Syd Barrett

Syd Barrett Syd Barrett (Foto: EMI)

Syd Barrett (6. Januar 1946 – 7. Juli 2006 als Roger Keith Barrett) war ein britischer Songschreiber, Sänger und Gitarrist. Als Gründer von Pink Floyd ist er eine der wichtigsten Figuren der Psychedelic-Szene der späten 1960er. Da er schon bei den Aufnahmen zum zweiten Album aufgrund psychischer Probleme aus der Band geworfen wurde und sich einige Jahre später vollständig aus der Öffentlichkeit zurückzog, ist er zudem auch eine der sagenumranktesten Personen der Rockgeschichte. Syd Barrett wuchs in Cambridge auf und hat in London begonnen, Malerei zu studieren. Er schrieb die ersten beiden Singles von Pink Floyd („Arnolöd Layne” und „See Emily Play”) und den Löwenanteil des Debütalbums „The Piper At The Gates Of Dawn” (1967).

In der Folge wurde Barretts Verhalten zunehmend schwierig. Auf der Bühne stand er bisweilen nur apathisch herum und auch im Studio wurde er immer unzuverlässiger, was schließlich dazu führte, dass er bei Pink Floyd durch David Gilmour ersetzt wurde. Ob sein psychischer Zusammenbruch durch seinen Drogenkonsum verursacht oder beschleunigt wurde, ist umstritten. Seine ehemaligen Bandkollegen, insbesondere Gilmour, unterstützten Barrett bei der Aufnahme seiner beiden Soloalben „The Madcap Laughs” und „Barrett” (beide 1970). Im Studio wurde Barretts geistiger Verfall immer deutlicher. Er war unkonzentriert, konnte kaum einen Song zuende spielen und tauchte auch mal mit eine Gitarre ohne Saiten zu den Aufnahmen auf. Daher beschränkte sich sein Einfluss beim zweiten Album weitgehend aufs Songwriting und den Gesang, während seine Kollegen die Songs ausarbeiteten und einspielten.

Nach einigen Gigs unter dem Namen „Stars” (mit Mitgliedern der Pink Fairies) zog Barrett sich in sein Elternhaus in Cambridge zurück, wo er bis zu seinem Krebstod 2006 lebte. Bis kurz vor seinem Tod war sein Aufenthaltsort der Öffentlichkeit nicht bekannt, was zur Mythenbildung beitrug. Syd Barretts sehr englischer und sehr eigener Stil inspirierte Künstler von David Bowie und Kevin Ayers über diverse Punk-Bands bis zu Blur und den Flaming Lips. Die Band Television Personalities veröffentlichte 1981 den Hommage-Song „I Know Where Syd Barrett Lives”.



Syd Barrett im Programm von ByteFM:

„See Emily Play“: zum 80. von Syd Barrett!

Von ByteFM Redaktion
(06.01.2026)
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„See Emily Play“: zum 80. von Syd Barrett!
Syd Barrett (Mitte) würde heute 80 Jahre alt (Foto: Ausschnitt des Pink-Floyd-Albumcovers „The Piper At The Gates Of Dawn“) „See Emily Play“ erschien im Jahr 1967 als zweite Single der britischen Band Pink Floyd. Geschrieben hatte den Song Syd Barrett, der heute 80 Jahre alt würde. Wie überhaupt fast alles Material der Band, die er gründete und taufte und der er als Leadsänger, Gitarrist und Hauptsongwriter vorstand. Zumindest für kurze Zeit. Bereits ein halbes Jahr später war Barrett nicht mehr dabei. Kurz, nachdem er zu seinem wegweisenden psychedelischen Höhenflug angesetzt hatte, traten heftige Turbulenzen auf. Barretts damaliges Verhalten wird oft als unzuverlässig und gar erratisch beschrieben. Was genau passiert ist, lässt sich kaum rekonstruieren. Als wahrscheinlich gilt, dass Barretts Psyche schlecht auf bewusstseinserweiternde Substanzen reagierte.

ByteFM Magazin

Syd Barrett, Grant Green, My Ugly Clementine

(05.06.2020 / 15:00 Uhr)
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Syd Barrett war nicht nur Mitbegründer von Pink Floyd, sondern gilt als Pionier des Psychedelic- und Space-Rock schlechthin. Vor genau 50 Jahren spielte er 1970, zwei Jahre nach seinem Ausstieg bei Pink Floyd, seinen ersten Solo-Gig in London. Bei diesem Konzert, wie auch Anfang der 90er-Jahre, verschwand Syd Barrett ohne Erklärung oder Ankündigung von der Bildfläche. Im Magazin hört ihr heute Musik von und über Pink Floyd.

School Of Rock

Zum 10. Todestag von Syd Barrett

(03.07.2016 / 11:00 Uhr)
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Am 07.07.2006 starb Syd Barrett, Gründungsmitglied und ursprünglich kreativer Kopf von Pink Floyd. Zum 10. Jahrestag seines Todes widmet die School Of Rock dem genialischen Engländer eine Sendung auf der Suche nach den Anfängen und dem frühen Ende einer Karriere, die statt im Olymp der Rock-Superstars im Garten seiner Mutter endete. Von psychedelischen Aufbrüchen, englischer Folklore, zu vielen Drogen, schwarzen Löchern im Himmel, verrückten Diamanten, Dominos und der Stille eines inneren Exils.

ByteFM Magazin am Abend

Neil Young; Syd Barrett & Teenage Fanclub

(12.11.2020 / 21:00 Uhr)
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Außerdem wird in dieser Woche das Album "Barrett" von Syd Barrett 50 Jahre alt. Songs daraus und auch aus unserem aktuellen Album der Woche "All" von Urlaub in Polen hört Ihr in diesem ByteFM Magazin.

ByteFM Magazin

Syd Barrett, Amos Milburn, Mark Hollis

(03.01.2020 / 15:00 Uhr)
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Heute vor 50 Jahren erschien „The Madcap Laughs“, das Debütalbum von Pink Floyd-Gründungsmitglied Syd Barrett, zwei Jahre nachdem Barrett die Band aufgrund psychischer Probleme verlassen musste.

Presseschau 16.06.: Ganz in Mode

Von ByteFM Redaktion
(16.06.2011)
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Presseschau 16.06.: Ganz in Mode
Im Fake Fur oder nicht – Pink Floyd-Sänger Syd Barrett war ein verrückter Vogel, der sich schon früh mit seinem übermäßigen Drogenkonsum in die Psychose schoss. Jetzt veröffentlicht der italienische Autor Michele Mari einen Roman über Syd Barrett, in dem er Bandmitglieder, Roadies, Verwandte und andere sprechen lässt. Zeit Online setzt sich mit Maris‘ Buch „Mr. Pink Floyd“ auseinander.

Australische Psych-Kids: The Lazy Eyes

Von ByteFM Redaktion
(21.06.2020)
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Australische Psych-Kids: The Lazy Eyes
Vielleicht ist der Vergleich mit diesen Gruppen auch ein wenig deren Provenienz geschuldet. Als Landsleute der australischen Psych-Kids, deren Songs eigentlich ein wenig näher dran sind an britischen musikalischen Bewusstseinserweiterungstraditionen. An der unschuldigen ästhetischen Neugier eines Syd Barrett. An der zweiten Psych-Welle in den 80ern, als XTC die Fake-Band The Dukes Of Stratosphear fingierten. Als Television Personalities nicht nur behaupteten, zu wissen, wo Syd Barrett lebte, sondern auch klangen, als sei das wahr.

ByteFM Magazin am Abend

Shine On You Crazy Diamond

(06.01.2021 / 21:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin hört Ihr heute unter anderem Musik von Syd Barrett. Der Sänger und Gitarrist von Pink Floyd war an den ersten beiden Alben der Band beteiligt. Nach dieser Zeit veröffentlichte er zwei Soloalben und verschwand anschließend von der Bildfläche. Im Juli 2006 ist Syd Barrett gestorben. Heute wäre er 75 Jahre alt geworden.

ByteFM Magazin

Die andere Seite der Stadt

(06.01.2021 / 14:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin hört Ihr heute unter anderem Musik anlässlich des 75. Geburtstags von Syd Barrett. Der Sänger und Gitarrist aus der Anfangsphase von Pink Floyd war an den ersten beiden Alben der Band beteiligt. Nach dieser Zeit veröffentlichte er zwei Soloalben und verschwand anschließend von der Bildfläche. Im Juli 2006 ist Syd Barrett gestorben. Heute wäre er 75 Jahre alt geworden.

Kramladen

Pink Floyd. Der Mythos lebt.

(18.12.2025 / 23:00 Uhr)
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Das Originalalbum gilt als Meisterwerk, weil es nicht nur musikalisch brillant ist (mit epischen Songs wie „Shine On You Crazy Diamond“), sondern thematisch tiefgründig. Man kann es verstehen als berührende Hommage an den im Drogennebel versunkenen Mitbegründer und ersten Anführer von Pink Floyd Syd Barrett, als eine Kritik an der Musikindustrie, die den kreativen Geist auspresst, und als eine Auseinandersetzung mit Themen wie Entfremdung und Verlust, was an die Sujets der Vorläuferalbums „Dark Side Of The Moon“ anknüpft und diese emotional noch vertieft.  Die Songs „Wish You Were Here“ und „Shine On You Crazy Diamond“ können interpretiert werden als emotionale Reaktion auf den geistigen Verfall und das allmähliche Versinken in Drogenabhängigkeit und psychischen Problemen von Pink Floyds frühem Frontmann Syd Barrett. Beide Songs klingen wie direkte Abschiedsbriefe an ihn.

Disorder

On A Trip With Syd And The Dawn Of Pink Floyd

(10.01.2015 / 18:00 Uhr)
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Die heutige Sendung widmen wir Syd Barrett, der am 06. Januar 69 Jahre alt geworden wäre. Wir lassen die Musik des Ausnahmekünstlers, der zu den Gründungsmitgliedern von Pink Floyd gehört, noch einmal Revue passieren.

Zum 70. Geburtstag von Roger Waters

Von ByteFM Redaktion
(06.09.2013)
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Zum 70. Geburtstag von Roger Waters
Der Name Roger Waters ist untrennbar mit Pink Floyd verbunden. Der englische Musiker aus Surrey gehört neben Rick Wright und Nick Mason zu den Gründungsmitgliedern der Band. 1962 verschlug es den damals 19-jährigen Waters nach London, wo er Architektur studieren wollte. Das Interesse für das Studium hielt er etwa ein Jahr aufrecht, dann wandte er sich der Musik zu und spielte in verschiedenen Formationen. Irgendwann zwischen 1965 und 1966 kristallisierte sich dabei Pink Floyd heraus. Zuerst war Gitarrist Syd Barrett das Mastermind der Gruppe. Der Rest der Band trennte sich jedoch Ende der 60er von ihm. Barrett experimentierte nicht nur gern mit der Musik, sondern auch mit Halluzinogenen. Das machte ihn als Bandmitglied unberechenbar.

ByteFM Magazin: Der Wochenrückblick

KW 01

(10.01.2021 / 15:00 Uhr)
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Außerdem: Musik von unserem aktuellen Album der Woche "Curtis" von Curtis Mayfield und von Syd Barret. Der Sänger und Gitarrist aus der Anfangsphase von Pink Floyd war an den ersten beiden Alben der Band beteiligt. Nach dieser Zeit veröffentlichte er zwei Soloalben und verschwand anschließend von der Bildfläche. Im Juli 2006 ist Syd Barrett gestorben - diese Woche wäre er 75 Jahre alt geworden.

ByteFM Magazin

am Abend mit Michael Gehrig

(06.04.2018 / 19:00 Uhr)
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Knapp ein halbes Jahrhundert waren die Prog-Rock-Helden von Pink Floyd musikalisch aktiv. Der Mitbegründer und anfängliche kreative Kopf Syd Barrett war nur in den ersten drei Jahren Teil der Band und doch hatte er weit über seinen Ausstieg hinaus einen großen, wenn auch eher indirekten Einfluss auf seine ehemaligen Mitstreiter. Heute vor 50 Jahren wurde die für alle Beteiligten dramatische Trennung von Barrett bekannt gegeben.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Michael Gehrig

(06.04.2018 / 10:00 Uhr)
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Knapp ein halbes Jahrhundert waren die Prog-Rock-Helden von Pink Floyd musikalisch aktiv. Der Mitbegründer und anfängliche kreative Kopf Syd Barrett war nur in den ersten drei Jahren Teil der Band und doch hatte er weit über seinen Ausstieg hinaus einen großen, wenn auch eher indirekten Einfluss auf seine ehemaligen Mitstreiter. Heute vor 50 Jahren wurde die für alle Beteiligten dramatische Trennung von Barrett bekannt gegeben.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Michael Gehrig

(06.04.2018 / 15:00 Uhr)
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Knapp ein halbes Jahrhundert waren die Prog-Rock-Helden von Pink Floyd musikalisch aktiv. Der Mitbegründer und anfängliche kreative Kopf Syd Barrett war nur in den ersten drei Jahren Teil der Band und doch hatte er weit über seinen Ausstieg hinaus einen großen, wenn auch eher indirekten Einfluss auf seine ehemaligen Mitstreiter. Heute vor 50 Jahren wurde die für alle Beteiligten dramatische Trennung von Barrett bekannt gegeben.

In der psychedelischen Kathedrale: Deradoorian mit „Monk’s Robes”

Von ByteFM Redaktion
(28.04.2020)
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In der psychedelischen Kathedrale: Deradoorian mit „Monk’s Robes”
Angel Deradoorians neue Single „Monk’s Robes“ klingt, als sei sie in einer psychedelischen Kathedrale aufgenommen worden: Ihr leise vorgetragener Gesang hallt mächtig, während der Song im Laufe seiner knapp fünfminütigen Laufzeit mehrere Mutationen durchmacht. Zu Beginn begleitet von akustischer Gitarre und perlendem Piano, im Schlusspart von einer Orgel. Über allem liegt der psychedelische Geist der ganz frühen Pink Floyd, aber nicht von Syd Barrett oder Roger Waters, sondern von Keyboarder Rick Wright, der in den frühen Jahren der Band einige ihrer besten Stücke schrieb, später dann aber zwischen den Riesenegos von Waters und David Gilmour zerrieben wurde.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Michael Gehrig

(04.08.2017 / 15:00 Uhr)
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Mit "The Piper at the Gates of Dawn" erschien 1967 das Debutalbum von Pink Floyd. Aufgenommen in den Londoner Abbey Road Studios entstand das Album noch komplett unter der Regie von Syd Barrett, der sich in den Jahren danach und aufgrund seines exzessiven Drogenkonsums erst langsam aus dem Bandgefüge verabschiedete und sich letztlich ganz aus der Öffentlichkeit zurückzog.

Kramladen

David Bowie - zum 65. Geburtstag
mit Volker Rebell

(05.01.2012 / 23:00 Uhr)
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Am 08.01. wird David Robert Heyward-Jones, wie Bowie mit bürgerlichem Namen heißt, 65 Jahre alt. „And I’m never ever gonna get old“, singt David Bowie nicht ohne Ironie in einem Song seines letzten Albums „Reality“. Eine ernsthafte Herzerkrankung, die ihn im Sommer 2004 zwang, eine Tournee abzubrechen, machte deutlich, dass es nur der Mythos Bowie ist, der scheinbar niemals altert. 2006 erfreute sich David Bowie in England seit langem mal wieder eines Top Twenty-Hits. Gemeinsam mit David Gilmour sang er den Pink Floyd-Songklassiker „Arnold Layne“, zu Ehren des verschrobenen Genius Syd Barrett, der im Juli 2006 im Alter von 60 Jahren gestorben war.

Sunday Service

Unknown Mortal Orchestra – II

(21.03.2013 / 17:00 Uhr)
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Ist Jacco Garnder die Reinkarnation von Syd Barrett? Sind Theme Park das neue große Ding? Reformieren Conquering Animal Sound den schottischen Pop? Und welcher Name verbirgt sich hinter dem Kürzel STRFKR?

Kit Sebastian – „Pangea“

Von ByteFM Redaktion
(13.08.2019)
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Kit Sebastian – „Pangea“
So individuell und vielfältig bei „Pangea“ die Einflüsse sein mögen, stehen Kit Sebastian zugleich in einer sehr britischen Psych-Pop-Tradition. Spätestens seit Syd Barrett Ende der 1960er hält sich der Sound. Erwähnenswerte Updates erfolgten etwa durch Bands wie Stereolab oder Broadcast. Oder The Soundcarriers, denen Kit Sebastian musikalisch womöglich am nächsten stehen. So zur groben Orientierung: Was Merve Erdem und Kit Martin als Kit Sebastian produzieren, trägt eine sehr eigene klangliche Signatur. Die Aufnahmen haben die Anmutung nicht audiophil, aber dennoch gut gealterter Tonbänder – von Tropicália und anatolischer Psychedelia inspirierte Archivschätze, die es hätte geben können. Es ist insofern ein großes Glück, dass Kit Sebastian an einer alternativen Psych-Geschichte arbeiten und dabei nicht klingen wie bärtige alte Männer, die Vinyl nur in Mint-Condition kaufen, sondern wie coole junge Menschen, die Spaß an catchy Songs in Analog-Ästhetik haben.

Kalamaluh

bE oDd, AM stRAngE

(11.10.2017 / 09:00 Uhr)
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Kalamaluh - bE oDd, AM stRAngE
So einige Musiker haben neben großartigen Stücken auch durch eine labile Psyche, verbalen Ausfälle oder gar Einweisungen auf sich aufmerksam gemacht. Manche, wie Roky Erickson sind immer wieder aufgestanden, trotz Schizophrenie und Verurteilungen. Andere, wie Syd Barrett, haben sich immer tiefer ins Schneckenhaus verkrochen, unfähig mit der Welt umzugehen, die Welt unfähig mit ihnen klarzukommen. Wieder weitere, wie John Frusciante, erfinden sich in anderen Stilen neu und meiden das Rampenlicht, der Erfolg ist ihnen unheimlich. Zur Nummer Eins zu werden, zum Vielgelobten und in den Himmel gehobenen, kann so förderlich wie schädlich sein. Für diese Ausgabe „bE oDd, AM stRAngE“ von Kalamaluh bilden Erickson, Barrett und Frusciante den Rahmen und paaren sich mit Stücken aus ihrem direkten Umfeld.

Rock-Ola

Runde Geburtstage im Januar

(25.01.2016 / 14:00 Uhr)
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...hatten Clarence Carter, Robby Krieger, Aynsley Dunbar und Syd Barrett. Die Musik dazu kommt u.a. von The Doors, The Aynsley Dunbar Ratiliation, David Bowie und Pink Floyd.

Hello Mellow Fellow

(22.02.2010 / 21:00 Uhr)
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Hello Mellow Fellow
Also nicht wirklich tanzbares, es sei denn ihr seid passionierte Engtänzer – oder wie das früher hieß: Bluestänzer. Der Soundtrack dazu stammt diesmal von den Beach Boys, Syd Barrett, Little Dragon, George Harrison, Manzel, Liza Minnelli, der Matthew Herbert Big Band, der göttlichen Ella Fitzgerald, The XX und Ragman Jones, der auch für den Titel dieser Sendung verantwortlich ist. Noch nie gehört den Namen? Na ein Grund mehr reinzuhören!

Von Bullerbü nach Babylon

Vogelkundestunde

(05.08.2020 / 18:00 Uhr)
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Unter anderem tauchen auf: ein Tukan, ein schwarzer Katzenvogel, eine Trottellumme, ein Fadenpipra, eine Leierschwänze, ein Webervogel, ein Hüttensänger, die Vögel im Garten von Syd Barrett … aber nirgendwo Fichtenkreuzschnäbel!

Hello Mellow Fellow

Apples and …

(25.01.2016 / 22:00 Uhr)
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Hello Mellow Fellow - Apples and …
… oranges heißt der letzte Song, den Syd Barrett für Pink Floyd geschrieben hat. »Orange Crate Art« heißt ein Album von Brian Wilson und Van Dyke Parks. »Orange Skies« ein Song von Arthur Lees Band Love. Und Orange Juice kann man nicht nur trinken. Alles voller Orangen also in der heutigen Hello Mellow Fellow Sendung? Mitnichten! Um zu erfahren, ob hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, müsst ihr nur eins tun:

Schliemanns Soundbox

A Memory Is Better Than Nothing: Dan Treacy zum 65.

(08.06.2025 / 17:00 Uhr)
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Schliemanns Soundbox - A Memory Is Better Than Nothing: Dan Treacy zum 65.
"He was very famous, once upon a time / Now no one knows even if he's alive." Vielleicht ahnte Daniel Treacy, als er diese Zeilen Anfang der 80er über Syd Barrett sang, bereits, dass sie einmal auch auf ihn zutreffen würden. Wobei das mit dem Fame relativ ist. Doch Fans der Television Personalities ertappen sich durchaus öfter beim Gedanken, ob deren Kopf und Sänger Dan Treacy eigentlich noch lebt. Wir hoffen das natürlich inständig und bringen zum anstehenden 65. Geburtstag ein kleines Ständchen. (Foto: Masao Nakagami)

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Christa Herdering

(06.01.2016 / 15:00 Uhr)
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Im Magazin heute erinnern wir an Syd Barrett - der Sänger und Songschreiber der frühen Pink Floyd wäre heute 70 Jahre alt geworden. Als er mit seinem Schulfreund Roger Waters die Band gründete, war er gerade mal Anfang 20. Noch ein bisschen jünger war Alex Turner, als er die Arctic Monkeys gründete. Auch er feiert heute Geburtstag, 30 Jahre wird er alt.

Hidden Tracks

Deconceptualize 1 & 2

(05.05.2021 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks - Deconceptualize 1 & 2
Zum einen "Decon Sound" mit popkulturellen Verweisen zu Conrad Schnitzler sowie Syd Barrett und zum anderen "Six Gun Shots".

Was ist Musik

Dreamworld – Dan Treacy und die Television Personalities, Folge 2

(11.04.2022 / 21:00 Uhr)
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„Salvador Dali´s Garden Party“, „I Know Where Syd Barrett Lives“, „Part Time Punks“ – die Songs der Television Personalities, die es selten ins Fernsehen geschafft haben, waren nie wirkliche Hits. Aber mit ihrer am Warholschen Popismus geschulten Gerade-mal-eben-jetzt-Haftigkeit, dem gleichermaßen desillusionierten wie desillusionierenden Blick auf Kitchen-Sink-Minidramen und notorisches Scheitern, und dem Talent für catchy Rumpelmelodien schaffte es die Band um Daniel Treacy, Dreiminüter aus dem Ärmel zu schütteln, die uns heute mehr erzählen über (Post-)Punk in London als zweistündige YouTube-Dokus. Heute bestätigen das Leute, die wissen, wovon sie reden.


Artists A - Z

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