Kris Kristofferson

Kris Kristofferson Kris Kristofferson auf dem Cover seines Debütalbums, das schlicht den Nachnamen des Country-Sängers trägt

Kris Kristofferson (geboren am 22. Juni 1936 in Brownsville, Texas) ist ein mittlerweile nicht mehr aktiver US-amerikanischer Sänger und Songwriter, der als einer der bedeutendsten Country-Musiker seiner Zeit gilt. Sein Debütalbum „Kristofferson“ ist 1970 über Monument Records (Roy Orbison, Willie Nelson, Dolly Parton) erschienen. Zu seinen bekanntesten Stücken zählen „Me And Bobby McGee“ und „Sunday Mornin‘ Comin‘ Down“.

Als wichtiger Wegbereiter des Outlaw-Country – einer Bewegung von Country-Musiker*innen, die sich gegen die konservative Szene in Nashville auflehnten – hat Kris Kristofferson die Musiklandschaft maßgeblich mitgeprägt. Seine wortstarken, oftmals introspektiven Lieder verhalfen dem zum damaligen Zeitpunkt eingestaubten Country Anfang der 70er zu einer neuen Ernsthaftigkeit, die sogar sein großes Vorbild Johnny Cash beeindruckte: Dieser nahm Kristofferson, nachdem er ihn singen gehört hatte, auf ein Festival mit, wo sie gemeinsam auftraten – ein bedeutender Schritt in der Karriere des Künstlers, der bis dahin vornehmlich als Songwriter für andere Interpret*innen in Erscheinung getreten war. Mitte der 80er gründete Cash zusammen mit Kristofferson und zwei weiteren Country-Kollegen The Highwaymen. Wie viele weitere Musiker*innen – darunter Janis Joplin, Roger Miller, The Grateful Dead und Al Green – hat Johnny Cash zudem einige von Kristoffersons Titeln performt. Bevor der als Sohn eines Offiziers in Texas geborene Kris Kristofferson Mitte der 60er nach Nashville zog, um einer Karriere im Musikbusiness nachzugehen, hatte er bereits ein bewegtes Leben geführt. Er war unter anderem als Helikopterpilot bei der Armee gewesen und hatte in Oxford Literatur studiert. Seine Versuche, in Nashville als Musiker durchzustarten, verliefen zunächst erfolglos. Während andere Musiker*innen seine Kompositionen aufnahmen, hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Im Frühjahr 1969 flog Kristofferson, der zu dem Zeitpunkt wieder als Helikopterpilot arbeitete, der Legende nach mit einem Helikopter in Johnny Cashs Garten, um dessen Aufmerksamkeit zu erlangen. Später in dem Jahr nahm Cash „Sunday Mornin‘ Comin‘ Down“ auf und landete damit einen Country-Hit – noch bevor Kristofferson seine eigene Version veröffentlicht hatte. Diese erschien 1970 auf seinem Debütalbum, das, wie viele weitere seiner Platten, ein kritischer und kommerzieller Erfolg wurde. Neben seiner Karriere als Musiker war Kristofferson ab den frühen 70ern auch erfolgreich als Schauspieler tätig, unter anderem im berühmten Western „Pat Garrett And Billy The Kid“ (1973). 

Nach einer mehr als vier Jahrzehnte umfassenden Karriere gab Kris Kristofferson 2021 bekannt, sich aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen.



Kris Kristofferson im Programm von ByteFM:

Zum 10. Todestag von Johnny Cash

(12.09.2013)
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In den 1970ern hatte Johnny Cash mehr Erfolg mit Autobiografien als mit Singles. 1980 wurde er jedoch als jüngster Musiker in die Country Hall of Fame aufgenommen. Einige Jahre später gründete er mit Waylon Jennings, Willie Nelson, and Kris Kristofferson die Band The Highwaymen, die drei mäßig erfolgreiche Alben aufnahmen. Einen Wendepunkt erhielt Cashs Karrie Anfang der 90er.

Komponist Bobby Charles ist tot

(15.01.2010)
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Und “See You Later Alligator”, der Song, der in der von Bill Haley gesungenen Version zum Welthit und Innbegriff des Rock‘n‘Roll wurde. Er arbeitete unter anderem mit Musiker-Größen wie Joe Cocker, Ray Charles, Etta James und Kris Kristofferson zusammen, zählte Bob Dylan, Neil Young, Willie Nelson und James Taylor zu seinen Freunden und Fans.

Urban Landmusik

(19.11.2014 / 14 Uhr)
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Knut Benzner mit Musik von Kris Kristofferson, Gregory Porter und Camille O'Sullivan.

Was ist Musik

Johnny Cash

(14.09.2008 / 20 Uhr)
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Was ist Musik - Johnny Cash
In europäisch-postmoderne (Un-)Ordnungen der Dinge will sich das Leben des Johnny Cash nicht so recht fügen. Eine ”walking contradiction” nennt ihn sein Schüler Kris Kristofferson, nicht weniger widersprüchlich ein anderer Kampfname: ”natural outlaw”. „Man beginnt wieder Jahrestage im Leben von überschätzten Rocktrotteln zu begehen.“ Diedrich Diederichsen, Musikzimmer – Avantgarde und Alltag „Als ich mich in den Siebziger Jahren für Johnny Cash zu interessieren begann, galt es in Deutschland nicht nur als völlig abwegig, Country zu hören.

This Land - Your Land?

Troubadours (Teil 8)

(11.10.2015 / 12 Uhr)
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In der achten Ausgabe der mehrteiligen Reihe "Troubadours" sind neben Townes van Zandt, Steve Young, Kris Kristofferson und Hoyt Axton u. a. Spider John Koerner und Steve Goodman zu hören.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(09.11.2013 / 15 Uhr)
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Diese Woche unter anderem mit dem Todestag von Bobby Hatfield, Gründer der Righteous Brothers und dem 65. Geburtstag von Peter Hammill. Außerdem die Antwort auf die Frage, warum Kris Kristofferson „Me And Bobby McGee“ singt und Musik von unserem ByteFM Album der Woche von Guz.

Almost Famous

(16.05.2010 / 19 Uhr)
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Almost Famous
Bei Almost Famous verrät Gründer Sean Moeller, wie das alles überhaupt möglich ist, wie viel Arbeit dahinter steckt und was seine schönsten Daytrotter-Momente bislang waren. Dazu gibt's natürlich Musik aus den Sessions, u.a. von Kris Kristofferson, The Virgins und Vampire Weekend...

Hello Mellow Fellow

(30.08.2010 / 20 Uhr)
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Hello Mellow Fellow
Das geht los mit der Originalversion des späten Cash Hits "Delia Gone", führt weiter über Kris Kristofferson, der den Mann in schwarz neben weiteren Country-Größen in einem Song erwähnt und endet schließlich bei einer Dame aus Georgien, die den wiederum von Cash als Schwanengesang eingespielten Nine Inch Nails Song "Hurt" ganz neu interpretiert.


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