The Strokes

The Strokes The Strokes füllten 2001 mit ihrem 70s-Garage-Rock-Sound ein popkulturelles Vakuum

The Strokes sind eine US-amerikanische Rockband, die 1998 in New York City gegründet wurde. Die Gruppe besteht aus Julian Casablancas (Gesang), Nick Valensi (Gitarre), Albert Hammond Jr. (Gitarre), Nikolai Fraiture (Bass) und Fabrizio Moretti (Schlagzeug). Ihr Debütalbum „Is This It“ erschien im Jahr 2001.

The Strokes zählen neben Bands wie The White Stripes und The Hives zu den wichtigsten Vertreter*innen des sogenannten „Garage-Rock-Revivals“ in den frühen 2000ern. Der rohe Sound ihrer eingängigen Rock-'n'-Roll-Songs erinnert an die simplen Aufnahmebedingungen der 1960er-Jahre. Als wichtigsten Einfluss gibt die Gruppe dabei The Velvet Underground an. The Strokes konnten sich bereits mit ihrem Debütalbum eine große Fangemeinde erspielen und tourten nach dessen Veröffentlichung unter anderem durch Europa, Japan und Neuseeland. „Is This It“ brachte der Band zudem zahlreiche Respektsbekundungen prominenter Musiker-Kolleg*innen ein und wurde von NME im Jahr 2009 als bestes Album der Dekade bezeichnet. The Strokes gelten als Wegbereiter für Gruppen wie Franz Ferdinand, The Killers und Arctic Monkeys.

Nach einer siebenjährigen Albumpause seit „Comedown Machine“ aus dem Jahr 2013 war 2020 „The New Abnormal“ das sechste Studioalbum von The Strokes.



The Strokes im Programm von ByteFM:

„Take It Or Leave It“: 20 Jahre „Is This It“ von The Strokes

Von ByteFM Redaktion
(30.07.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Take It Or Leave It“: 20 Jahre „Is This It“ von The Strokes
Heute vor 20 Jahren erschien das Album „Is This It“ von The Strokes (Foto: Roger Woolman, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons) Unser Track des Tages „Take It Or Leave It“ ist heute vor 20 Jahren auf dem Debütalbum von The Strokes erschienen. Das hieß „Is This It“ – eine Frage ohne Fragezeichen. Und ob es das jetzt gewesen sein sollte, war damals durchaus eine brennende Frage. Denn seit den 50er-Jahren war in der Popkultur eigentlich immer klar, was jeweils die heißen neuen Strömungen waren. Zum ersten Mal war der Fall nicht mehr so klar. Drum & Bass war als großes Thema für die nächsten zwei Jahrzehnte erst einmal durch. Wie wichtig der Südstaaten-Rap war, wusste erst einmal nur der untergründigste Underground; 2-Step-Garage taugte nur zum Mikrotrend. Doch das große Ding fehlte. The Strokes traten mit „Is This It“ sozusagen in ein popkulturelles Vakuum. Die Garage-Rock-Band kam scheinbar aus dem Nichts, bekam aber sofort Titelseiten und großformatige Fotostrecken. Es war ein Hype, ganz klar. Aber ein Hype, auf den man sich gerne einließ. In mancher Hinsicht hatten The Strokes es sicherlich leicht. Ihr Sänger Julian Casablancas war der Sohn des Gründers einer großen Model-Agentur und eines Models und sah zudem selbst ganz passabel aus. Gitarrist Albert Hammond, jr. war dann auch noch, naja, der Sohn von Albert Hammond eben, einem erfolgreichen britischen Sänger. Die Showbiz-Kontakte und das Know-how waren also schon da. Andererseits wird man als Promi-Spross natürlich auch besonders schnell zum Objekt des Spottes, wenn man Halbgares abliefert. Doch The Strokes hatten ein Garage-Rock-Album voller Hits. Visuell stylte sich die Band im der Ästhetik der New Yorker Post-Punk-Szene der 70er. Zu einem Zeitpunkt, als deren Revival längst überfällig war. Wie eigentlich alle Rockbands im Jahr 2001 machten The Strokes nichts Neues. Aber das machten sie am besten, am charismatischsten und am spaßigsten. Der perfekte Hype zu Beginn des Retro-Jahrzehnts. Das Debütalbum „Is This It“ von The Strokes ist heute vor 20 Jahren am 30. Juli 2001 erschienen. Der Song „Take It Or Leave It“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Neue Platten: The Strokes – "Angles"

Von Marc Beham
(17.03.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neue Platten: The Strokes – "Angles"
Wer? Die Strokes haben 2001 mit ihrem Album „Is This It“ eine neue Ära der Musikgeschichte eingeläutet. Sie waren jung, sie klangen frisch, frech, rotzig und aufregend, und sie galten als eine Art Erlöserband, die die Gitarrenmusik auf eine neue Weise aufleben ließ. Dieser Ruf haftet bis heute an ihnen. Vielleicht ist ihnen das zu Kopf gestiegen und sie haben sich deshalb seit ihrer letzten Veröffentlichung „First Impressions Of Earth“ (2006) fünf Jahre Zeit gelassen, um ein neues Album aufzunehmen, das nun erscheint und den Titel „Angles“ trägt. Was? Wie soll man eine Rezension über eine Band beginnen, die wahrscheinlich zu den wichtigsten der Nuller Jahre gehört und über die deshalb schon so viel geschrieben wurde? Vielleicht, indem man mal versucht, sie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten? Indem man alle Kritiken ignoriert, die bereits über die neue Scheibe geschrieben wurden? Na gut, das wäre schon ein großer Anspruch. Lassen wir uns also nicht länger von solchen Fragen aufhalten, fangen wir doch lieber damit an, einfach die Musik anzuhören. Das erste Stück geht los und es handelt sich unverkennbar um die Strokes. Reif klingen sie, gewachsen, gealtert, gesetzt. Aber das ist für eine Band, die mittlerweile schon zehn Jahre im Amt ist, ja auch normal und im Falle der Strokes allemal nichts neues, denn gereift klangen sie auch schon auf dem Vorgängerwerk. Doch was ist das danach, in „Under Cover Of Darkness“? Ist sie da wieder, die Energie von damals? Es hört sich danach an. Manche Stücke fühlen sich später zwar schon etwas flach und zu seicht an („Two Kind Of Happiness“, „Games“), aber dafür ist er zwischenzeitlich auch immer wieder zu hören, der alte Schmutz der Garage („Gratisfaction“), gepaart mit den herrlichen, mittlerweile für den Strokes-Sound typischen Gitarrenmelodien, die Albert Hammond Jr. und Nick Valensi aus ihren Instrumenten zaubern („Taken For A Fool“). Warum? Und plötzlich ist es auch schon wieder vorbei. Lang ist das Album nicht, knappe 35 Minuten. Das erinnert an „Is This It“ und „Room On Fire“. Auch die liefen nicht viel länger als eine halbe Stunde. Vielleicht sollte man, um sich dieser Band zu nähern, jeglichen blockierenden Respekt abwerfen und sich einfach daran orientieren, wie es einem nach dem Hören ergeht. Denn was macht Musik mit uns? Sie berührt uns oder sie tut es nicht. Jedenfalls habe ich mich nach dem Hören des ersten Albums gut gefühlt. Und auch nach dem Hören des zweiten und dritten Albums fühlte ich mich heiter gestimmt. Und jetzt? Jetzt fühle ich mich durchwachsen. Sicher, ich habe ein kurzweiliges Album gehört. Aber zu einer intensiveren Berührung kam es nicht wirklich. Dann versuche ich also doch mal, anders auf die Sache zu blicken. Was wollen die Strokes denn mit ihrem vierten Werk und nach zehn Jahren noch erreichen? Sie müssen nichts mehr erreichen. Sie sind in der Musikwelt akzeptiert, deswegen sind es doch in erster Linie die zahlreichen Fans, die sich auf diese Musik gefreut haben. Und was wollen die? Sie wollen die Strokes hören. Genau das bekommen sie auf „Angles“ jedenfalls, wenngleich – aber das schon seit 2006 – in neuerem Gewand. Der Innovationspreis mag im Jahre 2011 vielleicht an eine andere Band gehen, aber ein unterhaltsames Album für den Moment, das haben sie trotzdem abgeliefert, die fünf nun nicht mehr ganz so jungen Männer aus New York.

Lynn Steder

Vollen Moderator*innen-Steckbrief lesen / Auszug:
Lynn Steder
Lynn ist 2000 in Hamburg-Harburg geboren. Als Teenie spazierte sie regelmäßig im Arctic-Monkeys-T-Shirt und einem The-Strokes-Patch am Rucksack über den Schulhof. Ein paar Jahre später verstauben ihre Bandshirts zwar im Kleiderschrank und Aufnäher zieren ihre Taschen auch nicht mehr, aber die alten Indie-Kamellen schaffen es ab und zu immer noch auf den Plattenteller.

Presseschau 07.03.: Die neuen alten Strokes

Von ByteFM Redaktion
(07.03.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Presseschau 07.03.: Die neuen alten Strokes
Nach einer fünfjährigen Auszeit werden die Strokes am 18. März mit dem Album „Angles“ zurückkehren. Die Spex hat sich das Video zur ersten Single „Under Cover Of Darkness“ genauer angesehen und freut sich, dass man es mit den „neuen alten Strokes“ zu tun hat, nachdem beim ersten Song noch Zweifel aufkamen, ob es sich nicht eher um etwas neues von Phoenix handelt. Durch die lange Pause habe die Band deutlich mehr an Leidenschaft und Ideen im Songwriting gewonnen als verloren. Im Video ist die Band fein gekleidet in barocker Theaterkulisse zu sehen. Das Setting, in dem die Band ganze alleine – ohne Komparsen, Fans oder Freunde – auftritt, passt perfekt zur Textzeile „I’m tired of all your friends“ aus dem Refrain des Liedes. Am Samstag haben die Strokes eine weiteres neues Stück, „Life Is Simple In The Moonlight“, bei Saturday Night Live im amerikanischen Fernsehen vor Publikum präsentiert, welches über die Website des NME angesehen werden kann.

Das Draht

The Strokes Special mit Sebastian Schüller

(10.01.2016 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Sebastian Schüller spielt eine Stunde „Strokes-Musik“, die den Weg der New Yorker Band und ihrer Mitglieder von 2000 bis 2015 dokumentiert. 15 Titel von: The Strokes (Surprise), Julian Casablancas, Sam Cooke, Bob Marley, und vielen mehr.

taz.mixtape

Fiona Apple, The Strokes, Craig Smith, Kalkbrenner, Afrika Corona, Henry Grimes

(24.04.2020 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Selbst die Backstreet Boys haben es unverhofft in die Gegenwart geschafft, wieso nicht auch The Strokes? Dieser dringenden Frage geht Katharina J. Cichosch nach. Anlass: „The New Abnormal“, das neue Album der NY-Band.

Out Of Spectrum

Different Strokes

(15.02.2022 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Tribute to Betty Davis & Syl Johnson – R.I.P.!

Verstärker

Different Strokes For Different Folks

(05.01.2022 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Wo kann man ETFs kaufen und worauf muss man dabei achten? Welche Bausteine sollten Neulinge in ihrem Portfolio haben? Und sollte man jetzt besser auf Rendite oder auf Sicherheit setzen?

Neue Platten: Strange Boys – „Live Music“

Von niklassoestmeyer
(23.10.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neue Platten: Strange Boys – „Live Music“
Was ist das? Pete Doherty trifft Bob Dylan in einer Bar, in der die Strokes zu ihren besten Zeiten spielen. Bob Dylan überlegt sich, inspiriert von den Strokes, Texte nicht mehr so ernst zu nehmen und stattdessen seinen Gesang schlimmer klingen zu lassen als den von Doherty auf den schlimmsten Drogen. Als das Konzert vorbei ist, steigt Albert Hammond Jr., Gitarrist der Strokes, von der Bühne und erklärt, er würde auch gern so schmierig und kaputt Gitarre spielen können wie Doherty. Die drei verstehen sich gut und gründen eine Band die sie „Strange Boys“ nennen. So hätte es laufen können, die Tatsachen sehen aber so aus, dass es sich bei den Strange Boys um ein junges Sextett aus Austin im US-Bundesstaat Texas handelt, das sich 2001 gegründet hat. Seitdem haben die Strange Boys Bands wie Spoon, Fucked Up und – wen wundert es – den Strokes-Sänger Julian Casablancas auf Tour unterstützt.

Presseschau 14.03.: Aus alt mach neu

Von ByteFM Redaktion
(14.03.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Presseschau 14.03.: Aus alt mach neu
Auch The Strokes scheinen sich nicht neu zu erfinden mit ihrem Album „Angles“. Dies ist zumindest die Meinung der Zeit Online: Stagnation auf hohem Niveau statt musikalischer Weiterentwicklung lautet das vernichtende Urteil. Das scheint The Strokes herzlich wenig zu bekümmern, wenn sie in ihrer Single Under Cover Of Darkness singen “Everybody’s been singing the same song for ten years“. Eine Band, die oft mit The Strokes verglichen wird, sind The Vaccines. Auch diese Band muss sich harscher Kritik an ihrem Album aussetzen. Der Hype um die Londoner Newcomer-Band sei größer, als ihre Debütplatte in musikalischer Hinsicht an Aufmerksamkeit verdiene, wie der Guardian verkündet. In weiser Voraussicht oder jugendlicher Unbekümmertheit immunisiert sich die Band mit ihrem Albumtitel gegen jede Kritik dieser Form:„What Did You Expect From The Vaccines?“

Zwölf Musikvideos, die Ihr diese Woche sehen solltet

Von ByteFM Redaktion
(04.12.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Zwölf Musikvideos, die Ihr diese Woche sehen solltet
The Strokes – „The Adults Are Talking“ // Im April veröffentlichten The Strokes mit „The New Abnormal“ ihr erstes Album seit sieben Jahren. Darauf zu finden, ist auch der Song „The Adults Are Talking“, zu dem die US-Amerikaner nun ein Video veröffentlicht haben. Darin messen sie sich mit einem Roboter beim Baseball. Hinter der Kamera stand erneut Roman Coppola, mit dem The Strokes bereits für die Clips zu „Last Nite“, „The Modern Age“ und „12:51“ zusammenarbeiteten.

Slacker-Galionsfiguren: „Play Me“ von Fcukers

Von ByteFM Redaktion
(09.08.2025)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Slacker-Galionsfiguren: „Play Me“ von Fcukers
„Play Me“ heißt eine neue Singles des US-amerikanischen Duos Fcukers. Zwar hat die New Yorker Band noch nicht sonderlich viel herausgebracht, aber seit Sängerin Shannon Wise und Musiker Jackson Walker Lewis sich vom „Indie-Shit“ ihrer jeweiligen Vergangenheit verabschiedet haben, schaffen sie es, eine Menge Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sicherlich, das Rad neu erfunden haben die beiden bestimmt nicht, aber wer erfindet heutzutage noch das Rad neu? Seit der Jahrtausendwende manifestiert sich musikalische Innovation selten als wirkliche Umwälzung, sondern eher im Detail, kreativer Nutzung der Produktionsmittel und unerwartete Verknüpfungen bekannter Bauteile. Weswegen eine Retro-Band wie The Strokes einer der ersten großen Hypes der 2000er wurde. Aber es war ein Hype, der sich lohnte. Wie damals The Strokes schafften es ab 2023 Fcukers, nicht nur in der New Yorker Musikszene Wirbel zu erzeugen. Auch die Modewelt stürzte sich auf sie, bevor sie einen Plattenvertrag unterschrieben hatten. Insofern deutet alles darauf hin, dass sie einen Zeitgeist einfangen. Vielleicht sogar als Slacker-Galionsfiguren des Revivals der zweiten Hälfte der Nullerjahre, die heute gern „Indie-Sleaze-Ära“ genannt wird. Als sie 2024 ihre erste EP veröffentlichten, waren Fcukers beim Label Technicolour gelandet. Auf Technicolours Mutterschiff Ninja Tune ist nun unser Track des Tages erschienen. Im Studio arbeiteten sie für das Stück mit Kenny Beats, den man vornehmlich als HipHop-Beatschmied kennt. Doch mit Fcukers zusammen bastelte er eine räudige 2-Step-Drum-&-Bass-Instrumental-Basis für Wises gelangweilte Abfuhr an jemanden, der sie vom Rocken abhält.

13.01.: Ich war noch niemals in New York

Von ByteFM Redaktion
(13.01.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
13.01.: Ich war noch niemals in New York
Nach den Soloausflügen von Albert Hammond Jr., Nick Fraiture und Julian Casablancas gab letzterer jetzt in einem Interview mit dem New Yorker Magazin bekannt, dass das vierte Album der Strokes definitiv nicht mehr lange auf sich warten lasse: „Everyone is working as a group, ‘Let’s do it! Go team!’ Which is amazing. Which is what I wanted since day one. But that’s only happening now“ erzählte der Strokes-Sänger, der im letzten Jahr sein Solodebüt „Phrazes for the Young“ veröffentlichte.

10 bis 11

Is This It

(29.07.2021 / 10:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Eine Frage ohne Fragezeichen stellten The Strokes 2001 mit dem Titel ihres Debütalbums und traten damit einen (Retro-)Trend los, der für die Gründung einer Menge guter neuer Garage-Rock-Bands Anfang der Nullerjahre sorgte. Track 10 und 11 sowie unser Track des Tages kommen heute von „Is This It“, dem ersten Album von The Strokes, der Band um Sänger Julian Casablancas aus New York.

06.01.: Darauf kann man sich freuen

Von ByteFM Redaktion
(06.01.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
06.01.: Darauf kann man sich freuen
Ein schlichter Auftritt – so sah auch das erste Musikvideo einer wichtigsten Bands des letzten Jahrzehnts aus: „Last Night“ von den Strokes. Von der Band um Julian Casablancas hat man schon sehr lange nichts mehr gehört, das soll sich aber dieses Jahr ändern. Im März soll nun der Nachfolger des 2006er Albums „First Impressions Of Earth“ veröffentlicht werden, ist im NME zu lesen. Dort verspricht Bassist Nicolas Fraiture einen „classic sound“. Das neue Album der Strokes gehört auch zur Bildergalerie der „21 things to look forward to in 2011“ des NME. Dort finden sich neben neuen Alben von Radiohead, Lady Gaga („more ‚poetic'“) und den Arctic Monkeys auch Filme wie „Thor“, „The Hangover 2“ oder „Black Swan“, für den Natalie Portman gute Chancen auf einen Oscar eingeräumt werden.

Zu gut: „Brand New Boy“ von Vona Vella

Von ByteFM Redaktion
(25.03.2026)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Zu gut: „Brand New Boy“ von Vona Vella
Vona Vella bewegen sich auf ihrem zweiten Album „Carnival“ zwischen The Strokes, Britpop und The Velvet Underground „Brand New Boy“ ist einer der schönsten Songs vom neuen Album der britischen Indie-Rock-Band Vona Vella. 2020 entstand die Gruppe als Kollaboration der Musiker*innen und Songwriter*innen Izzy Davis und Dan Cunningham im englischen Nottingham. Mittlerweile um Mitglieder aus London und Leeds zur vollen Band angewachsen, veröffentlichten Vona Vella 2023 ihr Debütalbum auf Strap Originals, dem Label von Pete Doherty. Produktionstechnisch ist die zweite LP „Carnival“ eine konsistente Angelegenheit. Es ist ein Retro-Garagen-Sound, dessen Ähnlichkeiten zu frühen The Strokes besonders augenfällig sind. Doch das Songwriting an sich ist sehr viel diverser. So denkt man hier an Pavement, dort an Suede und anderswo an Kenickie. Unseren Track des Tages wiederum vergleicht Davis mit The Velvet Underground. Vermutlich meint sie eher die von Moe Tucker gesungenen Stücke als die von Nico. Das Stück handelt ihr zufolge von „jemandem, der zu gut ist, um wahr zu sein. Davon, dass man darauf wartet, dass es schiefgeht, weil man nicht glaubt, dass etwas tatsächlich so gut sein könnte.“

Soul- und Blues-Musiker Syl Johnson ist tot

Von ByteFM Redaktion
(07.02.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Soul- und Blues-Musiker Syl Johnson ist tot
Am 1. Juli 1936 in Holly Springs, Mississippi, als Bruder des Bluesgitarristen und Sängers Jimmy Johnson und des Bassisten Mack Thompson geboren, zog Syl Johnson im Teenager-Alter mit seiner Familie nach Chicago. Er hatte schon mit Blues-Größen wie Magic Sam und Howlin‘ Wolf gespielt, als er sein 1959er Solodebüt „Teardrops“ veröffentlichte. In den 60er-Jahren landete er Hits mit den Stücken „Come On Sock It To Me“ und „Different Strokes“ (beide 1967). // Johnsons Aufnahmen gehören zu den meistgesampleten im HipHop. Versatzstücke seines Stücks „Different Strokes“ sind in zahlreichen Songs zu finden. Darunter Tracks von Public Enemy, Wu-Tang Clan, Kanye West, De La Soul und vielen anderen. Ein 2015 erschienener Dokumentarfilm namens „Syl Johnson: Any Way The Wind Blows“ spürt dem Leben und musikalischen Erbe des Musikers nach.

Tachchen Popmusik

Landfill Indie

(04.07.2018 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Als "landfill Indie", den Indie-Rock für die Müllhalde, hat ein britische Journalist Mitte/Ende der 2000er Jahre mal all die billigen Kopien der billigen Kopien von Bands wie den Strokes oder den Libertines bezeichnet: Bands, die versucht haben, diesen Sound zu imitieren, denen aber Dinge wie Kreativität, Energie und gutes Songwriting gefehlt haben - die aber trotzdem den Markt überschwemmt haben, weil eben alle auf der Suche nach den neuen Strokes und den neuen Libertines waren.

Presseschau 28.01.: Von Popsäuen und Herzenshygiene

Von ByteFM Redaktion
(28.02.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Presseschau 28.01.: Von Popsäuen und Herzenshygiene
Verstand und Rock’n Roll schließt sich also beinahe aus. Diesen Satz würde wohl auch Geoff Travis vom Label Rough Trade unterschreiben, das Anfang der Nuller Jahre die Strokes unter Vertrag nahm. Er formuliert es so: „It seems too easy but it’s so hard to do. Rock’n’roll is not intellectual – it’s primal, it’s emotional. The Strokes just had it, really.“ Nach fünfjähriger Pause veröffentlichen die New Yorker im März ein neues Album, im Guardian findet sich ein Interview mit Julian Casablancas & Co.

Gut angestellt – das Greenville Festival 2012

Von felixdabbert
(02.08.2012)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Gut angestellt – das Greenville Festival 2012
Der Samstag beginnt mit Stoner Rock der Opas von Red Fang und dem angenehm hymnischen Orchester-Rock von Kellermensch, bevor der Sänger der Kilians trotz angeschlagener Stimme das Publikum mit seinen Mannen und ihrem Indie-Rock Marke Strokes durch seine grundsympathische Art zu begeistern weiß. Ein Udo-Jürgens-Cover („Ich war noch niemals in New York“) tut da sein Übriges. Weitere Erkenntnis des Wochenendes: Marcus Wiebusch wird langsam grau, macht sich aber selbst darüber lustig, dass er trotzdem noch Chucks trägt.

13.01.: Die Welt steht kopf

Von ByteFM Redaktion
(13.01.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
13.01.: Die Welt steht kopf
Und wir bleiben noch kurz bei der Musik und den Coppolas. Während ihr Vater eher traditionelle Filmmusik bevorzugt, benutzt Sofia Coppola sehr gerne Popmusik für ihre Filme – so auch in ihrem neuesten Werk „Somewhere“ (u.a. von Phoenix, The Strokes, den Foo Fighters und Gwen Stefani). Und dabei hat sie sich auch etwas gedacht. „When I was working on the music for this I didn’t want to just use pop songs as the score– most movies do it and I’ve done it before. And I didn’t just want something cool. Instead, I wanted the characters to really be listening to music, so I picked things that would be believable and suit the emotional side of the scene.“ Das ganze Interview mit Frau Coppola findet Ihr bei Pitchfork.

10 bis 12

Zeit totschlagen

(04.12.2025 / 10:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
mit Musik von The Strokes, Yuuf, Haiyti, The Lemon Twigs und Quelle Rox.

Neuland

(03.06.2016 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Diese Woche ist auf jeden Fall eine gute Woche, denn neben offensichtlichen Highlights, wie z.B der neuen EP der Strokes oder das neue Album der Kills, bekommt Ihr auch noch aufregende und schöne Musik von Whitney, Mourn, den Melvins, Spain, Brisa Roché, Holger Czukay, Moonface & Siinai sowie die Heiterkeit zu hören.

Presseschau 27.07.: Neues von alten Helden

Von ByteFM Redaktion
(27.07.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Presseschau 27.07.: Neues von alten Helden
10 Jahre ist es auch nun schon her, dass The Strokes ihr Debüt „This Is It“ veröffentlichten, welches für viele damals eine musikalische Offenbarung darstellte und als eines der besten Alben der letzten 10 Jahre gilt. Stereogum nahm das nun zum Anlass, das Album von verschiedenen Musikern neu einspielen zu lassen. Mit dabei sind u.a. Austra, Peter, Björn & John oder Owen Pallett. Betitelt ist das Ganze mit „Stroked! A tribute to This Is It“. Auf Stereogum wird die Wirkung des Albums wie folgt beschrieben: „It helped not only put contemporary New York City in the forefront of music lovers’ minds, it offered an easy reference for people to dig backwards into the Big Apple’s rock ‘n’ roll past. For certain younger fans, it was maybe the first time they carefully considered Television (the late ’70s), the Velvet Underground (mid ’60s to early ’70s), and other lesser known garage and rock and whatever bands that inhabited a dirtier, grubbier Manhattan.“ Das Album lässt sich über die Stereogum-Seite komplett runterladen.

ByteFM Mixtape

Abgehört von Spiegel Online KW 16

(15.04.2020 / 23:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Dieses Mal mit neuen Alben von The Strokes, Lido Pimienta, Shabazz Palaces und Hamilton Leithauser.

Hidden Tracks

Seichte bis abstrakte Popmusik.

(03.08.2011 / 22:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Hidden Tracks - Seichte bis abstrakte Popmusik.
Coverversion sind zum Geburtstag der beiden "Rockklassiker" von den Strokes (Is this it?/2001) und Nirvana (Nevermind/1991) auch im Programm.

Wampire – "Curiosity"

Von ByteFM Redaktion
(13.05.2013)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Wampire – "Curiosity"
Die im März veröffentlichte erste Single „The Hearse“, die das Album eröffnet, vereint Analogsynths, Farfisa-Orgel und Gitarren zu einer schimmernden Rocknummer, die sich in der Mitte mit einem sphärischen Break selbst unterbricht, um schließlich wieder in einen treibenden Rhythmus auszubrechen. Dass die B-Seite der Single ein Cover von Kraftwerks „Das Modell“ (in vorzeigbarem Deutsch!) ist, liefert einen Vorgeschmack auf die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse, die Wampire in ihren Songs verarbeiten. Der folgende Titel „Orchards“ präsentiert sich mit sanften Gitarrenarpeggien, gepfiffenen Melodien und sehnsuchtsvollem „Laa-Laa“-Refrain wie der Soundtrack zu einem Retro-Western. „Giants“ lässt Surfrock-Stimmung aufkommen, den Tracks „Trains“ beschreibt die Band selbst als „Motown meets Strokes“. Andernorts scheint Jean Michel Jarre auf Franz Ferdinand zu treffen. Immer wieder sind es Synthesizer mit 70er-Jahre-Einschlag und jaulende Orgeln, von denen die Songs zusammengehalten werden.

ByteFM Mixtape

der Hörer
Zahlen

(12.11.2012 / 22:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
ByteFM Mixtape - der HörerZahlen
Wir haben das zum Anlass genommen, Euch über Facebook nach Euren liebsten Songs über Zahlen zu fragen. Ihr habt fleißig kommentiert - von The Strokes mit "12:51" über James Figurines "55566688833" bis zu Liars mit "No. 1 Against The Rush".

Sofia Coppola wird 40

Von Vanessa Wohlrath
(14.05.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Sofia Coppola wird 40
Dies ist auch der Fall in Coppolas erst kürzlich erschienenen Verfilmung „Somewhere“ (2010), in welcher der Schauspieler Johnny Marco im Fokus steht. Er befindet sich – wie viele andere Coppola-Charaktere – in einer Übergangssituation. Sein Leben plätschert vor sich hin, bis seine Tochter Cleo auftaucht und es etwas in Schwung bringt. Einen originalen Soundtrack zu „Somewhere“ gibt es nicht. Anstatt eine in sich stimmige Compilation zu erstellen, wie Coppola es schon zuvor in ihren Filmen getan hat, dient die Musik in „Somewhere“ eher dazu, die Figuren abzubilden und in ihre Situation eintauchen zu können. Es geht also darum, welche Songs die Charaktere in bestimmten Momenten hören würden. Im Film vertreten sind The Strokes mit ihrem Song „I’ll Try Anything Once“, aber auch Gwen Stefani’s „Cool“. Ebenso sorgt die französische Band Phoenix für die weitere musikalische Untermalung.

Neue Platten: Iceage – „Plowing Into The Field Of Love“

Von Philipp Rhensius
(13.10.2014)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neue Platten: Iceage – „Plowing Into The Field Of Love“
Den Preis für den schönsten Albumtitel des Jahres haben sie schon mal verdient. „Plowing Into The Field Of Love“ heißt das neue Album der dänischen Garagerock-Combo Iceage. Und das Pflügen auf dem Feld der Liebe gelingt auch auf ihrem dritten Album ziemlich gut. Ein Album, das nach abgestandenem Bier, kaltem Zigarettenrauch im Proberaum, aber auch nach jugendlichen Sehnsüchten klingt. Ein blechernes Schlagzeug, halbverstimmte Gitarren, ein roher, unbearbeiteter E-Bass und ein leidenschaftlich vernuschelter Gesang, der zwischen Husten und gelegentlichen Kotzlauten pendelt und sich stilistisch an einer Kreuzung aus dem sprechhaften Erzählgesang von Julia Casablancas (The Strokes) und Cursives Tim Kasher versucht. Im instrumentalen Grundrauschen blitzen dann, im Gegensatz zu dem noch wesentlich punkigeren Vorgänger „You’re Nothing“, gelegentlich Klavierakkorde und Trompeten auf.


Artists A - Z

0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z