J Dilla

J Dilla J Dilla (Albumcover „Ruff Draft: Dilla's Mix – The Instrumentals“)

J Dilla (James Dewitt Yancey, 07.02.1974 – 10.02.2006) war ein us-amerikanischer Rapper und Produzent der Detroiter Underground-Szene und bildete gemeinsam mit Baatin die HipHop-Crew Slum Village. Nach den beiden Alben „Fan-Tas-Tic (Vol.1)” (1997) und „Fantastic, Vol. 2” (2000) verließ J Dilla die Gruppe 2001 und startete eine Solokarriere.

J Dilla – der bisweilen auch als Jay Dee firmierte – kam aus einem musikalischen Haushalt. Seine Mutter war Opernsängerin, sein Vater Jazz-Bassist. Yancey beschäftigte sich früh mit elektronischer Musik und HipHop und gründete 1995 mit dem MC Phat Kat das Projekt 1st Down, den ersten HipHop-Act aus Detroit, der einen Vertrag bei einem Major-Label bekam. 1996 gründete er Slum Village, deren erste Platten stilistisch mit A Tribe Called Quest verglichen wurden, textlich aber wesentlich expliziter waren als Alben aus dem Native-Tongues-Umfeld.

Im Jahr 2001 erschienen J Dillas Solo-Single „Fuck The Police” und das Album „Welcome 2 Detroit”. Vor allem war er nach seinem Ausstieg bei Slum Village aber als Produzent erfolgreich, unter anderem für Erykah Badu, Talib Kweli und Common. J Dilla gilt bis heute vor allem wegen seiner Produktionsweise als wichtiger Einfluss auf samplebasierte Musik. Kennzeichnend für seinen Stil sind Beats, die Notenwerte und Metrum bisweilen ignorieren. Yancey hatte längere Zeit gesundheitliche Proble und musste seine Europatour 2005 im Rollstuhl absolvieren. Am 10. Februar 2006 starb er an Herzversagen infolge einer seltenen Blutkrankheit (Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura).



J Dilla im Programm von ByteFM:

J Dilla wäre am 7. Februar 40 geworden

Von ByteFM Redaktion
(07.02.2014)
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J Dilla (Foto: Stones Throw) // J Dilla sei seiner Zeit weit voraus gewesen, sagt Busta Rhymes. Obwohl J Dilla mit 32 an einer seltenen Auto-Immunerkrankung starb, und seine Karriere nur 6 Jahre dauerte, gilt er bis heute als einer der einflussreichsten und wichtigsten Hip-Hop-Produzenten. De La Soul, The Pharcyde, Janet Jackson, Erykah Badu und Madlib sind nur ein paar von vielen Künstlern, mit denen J Dilla zusammengearbeitet hat. Heute wäre der einflussreiche Produzent 40 geworden. Bei seiner Musik sollte die Energie auf die Leute überspringen, sagte James Yancey – ein Wunsch, der in Erfüllung ging. James Yancey, mit Künstlernamen J Dilla oder Jay Dee: es gibt keinen anderen Hip-Hop-Künstler, auf den sich, bis heute, so viele einigen können - obwohl seine Karriere nur 6 Jahre dauerte. Seine Produktionen waren wegweisend, Dilla selbst ein Visionär. // Das Studio in seinem Keller: wie ein Labor mit Schallplatten an allen Wänden. Er selbst darin: wie ein Wissenschaftler, erzählt Erykah Badu. Im Keller seines Elternhauses in Detroit schraubte J Dilla als Teenager an seinen ersten Beats. Und es war ein musikalisches Elternhaus: die Mutter ehemalige Opernsängerin, der Vater Bassist. J Dilla wächst auf umgeben von Musik, vor allem Jazz, und zeigt schon früh sein musikalisches Talent. Bereits mit zwei Jahren zeigte J Dilla eine bemerkenswerte Leidenschaft für Vinylsingles und Plattenspieler. Noch in der High School gründete Dilla Ende der 80er die später erfolgreiche Hip-Hop-Band Slum Village. Der Keyboarder Amp Fiddler lebte in Dillas Nachbarschaft in Detroit. Er spielte zu dieser Zeit in den Bands Parliament und Funkadelic von George Clinton. Amp Fiddler wurde auf J Dilla aufmerksam und brachte dem jungen und talentierten Musiker einiges bei. Vor allem wie man die Akai MPC bedient, die im Hip Hop geradezu legendäre Sampling- und Produktionsmaschine. Sein einzigartiger Umgang mit eben dieser Groovebox liess J Dilla mit Anfang 20 zu einem der gefragtesten Hip-Hop-Produzenten werden. Der DJ und Produzent Madlib sagte über J Dilla, dass es kein anderer geschafft habe, so organisch und lebendig klingende Beats zu produzieren. So menschlich, dass sie selbst einen der bekanntesten HipHop-Schlagzeuger maßgeblich beeinflusst haben: Questlove von den Roots. // Variationen in der Dynamik und bewusst programmierte Ungenauigkeiten im Timing waren wichtige Zutaten für das organische Gefühl in den Produktionen von J Dilla. Beats, die sich nicht einfach nur stumpf wie ein Loop wiederholten. Damit trieb Dilla selbst gestandenen Rappern wie Busta Rhymes die Schweißperlen auf die Stirn. Neben der Arbeit als Produzent trat J Dilla auch selbst als Künstler in Erscheinung. Mit eigenen Veröffentlichungen oder 2003 zusammen mit Madlib unter dem Namen Jaylib. Im selben Jahr wurde bei J Dilla "Lupus" diagnostiziert, eine seltene Erkrankung, bei der das Immunsystem den eigenen Körper angreift. So gut es ging, machte er weiter Musik, bis zu seinem Tod im Februar 2006. // Alle haben von J Dilla gelernt, ob es ihnen passt oder nicht. Darum sei J Dilla für ihn der John Coltrane des Hip Hop, sagt Madlib. Am 10. Februar 2006, drei Tage nach seinem 32. Geburtstag, starb James Yancey alias J Dilla in Los Angeles. Am 7. Februar wäre er 40 geworden. Ein Audiobeitrag über J Dilla von Oliver Stangl ist heute im ByteFM Magazin am Nachmittag zu hören. Mit freundlicher Unterstützung von NAD.

ByteFM präsentiert: Welcome To Dillaville - A Tribute To J Dilla

Von ByteFM Redaktion
(25.07.2013)
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Welcome To Dillaville - A Tribute To J Dilla J Dilla, mit bürgerlichem Namen James Dewitt Yancey, war einer der bedeutensten HipHop-Musiker und -Produzenten seiner Zeit. Er war Mitglied bei Slum Village und 1st Down, fusionierte mit Madlib zum Projekt Jaylib, widmete sich auch Soloprojekten als Jay Dee/J Dilla und veröffentlichte zahlreiche Instrumental/Beat Tapes. Als Produzent war er, um nur einige zu nennen, für A Tribe Called Quest, Busta Rhymes, Erykah Badu, The Pharcyde und De La Soul tätig. // "Welcome To Dillaville - A Tribute To J Dilla" holt nun sein Leben zurück auf die Bühne und ehrt Yancey, gemeinsam mit vielen seiner Weggefährten, dafür, dass er den HipHop auf seine Art und Weise revolutionierte. Bei der Tribute-Show sorgen Slum Village, Guilty Simpson, Frank N Dank, Illa J, Slimkid3 und Cee Brown für ein einzigartiges Live-Programm.

Container

J Dilla

(07.02.2014 / 17:00 Uhr)
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Im Februar 2006 stirbt einer der einflussreichsten Hiphop-Produzenten unserer Zeit. Er wird nur 32 Jahre alt. Geboren als James Dewitt Yancey ist er der Musikwelt besser bekannt als Jay Dee oder J Dilla. Seine Markenzeichen: ein organisch klingender Beat und soulgetränkte Produktionen. Wer seinen Namen nicht kennt, ist der Musik von J Dilla vermutlich trotzdem schon begegnet. Unzählige Künstler und Bands wie Janet Jackson, A Tribe Called Quest oder The Pharcyde hat er mit Beats versorgt. Dabei hätte die Mutter von J Dilla sich anfänglich eine andere Karriere für ihren Sohn gewünscht. Sein musikalischer Werdegang mit den wichtigsten Stationen, prägendsten Einflüssen sowie die Entwicklung des charakteristischen J Dilla-Sounds werden schlaglichtartig in diesem ByteFM Container skizziert. Welche Bedeutung J Dilla hat, zeigt sich in der anhaltenden Wertschätzung und dem tiefen Respekt vieler seiner Kollegen für den Produzent und Freund. Heute am 7.Februar wäre J Dilla 40 geworden. Anlass, die Uhr für eine Stunde zurückzustellen und in seine Musik einzutauchen.

„The Clapper“: J Dilla wäre heute 50

Von ByteFM Redaktion
(07.02.2024)
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„The Clapper“: J Dilla wäre heute 50
J Dilla auf dem Cover seines Debütalbums „Welcome 2 Detroit“ Unseren Track des Tages „The Clapper“ veröffentlichte J Dilla im Jahr 2001 auf seinem Solo-Debütalbum „Welcome 2 Detroit“. Wenngleich diese erste LP war noch nicht einmal chartete, war schon damals Dillas Einfluss auf das HipHop-Geschehen enorm. Heute ist seine Rolle für die Entwicklung des Beatmaking sogar unermesslich. Noch bevor der Rapper und Produzent 1997 sein erstes Album als Teil des Duos Slum Village veröffentlichte, hatte James Dewitt Yancey einige der größten Namen im Rap-Game in ungläubiges Staunen versetzt. Questlove, der Drummer von The Roots etwa, war zunächst enttäuscht, als The Pharcyde ihm erzählten, das nicht Q-Tip persönlich ihr Album „Labcabincalifornia“ produzierte, sondern sein Angestellter Jay Dee. Als er J Dillas Beats jedoch hörte, wich das Desinteresse erst Irritation und schließlich Ehrfurcht. // Der US-amerikanische Beatmaker und Rapper J Dilla wurde am 7. Februar 1974 als James Dewitt Yancey in Detroit, Michigan geboren und starb 2006 drei Tage nach seinem 32. Geburtstag an einer Autoimmunkrankheit. Sein letztes Album „Donuts“ entstand teilweise im Krankenhaus. Anlässlich seines 50. Geburtstags ist heute sein Stück „The Clapper“ unser Track des Tages. Hört es Euch hier an:

Von „Hair“ bis HipHop – zum Tod von Galt MacDermot

Von ByteFM Redaktion
(18.12.2018)
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Von „Hair“ bis HipHop – zum Tod von Galt MacDermot
Von links nach rechts: Galt MacDermot, J Dilla und Run-D.M.C. // J Dilla – „Mash“ (2006) J Dilla komponierte sein letztes Album „Donuts“ nur wenige Tage vor seinem Tod. In seinem Krankenbett hatte der Beatmeister aus Detroit nur einen Sampler, ein 45er-Turntable und die zahlreichen Platten, die ihm seine Mutter und seine Freunde vorbeibrachten. Eine davon: „The Nucleus“, ein 1971 veröffentlichtes Album von Galt MacDermot. Dilla war von dem funky-jazzigen Piano-Instrumental „Golden Apples Pt. II“ angetan – und verewigte seine leichtfüßigen Klavier-Akkorde in dem melancholisch groovenden Track „Mash“. // Genau wie J Dilla war auch Oh No ein Stammkünstler des US-amerikanischen HipHop-Labels Stones Throw Records. Der kalifornische Rapper und Produzent veröffentlichte nur wenige Monate nach „Donuts“ ein Album namens „Exodus Into Unheard Rhythms“, auf dem er nahezu ausschließlich MacDermot-Samples verwendete – mit butterweichen Ergebnissen. Ein Paradebeispiel ist „Second Chance“: Ein Sample von „Queenie‘s Theme“, veröffentlicht auf dem 1971er Soundtrack zum Drama „Fortune And Men‘s Eyes“, bildet das Fundament, über dem ein Prä-“I-Need-A-Dollar“-Fame Aloe Blacc seinen gefühlvollen R&B-Gesang ausbreitet. Einer von vielen Songs, die beweisen, dass MacDermots Musik lange weiterleben wird.

Container

Welcome to Dillaville
mit Juliane Reil

(14.08.2013 / 12:00 Uhr)
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Im Februar 2006 stirbt einer der einflussreichsten Hiphop-Produzenten unserer Zeit. Er wird nur 32 Jahre alt. Geboren als James Dewitt Yancey ist er der Musikwelt besser bekannt als Jay Dee oder J Dilla. Seine Markenzeichen: ein organisch klingender Beat und soulgetränkte Produktionen. Wer seinen Namen nicht kennt, ist der Musik von J Dilla vermutlich trotzdem schon begegnet. Unzählige Künstler und Bands wie Janet Jackson, A Tribe Called Quest oder The Pharcyde hat er mit Beats versorgt. Im Andenken an den Beatbastler aus Detroit präsentieren seine ehemalige Gruppe Slum Village, sein jüngerer Bruder Illa J und andere musikalische Weggefährten nun ein mehrstündiges Live-Programm. Welcome To Dillaville lässt das musikalische Werk von J Dilla in Bild und Song aufleben. Im ByteFM Container informiert Juliane Reil über die Veranstaltung und gibt Einblicke in das musikalische Wirken und Leben von J Dilla.

Groovie Shizzl

(15.02.2011 / 23:00 Uhr)
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Groovie Shizzl
James Yancey war HipHop-Produzent. Unter den Namen J Dilla und Jay Dee veränderte er mit seinen Arbeiten die Ästhetik des Genres von Grund auf. Am 10. Februar 2006 starb er an den Folgen der Immunerkrankung Lupus. Grund für Fans und Freunde, den Monat Februar in DILLAMONTH umzubennen, ausgiebig seiner Musik zu lauschen. Dieser Tradition schließen wir uns bei Groovie Shizzl diese Woche an. Es gibt eine Stunde J Dilla und einige der aussergewöhnlichen Stücke, die von J Dilla durch den Sampler gejagt wurden.

Bonus Referat

J Dilla

(15.02.2012 / 23:00 Uhr)
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Am 10. Februar 2006 starb J Dilla. Dem begnadeten Beat Bastler, der viel zu früh ging und der selbst auf dem Krankenhausbett nicht von den Maschinen lassen konnte, widmen wir großen Teile der Sendung. Ergänzend dazu der ausführliche Versuch einer polyrhythmischen Meditation der Jazzband um Emil Richards, eine gelungenen Eazy-E Solonummer und ein büschen aktueller Jazz.

BTTB – Back To The Basics

(14.05.2009 / 19:00 Uhr)
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BTTB – Back To The Basics
Die heutige Sendung ist mal wieder vollgestopft mit Neuheiten. So ist endlich auch bei mir das neue Album /The Takeover/ von Zion I angekommen. Die Maxi hatte ich schon vor Monaten abgefeiert und alle drei Vocal-Versionen zusammen mit den Instrumentals gespielt. Und heute gibt es rekordverdächtige fünf Songs aus der LP! Auch der vor ein paar Jahren verstorbene J Dilla wird gefeiert. Schon 2003 hatte J Dilla in einem Song Pete Rock seinen Respekt bekunden lassen - und jetzt hat Pete Rock bisher unveröffentlichte Beats von Dilla zu einem Album zusammengestellt. Die meisten Tracks sind instrumental, es gibt aber auch illustre Gäste. Titel des Albums wird /Jay Stay Paid/ sein und am 29. Mai soll es erscheinen. Wer wird noch gefeiert? Richtig: DJ Vadim! Aus seinem Album hatten wir bereits Musik gehört und heute folgen drei weitere Tunes.

taz.mixtape

Ebow, Leningrad, J Dilla, Jazzorchester Rhythmus, Wet Leg, Chris Bailey

(15.04.2022 / 17:00 Uhr)
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Besonderes Taktgefühl. Der Autor Dan Charnas hat die Biografie „Dilla Time“ veröffentlicht. Darin bekommt der Detroiter Produzent J Dilla eine überfällige Würdigung. Seine Zeit war, ist und wird immer sein, meint Julian Weber.

Beat Repeat

J Dilla / Obongjayar / Momo Mercedes

(15.02.2020 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - J Dilla / Obongjayar / Momo Mercedes
Wie jedes Jahr steht der Februar ganz im Zeichen des legendären HipHop-Produzenten J Dilla.

BTTB – Back To The Basics

Amy, The Roots und J Dilla

(15.12.2011 / 21:00 Uhr)
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BTTB – Back To The Basics - Amy, The Roots und J Dilla
Eine Stunde Soul, Beats und HipHop mit Musik aus den neuen Alben von Amy Winehouse, The Roots und Drake. Dazu kommen ein paar Tributes an J Dilla, der 2006 wenige Tage nach seinem 32sten Geburtstag an einer unheilbaren Blutkrankheit gestorben ist. Und mehr Musik von Roots Manuva, Lil Wayne, Mary J. Blige und Spank Rock.

Rohstoff

Kaytranada, J Dilla und Neues aus Kalifornien

(22.04.2016 / 18:00 Uhr)
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Der ikonische Detroiter HipHop-Produzent J Dilla starb vor 10 Jahren an einer unheilbaren Blutkrankheit. Jetzt ist das Album "The Diary" erschienen, das ihn als Rapper auf Beats seiner Lieblingsproducer wie Pete Rock, Madlib oder Hi-Tek zeigt. Das Album lag 15 Jahre in den Archiven des Majorlabels MCA.

Beat Repeat

The Influence Of J Dilla

(10.02.2024 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - The Influence Of J Dilla
Jedes Jahr im Februar ist Dilla Month! In der heutigen Ausgabe von Beat Repeat geht es um den legendären HipHop-Produzenten und seinen Einfluss auf die gegenwärtige Beatmaker-Szene. Mit Musik u. a. von Erykah Badu, Kaytranada, Flying Lotus, Teebs und Clap Cotton.

Kontrabass

Big Bang Boogie – HipHop 2001 Part 2

(27.06.2021 / 14:00 Uhr)
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Mit dabei sind J-Live und Akbar, Cannibal Ox und J. Rawls, J Dilla und DJ Hi-Tek, Unspoken Heard und Declaime, Dilated Peoples und Eyedea & Abilities.

All Samples Cleared!?

Gast-Mix: Dejoe

(04.02.2012 / 12:00 Uhr)
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All Samples Cleared!? - Gast-Mix: Dejoe
Es ist mal wieder Zeit für einen Gast-Mix. Diesmal kommt er von dem Berliner DJ Dejoe, der seit 1996 auflegt und seit 2000 Mixtapes zum Thema Sampling produziert. Dejoe scheint riesiger Fan von J Dilla zu sein, hat kürzlich auch einen Tribute-Sampling-Mix für J Dilla produziert und wird am 25. Februar im Rahmen einer Tribute-Nacht an den vor 6 Jahren verstorbenen Produzenten auflegen (Dilla Lounge, Bohannon Soul Club, Dircksenstr. 40 in Berlin). Auf seiner SoundCloud kann man sich diesen Mix und ein paar weitere anhören - lustigerweise unter dem Namen "All Samples Cleared".

taz.mixtape

Haaksman, Twin Peaks, Balthazar, Dilla, Childish, Ramones, Prince

(22.04.2016 / 17:00 Uhr)
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Der Flow-Fetischist. Stephan Szillus sieht in „The Diary“, dem posthum veröffentlichten Album des 2006 verstorbenen HipHop-Produzenten J Dilla einen wichtigen Baustein in der Aufarbeitung seines Schaffens. Dilla rappt!

Soulsearching

Aquarius Selection 2012, Part One
mit Michael Rütten

(05.02.2012 / 19:00 Uhr)
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Soulsearching - Aquarius Selection 2012, Part One  mit Michael Rütten
Der zweite Teil dann im Zeichen des Aquarians, der viel zu früh die Erde verlassen musste am 10.2.2006: Jay Dee aka J Dilla, geboren am 7.2.1974, genau vier Tage vor D'Angelo übrigens. Soulquarian Tribute heute, Teil zwei dann nächtse Woche. R.I.P. James Yancey J Dilla, lang lebe Michael Eugene Archer aka D'Angelo.

Soulsearching

Up with Donald Byrd - Steppin' Into Tomorrow

(10.02.2013 / 19:00 Uhr)
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Soulsearching - Up with Donald Byrd - Steppin' Into Tomorrow
Eine weitere Legende trifft auf seine Freunde oben im Himmel. Isaac Hayes, Coltrane, Duke Pearson, Kenny Burrell, Art Blakey und viele andere. Die Supergroup wächst und wächst. Manchmal wäre man gern dabei, um zu hören, was sie nun alle zusammen spielen. Ein 60 Minuten langes Tribute wird dem Schaffen Donald Byrds kaum gerecht werden. Doch einige der schönsten Momente aus der Musik Byrds werden es hineinschaffen in die Soulsearching Ausgabe heute. Und J Dilla, der "vielleicht letzte Innovator des Jazz", ebenso. Ruhet in Frieden und macht zusammen weiterhin Musik, die unseren Horizont weit öffnet. Danke, Donald Byrd. Danke, J Dilla. R.I.P.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Isabelle Klein

(10.02.2016 / 15:00 Uhr)
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Kanye West oder Pharrell Williams nennen ihn als Vorbild, The Roots widmeten ihm gleich ein ganzes Mixtape: Im ByteFM Magazin geht es heute um den großen HipHop-Produzenten J Dilla, der seit Ende der 80er Jahre eigentlich mit allem zusammengearbeitet hat, was im HipHop Rang und Namen hatte: Von A Tribe Called Quest über De La Soul bis zu D'Angelo. Heute vor zehn Jahren ist J Dilla gestorben und wir erinnern uns noch einmal an den Produzenten.

Was ist Musik

Aus Detroits Archiven …

(15.02.2021 / 20:00 Uhr)
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… kommt in diesen Tagen Musik aus der Vergangenheit, die immer noch nach Zukunft klingt. „Welcome 2 Detroit“, sagt J Dilla (1974-2006). Fast 15 Jahre nach seinem Tod und 20 Jahre nach der Erstveröffentlichung wird das Album des begnadeten Produzenten in einer Luxusversion neu aufgelegt. Das sagt das BBE-Label, und wer möchte widersprechen: „From Kraftwerk-inspired Tech Noir that would make Metroplex proud, through subtle echoes from Africa, live jazz funk and bossa nova grooves, to tough Midwest boom-bap, this record somehow showed reverence to the city’s past without ever leaving its present.” // Wenn von Leuten wie J Dilla, Moodymann, Theo Parrish usw. die Rede ist, dann wird ja gern die große Musiktradition Detroits beschworen, ja, klar. Aber wenn man diese vielen Stunden alte neue Musik wirklich am Stück hört, dann erscheinen einem wirklich die Geister des Motown-Kontinuums, Nina Simone und Marvin Gaye sind back from the grave, aber auch eher unwahrscheinliche Kandidaten wie Hall & Oates und der leibhaftige Leo Sayer suchen uns heim. Und von wegen Motown: Vor Kurzem ist Mary Wilson gestorben, die Mitgründerin der supremsten Supremes. Sie wurde 76 Jahre alt.

Container

Der Kosmos um Tarika Blue mit Clarissa Lorenz

(20.03.2020 / 18:00 Uhr)
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Container - Der Kosmos um Tarika Blue mit Clarissa Lorenz
In erster Linie ist es ihre wiederentdeckte Relevanz und Brillanz, die dieses kurzlebige New Yorker Ensemble besonders macht. Erykah Badu und ihr Produzent J Dilla entdeckten 24 Jahre nach seinem Erscheinen den Rohdiamanten „Dreamflower“ und zeigen damit bis heute, wie die Sampling-Praxis zu einer modernen Wertschätzung großer und manchmal vergessener Musik führen kann. Auf beiden Platten holte sich der Pianist und Keyboarder Phil Clendennin großartige Musiker hinzu – etwa die Gitarristen James Mason und Ryō Kawasaki. Tarika Blues musikalischer Kosmos führt uns in dieser Ausgabe des ByteFM Containers in hochmelodische Sphären – unterwegs treffen wir neben Erykah Badu und J Dilla auf Idris Ackamoor, A Tribe Called Quest sowie den Acid-Jazz-Propheten Roy Ayers.

60minutes

(09.07.2009 / 22:00 Uhr)
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Dudley Perkins und Georgia Anne Muldrow kommen aus dem J Dilla Umfeld, beide sind ein Paar und beide bringen Ende Juli Ihre Alben raus. Holy Smokes von Dudley Perkins hat die Füsse im Funk verankert, Lady Muldrow und Umsindo (Zulu: Sound) spielt mit den afrikanischen Rhythmen. Ein Vorgeschmack aus diesen beiden klasse Alben gibt es in 60minutes. "HipHop ist die perfekte Plattform für mich. Denn im Kern kann es alles sein. Ich hatte eine Eingebung, bevor ich mit dem Album begann. Ich dachte ursprünglich , wenn ich Mandolinen, Sythesizer und Glockenspiel aufnehmen will, würde ich keinen HipHop machen, Aber dann realisierte ich, dass eigentlich genau das HipHop ist", sagt Raj Haldar aka Lushlife. Cassette City heißt sein neues, zweites Album. Über die Grenzen gucken, die Freiheiten des HipHop ausschöpfen und Einflüsse von David Axelrod und Brian Wilson zum Zuge kommen lassen. Angenehme Erinnerungen an 90er mit Blick in die Zukunft von HipHop. Cassette City von Lushlife, ein favourite! Außerdem dabei J Dilla, Poison Pen, Soul Assassins.

Quakers - „II: The Next Wave“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(16.11.2020)
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Quakers - „II: The Next Wave“ (Album der Woche)
Diese dreiköpfige Beat-Hydra kann es dabei in punkto Kreativität und Produktivität mit den großen Instrumental-HipHop-Legenden wie J Dilla oder Madlib aufnehmen. Wie Szenen und Bilder in einem aufregenden Traum fließen die psychedelischen Beats und Grooves einfach ineinander über, sodass man am Ende gar nicht mehr weiß, wie man da angekommen ist. Jedes eingeschobene Instrumental hat eine Funktion. Keine Idee, kein bizarres Sample, keine Sekunde wird verschwendet. Diese 50 Minuten vergehen wie im Flug.

For The Record

All The Way

(18.02.2023 / 23:00 Uhr)
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Diesmal mit Syl Johnson, J Dilla, Illa J, The Connection, Barbara Mason, Kraftwerk, Newcleus, Omar S feat. Nite Jewel, TJ & DJ Raybone, Theo Parrish feat. Marcellus Pittman & Virgo Four.

All Samples Cleared!?

Alicia, Dilla und Burial

(27.04.2013 / 12:00 Uhr)
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All Samples Cleared!? - Alicia, Dilla und Burial
Spricht man über Sampling, dann dürfen J Dilla und Burial nicht unerwähnt bleiben. Von beiden gibt es heute je zwei Tunes. Vor allem bei Burial sind die Quellen zwar nur schwer erträglich, aber die Ergebnisse lassen Kinnladen herunter klappen. Aber auch wenn Mala samplet, gibt es tolle Ergebnisse.

„Back To The Future“: D'Angelo wird 50!

Von ByteFM Redaktion
(11.02.2024)
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„Back To The Future“: D'Angelo wird 50!
„Back To The Future“ hieß ein zweiteiliger Song, dessen Hälften 2014 unzusammenhängend auf „Black Messiah“ erschien, dem dritten Album von D'Angelo. Der zweite Teil als Reprise, sozusagen. Allein dieser Umstand deutete darauf hin, dass wir es bei „Black Messiah“ mit einem groß angelegten Albumprojekt zu tun hatten. In dieser Hinsicht stand der US-amerikanische Sänger und Musiker auch unter selbstverursachtem Zugzwang. Denn nachdem sein Debütalbum „Brown Sugar“ das Neo-Soul-Genre und D'Angelo selbst auf die Landkarte gesetzt hatte, gelang ihm 2000 ein noch größerer Wurf. 25 Tage nach der Jahrtausendwende krempelte er nämlich die Musiklandschaft noch nachhaltiger um. Mit The-Roots-Drummer Questlove und mit Pino Palladino am Bass machte seine Band, was J Dilla zur gleichen Zeit mit dem Sampler tat: Sie brachte dem Groove das elegante Stolpern bei. Dilla und D'Angelo mitsamt Band bildeten zudem das Kollektiv Soulquarians. Während der „Voodoo“-Sessions erschufen sie in den New Yorker Electric-Lady-Studios nebenbei Meilensteine wie „Like Water For Chocolate“ (Common) und „Mama's Gun“ (Erykah Badu). Was als Gruppenanstrengung Form annahm, basierte auf einer unabhängig voneinander entwickelten Idee D'Angelos und J Dillas. Beide weichten das jahrhundertealte starre metronomische Raster musikalischer Zählzeiten auf. Der flexible Umgang mit den Zählzeiten revolutionierte das kollektive Groove-Empfinden. Wie soll man da noch weitermachen, ohne sich zu wiederholen? Diese Bürde zu schultern, gelang D'Angelo zwar, aber nur unter großen Anstrengungen.

Kontrabass

Superrappin – HipHop 2001

(21.03.2021 / 14:00 Uhr)
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Der Beef zwischen Nas und Jay-Z beschäftigte die Szene, Kanye West rückte als Producer von Jay-Zs Disstrack „Takeover“ und anderen Beats auf Jiggas Album „Blueprint“ erstmals richtig ins Rampenlicht, im so lebendigen New Yorker Underground wurde es dagegen etwas ruhiger. MCs wie Masta Ace, J-Live oder Akbar hielten die Fahne für den Conscious-Style hoch, von dem sich viele ihrer Mic-Genossen im neuen Jahrtausend langsam abwandten, und mit Cannibal Oxs „The Cold Vein“ brachte Producer und Def-Jux-Labelchef El-P einen echten Brocken raus, der so gar nichts mit dem Hochglanz-HipHop seiner Zeit zu tun haben wollte. J Dilla setzte mit seinem Album „Welcome 2 Detroit“ ein Ausrufezeichen für die Motor City.

Soulsearching

(09.06.2009 / 12:00 Uhr)
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Zunächst sollte es vom Jazz von Dave Brubeck und José James und Folk von Fink (Heute Abend, 9.6. im Nachtleben/Frankfurt!) hin zur Housemusic und einigen Edits gehen, doch dann kam das tolle J Dilla Album "Jay Stay Paid" dazwischen, welches nun drei Jahre nach dem Tod des HipHop-Supremos von Dillas Mutter und Pete Rock zusammengestellt wurde.

BTTB – Back To The Basics

Schlafwandeln

(05.09.2013 / 21:00 Uhr)
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BTTB – Back To The Basics - Schlafwandeln
Und nicht nur das - er hat auch einen Song von J Dilla remixt - mit Vocals von Frank-N-Dank, der im Rahmen der Welcome To Dillaville-Tour zusammen mit Slum Village, Guilty Simpson und anderen in Deutschland auftreten wird (siehe ByteFM Magazin). Passend dazu hören wir außerdem Musik von Yungun (der ebenfalls mal ein Dilla-Tribute gemacht hat), Roots Manuva, Pusha T und King Cudi. Ja, und dann ist da auch noch diese Best-Of-Compilation des Berliner Labels Robox-Neotech. Big!