Joe Armon-Jones

Joe Armon-Jones Joe Armon-Jones (Foto: Denisha Anderson)

Joe Armon-Jones ist ein britischer Jazz-Keyboarder, Komponist, Produzent und Bandleader. Er ist Teil der umtriebigen Londoner Jazz-Szene und Mitglied des Ezra Collective sowie der Band von Nubya Garcia. Zudem ist er auf Alben von Moses Boyd und Binker Golding vertreten. Unter seinem eigenen Namen brachte er 2018 sein Debüt „Starting Today” heraus. Es folgte im gleichen Jahr die Remix-EP „Starting Today In Dub” und 2019 „Turn To Clear View”.

Armon-Jones wurde 1993 oder 1994 in Oxfordshire geboren. Als Kind zweier Musiker war er erblich vorbelastet: beide Eltern spielten in einer Band, die Mutter sang, der Vater war Pianist. Er lernte früh, Klavier zu spielen und zeigte bereits als Heranwachsender improvisatorisches Talent. Über die Plattensammlung der Eltern kam er mit Progressive Rock in Kontakt, was seine auffällige Vorliebe für Fusion-Jazz-Sounds erklären könnte. Am Londoner Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance studierte Armon-Jones Jazz-Piano.

Während des Studiums spielte er mit dem berühmten britischen Modern-Jazz-Bassisten Gary Crosby in einer Band. 2016 gründete er mit James Mollison, Dylan Jones sowie den Brüdern TJ und Femi Koleoso das Ezra Collective, das zu einer der Säulen des neuen London-Jazz wurde. 2020 spielte er auf dem Album „Rejoice!” von Hugh Masekela und Tony Allen. 2021 erschien als erste Veröffentlichung seines neugegründeten Labels Aquarii Records seine Single „Pray”.



Joe Armon-Jones im Programm von ByteFM:

Joe Armon-Jones – „Yellow Dandelion“ (feat. Georgia Anne Muldrow)

Von ByteFM Redaktion
(29.07.2019)
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Joe Armon-Jones – „Yellow Dandelion“ (feat. Georgia Anne Muldrow)
Joe Armon-Jones (Foto: Fabrice Bourgelle) // 2019 ist bislang ein derartiges Füllhorn an London-Jazz mit Street-Cred und Tanzmusik-Affinität gewesen, dass drei Monate ohne neues Album als Durststrecke erscheinen. The Comet Is Coming etwa stellten mit „Trust In The Lifeforce Of The Deep Mystery“ im März das ByteFM Album der Woche, Nérija sind es in dieser Woche mit „Blume“. Ein fester Bestandteil der Szene ist auch Joe Armon-Jones. Der Brite war beispielsweise als Tastenmann von Ezra Collective an einem herausragenden Album beteiligt, im September erscheint sein Solo-Zweitling. Im dritten Vorboten hat Armon-Jones Georgia Anne Muldrow am Mic. Die äußerst umtriebige Sängerin und Produzentin ist in „Yellow Dandelion“ mal nicht für ihre kauzigen Beats eingeladen worden, sondern um über Armon-Jones‘ Fusion-Groove von Löwenzahn zu singen. Joe Armon-Jones‘ Album „Turn To Clear View“ erscheint am am 20. September 2019 bei Brownswood Recordings. „Yellow Dandelion“ ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

„Pray“: neue Single von Joe Armon-Jones

Von ByteFM Redaktion
(04.05.2021)
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„Pray“: neue Single von Joe Armon-Jones
Der britische Musiker Joe Armon-Jones hat mit „Pray“ eine neue Single vorgelegt (Foto: Patrice Bourgelle) Joe Armon-Jones, Gründungsmitglied der UK-Jazz-Formation Ezra Collective, hat mit dem Stück „Pray“ eine neue Single vorgelegt. Die Veröffentlichung ist zugleich der Startschuss seines neuen Labels Aquarii Records. Auf diesem will er künftig seine Solo-Veröffentlichungen und Kollaborationen herausbringen. Praktisch, denn geplant hat der Keyboarder und Komponist schon so einiges. Noch in diesem Jahr soll dort unter anderem eine weitere Zusammenarbeit von ihm und der Sängerin Fatima erscheinen.

Joe Armon-Jones – „Turn To Clear View“ (Rezension)

Von ByteFM Redaktion
(25.09.2019)
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Joe Armon-Jones – „Turn To Clear View“ (Rezension)
Joe Armon-Jones – „Turn To Clear View“ (Brownswood Recordings) // Die Londoner Jazz-Szene der ausgehenden 2010er ist mit ihrer Genre-Offenheit bei gleichzeitigem Beharren darauf, dass es am Ende „Jazz“ bleibt, eine der großen positiven Überraschungen der vergangenen Jahre. Der Keyboarder Joe Armon-Jones war von Beginn an ein fester und wichtiger Bestandteil dieser in sich mannigfaltig verwobenen Community. Er spielt beim Ezra Collective, mit Binker Golding und Nubya Garcia, wie dort offenbar überhaupt alle auf allen Platten zu spielen scheinen. Dafür ist der Output der Szene erstaunlich divers. Das Solo-Debüt von Armon-Jones, „Starting Today“, wurde 2018 für seine Mischung von Fusion-Jazz, Dub, Soul etc abgefeiert. „Turn To Clear View“ bringt uns jetzt mehr vom Gleichen. Was nicht unbedingt etwas Schlechtes sein muss, aber eben auch nicht wirklich überraschend ist.

Beat Repeat

Sampa The Great / Joe Armon-Jones / Ashley Henry

(20.09.2019 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Sampa The Great / Joe Armon-Jones / Ashley Henry
Heute mit Features der neuen Longplayer von Sampa The Great, Joe Armon-Jones und Ashley Henry.

Moses Boyd – „Dark Matter“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(10.02.2020)
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Moses Boyd – „Dark Matter“ (Album der Woche)
Es ist im Jahr 2020 wirklich keine News mehr: Der spannendste Jazz wird derzeit in London gespielt. Daran gemessen, wie sehr die zeitgenössische Szene der britischen Hauptstadt den Rahmen des Genres ausdehnt, Grenzen einreißt und neue Strukturen aufbaut, ist es eine relativ kleine Szene. Bricht man sie auf die Kernfiguren herunter, scheint man nur eine Handvoll Menschen nennen zu müssen, die alle gegenseitig in ihren jeweiligen Projekten mitmischen. Da sind die Saxofonist*innen Nubya Garcia und Shabaka Hutchings, die mit ihren Supergroups Nérija, Sons Of Kemet und The Comet Is Coming den Jazz in politische, genreverschmelzende und interstellare Richtungen weiterdenken. Da ist der mit dem Order Of The British Empire ausgezeichnete Bassist Gary Crosby, der mit seiner Organisation Tomorrow‘s Warriors den jungen Wilden eine Plattform bietet. Dann gibt es Keyboarder Joe Armon-Jones, der mit seinen Tasten sowohl die Band Ezra Collective als auch unzählige andere Projekte veredelt.

Songs des Jahres 2019

Von ByteFM Redaktion
(16.12.2019)
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Songs des Jahres 2019
Joe Armon-Jones – „Yellow Dandelion“ (feat. Georgia Anne Muldrow)“ // Joe Armon-Jones – „Yellow Dandelion“

Karamba

Von Joe Armon-Jones bis Jas Shaw

(26.09.2019 / 20:00 Uhr)
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Außerdem Musik von unter anderem Wives, Bodega und Say Sue Me.

ByteFM Magazin

Rick James, Joe Armon-Jones, Weyes Blood

(06.08.2019 / 19:00 Uhr)
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Unter anderem mit Musik von Elliott Smith, der heute 50 Jahre alt geworden wäre. Außerdem dabei: Lieder von Jay Som, Marika Hackman und von unserem Album der Woche, „Aokohio“ von der Band Why?

ByteFM Magazin am Abend

Wilde Stimmungsschwankungen

(04.05.2021 / 21:00 Uhr)
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Mit Musik u. a. von The Cure, Sharon Jones & The Dap-Kings und einem neuen Tune von Joe Armon-Jones.

Brown Rice

There Is A Place: Die besten Alben 2018 Teil 2

(29.12.2018 / 22:00 Uhr)
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Brown Rice - There Is A Place: Die besten Alben 2018 Teil 2
Heute mit Musik von Makaya McCraven, Sons Of Kemet, Ill Considered, Maisha, Joe Armon-Jones, Planet Battagon und Kamaal Williams.

Tony Allen & Hugh Masekela – „Rejoice“ (Rezension)

Von Marius Magaard
(19.03.2020)
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Tony Allen & Hugh Masekela – „Rejoice“ (Rezension)
„Rejoice“ ist nicht nur eine Erinnerung an frühere Glanzzeiten, es ist auch ein Schwanengesang. Masekela und Allen nahmen die Grundsteine des Albums 2010 in London auf. Bis zu Masekelas Tod im Jahr 2018 wurde es nie fertig gestellt. Erst letztes Jahr beendete Allen die gemeinsame Arbeit, mithilfe von Musikern jüngerer Generationen: Ezra-Collective-Mitglied Joe Armon-Jones sitzt an den Tasten, der vielbeschäftigte Studio-Musiker Tom Herbert (Lana Del Rey, Adele) zupft den Bass.

„More Than A Hustler“: Grime-Jazz vom Ezra Collective

Von ByteFM Redaktion
(21.12.2021)
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„More Than A Hustler“: Grime-Jazz vom Ezra Collective
Es ging damit los, dass die Band um den Pianisten Joe Armon-Jones und den Drummer Femi Koleoso begann, bei Konzerten Stücke des Grime-MCs Jme zu covern. Ende 2020 brachte sie dann einen ersten eigenen Grime-Song heraus. Die Fortsetzung des Albumsongs „Quest For Coin“ entstand nämlich nicht mehr nur in Anlehnung an Jme. Diesmal war der MC nämlich neben dem angesagten Producer Swindle persönlich mit an Bord. Und auch die Musik war keine bloße Grime-Hommage einer Jazz-Gruppe, sondern klang eher wie ein Remix. In seiner neuesten Single findet das Ezra Collective die perfekte Balance zwischen Band-Sound und Clubtauglichkeit. Am Mic ist diesmal wieder ein Rap-MC, nämlich Novelist aus Südlondon.

„Dark Side Riddim“: Neue Doppelsingle von Ezra Collective

Von ByteFM Redaktion
(28.08.2020)
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„Dark Side Riddim“: Neue Doppelsingle von Ezra Collective
Auch der Titel, den Femi und TJ Koleoso, Joe Armon-Jones, Ife Ogunjobi und James Mollison für die neue Single gewählt haben, erinnert an das Spiel der Mächte im Krieg der Sterne, in dem die dunkle und helle Seite der „Macht“ im ewigen Widerstreit liegen. Der Name trügt, denn der Vibe ist ganz und gar nicht sinister. Beide Tracks sind flotte und vor Beschwingtheit übersprühende, rein instrumentale Jazz-Stücke im gewohnt lebendigen Stil der Band.

Leutselig: „Not In Surrender“ von Obongjayar

Von ByteFM Redaktion
(19.02.2025)
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Leutselig: „Not In Surrender“ von Obongjayar
Unser heutiger Track des Tages „Not In Surrender“ ist eine neue Single des nigerianischen Sängers Obongjayar. Seit Jahren wohnt Steven Umoh in der britischen Hauptstadt und hat dort als Obongjayar unter anderem mit Little Simz und Jeshi zusammengearbeitet. Zwar kommen diese beiden Künstler*innen aus einem HipHopBackground, aber Umohs Spektrum ist ziemlich breit. So hat er seine beeindruckende, soulig-raue Stimme auch dem Jazzer Joe Armon-Jones und dem EDM-Producer Fred Again.. geliehen. Bei seinen eigenen Veröffentlichungen hat sich der Künstler von Anfang an als offen und experimentierfreudig erwiesen. Gelegentlich liefert er auch einmal einen straighten Afrobeats-Track ab, aber meist ist sein Sound sehr viel schwieriger festzunageln. Auch wenn sein 2022er Debütalbum mit „Tinko Tinko (Don’t Play Me For A Fool)“ einen Afropop-Banger enthielt, gestaltete sich der Rest von „Some Nights I Dream Of Doors“ erheblich eigentümlicher. Am ehesten ließe sich die LP als hypnotisches Art-Pop-Album beschreiben, in dessen Zentrum Obongjayar mit seinem warmen Timbre steht.

Dem Groove verpflichtet: „Azimuth“ von Nubiyan Twist

Von ByteFM Redaktion
(04.12.2025)
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Dem Groove verpflichtet: „Azimuth“ von Nubiyan Twist
Während sie nämlich in Sekundenschnelle eine Fuge komponieren könne, führt Excell aus, gebreche es künstlicher Intelligenz an einem entscheidenden Faktor, der nicht durch verselbständigte Nullen und Einsen ersetzbar sei. Für ihn bilden dieses entscheidende Moment „die Chemie und das Chaos einfangen, die entstehen, wenn Musiker*innen sich auf derselben Wellenlänge einpendeln“. Neu im Bandgefüge ist die Leadsängerin Eniola. Andere Stimmen auf „Chasing Shadows“ kommen von internationalen Gäst*innen wie der malischen Sängerin Fatoumata Diawara und dem ghanaischen MC M.anifest. Auch an den Instrumenten bekommt das Kollektiv prominente Verstärkung, etwa von der Soul- und Boogie-Queen Patrice Rushen oder dem UK-Jazz Tastenmann Joe Armon-Jones. Stilistisch bleiben Nubiyan Twist dem Groove stärker verpflichtet als einem Genre. So bewegt sich die LP zwischen Reggae und Soul, Afrobeat und HipHop. Unser Track des Tages wiederum nimmt auch brasilianische 70s-Einflüsse mit auf. Insofern ist seine Namensähnlichkeit mit der Brasil-Jazz-Funk-Fusion-Pop Band Azymuth vermutlich kein bloßer Zufall.

Brown Rice

Koma (divers)

(05.10.2019 / 22:00 Uhr)
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Brown Rice - Koma (divers)
Brown Rice im Oktober mit Matana Roberts in Memphis, Petter Eldh im Koma, Joe Armon-Jones in outer space, dazu reisen wir in den Untergrund der Schweiz, bekennen uns zu Polonka, hören Radio mit Elsa Justel und tanzen mit Jaimie Branch gegen rechts.

60minutes

Heilende Musik

(26.06.2021 / 19:00 Uhr)
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Ebenso heilende Wirkung spreche ich den Alben von Jeb Loy Nichols zu, ganz besonders dem neuen, das der gute Mann schlicht „Jeb Loy“ betitelt hat. Dieses Mal ist JLN ziemlich straight auf dem Soulpfad unterwegs, extrem fein! Musikalische Heilung außerdem von Peyton, Joe Armon-Jones, Magro, Holy Hive, Yola sowie Ali Shaheed Muhammad & Adrian Younge feat. Brian Jackson. Stylemix: Soul/Jazz/HipHop-Beats/R&B;/Folk/Funk.

Nubiyan Twists langsam groovende Single „Flow“

Von ByteFM Redaktion
(21.02.2021)
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Nubiyan Twists langsam groovende Single „Flow“
Auf den Singles „24-7“ und „Buckle Up“ gaben sich Ego Ella May, respektive Soweto Kinch die Ehre. Auf gleich drei von neun Songs des neuen Nubiyan-Twist-Longplayers singt Cherise. Diese ist eine aufstrebende Jazz-Flötistin und -Sängerin, die im vergangenen Jahr ihre erste eigene EP herausgebracht hat. Wie so viele Künstler*innen der jungen, aufregenden britischen Jazz-Szene war Cherise Teil des Förderprogramms „Tomorrow’s Warriors“. Dort werden vor allem afro-britische Jugendliche gefördert. Zu den Alumni des Programms gehören große Namen wie Shabaka Hutchings, Nubya Garcia, Zara McFarlane und Joe Armon-Jones. Um nur ein paar zu nennen. Was diese Künstler*innen vereint, ist ein offenes Ohr weit über Genre-Grenzen hinaus. Kein Wunder also, dass Cherise eine wunderbare Bereicherung für die Musik von Nubiyan Twist darstellt.

ByteFM Magazin

Ezra Collective zu Gast

(08.02.2023 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Ezra Collective zu Gast
„‚Where I’m Meant To Be' ist eine Reise, es ist nicht nur ein Ziel“, so beschreibt Femi Koleoso, Schlagzeuger und Bandleader des Ezra Collective, das neue Album der fünfköpfigen Band, was Anfang November 2022 bei Partisan Records veröffentlicht wurde. Mit 14 Songs zeigt uns das Londoner Quintett, weiter bestehend aus TJ Koleoso (Bass), Joe Armon-Jones (Tasteninstrumente), Ife Ogunjobi (Trompete) und James Mollison (Saxofon), erneut das Facettenreichtum von hybridem und urbanem Jazz aus dem UK. Das Album ist eine musikalische Reise mit pulsierenden Beats, fließend-melodischen Blasinstrumentklängen und Kooperationen mit Sampa The Great, Kojey Radical, Emeli Sandé und Nao. Zusammen entstand dieses zweite Album „Where I'm Meant To Be“ in gelegentlichen Pausen der mehr als fünf Jahre andauernden Tourneezeit des Ezra Collective.

Nubiyan Twist – „Chasing Shadows“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(23.03.2026)
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Nubiyan Twist – „Chasing Shadows“ (Album der Woche)
Der Titelsong (mit Gastauftritt der malischen Sängerin und Schauspielerin Fatoumata Diawara) ist glitzernder Highlife. „Sunlight“ zeigt Eniola Idowus Talent für smoothen R&B – während die Zusammenarbeit mit R&B-Pianistin Patrice Rushen als komplexe Jazz-Fusion daherkommt. UK-Jazz-Workaholic Joe Armon-Jones spielt im abschließenden „Rhythm Of You“ ein geschmackvolles Rhodes-Solo über einen tiefen, schleppenden Dub-Groove. Jeder dieser Songs ist ein kleines, komprimiertes Klang-Universum – das so nur von Menschenhand erschaffen werden konnte.

10 bis 12

I Miss You

(29.10.2025 / 10:00 Uhr)
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Mit Musik von Bibi Club, Blink-182, Mary In The Junkyard, Joe Armon-Jones und Yazmin Lacey.

Beat Repeat

Common / Con Comfort / RC Gaeng

(06.09.2019 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Common / Con Comfort / RC Gaeng
Heute mit neuen Releases u. a. von Masego, Joe Armon-Jones, Common, Con Comfort und RC Gaeng.

Moses Boyd – „Stranger Than Fiction“

Von ByteFM Redaktion
(28.10.2019)
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Moses Boyd – „Stranger Than Fiction“
„Stranger Than Fiction“ ist ein Track zwischen Jazz und Grime von Moses Boyd. Für den Londoner Schlagzeuger ist der Titel des Instrumentals auch ein Statement. Und zwar zur aktuellen politischen Situation im Vereinigten Königreich. Die Lage empfindet Boyd nämlich wie viele Landsleute als absurd. Bizarrer eben, als man es sich ausdenken könnte. Der Musiker und Bandleader ist im UK-Jazz Teil jener jungen Szene, welche momentan fast inflationär Spannendes veröffentlicht. Dieses Jahr saß Boyd etwa bei Joe Armon-Jones‘ „Turn To Clear View“ auf dem Drum-Schemel. Mit 70er-Jazz-Fusion-Tendenz. Bei Zara McFarlanes Single „East Of The River Nile“ hingegen spielte er einen Reggae-Beat. Und diese Genre-Offenheit und zeichnet seine Szene ebenso aus wie die Anschlussfähigkeit für ein Publikum, das wenig mit Jazz am Hut hat. Bei unserem Track des Tages werden die Bläser Teil eines Grime-Beats. Und erinnern dabei an für drückende Rap-Tracks gesamplete Monumentalfilm-Fanfaren. Vor Erfindung des Samplers wäre niemand auf die Idee gekommen, diesen Bläsersatz zu komponieren. Vielleicht auch ein Statement. In jedem Falle ein gelungenes Beispiel musikalischen Neuerungsdranges.

Die 20 besten Afrobeat(s)-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(22.03.2023)
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Die 20 besten Afrobeat(s)-Alben aller Zeiten
„Keleketla!“ „nur“ als ein Afrobeat-Album zu bezeichnen ist eine große Untertreibung. Diese LP ist das Ergebnis eines für wohltätige Zwecke versammelten Musik-Kollektivs, kuratiert vom britischen Electronica-Duo Coldcut, zusammengesetzt aus einer diversen Riege an Gastmusiker*innen. Sowohl aktuelle UK-Jazz-Stars wie Joe Armon-Jones oder Shabaka Hutchings als auch Afrobeat-Meister wie Tony Allen oder Antibalas spielen miteinander eine Genregrenzen ignorierende Fusion aus Jazz, Funk, Drum&Bass, Highlife, Gqom, Grime und – natürlich – Afrobeat. Letzterer ist dennoch das Bindeglied, das diese unterschiedlichen Stile miteinander verschweißt – wie der endlose Groove von „International Love Affair“ eindrucksvoll beweist.

Duftorgel

Microdosed AI generated art

(10.09.2022 / 22:00 Uhr)
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Bis es soweit ist: Musik von Menschen mit Maschinen, für Menschen die Kunst von Maschinen mögen. Musik, die computergestützt produziert wurde, kommt in dieser Ausgabe von Basic Rhythm, Pessimist, Not The Twos, Moiré, Thugwidow, Yaeji, Joe Armon-Jones & Mala und They Are Gutting A Body Of Water.

Kontrabass

Love Language

(21.07.2025 / 18:00 Uhr)
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Mit Musik von Kokoroko, Joe Armon-Jones, Theo Croker, Girls Of The Internet, Herbert & Momoko, Siggatunez, Luca Olivotto, Rick Wade und Hildegard Knef. 

Alben des Jahres 2019

Von ByteFM Redaktion
(13.12.2019)
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Alben des Jahres 2019
Joe Armon-Jones – „Turn To A Clear View“

ByteFM Magazin: Der Wochenrückblick

KW 18

(09.05.2021 / 15:00 Uhr)
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Außerdem hören wir unter anderem neue Musik von dem UK-Jazz-Pianisten Joe Armon-Jones, der gerade seine neue Single „Pray“ herausgebracht hat und von der US-Punk-Band Descendents, die ein bislang unveröffentlichtes 2002 entstandenes Album „9th & Walnut“ angekündigt hat.

Keleketla! – „Keleketla!“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(29.06.2020)
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Keleketla! – „Keleketla!“ (Album der Woche)
Das Line-up des Albums ist ein Who’s who des globalen Jazz. Alte Pioniere spielen mit jungen Wilden. Gründer*innen mit Weiterdenker*innen. Londoner Jazz-Revolutionäre wie Shabaka Hutchings (The Comet Is Coming, Sons Of Kemet) und Joe Armon-Jones (Ezra Collective) orchestrieren Spoken-Word-Beiträge des westpapuanischen Aktivisten Benny Wanda. Die New Yorker Afrobeat-Institution Antibalas groovt Seite an Seite mit Tony Allen, einem der wichtigsten Architekten des Genres. Der Nigerianer ist erst im April im Alter von 80 Jahren gestorben. Tracks wie „Future Toyi Toyi“ sind eine der letzten Chancen, seinen unnachahmlichen Groove frisch zu hören. Hier zieht er noch einmal alle Register, spielt eine wilde Mischung aus Afrobeat und Gqom, eines basslastigen, hypnotischen Electro-Genres aus Südafrika.

Die ByteFM Jahrescharts 2020

Von ByteFM Redaktion
(29.12.2020)
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Die ByteFM Jahrescharts 2020
Apropos UK-Jazz: Moses Boyd ist ein weiteres prominentes Bindeglied der Londoner Szene. Er trommelte auf einigen der wichtigsten Jazz-Platten der Szene: auf Sons Of Kemets Durchbruchsalbum „Your Queen Is A Reptile“, auf Joe Armon-Jones‘ Fusion-Extravaganza „Turn To Clear View“. Auch über den UK-Jazz-Tellerrand hinaus ist es schwer, seinen polyrhytmischen Wirbelstürmen auszuweichen: Er war Drummer für Experimental-Soul-Durchstarter*innen wie Sampha oder Kelsey Lu. All diese dispersen Fäden – eklektischer UK-Jazz, Electronica, Post-R&B, Afrobeat, HipHop – laufen auf Boyds Solodebüt zusammen. „Dark Matter“ zeigt ihn nicht nur als meisterhaften Schlagzeuger, sondern auch als kreativen Komponisten und Produzenten. Im Opener „Stranger Than Fiction“ verwebt er ein an Miles Davis erinnerndes Trompetensolo mit Trap-Hi-Hats und kräftigen Bläser-Fanfaren, die auch aus einem Grime-Track stammen könnten. „Dark Matter“ ist mehr als nur Jazz. Es ist ein Grenzen ignorierendes Gesamtkunstwerk – genauso abenteuerlich und bunt wie die Szene, die es repräsentiert.


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