Felt

Felt Felt gehörten zu den prägenden britischen 80er-Jangle-Pop-Bands (Foto: PP Hartnett)

Felt waren eine von 1979 bis 1989 existierende britische Post-Punk-Band aus Birmingham, England. Ihr einziges konstantes Mitglied war der Sänger und Gitarrist Lawrence Hayward, der schlicht Lawrence genannt wurde. Weitere Langzeitmitglieder waren Maurice Deebank (Gitarre, Bass), Gary Ainge (Schlagzeug, Percussion) und Martin Duffy (Keyboard). „Crumbling The Antiseptic Beauty”, das Debütalbum von Felt, ist im Jahr 1982 über Cherry Red Records (The Fall, Pere Ubu, Marc Almond) erschienen.

Felt sind bekannt für ihre atmosphärischen Songs mit sphärisch-melancholischen und zuweilen psychedelischen Gitarrenklängen sowie für Lawrences Texte, die eine Spannbreite von introspektiv bis surreal abdecken und häufig von seinem eigenwilligen Humor geprägt sind. Lawrence, der Felt zunächst als Soloprojekt gründete, veröffentlichte 1979 die noisig-sperrige Single „Index”. Da sich diese als Erfolg in Indie-Fanreihen erwies, beschloss der Musiker, Felt zu einer richtigen Band zu machen. Als Trio mit Lawrence als Sänger und Rhythmusgitarrist, seinem Schulfreund Nick Gilbert als Drummer und Maurice Deebank an der Leadgitarre, sicherten sich Felt 1980 zwei Gigs als Supportact von The Fall. Anschließend unterschrieb die Band einen Vertrag bei Cherry Red Records, die ihre ersten vier Alben veröffentlichten, darunter das von Robin Guthrie von Cocteau Twins produzierte „Ignite the Seven Cannons” (1985). Insgesamt haben Felt zehn Alben veröffentlicht, die in Indie-Kreisen Kultstatus genießen. Acts wie Belle & Sebastian, Girls und The Tyde nennen die Band als wichtigen Einfluss.

Lawrence ist seit 1998 der Sänger, Gitarrist und Synthesizer-Spieler der Band Go-Kart Mozart. ByteFM-Moderator Kai Bempreiksz hat sich 2018 in einer Ausgabe seiner Sendung Hidden Tracks mit Felt beschäftigt.



Felt im Programm von ByteFM:

Neue Platten: Nils Frahm – „Felt

Von christoph-mller
(09.10.2011)
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Neue Platten: Nils Frahm – „Felt“
Nils Frahm wohnt und arbeitet in Berlin. Seit 2008 betreibt er das Durton Studio. Neben seiner eigenen Musik produziert er dort auch Werbemusik. Das neue Album von Nils Frahm heißt „Felt“. Es ist ein behutsames, zerbrechliches Werk. Sehr durchdacht werden die Tasten angeschlagen. An wenigen Stellen, wie im Stück „Old Thought“, schiebt sich eine Oboe ins Klangbild. „Unter“ endet mit zwielichtigen Flötentönen, getragen von einem Rauschen, das als durchgängiges Motiv stets und vor allem in den ruhigen Momenten der Platte hörbar ist. Das Tempo: bedächtig, fast schläfrig, jedoch nicht ermüdend. Lediglich das erste Stück („Keep“) und das letzte („More“) sind deutlich schneller und lebendiger gespielt und wirken so als Rahmen. Nils Frahm zeigt sich auf „Felt“ nicht nur als Spieler, sondern auch als Handwerker und Tüftler. Um auch nachts musizieren zu können, dämpft er sein Klavier mit Filz (daher auch der Name des Albums: „Felt“, engl. für Filz) und spielt mit „behutsamen Fingern“ (Frahm). Die Platte widmet er seinen Nachbarn, die er beim nächtlichen Spielen nicht stören will. Wurde das Vorgängeralbum „The Bells“ noch in der schallenden Berliner Grunewaldkirche aufgenommen, ist „Felt“ in Frahms Wohnzimmer entstanden. Für die Aufnahme platzierte er mehrere Mikrofone im Klavierkorpus, so nah an den Saiten, dass für uns nun auch die leisen Nebengeräusche hörbar werden, die viele andere Produzenten als störend empfinden würden. Auf „Felt“ werden sie zum Konzept: knarrende Holzdielen, das Klacken der Klaviermechanik, scharrende Füße und das spannendste von allem: das Atmen des Musikers. Durch diese unkontrollierbaren Momente wird „die Musik […] zum Zufall […] oder eben umgekehrt“, sagt Frahm. Die wundervollsten Melodien legen sich in dieses räumliche Geknister und Geraschel. Man fühlt sich nicht, als höre man ein Musikalbum, sondern als säße man leibhaftig neben Frahm in seinem Wohnzimmer. Die Distanz zwischen Spieler und Hörer wird auf ein Minimum reduziert. Wer „Felt“ verstehen möchte, braucht vor allem Zeit und Ruhe. Und gute Kopfhörer. Selten hört man im Moment ein vergleichbares Album. Nils Frahm lässt tief in seine Seele blicken. Und man kann vermuten: dort hausen vor allem Schönheit und Ruhe.

Anti-Goth-Jangle-Pop: „Sunlight Bathed The Golden Glow“ von Felt

Von ByteFM Redaktion
(21.08.2024)
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Anti-Goth-Jangle-Pop: „Sunlight Bathed The Golden Glow“ von Felt
Lawrence war der eigensinnige kreative Kopf der Band Felt (Foto: PP Hartnett) „Sunlight Bathed The Golden Glow“ eröffnet mit einem treibenden Bass, gefolgt von den klar klirrenden Jangle-Pop-Gitarren, die in den 80er-Jahren den britischen Indie-Pop regierten. Zwar erinnern Basslauf und Gitarrensound an „Just Like Heaven“ von The Cure, aber aufgenommen wurde unser Track schon drei Jahre früher. Die Band hieß Felt, kam aus Birmingham und hätte einen ähnlichen Status wie The Cure oder The Smiths verdient. Dass Maurice Deebanks Gitarren-Arpeggien so kristallen klangen, lag an einer bewussten Entscheidung, Transistor-Verstärker zu benutzen. Denn Röhren-Amps wären zu rockistisch gewesen. Überhaupt prägten konzeptuelle Überbauten Felts Schaffen. So war die Gruppe von Beginn an angelegt auf drei Zehner-Ziele: In zehn Jahren (1979-1989) veröffentlichte sie zehn Alben und zehn Singles. // Auch wenn unser Track des Tages an die Gothic-Vibes von The Cure erinnert, muten seine Lyrics eher anti-goth an. So wirkt Lawrences Ansprache wie ein Weckruf an weltfremde Träumer*innen mit Düster-Faible. Denn letztlich hielten diese sich mit ihrer Inszenierung bloß selbst zum Narren, wenn sie ohne Sinn und Verstand aus Rimbauds „Eine Zeit in der Hölle“ rezitierten. Oder, in der seltsam gospelhaften Version mit Rose McDowall von der schottischen Band Strawberry Switchblade, aus dem Ägyptischen Totenbuch. Lawrence selbst blieb nie lange bei der gleichen Inszenierung. Nach den oft ernsten Felt gründete er die Proto-Britpop-Band Denim. Seit 1999 träumt er davon, mit der Novelty-Rock-Band Go-Kart Mozart (heute: Mozart Estate) der erste Rentner mit Nummer-eins-Hit zu werden. Der Song „Sunlight Bathed The Golden Glow“ von Felt erschien 1984 auf dem Album „The Strange Idols Pattern And Other Short Stories“. Heute ist das Stück unser Track des Tages. Hört es Euch hier an:

Suuns – „Felt“ (Rezension)

Von Tristan Reiling
(13.03.2018)
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Suuns – „Felt“ (Rezension)
Suuns – „Felt“ (Secretly Canadian) // Gefühlsbilder, die ziemlich gut zum neuen Album der kanadischen Band Suuns passen, findet jedenfalls deren Gitarrist und Sänger Ben Shemie: „I like this idea of pressure, resistance and pushing against something just before it brakes.“ Auf dem Cover von „Felt“ sieht man deshalb, wie eine weiße Gipshand mit dem Zeigefinger auf einen schwarzen Luftballon drückt. Man fragt sich: Wann knallt’s? // Einfachen Zugang haben Suuns noch nie gewährt, das hat sich auch auf „Felt“ nicht grundlegend, aber immerhin teilweise verändert. So sind die elf Titel und 46 Minuten Musik zwar definitiv keine leichte Kost, dennoch mit einigen Blicken auf die scheinbar schwerelose Seite des Luftballons durchsetzt. // Aber ist der Ballon schon geplatzt? Nein, und der Knall kommt auch nicht mehr. Auf „Felt“ geht es in ausgereizter Form um den Moment davor, um das spielerische Ausloten der musikalischen und harmonischen Möglichkeiten in einem vierminütigen Songgewand. Was für den einen verkopft, sperrig und wahlweise angsteinflößend oder schlicht langweilig klingt, ist für die andere eine Offenbarung.

Hidden Tracks

Felt (1979 - 89) - "Ballad of the Band"

(21.02.2018 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks - Felt (1979 - 89) - "Ballad of the Band"
Die Band FELT um Lawrence (Hayward) gründete sich 1979 in Birmingham (UK). Das Label Cherry Red Records veröffentlichte Anfang der 80er Jahre ihre ersten Alben und EP`s. Mitte der 80er brachte die Band dann schließlich auf Creation Records Platten heraus. 1989 lösten FELT sich auf. Lawrence machte weiter mit Bands wie Denim (1992-97) und danach als Solokünstler unter dem Namen Go-Kart Mozart. In dieser Woche nun bringt Cherry Red Records die ersten Platten von FELT wieder heraus und "on top" gibt es sogar Neuigkeiten von Go-Kart Mozart!

taz.mixtape

Jamila Woods, Ost-Untergrund, Nannini, Felt, Isolation Berlin, Sakamoto

(02.03.2018 / 17:00 Uhr)
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Die perfekte Band. Lawrence Hayward wird als Musiker obsessiv verehrt. Auch von Aram Lintzel. Der feiert die Werkschau seiner legendären Band Felt und bespricht zudem das neue Album seiner aktuellen Formation Go-Kart Mozart.

Disorder

David Bowie - The Man Who Felt On Berlin

(06.02.2016 / 18:00 Uhr)
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1976 zieht David Bowie gemeinsam mit seinem Kumpel Iggy Pop nach West Berlin. Unter Mithilfe von Brian Eno und Tony Visconti entstehen in den darauffolgenden Jahren die Alben Low, "Heroes" & Lodger, die später als die Berlin-Trilogie bezeichnet werden sollten. Anlässlich des Todes von David Bowie, der am 10. Januar verstorben ist, widmen wir uns in der heutigen Ausgabe ausschließlich diesen drei Werken, die zwischen 1977 und 1979 erschienen sind.

Regler rauf, Regler runter

Felt, Broadcast & Margo Guryan

(20.08.2020 / 13:00 Uhr)
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Mit Musik von u. a. The Cleaners, Orange Juice und John Cale.

ByteFM Magazin am Abend

Never Felt Better

(17.07.2025 / 20:00 Uhr)
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Mit Musik von Wet Leg, DJ Koze, Hot Chip, Obongjayar und mehr.

„Human“: Alison Goldfrapp wird 60!

Von ByteFM Redaktion
(13.05.2026)
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„Human“: Alison Goldfrapp wird 60!
Zusammen mit dem Filmkomponisten Will Gregory bildete Alison Goldfrapp eines der prägenden Elektro-Pop-Duos der Nullerjahre (Foto: Albumcover von „Felt Mountain“) „Human“ erschien im Jahr 2000 auf „Felt Mountain“, dem Debütalbum von Goldfrapp. Die namensgebende Hälfte und Sängerin des Duos heißt mit Vornamen Alison und wird heute 60 Jahre alt. Bevor sie mit Will Gregory die Band gründete, war Alison Goldfrapp bereits musikalisch umtriebig und featurete bei Leuten wie Orbital, der psychedelischen Reggae-Band Dreadzone oder dem Trip-Hop-Künstler Tricky. Spuren von Trip-Hop weist auch das Goldfrapp-Debütalbum „Felt Mountain“ noch auf. Doch es schloss sich nicht dem Hype an, der 2000 schon bessere Tage gesehen hatte. Statt sinistren, rauchschwadendurchzogenen Songs mit Soundtrack-Samples klangen frühe Goldfrapp-Stücke wie eigene, ausladende, stylishe Film-Titelsongs in der Tradition von John Barry oder Peter Thomas. Das Highlight des Albums ist unser Track des Tages. Über dessen mamboartigen Beat zieht sich Alison Goldfrapp gewissermaßen Shirley Basseys Film-Diva-High-Heels an und macht darin eine hervorragende Figur. Die kommerziellen Hits wie „Ooh La La“ kamen erst Mitte der Nullerjahre. Da war Alison Goldfrapp zur Elektro-Glam-Chanteuse mutiert. Noch elektronischer und tanzflächenorientierter zeigt sie sich wiederung seit ihrem Solodebüt „The Love Invention“ (2023), dem 2025 „Flux“ folgte.

Die 30 besten Dreampop-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(03.08.2021)
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Die 30 besten Dreampop-Alben aller Zeiten
Felt – „Crumbling The Antiseptic Beauty“ (1982) Felt werden generell dem Post-Punk zugeordnet. Doch während andere Genre-Kollegen wie Joy Division oder The Cure menschliche und musikalische Abgründe ausloteten, hatte die Band aus Warwickshire eine andere Ästhetik vor Augen: pure Schönheit. Die Songs ihres Debüts „Crumbling The Antiseptic Beauty“ kommen mit wenigen Akkorden aus, der Fokus liegt auf den Melodien. Und die klingen wie aus flüssigem Gold. Vom instrumentalen Opener „Evergreen Daze“ über die Sonnenaufgangsmusik von „Cathedral“ bis zum ätherischen Abschluss „Templeroy“ demonstrieren Felt die verhallte Verträumtheit, die nur wenige Jahre später Dreampop genannt werden sollte.

Die ByteFM Jahrescharts 2011

Von ByteFM Redaktion
(02.01.2012)
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Die ByteFM Jahrescharts 2011
Nils Frahm „Felt // Nils Frahm – Felt

Neuland

(23.02.2018 / 13:00 Uhr)
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Die Lovely Eggs, ein Duo aus Lancaster, propagieren das „Eggland“ (so zumindest der Titel ihres neuen Albums), in dem LoFi und Noise Pop schwer angesagt sind. Noseholes kommen aus Hamburg, klingen aber eher nach hot shit aus London und musizieren im Spannungsfeld zwischen Post-Punk und New Wave. Mit „Danger Dance“ erscheint diese Woche ihr Debut. Felt waren in den 80er Jahren eine sehr großartige aber auch eigenwillige Band um den verschrobenen Sänger und Gitarristen Lawrence. Sämtliche Felt-Alben werden diese Woche wiederveröffentlicht. Das aktuelle Projekt Go-Kart Mozart von Lawrence ist ebenfalls mit neuem Material am Start. The Bongo Club drehen die Zeit zurück und klingen auf „Anybody Have A Lighter?“ so toll wie Mando Diao oder The Strokes in ihren Anfangstagen. Federico Albanese sorgt für Neoklassische Töne, Ida Wenøe für warmen Folk und das selbstbetitelte Debutalbum der Insecure Men wird ausführlich vorgestellt.

Neue Platten: Oliveray – „Wonders“

Von christoph-mller
(16.12.2011)
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Neue Platten: Oliveray – „Wonders“
Peter Broderick (24) hat verdammt viel Glück. Geboren keine Autostunde entfernt von Portland, Oregon, kommt er schnell in Kontakt mit der dortigen Indie-Szene. Ende 2007 engagiert ihn die dänische Band Efterklang als Livemusiker. Er zieht nach Kopenhagen. Gerade da sein dänisches Visum auszulaufen droht, zieht er nach Berlin in eine Wohnung, deren Besitzer „ausschließlich Musiker als Mieter haben möchte“ und zudem, so Broderick, wurde ihm „der Schlüssel zu einem Klavierladen im Erdgeschoss gegeben, um dort immer spielen zu können, wenn der Laden geschlossen hat“ – kurz: das Paradies für einen Musiker. Hier komponiert er die Dokumentarfilmmusik „Music For Confluence“, in der Überladung, Enge und Schnelligkeit keinen Platz haben, sondern die Türen zur Schwerelosigkeit geöffnet werden. Erst in Berlin kommt es zur Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Freund Nils Frahm (29), auch er offenbar gesegnet mit Glück: „I feel that I have the great luck to be surrounded by some of the brightest and nicest human beings on earth.“ Sein aktuelles Album „Felt“, aufgenommen bei Nacht in seinem Wohnzimmer, reduziert die Distanz zwischen Spieler und Hörer auf ein Minimum. Selten schien Musik so nah. // Den Stücken liegt ein einfacher Ansatz zugrunde. Dazu gehören eine spärliche Instrumentierung, Spontaneität und auf spielerische Art Fehler ins Klangbild zu integrieren. Gelegentliches Husten und Kommentieren („it was really nice“) sind Zeugen dieser Wohnzimmersession, die wie auf Frahms Album „Felt“ von einem beständigen Rauschen begleitet wird. Perfektion in der Aufnahme zu erreichen, scheint für Broderick und Frahm nichts als ein modernes Phänomen zu sein. Effekte? Nein. Digitale Nachbearbeitung? Kaum. Auf „Wonders“ wird der Zufall zum Prinzip: „Feel free to do a little something in the beginning, like before I come in with the melody“, beschwört Broderick zu Beginn von “The Book She Wrote And In The Time“ – eines von vier Gesangsstücken, die jeweils abwechselnd mit einem Instrumentalstück zu hören sind.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Suuns zu Gast bei Marten Schröder

(09.04.2018 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - am Nachmittag: Suuns zu Gast bei Marten Schröder
Die kanadische Band Suuns ist zu Gast im ByteFM Magazin. Anfang März erschien mit „Felt“ das vierte Album der Band aus Montreal, deren Sound sich durch vertrackte, oft dunkel gefärbte Ineinanderschichtungen von stoischen Bässen, mal hypnotischen, zurückhaltenden, dann treibenden Drums und Elektronik auszeichnet. // Diese Lust an der Dekonstruktion, die Zuwendung zum Moment vor dem Knall, wie er auf dem Albumcover zu „Felt“ durch einen Ballon kurz vor dem Platzen visualisiert wird, zeigt sich auch in den aktuellen Musikvideos zu den Songs „Make It Real“ oder „Watch You, Watch Me“.

Presseschau 28.06.: Jackos Jacke

Von ByteFM Redaktion
(28.06.2011)
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Presseschau 28.06.: Jackos Jacke
Vor und vielleicht auch während seines Auftritts beim diesjährigen Glastonbury Festival am vergangenen Wochenende hätte sich Bono am liebsten übergeben wollen. Das teilt uns heute der NME mit. Der Hintergrund: Der Auftritt von U2 am Freitagabend markierte das Comeback der Band nach einer einjährigen Auszeit, die sich die Musiker nach einem Rückenleiden des Bandleaders leisteten. Jetzt war Bono einfach mit den Nerven am Ende: „Whenever you see me giving up a lot of attitude that means I’m terrified. I felt like I was going to retch at the side of the stage.”

„Undecided Changes“: Good Wilson zwischen Jangle-Pop und Americana

Von ByteFM Redaktion
(14.01.2023)
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„Undecided Changes“: Good Wilson zwischen Jangle-Pop und Americana
Im Jahr 2020 veröffentlichte die Gruppe ihren selbstbetitelten ersten Longplayer. Darauf fanden sich mal verträumte, mal melancholische, mal treibende Popsongs zwischen 70s-Westcoast-Rock und britischem 80er-Jahre-Gitarrenuntergrund. Eigentlich haben Good Wilson auch schon genug Material für ein zweites Album in der Schublade. Aber Eile haben sie nicht mit der Veröffentlichung. Erst einmal wollen die Songs in Ruhe „reifen“. Schließlich liegt die Stärke der Band nicht zuletzt in den detailreichen Arrangements und dichter Produktion. So tun sie in unserem Track des Tages einen atmosphärischen Raum zwischen Eagles und Real Estate, Kurt Vile und Felt auf.

Verlangen und Verletzlichkeit: „Frankie“ von Meagre Martin

Von ByteFM Redaktion
(08.12.2024)
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Verlangen und Verletzlichkeit: „Frankie“ von Meagre Martin
Unser heutiger Track des Tages „Frankie“ ist eine neue Single der US-amerikanisch-deutschen Indie-Pop-Band Meagre Martin. Zum Indie-Vibe der Jangle-Pop-Arpeggien und Unterwassergitarren gesellen sich im Intro des Songs stadionrocktaugliche Schlagzeugwirbel, unterfüttert von dramatischen Wave-Synths. Doch der Versuchung, in laute Rock-Riffs auszubrechen, widersteht das Trio mit Disziplin und Stil. Letztlich ist gerade ein solches Spannungsfeld besonders fruchtbar, das entsteht, wenn Melodie und Rhythmus verschiedene Sprachen sprechen. Gelegentlich hat das bei der Berliner Band etwas von mittleren Simple Minds, ohne den U2-haften Bombast oder von Felt, aber ohne die Grabesschwere. Und anders als bei diesen sich bewusst kühl inszenierenden 80er-Bands durchzieht das Werk von Meagre Martin eine anheimelnde Wärme.

LiveBytes Berlin #2: Highest Sea

Von ByteFM Redaktion
(16.10.2018)
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LiveBytes Berlin #2: Highest Sea
Verbringt man etwas Zeit mit der Musik von Highest Sea, dann kommt einem doch Einiges bekannt vor. Zanzibars dunkles Timbre erinnert an die Traummusik von Beach House, während ihre verhallten Gitarrenanschläge die glitzernden Jangle-Pop-Epen von Felt kanalisieren. Die vier Songs, die sich auf ihrer Debüt-EP „Haunted Hearts“ finden, sind melancholischer Dream-Pop in Reinform, den die Künstlerin live mit Drummer Theo Taylor und Bassist Andreas Miranda performt. Musik, die sich einerseits ihrer Vergangenheit bewusst und trotzdem fest in der Gegenwart verankert ist.

Radiohead – „OK Computer“

Von soerennikolaus
(16.07.2012)
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Radiohead – „OK Computer“
„Ok Computer“ stellt einen wichtigen Schritt Radioheads auf ihrem Weg in Richtung Postmoderne dar. Es hinterfragt – sowohl auf der inhaltlichen als auch auf der künstlerischen Ebene – vergleichbar vorsichtig, löst sich dabei aber nicht komplett von seinen Wurzeln. Auch wenn es kritisiert, bricht es doch nicht ganz mit der Vergangenheit. Am Ende wirft es mehr Fragen auf, als es zu beantworten vermag. Eigentlich geht es sogar viel weiter: Es verweigert sich gezielt der Beantwortung jeder Frage. Es tut sich ein doppelter Boden auf, wenn man „OK Computer“ hört. „Paranoid Android“, der gefeierte Ersteindruck des Albums, wird von der Band im Nachhinein immer wieder als Witz bezeichnet. Der Prozess der Entstehung des Progrock-Experiments schien für die Beteiligten geradezu absurd. So äußerte sich Colin Greenwood in Marc Randalls Radiohead-Biografie „Exit Music“ wie folgt: „[We] felt like irresponsible schoolboys who were doing this … naughty thing, ‚cause nobody does a six-and-a-half-minute song with all these changes. It’s ridiculous.“ Der Titel gilt als Anspielung auf Marvin, den unfreiwillig komischen, depressiven Roboter aus Douglas Adams‘ „Per Anhalter durch die Galaxis“. Er ist als Antwort auf den Vorwurf des Selbstmitleids zu verstehen, der auf das sehr persönliche und emotionale Vorgängeralbum „The Bends“ folgte. Aber dieser gewollten Abgrenzung, dem Auslassen der persönlichen Motive, liegen doch gerade persönliche Motive zugrunde. Yorkes Texte auf „OK Computer“ beschäftigen sich immer wieder mit der Rolle des Individuums in der sich wandelnden Gesellschaft. Obwohl einzelne Passagen diesen Wandel aus einer sehr persönlichen Perspektive begleiten, sind die Themen an sich eigentlich gar nicht persönlicher Natur. Der Kniff, Alltagsphrasen und Schlagworte aufzugreifen und in den Kontext des persönlich Erlebten zu stellen, funktioniert hervorragend. Es passt so grandios in die Zeit der „Icons“ und der „Slogans“. In die Zeit, in der die Marke zu Mainstream wurde. „Fitter Happier“ bringt das alles überragend auf den Punkt. Eine kühle Beobachtung, und doch höchst subjektiv. „Concerned (but powerless).“ Auch hier befindet sich die Band eher auf dem Weg in Richtung einer späteren abstrakten Ebene. Die Betrachtung ist nicht losgelöst, es gibt eigentlich keine Distanz. Auf „OK Computer“ findet man noch kein „Idioteque“. Die bekannteste Geschichte ist vermutlich der nachhaltige Einfluss einer Barszene in Los Angeles, in der eine „Schönheit“ auf Koks ausfallend wurde – Inspiration für die Zeilen: „Ambition makes you look pretty ugly / Kicking and squealing Gucci little piggy“ aus dem bereits erwähnten „Paranoid Android“. Dem scherzhaften Versuch, der zur Perfektion getrieben wurde. Ehrgeiz ist eben auch der Ursprung eines jeden Wertes.

Vor 35 Jahren starb Elvis Presley

Von mike-herbstreuth
(16.08.2012)
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Vor 35 Jahren starb Elvis Presley
Ein Fakt, dessen sich Elvis allerdings selbst sehr wohl bewusst war, wie er 1956 in einem Interview zu Protokoll gab. „The colored folks been singing it and playing it just like I’m doin‘ now, man, for more years than I know. They played it like that […] and nobody paid it no mind ‚til I goosed it up. I got it from them. Down in Tupelo, Mississippi, I used to hear old Arthur Crudup bang his box the way I do now and I said if I ever got to a place I could feel all old Arthur felt, I’d be a music man like nobody ever saw.“

Warmduscher – „Too Cold To Hold“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(18.11.2024)
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Warmduscher – „Too Cold To Hold“ (Album der Woche)
Irvine Welsh nimmt einen Zug von der DMT-Pfeife. Umgeben von einem Kamerateam setzt der britische Autor eine Schlafmaske auf und lässt das Dimethyltryptamin in seinen Organismus strömen. „I felt my body slowly desolve into digital dots“, beschreibt er zu Beginn von „Too Cold To Hold“, mit breitem schottischen Akzent. Welsh ist als Schöpfer des großen Heroin-Romans „Trainspotting“ ein Experte für das Fühlbarmachen des Rausches. Den DMT-Rausch erklärt er als eine pränatale Erfahrung, ein Wiederkehren in den Mutterleib. Wenn er wieder zu klarem Bewusstsein kommt, ist er enttäuscht darüber, geboren zu sein. So beginnt das fünfte Album von Warmduscher – mit einer psychedelischen Wiedergeburt.

Zum zehnten Todestag von Poly Styrene: X-Ray Spex mit „Oh Bondage! Up Yours!”

Von ByteFM Redaktion
(25.04.2021)
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Zum zehnten Todestag von Poly Styrene: X-Ray Spex mit „Oh Bondage! Up Yours!”
1978 erschien „Germfree Adolescents”, das erste von zwei Alben von X-Ray Spex. Noch im selben Jahr begann Poly Styrene nach einem Konzert zu halluzinieren. Die Ärzte diagnostizierten zunächst fälschlicherweise eine Schizophrenie. Erst 1991 wurde eine bipolare Störung als Ursache identifiziert. Das Ende der Band war damit besiegelt. Noch 1980 erschien jedoch ihr erstes Soloalbum, das jazzige „Translucence”. Von der freudvollen Aggressivität der Band war jedoch nichts mehr zu spüren, das Album war ruhig und beobachtend. Vergleichbar sind höchstens Platten der Band Felt, Everything But The Girl oder Weekend, die aber alle noch einige Jahre in der Zukunft lagen. 2004 erschien zudem das leicht esoterische „Flower Aeroplane”. Das letzte Album von Poly Styrene „Generation Indigo” wurde am 28. März 2011 veröffentlicht. Es stellte wieder einen radikalen Richtungswechsel dar und war von härterem Elektro-Pop geprägt. Nur einen knappen Monat später, am 25. April 2011, starb Poly Styrene an metastasierendem Brustkrebs.

Musikalisch alles mitnehmen: „Dirk Gently (Know Yourself)“ von JayWood

Von ByteFM Redaktion
(23.07.2023)
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Musikalisch alles mitnehmen: „Dirk Gently (Know Yourself)“ von JayWood
Das Handwerk lernte Haywood-Smith schnell und seine Musik entwickelte sich rasant in eine ziemlich spannende, experimentelle Richtung. So hört man aus seinen Songs die Lo-Fi-Ansätze sowohl eines frühen Beck als auch Dean Blunt heraus. Echos von 80s-Gitarren à la The Durutti Column oder Felt hallen in seinem Fusion-Sound wider, zwischen Psych-Pop-Synths und Funk- und Jazz-Grooves. Es wäre gewissermaßen verwunderlich, wenn JayWood nicht die Zusammenarbeit von Thundercat und Tame Impala schon lange erhofft hätte. 2022 nahm er sich für das Album „Slingshot“ vor, „künstlerisch nichts zurückzulassen“. Diese Maxime gilt auch für die neue EP „Grown On“. Der erste Vorbote tobt sich aus zwischen Disco, P-Funk und 80s-Boogie. Die hemdsärmliche Produktion der Anfangstage ist einem slicken Sound gewichen und JayWood steht bis an die schwingende Hüfte im Groove.

ByteFM Mixtape

Abgehört von Spiegel Online

(19.09.2013 / 12:00 Uhr)
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Andreas Borcholte und Jan Wigger besprechen in der Kolumne "Abgehört" auf Spiegel Online jede Woche mehrere Platten. Diese Woche erfahrt Ihr, warum Goldfrapps neues Album („Tales Of Us“) das beste seit ihrem epochalen Debüt "Felt Mountain" ist und was Andreas Borcholte und Jan Wigger von der Kollaboration der Roots mit Elvis Costello halten. Außerdem: Neues von Reise-Spezialist Lawrence („Films and Windows“) und den isländischen Elektro-Forschern Múm („Smilewound“).

Freispiel

the 90s

(07.04.2014 / 23:00 Uhr)
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Queens of the Stone Age, Felt, Saint Etienne

Golden Glades

Street-Level Superstar

(05.02.2025 / 17:00 Uhr)
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Exzentrische Berühmtheiten gibt es viele. Der größte Popstar jedoch, dessen Karriere nie richtig zündete, dieser Titel gebührt dem englischen Musiker Lawrence (er möchte nur bei seinem Vornamen genannt werden). Um den ehemaligen Leadsänger der kultisch verehrten Band Felt ranken sich seit Jahrzehnten Gerüchte: Er würde sich etwa nur von Lakritze ernähren, und niemand habe jemals seine Toilette benutzen dürfen.Der britische Journalist Will Hodgkinson hat den Sonderling ein Jahr lang begleitet und ein vielschichtiges Porträt gezeichnet: "Street-Level Superstar, a year with Lawrence" heißt das Buch und zeigt uns den Musiker als hochkomplizierte, aber auch liebenswürdige Person. Golden Glades nutzt die Gelegenheit, um sich dem wechselhaften Werdegang von Lawrence zu widmen.

Freispiel

the 90s

(08.04.2014 / 00:00 Uhr)
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Queens of the Stone Age, Felt, Saint Etienne

„I Could Be Dreaming“: „Tigermilk“ von Belle And Sebastian wird 25

Von ByteFM Redaktion
(06.06.2021)
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„I Could Be Dreaming“: „Tigermilk“ von Belle And Sebastian wird 25
Was Belle And Sebastian immer ausgezeichnet hat, ist eine ästhetische Vorliebe für Filme der 60er-Jahre (gerne aus Frankreich), kultivierte Belesenheit und ein riesiger Schatz an kulturellen Referenzen. Auch viele musikalische Einflüsse der Band kommen aus den 60ern. Der am deutlichsten hörbare ist wohl der Singer-Songwriter Nick Drake. Aber eigentlich bedient sich Murdoch an einem sehr großen pophistorischen Schatz. Von der US-Westküste der 60er über französischen Yé-Yé-Pop bis ins britische Birmingham der 80er. Dorther kamen Felt, für Murdoch eine perfekte Pop-Band. Doch gerade durch Murdochs sanften Gesang waren Belle And Sebastian von Anfang an wiedererkennbar. Sie mögen Myriaden besserer und schlechterer Indie-Kids mit einem Hang zu obskuren Büchern und Filmen inspiriert haben. Aber den Zauber, der mit „Tigermilk“ in die Welt trat, kann wohl niemand anderes reproduzieren.

10 bis 12

Rodeo

(05.02.2025 / 10:00 Uhr)
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Heute unter anderem mit Musik von Sophia Kennedy, Felt, Spill Tab oder auch Supershy.

Murs (Jever Live Kiezkonzert)

Von ByteFM Redaktion
(27.08.2018)
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Murs (Jever Live Kiezkonzert)
Murs‘ detailverliebte, zutiefst persönliche Texte sind umso beeindruckender, wenn man die Größe seines Outputs betrachtet: „A Strange Journey Into The Unimaginable“ ist bereits sein siebtes Soloalbum, von zahlreichen Kooperationsplatten kaum zu schweigen. Der Musiker ist nicht nur Teil der HipHop-Kollektive Living Legend, 3 Melancholy Gypsys und Felt – unter dem Alias The White Mandingos veröffentlichte er 2013 zusammen mit dem Bad-Brains-Bassisten Darryl Jenifer und Rolling-Stone-Autor und TV-Produzent Sacha Jenkins ein Rock-Album. Neben seiner scharfen Zunge ist es auch sein Gespür für jazzig-melancholische Beats, die sowohl seine Tracks als auch seine charismatischen Live-Shows zu Events machen.


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