Tenniscoats

Tenniscoats Tenniscoats ist das kooperationsfreudige Projekt des Ehepaars Saya und Takashi Ueno (Foto: Morr Music)

Tenniscoats sind ein japanisches Indie Avant-Pop-Duo, das aus den Musiker*innen Saya (Gesang, Melodica, Tasteninstrumente) und Takashi Ueno (Gitarre, Saxofon, Gesang) besteht und um 1996 in Tokio gegründet wurde. Das Ehepaar spielte immer wieder mit unterschiedlichen japanischen und internationalen Gastmusiker*innen zusammen und hat auch auf diese Weise ein klanglich vielseitiges Gesamtwerk erschaffen, das zwischen Lo-Fi, Folk, Neo-Psychedelia und Indie-Pop oszilliert.

Die beiden trafen sich als Studenten an der prestigeträchtigen Meiji-Universität in Tokio und brachten im Jahr 2000 ihre erste EP „The Theme Of Tenniscoats“ bei ihrem eigenen Label Majikick heraus, die noch einige Elemente des Alternative Rock aufwies. Ihr zweites Mini-Album „The Ending Theme“ zwei Jahre später geriet balladesker. 2004 erschien dann ihr Debütalbum „We Are Everyone“, das die musikalische Spannweite von Psychedelic-Rock bis hin zum Experimentellen erweiterte. In den darauf folgenden Jahren veröffentlichten sie weitere Werke. Wie „Live Wanderus“ (2005), bei dem zahlreiche andere Musiker*innen mitwirkten oder 2007 „Totemo Aimasho“. Und immer wieder kollaborierten sie mit anderen Künstler*innen: so etwa 2007 auf dem Longplayer „Tan-Tan Therapy“ mit der schwedischen Ambientband Tape. Saya spielte 2008 in dem Nebenprojekt OneOne mit der Sängerin Satomi Matsuzaki von der US-Indie-Rock-Band Deerhoof zusammen. 2009 brachte das Duo mit der schottischen Band The Pastels den poppigen Longplayer „Two Sunsets“ heraus, auf dem sich die unterschiedlichen Stile der Formationen ergänzten. 2012 folgte dann mit „Papa's Ear“ wieder eine Gemeinschaftsarbeit mit der Gruppe Tape. Saya und Takashi suchten weiter die Inspiration und die Spielfreude anderer Musiker*innen. Sie kooperierten mit dem Noise-Rock-Drummer Ikuro Takahashi, dem estnischen Musiker Ramo Teder und 2014 auf dem Rock-Langspieler „How Many Glasgow“ mit den US-Sängern Jad Fair und Norman Blake. Ein Jahr später starteten sie ihre „Music-Exists“-Serie mit Songmaterial von Tenniscoats, das außerhalb von Japan schwer zu finden ist. Bis 2020 war die Reihe auf fünf Bände angewachsen. Mit Markus Acher von der deutschen Band The Notwist und anderen Künstler*innen gründeten sie die Gruppe Spirit Fest, die 2017 ihr gleichnamiges Debüt herausbrachte. Die Neugier, mit unterschiedlichen Mitspieler*innen Ideen umzusetzen, ebbte auch in den Folgejahren nicht ab. Mit Nicholas Krgovich und Joseph Shabason veröffentlichten Tenniscoats im August 2025 das Album „Wao“, das in der japanischen Stadt Kobe aufgenommen wurde. Die Platte entfaltete ihren Charme durch den intimen Sound und Improvisationsfreude der Protagonist*innen.



Tenniscoats im Programm von ByteFM:

The Pastels & Tenniscoats = "Two Sunsets"

Von byteblogadmin
(20.10.2009)
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The Pastels & Tenniscoats = "Two Sunsets"
Eigentlich hatte ich, wie sicherlich so viele Andere auch, gedacht nie wieder etwas von den C86-Veteranen The Pastels zu hören, aber am 04.09. erschien tatsächlich nach über 10 Jahren das lange angekündigte neue Album in Form der Kollaboration mit den Japanern Tenniscoats. Darauf versammeln sich beide Bands, die hier zwölf phantastische Stücke aufgenommen haben, die zwischen Ambient, Mini-Pop und großer Geste schweben.

taz.mixtape

Dakh Daughters, Naidoo, Yung Lean, Plastik Beatniks, Tenniscoats, DJ Travella, Mingus

(22.04.2022 / 17:00 Uhr)
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Markus und Micha Acher (The Notwist) widmen sich als The Plastik Beatniks dem afroamerikanischen Poeten Bob Kaufman. Zudem veröffentlichen sie ein Album der Tokioter Band Tenniscoats. Review von Benjamin Moldenhauer.

Hochzeitskapelle + Japanese Friends – „The Orchestra In The Sky (Tokyo & Kobe Recordings)“ (Rezension)

Von Jan Boller
(05.12.2023)
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Hochzeitskapelle + Japanese Friends – „The Orchestra In The Sky (Tokyo & Kobe Recordings)“ (Rezension)
2019 wurde „If I Think Of Love” veröffentlicht. Längst hatte sich das japanisch-bayerische Netzwerk ausgedehnt und verästelt. Seit 2016 ist das japanische Duo Tenniscoats Teil des erweiterten The-Notwist-Universums, einmal mit der gemeinsamen Band Spirit Fest und einmal mit dem Blechbläser-Ensemble Zayaendo, einer spezifisch japanischen Fortführung der Idee „Hochzeitskapelle“. Jetzt liegt mit „The Orchestra In The Sky“ ein zumindest formal monumentales Doppelalbum unter dem Namen „Hochzeitskapelle + Japanese Friends“ vor, das den fortwährenden interkulturellen Austausch zusammenfließen lässt. Kein Kultur-Clash, sondern eine behutsame Kollaboration, verteilt auf zwei Session Recordings-Alben: „Kobe“ und „Tokyo“. „The Orchestra In The Sky (Kobe Recordings)” ist allein schon 82 Minuten lang. “Garden Of Peace“ mit den bekannten Tenniscoats beginnt den Reigen sanft und elegisch, bevor das Album in den japanischen Underground abtaucht. Hörende sind eingeladen, diesen kulturellen Input rund um „The Orchestra In The Sky“ sowie die Alien-Transistor-Label-Sampler rhizomartig weiter zu entdecken. Da ist Gratin Carnival, ein Musiker, der sich hörbar selbst genug ist und von zu Hause aus sehr eigenwillige Alben auf Bandcamp veröffentlicht. Vom Solo für selbstvergessene Gitarre bis zu Folk-Jazz mit Klarinette und Oboe. Die Art, wie die Hochzeitskapelle diesen scheuen Künstler auf „Higasa Amagasa“ und „Unknown Street“ rumpelig und sanft zugleich begleitet, ist berührend. Rumpeljazz war von Anfang an das schöne Lettering für die Musik der Hochzeitskapelle und das sollte so beibehalten werden, auch wenn sich ein paar Dinge geändert haben. Es gibt jetzt viel (japanischen) Gesang und fast keine Cover mehr. // Wichtig ist, die Gesamttendenz geht immer noch zum Unperfekten. Manches auf den beiden Alben läuft angenehm durch die Ohren, ohne dass viel hängenbleibt, aber das ist auch okay. Liebenswürdigkeit ist Trumpf. Mit am liebenswertesten sind die Aufnahmen mit der Psych-Folk-Band Eddie Marcon. Das klingt nach gutem Amerika von früher und nach altem, sentimentalem Film („Itsuno Manika Watashitachi“). Überhaupt weihnachtet es manchmal ein bisschen („Time Tonight“). Dagegen atmet das assoziativ breit aufgestellte „Poisong“ (mit Tenniscoats) Mardi-Gras-Feeling und zeigt, dass man zu Bläsern nicht nur streng marschieren kann, sondern auch lustvoll wandeln. Überhaupt ist New Orleans, wo man sich mit dem gleichzeitigen Trauern und Feiern (notgedrungen) seit jeher auskennt, ein guter Bezugspunkt nicht nur dieses Stücks. Die Gitarre von Takashi Ueno liefert eine hakelige Lo-Fi-Version von Neil Youngs „Dead-Man“-Soundtrack, während ein Trauermarsch à la „Just A Closer Walk With Thee“ (Treme Brass Band) umgeformt wird in einen lebensbejahenden Triumphzug.

Lost In Transmission

Tennismantelkollektion

(22.04.2026 / 13:00 Uhr)
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Lost In Transmission - Tennismantelkollektion
Seit dem Jahr 2000 veröffentlichen Saya und Takashi Ueno Musik unter dem Namen Tenniscoats. Diese Musik ist so wundersam wie zauber- und manchmal auch rätselhaft. Manchmal nimmt das Ehepaar seine Songs alleine auf, doch auffällig oft sind seine Veröffentlichungen Kooperationen. Besonders eng scheint die Verbindung zu Weilheim, beziehungsweise The Notwist zu sein. Doch die Wege der Tenniscoats führen auch in die Jangle-Pop-Szene von Glasgow, zu einer schwedischen Post-Rock-Band, ins Baltikum oder nach Kanada.Heute verlieren wir uns vor allem in diesen Verbindungen und deren verschiedenartigen Ergebnissen. Mit dabei sind unter anderem Hochzeitskapelle, Tape, und Nicholas Krgovich, allesamt elegant tennisbemäntelt.Illustration: Alexander Kasbohm

Kaleidoskop

Wertvolle Zeit nach Wunsch

(26.01.2026 / 17:00 Uhr)
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Kaleidoskop - Wertvolle Zeit nach Wunsch
Die Energiereserve der Feiertage hält nicht lange vor in diesen völlig abgedrehten Zeiten. Dafür sollte man sich musikalisch ein wenig quality time gönnen, wie immer die aussehen mag, ganz nach dem individuellen Wunsch. Eine Palette von Aktivitäten einschließlich des Faulenzens wird heute geboten. Besonderes Augenmerk verdient dabei endlich einmal das japanische Duo Tenniscoats, Saya und Takashi Ueno. So vielfältig ihre Kollaborationen in Japan sind, so umfassend auch ihr Spektrum: Indie, Folk, Avantgarde und auch Psychedelic, aber Saya etikettiert die Musik von Tennniscoats gerne als Avant-Pop. Auch auf anderen Kontinenten sieht man sie gerne, auch unter Musikschaffenden. Mit Norman Blake von Teenage Fanclub, mit Deerhof, The Pastels, Jad Fair, The Notwists und neulich Joseph Shabason und Nicholas Krgovich sind schon Werke entstanden, die faszinierend sparsam und doch so mächtig sind.Füße hoch oder Yogamatte raus oder auch in die kalte Luft hinaus: Tenniscoats wissen, wie man qualitativ wertvoll Zeit vertut.

Idealkonstellation: „Fly-Variation“ von Tujiko Noriko und Aoki Takamasa

Von ByteFM Redaktion
(30.11.2025)
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Idealkonstellation: „Fly-Variation“ von Tujiko Noriko und Aoki Takamasa
Die gemeinsame Musik strahlt nämlich nichts Stressiges aus, sondern wirkt sanft, ohne dabei abgeschmackt oder gefällig zu sein. Denn das Zweiergespann suchte nach neuen musikalischen Formen und fand sie auch für diesen einen acht Songs langen Moment. Käme „28“ bombastischer daher, könnte man gar von einem Monument sprechen. In jedem Falle ist es ein einzigartiges, perfektes und unkopierbares Album. Aber anders als Monumente ist die LP delikat und filigran. Während Monumente herumstehen, erscheint hier alles flüchtig. Als würden die Stimmschichten und die zerklüftet-minimalistischen Beats frei umherschwirren und nur für diesen einen Augenblick in ihrer idealen Konstellation zusammenkommen. Atmosphärisch erinnert das Ergebnis an manche Aufnahmen der ebenfalls japanischen Band Tenniscoats. Zugleich unterscheidet es von diesen sein radikal futuristisches Sounddesign. Das so sehr in die Zukunft weist, dass die Songs auch zwei Jahrzehnte später auf einem Album einer aktuellen Band wie Lausbub nicht auffallen würden. Das Label Keplar hat „28“ nun neu aufgelegt, mit neuem Artwort und in der Vinylversion mit neuer, von Takamasa und Noriko abgesegneter Songreihenfolge.

Spagat

(20.06.2018 / 14:00 Uhr)
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Heute mit Musik von Melody's Echo Chamber, Tenniscoats und The Villagers.

Die Welt ist eine Scheibe

Spirit

(21.11.2017 / 20:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Spirit
Der verschwurbelt-polymelodiöse Spirit des Animal Collective durchzieht das Debutalbum der aus dem italienischen Verona stammenden Sequoyah Tiger. Bei Spirit Fest, dem gemeinsamen Bandprojekt der aus Tokio stammenden Ehepaarband Tenniscoats zusammen mit Weilheimer Freunden wie Micha Acher (Notwist) oder Cico Beck (Aloa Input), treffen Space-J-Pop-Bubbles auf oberbayerische Melancholie.

ByteFM Magazin

The Notwist zu Gast

(27.08.2020 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - The Notwist zu Gast
Ende Juli hat die Band dann den Song „Ship“ zusammen mit Sängerin Saya vom japanischen Duo Tenniscoats herausgebracht und damit die gleichnamige neue EP angekündigt, die am 21. August erschienen ist.

taz.mixtape

Detroit, Funkadelic, Laura Cahen, Spirit Fest, Errorsmith, Hallyday

(08.12.2017 / 17:00 Uhr)
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Kuscheln im Kollektiv. Steffen Greiner stellt vor: Spirit Fest, ein Dreampop-Bandprojekt mit den Notwist-Brüdern Markus und Micha Acher, Tenniscoats aus Japan und Aloa Input. Psychedelische Sonnenstrahlen gegen Winterkälte.

Silent Fireworks

(14.09.2009 / 21:00 Uhr)
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Silent Fireworks
Silent Fireworks kocht heute ein internationales Süppchen mit Dolorean aus Spanien, Jacopo Carrera aus Italien und Tenniscoats aus Japan.

2010 – die liebsten Platten der ByteFM-MacherInnen

Von byteblogadmin
(30.12.2010)
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2010 – die liebsten Platten der ByteFM-MacherInnen
2. Pastels & Tenniscoats – Vivid Youth (Domino)

Ein Topf aus Gold

Déjà-vu

(28.11.2017 / 18:00 Uhr)
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"Deja Vu" (Französisch "schon gesehen") heißt der erste Song auf dem ersten Album der Band Spirit Fest. Und auch die Köpfe dahinter hat man schon einmal gesehen: Markus Acher und Cico Beck bei The Notwist, Saya & Takashi Ueno bei Tenniscoats und Jam Fowler bei Mat Money.

Lost In Transmission

Sanft auf die Glocke

(03.12.2025 / 13:00 Uhr)
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Lost In Transmission - Sanft auf die Glocke
Dass es heute auf die Glocke gibt, ist überwiegend buchstäblich zu verstehen. Denn im Zentrum dieser Ausgabe stehen Glockenklänge, wobei wir es nicht so genau damit nehmen, womit die glockenklaren Töne erzeugt werden, ob von einer tatsächlichen Glocke oder einem -spiel etwa. Oder anderweitigem melodiösen Schlagwerk, Spieluhren oder dem Synthesizer. Und weil die Witterung uns immer härter rannimmt, kontern wir mit vorwiegend sanften Sounds.Dabei ist unter anderem die schwedische Musikerin Ella Blixt mit Musik aus den Nullerjahren, als sie noch unter dem Namen Bobby Baby firmierte. Oder das wunderbare Album „Jewels“ von Ryuuta Takaki, auf dem für Ambient zuviel passiert, das aber auch weniger fordernd daherkommt als vieles Avantgarde-Zeug. Takaki selbst nutzt Attribute wie „dreamt silk road electronica“ oder „mythological ambient“. Ein, zwei Male gibt es dann auch im übertragenen Sinn auf die Glocke, bevor wir bei einem Glockenklingelstück ankommen, das sich fast anlässt wie ein Dancefloor-Banger, allerdings ohne Beat, was es weniger tanzbar, aber umso interessanter macht.Unter den Glöckner*innen: Wolfgang Lackerschmid & Chet Baker, DJ Koze, Angel Haze und Tenniscoats.(Das Sendungsbild ist mithilfe von KI entstanden)

The Notwist – „Vertigo Days“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(01.02.2021)
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The Notwist – „Vertigo Days“ (Album der Woche)
Mehr als sonst arbeiten The Notwist mit internationalen Gastmusiker*innen. Saya von der japanischen Avant-Pop-Band Tenniscoats leiht dem Krautrock-Trip „Ship“ ihre Stimme und kehrt im Abschluss „Into Love Again“ an der Melodica zurück. Die Jazz-Musikerin Angel Bat Dawid aus Chicago spielt im Outro einer anderen Kraut-Exkursion, „Into The Ice Age“, ein wehmütiges Klarinetten-Solo. Die flirrende Electronica-Hymne „Al Sur“ wird von der argentinischen Folktronica-Künstlerin Juana Molina gesungen. Der US-Musiker Ben LaMar Gay singt in „Oh Sweet Fire“ mit einer eindringlichen Bassstimme ein Lied von zwei Menschen, die sich inmitten eines Protestmarsches verlieben. Die musikalische Basis ist ein staubtrockener Bass-Groove. Im Hintergrund flirren dissonante Streicher wie ferne Sirenen.

Hello Mellow Fellow

(05.10.2009 / 21:00 Uhr)
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Hello Mellow Fellow kann man überall hören. Auch in der Badewanne. Natürlich nur, wenn man dort einen Internetzugang hat. Den gab’s damals noch nicht, als die 3 dort auf dem Foto sich in der Wanne vergnügten. Aber vielleicht haben sie ja auch Radio dabei gehört … Die Szene jedenfalls stammt aus dem Film »Stille Tage in Clichy« und in der Sendung hört ihr daraus den Titelsong von Country Joe McDonald. Aber stille Tage? Nicht wirklich … Es gibt viel zu viel neue Musik zu hören! Die Neuzugänge in der Oktober-Ausgabe von Hello Mellow Fellow: Die Pastels zusammen mit den Tenniscoats, Broadcast zusammen mit der Focus Group, Pete Molinari zusammen mit den Jordanaires, Michael Hurtt zusammen mit den Haunted Hearts und jede Menge Künstler ohne spezielle Paarung: Jeb Loy Nichols, die Smoke Fairies, Shuanise, Klitbeats, Fleur Earth und gleich 2x Jeremy Jay. Obwohl er eigentlich 3x geplant war … wie gesagt, es gibt zu viel neue Musik. Auf der Strecke geblieben und dann hoffentlich im November mit dabei: Prefab Sprout, Domingo, Timber Timbre, Astral22, Yo La Tengo, Mohna, Nekta, The Bahama Soul Club und endlich mal Sa-Ra Creative Partners! Es bleibt nicht still, aber mellow, versprochen!

Container

Weilheim mit Jan Boller

(26.07.2023 / 21:00 Uhr)
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Container - Weilheim mit Jan Boller
Das “Mekka der deutschen Popmusik” („ttt – titel, thesen temperamente“) liegt im oberbayrischen Weilheim. Rund um die Indie-Pop-Band The Notwist und das dazugehörige Label Alien Transistor ist ein musikalischer Mikrokosmos gewachsen, der einerseits den Fokus auf traditionelle und regionale, also bayrische Volksmusiken legt (und mit diesen experimentiert), andererseits aber die Fühler nach anderen Musikkulturen aus aller Welt ausstreckt. Mit dabei sind die Tenniscoats aus Japan, Experimental- und Jazz-Größen wie Moor Mother und Angel Bat Dawid oder der Künstler und Aktivist Fehler Kuti.

Was ist Musik

Münchner Freiheiten mal wieder – Was die Achers machen

(13.06.2022 / 21:00 Uhr)
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Die Achers machen nicht nur Notwist. Fragen an Markus Acher: Wie kam es zu "All Those Streets I Must Find Cities For", dem Album der Plastik Beatniks? Wie seid Ihr auf den Beat-Poet Bob Kaufman gestoßen, dem das Album gewidmet ist? Wie ist die Zusammenarbeit mit Euren Gäst*innen gelaufen, also Moor Mother, Angel Bat Dawid oder Patti Smith? Files hin und herschicken oder hattet Ihr direkten Kontakt? Was meint das Alien in Alien Transistor und in Alien Parade Japan? Wie kommen die Tenniscoats auf Euer Label Alien Transistor. Was steckt hinter der Hochzeitskapelle und wie kam es dazu? Wie verträgt sich Blasmusik mit Jamaika? Wie unterscheidet sich Eure Zusammenarbeit mit Fehler Kuti von, sagen wir, Notwist und Hochzeitskapelle? Antworten heute in Was ist Musik.

The Notwist veröffentlichen ersten neuen Song seit sechs Jahren

Von ByteFM Redaktion
(31.07.2020)
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The Notwist veröffentlichen ersten neuen Song seit sechs Jahren
Eine dieser Zusammenarbeiten war die mit dem japanischen Duo Tenniscoats. Dessen Sängerin Saya gründete 2017 mit einigen Bandmitgliedern die Band Spirit Fest. Die Zusammenarbeit scheint fruchtbar zu sein. Nach drei Spirit-Fest-LPs erscheint nun der erste neue The-Notwist-Song seit sechs Jahren. Am Mikrofon: besagte Saya.


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