Lee Hazlewood

Lee Hazlewood Lee Hazlewood (Albumcover „Forty“)

Lee Hazlewood (*9. Juli 1929 in Mannford, Oklahoma – 4. August 2007) war ein einflussreicher US-amerikanischer Songwriter, Musikproduzent und Country-Sänger. Besonders bekannt ist er als musikalischer Partner von Nancy Sinatra

Lee Hazlewood etablierte sich in den 1950er-Jahren als Songwriter und Produzent in den Bereichen des Rock ’n’ Roll und Rockabilly. So war er beispielsweise als Produzent und/oder Co-Autor an mehreren Hits des Rock-’n’-Roll-Gitarristen Duane Eddy beteiligt, darunter „Rebel-Rouser“ und „Cannonball“. Mitte der 60er überzeugte Frank Sinatra Hazlewood, mit seiner bis dahin weitestgehend unerfolgreichen Tochter Nancy zusammenzuarbeiten. Die Kollaboration mit Hazlewood erwies sich als äußerst fruchtbar für die Sängerin: „These Boots Are Made For Walkin‘“, „Summer Wine“ und „Sugar Town“ sind nur einige der ikonischen Sinatra-Songs, bei denen Hazlewood als Songwriter und Produzent fungierte. Der Künstler ist des Weiteren für seine Duette mit Nancy Sinatra bekannt. Besonders erfolgreich war der später vielfach gecoverte Song „Some Velvet Morning“ aus dem Jahr 1967. In den 1970er-Jahren zog er nach Stockholm und trat nur mehr selten öffentlich auf. Seine Lieder wurden jedoch weiterhin von einer Vielzahl an Musiker*innen interpretiert, darunter Nick Cave, Lydia Lunch, Einstürzende Neubauten, Black Francis und Rowland S. Howard

Lee Hazlewood erlag am 4. August 2007, im Alter von 78 Jahren, einer Krebserkrankung. Er war bereits in mehreren ByteFM-Sendungen Thema, beispielsweise anlässlich seines 90. Geburtstages im Jahr 2019 im ByteFM Magazin.



Lee Hazlewood im Programm von ByteFM:

Zum zehnten Todestag von Lee Hazlewood

Von ByteFM Redaktion
(04.08.2017)
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Zum zehnten Todestag von Lee Hazlewood
Barton Lee Hazlewood, einer der erfolgreichsten Songwriter der USA, starb vor zehn Jahren. (Foto: Mark Pickerel) In einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian im Jahr 2002 wurde Lee Hazlewood gefragt, was ihn dazu brachte, Musiker zu werden. Seine Antwort: „Armut. Ich hatte in meinem Leben schon Dutzende andere Jobs, und keiner von ihnen gefiel mir“. Den stoischen Humor dieser Aussage würde man nicht unbedingt hinter einem der erfolgreichsten Songwriter der USA erwarten. Der Mann, der als Autor und Duett-Partner aus Nancy Sinatra eine Hit-Sängerin machte, gibt auch zehn Jahre nach seinem Tod immer noch Rätsel auf. Barton Lee Hazlewood wurde 1929 in Mannford, Oklahoma geboren. Seinen ersten Genie-Streich zeigte er im Alter von 26 Jahren, als er bei seiner Arbeit als Radio-DJ den jungen Gitarristen Duane Eddy entdeckte und schnell eine erste Single mit ihm produzierte. Eddy wurde mit seinem charakteristischem Gitarren-Sound und Hazlewood als Produzent und Co-Songwriter zu einem Weltstar. Als die beiden 1957 zusammen in einem Studio in Phoenix, Arizona aufnahmen und das Studio keine Hall-Kammer zur Verfügung hatte, musste Hazlewood einen 7.500-Liter-fassenden Wasser-Container kaufen – um den typischen, tiefen „Twang“-Sound von Eddys Gitarre realisieren zu können. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Gitarristen brachte Hazlewood sein erstes Vermögen – und öffnete ihm vielversprechende Türen im sonnigen Kalifornien. // Vergleicht man „Cake Or Death“ mit jüngeren Spätwerk-Requiem wie David Bowies „Blackstar“ oder Leonard Cohens „You Want It Darker“ fällt auf, wie leichtfüßig Hazlewood mit seinem sicheren Tod umging. Lee Hazlewood hat sich sein Lachen offensichtlich bis zum Schluss bewahrt. Heute jährt sich der Todestag von Lee Hazlewood zum zehnten Mal – Musik von ihm wird um 10, 15 und 19 Uhr im ByteFM Magazin zu hören sein.

Lee Hazlewood in fünf Songs

Von ByteFM Redaktion
(09.07.2019)
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Lee Hazlewood in fünf Songs
Lee Hazlewood auf dem Cover seines Albums „Love And Other Crimes“ aus dem Jahr 1968 Barton Lee Hazlewood, der am 9. Juli 1929 in Mannford, Oklahoma geboren wurde, wäre heute 90 Jahre alt geworden. Während Hazlewood mit keinem seiner zahlreichen Solo-Alben Anerkennung oder kommerziellen Erfolg als Interpret erlangte, war er als Produzent und Songwriter über viele Jahrzehnte sehr gefragt. Nancy Sinatra, Dean Martin und Duane Eddy – dies sind nur drei der MusikerInnen, die ihren Erfolg zu großen Teilen Lee Hazlewoods Songs und Produktionen verdanken. So verhalf er dem jungen Duane Eddy zu seinem Sound und übergab der noch erfolglosen Nancy Sinatra bereitwillig einen späteren Welthit. Wir blicken zurück auf Hazlewoods wegweisende Zusammenarbeiten. // Lee Hazlewood – „Sacrifice“ (2006)

ByteFM TourKalender

(04.08.2008 / 16:00 Uhr)
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ByteFM TourKalender
Lee Hazlewood, eine der größten Schattenfiguren der Popgeschichte, ist vor einem Jahr in Las Vegas gestorben. Anfänglich Radio-DJ nahm er als einer der ersten Elvis in seine Playlist auf. Lee Hazlewood widmete sich schon früh dem Schreiben und Produzieren von Songs, wobei er den Twang-Sound erfand, eine bestimmte Spielweise der Gitarre, die oft in Country & Western-Musik verwendet wird und ohne die Morricones berühmte Film-Soundtracks undenkbar wären. Mit eigenen Soloalben etwas weniger erfolgreich, ist der Ruhm anderer Musiker sein Verdienst: Nancy Sinatra wäre kein Star geworden ohne ihn. Sie sang an seiner Seite und auch ihr großer Hit „These Boots are made for Walking“ und das Duett mit ihrem Vater Frank „Something Stupid“ stammen von Lee Hazlewood. // Lee Hazlewood: eins unser Themen heute im ByteFM Tourkalender

ByteFM Magazin

Lee Hazlewood, Courtney Love, Simple Minds

(09.07.2019 / 15:00 Uhr)
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Der Produzent und Musiker Lee Hazlewood wäre heute 90 Jahre alt geworden. Er kreierte bei aller Eigensinnigkeit und der relativen Erfolglosigkeit seiner Solo-Alben, vor allem mit Frank Sinatras Tochter Nancy Sinatra, einen ganz eigenen Sound zwischen Country, Folk und Pop, zwischen zuckersüß, bissig und orchestral. Im ByteFM Magazin gibt es heute einen musikalischen Querschnitt aus Lee Hazlewoods Karriere als Musiker und Produzent.

Zum 5. Todestag von Lee Hazlewood

Von ByteFM Redaktion
(04.08.2012)
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Zum 5. Todestag von Lee Hazlewood
Vor fünf Jahren starb mit Lee Hazlewood eine Legende der Country- und Popmusik. Der von ihm komponierte und von Nancy Sinatra gesungene Klassiker „These Boots Are Made For Walking“ verkaufte sich bis heute über 25 Millionen Mal.

ByteFM Magazin

Courtney Love, Lee Hazlewood und das Fuchsbau Festival

(09.07.2019 / 19:00 Uhr)
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Der Macho-Cowboy Lee Hazlewood wäre an diesem Tag 90 Jahre geworden, auch von ihm hören wir Musik.

Duane Eddy ist tot

Von ByteFM Redaktion
(03.05.2024)
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Duane Eddy ist tot
Mehr als 50 Longplayer nahm Eddy im Laufe seiner Karriere auf. Vor allem in den frühen Jahren arbeitete er dabei eng mit Songwriter, Country-Sänger und Musikproduzent Lee Hazlewood zusammen. Hazlewood übernahm später den einflussreichen Twang-Sound für die Produktion von „These Boots Are Made For Walking“ mit Nancy Sinatra. Der Klang prägte auch die nachfolgenden Generationen von Musiker*innen in Rock und Pop stark. Eddys Stücke fanden zudem vielfach Eingang in Filmproduktionen, weshalb der typische Duane-Eddy-Twang bei vielen Hörer*innen heute vor allem Western-Assoziationen weckt. Eddy wurde 1994 die Rock & Roll Hall Of Fame und 2008 in die Musicians Hall Of Fame aufgenommen.

Isobel Campbell & Mark Lanegan – „Time Of The Season“

Von ByteFM Redaktion
(25.11.2019)
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Isobel Campbell & Mark Lanegan – „Time Of The Season“
Gut, Mark Lanegan hatte auch schon mit den Folk-Rockern The Walkabouts gearbeitet und Isobel Campbell sich zuletzt in Richtung Americana bewegt, aber die Kollaboration ließ 2008 nicht wenige Bauklötze staunen. Sie klang nämlich so schlüssig wie sie unerwartet war. Bei unserem Track des Tages liegt ein Nancy-&-Lee-Vergleich nicht fern: Musikalisch liegen dazwischen keine Welten und auch Nancy Sinatra und Lee Hazlewood waren ein äußerst ungleiches Paar.

ByteFM Mixtape

Wyndham Wallace

(11.05.2019 / 22:00 Uhr)
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ByteFM Mixtape - Wyndham Wallace
Nachdem er acht Jahre lang das Londoner Büro des Berliner Labels City Slang geleitet hatte, kam Wyndham Wallace 2004 in die Hauptstadt an der Spree, wo er seither lebt. Dort arbeitet der gebürtige Brite als Musik- und Reisejournalist u. a. für The Quietus, Uncut, Classic Pop und The Guardian. 2015 erschien sein erstes Buch "Lee, Myself And I" über seine Jahre als Freund und Manager der Musiker-Legende Lee Hazlewood sowie als Produzent von Hazlewoods letztem Album "Cake Or Death" von 2006.

„The Idea“ aus dem neuen Album von Donna Blue

Von ByteFM Redaktion
(17.05.2022)
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„The Idea“ aus dem neuen Album von Donna Blue
Wenn sich zu den Soundtrack-Tönen ein schwüler Bass-Groove und ein Streicher-Ensemble gesellen, begeben sich Danique van Kesteren und Bart van Dalen in die klangliche Nähe von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood und vor allem von Serge Gainsbourg und Jane Birkin. Nur dass van Dalen dabei weniger creepy klingt als Serge oder Lee. Auch im Video zu ihrem neuen Song erwecken Donna Blue die Sixties-Pop-Ästhetik zu neuem Leben. Nachdem ihr Clip zum Album-Titeltrack „Dark Roses“ eine Hommage an den Regisseur David Lynch und seine Serie „Twin Peaks“ war, betreten sie im neuen Video eine Fernsehbühne. Als Verneigung vor der Sendung „Top Of The Pops“, die ab den 60ern als eine der ersten Shows Popstars ins Fernsehen brachte.

Ein versteckter Hit: Nancy Sinatra mit „Call Me“

Von ByteFM Redaktion
(08.06.2020)
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Ein versteckter Hit: Nancy Sinatra mit „Call Me“
Nancy Sinatras Debütalbum „Boots“ entstand 1966 bereits in der Konstellation, mit der sie sich in die Popgeschichte eingeschrieben hat. Mit dem Produzenten, Sänger und Songwriter Lee Hazlewood nämlich. Auf dieser Platte befand sich auch Nancy Sinatras womöglich bekanntestes Stück „These Boots Are Made For Walkin’“. Sinatra machte sich das Lied, das Hazlewood eigentlich selbst hatte aufnehmen wollen zueigen. Und verwandelte einen unschönen Macho-Track in eine frühe feministische Hymne. Immer noch ein toller Song, aber die meisten von uns kennen ihn wohl auswendig. Deshalb von den Boots zum Booty-Call. Denn um nichts anderes geht es in „Call Me“ von Sinatras zweitem Album „How Does That Grab You?“. Zu einer Zeit, als in Deutschland noch der Kuppeleiparagraf voreheliche Zweisamkeit untersagte. Ein versteckter Hit der Sinatra-Hazlewood-Phase, als wunderbarer Sunshine-Pop arrangiert.

School Of Rock

Nancy Sinatra – 60 Jahre „Boots"

(12.03.2026 / 17:00 Uhr)
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School Of Rock - Nancy Sinatra – 60 Jahre „Boots"
In gewisser Hinsicht ist Nancy Sinatra das Ur-Nepobaby: Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte sie 1957 als 17-Jährige in der TV-Show ihres Vaters Frank, damals einer der größten Entertainment-Stars der USA, ihren ersten Plattenvertrag hatte sie auf dem Label, das ihr Vater gegründet hatte, Reprise Records. Anfänglich konnte sie aus diesem geerbten Vorsprung nicht allzuviel machen. Ihre Musik-Karriere in den USA, primär der damals gängige Bubblegum-Pop, dümpelte trotz einiger Erfolge in Übersee eher dahin und als Darstellerin in den sogenannten Beach-Party-Filmen der frühen bis mittleren 1960er war sie austauschbarer Bestandteil generischer Teenager-Komödien.Alles änderte sich im Herbst 1965, als sie auf Anregung ihres Vaters mit dem Produzenten Lee Hazlewood ins Studio ging. Der verordnete ihr einen Image-Wechsel inklusive tieferer Gesangslage und blondgefärbter Haare und brachte mit dem Debütalbum „Boots“ die Formel zusammen, die ihre (und seine) größten Erfolge bringen sollte: Von Hazlewood geschriebene Stücke, arrangiert von Billy Strange, eingespielt von der Wrecking Crew, der legendären Gruppe hochkarätiger Studiomusiker aus Los Angeles, die auf unzähligen Hits der Ära zu hören ist, gesungen von Nancy Sinatra.Gleich die zweite Single der Verbindung Hazlewood/Sinatra wurde zum Megahit: „These Boots Are Made For Walking“, einer der ikonischsten Hits der 1960er, Nummer eins in den Charts weltweit und Beginn einer extrem erfolgreichen Karrierephase der Musikerin, die im Zuge der folgenden Jahre zum Rollenbild der selbstbestimmten Künstlerin wurde, die alleine über ihre Musik, ihr Image und ihre Karriere entschied.Zum 60. Jubiläum der Veröffentlichung des zugehörigen Albums „Boots“ am 15. März 1966 widmet sich die School Of Rock dem Katalog der Sinatra/Hazlewood-Jahre (bis 1972), der neben der Swingin’-60s-Ultra-Hymne „These Boots ...“ noch mit etlichen weiteren Klassikern aufwartet: Die Duette der „Nancy-&-Lee“-Platte oder von „Nancy In London“, Sinatras Ausflüge in den 1920s Revival-Trend der 1960er, ihre Country-Seite, die Titelmusik zum 1967er James-Bond-Klassiker „You Only Live Twice“ oder das im selben Jahr von US-amerikanischen Radio-DJs wegen des schmachtenden Textes manchmal als „Inzest-Duett“ verspottete „Something Stupid“, ein Nummer-1-Hit, den sie mit ihrem Vater gemeinsam eingesungen hatte.Dass Nancy Sinatra eben kein sich auf ihren familiären Privilegien ausruhendes Nepobaby ist, zeigt u. a. auch ihr Business-Sinn bzw. dass sie diesen vom ebenfalls äußerst geschäftstüchtigen Vater übernommen hat: Im Gegensatz zu den meisten Künstler*innen ihrer Generation besitzt die inzwischen 85-Jährige die vollen Rechte an ihrem eigenen Katalog und ist seit 2020 erfolgreich zugange mit einer Wiederveröffentlichungskampagne ihrer entscheidenden Werke über das Label Light In The Attic, inklusive Vinyl-Ausgaben und schöner Bonus-Materialien. 

Thom Yorke wird 50: seine sechs besten Gastauftritte

Von ByteFM Redaktion
(07.10.2018)
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Thom Yorke wird 50: seine sechs besten Gastauftritte
Nach einem Jahrzehnt voller dreckiger und düsterer Alben wollte Polly Jean Harvey im Jahr 2000 ein Album voller Schönheit schreiben. Das Ergebnis „Stories From The City, Stories From The Sea“ wird diesem Anspruch absolut gerecht. Einer der Höhepunkte der Schönheit: „This Mess We‘re In“. „Ich war schon lange von der Idee besessen, dass jemand anderes einen Song auf einem meiner Alben singt“, sagte Harvey einst in einem Interview, „es bringt so viel Dynamik auf ein Album, wenn ein neuer Charakter auftritt.“ Genau diesen Charakter fand sie in Thom Yorke: Seine Kopfstimme ist der perfekte Gegenpol zu ihrem dunklen Organ. „This Mess We‘re In“ wirkt wie ein Update auf alte Duette à la Nancy Sinatra und Lee Hazlewood, nur mit getauschten Gendern: Yorke singt die hohen Parts mit schwereloser Grazie, während Harvey die Tiefen erdet. Gemeinsam umgarnen sie sich wie zwei zum Scheitern verurteilte Liebende, fernab von Geschlechtergrenzen, Raum und Zeit.

ByteFM Magazin

Whities & Cowboy in Sweden

(09.07.2019 / 10:00 Uhr)
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Er gilt als Macho und Wegbereiter für Nancy Sinatras Karriere: Lee Hazlewood. Nancy schrieb er den Welthit „These Boots Are Made For Walkin’“, zusammen mit ihr sang er zahlreiche Duette. Heute wäre der Cowboy, der auch eine Weile in Schweden lebte, 90 Jahre geworden.

School Of Rock

Microdosiert: Music Of Colours – 1997 Mix

(05.01.2022 / 19:00 Uhr)
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Gern genommen: Per Sampling neu kontextualisierte Streicher-Schwelgereien und Rhythmusspuren von großem Pop und Jazz der Vergangenheit, von Burt Bacharach, Lee Hazlewood, Serge Gainsbourg, Michel Legrand, Astrud Gilberto, Henri Mancini, Brian Auger, Melvin van Peebles oder Chico Hamilton über Subbass- und Dub-Geblubber.

ByteFM Magazin

am Morgen: Dent May zu Gast bei Vanessa Wohlrath

(26.02.2018 / 10:00 Uhr)
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Zu Gast im ByteFM Magazin ist heute der Sänger und Songwriter Dent May aus Los Angeles. Mit seinem bereits vierten Albums „Across the Multiverse“ im Gepäck tourt er im Februar und März quer durch Europa. Sein melodiöser Pop erinnert gerne an Vorbilder wie Brian Wilson, er selbst zählt zu seinen Einflüssen auch Lee Hazlewood und Serge Gainsbourg.

ByteFM Magazin

The Birthday Party, U-Bahn, Viola Wills

(30.12.2019 / 19:00 Uhr)
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Heute mit Musik u. a. von Altin Gün, Nancy Sinatra & Lee Hazlewood und Die Lassie Singers.

ByteFM Klassik

Herbst (und ein wenig Winterreise)

(04.10.2020 / 12:00 Uhr)
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Unter anderem mit dabei: Gustav Mahler, Lee Hazlewood, Gabriel Fauré, Juliette Gréco, Dorothy Ashby, Astor Piazzolla, Tim Daisy und John Cale. Und eine überraschende Winterreise.

Neuland

Bitte unter "neu" einsortieren

(10.05.2024 / 12:00 Uhr)
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Musik aus 18 neuen Alben erwartet Euch in dieser Ausgabe Neuland. Mit dabei sind unter anderen Ames Dunes und Douglas Dare – beide verlassen ein wenig die gewohnten Songwriter-Folk-Pfade und wenden sich Rave- und HipHop-Einflüssen zu. Französisch-/englischsprachig wird es mit Bibi Club aus Kanada, während Mick Harvey neben eigenen Kompositionen einen Lee-Hazlewood-Song wieder aufleben lässt. Außerdem lässt die Indie-Punk-Band Les Savy Fav das erste Mal seit 14 Jahren wieder aus dem Studio von sich hören.

Yacht-Funk und 70s-Synths: „Easier Said Than Done“ von Dent May

Von ByteFM Redaktion
(22.08.2020)
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Yacht-Funk und 70s-Synths: „Easier Said Than Done“ von Dent May
Als Yacht-Funk kommt die angenehm laue musikalische Brise „Easier Said Than Done“ von Dent May aus den Speakern. Ursprünglich aus der von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood besungen Stadt Jackson stammend, wohnt James Dent May Jr. mittlerweile in Los Angeles. Und das hört man seinem Sound auch an. Vor elf Jahren ist Dent Mays Debütalbum auf dem Animal-Collective-Label Paw Tracks erschienen. Es hieß „The Good Feeling Music Of Dent May & His Magnificent Ukulele“ und klang auch so. Das war 2009 auch ziemlich gut, denn das war noch ein, zwei Jahre vor der großen Ukulelenschwemme, die das Instrument ungefähr so beliebt werden ließ wie in den 80ern das Alt-Saxofon.

Von Bullerbü nach Babylon

Kein Thema

(15.04.2013 / 18:00 Uhr)
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Lee Hazlewood, Wire, Lord Kitchener und Jan Möller begleiten uns heute von Bullerbü nach Babylon.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Helene Conrad

(30.01.2018 / 15:00 Uhr)
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Der Song "This Velvet Morning" von Nancy Sinatra zusammen mit Lee Hazlewood ist auf ihrem Album "Movin' with Nancy" aus dem Jahr 1968 besonders zwischen den Countrynummern hervorgestochen und wurde zu ihrem gemeinsamen Hit.

Hidden Tracks

Kreaturen der Nacht

(14.11.2018 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks - Kreaturen der Nacht
Zu hören sind z.B. Liliput, Der Moderne Man, Frank Sinatra, Lee Hazlewood`s Woodchucks und Robert Pollards Cash Rivers & the Sinners.

Golden Glades

Gute Geschichten

(10.02.2021 / 19:00 Uhr)
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Heute dreht sich bei Golden Glades alles um gute Geschichten. Aufhänger ist das Album "Merlynn Belle" von Tele Novella, das streckenweise wie eine Märchenstunde klingt – in etwa so, als habe ein weiblicher Lee Hazlewood die tschechischen Fantasy-Serien der 1970er Jahre verinnerlicht. Tele Novella bezeichnen ihre Musik als "medieval pop", dabei pflegt das texanische Duo einen spielerischen Umgang mit der analogen Soundpalette, irgendwo zwischen Indie-Folk und Psyche-Pop.

Angel Olsen – „Whole New Mess“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(31.08.2020)
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Angel Olsen – „Whole New Mess“ (Album der Woche)
Der „angeberische“ Eindruck entsteht natürlich nur im Kontrast zu „All Mirrors“. An und für sich betrachtet, ist „Whole New Mess“ eine Rückkehr zu Olsens Wurzeln, zum instrumental-minimalistischen, emotional-expressionistischen Indie-Folk ihres Debüts „Half Way Home“. Ihre Stimme ist vom Retro-Hall verwaschen und klebt trotzdem direkt am Ohr. Die Gitarre twangt einsam vor sich hin, wie in einer alten Ballade von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood. Songs wie „All Mirrors“, „New Love Cassette“ oder „Lark“ klangen 2019 wie gigantische Epen, gegriffen aus dem Hier und Jetzt. Auf „Whole New Mess“ klingen sie wie alte Standards.

ByteFM Mixtape

(28.11.2013 / 12:00 Uhr)
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Andreas Borcholte und Jan Wigger besprechen in der Rubrik "Abgehört" bei Spiegel Online jede Woche vier Neuerscheinungen. Diese Woche ist die neue Platte "Back To Land" von Wooden Shjips dabei. Auch das Debüt "Cut 4 Me" von Kelela wird rezensiert, ebenso das Album "It's Alive" der vier Musikerinnen von La Luz. Und dann wäre da noch das Boxset "Lee Hazlewood Industries: There's A Dream I've Been Saving".

ByteFM Magazin

mit Friederike Herr
zu Gast: Morton Valence und PTTRNS

(08.05.2013 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - mit Friederike Herr  zu Gast: Morton Valence und PTTRNS
Ihre Musik klingt nach einer modern-britischen Variante von Lee Hazlewood oder Nancy Sinatra. Sie selbst nennen es urban country. Während ihres Besuchs in Hamburg kommen sie im ByteFM Magazin mit Friederike Herr bei uns im Studio vorbei.

Groovie Shizzl

Klönsnack mit Musik und mit ohne Politik

(06.09.2012 / 22:00 Uhr)
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Groovie Shizzl - Klönsnack mit Musik und mit ohne Politik
Ach ja - und ein bestimmtes Thema gibt es heute auch nicht. Zwischen Lee Hazlewood, thailändischem Molam, türkischem Funk und deutschen Kassettentätern solle alles zu hören sein.

Antikörper

Patrick Siegfried Zimmer + Laura Carbone

(16.11.2018 / 23:00 Uhr)
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Jonas Landerschier, der den meisten eher als Jones bekannte Mitstreiter von Jan Delay & Rocko Schamoni, spielte den Flügel ein. Flo Dürrmann (Kante) steuerte diverse Gitarrenstimmen und Rainer Sell (Kante/The Notwist) Posaunenklänge bei. MEMORIES I–X erinnerte mich sofort an Chris Isaak, Roddy Frame, Roy Harper, Leonard Cohen, Lee Hazlewood oder Ron Sexsmith. Für seine heutige Antikörper Session hat Patrick Siegfried Zimmer zwei Songs dieses Albums nochmal eingespielt - diesmal ohne Streicher, Bläser oder Flügel - ganz alleine, akustisch und zerbrechlich. Ganz großes Kino! Und ein Crooner vor dem Herrn!

Die Welt ist eine Scheibe

Tender Opposites
mit Götz Adler

(16.10.2012 / 20:00 Uhr)
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Teens, Tops & Balthazars. Einmal Hawaii und zurück mit Taken by Trees und Troy von Balthazar. Balthazar nennt sich auch eine belgische Band, deren Debutalbum „Rats“ prima zwischen den Exotica-Post-Punk von Teen und Tops, den Folk-Noir von Hugo Race, den „Cowboy in Sweden“ Lee Hazlewood und Musik von Ombre und Francoiz Breut passt.


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