in der Welt durch Liebe. Anlässlich des 80. Geburtstags des US-Amerikaners am 20. Juni 2022 wird sich in dieser Ausgabe alles um den Beach-Boys-Song „God Only Knows" drehen.

ByteFM Magazin

Hollywood, 4. Juli und Beach Boys

(04.07.2019 / 10:00 Uhr)
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Einer der emblematischsten US-Hits der 60er-Jahre hat heute vor 55 Jahren die Nummer 1 der Billboard-Charts erreicht: „I Get Around“ von Beach Boys.


ByteFM Magazin

Freddie Gibbs & Madlib treffen auf The Beach Boys

(04.07.2019 / 19:00 Uhr)
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Einer der emblematischsten US-Hits der 60er-Jahre hat heute vor 55 Jahren die Nummer 1 der Billboard-Charts erreicht: „I Get Around“ von Beach Boys.

taz.mixtape

Punk in Manila. Behrad Ali Konari. Jeff Buckley. Wolfgang Niedecken. Yuri Umemoto. Oklahoma Lone Star Heartbreak Institute. Beach Boys.

(10.04.2026 / 17:00 Uhr)
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Johannes Stein liefert eine Reportage aus Manila, in der es um die bedrückenden Zustände im Land geht, aber auch um die lokale Punk-Szene, die von der philippinischen Regierung und Polizei unter Beschuss genommen wird. „Die Stimmung könnte kippen, wenn es mehr zivile Opfer gibt.“ Der iranische Rapper Behrad Ali Konari lieferte oft Slogans für die Protestbewegung und konnte das Land 2026 verlassen. Ein Interview zur Lage von Martin Gerner. Er sah sich im Schatten seines Vaters. Im Dokumentarfilm „It's Never Over, Jeff Buckley“ zeichnet Regisseurin Amy Berg das Porträt eines nachdenklichen und tragischen Menschen, der früh starb. Tobias Obermeier über den Unvollendeten. „Ich würde weiterhin verweigern.“ Mit BAP spielte Wolfgang Niedecken schon auf den Friedensdemos der 80er-Jahre, jetzt ist er 75. Mit Peter Unfried spricht der Berufskölner über Pazifismus und warum er keine Politsongs mehr schreibt. Balancierend oszillieren. Zwischen synthetisch-Artifiziellem und beiläufigem Naturalismus changieren die Töne von Yuri Umemoto. Stephanie Grimm sah das Konzert des japanischen Jung-Komponisten in der Gedächtniskirche. Verlassen werden, saufen, schlecht drauf sein. Oklahoma Lone Star Heartbreak Institute, die Allstarband um Detlef Diederichsen und Christian Kellersmann, zeigt dass man Country-Musik gern haben kann, freut sich Thomas Mauch. Mit „We Gotta Groove – The Brother Studio Years“ erscheint eine Box unveröffentlichter Sessions der Beach Boys aus den 70ern. Sie offenbart das Kompositionsgenie von Brian Wilson, erklärt Detlef Diederichsen, angetan. 

ByteFM Magazin

Vök zu Gast. Marvin Gaye zum 80.Geburtstag, Beach Boys

(02.04.2019 / 15:00 Uhr)
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Außerdem gibt es den ersten Nummer 1.- Hit der kalifornischen Beach Boys aus dem Jahr 1964 zu hören.

Kramladen

Dennis Wilson - der unterschätzte Beach Boy

(27.12.2018 / 23:00 Uhr)
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Dennis Wilson, Enfant terrible der Beach Boys wurde lange Jahre musikalisch unterschätzt, bis er 1977 sein Solo-Debütalbum „Pacific Ocean Blue“ veröffentlichte – voller Songpreziosen, die mit den großen Beach Boys-Glanznummern seines großen Bruders Brian Wilson qualitativ zum Teil konkurrieren konnten.

ByteFM Magazin

mit Juliane Reil

(20.06.2012 / 15:00 Uhr)
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Brian Wilson von den Beach Boys wird heute 70 Jahre alt. Unbekümmert sang er mit den Beach Boys von Meer, Surfen und schönen Frauen. Dabei blieb er selbst dem Strand meistens fern. Auf einem Surfbrett stand er nie. Aus seiner Feder stammen eine Fülle von Hitsingles und ausgeklügelter Alben, darunter eines, das als eines der bedeutendsten Musikplatten der Rockgeschichte gilt. Mehr dazu erfahrt Ihr heute im ByteFM Magazin mit Juliane Reil.

Shy Boys – „Bell House“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(30.07.2018)
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Shy Boys – „Bell House“ (Album der Woche)
Legt man „Bell House“, das Debüt von Shy Boys, auf, dann schallen einem zuerst sanfte Handclaps und fünfstimmiger Gesang entgegen. Harmonien, die klingen, als würden einem Brian Wilsons Beach Boys direkt in Richtung Strand entführen wollen. Doch Shy Boys können wahrscheinlich gar nicht surfen: Die fünf Musiker stammen nämlich aus Kansas City, tief im US-amerikanischen „Heartland“, dem Teil des Landes, der keinen Ozean berührt. Den BewohnerInnen dieses Mittleren Westens sagt man oft eine gewisse Bodenständigkeit und Bescheidenheit nach. Dementsprechend singt diese Band auch nicht über Mädchen und Meere, sondern über Hunde, Freundschaft und die Tatsache, dass der größte Champion manchmal die eigene Mutter ist.

Zimmer 4 36

Cold and Bouncy

(28.07.2013 / 14:00 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Cold and Bouncy
Im Zuge dessen widmet sich unser Moderator einem bunten Potpourri aus Künstlern, die es sich zur Aufgabe zu machen scheinen, die Beach Boys in die Gegenwart zu holen. Gespielt wird dabei Musik von The High Llamas, Stereolab, The Beach Boys, Metronomy uvm.


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