Thundercat

Thundercat Thundercat (Foto: Parker Day)

Thundercat (*19. Oktober 1984 als Stephen Lee Bruner) ist ein Bassist aus Los Angeles. Er ist ein begehrter Studiomusiker und veröffentlicht seit 2011 auf Flying Lotus' Plattenfirma Brainfeeder Fusion-Alben, die sich neben Funk und Jazz auch zahleicher anderer Stilistiken bedienen.

Als Spross einer Musikerfamilie (Vater Ronald Bruner spielte Schlagzeug unter anderem bei Diana Ross und The Temptations, Bruder Ronald Bruner junior trommelte unter anderem für Erykah Badu und Stevie Wonder) fand Thundercat früh zur Musik und ist neben Flying Lotus und seinem ehemaligen Bandkollegen Kamasi Washington einer der Angelpunkte der West-Coast-Musikerszene. Dieses Umfeld prägt den Sound vieler HipHop-, R&B- und Jazz-Produktionen. Bruners professionelle Musikkarriere begann noch in Highschool-Tagen, als er bei der Hardcore-Punk-Band Suicidal Tendencies einstieg.

Als Produzent war Bruner unter anderem bei Kendrick Lamars Erfolgsalbum „To Pimp A Butterfly“ involviert, als Session-Musiker bei Kali Uchis und Childish Gambino und anderen. Prägend für Thundercats Sound ist sein sechssaitiger Bass, eine MIDI-kompatible Sonderanfertigung.



Thundercat im Programm von ByteFM:

Thundercat - „It Is What It Is“ (Rezension)

Von Simon Strehlau
(07.04.2020)
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Thundercat - „It Is What It Is“ (Rezension)
Thundercat - „It Is What It Is“ (Brainfeeder) // In Serien gibt es oft diesen liebenswerten Nebencharakter, über den sich alle freuen, wenn er seinen Moment hat. Wie Mr. T („The A-Team“), Hugo Hurley („Lost“) oder Todd Chavez („Bojack Horseman“). Mit der Rolle des sympathischen Weirdos, über dessen Name im Booklet sich Musikfans freuen, wenn sie ihn entdecken, konnte Stephen Bruner alias Thundercat eine Weile gut leben. Aber der funny Sidekick hat inzwischen seinen eigenen Film. 2017 war Thundercat mit „Drunk“ der Durchbruch als Solokünstler gelungen. Schon zwei Jahre zuvor zementierte Bruners Einfluss als kreative Muse für das Black-Diaspora-Epos „To Pimp A Butterfly“ von Kendrick Lamar dessen Status als größter Rapmusiker seiner Generation. Oft bleiben Musiker wie Thundercat im Hintergrund, weil ihre Musik schwer zugänglich ist. Sein neues Album „It Is What It Is“ findet die Balance zwischen Lässigkeit und musikalischem Gewicht. Im Rheinland übersetzt man den Albumtitel mit „et kütt wie et kütt“ – es kommt wie's kommt. Diese entspannt-gleichmütige Haltung ist vielleicht der Nährboden für Thundercats gelegentlich schaumig aufbrausenden Mix aus psychedelischen Fusion-Grooves und seinem leichtherzigen Falsett-Gesang. Dass die nach Nähe suchenden Songs trotz des säuselnden Sängers nicht schnulzig klingen, liegt an dem unverwechselbaren Signature-Sound des Labels Brainfeeder. Es ist die konsequente Raffinesse dieser durch 70er-Jahre-Jazz und Prog-Rock geprägten Musik, die Thundercats jahrelanger Weggefährte und Labelgründer Flying Lotus im vergangenen Jahrzehnt auf Brainfeeder kultiviert hat. Eben jener Produzent saß auch für „It Is What It Is“ am Mischpult, um dem Album seinen warmen Vintage-Klang zu verpassen. Wie stark Thundercat und Flying Lotus voneinander profitieren, hört man auf „Unrequited Love“. Während Flying Lotus in seinen eigenen Songs gelegentlich Sample-Trümmer auftürmt, tendiert Thundercat zu einer Seichtheit, die zwar oft ironisch gemeint ist, aber auch anstrengend sein kann. Im Zusammenspiel finden die beiden den richtigen Pfad durch das Dickicht aus Ideen. // Alles auf diesem Album schaut auf irgendetwas zurück. Auf Anime-Merchandise als seltsames Flirt-Argument („Dragonball Durag“) oder auf Frank Zappas wilde Kürze („How Sway“). Refrain-Melodien erinnern an 90er-Jahre-TV-Musik. Aber Thundercat spielt bloß augenzwinkernd mit Gesangsschemata von Cartoon-Intros, platziert sie aber in einem komplex komponierten Crossover und macht mit dem Titel „I Love Louis Cole“ auch noch eine Liebesbekundung an den Drummer des Stücks. Thundercats viertes Album fühlt sich an, als würde ein Teenager endlich all das machen, was er lange nicht durfte. Und so sitzt dieses Kind gebliebene musikalische Genie in seinem Raumschiff und schaut Cartoons, während sein Bass durch das Universum voller Fusion, Soul und Jugend-Nostalgie wabert. Energie voller Gegensätze platzt überall aus diesem Album heraus. Während auf „King Of The Hill“ der Thrill mondverhangener Nächte noch vorwärts schleicht, ist „Innerstellar Love“ ein Rausch im Raum. Künstler dreier Generationen (Steve Arrington, Steve Lacy und Childish Gambino) schütteln auf „Black Qualls“ einen unbeschwerten Groove aus dem Handgelenk – auf dem sie Paranoia besingen. Thundercat lädt uns aber dazu ein, das alles nicht zu hinterfragen. Einfach zurücklehnen und die Reise durch die Einflüsse genießen. It is what it is. Als wäre es ein finales Statement, fängt der Schluss- und Titeltrack des Albums irgendwo bei Pink Floyd an und rast später mit galoppierenden Drums davon. Nochmal zurück an den Anfang. Mit den ersten Worten des Albums stellt Thundercat die Frage: „Hi, hello / Is anybody here? / Let me know if you can hear me“. Yes, wir hören. Mit Vergnügen!

„Satellite“ von Thundercat aus dem „Insecure“-Soundtrack

Von ByteFM Redaktion
(08.12.2021)
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„Satellite“ von Thundercat aus dem „Insecure“-Soundtrack
Zum Soundtrack der Serie „Insecure“ steuert Thundercat den Song „Satellite“ (feat. Louis Cole & Genevieve Artadi) bei Mit unserem Track des Tages „Satellite“ veröffentlicht Thundercat nun also doch noch neues eigenes Material im Jahr 2021. Kurz vor Jahresende hat der US-amerikanische Bassist und Sänger seinen Beitrag zu einem Soundtrack als Single herausgebracht. Dieser Soundtrack gehört zur fünften und letzten Staffel der Serie „Insecure“ von und mit Issa Rae. Die Serie ist nicht nur fabelhaft geschrieben, auch ihre Musikauswahl ist stets fantastisch kuratiert. Hauptsächlich besteht sie aus Songs der aktuell interessantesten Acts aus R&B, HipHop und Funk. Ganz grob gesagt. Denn wenn Acts zu den interessantesten ihres Genres zählen, dann sind sie ja meist auch experimentierfreudig. Wie zum Beispiel Stephen Lee Bruner alias Thundercat aus Los Angeles. Der spielt gerne auch einmal halsbrecherisch schnelle Bassläufe, ohne dabei muckerhaft zu klingen. In seiner neuen Single allerdings drosselt er das Tempo radikal. Mit dabei hat Thundercat zwei Künstler*innen, die eigentlich auch gern viele Töne spielen und die Sinne durch ein Feuerwerk an unerwarteten Ideen überfordern. Das sind Louis Cole und Genevieve Artadi, die sowohl jeweils solo aktiv sind als auch gemeinsam in dem Duo Knower. Doch auch sie bringen in unserem Track des Tages ihre Skills eher subtil ein. Auf einem an verlangsamten HipHop erinnernden Beat erhebt sich Thundercat in andere Sphären. In den Lyrics sogar buchstäblich, geht es doch um Schwerelosigkeit, Fliegen und Schweben. Die psychedelischen Synthie-Flächen und Vocals unterstreichen nach und nach immer stärker den Wunsch nach Unabhängigkeit von der Schwerkraft und dem Gewicht eines bedrückenden Alltags. Bis sie am Ende das Stück ganz übernehmen. Keine Erdung durch einen Groove, keine Worte mehr – nur noch luftige Synths. Thundercat und seine Mitmusiker*innen scheinen dem Song entschwoben zu sein. Der Soundtrack „Insecure: Music From The HBO Original Series, Season 5“ von Thundercat ist auf dem Label Atlantic Records erschienen. Thundercats Beitrag „Satellite“ (feat. Louis Cole & Genevieve Artadi) ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

„No More Lies“: gemeinsamer Song von Thundercat und Tame Impala

Von ByteFM Redaktion
(03.05.2023)
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„No More Lies“: gemeinsamer Song von Thundercat und Tame Impala
Der Bassist Thundercat (rechts) wollte schon seit langem mit Kevin Parker alias Tame Impala (links) arbeiten Unser heutiger Track des Tages „No More Lies“ ist eine Zusammenarbeit des US-amerikanischen Bassisten Thundercat mit dem australischen Psych-Pop-Act Tame Impala. Dass Stephen Lee Bruner alias Thundercat anderen Musiker*innen gegenüber noch nervös wird, ist eigentlich kaum vorstellbar. Denn wer mit Kendrick Lamar, George Clinton und Kamasi Washington gearbeitet hat, weiß, dass man sein Können schätzt. Flea von den Red Hot Chili Peppers hält Bruner gar für den besten Bassisten des Planeten, womit er sicherlich nicht alleine steht. Und doch war die Arbeit mit Kevin Parker, dessen Soloprojekt Tame Impala mittlerweile ist, eine nervliche Herausforderung für Thundercat. // Die Single „No More Lies“ von Thundercat und Tame Impala ist auf dem Label Brainfeeder erschienen und heute unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:

Thundercat - "Apocalypse"

Von ByteFM Redaktion
(08.07.2013)
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Web: thundercattheamazing.tumblr.com/ // Musikalische Einseitigkeit kann man Stephen „Thundercat“ Bruner nicht vorwerfen: Als Session- und Tourbassist spielte er bereits mit Erykah Badu, den Red Hot Chili Peppers, Suicidal Tendencies und zuletzt Flying Lotus zusammen, der wie schon bei seinem Debut auch auf Thundercats zweiten Soloalbum „Apocalypse“ die Rolle des Co-Produzenten übernahm. Aus einer Musikerfamilie stammend wuchs Thundercat unter dem Einfluss verschiedenster Musik auf. Sein Vater spielte Schlagzeug bei Diana Ross und den Temptations, sein Bruder trommelte u.a. schon für Jazzgrößen wie Wayne Shorter und Roy Hargrove. So ist es nicht verwunderlich, dass Stephen Bruner in seiner Jugend eine Vorliebe für die Platten von Herbie Hancock, Jaco Pastorius, Stevie Wonder und Michael Jackson entwickelte. Diese Einflüsse ließ bereits Thundercats erstes Album deutlich durchscheinen. Auch auf „Apocalypse“ erwartet einen eine Mischung aus verschiedensten Genreelementen. In zwölf Tracks vermischen sich R&B;, Jazz und Funk mit virtuoser Elektronik; Thundercats souliger Gesang trifft auf typische Brainfeeder-Beats. Trotz aller Gegensätzlichkeit klingt das homogen und schlüssig, ohne den nötigen Biss zu verlieren. Thundercat lässt sich nicht zu viel Zeit, den Hörer diesen Biss spüren zu lassen: Schon nach wenigen Sekunden entfaltet sich der Opener „Tenfold“ in einem stampfenden Bassrhythmus und stimmt auf die akustischen Eskapaden ein, die im weiteren Verlauf folgen. Der anschließende Track „Heartbreaks + Setbacks“ ist catchy und beinahe poppig geraten und klingt mit einer Solobass-Einlage von Bruner aus. „Seven“ hingegen oszilliert mit ungeradem Metrum um hypnotische Bassarpeggien und löst sich schließlich im Wechselspiel von gedoppelten Vocals und schnellen Bassläufen auf. „Tron Song“ stellt eine in Tundercats samtigem Falsett gesungene (und angeblich an seine Katze gerichtete) Liebeserklärung vertrackten, schnellen Beats gegenüber. Diese Gegenüberstellung von vermeintlich wenig zusammenpassenden musikalischen Bausteinen macht viel vom Drive aus, den das Album entwickelt. Reizvoll ist vor allem die nonchalante Leichtigkeit, mit der sich oft einfache, aber emotionale Lyrics mit komplexer Musik vermischen. „Apocalypse“ ist dadurch ein faszinierendes Album. Mühelos und mit enormer Spielfreunde schafft Thundercat es, Harmonien von Jazz und Soul-Vocals mit modernen Sounds und Beats zusammenzuführen und liefert trotz hohem musikalischen Anspruchs Songs, die gleichzeitig angenehm auf dem Boden geblieben sind, emotionale Tiefe bieten und schlichtweg Spaß machen. // Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff "Thundercat" und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm.

Thundercat im Konzert: Nu Jazz und Videospiele

Von Johann Wiede
(15.12.2018)
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Thundercat im Konzert: Nu Jazz und Videospiele
Stephen Bruner alias Thundercat, der am 13. Dezember in Berlin im Huxleys zu sehen war // Der Supportact Dorian Concept spielt ein Live-DJ-Set mit Tracks aus seinem aktuellen Album „The Nature Of Imitation“, das im August 2018 beim Label Brainfeeder erschienen ist. Eingeläutet durch Stroboskope (ein Warnschild für EpileptikerInnen ist am Eingang platziert) und Nebelschwaden setzt es Fiepen und Synthies, folgen melodische Sequenzen auf harte Brüche. Mit geschickten Überblendungen verlaufen sie sich zu einem Amalgam aus verzerrtem 70er-Jahre-Funk, vertrackt-verspielter Elektronik mit sichtlicher Begeisterung für Videospiele der 90er- und dem entfremdeten Spiel der 10er-Jahre. Mittlerweile werden die Beats vom Österreicher noch punktgenauer ertastet und markanter auf den Schaltflächen geschlagen. Da wird bereits ein eine stattliche Bassgitarre hinter ihm über die Bühne getragen – sie gehört Stephen Bruner alias Thundercat. „What’s Going On?“, fragt eine Stimme mit Marvin Gaye ins Luftschiff hinein und lacht dabei, wie auch bei allen zukünftigen Liebesbekundungen aus dem Publikum, die Bruner allesamt beantwortet. „Rabbot Ho“, der erste Song aus Thundercats neuestem Album „Drunk“, prescht in doppelter Geschwindigkeit voran. Bei den krachenden Drums und dem in die Fläche ausgelegten Sounds der zwei Keyboards geht der Gesang des Mannes in der orangefarbenen Trainingsjacke anfangs noch ein wenig unter. Eine Nu-Jazz-Improvisation an seinem Sechs-Saiter-Bass später ist Bruner aber voll da. // Schon wird es mit dem heimlichen 80er-Hit „Bus In These Streets“ glitzernd und poppig. Doch dann nimmt Thundercat über ein analytisch wie impulsives Mini-Solo die Loopstation mit und groovt sich in die Effekte hinein. Ganz zum Tragen kommt das breite Griffbrett des Basses beim ersten Highlight des Konzerts, dem rhythmisch vertrackten „Tron Song“, der sich mit dem Keyboard um eine Tonfolge aufbaut, über die Bruner in seinem markanten Falsett die Koloraturen setzt. Ihm gefällt, was er sieht: junge Leute mit andächtigen, mitfiebernden Gesichtern, die nach jedem Solo vor Begeisterung in die Hände klatschen und entlang der Funk-Riffs schreien. Ähnlich wie seine Kollaborateure und Labelpartner bei Brainfeeder aus L.A., Kamasi Washington und Flying Lotus, schafft es Thundercat, nicht nur Musikstile gekonnt zu verschmelzen, sondern auch Fans unterschiedlicher Lager zu begeistern. Das liegt zum einen an den cleveren Arrangements; zum anderen funktioniert das Bandgefüge: Bass, Keyboard und Drums haben allesamt Mikrofone vor sich, verstärken sich mal gegenseitig, fungieren an anderer Stelle als Background-Vocals für den jeweils anderen. So wie beim großartig verlangsamten „Heartbreaks + Setbacks“. Für manche ist das Gospel, für andere Punk! Dazu übertragen sich die Querverweise („R.I.P. Mac Miller“) und der obskure Humor aus den Songs mit Referenzen an seine Anime-Helden – „Dragonball“ („Tokyo“), eben die „Thundercats“, die in den 80er-Jahren ästhetisch zwischen H.R. Giger und He-Man schwankenden cyberfuturistisch kämpfenden Wildkatzen – oder aber ein Jingle-Sound, der aus einer Matchbox-Werbung stammen könnte, nur zu gut auf die Bühne. Ein paar wenige Ansagen und sich wiederholende Songstrukturen, die in laute, doch intime, tranceartige Kammersituationen aus Solo, Flächen und eklektischem Krachen münden, wären jedoch verzichtbar gewesen. Ein Schrei – und dann reißen uns fiepende Melodien aus unseren Videospiel-Träumen. Beim vorletzten Song gehen die mitwippenden Musik-Nerds wieder voll mit und wissen, wann ihnen der Gesang überlassen wird. Als Dankeschön gibt es das tolle soulige „Show You The Way“, das Thundercat auf „Drunk“ mit seinen Idolen Michael McDonald und Kenny Loggins singt, bevor er den Song am Schluss wieder intergalaktisch entgrenzt. Nach 80 Minuten sind wir wieder zurück bei Level 1, doch mit einem Leben mehr.

Thundercat (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(08.03.2017)
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Thundercat (Ticket-Verlosung)
Thundercat (Foto: Eddie Alcazar) Los Angeles hat sich in den vergangenen Jahren den Ruf als spannende und innovative Musikstadt zurückerobert. Mitverantwortlich für den frischen Wind an der West Coast ist auch der 32-jährige Stephen Bruner aka Thundercat, der als Solokünstler, Produzent (er war unter anderen bei Kendrick Lamars „To Pimp A Butterfly“ involviert), Studio- und Tourmusiker und Mitglied der Brainfeeder-Clique um Sound-Visionär Flying Lotus und Jazz-Hoffnung Kamasi Washington überall seine flinken Finger im Spiel hat. Mit diesen spielt er bevorzugt die Bass-Gitarre, kann aber auch mühelos zwischen den Instrumenten wechseln. Dass dieser Werdegang vorbestimmt war, zeigt ein Blick auf den Stammbaum Bruners, denn bereits sein Vater spielte Schlagzeug bei Diana Ross und The Temptations, sein Bruder bearbeitete für Jazzgrößen wie Wayne Shorter und Roy Hargrove die Felle. // ByteFM präsentiert die Tour von Thundercat und verlost zwei Gästelistenplätze pro Konzert (für Euch und Eure Begleitung). Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 15. März mit dem Betreff „Thundercat“, Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail. Thundercat spielt an folgenden Terminen in Deutschland:

„It Is What It Is“: Thundercat kündigt neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(16.01.2020)
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„It Is What It Is“: Thundercat kündigt neues Album an
Thundercat (Foto: Parker Day) Der möglicherweise exzentrischste Bassist der vergangenen Jahre ist zurück: Thundercat. Dabei war Stephen Lee Bruner nie wirklich weg. Der US-amerikanische Funk-Musiker, Sänger, Produzent und Songwriter verbrachte die Zeit seit seinem letzten Studioalbum „Drunk“ als vielbeschäftigter Gastmusiker, der mit seinem Sechssaiter Alben von so diversen MusikerInnen wie Kamasi Washington, Kendrick Lamar, N.E.R.D., Mac Miller, Danny Brown, Kali Uchis oder Flying Lotus veredelte. Nun hat er sein viertes Studioalbum angekündigt. Der Titel: „It Is What It Is“.

Beat Repeat

Loyle Carner, Syd, Thundercat

(10.02.2017 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Loyle Carner, Syd, Thundercat
Heute gibt's (fast) nur Neuveröffentlichungen, u.a. von Loyle Carner, Syd, Matt Martians, Thundercat und Olivier St. Louis.

Beat Repeat

DiscoCTRL, Thundercat, Karriem Riggins

(24.02.2017 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - DiscoCTRL, Thundercat, Karriem Riggins
Endlich! Drei große Scheiben des beginnenden 2017 sind raus. JonWayne liefert auf seinem "Rap Album 2" ab, auch wenn die Scheibe dann doch ganz schön melancholisch geworden ist. Der Kalifornier Thundercat ist nicht nur Meister der "Slap-Bässe", sondern (nach D'Angelo) die coolste Falsett-Stimme der aktuellen Black Music Szene. Letzter im Bunde ist DiscoCTRL aus Berlin. Sein neues Mixtape heißt DUSK2 und ist eine spiritistische Sitzung in 8 Akten.

„Cracker Island“: neue Single von Gorillaz feat. Thundercat

Von ByteFM Redaktion
(23.06.2022)
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„Cracker Island“: neue Single von Gorillaz feat. Thundercat
Gorillaz melden sich mit einem neuen Stück namens „Cracker Island“ zurück. Mit von der Partie ist Bassist, Sänger, Produzent und Songwriter Thundercat, dessen Einfluss dem Song durchaus anzuhören ist. Produziert haben den Track Greg Kurstin, Gorillaz und Remi Kabaka Jr. Bereits vor rund zwei Wochen hatte die Band den Song angeteast. „Es ist schön, wieder zurück zu sein, ich bin großer Fan unseres neuen Songs. Er bringt seltsame und beängstigende Erinnerungen an Dinge zurück, die noch nicht passiert sind“, so Gorillaz-Sänger 2-D in ominösem Ton. // Im Jahr 2020 hatte die Gruppe die Platte „Song Machine“ veröffentlicht, 2021 folgte dann die EP „Meanwhile“. In der Zwischenzeit hat Albarn außerdem sein Soloalbum „The Nearer The Fountain, More Pure The Stream Flows“ herausgebracht. Thundercats letztes Album „It Is What It Is“ erschien ebenfalls 2020. Zuletzt war er außerdem in einer Gastrolle der Fernsehserie „The Book Of Boba Fett“ zu sehen.

Beat Repeat

Common / Thundercat / Knxledge

(11.04.2020 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Common / Thundercat / Knxledge
Außerdem neues Material von Thundercat, Knxledge, Adrian Younge und Ali Shaheed Mohammed.

Beat Repeat

Mac Miller / Thundercat / Ephemerals

(24.01.2020 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Mac Miller / Thundercat / Ephemerals
Außerdem dabei neue Musik u.a. von Obonjayar, Thundercat und den Ephemerals.

„What‘s The Use?“, fragen Mac Miller, Syd, Thundercat, Snoop Dogg und Dâm-Funk

Von ByteFM Redaktion
(24.07.2018)
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„What‘s The Use?“, fragen Mac Miller, Syd, Thundercat, Snoop Dogg und Dâm-Funk
Für die maximale Funkyness hat Miller eine ganze Baggage an Talent versammelt: Sängerin und Produzentin Syd und Westcoast-Rap-Urgestein Snoop Dogg teilen sich den Background-Gesang, während Bass-Zauberer Thundercat und Produzent Dâm-Funk das Instrumental anfeuern. Das Ergebnis ist ein unfassbar weiches Stück Sommermusik, irgendwo zwischen frühen The Neptunes und dem R&B-Funk, den Syd aktuell sonst mit ihrer Band The Internet exerziert. Millers Rap-Passagen geraten da etwas in den Hintergrund, was angesichts dieser geballten Tightness aber auch gar nicht so schlimm ist.

taz.mixtape

Run The Jewels, Thundercat, Stormzy, Rhiannon Giddens, Lisa Who, Laurie Anderson

(10.03.2017 / 17:00 Uhr)
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Katzen saufen verantwortungsvoll, meouw. Diviam Hoffmann ganz nüchtern über „Drunk“, das neue Album von Thundercat. Der Funk-Bassist befeuert die aktuelle Renaissance der Musikszene von L.A., Veteranenausgraben inklusive.

Beat Repeat

Thundercat

(10.03.2017 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Thundercat
Stephen Bruner aka. Thundercat ist einer der spannendsten Musiker der momentanen Szene. In den letzten Jahren hatte er bei einigen der wichtigsten Musikalben (z.B. von Flying Lotus und Kendrick Lamar) seine Finger mit im Spiel. Nun tritt er wieder selbst ins Rampenlicht und veröffentlichte am 24. Februar sein aktuelles Soloalbum Drunk.

Beat Repeat

Retrogott & Hulk Hodn / Kassa Overall / Thundercat

(29.02.2020 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Retrogott & Hulk Hodn / Kassa Overall / Thundercat
Heute mit neuer Musik von Elaquent, Knxledge, Kassa Overall und Retrogott & Hulk Hodn.

Neuland

Thundercat, Anna Burch, Yves Tumor, Purity Ring

(03.04.2020 / 13:00 Uhr)
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Die isoliert betrachteten Neuerscheinungen der Woche bringen u.a. Kontakt zu Dream Pop, Shoegaze, Indie-Pop, Emo, Afro-Futurismus, Americana, Electro und skandinavischem Pathos.

Karamba

Von Thundercat bis Homeboy Sandman

(30.04.2020 / 20:00 Uhr)
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Mit Musik u.a. von Stanley Clarke, Ufo361 und Jaco Pastorius.

ByteFM Magazin am Abend

Thundercat, Beck & Pixies

(13.08.2020 / 21:00 Uhr)
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Mit Musik von Jefferson Airplane. Heute vor 55 Jahren spielte die Band ihr Livedebüt im Matrix Club in San Francisco.

Die besten Songs 2017

Von ByteFM Redaktion
(04.12.2017)
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Die besten Songs 2017
Thundercat – „Friendzone“ // Thundercat Feat. Kendrick Lamar – "Walk On By" // Thundercat – „Them Changes“.

Die ByteFM Jahrescharts 2015

Von ByteFM Redaktion
(22.12.2015)
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9. Thundercat – Them Changes // Thundercat - The Beyond/Where The Giants Roam // Thundercat - Them Changes.

Die besten Alben 2017

Von ByteFM Redaktion
(01.12.2017)
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Die besten Alben 2017
Thundercat – „Drunk“ // Thundercat – „Drunk“ // Thundercat – „Drunk“

Alben des Jahres 2020

Von ByteFM Redaktion
(18.12.2020)
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Alben des Jahres 2020
Thundercat – „It Is What It Is“ // Thundercat – „It Is What It Is“

Beat Repeat

Fanboy Moments

(03.06.2023 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Fanboy Moments
In der heutigen Show gibt es einige Fanboy-Momente. Der kalifornische Bassist Thundercat liebt nicht nur Animes und Laserschwerte. Für die Aufnahmen seiner aktuellen Single durfte er mit seinem Helden Tame Impala ins Studio und konnte vor Aufregung kaum die Saiten zupfen. Dem Rapper Aminé ging es vielleicht ähnlich, denn ihm wird das Privileg zuteil, mit dem Superstar-Beatmaker Kaytranada ein ganzes Album aufzunehmen. // Bild: Singlecover Thundercat "No More Lies"

Flying Lotus kündigt neues Album „Flamagra“ an

Von ByteFM Redaktion
(17.04.2019)
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Flying Lotus kündigt neues Album „Flamagra“ an
Einer der derzeit exzentrischsten Produzenten ist zurück: Steven Ellison, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Flying Lotus. Seit seinem letzten Studioalbum „You‘re Dead“ sind zwar fast fünf Jahre vergangen, untätig war der Gründer des Labels Brainfeeder allerdings nicht: So produzierte er beispielsweise Musik für Kendrick Lamars Album „To Pimp A Butterfly“ und Thundercats „Drunk“. Außerdem veröffentlichte er 2017 sein reizüberflutendes Regiedebüt „Kuso“. Nun hat der US-Amerikaner den Nachfolger zu „You‘re Dead“ angekündigt: „Flamagra“. // Neben Lynch hat Ellison für sein sechstes Soloalbum auch weitere beeindruckende Gäste eingeladen: Sowohl NewcomerInnen wie Tierra Whack und Denzel Curry, alte Bekannte wie Thundercat und Anderson .Paak, Geschwister im Geiste wie Shabazz Palaces oder Toro Y Moi als auch gestandene Größen wie George Clinton und Solange werden auf „Flamagra“ zu hören sein. // 21. The Climb (feat. Thundercat)

Songs des Jahres 2020

Von ByteFM Redaktion
(16.12.2020)
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Songs des Jahres 2020
Thundercat – „Black Qualls“ (feat. Steve Lacy, Childish Gambino & Steve Arrington) // Thundercat – „King Of The Hill“

Überjazz Festival (mit The Cinematic Orchestra u. a.) (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(28.10.2016)
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Überjazz Festival (mit The Cinematic Orchestra u. a.) (Ticket-Verlosung)
Es trägt zwar den „Jazz“ im Namen, doch in seiner siebenjährigen Geschichte hat sich das Überjazz Festival mehr und mehr aus dem Jazz-Korsett befreit und ist mittlerweile bekannt für seinen genrebefreiten Mix aus HipHop, Elektronik, Soul – und natürlich Jazz. In diesem Jahr kann man am 11. und 12. November mehr als 20 Acts und Ensembles in den weitläufigen Hamburger Kampnagel-Hallen erleben. Ein mit Spannung erwarteter Auftritt dürfte aller Voraussicht nach der von The Cinematic Orchestra sein, das nach fast zehnjähriger Pause vor Kurzem neues Material veröffentlicht hat. Ein Ort, an dem HipHop und Jazz in den vergangenen Jahren eine enge Symbiose eingegangen sind, ist Los Angeles. Von dort reisen in diesem Jahr gleich mehrere Musiker an: unter anderem der Produzent und Bassist Thundercat, der zuletzt die Alben von Kamasi Washington und Kendrick Lamar produzierte, außerdem Grammy-Preisträger und Multiinstrumentalist Terrace Martin, ebenfalls ein Kollaborateur von Kendrick Lamar. Für einen Touch Space-Jazz wird der amerikanische Bandleader Idris Ackamoor sorgen, der mit seiner 1972 gegründeten Band The Pyramids auftritt. Beinahe schon Überjazz-Veteranen sind hingegen GoGo Penguin, die vor wenigen Monaten mit „Man Made Object“ ihr erstes Album auf dem legendären Blue-Note-Label veröffentlicht haben. // Überjazz Festival (mit The Cinematic Orchestra, Thundercat, GoGo Penguin, Ed Motta, Carlos Niño & Friends, Idris Ackamoor & The Pyramids, Meute, Andi Otto & Love-Songs, Terrace Martin & The Polly Seeds, Dwight Trible, Marcus Strickland's Twi-Life, Jameszoo Quartet, The Comet Is Coming, Girls In Airports, Mark De Clive-Lowe's Church, Nia Andrews,Yussef Kamaal, Sarathy Korwar, Mammal Hands, Rocket Men, Makaya McCraven, Young Gun Silver Fox)

Die ByteFM Jahrescharts 2017

Von ByteFM Redaktion
(29.12.2017)
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Die ByteFM Jahrescharts 2017
Unsere Top 3 der meistgespielten Alben 2017: Sophia Kennedy, Thundercat, Mount Kimbie // 2. Thundercat - Drunk

„Fearless Movement“: Albumankündigung von Kamasi Washington

Von ByteFM Redaktion
(07.03.2024)
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„Fearless Movement“: Albumankündigung von Kamasi Washington
Kamasi Washington hat ein neues Album mit dem Titel „Fearless Movement“ angekündigt, den Nachfolger zu seinem 2018er Longplayer „Heaven And Earth“. Für die Platte hat sich der US-amerikanische Jazz-Musiker unter anderem André 3000, Thundercat, George Clinton, Terrace Martin und BJ The Chicago Kid ins Boot geholt. Das Album enthält zwölf neue Stücke, von denen mit „Prologue“ das erste nun als Musikvideo erschienen ist. // 2. „Asha The First“ (feat. Thundercat, Taj Austin & Ras Austin)

BadBadNotGood kündigen neues Album „Talk Memory“ an

Von ByteFM Redaktion
(16.07.2021)
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BadBadNotGood kündigen neues Album „Talk Memory“ an
BadBadNotGood sind nicht besonders gut darin, die Füße still zu halten. Das kanadische Jazz-Trio hält sich auf jeden Fall stets beschäftigt: Alleine in den vergangenen zwölf Monaten produzierte es Songs für Thundercat, Brittany Howard oder Charlotte Day Wilson, remixte Musik von Black Pumas oder Nick Hakim und veröffentlichte nebenbei Zusammenarbeiten mit Kaytranada oder MF Doom. Bei diesem umtriebigen Schedule fällt es leicht zu vergessen, dass seit dem letzten offiziellen BadBadNotGood-Album ein halbes Jahrzehnt ins Land gezogen ist. Vielleicht hat die Band das selbst gemerkt: Nun hat sie „Talk Memory“, die erste neue LP seit „IV“ aus dem Jahr 2016, angekündigt und eine erste Single veröffentlicht. Wer bei dem Wort „Single“ ein drei- bis vierminütiges, radiofreundliches Stück Musik erwartet, könnte überrascht werden: „Signal From The Noise“ ist eine neunminütige Jazz-Fusion-Odyssee, co-produziert von Jazz-Electronica-Künstler Floating Points. Der Song beginnt mit verhalltem Ambient-Piano und abstrakter Percussion, etabliert dann ein melancholisches Thema – nur um es mit einem fast zweiminütigen E-Bass-Solo zu zerfetzen. Chester Hansen verzerrt sein Instrument so sehr, wie man es eigentlich von Noise-Rock-Gitarren gewohnt ist – und spielt mit einer Virtuosität, die fernab von Thundercat-Konzerten selten gehört wird. Alles kulminiert in einem schwindelerregenden Jazz-Fusion-Mahlstrom, der sein Publikum mit schwitzigen Händen zurücklässt.


Thundercat live

Köln: Live Music Hall (Die Tour wurde abgesagt.) 16.04.2024

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