Shabaka Hutchings

Shabaka Hutchings Shabaka Hutchings (Foto: Pierrick Guldou)

Shabaka Hutchings (*1984) ist ein in britischer Tenorsaxophonist, Klarinettist und Bandleader aus London. Hutchings ist einer der Protagonisten einer jungen Londoner Jazz-Szene, die unter anderem als „British Jazz Invasion“ bezeichnet worden ist und Ende der 2010er Jahre für ein breiteres Publikum Bedeutung erlangte. Bekannt wurde Hutchings vor allem durch seine Band Sons Of Kemet.

Einen Teil seiner Kindheit und Jugend verbrachte Shabaka Hutchings in Barbados, woher seine Eltern stammten, und begann dort, Klarinette zu lernen. Während des Studiums klassischer Musik begann Hutchings, sich für Improvisationsmusik zu interessieren und kam auf diesem Wege zum Jazz. Als Teil der Südlondoner Jazz-Szene wurde er eine zentrale Figur seiner Musikergeneration. Mit Sons Of Kemet bemüht sich Shabaka Hutchings nicht nur um musikalische Innovation und die Loslösung von Jazz-Konventionen; auch politische Statements sind Bestandteil des Gesamtkonzepts.

Weitere Bands, in denen Hutchings mitwirkt, sind Shabaka and the Ancestors und The Comet Is Coming, deren „Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery“ (2019) Album der Woche bei ByteFM war.



Shabaka Hutchings im Programm von ByteFM:

The Heinrich Manoehver

Jazz von Theon Cross, Shabaka Hutchings & Thelonious Monk

(16.08.2020 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Musik von New Jazz Künstlern aus London wie Theon Cross und Shabaka Hutchings und von Jazz-Veteranen wie Thelonious Monk und Idris Muhammad

ByteFM Magazin

Shabaka Hutchings, Al Jarreau und der eine oder andere Pharao

(12.03.2020 / 10:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Jazzig geht es heute im ByteFM Magazin zu. Unser Album der Woche kommt mal wieder aus der vibrierenden Jazz-Szene Londons: Shabaka Hutchings ist nicht nur Mitbegründer der beiden Jazzbands The Comet Is Coming und Sons Of Kemet. Mit Shabaka & The Ancestors veröffentlicht er mit "We Are Sent Here By History" jetzt eine weitere LP.

„Black Classical Music“: Albumankündigung von Yussef Dayes

Von ByteFM Redaktion
(27.04.2023)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Black Classical Music“: Albumankündigung von Yussef Dayes
Auf seinem Solodebüt ist neben Dayes Rocco Palladino am Bass zu hören, unterstützt von Charlie Stacey an den Tasteninstrumenten, Venna am Saxofon und Alexander Bourt an den Percussions. Als Gastmusiker*innen hat sich der gut vernetzte Dayes Chronixx, Masego, Jamilah Barry, Tom Misch, Elijah Fox, Shabaka Hutchings, Miles James, Sheila Maurice Grey, Nathaniel Cross, Theon Cross und das Chineke! Orchestra eingeladen. // 3. „Raisins Under The Sun“ (feat. Shabaka Hutchings)

Kalamaluh

Floyd

(05.06.2020 / 08:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Kalamaluh - Floyd
Musiker wie Shabaka Hutchings haben eine potentielle Selbstgerechtigkeit hinter vielen dieser Posts kritisiert: Wer nur teilnimmt, um bei einem Trend dabei zu sein und sich selbst als ‚guten Menschen‘ zu inszenieren, habe nichts begriffen. Und tue damit auch nichts für die Rechte von People of Color. Der Mord an George Floyd ist in dieser Sendung dauerpräsent. Mit Musik von Gil Scott-Heron und besagtem Shabaka Hutchings. Dazu kommen ein paar Neuvorstellungen von Bands wie Friends Of Gas oder Shaman Elephant.

Die 20 besten Afrobeat(s)-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(22.03.2023)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Die 20 besten Afrobeat(s)-Alben aller Zeiten
Auch in der europäischen Jazz-Metropole London wütet(e) das Afrobeat-Revival. Wenige der unzähligen dort seit den Nullerjahren produzierten LPs kommen so abenteuerlich und wüst daher wie das selbstbetitelte Debüt des damaligen Sextetts Melt Yourself Down. Die beiden Saxofonisten Peter Wareham und Shabaka Hutchings (The Comet Is Coming, Sons Of Kemet, etc.) entfachen das volle zerstörerische Potential ihrer Instrumente, die öfter als seltener wie Kreissägen klingen. Dazu spielt die Rhythmusgruppe aus Bass, Drums und Percussions ein polyrhythmisches Feuerwerk, das direkt von Tony Allen und Konsorten beeinflusst wurde. So kaputt klang Afrobeat noch nie. // „Keleketla!“ „nur“ als ein Afrobeat-Album zu bezeichnen ist eine große Untertreibung. Diese LP ist das Ergebnis eines für wohltätige Zwecke versammelten Musik-Kollektivs, kuratiert vom britischen Electronica-Duo Coldcut, zusammengesetzt aus einer diversen Riege an Gastmusiker*innen. Sowohl aktuelle UK-Jazz-Stars wie Joe Armon-Jones oder Shabaka Hutchings als auch Afrobeat-Meister wie Tony Allen oder Antibalas spielen miteinander eine Genregrenzen ignorierende Fusion aus Jazz, Funk, Drum&Bass, Highlife, Gqom, Grime und – natürlich – Afrobeat. Letzterer ist dennoch das Bindeglied, das diese unterschiedlichen Stile miteinander verschweißt – wie der endlose Groove von „International Love Affair“ eindrucksvoll beweist.

Neuland

(13.03.2020 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Zwischen Dada-Rock des ostfriesisch-berlinischen Duos Odd Couple und verträumtem Surf-Rock von Honey Cutt bestreiten wir die erste Stunde. Die zweite Hälfte der Sendung kontrastiert den Jazz eines Shabaka Hutchings und seinem Projekt Shabaka & The Ancestors mit der experimentellen Erforschung von Jazz-Standards des jungen Sam Gendel.

Die Welt ist eine Scheibe

Aus dem Rahmen gefallen

(09.06.2020 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die Welt ist eine Scheibe - Aus dem Rahmen gefallen
Der Tenorsaxofonist Shabaka Hutchings aus London ergründet mit südafrikanischen Musikern als Shabaka And The Ancestors die spirituelle Musik der Nguni, bei Nihiloxica treffen polyrhythmische Trommeln aus Uganda auf düstere Noise-Sounds und britische Electronic.

Was ist Musik

Vertrauter Fremder – Ein Leben zwischen zwei Inseln…

(23.03.2020 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Paul Gilroy: “There ain´t no black in the Union Jack.” Darauf bezieht sich Shabaka Hutchings, Schlüsselfigur der neuen britischen Jazz-Szene. Hutchings ist als Sohn schwarzer Eltern in London geboren und hat große Teile seiner Jugend auf Barbados verbracht, er sagt:

„Black To The Future“: Sons Of Kemet kündigen neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(31.03.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Black To The Future“: Sons Of Kemet kündigen neues Album an
Sons Of Kemet haben ein neues Album mit dem Titel „Black To The Future“ angekündigt. Es ist damit die vierte Platte der von Shabaka Hutchings geleiteten Jazz-Formation. Als ersten Vorgeschmack auf den Nachfolger des 2018er Longplayers „Your Queen Is A Reptile“ hat das Kollektiv die Single „Hustle“ veröffentlicht. Der nimmermüde Hutchings hatte erst im vergangenen Jahr zusammen mit seiner Band Shabaka & The Ancestors das Album „We Are Sent Here By History“ herausgebracht und obendrein auf der All-Star-LP „Keleketla!“ mitgemischt.

Shabaka & The Ancestors - „We Are Sent Here By History“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(09.03.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Shabaka & The Ancestors - „We Are Sent Here By History“ (Album der Woche)
Shabaka Hutchings ist eine der zentralen Figuren des London Jazz: Sowohl seine Sons Of Kemet als auch das Kollektiv The Comet Is Coming gehören zu den bekanntesten Exponenten der Szene. „We Are Sent Here By History" ist das zweite Album, das er mit The Ancestors, einer Gruppe südafrikanischer Musiker (unter anderem Mthunzi Mvubu am Saxofon und Nduduzo Makhathini am Fender Rhodes), veröffentlicht. Schon auf dem Debüt „Wisdom Of The Elders" (2016) ging es – wie der Projektname schon nahelegt – um eine Auseinandersetzung mit Schwarzer Geschichte und Kultur, um Versklavung (und dem ihr zugrunde liegenden Kapitalismus), Rassismus und Männlichkeitsideale. Die Texte trägt der südafrikanischen Dichter und Musiker Siyabonga Mthembu vor, der sie auch geschrieben hat.

The Comet Is Coming – „Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(11.03.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
The Comet Is Coming – „Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery“ (Album der Woche)
Shabaka Hutchings versteht den Kosmos. Oder zumindest einen Teil davon. Der britische Saxofonist arbeitet in zwei Bands: Sons Of Kemet und The Comet Is Coming. Sons Of Kemet veröffentlichten im vergangenen Jahr ihr drittes Album „Your Queen Is A Reptile“, eine furiose Mischung aus Jazz, Afrobeat und Punk. Eine zutiefst aufwühlende Platte, die zeigt, wie politisch Jazz sein kann, wenn er es möchte. Mit seiner gegen Brexit, Klassenkampf und Rassismus zielenden Wut ist es aber auch eine zutiefst irdische Platte.

Tiefenschärfe

Omar, Richard und Shabaka

(12.02.2021 / 11:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Erst jetzt entdeckt hat der Moderator das Album „You Want“ von Omar-S aus Detroit. Ein wahnsinniger Kerl, ein wahnsinnig gutes Album und auf sympathische Weise wahnsinnig sind auch Richard von der Schulenburg und Shabaka Hutchings – letzterer hat gerade mit seiner Klarinette den Klassiker „Prints Tie“ von Bobby Hutcherson neu interpretiert.

Tiefenschärfe

Soul and Meditation

(13.03.2020 / 12:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Das sind beides so große Begriffe. Soul. Meditation. Aber wenn es doch stimmt? Rainer Trüby hat mit seiner Compilation „Soulgliding“ den Soul gerade neu interpretiert. Und Shabaka Hutchings und Move D & Benjamin Brunn sind auf sehr unterschiedliche Weise meditativ unterwegs …

Moses Boyd – „Dark Matter“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(10.02.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Moses Boyd – „Dark Matter“ (Album der Woche)
Es ist im Jahr 2020 wirklich keine News mehr: Der spannendste Jazz wird derzeit in London gespielt. Daran gemessen, wie sehr die zeitgenössische Szene der britischen Hauptstadt den Rahmen des Genres ausdehnt, Grenzen einreißt und neue Strukturen aufbaut, ist es eine relativ kleine Szene. Bricht man sie auf die Kernfiguren herunter, scheint man nur eine Handvoll Menschen nennen zu müssen, die alle gegenseitig in ihren jeweiligen Projekten mitmischen. Da sind die Saxofonist*innen Nubya Garcia und Shabaka Hutchings, die mit ihren Supergroups Nérija, Sons Of Kemet und The Comet Is Coming den Jazz in politische, genreverschmelzende und interstellare Richtungen weiterdenken. Da ist der mit dem Order Of The British Empire ausgezeichnete Bassist Gary Crosby, der mit seiner Organisation Tomorrow‘s Warriors den jungen Wilden eine Plattform bietet. Dann gibt es Keyboarder Joe Armon-Jones, der mit seinen Tasten sowohl die Band Ezra Collective als auch unzählige andere Projekte veredelt.

Cosmos

Schwanengesang auf den Vigilanten

(25.11.2021 / 22:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Cosmos - Schwanengesang auf den Vigilanten
Wir werden noch einmal Lonnie Smith und seine Musik zu würdigen wissen. Alice und John Coltrane, Dauergäste schon bei Cosmos, werden mithelfen, uns zu erhellen und heilen. Pharoah Sanders, erst recht mit seinen 81 Lebensjahren noch immer in der Position, uns die Noten graziös infernal um die Ohren sausen zu lassen, wie kein zweiter, vor und nach ihm. Verlassen wir den amerikanischen Kontinent, drohnen über den britischen Inseln, werden wir Samuel T. Shepherd mit Floating Points akustisch gewahr und die in ihren elliptischen Bahnen kreiselnden Musiker im Kosmos mit Shabaka Hutchings, den Sons Of Kemet. Die wollen wir mindestens ebenso sinnlich wahrnehmen. Und als ein Mittler dieser Welten erscheint Count Ossie, um uns zu Zeugen werden zu lassen, dass Jazz auch aus dem Eiland des Calypso und des Reggae einen reichen Ton auszusenden weiss. Und wie!

UK-Jazz: Umsturz auf dem Dancefloor

Von Henning Tudor-Kasbohm
(02.05.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
UK-Jazz: Umsturz auf dem Dancefloor
Undenkbar wäre, was die Musikpresse heute als Jazz-Explosion feiert, ohne den Jazz-Jugendclub Tomorrow's Warriors, der 1991 gegründet wurde und heutige Stars wie Shabaka Hutchings, Theon Cross, Moses Boyd, Nubya Garcia und Yazz Ahmed hervorbrachte. Als Mitbegründer Gary Crosby seine Karriere als Jazz-Bassist begann, war die Szene vor allem männlich und weiß, weshalb für Tomorrow's Warriors die Förderung von Mädchen und Kindern mit afrikanischem Hintergrund prioritär wurde. 2012 kam als Knotenpunkt der erwachsen werdenden Szene das „Total Refreshment Centre“ mit Studios, Bühne und Proberäumen hinzu – die Szene wuchs und ihr Sound war frisch. Gefördert durch diesen Freiraum entstand Jazz, der nach Londons Straßen und Clubs klingt. The Comet Is Coming etwa zehren gleichermaßen von elektronischer Tanzmusik und Jazz und ist letztlich nichts von beidem – noch besser.

In Between Ears

Von Elektro-Fusion-Jazz bis Funk und New Soul

(18.05.2024 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Und zwischendrin gibt es Orchester- und Flötentöne und Hilde Knef. Es wirken mit: Kenny Garret & Sovy, Nina Reiter Metalogue, Shabaka Hutchings, Benny Troschel, Bill Frisell, Ghost Note sowie Blue Lab Beats.

Nubiyan Twist - „Freedom Fables“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(15.03.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Nubiyan Twist - „Freedom Fables“ (Album der Woche)
Einer der beständigsten Hypes der vergangenen Jahre war der um die Londoner Jazzszene. Die hohe Taktung an Veröffentlichungen von neuen Standardwerken aus der britischen Hauptstadt war und ist immer noch schwindelerregend: Da wären die hochpolitischen Bläserattacken von Shabaka Hutchings unzähligen Projekten. Der selbstermächtigende und -erkundende Jazz von Nubya Garcia. Oder das hypnotische Rhythmusfeuerwerk von Moses Boyd. Wer jedoch glaubt, dass die Tages des Hypes gezählt sind, hat die Rechnung ohne Nubiyan Twist gemacht.

Most Overlooked In 2023: Diese Alben verdienen Eure Aufmerksamkeit!

Von ByteFM Redaktion
(28.07.2023)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Most Overlooked In 2023: Diese Alben verdienen Eure Aufmerksamkeit!
Das Speakers Corner Quartet wurde 2006 gegründet, als Hausband der gleichnamigen legendären Spoken-Word-Nacht in Brixton. Seitdem haben die vier Musiker mit so ziemlich allen namhaften Acts ihrer Szene zusammengearbeitet – und auf ihrem Debütalbum „Further Out Than The Edge“ präsentieren sie die Kraft ihres Rolodex: Von Tirzah über Kae Tempest und Sampha bis zu Shabaka Hutchings ist hier eine beeindruckende Riege an Künstler*innen zu hören, die hier um die butterweichen Jazz-HipHop-Grooves des Quartetts kreisen. Sebastian Hampf ist längst Fan – die Tracks des Albums sind 2023 Dauergast in seiner Sendung The Good Nightz.

Makaya McCraven - „Beat Science“ (Videopremiere)

Von ByteFM Redaktion
(23.07.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Makaya McCraven - „Beat Science“ (Videopremiere)
Der Chicagoer Schlagzeuger und Produzent Makaya McCraven wird seit einiger Zeit als großer Innovator des Jazz gehandelt. Mit „Universal Beings E&F; Sides“ will der Musiker nun einen Nachtrag zu seinem Album „Universal Beings“ vorlegen, das 2018 auf dem Label International Anthem erschienen war. Auf „Universal Beings E&F; Sides“ werden erneut die zahlreichen Gastmusiker*innen zu hören sein, die am Album mitgewirkt hatten, darunter Shabaka Hutchings, Junius Paul, Nubya Garcia, Ashley Henry, Anna Butters und Miguel-Atwood Ferguson. Heute erscheint das Stück „Beat Science“ und gibt einen Vorgeschmack auf das, was kommt. Zuletzt hatte McCraven Gil Scott-Herons 2010 erschienenes Album „I’m New Here“ unter dem Titel „We’re New Again – A Reimagining“ neu interpretiert.

Die ByteFM Jahrescharts 2020

Von ByteFM Redaktion
(29.12.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Die ByteFM Jahrescharts 2020
Übersetzt man Keleketla aus dem Setswanischen, ergibt das „Antwort“. Matt Black und Jonathan More aka Coldcut legen die Betonung ihres Projektnamens auf das Ausrufezeichen. Gemeinsam mit einem großen, von Südafrika über Nigeria, New York und Papua-Neuguinea bis nach London verstreuten Musiker*innen-Pool bieten die beiden Briten eine Antwort, die in ihrer Genre- und Ländergrenzen einreißenden Dynamik alle Fragen obsolet macht. Ein fesselnder Malstrom aus Afrobeat, Qnom, Grime, Drum & Bass, Highlife und Jazz. Mit Gastauftritten von Shabaka Hutchings, Antibalas und Tony Allen!

Brown Rice

First Impressions

(24.02.2018 / 22:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Brown Rice - First Impressions
Zwei Schwerpunkte heute bei Brown Rice: Zum einen das Album "We Out Here", welches einen kleinen Einblick in die junge und neue Jazz-Szene in London um den Saxophonisten Shabaka Hutchings gewährt, zum anderen vier Wiederveröffentlichungen vom legendären Label "Strata East", spirituell, soulful und afrozentrisch: Shamek Farrah, Billy Parker´s 4th World, Stanley Cowell und Billy Harper.

taz.mixtape

Ace Tee, Little Simz, Kapverden, Damned, Hutchings, Friedberger, Chacon, Global Pop

(18.05.2018 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Bedeutende Frauen und Reptilien. Jan Paersch empfiehlt das neue Album der Londoner Band Sons of Kemet um den Saxofonisten Shabaka Hutchings. Ein feministisches Namedropping-Manifest mit Dub-Jazz-Grime-Einschlag.

„Summer Love“: mit Cherise durchs Soul-Kontinuum

Von ByteFM Redaktion
(14.07.2023)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Summer Love“: mit Cherise durchs Soul-Kontinuum
Von Haus aus ist Cherise Adams-Burnett eigentlich Jazz-Sängerin. Vor ihrer Ausbildung am Konservatorium (als tatsächlich einzige Schwarze Jazz-Sängerin) nahm sie am kostenlosen Förderprogramm „Tomorrow's Warriors“ teil. Das unterstützt seit den frühen 90ern Schwarze, weibliche und sozial benachteiligte Musiktalente. Andere Alumni des Programms sind Moses Boyd, Nubya Garcia und Shabaka Hutchings. Als größte Inspiration für ihr Debütalbum zitiert Cherise allerdings ihre Großeltern. Von diesen lernte sie, dass sie die Manifestation ihrer kühnsten Träume sei. Auf „Calling“ zeigt sie, wie diese Manifestation aussieht: „Ich bin Songwriterin, eine singende Seele im Haus des Jazz, und dies sind meine Geschichten. Das Album ist inspiriert von Evelyn Hadassah Burnett, dem jamaikanischen Oberhaupt meiner Familie, der Frau, die mich ermutigt hat, fortwährend Gedichte und Lieder zu schreiben. Ich kenne meine Berufung [engl.: „Calling“] und teile sie mit Euch.“

In Between Ears

Vom Ein-Mann-Orchester bis zum großen Ensemble

(12.06.2021 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Markus Türk hat seine Stücke im Alleingang aufgenommen; Noa im Duo mit Gil Dor; Bassist Andre Nendza, Shabaka Hutchings und Saxofonist Matthias Kohler greifen auf die Unterstützung einer Band zurück; bei Quincy Jones, Pharoah Sanders und Fabia Mantwill wirkt ein ganzes Orchester mit – spannend.

The Comet Is Coming – „Lifeforce Part II“

Von ByteFM Redaktion
(10.09.2019)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
The Comet Is Coming – „Lifeforce Part II“
„Lifeforce Part II“ ist ein Nachtrag. Mit ihrer High-Energy-Fusion aus Jazz und elektronischer Tanzmusik waren The Comet Is Coming im März unser Album der Woche. „Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery“, der zweite Langspieler des Londoner Trios um den Saxofonisten Shabaka Hutchings war nicht so richtig Jazz und schon gar nicht Acid House, aber dennoch wurden diese Eckdaten immer wieder genannt. Denn würde man diese beiden Einflüsse aus der Musik herauslöschen, wäre da wenig mehr als Stille. Das Album war die vielleicht die konsequenteste und am besten gelungene Crossover-Platte der jungen Londoner Jazz-Szene. Nun erscheinen sechs weitere Titel als Begleitstück zum Album. Die Aufnahmen entstanden zur selben Zeit wie „Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery“ und machen als dessen Kehrseite das Lebenskraft-Werk vollständig.

TransCentury Update Festival 2022 (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(02.11.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
TransCentury Update Festival 2022 (Ticket-Verlosung)
Direkt am Donnerstag reichen sich das britisch-türkische Psych-Funk-Duo Kit Sebastian und US-Freak-Pop-Meisterin Ezra Furman die Hand. Am Freitag folgen Konzerte von The Comet Is Coming (eines der unzähligen Projekte von UK-Jazz-Durchstarter Shabaka Hutchings) und der direkt mit zwei Schlagzeugen auffahrenden Art-Rock-Formation Omni Selassi, während am Samstag die australischen Punks Amyl & The Sniffers und die deutsch-britische Trip-Hop-Künstlerin Anika losballern beziehungsweise hypnotisieren werden. Der Sonntag beginnt mit einer Lesung und Diskussion von Journalist Christoph Dallach und Musiker Andreas Dorau – und hat auch noch spannende Konzerte parat: zum Beispiel von der achtköpfigen britischen Freak-Folk/Post-Rock-Sensation Caroline.

Zum International Jazz Day

Von ByteFM Redaktion
(30.04.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Zum International Jazz Day
Und nebenbei ist das Klischee vom in die Jahre gekommenen und kraftlos gewordenen Musikstil auch veraltet. Jazz als angestaubte Musik alter Herren aus verrauchten und aussterbenden Clubs, der die Akademisierung die Inspiration ausgetrieben hat? Fehlanzeige, wie etwa ein Blick nach Großbritannien zeigt, wo wir seit einiger Zeit eine Art UK-Jazz-Explosion erleben. Regelmäßig tönen neue Veröffentlichungen und Kollaborationen von Gruppen und Künstler*innen wie STR4TA, Kokoroko, Nubya Garcia, Shabaka Hutchings, Nérija, Kamal Williams, Moses Boyd oder Emma-Jean Thackray durch den Äther, und zeugen davon, dass Jazz wohlauf ist. Auf dem US-Label Jazz Is Dead, initiiert von Ali Shaheed Muhammad (A Tribe Called Quest) und Adrian Younge, musizieren neue Stars der Szene zusammen mit den Größen, die Jazz in den vergangenen Jahrzehnten zu dem gemacht haben, was er ist. Frank Zappas Behauptung, dass Jazz zwar noch nicht tot sei, aber schon komisch riechen würde, kann beim Blick auf aktuelle Veröffentlichungen also schnell entkräftet werden.

Bordermusic

Tcha Tcha De Mi Amor

(20.08.2018 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Bordermusic - Tcha Tcha De Mi Amor
Heute mal wieder neues Altes aus dem Tropenhaus, frisch vakumiert: Von den Antillen gibt es den ersten Teil einer Werkschau des Labels Disques Debs, aus dem Kongo haben wir O.K. Jazz und Leon Bukasa, dazu wieder veröffentlichte 80er Hits aus Ghana und von den Kapverdischen Inseln und ein paar Shellacs aus Kuba. Das alles wird umrahmt von Aretha Franklin und Shabaka Hutchings.

Keleketla! - „Keleketla!“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(29.06.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Keleketla! - „Keleketla!“ (Album der Woche)
Das Line-up des Albums ist ein Who's who des globalen Jazz. Alte Pioniere spielen mit jungen Wilden. Gründer*innen mit Weiterdenker*innen. Londoner Jazz-Revolutionäre wie Shabaka Hutchings (The Comet Is Coming, Sons Of Kemet) und Joe Armon-Jones (Ezra Collective) orchestrieren Spoken-Word-Beiträge des westpapuanischen Aktivisten Benny Wanda. Die New Yorker Afrobeat-Institution Antibalas groovt Seite an Seite mit Tony Allen, einem der wichtigsten Architekten des Genres. Der Nigerianer ist erst im April im Alter von 80 Jahren gestorben. Tracks wie „Future Toyi Toyi“ sind eine der letzten Chancen, seinen unnachahmlichen Groove frisch zu hören. Hier zieht er noch einmal alle Register, spielt eine wilde Mischung aus Afrobeat und Gqom, eines basslastigen, hypnotischen Electro-Genres aus Südafrika.