Isaac Hayes

Isaac Hayes Isaac Hayes prägte mit seinen Soul-Aufnahmen auch die Funk- Disco- und HipHop-Genres (Bild: Albumcover „Chocolate Chip“)

Isaac Hayes (20. August 1942 – 10. August 2008) war ein einfluss- und erfolgreicher US-amerikanischer Soul-Sänger, Songwriter, Produzent und Schauspieler aus Memphis, Tennessee. Sein Debütalbum „Presenting Isaac Hayes“ ist 1968 über Enterprise und Atlantic Records erschienen.

Isaac Hayes hat die US-amerikanische Musiklandschaft der 1960er- und 70er-Jahre in vielerlei Hinsicht maßgeblich geprägt: Während seiner Zeit als Songwriter und Studiomusiker für das einflussreiche Label Stax Records (Booker T. & The M.G.‘s, The Staple Singers, Wilson Pickett) war er zum einen mitverantwortlich für die Kreation des Memphis-Soul-Sounds und an mehreren Hits anderer Künstler*innen beteiligt. Der bekannteste davon ist wohl „Soul Man“, den Hayes und sein Songwriting-Partner David Porter ursprünglich für das Duo Sam & Dave schrieben und der später vielfach gecovert wurde. Zum anderen gelten Hayes‘ eigene Veröffentlichungen als früher Einfluss auf Disco und HipHop. Gesprochene Monologe und längere jazzige Zwischenparts sind charakteristisch für seine frühen Alben. Die Musik von Isaac Hayes soll mittlerweile in mehr als 200 unterschiedlichen Stücken gesamplet worden sein, etwa von Dr. Dre, TLC, Massive Attack und Big Daddy Kane. Seinen größten Erfolg erlebte der Musiker 1971. Er interessierte sich schon länger für Filmmusik und wurde nun damit beauftragt, den Soundtrack für den Kult-Blaxploitation-Film „Shaft“ zu schreiben. Dieser schlug beinah stärker ein als der Film an sich. Für das funkige, sinnliche bis anrüchige „Theme From Shaft“ gewann der Künstler mit der charakteristisch tiefen, lasziv daherkommenden Gesangsstimme als erster Afroamerikaner überhaupt einen Oscar. Sein fünftes Album „Black Moses“ (1971) erreichte in der Folge den ersten Platz der US-amerikanischen R&B-Charts und wurde mit einem Grammy ausgezeichnet. Einige Jahre später begann Hayes eine Karriere beim Film. In den 80er- und 90er-Jahren war er dann als Schauspieler in Produktionen wie „Miami Vice“, „A-Team“ sowie Mel Brooks‘ Robin-Hood-Verfilmung sogar aktiver und erfolgreicher als als Musiker.

Eine Art spätes Comeback konnte der Künstler Mitte der 90er feiern, als er für eine Rolle als Synchronsprecher bei „South Park“ gecastet wurde. 2006 stieg er dort wieder aus. Kurz zuvor wurde sich in einer Folge der Serie über Scientology lustig gemacht – Hayes war seit den frühen 90ern bekennendes Mitglied der Sekte. Im selben Jahr erlitt der Musiker einen Schlafanfall. Er starb zwei Jahre später im Alter von 65 Jahren. Isaac Hayes hat sich Zeit seines Lebens für die Bildung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Für das große musikalische und filmische Vermächtnis, das er hinterlassen hat, wurde er 2002 in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen.



Isaac Hayes im Programm von ByteFM:

Zum 5. Todestag von Isaac Hayes

Von ByteFM Redaktion
(10.08.2013)
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Zum 5. Todestag von Isaac Hayes
Isaac Hayes‘ Weg ins Musikgeschäft fing vielversprechend an. Schon während der High School verbrachte der 1942 in Tennessee geborene Musiker, Schauspieler und Komponist seine Abende in den Jazz- und R&B-Clubs von Memphis. Unter anderem trat Hayes als Doo-Wop-Sänger, als Jazz-Saxophonist und Blues-Pianist auf. Das brachte ihm einen guten Stand in der Musikszene der Stadt ein. So gelangte er mit 22 Jahren zum legendären Stax-Label und heuerte als Session Musiker an. Hayes sollte den Sound von Stax in den folgenden Jahren maßgeblich prägen. Und das nicht allein: Er tat sich mit David Porter zusammen. Dieser schrieb Songtexte, Hayes komponierte. Dabei entstanden Hits wie das im Original von Sam & Dave intonierte „Soul Man“. Isaac Hayes war nicht mehr von Stax wegzudenken. Doch er wollte andere Musik machen, leichtere, poppigere Stücke. Deswegen nahm er 1968 zusammen mit anderen Stax-Musikern sein erstes Solo-Album „Presenting Isaac Hayes“ auf. Das erhielt kaum Aufmerksamkeit, dafür wurde der Nachfolger „Hot Buttered Soul“ umso erfolgreicher. Isaac Hayes schaffte seinen ganz eigenen Sound. Dieser gilt als früher Einfluss von Disco und Hip Hop. Gesprochene Monologe und längere jazzige Zwischenparts sind charakteristisch für seine frühen Alben. Die Musik von Isaac Hayes soll mittlerweile in mehr als 200 unterschiedlichen Stücken gesamplet worden sein. Zum Beispiel von Dr. Dre, TLC, Massive Attack und Big Daddy Kane. Seinen größten Erfolg erlebte Isaac Hayes 1971. Er interessierte sich schon länger für Filmmusik und wurde nun damit beauftragt, den Soundtrack für den Kult-Blaxploitation-Film „Shaft“ zu schreiben. Dieser schlug beinah stärker ein als der Film an sich. Für das funkige, sinnliche bis anrüchige „Theme from Shaft“ gewann Isaac Hayes als erster schwarzer Amerikaner einen Oscar. Ein Grammy gesellte sich auch noch dazu. Hayes Image als Sex-Symbol manifestierte sich damit – Hayes Markenzeichen waren sein rasierter Kopf, seine Kettenhemden und seine tiefe Stimme, die er äußerst lasziv klingen lassen konnte. Barry White hat sich bei ihm sicher einiges abgeschaut. Trotz einer privaten Insolvenz Mitte der 70er, die mit dem Ende von Stax zusammenhing, erhielt Hayes sein musikalisches Schaffen aufrecht, veröffentlichte u. a. die Alben „Black Moses“ und „Joy“. In den 80ern und 90ern konzentrierte er sich auf die Schauspielerei, hatte Rollen bei „Miami Vice“, „A-Team“ und in Mel Brooks‘ Robin Hood-Verfilmung. Eine Art spätes Comeback konnte Isaac Hayes Mitte der 90er feiern, als er für die Stimme des Chef bei „South Park“ gecastet wurde. Er hatte Spaß an der Serie, verließ sie aber 2006. Kurz zuvor wurde sich in einer South Park-Folge über Scientology lustig gemacht – Hayes war seit den frühen 90ern bekennendes Mitglied der Sekte. Im gleichen Jahr erlitt Isaac Hayes einen Schlaganfall und war daraufhin gesundheitlich sehr geschwächt. An einem zweiten Schlaganfall starb der Musiker zwei Jahre später, am 10. August 2008 in seinem Haus in Memphis. Isaac Hayes hat sich Zeit seines Lebens für die Bildung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Für das große musikalische und filmische Vermächtnis, das er hinterlassen hat, wurde Hayes 2002 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen.

ByteFM TourKalender

EXTRA zum Tode von Isaac Hayes

(11.08.2008 / 16:00 Uhr)
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Soulmusiker Isaac Hayes ist tot. Berichten des US-Senders CNN zufolge wurde Isaac Hayes am Sonntag von Familien- angehörigen tot neben seinem Fitness-Laufband in seinem Haus in Memphis, Tennessee entdeckt. Isaac Hayes wurde 65 Jahre alt. Hayes‘ Solo-Debut „Presenting Isaac Hayes“ erschien 1967 auf dem Soul-Label „Stax Records“, nachdem er sich eigenständig Piano-, Orgel- und Saxophonspielen beigebracht und mehrere Talentwettbewerbe gewonnen hatte. Zusammen mit Texter David Porter wurden in den folgenden Jahren Songs wie „Soul Man“, „When Something Is Wrong With My Baby“ oder „I Thank You“ geschrieben. // 2002 wurde Isaac Hayes in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen.

The Good Nightz

Isaac Hayes is still around

(09.08.2013 / 22:00 Uhr)
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Am 10. August jährt sich der Todestag von Isaac Hayes zum fünften Mal. 2008 starb er mit 65 in Memphis. Isaac Hayes war ohne Frage einer der wichtigsten, einflussreichsten und prägendsten Soulmusiker, der 60er und 70er Jahre. Seine Karriere bei Stax begann er als Songschreiber und Komponist für andere Künstler, so war er u.a. für die Hits von Sam & Dave verantwortlich. Erst danach startete Isaac Hayes seine Solokarriere und veränderte den vorherrschenden Soulsound durch seine komplexen, aber dennoch eleganten Arrangements. Isaac Hayes war Songschreiber, Komponist und natürlich auch Sänger, ausgestattet mit einer markanten Bassbariton-Stimme, mit der er seinen typischen Sprechgesang zum Besten gab. Neben dem Einfluss auf den Soulsound der 70er, war und ist seine Musik auch Jahrzehnte später Inspiration und Quelle für Musiker verschiendenster Genres. Einige Beispiele werdet Ihr heute neben seinen eigenen Stück hier hören. Den größten Erfolg feierte Isaac Hayes mit dem Soundtrack des Blaxploitation-Klassikers Shaft – millionenfach verkaufte sich das Album und der Titelsong, der Isaac Hayes auch einen Oscar, einen Grammy, zwei Golden Globes und diverse andere Awards einbrachte.

„Hyperbolicsyllabicsesquedalymistic“: Isaac Hayes wäre 80 geworden

Von ByteFM Redaktion
(20.08.2022)
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„Hyperbolicsyllabicsesquedalymistic“: Isaac Hayes wäre 80 geworden
Isaac Hayes auf dem Cover seines Albums „Hot Buttered Soul“ „Hyperbolicsyllabicsesquedalymistic“ ist ein zugegebenermaßen ziemlich ausladender Songtitel. Er gehört einem Stück, das Isaac Hayes, der heute 80 Jahre alt geworden wäre, 1969 veröffentlichte. Doch der Liedtitel ist nicht einmal halb so ausladend wie die Musik, die sie benennt. Hayes‘ zweites Soloalbum „Hot Buttered Soul“ markiert mit seinen ausufernd langen Songs eine Zäsur im Schaffen des Künstlers. Vor seiner damals noch jungen Solo-Karriere hatte er für das Soul-Label Stax hinter den Kulissen gearbeitet. Zunächst als Session-Musiker, dann als Produzent für Acts wie Carla Thomas und Sam & Dave.

Was ist Musik

What is Soul today? Oder: Where do we go from here? Wie wohlfeil ist der Retro-Vorwurf?

(31.03.2013 / 20:00 Uhr)
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“It´s a cold cold world” klagt Bradley an anderer Stelle, und fragt “How can we stop the changes goin´ in America today?”, zu einem Groove, der ausgerechnet „Hung up on my baby“ adaptiert, das hinreißende Isaac Hayes-Instrumental von 1974, das wiederum die Geto Boys 1991 als Grundlage für “Mind playin´ tricks on me” verwenden. “Mind playin´ tricks on me”, eine Rap-Meditation über diverse States of Mind im schwarzen Großstadt-Amerika: Verzweiflung, Paranoia, Halluzinationen, Mordfantasien, das Szintigramm eines Gangster(-Rapper)-Gehirns, eine Momentaufnahme aus den Inner Cities der USA der frühen Neunziger. Greil Marcus hat dem Song in SPEX einen Essay gewidmet, in keiner Würdigung fehlt der Hinweis auf den exemplarischen Charakter dieser Introspektion in den eigenen Kopf: mein Hirn spielt schon wieder verrückt mit mir, die politische Dimension des privaten Durchdrehens. Der musikalische Rückgriff auf den Proto-Disco-Groove von Isaac Hayes fügt dem Song der Geto Boys eine weitere Dimension hinzu: der stolze Hayes, in Style und Selbstinszenierung ein Rapper avant la lettre – polierte Glatze, Bling Bling, Pelze, muskulöser Oberkörper, nackt – ein schwarzer Mann, vor Angst zu haben okay ist. Zudem hat er den Soundtrack zu „Shaft“ gemacht, dem erfolgreichsten Film ever, in dem der schwarze Mann, vor dem man Angst haben soll, kein Gangster war sondern Detective. In den frühen Siebzigern verkörpert Hayes schwarzen Erfolg – als Mann, als Musiker, als Gangster(filmsoundtrackproduzent). In den siebzehn Jahren zwischen Hayes´ „Hung up on my baby“ und der Sample-Übernahme durch die Geto Boys in „Mind playin´ tricks on me“ ist es nicht weitergegangen mit dem Fortschritt, im Gegenteil, die einzig zugängliche Wachstumsökonomie für viele Afroamerikaner ist die Gangster-Ökonomie, Gangster-Rap inklusive. All das verhandeln die Geto Boys in fünf magischen Minuten, „Mind playin´ tricks on me“, immer diese Widersprüche, halt´ich ja im Kopf nicht aus. Im Gefolge der Geto Boys hat es in den vergangenen zwanzig Jahren viele Künstlerinnen und Künstler gegeben, die sich den Widersprüchen gestellt haben, die ihre Kunst verfeinert und diversifiziert haben, bis hin zum Kryptischen: Erykah Badu, Georgia Ann Muldrow & Dudley Perkins, zuletzt vielleicht Kendrick Lamarr, bestimmt Frank Ocean, der sich auch noch dezidiert mit den Widersprüchen des eigenen Begehrens auseinandersetzt, finally.

ByteFM Magazin

mit Oliver Stangl

(09.08.2013 / 15:00 Uhr)
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Morgen, am 10. August, jährt sich der Todestag von Isaac Hayes zum fünften Mal. Spätestens mit dem Soundtrack zu „Shaft“ wurde er zur Legende. Musik des großen Soul-Künstlers Isaac Hayes, heute im ByteFM Magazin.

ByteFM Magazin am Abend

Isaac Hayes, Schlammpeitziger & Namir Blade

(28.09.2020 / 21:00 Uhr)
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Heute mit Musik von Color Me Badd. Mark Calderon, Teil der Band, ist gestern 50 Jahre alt geworden. Im ByteFM Magazin hört Ihr, was ihre Nr.1-Single „I Wanna Sex You Up“ mit Brothers Johnson und Shuggie Otis zu tun hat.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Vanessa Wohlrath

(10.08.2018 / 15:00 Uhr)
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Heute mit Musik von Isaac Hayes. Er war lange Zeit für Stax Records aktiv - jenes Plattenlabel aus Memphis, Tennessee, das in den 1960er und 1970er Jahren trendsetzend für die Entstehung der Soulmusik und maßgeblich an der Entwicklung des „Memphis-Soul“ beteiligt war.

Die Runde Stunde

Chocolate

(06.03.2013 / 17:00 Uhr)
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In dieser Sendung präsentiert der Schokoholiker seine Lieblingslieder zum Thema – von Isaac Hayes’ “Chocolate Chip” über Prince und die “Chocolate Box” bis zu einer leckeren “Suite Chocolate” von Leon “Ndugu” Chancler und seiner Chocolate Jam Co.. Guten Appetit!

School Of Rock

He Can’t Always Get What He Wants

(16.01.2025 / 17:00 Uhr)
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School Of Rock - He Can’t Always Get What He Wants
Am 20. Januar 2025 findet die Inauguration des 47. Präsidenten der USA statt, der auch schon der 45. war.Anlässlich dieses einschneidenden Ereignisses läuft Musik, die Donald Trump und sein Wahlkampfteam in den vergangenen Jahren ungefragt eingesetzt haben oder einsetzen wollten, worauf es zu Unterlassungsklagen und anderem Widerstand der jeweiligen Urheber*innen und Interpret*innen bzw. ihrer Nachlassverwalter*innen kam.In der School Of Rock laufen nun einige dieser Songs, die Donald Trump nicht mehr verwenden darf.Damit der natürlich streng populistische Geschmack der MAGA-Macher*innen nicht mit dem intendierten Parteitags-Pathos auf das Programm und die Hörer*innen von ByteFM durchschlägt, erklingen die Songs (durchweg tolle Hits der Musikgeschichte, die natürlich nichts für ihren Missbrauch können) allerdings in etwas weniger geläufigen Coverversionen. Entsprechend also in dieser Ausgabe Musik von und ohne Phil Collins, Prince, R.E.M., ABBA, Tom Petty, The Beatles, The Rolling Stones, The White Stripes und Sam & Dave (bzw. David Porter und Isaac Hayes).Foto: Ben Alexander

Die Runde Stunde

Excuse My French

(13.09.2013 / 20:00 Uhr)
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Französisch ist die Sprache der Liebe, der Poesie, der Lebenskunst. Deshalb dient sie gerne auch amerikanischen Soul- und Jazz-Künstlern zum Ausdruck ihrer tiefsten poetischen und erotischen Phantasien. Unter anderem mit Isaac Hayes und seiner Ode an die “Menage a Trois”, mit Labelle und dem Disco-Hit “Lady Marmalade”, besser bekannt durch den Hook “Voulez Vous Coucher Avec Moi”, aber auch mit Le Bing Crosby, Blossom Dearie, Stevie Wonder und Le Moments.

Time Tunnel

1971

(07.11.2008 / 18:00 Uhr)
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Time Tunnel - 1971
Wir schreiben das Jahr 1971 - und Isaac Hayes ist mit seiner Shaft-Hymne ganz oben! Natürlich auch im Time Tunnel. Außerdem mit dabei: Butterweicher Soul. Seltsame psychedelische Musik. Und zum ersten Mal seit langem Nennenswertes aus Deutschland: Krautrock!

Soulsearching

Up with Donald Byrd - Steppin' Into Tomorrow

(10.02.2013 / 19:00 Uhr)
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Soulsearching - Up with Donald Byrd - Steppin' Into Tomorrow
Eine weitere Legende trifft auf seine Freunde oben im Himmel. Isaac Hayes, Coltrane, Duke Pearson, Kenny Burrell, Art Blakey und viele andere. Die Supergroup wächst und wächst. Manchmal wäre man gern dabei, um zu hören, was sie nun alle zusammen spielen. Ein 60 Minuten langes Tribute wird dem Schaffen Donald Byrds kaum gerecht werden. Doch einige der schönsten Momente aus der Musik Byrds werden es hineinschaffen in die Soulsearching Ausgabe heute. Und J Dilla, der "vielleicht letzte Innovator des Jazz", ebenso.

Das Ende vom Lied

(13.08.2008 / 22:00 Uhr)
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RIP Black Moses - zum Tod von Isaac Hayes

60minutes

(10.09.2009 / 22:00 Uhr)
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Und schließlich ein Mann namens Mayer Hawthorne, der für das ByteFM Album der Woche verantwortlich ist. Eigentlich Drew Cohen, geboren 80 in Ann Arbor bei Detroit. Motown in der Muttermilch, Isaac Hayes, Smokey Robinson, Curtis Mayfield im Kopf und sehr viel Soul im Herzen, dazu eine große Brille auf der Nase. Er ist Lo-Fi-im-Schlafzimmer-Produzierer und erschafft dort traumhafte Songs. Sein Album "A Strange Arrangement" ist auf dem Stones Throw Label erschienen. Labelmacher Peanut Butter Wolf sagt, Mayer Hawthorne wäre sein schnellstes Signing gewesen. Nach 2 Songs auf dem Demo war für P.B.W. klar, an diesem Mann geht kein Weg vorbei. So isses. Wunderbare Musik von all diesen Menschen in 60minutes! Euer Markus.

Anderson .Paak und Kendrick Lamar entdecken den Funk: „Tints“

Von ByteFM Redaktion
(05.10.2018)
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Anderson .Paak und Kendrick Lamar entdecken den Funk: „Tints“
Mit einer auf die Hüfte zielenden Bassline, gedämpften E-Gitarren und tanzenden Violinen versprüht „Tints“ Vibes, die sofort an den sonnigen Funk der 70er-Jahre à la Isaac Hayes erinnern. Anderson .Paak kitzelt dabei das Maximum an Soul aus seiner rauhen Stimme heraus. Leider und überraschenderweise bringt Lamars Feature den Song nicht weiter nach vorne: Der Pulitzer-Preisträger klingt etwas aus der Puste, lahme Zeilen wie „Bitch, I’m Kendrick Lamar / Respect me from afar“ helfen da nicht besonders. Dieser eher lauwarme Beitrag bremst den Track jedoch nicht aus, dafür ist der Groove zu packend und .Paaks gute Laune viel zu ansteckend.

„Desperate Times, Mediocre Measures“: Neues von L.A. Salami

Von ByteFM Redaktion
(27.05.2022)
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„Desperate Times, Mediocre Measures“: Neues von L.A. Salami
Mit der Single „Desperate Times, Mediocre Measures“ kündigt der britische Sänger und Musiker L.A. Salami sein neues Album an. „Ottoline“ ist sein vierter Longplayer in neun Jahren und erscheint Ende September 2022. Die Loops und Samples am Anfang des Stücks scheinen einen HipHop-Track anzukündigen. Doch auch wenn Salami tatsächlich nach ein paar Takten beginnt, zu rappen, weht hier ein anderer Vibe als in der britischen Rap-Szene. Mit den atmosphärischen Streichern und Chören erinnert der Song eher an den ausladenden Soul von Terry Callier oder Isaac Hayes als an Little Simz oder Stormzy. Eigentlich ist Rap auch nicht die musikalische Ausdrucksform, für die man den Musiker aus dem Südostlondoner Stadtteil Peckham kennt. Doch sein Backkatalog zeigt, dass bei L.A. Salami alles möglich ist. So fanden sich schon auf seinem 2020er Album „The Cause Of Doubt & A Reason To Have Faith“ gerappte Passagen neben Folk, Pub- und Psychedelic-Rock.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(16.07.2017 / 15:00 Uhr)
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Der Rückblick auf die Magazin-Sendungen der vergangenen Woche - heute u.a. mit Hohn Holt und Isaac Hayes. Außerdm hört Ihr Musik von unserem Album der Woche "Quazarz vs. The Jealous Machines" sowie Tourankündigungen von Yeah But No und Of Montreal.

School Of Rock

mit Christian Tjaben

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School Of Rock
Rock Island Line (Leadbelly), Planet Rock (Afrika Bambaata), Rockford Rock (The Skatalites), Rock You Baby (George McCrae), Rock Dem Hot (DJ Vadim), Rock Rock Y’All (A Tribe Called Quest), Rock Me Easy Baby (Isaac Hayes), Cool Rockers (Lee „Scratch“ Perry), Swanee River Rock (Ray Charles), Rockers To Rockers (Rockers Hi-Fi), Rock Dirge (Sly & The Family Stone), The Rockafeller Skank (Fatboy Slim), Rock Me Again & Again & Again & Again & Again & Again (Lyn Collins).

ByteFM Magazin

am Abend mit Vanessa Wohlrath

(10.08.2018 / 19:00 Uhr)
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Heute mit Musik von Isaac Hayes. Er war lange Zeit für Stax Records aktiv - jenes Plattenlabel aus Memphis, Tennessee, das in den 1960er und 1970er Jahren trendsetzend für die Entstehung der Soulmusik und maßgeblich an der Entwicklung des „Memphis-Soul“ beteiligt war.

Canteen

(20.08.2012 / 12:00 Uhr)
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Die Canteen serviert Heiterkeit und sommerliche Melancholie auf der Sommerterrasse: Kühlung durch Musik mit Gudrun Gut im Garten, VCMG im Remix-Eisfach von Alva Noto, neue Tracks von Teen, den Callers, Wild Nothing, GRMLN und anderen. Außerdem posthume Geburtstagsgrüße an Joe Strummer (†2002; wäre morgen 60 Jahre alt geworden), John Lee Hooker (†2001; wäre übermorgen 95 Jahre alt geworden), Claude Debussy (†1918; wäre übermorgen 150 Jahre alt geworden) und Isaac Hayes (†2008), der heute 70 Jahre alt geworden wäre. Tune in & chill out.

All Samples Cleared!?

Boundaries.

(17.04.2010 / 12:00 Uhr)
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All Samples Cleared!? - Boundaries.
Heute mit Musik von den österreichischen HipHop Fingers, den australischen The Avalanches und den Amerikanern Average Whiteband, Cameo, Gang Starr, Group Home, Isaac Hayes, James Brown, Marlena Shaw, Minnie Riperton, Pete Rock & C.L. Smooth und Sly & The Family Stone.

ByteFM Groovebox

Grusel WischiWaber Mainstream

(20.11.2011 / 18:00 Uhr)
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eine Zeitreise aus der Gegenwart mit der Band Pure X aus Texas über Portishead aus Bristol 40 Jahre zurück zu Isaac Hayes,

Black Box Disco

Disco Circus mit Matthias Schönebäumer

(19.09.2011 / 23:00 Uhr)
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Eine Stunde lang 100% Dance Music in the mix. Heute mit Musik u.a. von Isaac Hayes, Mikki, Strafe, Michael McDonald, Prince und dem THP Orchestra.

The Good Nightz

Überlänge 15

(10.10.2025 / 22:00 Uhr)
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Eine kleine Übung, eure Aufmerksamkeitsspanne zu trainieren – zum bereits 15. Mal präsentiert The Good Nightz Tracks mit Überlänge. Heute bekommen wir sechs Titel unter, u.a. von Max Cooper, Isaac Hayes und Lehto.

Die Runde Stunde

Drama

(26.11.2017 / 17:00 Uhr)
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Für die alten Griechen war „Drama“ schlicht ein Schauspiel mit Dialogen. Für die Soulsänger und die einsame Jazzsängerin dieser Sendung sind es eher Alltags-Dramen. Von „Little Green Apples“ bis „By The Time I Get To Phoenix“, mit Isaac Hayes, Brook Benton, Tony Joe White, Willie Hutch, Nancy Wilson, Grady Tate und The Dells. Sehr dramatisch.

Was ist Musik

Black Style Politics

(23.06.2013 / 20:00 Uhr)
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Wenn nur die schwarze Mittelklasse von der Bürgerrechtsbewegung profitiert, dann muß sich die schwarze Unterklasse anders an Geld kommen. Das Ende der Integration-Hipness von Sly & The Family Stone markiert den Aufstieg der Gangster-Ökonomie und – in the long run - des dazugehörigen Life- & Pop-Styles namens Gangster Rap. Kurzfristig symbolisiert der Siegeszug der Blaxploitation-Filme in den frühen Siebzigern den Paradigmenwechsel. Bis dahin waren Afroamerikaner die Invisible Men (& Women, Ralph Ellison) Hollywoods. „You could not see black people on the screen! They were nonexistent before these films.” Sagt Ron O´Neal, Hauptdarsteller des Blaxploitation-Hits “Superfly” (Musik: Curtis Mayfield) und neben Isaac Hayes mit seinen Goldketten auf nackter Haut ein Gangster-Rap-Performer avant la lettre. O´Neals Statement findet sich in Philipp Dorestals “Style Politics“, eine instruktive Studie über „Mode, Geschlecht und Schwarzsein in den USA, 1943-1975”. Dorestal zitiert auch den Kritiker Nelson George zur Wende von King zu Bling: „Blaxploitation movies reserved little space for turning the other cheek, singing Negro spirituals or chaste kissing.“ Kings Politik des gewaltlosen Widerstands – wenn du geohrfeigt wirst, halte die andere Wange hin – hat nach seinem gewaltsamen Tod keine Zukunft, die Revolution wird nicht im Fernsehen übertragen (Gil Scott-Heron), und sie wird nicht ohne Gewalt auskommen, wie Nina Simone in ihrer radikalen Reformulierung des Beatles-Songs „Revolution“ feststellt.

ByteFM Magazin

am Abend mit Juliane Reil

(21.08.2017 / 19:00 Uhr)
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Selbstbewusst-protziger Groove, opulent orchestrierter Soul und ein tief vibrierender Bariton: Das waren die Markenzeichen von Isaac Hayes. Wir erinnern an die Soul-Ikone, die für Disco-Sound und spätere Rapmusik wegweisend war.

Pop Goes The Weasel

Stax Too!
mit Klaus Hückstädt

(13.06.2012 / 13:00 Uhr)
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Mit Tracks von Isaac Hayes, Jean Knight den Staple Singers u.v.a.

Hello Mellow Fellow

(08.09.2008 / 21:00 Uhr)
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Hello Mellow Fellow
Dann schaltet ein und lasst euch zwei Stunden die Ohren weich streicheln mit alten und neuen Klängen von Nightmares On Wax, Dan Penn, Nervous Nellie und Isaac Hayes (R.I.P.). September Songs für September Gilrs & Boys.


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