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School Of Rock  


Alle vier Wochen | Sonntag 11 - 12 Uhr

Monografien in Stereo.
Eine Stunde, ein Artist. Meistens jedenfalls.

Einige Lektionen aus dem Lehrplan:
Rock Island Line (Leadbelly), Planet Rock (Afrika Bambaata), Rockford Rock (The Skatalites), Rock You Baby (George McCrae), Rock Dem Hot (DJ Vadim), Rock Rock Y’All (A Tribe Called Quest), Rock Me Easy Baby (Isaac Hayes), Cool Rockers (Lee „Scratch“ Perry), Swanee River Rock (Ray Charles), Rockers To Rockers (Rockers Hi-Fi), Rock Dirge (Sly & The Family Stone), The Rockafeller Skank (Fatboy Slim), Rock Me Again & Again & Again & Again & Again & Again (Lyn Collins).

Auszug aus der Liste der Lehrmeister:
Teo Macero, Prince Paul, Curtis Mayfield, DJ Krush, Willie Dixon, Gil Scott-Heron, J Dilla, Geoge Clinton, Roni Size, Scientist, Shuggie Otis, Coldcut, Bo Diddley, Nina Simone, Tricky, Norman Whitfield, Lizzy Mercier-Descloux, Diplo.

Genres:
Anything Goes


Sendung am 22.10.2017

Magazine 1977-1981
Eine Sendung über Magazine, die beinahe wichtigste Post-Punk-Band der Welt, anlässlich ihres ersten öffentlichen Auftritts am 28. Oktober 1977. Eine Gruppe aus Manchester, die eigentlich so bedeutsam hätte werden müssen wie Joy Division und die Simple Minds zusammen, aber heute eher nur wenigen bekannt ist.

Ihre Musiker wurden teilweise in anderen Bands berühmt (Gitarrist John McGeoch bei Siouxsie & The Banshees oder Bassist Barry Adamson bei Nick Caves Bad Seeds zum Beispiel), ihr Gründer, Texter und Sänger Howard Devoto geriet in Vergessenheit. Aber Magazine brachten Themen, Sounds und Songstrukturen hervor, die Schule machten und heute u. a. von den Radioheads und Jarvis Cockers dieser Welt regelmäßig referenziert werden.

Kurz nachdem Howard Devoto mit der "Spiral Scratch"-EP von Buzzcocks Punk- und Independent-Geschichte schrieb, sollte er mit Magazine grandios daran scheitern, sich als Post-Punk-Ikone erfolgreich zu vermarkten.

Eine Chronik dieses Versuchs, mit künstlerischen Entwürfen zwischen progressiv-bowie-eskem Rock-Sound, Punk-Aufbruchsstimmung und dem Literaturkanon der Existentialisten eine neue, nerdige Ästhetik in die Popwelt zu bringen, anhand der fünf Alben (viermal Studio, einmal live) und zugehörigen Singles von Magazine, die von 1978 bis zur (seit 2009 vorläufigen) Auflösung der Band 1981 erschienen.



ChristianTjaben vor 4 Monaten
Hallo Njeisecke. Danke für das Lob! Tatsächlich hatte ich gehofft, die Karriere von Devo wenigstens mit Musik aus allen Alben bis 1991 illustrieren zu können. Dafür hat die Zeit schon nicht gereicht, so dass ich ich die neuen Veröffentlichungen von vornherein ganz aus dem Plan genommen hatte. Ist ein wenig die Not-Zur-Tugend gemacht, bei der School Of Rock die jeweiligen Themen jeweils im musikalischen Zeitfeister ihrer Erscheinung / ihrer prägenden Jahre zu behandeln und auf die sicherlich auch spanenden Bezüge zu Spätwerk, Aktuellem etc. zu verzichten. Freut mich natürlich, dass es trotzdem gefallen hat! :)

njeisecke vor 4 Monaten
Herr Tjaben! Vielen Dank für die schöne DEVO Sendung. Es wäre vielleicht noch interessant gewesen, zum Vergleich auch ein Stück von der "aktuellen" DEVO Platte "Something for Everybody" zu hören, die mir sehr viel Spass bereitet hat und meiner Meinung nach besser als ein Großteil der Sachen nach "Freedom of Choice" ist. Aber so eine Stunde ist halt schnell vorbei. Wirklich toll, dass man solche Sendungen jederzeit im Archiv hören kann!

ChristianTjaben vor 7 Monaten
Liebe Lydia, vielen Dank für das Lob zur Sendung! Über Devo (so gesehen über die meisten Acts mit langer Geschichte) müsste man natürlich eigentlich mehr als eine Stunde Sendung machen. Ursprünglich wollte ich die Musik/Story der Band ja wenigstens bis 1990/91 erzählen, musikalisch bin ich aber nur bis zum Jahr 1982 gekommen. Für die Anmerkung zum Tod von Bob Casale hat es dann leider nur im Sendungsinfo gereicht...

lydia vor 7 Monaten
Hallo! Habe School of Rock (leider erst) das erste Mal im Sept. 2016 gehört, (und kann zu meinem Glück im Archiv die vergangenen Sendungen nachhören), freue mich jetzt monatlich auf den Soundtrack zum Leben, der wohlige Erinnerungen zurückholt... besonders gefallen haben "35 Jahre Heaven 17", The Stranglers 1977-1990" und natürlich zuletzt Devo 1977-1982. Bei letzteren habe ich allerdings den Hinweis vermisst, dass Bob Casale am 17.2.2014 starb.

MartenSchroeder vor 7 Monaten
Moin, danke für die Aufmerksamkeit, die Sendung ist jetzt online. Grüße Marten

m.-schwarz@web.de vor 7 Monaten
liebes Byte.fm, diese Sendung hätte ich sehr gern im Archiv! Danke und beste Grüße,

ChristianTjaben vor einem Jahr
>überlegt, welchen witz man aus "fußstapfen" und "shoegazing" machen kann (wäre auf englisch leichter - shoes to fill / gaze on)<

RubenJonasSchnell vor einem Jahr
My Bloody Valentine Specials kann es gar nicht genug geben! Ich freue mich auf Christians Sendung. Der war 91 auch schon quasi live dabei.

thegouten vor einem Jahr
Wie bitte !? Ein Special über MY BLOODY VALENTINE und es wird nicht von R.J. Schnell gemacht!? §;o) Kreative Grüße

ChristianTjaben vor einem Jahr
Oh je, da habe ich in meinem Skript leider fast die ganze Zeit einen Namensdreher beim musikalischen Partner von Martyn Ware gehabt: Der Mann heißt natürlich Ian Craig Marsh und nicht Richards. Bitte um Entschuldigung!
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