Dizzy Gillespie

Dizzy Gillespie Dizzy Gillespie gilt als Wegbereiter des Bebop (Foto: Public domain, via Wikimedia Commons)

Dizzy Gillespie (*21. Oktober 1917 in Cheraw, South Carolina als John Birks Gillespie – 6. Januar 1993 in Englewood, New Jersey) war ein US-amerikanischer Jazztrompeter, Bandleader und Komponist. Er gilt zusammen auch mit Charlie Parker als Wegbereiter des Bebop, spielte mit Musikgrößen wie Cab Calloway, Duke Ellington, Ella Fitzgerald und Benny Carter. Er war einer der ersten Musiker*innen, der afrokubanische und brasilianische Rhythmen in den Jazz brachte. Einige seiner Hits wie „A Night In Tunisia“ und „Woody ‚N‘ You“ wurden Jazzstandards. Er war auch begnadeter Improvisator, Stil-Ikone, Kulturbotschafter und Präsidentschaftsbewerber.

Gillespies Vater war ein Amateurmusiker, der seinen Sohn künstlerisch förderte. Als Junge spielte Dizzy Gillespie Klavier und Posaune und wechselte dann zur Trompete. Nach zwei Jahren Musikstudium kam er 1935 nach Philadelphia, um Profimusiker zu werden. Er spielte in den Swing-Orchestern von Frank Fairfax, Teddy Hill und Cab Calloway, der ihn 1941 nach einem Streit entließ. Trotz seiner Witzelein und seiner Exzentrik – daher der Spitzname Dizzy-, galt er als vorzüglicher Musiker, der nach dem Rauswurf in den Bigbands von Benny Carter, Duke Ellington und Billy Eckstine reüssierte. New Yorker Clubs wurden etwa zur gleichen Zeit zu den Geburtsstätten des Bebop. Gillespie, Charlie Parker und andere Musiker jammten hier und experimentierten mit neuartiger Harmonik, Melodik und Rhythmik, was zu einem neuen, modernen Jazz-Stil führte. Gillespies Kompositionen wie „Groovin‘ High“ und „Salt Peanuts“ sind zu Genre-Klassikern geworden. Von 1946 bis 1950 hatte er seine eigene Bigband. Mit dem kubanischen Conga-Spieler Chano Pozo verband Gillespie kubanisch-westafrikanische Rhythmen mit Bebop zu Cubop, einer Frühform des Latin Jazz. Von 1951 bis 1953 leitete er seine eigene Plattenfirma. 1953 wurde auf einer Party sein Instrument so beschädigt, dass der Schalltrichter nach oben gebogen war. Gillespie war aber von dem Klang der Trompete angetan, dass er sie fortan so spielte. Mitte der 50er-Jahre tourte er mit Geldern des US-Außenministeriums durch Asien, Europa und Südamerika. Obwohl seine innovativste Phase Ende der 50er-Jahre zu Ende war, spielte er weiter auf höchstem Niveau. Mit seiner Bigband United Nations Orchestra machte er weltweite Konzertreisen bis in die 90er-Jahre. Er spielte hier mit der brasilianischen Jazzsängerin Flora Purim zusammen.

Dizzy Gillespie war nicht nur musikalisch ein Visionär. So trat er im Wahljahr 1964 als unabhängiger Präsidentschaftsbewerber an. Das Weiße Haus sollte nach seinem Wahlsieg „Blues House“ heißen und als Kabinettsmitglieder waren Duke Ellington als Außenminister und Charles Mingus als „Friedensminister“ vorgesehen. Die Bewerbung für eine Präsidentschaft scheiterte. Der „Gigant des Jazz“ erlag 1993 einer Krebserkrankung und wurde in New York beigesetzt.

(Foto: Public domain, via Wikimedia Commons)



Dizzy Gillespie im Programm von ByteFM:

Dizzy Gillespie wäre 100 geworden

Von ByteFM Redaktion
(20.10.2017)
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Dizzy Gillespie wäre 100 geworden
Mit seinem abenteuerlichen und gewitzten Trompetenspiel prägte Dizzy Gillespie die US-amerikanische Jazz-Szene. Als Dizzy Gillespie im Jahr 1964 sich im Scherz als Kandidat für die US-amerikanische Präsidentschaftswahl aufstellte, hatte er sich ein illustres Kabinett ausgemalt: Duke Ellington als Staatssekretär, Louis Armstrong als Agrarminister, Miles Davis als CIA-Chef, Charles Mingus als Friedensminister. Eine schöne Utopie in den vom Rassismus geprägten 1960er-Jahren – das weiße Haus als Haus des Jazz. Gillespie musste nicht Präsident werden, um die Kultur seines Landes zu verändern: Als Pionier des Bebops revolutionierte das Jazz-Schlitzohr mit der angeschrägten Trompete den Sound der US-amerikanischens Gegenkultur. Morgen wäre er 100 Jahre alt geworden. // Doch Gillespie war mehr als nur Virtuose: Mit seinen beim Spielen dick aufgeblasenen Wangen, seiner charakteristisch verbogenen Trompete und seinem bissigen Humor war er einer der großen Entertainer seiner Zeit. Am 6. Januar 1993 starb er an einem Tumor. Begraben wurde Dizzy Gillespie im New Yorker Stadtteil Queens, nicht unweit von den Clubs, in denen er mit Parker, Monk und Konsorten den Jazz wieder gefährlich machte. Morgen, am 21. Oktober 2017, wäre der Musiker 100 Jahre geworden. Auch im Programm von ByteFM erinnern wir an den legendären Jazz-Trompeter. So wird Musik von Dizzy Gillespie am 20. Oktober um 10, 15 und 19 Uhr im ByteFM Magazin zu hören sein. Auch zum 25sten Todestag von Dizzy Gillespie hört Ihr seine Musik in unserem Programm: Niklas Holle widmet ihm am 6.1.2018 seine Sendung Standard.

ByteFM Magazin

105 Jahre Dizzy Gillespie

(21.10.2022 / 14:00 Uhr)
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Mit seiner ikonisch angeschrägten Trompete und afro-kubanischer Rhythmik revolutionierte Dizzy Gillespie den Bebop-Sound der USA. Heute wäre der Jazz-Musiker 105 Jahre alt geworden. Wir erinnern im ByteFM Magazin an den legendären Trompeter, Komponisten und Entertainer. Außerdem gibt es wie immer neue und aktuelle Musik, zum Beispiel von unserem ByteFM Album der Woche: „Open“ von Kutiman.

ByteFM Magazin

Dizzy Atmosphere

(06.01.2023 / 14:00 Uhr)
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Heute jährt sich der Todestag von Dizzy Gillespie zum 30. Mal. Zusammen mit dem Saxofonisten Charlie Parker und dem Pianisten Thelonious Monk wird Dizzys Name häufig genannt, wenn es darum geht, die Wegbereiter des Modern Jazz zu nennen. Später wurde diese Spielart aus New York Bebop getauft.

Standard

Dizzy und Michel

(06.01.2018 / 14:00 Uhr)
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Heute vor 25 Jahren starb der legendäre US-amerikanische Trompeter Dizzy Gillespie.

Burt Bacharach wird 90

Von ByteFM Redaktion
(12.05.2018)
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Burt Bacharach wird 90
Burt Freeman Bacharach wurde am 12. Mai 1928 in Kansas City geboren. Als Teenager nahm er Klavierunterricht, doch die Klassik langweilte ihn schnell – stattdessen schlich er sich lieber auf Bebob-Konzerte von Dizzy Gillespie oder Count Basie. Diese Gigs beeinflussten den jungen Bacharach, an der McGills Universität in Montreal Jazz-Harmonie zu studieren. Nach einigen Jahren als Pianist und Dirigent entdeckte er schnell seine wahre Leidenschaft: das Schreiben von Pop-Songs.

Die Runde Stunde

(01.06.2009 / 18:00 Uhr)
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Die Runde Stunde
Jazz passt immer und überall. Auch die Musiker dieser amerikanischsten aller Musiken fühlen sich auf dem ganzen Planeten zuhause. Oft bringen sie als „Jazz-Touristen“ Ideen und Instrumente von ihren Weltreisen mit, um sie später in ihre eigene Musik einzuwirken. Manchmal reicht ihnen auch schon der bloße Gedanke an einen sagenhaften, fernen Ort, um daraus Musik zu machen – siehe „Night in Tunisia“, das ein junger Dizzy Gillespie vierzehn Jahre vor seinem ersten Afrikabesuch komponierte.

Die Runde Stunde

Melodien mit Millionen

(26.12.2012 / 17:00 Uhr)
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Die Million, sozusagen die Milliarde des letzten Jahrhunderts, rundet diese Sendung ab. Meistens materialistisch, immer wertvoll - vom "Millionaire" der Schmuse-Funkster Sunfire über den "Million Dollar Man" von William "Blues Boy" Wells oder "If I Had A Million" von Fink bis zum Jazz-Standard "I Found A Million Dollar Baby (In A Five And Ten Cent Store)" in Versionen von Mel Tormé oder Dizzy Gillespie. Götz Bühler erzählt dazu und zählt mit.

Burt Bacharach ist tot

Von ByteFM Redaktion
(09.02.2023)
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Burt Bacharach ist tot
Burt Freeman Bacharach wurde am 12. Mai 1928 in Kansas City geboren. Als Teenager nahm er Klavierunterricht, doch die Klassik langweilte ihn schnell. Stattdessen schlich er sich lieber auf Bebop-Konzerte von Dizzy Gillespie oder Count Basie. Diese Gigs beeinflussten den jungen Bacharach, an der McGills-Universität in Montreal Jazz-Harmonie zu studieren. Nach einigen Jahren als Pianist und Dirigent entdeckte er schnell seine wahre Leidenschaft: das Schreiben von Pop-Songs.

Legendärer Studio-Gitarrist Melvin „Wah Wah Watson“ Ragin ist tot

Von ByteFM Redaktion
(26.10.2018)
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Legendärer Studio-Gitarrist Melvin „Wah Wah Watson“ Ragin ist tot
Das Ende von The Funk Brothers stoppte keinesfalls Ragins Karriere: Es folgten Auftritte auf Alben von Größen wie Quincy Jones („Body Heat“, 1974), Herbie Hancock („Man-Child“, 1975), Dizzy Gillespie („Free Ride“, 1977). Auch im Disco-Zeitalter war Ragin gefragt: Sowohl Gloria Gaynors „I Will Survive“ als auch Michael Jacksons „Off The Wall“ gehören zu den Höhepunkten seiner Laufbahn. Sein letzter Auftritt war auf „Black Rose“, dem sechsten Studioalbum des R&B-Künstlers Tyrese, drei Jahre vor seinem Tod. Ragin wurde 67 Jahre alt.

That's Rhythm

Lucky Millinder vs. Jay McShann

(08.03.2015 / 17:00 Uhr)
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Am 9. Januar 1942, kurz nachdem die USA in den 2. Weltkrieg eingetreten waren und es eine Ausgangssperre für weiße Besucher in Harlem gab, spielte Jay McShann mit seinem Orchester zum ersten Mal in New York. Er trat an diesem Abend bei einem Battle of the Bands zusammen mit der Big Band von Lucky Millinder im Savoy Ballroom auf. Wie der Auftritt geklungen haben könnte, wird mit Studioaufnahmen aus den frühen 1940er Jahren rekonstruiert bei denen Charlie Parker und Dizzy Gillespie mitspielten, die ein paar Jahre später dem Jazz eine neue Richtung gaben.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(07.01.2018 / 15:00 Uhr)
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Van Dyke Parks feierte in dieser Woche seinen 75. Geburtstag, außerdem erinnern wir an den US-amerikanischen Jazzmusiker Dizzy Gillespie.

Quincy Jones wird 80 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(14.03.2013)
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Quincy Jones wird 80 Jahre alt
1989 veröffentlichte Quincy Jones mit „Back On The Block“ eines der ersten Alben, das Jazz mit HipHop verband und außerdem ein Album voll hochrangiger Gastmusiker ist. Dizzy Gillespie, Miles Davis, Sarah Vaughan und Ella Fitzgerald – alle versammelt in einem Raum für die Aufnahmen zu „Back On The Block“. Wie im Himmel hätte man sich da gefühlt, so Quincy Jones. Und auch auf seinem letzten, im Jahr 2010 erschienenen Album mangelte es nicht an großen Namen: Amy Winehouse, Talib Kweli oder Snoop Dogg.

Sarah Vaughan wäre heute 90 geworden

Von ByteFM Redaktion
(27.03.2014)
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Sarah Vaughan wäre heute 90 geworden
Entdeckt wurde die junge Vaughan im Apollo Theater im Harlem, New York, wo sie einen Talentwettbewerb gewonnen hatte. Sie gelangte schließlich zur Big Band von Earl Hines, wo sie zusammen mit Größen des Bebop spielte, zum Beispiel mit Dizzy Gillespie und Charlie Parker. 1944 startete Vaughan ihre Solokarriere und erhielt viele Engagements in den Clubs von New York City.

Revolutionär, Mythos, Pop-Ikone – zum 60. Todestag von Malcolm X

Von Rainer Szimm
(21.02.2025)
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Revolutionär, Mythos, Pop-Ikone – zum 60. Todestag von Malcolm X
Der frustrierte 16-Jährige fand Unterschlupf bei seiner älteren Halbschwester Ella in Boston, die ihn aber nicht bändigen konnte. Sie besorgte ihm einen Job bei der Bahn, der ihn im Februar 1942 nach New York führte. Besonders Harlem mit seinen Clubs tat es ihm an, damals ein Mittelpunkt Schwarzer Musik. Hier traten Jazz-Größen wie Dizzy Gillespie und Ella Fitzgerald auf, ein Umfeld, das Malcolm fesselte. Er rutschte aber dann ziemlich schnell in die Ganovenszene ab. Er arbeitete im Rotlichtmilieu, dealte mit Gras und Kokain, wurde selbst süchtig, klaute und beging Einbrüche. 1944 wurde er das erste Mal verurteilt, 1946, nach weiteren Einbrüchen, erhielt er eine mehrjährige Gefängnisstrafe. Eine Zeit, die ihn radikal verändern sollte.

Container

Sarah Vaughan
mit Juliane Reil

(02.06.2014 / 22:00 Uhr)
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Groß geworden ist sie mit dem Swing in der Big Band von Earl Hines. Vom Bebop inspiriert sang sie an der Seite von Dizzy Gillespie, Charlie Parker und Billy Eckstine. Mit Miles Davis spielte sie eine ihrer schönsten Aufnahmen in den 50er Jahren ein. Er nannte die "Sophisticated Lady" einen weiblichen "Motherfucker". Warum? Das erfahrt Ihr heute um 22 Uhr mit Juliane Reil.

That's Rhythm

Jack McVea

(28.06.2015 / 17:00 Uhr)
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Eine Sendung über den Saxophonist Jack McVea, der bei Lionel Hampton's Klassiker "Flyin' Home" mitspielte, beim ersten Jazz-At-The-Philharmonic Konzert 1944 auftrat und ein Jahr später mit Dizzy Gillespie und Charlie Parker jammte. Außerdem war er verantwortlich für den Novelty Song "Open The Door Richard!", der von Count Basie und vielen anderen gecovert wurde. Er nahm bis zum Ende der Fünfzigerjahre swingende R&B Titel auf, die ihn als exquisiten Jazzer und witzigen Entertainer präsentieren.

ByteFM Magazin

mit Christa Herdering

(09.01.2014 / 15:00 Uhr)
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Vor 100 Jahren wurde in Pittsburgh ein einflussreicher Mann des Jazz geboren: Kenny Clarke war neben Thelonious Monk oder Dizzy Gillespie konstantes Mitglied der Crew des Minton Playhouse, dem legendären New Yorker Jazzclub der 40er Jahre und der Brutstätte des Bebop. Auch er wird Erwähnung finden in diesem Magazin.

Friedensaufruf & Glaubensbekenntnis: Vor 60 Jahren nahm John Coltrane „A Love Supreme“ auf

Von Rainer Szimm
(09.12.2024)
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Friedensaufruf & Glaubensbekenntnis: Vor 60 Jahren nahm John Coltrane „A Love Supreme“ auf
Coltrane wurde 1926 in North Carolina in ein musikalisches und religiöses Umfeld geboren. Sein Vater spielte Ukulele und Violine, sein Großvater war Pfarrer. Blues und Gospel waren allgegenwärtig. Mit zwölf Jahren bekam er seine erste Klarinette. Ab Dezember 1938 starben binnen weniger Monate sein Vater, Großeltern und eine Tante, was die Familie in finanzielle Nöte brachte. Musik wurde seine Lebensader. 1943 zogen er und seine Mutter nach Philadelphia, die ihm zum 17. Geburtstag ein Alt-Saxofon schenkte. Coltrane nahm Musikunterricht und stürzte sich in die lokale Szene, wo er die Bekanntschaft anderer Bebop-Musiker machte. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs war er kurz bei der Marine, um danach ab 1946 in Philadelphia als Profimusiker zu arbeiten. Die Stadt war voller Bars und Clubs, in denen er als Begleitmusiker verschiedener R&B- und Blues-Musiker*innen sein Profil schärfte. Er zeichnete sich durch extremen Fleiß aus und erregte die Aufmerksamkeit anderer Musiker*innen. So spielte er mit Dizzy Gillespie, Earl Bostic und bis 1954 mit Johnny Hodges.

Zum 5. Todestag von Miriam Makeba

Von ByteFM Redaktion
(10.11.2013)
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Zum 5. Todestag von Miriam Makeba
Auch mit über 60 Jahren blieb sie politisch und musikalisch sehr aktiv. 1991 erschien ihr Album „Eyes On Tomorrow“, an dem sie unter anderem mit Dizzy Gillespie und Nina Simone gearbeitet hatte. Im Jahr 2005 startete Makeba ihre letzte Welttournee anlässlich ihres Albums „Reflecting“, im Alter von 73 Jahren.

Zum 100. Geburtstag von Thelonious Monk

Von ByteFM Redaktion
(10.10.2017)
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Zum 100. Geburtstag von Thelonious Monk
Thelonious Sphere Monk wurde am 10. Oktober 1917 in Rocky Mount, North Carolina, geboren. Nachdem seine Familie im Jahr 1922 nach Manhattan zog, tastete sich der junge Autodidakt langsam an das Piano heran. Nach einigen Jobs als Kirchen-Organist fing er in den 40er-Jahren an, als Haus-Pianist im Minton‘s Playhouse zu arbeiten. Der New Yorker Nachtclub wurde zu einer Keimzelle des Bebop: Monk und seine Kollegen Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Kenny Clarke schufen das Genre in ausufernden Jam-Sessions – mit kaskadenhaften Tonleiter-Läufen und blitzschnellen Tempi.

Soundtrack-Komponist und Jazz-Musiker Lalo Schifrin ist gestorben

Von ByteFM Redaktion
(27.06.2025)
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Soundtrack-Komponist und Jazz-Musiker Lalo Schifrin ist gestorben
Schifrin wurde am 21. Juni 1932 in Buenos Aires als Boris Claudio Schifrin geboren. Seine musikalische Entwicklung begann in jungen Jahren am Klavier. Später studierte er Komposition am Pariser Konservatorium und wandte sich verstärkt auch dem Jazz zu. So tourte er beispielsweise mit Dizzy Gillespie und spielter darüber hinaus mit Künstler*innen wie John Coltrane, Count Basie, Ella Fitzgerald, Stan Getz, Sarah Vaughan und Miles Davis. In den 60er-Jahren wurde Lalo Schifrin dann vor allem durch seine Filmmusik bekannt – insbesondere durch die Titelmelodie für „Mission: Impossible“. Außerdem schrieb er die Musik für viele bekannte Filme wie „Bullitt“ und „Der Mann mit der Todeskralle“ sowie für Serien wie „Starsky & Hutch“.

In Between Ears

Jazz - Altes neu

(12.11.2022 / 13:00 Uhr)
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Kompositionen von Dizzy Gillespie, Maurice Ravel, Krzysztof Komeda und David Sylvian neu interpretiert von Jesper Thilo, Dieter Ilg, Piotr Schmidt, Michael Wollny.

ByteFM Magazin

am Abend mit Vanessa Wohlrath

(20.10.2017 / 19:00 Uhr)
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Wir spielen Musik von Dizzy Gillespie, einem der wichtigsten Vertreter des BeBop, zu seinem 100. Geburtstag.

10 bis 11

Welcome To The Working Week

(25.01.2021 / 10:00 Uhr)
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Der Jazz-Pianist Junior Mance ist im Alter von 92 Jahren gestorben. In 10 bis11 hört Ihr Musik aus der umfangreichen Diskografie von Junior Mance, der von Cannonball Adderley entdeckt wurde und u. a. mit Dizzy Gillespie zusammengespielt hat.

Die Runde Stunde

Jazz Calypso mit Götz Bühler

(16.11.2011 / 17:00 Uhr)
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Unter anderem mit Calypso-Classics von Duke Ellington, Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie oder Jimmy Smith.

Orchestraler Zauberstaub: „Things Will Fall Apart“ von Louis Cole

Von ByteFM Redaktion
(02.05.2024)
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Orchestraler Zauberstaub: „Things Will Fall Apart“ von Louis Cole
Deshalb platzierte der Musiker aus Los Angeles sein Drumkit für seine fünfte LP „Nothing“ im Zentrum eines ganzen Orchesters. Nachdem schon Coles Duo Knower (mit Genevieve Artadi) in DIY-Manier eine 50-köpfige Band verwendet hat, hievt er den Ansatz nun auf die große Bühne. Denn für den Nachfolger seines Grammy-nominierten Longplayers „Quality Over Opinion“ kooperierte er mit dem niederländischen Metropole Orkest. Dieses hat in knapp 80 Bestehensjahren mit Größen wie Dizzy Gillespie, The Supremes und Dionne Warwick gespielt. Alle Arrangements jedoch verantwortet Cole persönlich: „Nur so konnte ich mit dem Resultat glücklich werden. Dies ist meine unverfälschte Vision.“ Doch die Arbeit mit einem Orchester liefert den „Zauberstaub“, den Cole beim einzelgängerischen Werkeln vermisst: „Da ist so viel menschliche Energie! Da muss man keine Magie mehr hinzufügen.“

Zum 50. Todestag von Louis Armstrong: „Azalea“

Von ByteFM Redaktion
(06.07.2021)
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Zum 50. Todestag von Louis Armstrong: „Azalea“
Die neue Generation sah Armstrongs öffentliches Gebaren nicht unkritisch. So fühlten sich Dizzy Gillespie und Miles Davis durch sein Auftreten an die Unterhaltungsindustrie aus Zeiten der Sklaverei erinnert. Der unnahbare Davis entwarf sich öffentlich fast schon als Anti-Armstrong-Figur. Denn Louis Armstrong spielte in seinen Augen nach den Regeln der Weißen. Doch auch der nutzte seinen so erlangten Promi-Status, um sich gegen die Segregation zu engagieren. Armstrongs musikalische Verdienste respektierte aber auch ein Miles Davis. Ende der 50er traten der junge Davis und der alte Armstrong dann doch noch einmal in direkte Konkurrenz. Denn in dem Jahr nahmen beide ihre Versionen von „Porgy And Bess“ auf. Für viele ist die eine oder die andere Version die ultimative Aufnahme der Gershwin-Oper. Zwei Jahre später ging Armstrong mit Duke Ellington ins Studio. Erstaunlicherweise waren das die allerersten gemeinsamen Sessions der beiden Jazz-Giganten.

Keep It Real

Divine One

(29.06.2015 / 22:00 Uhr)
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Keep It Real - Divine One
Groß geworden ist sie mit dem Swing in der Big Band von Earl Hines. Vom Bebop inspiriert sang sie an der Seite von Dizzy Gillespie, Charlie Parker und Billy Eckstine. Mit Miles Davis spielte sie eine ihrer schönsten Aufnahmen in den 50er Jahren ein. Er nannte die "Sophisticated Lady" einen weiblichen "Motherfucker". Warum? Das erfahrt Ihr heute um 22 Uhr in Keep It Real.

Out Of Spectrum

Music Is Fun

(17.01.2023 / 17:00 Uhr)
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Downbeat, HipHop, Jazz, Disco und türkischer Psychedelic-Pop sind die Eckdaten der heutigen Sendung. Ein Mix, der das gesamte Spektrum abdeckt. Mit dabei Altin Gün, J-Felix, Manistream Disco & Funk und Dizzy Gillespie.

Standard

Mary Lou Williams

(09.05.2020 / 14:00 Uhr)
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Sie komponierte und arrangierte für die Größen der Swingära und spätere Ikonen des Modern Jazz, wie beispielsweise Thelonious Monk, Bud Powell, Charlie Parker und Dizzy Gillespie, zählten zu ihren Schülern und engen Freunden.


Artists A - Z

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