Tinariwen

Tinariwen Tinariwen gelten als Pioniere des „Wüsten-Blues“ (Foto: Marie Planeille)

Tinariwen sind ein einfluss- und erfolgreiches Tuareg-Blues-Kollektiv um den Sänger und Gitarristen Ibrahim Ag Alhabib. Es wurde 1979 von einer Gruppe aus Mali stammender Musiker in Tamanrasset, Algerien gegründet. Ende der 80er kehrten die Musiker, die aufgrund der Verfolgung der Tuareg in Mali nach Algerien geflüchtet waren, wieder in ihr Heimatland zurück. Tinariwen haben einige international erfolgreiche Alben veröffentlicht, beispielsweise „Aman Iman“ (2007) oder „Tassili“ (2011). Letzteres wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. 

Tinariwen vermengten den Assouf, eine Form der traditionellen Musik der Berber und der Maghreb-Region, mit westlichen Genres wie Rock und Blues und wurden so zu Pionieren einer Musikrichtung, die im Westen häufig als „Wüsten-Blues“ bezeichnet wird. Zu ihren frühen Einflüssen zählten sie die malische Gitarrenikone Ali Farka sowie eine Reihe an britischen und US-amerikanischen Rock-Acts, etwa Led Zeppelin, Santana, Jimi Hendrix und Dire Straits. Mittlerweile werden Tinariwen selbst als Inspiration von vielen Tuareg-Blues-Musiker*innen jüngerer Generationen genannt. Ein Beispiel hierfür ist das international erfolgreiche algerische Quartett Imarhan. Ins Leben gerufen wurden Tinariwen 1979 von Ibrahim Ag Alhabib. Der Musiker stammt gebürtig aus Mali. Dort musste er als 4-Jähriger mitansehen, wie sein Vater, der sich Anfang der 60er am ersten Aufstand der Tuareg beteiligte, durch die malische Armee hingerichtet wurde. Ag Alhabib floh daraufhin zusammen mit seiner Großmutter nach Südalgerien, wo er in verschiedenen Flüchtlingslagern lebte. Bereits damals spielte er Melodien auf selbstgebastelten Gitarren. Als Ag Alhabib Ende der 70er endlich in den Besitz einer richtigen Akustikgitarre kam, gründete er den Vorläufer von Tinariwen, zusammen mit seinen Brüdern und seinem Freund Alhassane Ag Touhami, der dem Kollektiv bis heute angehört. Sie traten auf verschiedenen Privatveranstaltungen auf und nahmen Songs über die Unterdrückung der Tuareg auf. In der Sahara-Region fanden ihre Kassetten bereits Ende der 80er großen Anklang. Im selben Zeitraum kehrten die Musiker nach Mali zurück, um sich dem Aufstand der Tuareg gegen das malische Regime anzuschließen. Sie beteiligten sich zwei Jahre lang an den Kämpfen, bis schließlich 1991 ein Friedensabkommen unterzeichnet wurde und sie sich endgültig der Musik verschreiben konnten. 

Ende der 90er erhielten Tinariwen erstmalig auch außerhalb der Sahara-Region Aufmerksamkeit – zunächst in Frankreich, anschließend weltweit. Nachdem sie 2001 ihr erstes international erhältliches Album „The Radio Tisdas Sessions“ veröffentlicht hatten, tourten sie um den Globus und wurden mit etlichen prestigeträchtigen Musikpreisen ausgezeichnet. Ihr 2019 erschienenes, achtes Album „Amadjar“ enthält Gastauftritte von Kolleg*innen wie Cass McCombs und Warren Ellis.



Tinariwen im Programm von ByteFM:

Tuareg & Tennessee: „Anemouhagh“ von Tinariwen

Von ByteFM Redaktion
(17.05.2023)
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Tuareg & Tennessee: „Anemouhagh“ von Tinariwen
Tinariwen haben für ihr Album „Amatssou“ ein Studio in einer Oase improvisiert (Foto: Marie Planeille) Unser heutiger Track des Tages „Anemouhagh“ ist eine Vorabsingle des Albums „Amatssou“ von Tinariwen. Der Longplayer folgt „Amadjar“ von 2019, der offiziell achten LP der Rock-Band aus Mali und Algerien. Die Band fühlt sich keinem der beiden Staaten zugehörig, sondern identifiziert sich unabhängig von Ländergrenzen und Regierungen mit der Tuareg-Kultur. Wie viele LPs das Kollektiv seit seiner Gründung 1979 aufgenommen hat, ist nicht so richtig klar. So machte etwa 2022 „Kel Tinariwen“ aus der siebten LP „Amadjar“ plötzlich die achte. Denn die Songs auf „Kel Tinariwen“ waren schon 30 Jahre zuvor auf einem privat verbreiteten Tape erschienen, aber erst 2022 auf den offiziellen Vertriebswegen. Seit der Einrichtung ihres eigenen Studios Anfang der 80er sind zahlreiche dieser Kassetten entstanden. Erst um die Jahrtausendwende erreichten Tinariwen ein internationales Publikum und bespielten die gängigen Kanäle. Gern wird ihre Musik als „Tuareg-Blues“ oder „Wüstenblues“ vermarktet. Doch auch wenn der Sound von Gruppen wie Tinariwen, Imarhan oder Vieux Farka Touré gelegentlich Ähnlichkeiten mit dem Blues aufweist, ist er ein regional gewachsenes, eigenständiges Phänomen. Es ist Musik, deren Texte vom Lebensalltag der Tuareg erzählt, eine Geschichte der Unterdrückung und ein Aufruf zur Einheit. Produzieren wollten Tinariwen „Amatssou“ eigentlich auf Einladung von Jack White im US-amerikanischen Nashville mit dem Produzenten Daniel Lanois. Zwar durchkreuzte die Covid-Pandemie die Reisepläne, doch die Kooperation klappte auch aus der Ferne. Tinariwen improvisierten in  einer südalgerischen Oase ein Studio mit von Imarhan geliehenem Equipment. Die Country-Musiker Wes Corbett und Fats Kaplin nahmen in Nashville ihre Parts auf, der Perkussionist Amar Chaoui im französischen Paris. Schließlich liefen alle Fäden in Los Angeles bei Lanois zusammen, der selbst auch ein paar Pedal-Steel-Guitar-Spuren einspielte. Das Album „Amatssou“ von Tinariwen erscheint am 19. Mai 2023 auf dem Label Wedge / Rough Trade. Der vorab daraus als Single ausgekoppelte Song „Anemouhagh“ ist heute unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Rauer Desert-Groove: „Amoss Idjraw“ von Tinariwen

Von ByteFM Redaktion
(09.10.2024)
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Rauer Desert-Groove: „Amoss Idjraw“ von Tinariwen
Tinariwen veröffentlichen Aufnahmen aus den Nullerjahren (Foto: Marie Planeille) Unser heutiger Track des Tages „Amoss Idjraw“ ist eine neue Single der in Algerien gegründeten Tuareg-Band Tinariwen. Während der Song bislang noch nicht erschienen war, liegt die Aufnahme des Stücks schon eine ganze Weile zurück. Denn die Komposition von Ibrahim Ag Alhabib, der als Sänger und Gitarrist seit ihrer Gründung im Jahr 1979 zu der Desert-Blues-Gruppe gehört, nahmen Tinariwen bereits im Jahr 2004 auf. Damals war die Band nach über 20 Jahren Aktivität gerade im Begriff, auch endlich den verdienten internationalen Anklang zu erreichen. Seit den 1980er-Jahren hatten Tinariwen ihre Musik lange nur auf Kassette veröffentlicht, dem wichtigsten Medium in der Sahara-Region. Während sie sich dort als feste Größe etabliert hatten, bedurfte es 2001 einer Radio-Session, um auch anderswo Aufmerksamkeit zu erregen. Zwar machte die Band musikalisch keine Kompromisse, aber von einem tontechnischen Standpunkt her wurde ihr Sound immer „sauberer“ oder „besser“. Unter Beibehaltung ihrer Sahara-Handschrift dehnten sie sich stilistisch aus, arbeiteten unter anderem mit Cass McCombs und Warren Ellis. Für ihr Album „Amatssou“ (2023) kollaborierten sie gar mit US-Country-Acts und nahmen es nur wegen der Pandemie nicht in Jack Whites Studio in Nashville auf. Doch Tinariwen wissen um die Schätze in ihrem großen Song-Archiv. So veröffentlichten sie 2022 ihr 30 Jahre altes Tape „Kel Tinariwen“ endlich auch digital. Auf dem kommenden Longplayer „Idrache“ versammelt die Band ungeschliffene Nullerjahre-Aufnahmen, die ihren Sound in seiner rohesten Form zeigen. Zum Teil umfasst es Demos von Songs, die mittlerweile in anderer Form erschienen sind. Unser Track des Tages jedoch ist eine bislang unveröffentlichte Perle, die Tinariwen von ihrer hypnotisch-groovenden Seite zeigt. Das Album „Idrache“ von Tinariwen erscheint am 15. November 2024 auf dem Label Wedge. Der vorab als Single veröffentlichte Song „Amoss Idjraw“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

„Arghane Manine“: Tinariwen veröffentlichen ein frühes Tape neu

Von ByteFM Redaktion
(14.11.2022)
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„Arghane Manine“: Tinariwen veröffentlichen ein frühes Tape neu
Tinariwen haben eine 1992er Tape-Veröffentlichung neu aufgelegt Mit dem Stück „Arghane Manine“ beschloss die malische Tuareg-Blues-Gruppe Tinariwen 1992 ihr Album „Kel Tinariwen“. Mittlerweile ist das Kollektiv, das in sich laufend verändernden Besetzungen auftritt, eine feste Größe. Denn mit der Massenverfügbarkeit des Internets ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein weltweites Interesse am sogenannten „Wüsten-Blues“ entstanden. Doch 1992 beschränkte sich die Popularität dieser Musik überwiegend auf Nord- und Westafrika. Eine Ausnahme bildete Ali Farka Touré, der „afrikanische John Lee Hooker“, der schon 1994 mit dem US-Amerikaner Ry Cooder ein Album aufnahm. Doch davon abgesehen fand die „Assouf“ genannte Verschmelzung lokaler Stile mit Rock und Blues auf der internationalen Bühne kaum statt. 1979 gründete der Sänger und Gitarrist Ibrahim Ag Alhabib mit Musikern, die wie er aufgrund der Tuareg-Verfolgung im algerischen Exil lebten, eine noch namenlose Band. Diese verdingte sich zunächst auf Hochzeiten und anderen Feiern und man begann, sie „Kel Tinariwen“ zu nennen: „Wüstenmenschen“. In den frühen 80ern war die Gruppe zu einem größeren Kollektiv mit improvisiertem Studio angewachsen. Dort nahm sie Songs, die oft von spezifischen Tuareg-Themen handelten, für alle auf, die ihnen eine Leerkassette zur Verfügung stellten. Überhaupt war die Kassette in Nordafrika das wichtigste Medium zur Verbreitung von Musik. Eines der frühen Tape-only-Alben der Band hat nun das Label Wedge neu herausgebracht. Die Session zu „Kel Tinariwen“ fand auf Betreiben der Malerin, Dichterin und Sängerin Keltoum Maïga Sennhauser statt. Zu hören ist ihre Stimme unter anderem auf unserem Track des Tages. Ihr 1992er Album „Kel Tinariwen“ hat die Band Tinariwen auf dem Label Wedge / Rough Trade neu aufgelegt. Das Stück „Arghane Manine“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört es Euch hier an:

Tuareg-Roots: „Sagherat Assani“ von Tinariwen

Von ByteFM Redaktion
(02.02.2026)
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Tuareg-Roots: „Sagherat Assani“ von Tinariwen
Tinariwen zollen ihren Wurzeln Tribut (Foto: Marie Planeille) „Sagherat Assani“ heißt eine neue Single der Tuareg-Rock-Band Tinariwen. Die Gruppe mit Wurzeln in Mali und Algerien gehört zu den wichtigsten Acts des Tuareg-Rock. Mittlerweile feiern Bands wie Tinariwen, Mdou Moctar oder Imarhan auch internationale Erfolge. Gehören die letzteren beiden einer jüngeren Generation an, leisteten Tinariwen seit 1979 Pionierarbeit im Bereich des Desert Blues. Auch sind Tinariwen weniger eine Band als ein reisendes Kollektiv mit offener Besetzung und mobilem Studio. Auf dem neuen Album „Hoggar“ zollen sie ihren nomadischen Wurzeln mit Akustikgitarren und gemeinschaftlichem Singen Tribut. Unser Track des Tages sei ein traditionelles sudanesisches Lied, erklärt Bandmitglied Abdallah Ag Alhousseyni. 1989 trafen er und Bandgründer Japonais in Al Kufrah an der Grenze zwischen Sudan und Libyen einen Musiker, der dieses Lied spielte. „Wir waren so begeistert davon, dass Japonais es lernte und dann immer wieder spielte, sodass es weiterlebt und Bestand hat. In dieser Version ist Sulafa Elyas zu hören, eine herausragende sudanesische Sängerin und Oud-Spielerin, die heute im Exil in Frankreich lebt.“ Das Album „Hoggar“ von Tinariwen erscheint am 13. März 2026 auf dem Label Wedge. Der Song „Sagherat Assani“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

„Amatssou“: Albumankündigung von Tinariwen

Von ByteFM Redaktion
(15.03.2023)
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„Amatssou“: Albumankündigung von Tinariwen
Melden sich mit einer neuen Single und Albumankündigung zurück: Tinariwen (Foto: Marie Planeille) Tinariwen haben mit der Single „Tenere Den“ ein neues Album mit dem Titel „Amatssou“ angekündigt. Es ist das erste Studioalbum der Tuareg-Blues-Band seit „Amadjar“ (2019) und zugleich das neunte insgesamt. Der Albumtitel ist Tamashek für „Jenseits der Angst“. Auf dem Longplayer erkunden Tinariwen die Parallelen zwischen ihrem typischen Wüstenblues und US-amerikanischer Country-Musik. // Tinariwen – „Amatssou“ (Wedge)

taz.mixtape

Kreator, Ringer, Rösinger, Tinariwen, #FreeDeniz u.a.

(03.03.2017 / 17:00 Uhr)
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Konfliktlösung mit Gitarren. Elias Kreuzmair porträtiert die Gruppe Tinariwen aus der Region zwischen Algerien, Mali und Niger. Seit Langem leben sie im Exil. Auf ihrem neuen Album „Elwan“ thematisieren sie diese Erfahrung.

Neuland

Bat For Lashes, Tinariwen & The Babe Rainbow

(06.09.2019 / 13:00 Uhr)
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Außerdem unter anderem mit Musik aus den neuen Alben von Bat For Lashes, Iggy Pop, Tinariwen, 5K HD und Rocko Schamoni.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick: Julia Shapiro, Joni MItchell & Tinariwen

(16.06.2019 / 15:00 Uhr)
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Auf die Melodie von Kirchenliedern schrieb Ray Charles seine ersten Songtexte – sinnlich, provokativ und wild. Der Vater des Soul starb am 10. Juni 2004, vor fünfzehn Jahren.

60minutes

(14.04.2012 / 19:00 Uhr)
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Ebenfalls aus Afrika, genauer gesagt aus der Sahara-Region kommt die Band Tinariwen. Die Mitglieder stammen vom Volk der Tuareg. Schon 1982 gegründet, aber wegen der Unruhen und Unterdrückung im eigenen Land, hat die Band erst 1994 richtig begonnen Musik zu machen. Gespielt haben Tinariwen auf Hochzeiten und Festen. 2005 gab es einen BBC Award. Über 800 Konzerte und 4 Alben in 10 Jahren und am letzten Album haben Leute von Wilco und TV On The Radio mitgearbeitet. Auch ein Märchen.

Tracks des Tages

Grüne Monster und sommerlicher Synth-Folk

(20.05.2023 / 17:00 Uhr)
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Tracks des Tages - Grüne Monster und sommerlicher Synth-Folk
Die Tuareg-Band Tinariwen wollte nach Nashville reisen. Da aus dem Trip nichts wurde, haben die Mitglieder in einer Oase ein Studio aufgebaut.

Trop It (Like It's Hot)

Wüste, Trost & Highlife

(15.02.2026 / 18:00 Uhr)
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Heute müssen wir den Tod des Highlife-Pioniers Ebo Taylor verkünden, zum Trost gibt es milde ägyptische Frühlingslieder und brasilianische Singer-Songwriter, spanischen Wüstengesang von José González mit Tinariwen, ein kurdisches Elektro-Traditional und nigerianische Tanzmusik für kolumbianische Tanzböden. 

Planet Groove

Reggae Riddims aus Großbritannien, Neuseeland und Spanien

(13.03.2026 / 20:00 Uhr)
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Planet Groove - Reggae Riddims aus Großbritannien, Neuseeland und Spanien
Johannes Paetzold berichtet vom UB40-Konzert diese Woche, freut sich mit Fat Freddy's Drop und Iseo & Dodosound (Foto) auf weitere Dub und Reggae-Riddims auf Deutschlandtournee. Außerdem dabei: Soul aus Frankreich mit Tiwayo, Brooklyn Funk Essentials covern Talking Heads, die Tuareg-Band Tinariwen mit neuem Album und Rakede und Salif Keita singen über Trennungsschmerzen.(Foto: Elephantsoundz)

Die Welt ist eine Scheibe

Global A Go Go

(17.02.2026 / 21:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Global A Go Go
Neue Alben aus den Niederlanden von Yīn Yīn, die südostasiatische Klangmotive in ihren psychedelischen Funk-Rock-Sound integrieren und von den türkischstämmigen Altin Gün, die auf „Garip“ die Musik von Neset Ertas (1938-2012) in die Gegenwart transportieren. Aus der Sahara stammen die beiden Tuareg-Blues-Bands Tinariwen und Imarhan, beide mit neuen Alben. Aus Los Angeles grüßen Mariachi El Bronx, die Tex-Mex-Variante der Punkrocker The Bronx, die auf ihrem vierten Album tollen Chicano-Spirit zeigen. 

Träume von Ruhe und Freude: „Tellalt“ von Imarhan

Von ByteFM Redaktion
(20.11.2025)
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Träume von Ruhe und Freude: „Tellalt“ von Imarhan
Unser Track des Tages „Tellalt“ ist eine neue Single der Tuareg-Rock-Band Imarhan. Es ist die zweite Single vom kommenden vierten Album der 2006 im algerischen Tamanrasset gegründeten Gruppe. Wie bereits die ersten drei Longplayer erscheint „Essam“ auf dem deutschen Label City Slang. Zuletzt veröffentlichten sie im Jahr 2022 die LP „Aboogi“. Benannt war diese nach ihrem frisch eingeweihten eigenen Tonstudio, dem ersten professionellen Aufnahmeort ihrer Region. Zwar besitzt auch Tinariwen, die andere große in Tamanrasset gegründete Band des Assouf, des Tuareg-Blues, eigene Produktionsmittel, aber ohne festen Ort für diese. Ins für die regionale Musikszene wichtige Aboogi-Studio reiste für das gleichnamige Album unter anderem auch der walisische Singer-Songwriter Gruff Rhys. In der Nähe Tamanrassets liegt die algerisch-malische Grenze. Die Spannungen zwischen den Ländern prägen auch Imarhans kommendes Album. „Die Lage betrifft uns insofern unmittelbar, als Tuareg aus Mali nach Tamanrasset gekommen sind“, erklärt Bandleader Iyad Moussa Ben Abderahmane alias Sadam.

ByteFM Charts

2026 – Woche 12

(24.03.2026 / 09:00 Uhr)
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Mit Musik von Tinariwen, Shatten, Gena, Kim Gordon und vielen mehr. 

ByteFM Mixtape

art Mixtape: Mali Music

(22.09.2017 / 12:00 Uhr)
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art-Redakteur Ralf Schlüter spielt Musik vom Künstlern wie Ali Farka Touré, Toumani Diabaté, Fatoumata Diawara, Oumou Sangaré, Tinariwen, Imarhan und vielen anderen. Auch John Lee Hooker und James Brown treten auf, quasi als Gäste.

ByteFM Magazin am Abend

Avril 14th

(14.04.2023 / 20:00 Uhr)
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Mit Aphex Twin, Tinariwen, Yaeji und vielen mehr.

art Mixtape

Mali Music

(22.09.2017 / 12:00 Uhr)
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art-Redakteur Ralf Schlüter spielt Musik vom Künstlern wie Ali Farka Touré, Toumani Diabaté, Fatoumata Diawara, Oumou Sangaré, Tinariwen, Imarhan und vielen anderen. Auch John Lee Hooker und James Brown treten auf, quasi als Gäste.

Tiefenschärfe

Blues, beleuchtet

(27.09.2019 / 12:00 Uhr)
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Heute geht es in der Tiefenschärfe ausnahmsweise mal maßgeblich um den Blues. Das hat mit der aktuell ziemlich großen Begeisterung des Moderators für die Tuaregs aus Mali namens Tinariwen zu tun, die Wüsten-Blues machen. Dazu dann noch: Merry Blues, Early Morning Blues, Almost The Blues und so weiter. Und eine wirklich irre gute, neue, elektronische Platte von Peak & Swift aus Berlin.

10 bis 12

Mr Tembo

(09.10.2024 / 10:00 Uhr)
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Heute unter anderem mit Musik von Damon Albarn, Tinariwen, The Cure oder auch Billie Marten.

Tracks des Tages

Vereinigte Staaten der gebrochenen Herzen

(19.11.2022 / 17:00 Uhr)
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Das schweizerisch-deutsche Disco-Punk-Duo Wildes veröffentlicht immer mehr coole Vorboten seines Debütalbums. Tinariwen aus Mali haben ein Tape aus den frühen 90ern aufgelegt – ca. zehn Jahre, bevor sie unter den Schwammbegriff „Wüsten-Blues weltbekannt wurden.

Keep It Real

Wüstenrock der Tuareg

(27.06.2016 / 22:00 Uhr)
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Eine friedliche Waffe im Kampf um das Überleben und die eigene Identität ist die Musik, die seit Mitte der 80er entsteht. Bands wie Tinariwen haben sie zur Welt gebracht. Zahlreiche neue Bands der Tuareg erhalten diese Musik am leben und entwickeln sie fort.

taz.mixtape

(06.02.2015 / 17:00 Uhr)
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Entbehrungen in der Diaspora zu hypnotischer Musik verarbeiten - Thomas Vorreyer ist angetan vom Assouf, so nennt die Tuaregrockband Tinariwen ihren Wüstenblues.

Trop It (Like It's Hot)

Ghana, Desert Blues und Pingipung

(03.09.2022 / 18:00 Uhr)
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Dieses Tropeninstitut mit großartigen ghanaischen Künstlern wie Isaac Birituro & The Rail Abandon oder Gyedu-Blay Ambolley, mit der Schülerinnenband Star Feminine Band aus Benin, einem Frühwerk von Tinariwen und einem Glückwunsch an Pingipung Records aus Hamburg: schon 20 Jahre!

Songs des Jahres 2022

Von ByteFM Redaktion
(14.12.2022)
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Songs des Jahres 2022
Say She She – „Forget Me Not“Nia Archives – „Fobidden Feelingz“ The Kings Of Dubrock – „Alle Männer“Obongjayar – „Tinko Tinko (Don’t Play Me For A Fool)“Beautify Junkyards – „Verde Pino“Σtella – „Up And Away“Ana Moura – „Arraial Triste“Sunny War – „No Reason“Tinariwen – „Arghane Manine“Rozi Plain – „Agreeing For Two“

10 bis 12

Fabels

(17.05.2023 / 10:00 Uhr)
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Der heutige Track des Tages stammt von Tinariwen, einer Rock-Band aus Mali und Algerien, und heißt „Anemouhagh.

ByteFM Magazin

Traumleben

(02.02.2026 / 14:00 Uhr)
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Heute unter anderem mit Musik von Weather Report, Tinariwen, Cypress Hill, Jack Johnson oder auch Bad Bunny.

Tamikrest (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(12.11.2021)
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Tamikrest (Ticket-Verlosung)
Das Wort Tamikrest hat auf Tamascheq, der Sprache des nordafrikanischen Nomadenvolkes Tuareg, viele Bedeutungen. Eine von ihnen ist „Knotenpunkt“. Ein treffender Name für die Band aus Kidal, einer Wüstenstadt im Norden von Mali. Schließlich laufen in der Musik von Tamikrest viele Fäden zusammen: In der Tradition der seit den 80er-Jahren aktiven Tuareg-Band Tinariwen fusionieren sie die traditionelle Folklore ihrer Landsleute mit westlichen Psych-Rock und Blues-Klängen.

ByteFM Charts

2026 – Woche 13

(31.03.2026 / 09:00 Uhr)
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Mit Musik von Dagmar Zuniga, Tinariwen, Anjimile, Nubiyan Twist und vielen weiteren.

Neuland

Schadhafte Empfänger, Blumen und Füße

(19.05.2023 / 12:00 Uhr)
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Die Tuareg-Rock-Band Tinariwen hat trotz vereitelter Nashville-Reise ein Album mit Country-Musikern gemacht.


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