Brittany Howard

Brittany Howard Brittany Howard (Foto: Brantley Gutierrez)

Brittany Howard (geboren am 2. Oktober 1988) ist eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin aus Athens, Georgia. Bekanntheit erlangte sie als Sängerin und Gitarristin der zwischen 2009 und 2018 aktiven Rockband Alabama Shakes. Im Jahr 2019 veröffentlichte sie ihr kritisch gelobtes Debütalbum „Jaime“ über ATO Records (Black Pumas, Rodrigo Y Gabriela, Nick Hakim).

Während sich Alabama Shakes noch dem musikalischen Erbe ihrer Südstaaten-Heimat verpflichtet fühlten und vornehmlich Einflüsse aus Country, Folk, Gospel und Blues in ihren Liedern verarbeiteten, geht es in Brittany Howards Solokarriere experimentierfreudiger zu. So inszenierte die Künstlerin ihre kraft- und gefühlvolle Gesangsstimme auf ihrem Debüt in einem genreübergreifenden Soundgewand, das neben den oben genannten Genres auch Elemente aus Funk, Soul, HipHop, Trap, Jazz Fusion, Noise Rock, psychedelischer Musik und vielen weiteren Stilen enthält. Auf dem Album erzählt Howard intime Geschichten und streift dabei große, gesellschaftliche Themen: Rassismus, Religion, Sexualität. Mit ihrem Song „Georgia“ hat sie sich zudem erstmalig öffentlich zu ihrer Liebe zu einer anderen Frau bekannt. Geboren und aufgewachsen ist Brittany Howard als Tochter einer weißen Mutter und eines afroamerikanischen Vaters in Athens. Hier lernte sie als Kind das Klavierspielen von ihrer älteren Schwester Jaime. Jaime starb an Krebs, als beide Teenager waren. Howards Debütalbum ist nach ihr benannt.

Im Jahr 2021 erschien mit „Jaime Reimagined“ ein Remix-Album, auf dem Künstler*innen wie Georgia Anne Muldrow, Childish Gambino und Michael Kiwanuka die Songs von Howards Debütalbum neu interpretierten. Neben ihrer Aktivität als Solomusikerin ist Brittany Howard auch Teil der Bands Thunderbitch und Bermuda Triangle. Die Künstlerin ist seit 2019 mit ihrer Bermuda-Triangle-Bandkollegin Jesse Lafser verheiratet.



Brittany Howard im Programm von ByteFM:

„Stay High“ von Brittany Howard in der „Childish Gambino Version“

(01.08.2021)
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„Stay High“ von Brittany Howard in der „Childish Gambino Version“
Childish Gambino (rechts) hat zum Album „Jaime Reimagined“ von Brittany Howard (links) beigetragen Unser heutiger Track des Tages „Stay High“ wird gesungen von Donald Glover. Der kalifornische Rapper und Sänger gehört seit einer Weile unter seinem Alias Childish Gambino zu den meistbeachteten Figuren im HipHop. // Denn der Song ist zum einen ein Cover und zum anderen erscheint er nicht etwa auf seinem Album. Unser Track des Tages ist nämlich Teil eines Longplayers von Brittany Howard. Howard sang bis 2019 bei der Soul-Rock-Band Alabama Shakes. Dann legte sie das Projekt bis auf Weiteres zu den Akten und veröffentlichte den Solo-Longplayer „Jaime“. // Childish Gambino singt seine minimalistisch-elektronische Version in der gleichen Tonlage wie Brittany Howard. Die Gesangsperformances sind in beiden Fällen beeindruckend, klingen dabei aber grundverschieden. // Sondern macht das Stück zu einem äußerst hörenswerten funky Slow-Jam. Ein Album mit Neubearbeitungen der Songs ihres 2019er Albums „Jaime“ hat Brittany Howard als „Jaime Reimagined“ auf dem Label Sony veröffentlicht. „Stay High“ ist heute in der „Childish Gambino Version“ unser Track des Tages.

Alabama Shakes – „Boys & Girls“ (Album der Woche)

(02.04.2012)
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Alabama Shakes  – „Boys & Girls“ (Album der Woche)
Alabama Shakes – „Boys & Girls“ (Rough Trade) Die Geschichte besagt, die Alabama Shakes seien von der Sängerin Brittany Howard und dem Bassisten Zac Cockrell auf der High School gegründet worden. In der amerikanischen Provinz in Athens, Alabama, nachdem sie sich im Psychologie-Unterricht kennengelernt hatten und nach der Schule zum Song-Schreiben getroffen hatten. // Dazu kommt noch reichlich Soul, der das Attribut „vintage“ auch nicht verschmähen würde. Die kratzige Stimme von Brittany Howard, sowohl in den schnelleren als auch in den dramatischeren, orgelbegleiteten Nummern, tut den Rest.

„Jaime Reimagined“: Brittany Howard bringt ihr Debütalbum in neuer Fassung heraus

(23.06.2021)
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„Jaime Reimagined“: Brittany Howard bringt ihr Debütalbum in neuer Fassung heraus
Hat eine Neubearbeitung ihres Debütalbums namens „Jaime Reimagined“ angekündigt: Brittany Howard Brittany Howard (Alabama Shakes) bringt eine Neubearbeitung ihres Debütalbums „Jaime“ unter dem Titel „Jaime Reimagined“ heraus. // Ich fühle mich geehrt, dass so viele unglaubliche Künstler*innen aus allen musikalischen Welten meine Songs auf so interessante und unterschiedliche Weise interpretieren.“ Brittany Howard – „Jaime Reimagined“ (ATO) Die Tracklist: 1. „13th Century Metal“ (Michael Kiwanuka Version) 2.

Dringlichkeit in jedem Ton - die Alabama Shakes

(28.05.2012)
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Ruhig, beschaulich und sicher geht es dort zu. „Es gibt ein paar Dinge, die man dort machen kann“, sagt Sängerin Brittany Howard, „Angeln, Quadfahren (ein Quad ist eine Art Motorrad auf 4 Rädern) oder mit seinen Freunden rumhängen, aber sobald die Sonne untergeht, ist es einfach nur dunkel. // Dann man muss sich etwas überlegen. Ich habe mit dem Songwriting angefangen, um der Langeweile zu entkommen.“ Lange war Brittany Howard beeindruckt vom Gitarrenspiel ihres Highschool-Mitschülers Heath Fogg. Dass die beiden jemals zusammen in einer Band spielen würden, hätte sie damals nicht zu träumen gewagt. // Heath Fogg zum Beispiel verdiente sein Geld damit, das örtliche Kernkraftwerk nach Strahlungs-Lecks zu untersuchen und Brittany Howard war bis vor Kurzem noch täglich als Briefträgerin unterwegs. Der Musik von Alabama Shakes hört man an, dass die Band sich dem musikalischen Erbe ihrer Südstaaten-Heimat verbunden fühlt. // Dass ihr Retro-Soul nicht kalkuliert und abgeguckt wirkt, ist dem guten Songwriting, aber vor allem dem Gesang von Brittany Howard zu verdanken, die ihre eigenen, zum Teil schmerzlichen Alltagserfahrungen in ihren Songs mit Hingabe verarbeitet.

BadBadNotGood kündigen neues Album „Talk Memory“ an

(16.07.2021)
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BadBadNotGood kündigen neues Album „Talk Memory“ an
Das kanadische Jazz-Trio hält sich auf jeden Fall stets beschäftigt: Alleine in den vergangenen zwölf Monaten produzierte es Songs für Thundercat, Brittany Howard oder Charlotte Day Wilson, remixte Musik von Black Pumas oder Nick Hakim und veröffentlichte nebenbei Zusammenarbeiten mit Kaytranada oder MF Doom.

Alabama Shakes – „Sound & Color“ (Album der Woche)

(13.04.2015)
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Alabama Shakes – „Sound & Color“ (Album der Woche)
Was aus den Verstärkern kommt, erfindet den Ball nicht neu, aber altbacken klingen die bluesigen Gitarren und das gedämpfte und präzise Schlagzeug von Alabama Shakes keinesfalls. Ihre große Attraktion ist immer noch - wie könnte es anders sein - die Stimme von Frontfrau Brittany Howard. Die hat sich Vergleiche mit allen möglichen musikalischen Größen der 60er und 70er eingehandelt.

Brittany Howard (Alabama Shakes) kündigt Soloalbum an

(25.06.2019)
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Brittany Howard (Alabama Shakes) kündigt Soloalbum an
Brittany Howard (Foto: Danny Clinch) Brittany Howard hat eine Stimme, die Berge versetzen kann. Soviel hat sie bereits mit den zwei Alben ihrer Band Alabama Shakes bewiesen. Auf den LPs „Boys & Girls“ und „Sound & Color“ präsentierte das Quartett aus (na klar) Alabama eine wilde Mischung aus Southern Rock, Memphis-Soul und Funk, mit Howards tiefem, kratzigen Organ als kräftigem Antriebsmotor.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Friederike Herr

(02.10.2018 / 15 Uhr)
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Im Magazin hört ihr heute Musik zu einer Reihe von Jubiläen und Jahrestagen, mit leichtem Country und Americana-Schwerpunkt: Runde Geburtstage feiern u.a. Brittany Howard, Grammy-gekrönte Gitarristin und Sängerin von Alabama Shakes und Kelly Willis, eine ungekrönte Königin des Alternative Country.

Tickets für Alabama Shakes

(21.04.2015)
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Dass ihr Retro-Soul nicht kalkuliert und abgekupfert wirkt, ist dem guten Songwriting, aber vor allem dem Gesang von Brittany Howard zu verdanken, die ihre eigenen, zum Teil schmerzlichen Alltagserfahrungen in ihren Songs mit Hingabe verarbeitet.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Michael Hager zu Gast: Alabama Shakes

(11.02.2015 / 10 Uhr)
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ByteFM Magazin - am Morgen mit Michael Hager  zu Gast: Alabama Shakes
Auch in ihrer Musik spiegelt sich die Herkunft der Gruppe wider, welche sich rund um die Frontfrau mit der souligen Stimme, Brittany Howard, formiert. Das Genre, in welchem sich die Band bewegt, lediglich mit Soul- oder Southern Rock zu beschreiben scheint der stilistischen Vielfalt ihrer Musik nicht gerecht zu werden. 2012 erschien ihr Debütalbum „Boys and Girls“, in diesem Jahr soll es nun endlich eine Fortsetzung geben.

Songs des Jahres 2019

(16.12.2019)
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Songs des Jahres 2019
Thomas William Hill – „Whorl“ Andreas van der Wingen (Erdenrund) Der Bürgermeister der Nacht – „Gläser, Kultur und Psychosen“ Plaid – „Dancers“ Lucas Croon – „Ethnxman“ Yvon – „See der Tränen“ Mira Mann – „Du bist auch traurig“ Stefanie Schrank – „Spooky Action“ Die Realität – „Auto geklaut“ Friends Of Gas – „Carrara“ Anne Müller – „Nummer 2“ Kreidler – „Eurydike“ Alper Kurtoglu (Love Songs) !!! – „Couldn't Have Known“ Bilderbuch – „Checkpoint“ Brittany Howard – „Stay High“ Deichkind – „Richtig gutes Zeug“ Ezra Furman – „I Wanna Be Your Girlfriend“ Fiva & Granada – „Gönn Dir“ Friedberg – „Go Wild“ Goldstone – „All I Know“ Tame Impala – „Patience“ Vivin – „Chromatics“ Alice Peters-Burns (Kaleidoskop) Armstrong – „September Skies“ Become The Sky – „Ganwyd Eto“ J.R.

Øya, oh yeah!

(12.08.2013)
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© Johannes Granseth| Wu Tang @ Øya Festival Schon der erste Tag hat einige Highlights zu bieten: Mount Kimbie spielen zwar für meinen Geschmack ein bisschen früh, aber ihr Sound funktioniert auch unter freiem Himmel zur Kaffee- und Kuchenzeit. Die Alabama Shakes rund um das Energiebündel Brittany Howard wissen und lieben, was sie tun und legen einen untadeligen Auftritt hin. Wu Tang feiert sein 20-jähriges Bühnenjubiläum ziemlich lustlos, aber das Publikum stört sich daran in keinster Weise und feiert die Hits dafür umso enthusiastischer.

Tickets für Alabama Shakes

(10.07.2012)
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Dass ihr Retro-Soul nicht kalkuliert und abgeguckt wirkt, ist dem guten Songwriting, aber vor allem dem Gesang von Brittany Howard zu verdanken, die ihre eigenen, zum Teil schmerzlichen Alltagserfahrungen in ihren Songs mit Hingabe verarbeitet.


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