Autechre

Autechre Autechre gelten als wegweisendes Elektronik-Duo

Autechre sind ein einflussreiches britisches Elektronik-Duo aus der nordwestenglischen Stadt Rochdale im Norden des Großraums Manchester. Es besteht aus den Musikern Sean Booth (* 28. August 1972) und Rob Brown, die 1987 eine Band gründeten und unter dem Namen Autechre seit 1991 Aufnahmen veröffentlichen. Sie gelten als richtungsweisende Künstler in den Stilen Techno, Ambient und Intelligent Dance Music. Ihre oft komplexen, verwinkelten Kompositionen integrierten zuweilen Noise-Elemente, aber auch Ambientpassagen und sie repräsentieren insgesamt eine enorme Bandbreite zeitgenössischer elektronischer Musik. Bis 2020 erschienen 15 Studioalben. Flankiert von diversen EPs und einer Vielzahl von Remixes von Songs anderer Musiker*innen wie Saint Etienne, Lamb oder Squarepusher.  

Brown und Booth kennen sich seit Teenagertagen und waren beide in der Graffiti-Szene von Manchester aktiv. Die beiden Musikliebhaber entflammten sich für Breakdance, Electro-Funk, Acid House und HipHop, bei dem sie aber die elektronische Komponente vermissten. Da sie selbst keine Instrumente spielten, bearbeiteten sie die Musik anderer Künstler*innen mit technologischer Hilfe. Das Duo tüftelte anfänglich mit analogen Bandgeräten und Plattenspielern. Es nahm Klangschnipsel aus dem Fernseher auf und erschuf Loops mit dem Tapedeck, um eigene Mixtapes anzufertigen. Aber erst die anschließende Verwendung von Drumcomputern, Samplern, Delays und Synthesizern entfachte ab 1988 Autechres kreative Explosion. Eines ihrer Soundexperimente fand Eingang in das Programm eines lokalen Piratensenders und löste positive Reaktionen bei den Hörer*innen aus. 1991 brachten sie noch unter dem Namen Lego Feet ihr erstes gleichnamiges Studioalbum heraus, im Dezember des Jahres dann veröffentlichten sie als Autechre ihre Hardcore-Techno-Debütsingle „Cavity Job“ beim Label Hardcore Records. Aber erst ein Demotape, das sie an die aufstrebende Plattenfirma Warp Records schickten, verhalf ihnen zum Durchbruch. Bereits 1992 schafften es zwei ihrer Songs auf die Warp-Kompilation „Artificial Intelligence“, die zu einem Genre-Meilenstein wurde. Im darauf folgenden Jahr erschien dann ihr Debütlangspieler „Incunabula“, der mit seinen Techno-Wurzeln und rhythmischen Verzierungen Platz Drei der UK Indie Charts erklomm. 1994 wurde es dann politisch: Mit ihrer „Anti“-EP protestierten sie gegen ein geplantes und später verabschiedetes Gesetz, das Raves beschränken sollte. Im selben Jahr erschien dann ihr Zweitling „Amber“ mit komplett neuem Material, das harmonischer als ihre späteren Werke geriet. In schneller Abfolge erschienen weitere Alben und EPs, darunter ihr Meisterstück „Tri Repetae“ (1995) und die EP „Anvil Vapre“, dessen Track „Second Bad Vilbel“ vom bekannten britischen Regisseur Chris Cunningham zu einem Musikvideo verfilmt wurde. 1999 und 2000 erschienen zwei „Peel Sessions“, gefolgt von weiteren Langspielern wie „Quaristice“ (2008), der von manchen als finster und schwer verdaulich empfunden wurde und dem zugänglichen Album „Oversteps“ (2010). Das Duo blieb über die Jahre weiter emsig und produktiv. Touren durch Europa, Nordamerika, Japan und Australien folgten und fünf weitere Alben erschienen bis 2020. Das Album „Plus“, das ohne Vorankündigung von Warp veröffentlicht wurde, erhielt wieder viel Zustimmung der Kritik.

Autechre kollaborierte auch mit vielen Acts, darunter das Musikprojekt The Hafler Trio, der deutsche Musiker Hans-Joachim Roedelius und die englischen experimentelle Gruppe Zoviet France.



Autechre im Programm von ByteFM:

Neue Platten: Autechre – "Exai"

Von Klaus von Frieling
(07.03.2013)
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Neue Platten: Autechre – "Exai"
Autechre – „Exai“ (Warp) // Irgendwann, irgendwo ist der Spaß verloren gegangen. Autechre wurden auf ihren letzten Platten immer abstrakter, immer unzugänglicher. Sie verzettelten sich in den seltsamsten Klangweiten, fern von Melodien und verloren in dunklen Rhythmusgebilden, in denen nur noch sie selbst sich zurechtfanden. Das war zwar reizvoll, war aber auch derart sperrig und dunkel, dass sich die verschiedenen Schichten erst nach und nach erschlossen. Selbst einige hartgesottene Anhänger dürften über die Jahre abgewandert sein. „Exai“ ist inzwischen das elfte Album, das Sean Booth und Rob Brown als Autechre produziert haben. Von ihren Anfangstagen im HipHop Ende der 80er-Jahre haben sich die beiden mittlerweile auch fast 40-Jährigen derart weit entfernt, dass dieser als Referenz in etwa so viel taugt wie ein Rhetorikkurs für Fußballer. Aber bei Autechre ist ohnehin unklar, welche Rolle ihre Platten genau spielen. Früher mag das anders gewesen, aber heute sind sie im Grunde genommen gerade so bedeutend wie Wegmarken: Sie bilden eine Position ab und zeigen, wo’s lang geht. Die Alben entstehen auch schon lange nicht mehr durch gemeinsames Herumfrickeln im Studio, sondern vielmehr durch gegenseitiges Ergänzen der Dateien, die der eine dem anderen schickt. Auf diese Weise können sie auch ganz nach Belieben erscheinen, längeren Pausen folgen Doppelveröffentlichungen und umgekehrt. Wesentlich mehr zum Verständnis des Gebildes Autechre tragen seit jeher ihre Radio-Shows bei, mit denen sie in den 90er-Jahren bei einigen lokalen britischen Stationen oder bei Piratensendern begannen und von denen am vergangenen Wochenende gerade wieder zwei jeweils etwas mehr als 10 Stunden lang gesendet wurden, diesmal über einen Link auf ihrer Homepage. Von Public Enemy, den Residents und natürlich Coil über Seefeel, Sly & Robbie und Mantronix bis zu This Heat, Tangerine Dream und das Moritz von Oswald Trio reichte das ineinander verkeilte und verkantete Spektrum, mit dem man sich zwei Nächte vergnügen konnte. Und dann sind da noch ihre Live-Shows, die traditionell und nach Möglichkeit in vollkommener Dunkelheit stattfinden. Ein pures Sound-Erlebnis: laut, vertrackt, unausweichlich. Kein Beat wird lange durchgehalten, keine Melodie zu Ende gespielt. Es gibt keinen Moment zum Verweilen, nichts, woran man sich festhalten kann. Nur Klänge und Rhythmen. Mit „Exai“ bietet sich also wieder die Möglichkeit, Autechre zu verorten. Die Zeiten der mikrotonalen Verschiebungen, der kleinteiligen Knöpfchendreherei, die sie in die Nähe der Elektroakustik und der klassischen Avantgarde verschlug, scheint vorbei. Unter den 17 Stücken sind einige, die die ganz dicken Bretter anbohren: ein fast schon konventionell zu nennender Dubstep-Basslauf in „irlite (get 0)“, triphoppige Beats in „recks on“ und ein sehr düsteres Ambient-Geschwebe in „YJY UX“. Und dann ist da noch „spl9“, das auf kongeniale Weise alles zusammenzufassen scheint, wofür Autechre jemals standen: komplexe Beats, verschachtelte Strukturen, geometrische Sound-Interpretationen, Stop-&-Go-Rhythmen und herumschwirrende, scharfkantige Klänge. Der ganz normale, ganz großartige Elektronikwahnsinn, dem Autechre mit dem Video zu „Gantz Graf“ die visuelle Entsprechung gesetzt haben. „spl9“ ist noch eine Spur überdrehter und gleichzeitig straighter, dramatischer und deeper, irrlichtender und schöner, lauter und dreckiger.

taz.mixtape

Maria Minerva, Charlie Keller, Sa-Roc, Autechre, Stevie Wonder

(16.10.2020 / 17:00 Uhr)
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Den Rest erledigt die Software. Viele klingen wie Autechre, aber Autechre klingen wie niemand sonst, konstatiert Christian Werthschulte. Nach fast 30 Jahren bleibt das britische Duo ein Enigma, auch auf dem neuen Album „Sign“.

taz.mixtape

Metallica, Autechre, Common, ATCQ, Bowie, John Tilbury, Kanye West…

(25.11.2016 / 17:00 Uhr)
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Clonks von Freunden. Christian Werthschulte ist mit 1500 Menschen im Berliner Kraftwerk begeistert vom Konzert des britischen Elektronikduos Autechre. Sie werden bewundert, weil sie kompromisslos um sich selbst kreisen.

Neuland

Autechre, Matt Berninger, Helena Deland, Kevin Morby

(16.10.2020 / 12:00 Uhr)
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Nachrichten aus dem Land der aktuellen Album-Releases: Neu und deutsch wellen sich The Screenshots und Sorry3000, marxistisch und britpoppig geben sich die Milky Wimpshakes, alternativ rappend und amerikanisch sind Open Mike Eagle und Homeboy Sandman, während Cyril Cyril und Como Asesinar a Felipes ihre Texte weder auf deutsch noch auf englisch vortragen.

Atmocity

Da ist kein frischerer Tag als heute

(10.03.2026 / 22:00 Uhr)
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Von originellen Coverversionen - Autechre auf Gitarre! - bis zu Menschen, die auch später nicht aufhören, Musik zu machen. Musik von: Brown Horse, The Lovely Basement, Shane Parish, Autechre, Bill Callahan, Asher White.

15.03.-21.03.

Von ByteFM Redaktion
(15.03.2010)
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15.03.-21.03.
Autechre – „Oversteps“ // Äh – hat hier einer was von mutig gesagt? Kaum eine Band in den letzten gut 15 Jahren ist so konsequent ihren Weg gegangen wie Autechre, nicht ohne ihre Hörer und sich selbst immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen. Düster, aber verhältnismäßig eingängig ist „Oversteps“ geworden, das bereits zehnte Album der Soundtüftler Rob Brown und Sean Booth.

Songs des Jahres 2020

Von ByteFM Redaktion
(16.12.2020)
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Songs des Jahres 2020
Autechre – „7FM ic“Autechre – „ecol4“Lomelda – „Wonder“Carsten & Carsten – „Ich Mag Leute“Schlammpeitziger – „Wurfhalm Wiggo“Mira Mann – „Komm Einfach“Rosaceae – „Im Dunkeln“Brenda Blitz – „Süchtig“Soap&Skin – „What’s Going On“Oiro – „Talking ‘Bout My Generation“

Alben des Jahres 2020

Von ByteFM Redaktion
(18.12.2020)
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Alben des Jahres 2020
John Adams – „Why Must The Devil Have All The Good Tunes?“Autechre – „Sign“Autechre – „Plus“Oneohtrix Point Never – „Magic Oneohtrix Point Never“Schlammpeitziger – „Ein Weltleck In Der Echokammer“Squarepusher – „Be Up A Hallo“Tolouse Low Trax – „Jumping Dead Leafs?“Harmonious Thelonious – „Plong“Stella Sommer – „Northern Dancer“Sam Prekop – „Comma“

MFOC

Superdefekt

(22.03.2013 / 00:00 Uhr)
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In der zweiten Stunde wird monothematisch, denn von Autechre gibt es ein neues Album und deshalb arbeitet Superdefekt den 'Backkatalog' des Elektroniktüftlers auf. So weit es in einer stunde möglich ist.

Tracks des Tages

Lausbübinnen und Loch-Ness-Mäuse

(14.09.2024 / 17:00 Uhr)
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Tracks des Tages - Lausbübinnen und Loch-Ness-Mäuse
Auf den erstaunlichen Namen Lausbub hört das Duo-Projekt zweier junger Japanerinnen aus Sapporo. Kaum weniger erstaunlich ist ihre Musik zwischen Club, frühen deutschen Elektronik-Acts, Autechre und Shoegaze. Einen Mini-Hit in Japan hatten die ansonsten ganz anders gelagerten The Loch Ness Mouse, nicht aus Schottland, sondern aus dem geografisch verwandten Norwegen. Unverkennbar ist ihre große Liebe zu elegantem 80er-Pop à la Prefab Sprout oder Andy Pawlak. Auch Ivy aus New York liebten Prefab Sprout. Zwar existiert die New Yorker Band längst nicht mehr, aber einen neuen Song gibt's hier trotzdem. Ebenfalls an 80er-Pop orientieren sich White Denim, was sich aber weniger im Sound als im Arrangement spiegelt.

Japanischer Elektro-Gaze: „Telefon“ von Lausbub

Von ByteFM Redaktion
(12.09.2024)
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Japanischer Elektro-Gaze: „Telefon“ von Lausbub
Ganz zum Ende ihres ersten Jahres nahmen sie an einem regionalen Oberstufen-Talentwettbewerb teil und veröffentlichten im Zuge dessen eine ungestümere frühe Version unseres Tracks des Tages. Zumindest in Japan wurde der Song zum viralen Hit und zog große Auftritte sowie die Aufmerksamkeit des japanischen Popavantgardisten Haruomi Hosono nach sich, in dessen Radiosendung Lausbub gastierten. Grund für den Hype dürfte vor allem der Sound der Band sein. Der ist ungefähr so erstaunlich wie der Bandname und dergestalt eigen, dass es schwer fällt, vergleichbare Bands zu finden. Ein bisschen klingt ihre Musik, als machten die Enkelinnen von Autechre Shoegaze mit elektronischen Mitteln. Wobei sich hier „Shoegaze“ weniger auf das Genre bezieht als den Umstand, dass Lausbubs Handschrift aus der Reibung von laut-überwältigenden Klangmauern und süßlichen Popmelodien entsteht. Kürzlich veröffentlichten Lausbub ihre erste LP „Romp“ inklusive einer neuen Version unseres Tracks des Tages, einer treibenden Club-Gaze-Nummer.

Electro Royale

Nacht der langen Messer!

(14.05.2016 / 20:00 Uhr)
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Mit dabei: El_Txef_A, Martin Eyerer, Autechre, Borusiade.

Tickets für Glasser in Hamburg

Von ByteFM Redaktion
(23.05.2014)
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Tickets für Glasser in Hamburg
Cameron Mesirow alias Glasser hat nach ihrem grandiosen, zweiten Studioalbum „Interiors“ vor Kurzem mit „Folksexual“ einen Mix veröffentlicht, der männliche Musikproduktion mit weiblicher Stimmkunst verbindet. Bikini Kill mit Perfume, Anne Briggs mit Autechre und June Tabor mit Aphex Twin. Mit 40 Minuten großartiger Musik zieht sie die Zuhörerschaft in ihren Bann. Wer Glasser schon mal live erlebt hat, weiß, dass die junge Singer-Songwriterin und Produzentin auf der Bühne alles gibt. Wer noch nicht das Vergnügen hatte, kann am 1. Juni die Chance im Uebel & Gefährlich in Hamburg nutzen.

Verstärker

(08.02.2011 / 21:00 Uhr)
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Weltexklusiv präsentierte Böhme bei dieser Gelegenheit seinen Fans das Programm der neuen Verstärker-Ausgabe: John Barry RIP, Altes und Neues von Wire, der legitime „Andromeda Heights“-Nachfolger „Kaputt“ von (ha!) Destroyer sowie der übliche Indierock (Mogwai, Yuck, Ty Segall, Wye Oak). Am besten, so Böhme, gefalle ihm aber in der neuen Show der Autechre-Remix von The Bugs „Skeng“, denn, so Böhme weiter, der wäre „ebenso trocken wie knarzig.“

Hertzflimmern

Sanfte Musik

(09.01.2026 / 21:00 Uhr)
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Davon lässt sich diese erste Ausgabe von Hertzflimmern 2026 inspirieren und von hypnotischen House- und Ambienttracks tragen. Mit Musik von u.a. Herbert, Dettinger und Autechre

Electro Royale

(06.12.2014 / 20:00 Uhr)
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Achtung, es soll intelligentes Leben angeblich auch in der Clubkultur geben! IDM (Intelligent Dance Music) schimpfte sich das ganze vor Jahren. Was ist davon übrig geblieben? Und wie doof darf oder muss ein funktionierender House-Track eigentlich sein? Fragen, die Martin Böttcher mit Hilfe von Autechre, Dense & Pika, Dusky und vielen mehr in der neuen Ausgabe von Electro Royale ganz sicher nicht beantworten wird.

Danny Brown (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(16.11.2016)
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Danny Brown (Ticket-Verlosung)
Zerfall, Kriminalität und Perspektivlosigkeit – seine Heimatstadt Detroit bietet Danny Brown ohne Frage viel gutes Material, das sich in Songs verpacken lässt. Wenn dann noch eine gespaltene und psychotische Persönlichkeit wie im Fall von Brown dazukommt, bewegt sich der musikalische Output schnell im Spannungsfeld von Genie und Wahnsinn. Seine Erfahrungen als Kleinkrimineller, der auch exzessivem Drogenkonsum nicht abgeneigt ist, kombiniert Brown nicht nur mit klugen Popreferenzen, sondern auch mit experimentellen und elektronischen Sounds. Das ist im Ergebnis immer roh, überdreht, mitunter cholerisch – die Musik eines Horrorclowns ohne Maske, wenn man so möchte. Kein Wunder also, dass er seine musikalische Heimat inzwischen beim Label Warp gefunden hat, das mit Künstlern wie Autechre, Aphex Twin oder Flying Lotus in seinen Reihen zum Klassenprimus im Bereich Electronica und Intelligent Dance Music gehört. Dass der 35-Jährige im Vergleich zu anderen Rappern ungewöhnlich weit über den HipHop-Tellerrand hinausschaut, beweist auch der Titel seines vierten Albums, das im September erschienen ist: „Atrocity Exhibition“. Genauso heißt nämlich auch ein Song auf „Closer“, dem zweiten und letzten Studioalbum von Joy Division.

Labelshow

BPitch Control – DJ Red

(22.12.2012 / 00:00 Uhr)
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Labelshow - BPitch Control – DJ Red
Die heutige Show bleibt auch in der zweiten Stunde in weiblicher Hand. Die Römerin Simona Calvani aka DJ Red nimmt Euch mit in die düsteren Gefilde von House und Techno. Das verwundert nicht so sehr, denn geprägt und beeinflusst wurde sie durch elektronische Musik von Autechre, Black Dog, LFO, Boards Of Canada, Aphex Twin u.a.

16.02.: Hat er oder hat er nicht?

Von ByteFM Redaktion
(16.03.2010)
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16.02.: Hat er oder hat er nicht?
Auf Clashmusic findet man außerdem das neue Autechre-Album „Oversteps“ im Stream.

02.03.: Island und mehr

Von ByteFM Redaktion
(02.03.2010)
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02.03.: Island und mehr
Autechre stehen mit einem neuen Album in den Startlöchern und lassen es sich nicht nehmen, einen 12 hour Radio-Stream zu schalten, heute abend ab 19 Uhr. Mehr Infos findet ihr auf

MFOC

Can U Fl0w

(02.08.2019 / 00:00 Uhr)
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How flow can you go? Mit neuen Tunes von Autechre, Marina Trench und Braille.

Grüße aus der Zukunft: Sophie in sechs Songs

Von ByteFM Redaktion
(02.02.2021)
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Grüße aus der Zukunft: Sophie in sechs Songs
Erst vor wenigen Tagen, am 28. Januar 2021, erschien neue Musik von Sophie. Nun war es keine „neue“ Musik, „Unisil“ wurde bereits 2013 aufgenommen. Doch ein Sophie-Track klang seiner Zeit schon immer meilenweit voraus – und „Unisil“ demonstriert eindrucksvoll, dass die Gegenwart noch lange nicht aufgeholt hat. Es ist ein Instrumental, basierend auf einem Synthesizer-Riff, bei dem sich die Armhaare aufstellen, und anderem elektronischen Noise. Musik, die mehr nach Warp-Techno-Querdenkern wie Aphex Twin oder Autechre klingt, als der Pop, der er mittlerweile irgendwie ist. Auch heute noch klingt Sophies Musik wie die Zukunft. Das wird auch noch lange so bleiben.

In Takt

Tauron Nowa Muzyka

(14.08.2015 / 21:00 Uhr)
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Feat. Autechre, Kate Tempest, Robag Wruhme, Tyler, The Creator und vielen anderen.

Das Sónar Festival kontaktiert zum 25. Jubiläum den erdähnlichen Planeten GJ237b

Von ByteFM Redaktion
(17.11.2017)
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Das Sónar Festival kontaktiert zum 25. Jubiläum den erdähnlichen Planeten GJ237b
Die Tracklist des intergalaktischen Mixtapes setzt sich aus Highlights aus einer Viertel-Dekade Sónar Festival zusammen: Mit Songs von unter anderem Modeselektor, Laurel Halo und Autechre beweist sich das Festival auch in interplanetärer Kommunikation als stilsicher. Aus den 33 eingereichten Songs wurden jeweils zehnsekündige Ausschnitte gewählt.

BTTB – Back To The Basics

(20.03.2008 / 19:00 Uhr)
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BTTB – Back To The Basics
Anfangs sitzen wir am Strand, singen ein paar bekannte Lieder. Doch dann tauchen wir in Dubstep ein. Wir verlieren uns und drohen im Bass zu ertrinken. Gerade noch rechtzeitig werden wir von Autechre in inzwischen ziemlich stürmischer See auf einen fliegenden Lotus gezogen. Uns ist noch ganz schwindlig - doch zum Glück ist Roots Manuva da. Der lässt uns erstmal hinsetzen. Hmm, irgendwie hört sich das alles sehr nach Jamaica an. Aber wo kommen all die Papierflieger her? Aah, das schöne Mädchen da hinten wirft sie... verdammt - ist das Skylla??? Ihr ganzer Unterleib besteht aus Hunden. Wir laufen und laufen - und als wir endlich aufwachen liegen wir noch immer am Strand.

ByteFM Mixtape

Phonometrics

(31.03.2013 / 23:00 Uhr)
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Eine Odyssee durch das Reich der Klänge. Diesmal ein Gast-Mixtape. Bertolt Brechtakt mit einem Mix, der zeigt, dass Musik schlau und tanzbar sein kann: u.a. mit Diamond Version, Kangding Ray, Pangaea, Autechre, Squarepusher und Philipp Glass.

MFOC

VorNacht iMix

(30.10.2015 / 00:00 Uhr)
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Im heutigen VorNacht iMix von MFOC hört Ihr unter anderem Robert Ashley und Robert Wyatt, The Cure und The Durutti Column, Terry Riley und Autechre.

Labelshow

Compost mit Felix Laband & Tom Burclay

(25.07.2021 / 00:00 Uhr)
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Labelshow - Compost mit Felix Laband & Tom Burclay
Die Musik des südafrikanischen Super-Elektronikers Felix Laband (nebenbei übrigens auch Multimedia-Artist) ist flüssig und trügerisch simpel, freaky, spitzfindig, dabei user-freundlich, funky und tagträumerisch. Polyphoner Funk, der an Klangabenteurer wie Warp's Boards Of Canada, Autechre oder Aphex Twin erinnert und zugleich eine gehörige Portion Downtempo-Dope-Flavour wie z.B. Nightmares On Wax verbreitet. Wollte man die Musik in eine Schublade stecken müsste man wohl eine neue erfinden und mit "Inditronica" beschriften. Sein letztes hochgelobtes Album „Deaf Safari“ erschien 2015, seither warten seine Fans sehnsüchtig auf neues Material, welches jedoch in Arbeit ist und für 2022 angekündigt ist!

taz.mixtape

Adam Green, Marginal Consort, Amanda Bergman, Nite Jewel...

(10.06.2016 / 17:00 Uhr)
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Im Überfluss des Maschinenmöglichen. Christian Werthschulte erzählt die Geschichte des britischen Elektronikduos Autechre in zwei Versionen und hört ihr neues Mammutwerk „elseq 1–5“: Vier Stunden und zehn Minuten Musik.

Elbphilharmonie Mixtape: neue Ausgabe am 5. November

Von ByteFM Redaktion
(03.11.2016)
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Elbphilharmonie Mixtape: neue Ausgabe am 5. November
Die aktuelle Ausgabe vom Elbphilharmonie Mixtape (Samstag, 5. November, 12 bis 13 Uhr) widmet sich schwerpunktmäßig dem Greatest Hits Festival, das das Hamburger Kampnagel-Gelände vom 17. bis 20. November mit „ungeahnten Klängen“ beschallen wird. Die musikalische Palette reicht dabei von Electronica über zeitgenössische Klassik bis hin zu Improvisation und Avantgarde. Erwartet werden unter anderem Autechre, Anna Meredith und das legendäre Bang-on-a-Can-Kollektiv aus New York. Mit dessen Gründer David Lang hat Moderatorin Eva Garthe im Vorfeld des Festivals gesprochen.


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