MF Doom

MF Doom MF Doom (Foto: TheArches / CC BY (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0))

MF Doom (*9. Januar 1971 in London, England als Daniel Dumile; gestorben am 31. Oktober 2020) war ein US-amerikanisch-britischer Rapper und Musikproduzent. Sein gefeiertes Debütalbum „Operation: Doomsday“ erschien 1999.

Dumile zog mit seiner Familie der britischen Hauptstadt nach New York, USA, als er noch ein Kind war. Seine musikalische Karriere begann er als Teil des 1988 gegründeten HipHop-Trios KMD. Nach der Auflösung desselben begann Dumile Ende der 90er-Jahre mit einer an den Comic-Bösewicht Doctor Doom angelehnten Maske zu performen und nannte sich fortan MF Doom. Sein Solodebüt „Operation: Doomsday“ gilt heute als wichtige HipHop-Veröffentlichung. Seine Tracks zeichneten sich vor allem durch ihre zahlreichen popkulturellen Referenzen – vor allem aus Comics und B-Movies – aus sowie durch die Nutzung teilweise obskurer Samples. Auch das Einnehmen verschiedener Rollen und Alter Egos war charakteristisch für Dumiles Kunst. Im Laufe seiner Karriere kollaborierte er mit namhaften Kolleg*innen wie Madlib (als das Duo Madvillain), Ghostface Killah und Danger Mouse

Mit seinen Gastauftritten bei „Last Sniff“ von dem Londoner Produzenten Wilma Archer und „Meathead“ von Bishop Nehru war MF Doom 2020 an ByteFM Tracks des Tages beteiligt. Daniel Dumile starb am 31. Oktober 2020 im Alter von 49 Jahren.

 



MF Doom im Programm von ByteFM:

Das Universum des MF DOOM: Daniel Dumile in zehn Songs

Von ByteFM Redaktion
(04.01.2021)
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Das Universum des MF DOOM: Daniel Dumile in zehn Songs
Daniel Dumile aka MF DOOM (Foto: Possan, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons) Daniel Dumile hatte viele Namen. Viktor Vaughn war einer von ihnen. Oder King Geedorah. Ebenso Metal Fingers, oder Metal Face, bezogen auf die Metallmaske, hinter der er sein Gesicht verbarg. Vor etwas längerer Zeit hieß er Zev Love X. Doch der bekannteste Name, der im Underground-HipHop schon lange mit einer Ehrfurcht ausgesprochen wird, die sonst nur König*innen oder Schreckensherrscher*innen vorbehalten ist, war MF DOOM. Großgeschrieben, wie er in seinen eigenen Worten einforderte: „Remember ALL CAPS when you spell the man name!“ Dumile bekam das „Doom“ quasi in die Wiege gelegt, als erste Silbe seines Nachnamens. Geboren wurde er am 9. Januar 1971. Seine Mutter stammte aus Trinidad und Tobago, sein Vater aus Zimbabwe. Da sich seine Geburt in London ereignete (seine Mutter war zu Besuch bei Freunden), war er britischer Staatsbürger, obwohl er den Großteil seines Lebens in den USA verbrachte. 1988 startete er gemeinsam mit seinem Bruder Dingilizwe, bekannt unter dem Künstlernamen DJ Subroc, die HipHop-Gruppe KMD. Die Band feierte schnell Underground-Erfolge, fand 1993 nach dem Unfalltod von DJ Subroc ein jähes Ende. 1999 erschien Dumile wieder auf der Bildfläche, maskiert, mit neuem Namen: MF DOOM. // Am 31. Dezember 2020 verkündete seine Ehefrau Jasmine in den sozialen Medien, dass Daniel Dumile am 31. Oktober 2020 gestorben ist. Eine Todesursache ist nicht bekannt. Er wurde 49 Jahre alt. Fakt ist, dass ein selbsternannter Bösewicht wie MF DOOM sich keinen perfekteren Todestag als Halloween hätte aussuchen können. Wir arbeiten uns hier nun durch seine erstaunliche Diskografie: Das hier ist Daniel Dumile in zehn Songs. // Der Zeitraum zwischen 1995 und 1999 ist der mysteriöseste im Schaffen von Dumile. In Interviews gab er widersprüchliche Auskünfte. Einmal erzählte er von einer Zeit am Rande des Existenzminimums, während der er öfter als seltener auf New Yorker Parkbänken übernachten musste. Andererseits sagte er, dass die Zeit nichts besonderes war, er einfach nur seinen Sohn aufzog und vor sich hinlebte. Der Mythos ist auf jeden Fall größer als die Realität. 1999 war MF DOOM geboren, eine maskierte Figur, geboren in der Dunkelheit. Ab hier wurde Dumile im öffentlichen Leben endgültig zur mystischen Schattengestalt, erfüllt mit nur wenigen Wünschen: Blunts rauchen, Beats schmieden, Helden zerstören und die absurdesten Bars im HipHop rappen. Speziell in Letzterem war er schnell besser als so ziemlich jeder andere. Das war seine Rache. // Dumile beendete seine imperiale Phase im November 2004 mit „Mm… Food“, seinem vierten Album in 18 Monaten. Wie auch „Take Me To Your Leader“, „Vaudeville Villain“ und „Madvillainy“ ist es ein Klassiker. Auf „Mm… Food“ (ein Anagramm von MF DOOM) beweist Dumile, dass selbst, wenn er ein Konzeptalbum über Essen und Trinken rappt, besser ist als viele andere. Im wieder von ihm selbst produzierten „Vomitspit“ benutzt er Nahrungsmittelmetaphern, um die fade Konkurrenz zu zerstören: „He’d rather eat a sand sandwich salad / It might need salt like your man’s bland ballad.“ „Mm… Food“ mag weder die Ambitionen von „Madvillainy“ oder die kühle Präzision von „Vaudeville Villain“ beinhalten, dafür zeigt es einfach einen Beat- und Reimmeister auf der Höhe seines Schaffens. Der einfach nur Musik macht und dabei spürbar Spaß hat. // Als im vergangenen Dezember eine fantastische Zusammenarbeit der gemeinsamen Versalien-Fans BADBADNOTGOOD und MF DOOM erschien, war noch nicht bekannt, dass es sich hier um eine posthume Veröffentlichung handelte. Ein letztes Erscheinen des Superbösewichts. BADBADNOTGOOD starteten ihre Karriere als DOOM-Beats covernde Jazz-Band, nun orchestrierten sie einen seiner letzten Auftritte. „The Chocolate Conquistadors“ ist ein aberwitziges Stück Jazz-Fusion, über das Daniel Dumile mit der Grazie eines Balletttänzers flowt. „Legitimize living lies, channel the cosmos / These God flows here to civilize.“ Seine komplex ineinander geschachtelten Silben können mühelos mit den frenetisch groovenden Rhodes-Pianos und Snare-Wirbeln mithalten. „Nervous system, serve as wisdom / Flow superior, determine rhythm / Electricity, eccentricity / Afrocentric synchronicity.“ Eine letzte Chance, diesem Bösewicht bei seinem Werk zuzuhören.

„Super What?“: neues Album von Czarface und MF DOOM

Von ByteFM Redaktion
(07.05.2021)
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„Super What?“: neues Album von Czarface und MF DOOM
Nach rund einem Jahr Verzögerung erschienen: Czarface & MF DOOM – „Super What?“ (Artwork: Lamour Supreme) Ursprünglich schon für April 2020 geplant, ist nun das Album „Super What?“ von Czarface und MF DOOM erschienen. Die Platte mit insgesamt zehn Stücken enthält Beitrage unter anderem von Darryl „DMC“ McDaniels, Del The Funky Homosapien, Kendra Morris und Godforbid. Die HipHop-Supergroup Czarface, zu der Wu-Tang-Rapper Inspectah Deck, DJ 7L und Esoteric gehören, und MF DOOM hatten sich zuletzt 2018 mit „Czarface Meets Metal Face“ zusammengetan. // Auch ein paar ehrende Worte an den verstorbenen MF DOOM gehörten dazu: „Ich spreche für alle Beteiligten, wenn ich sage, dass wir das unglaubliche Glück hatten, mit DOOM zu arbeiten. Er war ein einzigartiger MC, Produzent und Visionär. Wir wünschen seiner Familie, seinen Freund*innen und allen, die von den Geschenken, die er mit dem Planeten geteilt hat, berührt sind, Frieden und Heilung. MF DOOM FÜR IMMER!“

Ballons und Kekse mit MF Doom: „Cookie Chips“ von Rejjie Snow

Von ByteFM Redaktion
(19.07.2020)
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Ballons und Kekse mit MF Doom: „Cookie Chips“ von Rejjie Snow
Und genau das tut Snow. Freilich nicht unbedingt das, was man von jemandem erwartet, der MF Doom als Feature-Gast einlädt. Andererseits hat MF Doom hinter seiner metallenen Maske durchaus auch ein Herz für Abseitiges und Comichaftes. Ein wenig gemahnt Rejjie Snows Gesamtpaket an den nicht ganz fair oft als hippiehaft gelesenen Gänseblümchen-Rap von De La Soul und anderen. Vielleicht ist da gerade etwas in der Luft – auch The Go! Team haben jüngst eine Single veröffentlicht, die sich auf eine klanglich und historisch zumindest artverwandte Ästhetik beruft. Rejjie Snows Single „Cookie Chips“ (feat. MF Doom & Cam O’bi) ist bei BMG erschienen und heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Verstärker

MF DOOM – Chroniken einer HipHop-Ikone

(22.10.2025 / 17:00 Uhr)
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Verstärker - MF DOOM – Chroniken einer HipHop-Ikone
Vor fünf Jahren starb MF DOOM völlig überraschend im Alter von nur 49 Jahren. DOOM war einer der brillantesten Rap-Lyriker und Wortakrobaten der HipHop-Geschichte und damit Vorbild für viele Zeitgenossen und jüngere Musiker – eben „your favorite’s rapper favorite rapper“ (Q-Tip).Nun ist die erste Biografie „MF DOOM – Chroniken einer HipHop-Ikone“ von Skiz Fernando auch auf Deutsch erschienen, übersetzt vom Kölner Musikjournalisten und Filmemacher Julian Brimmers. Im Verstärker erzählt Julian Brimmers von DOOMs Karriere und darüber, was ihn so besonders gemacht hat.

Groovie Shizzl

Zev Love X alias MF Doom Tribute

(14.01.2021 / 22:00 Uhr)
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Groovie Shizzl - Zev Love X alias MF Doom Tribute
Zwei Wochen nach der Bekanntgabe des Todes von Daniel Dumile alias MF Doom trägt unser Autor seine Doom-Plattensammlung ins Heimstudio – denn seine Musik hat ihn seit dem Jahr 1990 begleitet. Groovie Shizzl — mit einem MF Doom Special, das sich aber zur Hälfte der Zeit vor der Schaffung des Superschurken mit der Metallmaske widmet. Unter dem Namen Zev Love X war Dumile mit seinem viel zu jung verstobenen Bruder Subroc und DJ Onyx Teil der famosen Rap-Pioniere KMD. Kommt mit auf eine Stunde zwischen Tragik und Aufbruch!

Auf dem HipHop-Zeitstrahl: Bishop Nehru – „Meathead“ (feat. MF Doom)

Von ByteFM Redaktion
(18.04.2020)
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Auf dem HipHop-Zeitstrahl: Bishop Nehru – „Meathead“ (feat. MF Doom)
Den HipHop-Zeitstrahl von zwei Enden betreten Bishop Nehru und MF Doom in unserem heutigen Track des Tages. „Meathead“ ist die dritte und letzte Vorabsingle von Bishop Nehrus in weniger als drei Wochen erscheinendem Album „Nehruvia: My Disregarded Thoughts“. Nachdem er bei „Too Lost“ vor einem Monat bereits DJ Premier am Mischpult hatte, holt er jetzt ein weiteres New Yorker Schwergewicht mit ins Boot. Und letzteres macht bei all den raphistorischen Zentnern keine Anstalten, zu kentern. Es schaukelt, es schwingt – aber gemächlich, ohne dass man davon seekrank würde. // Das Album „Nehruvia: My Disregarded Thoughts“ von Bishop Nehru erscheint am 8. Mai 2020 auf Nehruvia LLC. „Meathead“ (feat. MF Doom) ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

IDK mit MF DOOM, Westside Gunn und Jay Electronica: „Red“

Von ByteFM Redaktion
(17.07.2021)
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IDK mit MF DOOM, Westside Gunn und Jay Electronica: „Red“
Der Rapper IDK hat in unserem Track des Tages Gastbeiträge von MF DOOM, Westside Gunn und Jay Electronica versammelt Auf unserem heutigen Track des Tages „Red“ hat der Rapper IDK jede Menge prominente Verstärkung am Start. Der HipHop-Künstler aus Maryland teilt sich in dem Stück aus seinem jüngst erschienenen Album „Usee4yourself“ das Mikro unter anderem mit Westside Gunn und Jay Electronica. Ersterer ist seit ein paar Jahren ziemlich angesagt und soll sogar bei Tyler, The Creator die Liebe zum Rap neu entfacht haben. Jay Electronica ist zwar schon Mitte der 70er-Jahre geboren und lange im Rap-Game, aber seine Karriere geht gerade erst so richtig los. 2020, mit Mitte 40, brachte er sein erstes eigenes Album heraus. Und schob auch gleich noch das zweite hinterher. Ein weiteres Feature hören wir von dem im vergangenen Jahr überraschend gestorbenen MF DOOM.

Streicher und eine Metallmaske: Wilma Archer und MF Doom

Von ByteFM Redaktion
(23.01.2020)
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Streicher und eine Metallmaske: Wilma Archer und MF Doom
Auch für außergewöhnliche Songs hat Archer ein Händchen: So war er als Komponist und Produzent an sieben Songs auf Nilüfer Yanyas „Miss Universe“ beteiligt, arbeitete mit Celeste zusammen und schrieb und produzierte mit Sudan Archives deren Single „Confessions“ vom Debütalbum „Athena“. Letztere bewies schon, dass Wilma Archer und Streichinstrumente eine ziemlich gute Kombination sein können. Und statt Boombap-Beats dominieren bei unserem Track des Tages Streicher – und eine Metallmaske: denn an den Vocals ist der altgediente britische Rapper MF Doom. Dessen pointiert-relaxter Flow ist wie maßgeschneidert für diesen Beat. Oder andersrum. Das Album „A Western Circular“ von Wilma Archer erscheint am 3. April 2020 auf Domino Records. „Last Sniff“ (feat. MF Doom) ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Beat Repeat

Madlib / MF DOOM / Big Crown Records

(16.01.2021 / 18:00 Uhr)
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Beat Repeat - Madlib / MF DOOM / Big Crown Records
Heute mit Musik von Peyton, MF DOOM, Madlib und Jazmine Sullivan. Außerdem gibt es ein Feature des New Yorker Labels Big Crown Records.

Madvillain – „Madvillainy“ (Rezension)

Von Marius Magaard
(15.03.2019)
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Madvillain – „Madvillainy“ (Rezension)
Als Dumile zum Ende des Jahrzehnts wieder auf Open-Mics auftrat, trug er eine Maske. Nicht etwa, um eine unanschauliche Deformierung zu verbergen. Sondern um einen Mythos zu kreieren. 1999 veröffentlichte er „Operation Doomsday“, sein erstes Album unter einem neuen Namen: MF Doom. Sein tiefer Flow, seine virtuosen Wortspiele, seine seltsamen Beats und seine mysteriöse Aura machten die LP zu einem Kult-Hit. Die beiden nachfolgenden Platten „Take Me To Your Leader“ und „Vaudevillain Villain“ erschienen unter anderen Künstlernamen (King Geedorah und Viktor Vaughn), doch seine Handschrift war sofort erkennbar. Schließlich hatte er auch lange an ihr in der Dunkelheit gearbeitet. // Im Verlauf der 22 Tracks von „Madvillainy“ gibt es so gut wie keine Hooks. Stattdessen reihen MF Doom und Madlib eine atemberaubende Strophe und einen Raum und Zeit dehnenden Beat an den nächsten. Wie perfekt synchronisierte Athleten schmeißen beide Künstler sich die Bälle zu. „Living on borrowed time the clock ticks faster“, rappt Doom im zweiten Track über einen seltsamen Akkordion-Loop, der sich in genau so hirnverknotenden Schleifen dreht wie sein Text. Egal ob er über die Relativitätstheorie oder ein bizarres Zusammentreffen mit einer Prostituierten beschreibt – MF Doom spickt seine Stream-Of-Consciousness-Zeilen mit einer schwindelerregenden Menge an End-, Binnen-, Pausenreimen und Alliterationen. „Digits double dipped, bubble lipped, subtle lisp midget“ ist nur einer von unzähligen Zungenbrechern, die einem auf diesem Album den Atem rauben.

„Barcade“: neuer Track von Atmosphere feat. Aesop Rock & MF DOOM

Von ByteFM Redaktion
(08.10.2021)
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„Barcade“: neuer Track von Atmosphere feat. Aesop Rock & MF DOOM
Sean Daley und Anthony Davis aka Atmosphere haben einen neuen Track mit dem Titel „Barcade“ veröffentlicht. Eine Single, die neben Rap-Parts von Aesop Rock auch posthume Vocals von MF DOOM enthält. Der Track ist Teil von Atmospheres neuem Album „Word?“, dem Nachfolger von „The Day Before Halloween“ aus dem vergangenen Jahr.

Verstärker

(21.08.2012 / 21:00 Uhr)
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Sollte jetzt noch die Wahrheit herauskommen, dass sich nämlich hinter der Maske des legendären Hip Hop-Produzenten und Rappers DOOM (alias MF DOOM alias King Geedorah alias Viktor Vaughn) keineswegs ein in London geborener Typ namens Daniel Dumile verbirgt (was Wikpedia behauptet), sondern Böhme höchstpersönlich – dann brechen vermutlich alle Dämme der Begeisterung!

In Takt

Signs & Sighs, Sparks & Soul

(14.02.2014 / 21:00 Uhr)
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Außerdem gibt es Neues von Black Milk, Pyramid Vritra und JJ Doom - dem Gemeinschaftsprojekt von MF Doom und Jneiro Jarel sowie Tracks der ersten beiden von insgesamt drei Releases der Mixtape-Serie "Soul Amazing" von Blu.

Kontrabass

Kontradoom

(10.01.2021 / 14:00 Uhr)
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Eine Stunde Musik von und mit MF Doom, KMD, King Geedorah, Viktor Vaughn, Madvillain, Doomstarks, Dangerdoom und JJ Doom.

Zimmer 4 36

(02.12.2012 / 14:00 Uhr)
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Zimmer 4 36
Der zweite Teil des Zimmers widmet sich dann wieder verstärkt dem Hip Hop des New Yorker Rappers MF Doom und des Produzenten Jneiro Jarel, die mit ihrem Projekt JJ Doom (siehe Foto) gemeinsam das Album "Key To The Kuffs" im August veröffentlicht haben. Zum Ende steuert Ruben Jonas Schnell gen Heimat und stellt uns den Hamburger Musiker Heiko Badje alias La Grande Illusion vor.

Presseschau 18.03.: Gestatten: Thom Doom

Von ByteFM Redaktion
(18.03.2011)
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Presseschau 18.03.: Gestatten: Thom Doom
Da kann sich Sido eine Scheibe abschneiden: Der international wohl bekannteste maskierte Rapper MF Doom hat bekanntgegeben, wieder mit Thom Yorke zusammenzuarbeiten und eventuell ein komplettes Album aufnehmen zu wollen. Das meldet Pitchfork und verlinkt praktischerweise gleich noch einen Track, der bei einer früheren Kollaboration der nicht nur optisch so unterschiedlichen Musiker entstanden ist.

The Avalanches – „Wildflower“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(10.07.2016)
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The Avalanches – „Wildflower“ (Album der Woche)
Und wenn man sich schon 16 Jahre Zeit lässt, dann kann man ruhig 21 Tracks auf einmal herausbringen. Die sind ziemlich HipHop-heavy geworden: Neben MF Doom und Biz Markie gastiert auch Danny Brown bei zwei Stücken: Auf der überdrehten Vorab-Single „Frankie Sinatra“ brechen er und Doom die Humpta-Humpta-Zirkusmelodie mit ihrem Flow auf. Auch über dem betörend-psychedelischen Sample von Tommy James & The Shondells macht sich Browns Sprechgesang gut. Old School-HipHop und Psych-Pop sind die zwei Pole, die The Avalanches auf „Wildflower“ zusammenbringen.

Zimmer 4 36

Piece Of Mind

(09.09.2020 / 09:00 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Piece Of Mind
„Piece Of Mind“ ist eine Komposition des amerikanischen Jazz-Schlagzeugers Idris Muhammad, der eigentlich Leo Morris hieß, in den 60er-Jahren zum Islam konvertierte und seinen Namen änderte. Der spacige Track könnte auch Soundtrack für eine 70er-Krimiserie sein und taucht seit Jahren immer wieder als Sample auf. Aktuell bei einer Produktion von MF Doom für den New Yorker Rapper Bishop Nehru. Die Frage, ob Sampling eher mit Leichenfledderei zu tun hat oder mit Wertschätzung, lässt sich pauschal nicht beantworten. In diesem Fall verschaffen die Samples der großartigen Vorlage die verdiente Aufmerksamkeit.

De La Soul: neues Studioalbum im August

Von Stephan Szillus
(10.05.2016)
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De La Soul: neues Studioalbum im August
De La Souls letztes Studioalbum „The Grind Date“ liegt zwölf Jahre zurück. Trotzdem sind Posdnous, Maseo und Dave nie stehengeblieben. Nach dem Erfolg mit ihrem Debüt „3 Feet High & Rising“ proklamierten sie „De La Soul is Dead“. Mit „Buhloone Mindstate“ prägten sie die Ära des Jazz-Rap, mit „Stakes Is High“ bildeten sie 1996 eine Gegenstimme des Vernunfts zum Wahnsinn des Eastcoast-Westcoast-Kriegs. Auf der „AOI“-Reihe experimentierten sie mit neuen Formaten und Sounds, für „The Grind Date“ arbeiteten sie 2004 mit neuen Helden wie Madlib, J Dilla und MF Doom zusammen.

Zehn Fragen an: Jackson Irvine (Heimspiel)

Von ByteFM Redaktion
(04.03.2025)
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Zehn Fragen an: Jackson Irvine (Heimspiel)
Jackson Irvine spielt in seiner Sendung Heimspiel alle vier Wochen seine liebsten Songs (Fotos: Dirk Pudwell)

Stop The World

Peace

(21.09.2017 / 00:00 Uhr)
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Straight from New York City kommt die heutige Ausgabe von Stop The World wieder für Euch. Der DJ, Produzent und Labelbetreiber Danny Akalepse aus Brooklyn hat ein paar Perlen aus seiner Sammlung hervorgekramt - von Frank N Dank über Sauce Money bis MF Doom. Peace!

BadBadNotGood kündigen neues Album „Talk Memory“ an

Von ByteFM Redaktion
(16.07.2021)
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BadBadNotGood kündigen neues Album „Talk Memory“ an
BadBadNotGood sind nicht besonders gut darin, die Füße still zu halten. Das kanadische Jazz-Trio hält sich auf jeden Fall stets beschäftigt: Alleine in den vergangenen zwölf Monaten produzierte es Songs für Thundercat, Brittany Howard oder Charlotte Day Wilson, remixte Musik von Black Pumas oder Nick Hakim und veröffentlichte nebenbei Zusammenarbeiten mit Kaytranada oder MF Doom. Bei diesem umtriebigen Schedule fällt es leicht zu vergessen, dass seit dem letzten offiziellen BadBadNotGood-Album ein halbes Jahrzehnt ins Land gezogen ist. Vielleicht hat die Band das selbst gemerkt: Nun hat sie „Talk Memory“, die erste neue LP seit „IV“ aus dem Jahr 2016, angekündigt und eine erste Single veröffentlicht.

Feststeckende Fahrautomatik: „50/50“ von Miso Extra

Von ByteFM Redaktion
(27.08.2023)
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Feststeckende Fahrautomatik: „50/50“ von Miso Extra
Unser heutiger Track des Tages „50/50“ ist eine Alternative-HipHop-Nummer der britisch-japanischen Rapperin und Sängerin Miso Extra. Erschienen ist das Stück auf „MSG“, der zweiten EP der in London wohnhaften Künstlerin. Deren Titel bezieht sich auf die englische Abkürzung für den Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat. Die Substanz sei Teil aller Lieblingsspeisen und darüber hinaus stehe der Titel in einer sinnbildlichen Kontinuität mit ihrem Debüt „Great Taste“, sagt die Musikerin: „Die Songs erkunden meine Gedanken und Beobachtungen der Welt um mich herum – das Gute, das Schlechte und das Leckere.“ Bevor sie in die britische Haupstadt zog, wuchs die in Hongkong geborene Tochter eines Briten und einer Japanerin vor allem in Japan auf. Zwar mochte sie schon lange R&B und HipHop, etwa von MF DOOM oder Kelis, hatte aber eigentlich gar nicht vor, selbst Musik zu machen.

ByteFM Magazin

Neromun zu Gast

(06.05.2022 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Neromun zu Gast
Die Battlerap-Tage hat Dustin Christ aka Neromun endgültig hinter sich gelassen. Dass der Mainzer mit der Musik von J Dilla, MF Doom, Pharrell und Destinys Child aufgewachsen ist, hört man seinen Tracks an. R&B; auf Deutsch machen, ohne dass es chringy ist – das ist sein eigener Anspruch. Wie das geht, zeigt er auf seinem aktuellen Album „Blass“, auf dem sich Grrenzen zwischen Gender, Klasse und Herkunft auflösen.

Kontrabass

Turning

(10.03.2019 / 14:00 Uhr)
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Eine Mischung aus gut abgehangenen Vibes und frischen Tracks bestimmt die heutige Ausgabe des Kontrabass. Wir hören neuen Stuff von Little Simz, Klassiker von den Roots, Kendrick Lamar und MF Doom, frisches von Jayda G, eine Neuinterpretation eines großen Air-Hits und Re-Releases von 20 Below und Boo Williams. Außerdem dabei: Mick Jenkins und Zac Flewids, J.Lamotta, Ginoli und Flaminog Pier.

Kontrabass

Carbonara

(26.07.2020 / 14:00 Uhr)
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Diesmal gibt‘s im Kontrabass eine Stunde Hip-Hop-Vibes – neue und ältere Tracks und ein paar Instrumentals aus Irland, UK, USA und Deutschland. Mit dabei unter anderem MF Doom, Rejjie Snow, T9, Apollo Brown und Che Noir, Sweatson Klank und Luke Vibert.

ByteFM Groovebox

Ein Rad ist ein Rad mit Markus Schaper

(26.05.2013 / 18:00 Uhr)
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The Last Skeptik hat nach Remixen für Gorillaz, Kate Nash und Enter Shikari Zeit gefunden, ein zweites Album aus instrumentalem HipHop zu verschrauben. Der Holländer The Child Of Lov hat nichts anderes vor, als den Funk fit zu machen für die nächste Generation. Vom Gnarls Barkley Manager entdeckt, von Damon Albarn und MF Doom produziert, läßt uns The Child Of Lov an seinen großartigen Funkvisionen teilhaben.

Duftorgel

Radiofeuerwerk

(02.01.2021 / 22:00 Uhr)
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Ein akustisches Feuerwerk mit MF Doom, Babyfather, Lord Apex & V Don, Pashanim, Hoover1, Martyn & Om Unit, Subjoi, Musikgruppe, Lambert Windges und Burial, Four Tet & Thom Yorke.

Atmocity

(04.09.2010 / 11:00 Uhr)
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Von Alien bis Soilent Green - Marko Pauli reist mit Atmocity in Science Fiction Filme der 70er Jahre. Dazwischen grätschen wird der gern gehörte Gast MF Doom, der als King Gheedorah und mit De La Soul, Dabrye, Clutchy Hopkins und Zero 7 auftritt. Außerdem mit dabei: Junip mit neuer Platte und Eric Burdon, der vor vielen Jahren versucht hat, Tina Turner zu beschwören, zu betören.

Rejjie Snow – „Baw Baw Black Sheep“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(12.07.2021)
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Rejjie Snow – „Baw Baw Black Sheep“ (Album der Woche)
Und die haben es in sich. Snow spricht seine Zeilen mühelos und selbstbewusst, als wäre es für ihn das natürlichste und leichteste auf der Welt. Was nicht heißt, dass diese Zeilen schlicht sind: „You know the karma I dread / I mean I love you to death / You know the butterflies roam / I took a trip to your home“, rappt er mit tiefer Stimme in „Mirrors“. In „Cookie Chips“ erklingt eines der letzten posthumen Features der verstorbenen Underground-Legende MF DOOM – und Snow ist seinem musikalischen Partner hier absolut ebenbürtig. Seine lässige Virtuosität strahlt nirgendwo heller als in „Shooting Star“: Snow rappt sich mit Leichtigkeit durch einen komplizierten Breakbeat und beschreibt dabei das Universum. „I see the stars eclipsed / I‘m feeling like a dusty speckle“, heißt es da, mit spürbarer Überwältigung angesichts eines endlosen Nichts. Das macht Snows psychedelische HipHop-Vision so besonders: Er lässt Raum zum Staunen.


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