The xx

The xx The XX

Kaum hatten The xx ihr erstes Album „xx“ (2009) veröffentlicht, waren sie auch schon weit über ihre Heimatstadt London hinaus bekannt. Ihre Musik, insbesondere der Song „Crystalised“ schien genau zur richtigen Zeit in die Welt gekommen zu sein. Die Musik des Trios zeichnet sich vor allem durch klare, weiche und minimalistische Gitarrenmelodien in Kombination mit dem für The xx charakteristischen Wechselgesang aus. Ihr Album „I See You“ (2017) landete auf Platz 1, sowohl in den UK-Charts, als auch in Deutschland. 

The xx haben ihre musikalische Karriere zunächst zu viert begonnen, kurz nach der Veröffentlichung des Debutalbums stieg Keyboarderin Baria Qureshi aus dem Projekt aus. Übrig blieben Romy Croft, Oliver Sim und Jamie Smith. Bereits im Teenageralter machten sie gemeinsam in den Londoner Räumen der „Elliot School“ Musik. Dort haben im Übrigen auch Bands wie Hot Chip, Burial oder Four Tet mit dem Musikmachen angefangen. 

Jamie Smith ist weiterhin als Jamie xx bekannt. Unter diesem Pseudonym produzierte der Musiker hauptsächlich Remixes. 2015 hat er sein Debütalbum „In Colour“ mit eigenen Songs veröffentlicht. An der Produktion des Album war auch der Musiker Four Tet beteiligt.  



The xx im Programm von ByteFM:

The xx – „xx“ wird zehn Jahre alt

Von Kristin Theresa Drechsler
(14.08.2019)
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The xx – „xx“ wird zehn Jahre alt
The xx – „xx // Vor zehn Jahren, am 14. August 2009, haben The xx mit ihrem Debütalbum die Zeit angehalten. Das minimalistische Dreampop-Kunststück mit dem schlichten Titel „xx“, natürlich klein geschrieben, besticht durch seine Zurückhaltung. Wo andere Newcomer-Acts versuchen, bestmöglich aufzufallen, haben Jamie Smith, Romy Madley Croft, Oliver Sim und Baria Qureshi aus London einfach weggelassen, was zuviel sein könnte. Und sich nur auf die kleinsten Nenner einer von Schlaflosigkeit und Leidenschaft durchtränkten Zwischenwelt konzentriert. Angefangen hat alles in der Elliott School, wo schon Hot Chip, Burial und Four Tet die Schulbank gedrückt haben. Dort begannen die Vier im Alter von 15 Jahren miteinander zu proben. Drei Jahre später folgte ein Plattenvertrag auf dem britischen Label Young Turks. Und so introvertiert die elf Songs des Erstlingswerks auch daherkommen, desto lauter sollte es um The xx werden. Das größtenteils in Eigenregie produzierte Debüt landete auf Platz eins der britischen Albumcharts, gewann den Mercury Award und ihre Musik tauchte in Filmen oder Fernsehserien als musikalische Untermalung auf. Etablierte Superstars wie Jay-Z und Madonna ließen es sich nicht nehmen, die Konzerte des Pop-Nachwuchses anzusehen – im Publikum, als Gäste. // xx“ ist ein Nachtalbum. Nicht nur, weil es hauptsächlich nachts aufgenommen wurde, sondern weil es sich jenen Dingen widmet, bei denen grelles Licht fehl am Platz ist. Hier wird nichts ausgeleuchtet. Sondern von „Intro“ bis „Stars“ hüllen sich die vier Musiker*innen immer tiefer in einen kristallinen Schleier der Abwesenheit. Es geht um die Suche nach Schutz („Shelter“), nach Orten der Geborgenheit und Ruhe („Islands“). Aber vor allem auch um Sehnsucht und Begehren. // So diffus die Klang gewordene Gefühlswelt auf „xx“ auch sein mag. Sie wird mit einer hypnotischen Gelassenheit vorgetragen, dass man kaum glauben kann, dass die vier Musiker*innen zur Zeit der Albumentstehung nicht einmal 20 Jahre alt waren. Mit ihrem elektronisch-unterkühlten Dreampop haben sie es geschafft, zwischen New Order und Interpol ihre ganz eigene Version von Indie-Wave-Pop zu finden. Und die ist einerseits zart und filigran, aber auch in sich abgeschlossen und unantastbar. Die elf Songs sind wie Skulpturen aus Glas. Aber transparent sind sie nicht.

Jamie xx – „In Waves“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(23.09.2024)
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Jamie xx – „In Waves“ (Album der Woche)
Jamie xx – „In Waves“ (Young) Zwei Fäden durchwirken „In Waves“, das zweite Soloalbum von Jamie xx: Melancholie und Gemeinschaft. Erstere zieht sich im Prinzip ohnehin durch das gesamte Schaffen von James Thomas Smith. Als er etwa 2009 mit seiner Band The xx das selbstbetitelte erste Album herausbrachte, war eine gedrückte, verhuschte Stimmung die augenfälligste Zutat. Neben Smiths eigentümlicher, atmosphärischer Produktion, versteht sich. Von seinem Image als Heilsbringer der elektronischen Tanzmusik war er auch drei Jahre später auf „Coexist“ noch weit entfernt, wenngleich zwei, drei Stücke vorsichtig in Richtung Club schielten. Smiths Solo-Handschrift, die wir heute kennen, kristallisierte sich so richtig auf „We’re New Here“ heraus, seiner Remix-LP des letzten Albums des sterbenden Gil Scott-Heron. Dessen Vermächtnis begleitet Jamie xx mit Beats und Sounds, die zwar in der Clubkultur wurzeln, aber ohne Dancefloor-Funktionalität als melancholisch gebrochener Abglanz einer sorgloseren Vergangenheit daherkommen. // Nach der Tour zum dritten The-xx-Album „I See You“ (2017) glaubte Smith, im Prinzip schon den Plan für sein nächstes Jamie-xx-Album im Kopf zu haben. „Ich produzierte eine Menge Musik, in der Richtung, wie ich mir das Album vorstellte, und es war einfach nur langweilig. Zwar gefiel sie mir, aber ich sah keinen Grund, warum andere Leute sie hören sollten“, räumt der Londoner ein. „Danach habe ich eine Weile gebraucht, um zu überlegen, was ich mit dem Material anfangen sollte.“ Inspiration fand er in den moralisch fragwürdigen illegalen Raves, die er während der Lockdown-Zeit beobachtete. Gar nicht wegen der Musik, die er oft furchtbar fand, sondern wegen des Gemeinschaftsgefühls. Zur gleichen Zeit bat ihn die BBC um einen Mix, der zur Initialzündung für „In Waves“ wurde. Die Radio-Verbindung mit Menschen, die alle in der gleichen isolierten Situation wie er waren, entfachte Smiths Drive für sein versöhnlichstes und clubbigstes Album. Seine Rückkehr nach einem knappen Jahrzehnt zelebriert Jamie xx mit dem zweiminütigen Opener „Wanna“. Als sehnsüchtige Fläche mit dem Gesangssample „Never letting go“ aus einem Tina-Moore-Remix schwillt das Stück dramatisch an und steuert auf den Drop zu. Der erfolgt in Form des Post-Garage-Bangers „Treat Each Other Right“. Erneut spiegelt hier die Sample-Wahl Jamies Vorliebe für ältere Musik während der frühen Lockdown-Tage. „All we’ve got to do is treat each other right“ ist die liebevolle Message, der Soul-Nummer „Oh My Love“ von Almeta Lattimore entliehen. Zumindest eine hypothetische Harmonie feiert das Stück, mit fragenden Untertönen zwar, aber für Smiths Verhältnisse ist das nachgerade euphorisch. Etwas mehr Sehnsucht bringen Jamies Bandkolleg*innen Romy Madley Croft und Oliver Sim ins tiefbassige „Waited All Night“. An den geballten 2-Step-Modernismus schließt mit der Classic-Garage-House-Hymne „Baddy On The Floor“ (feat. Honey Dijon) der größte und unbeschwerteste Banger des Albums an. // Es gibt noch mehr explizite Tanzflächen-Kracher auf dem Album, etwa „Still Summer“, „Life“ (feat. Robyn) oder „All You Children“ mit Smiths alten Helden The Avalanches. Doch der Albumtitel bezieht sich nicht nur auf Schallwellen und Club-Dramaturgie. Jamie xx hat auch gelernt, besser mit dem Umstand umzugehen, dass das Leben Höhen und Tiefen besitzt. So begegnet er dem Positiven mit immer weniger hinterfragender Vorsicht umarmt es sogar gelegentlich. Erklärtermaßen verarbeitet Smith auf dem Album kollektive „lebensverändernde und weltverändernde Ereignisse. Diese Wellen, die wir alle gemeinsam und allein erlebt haben.“ Daraus wollte er etwas schaffen, „das Spaß macht und zugleich fröhlich und introspektiv ist. Die besten Momente auf einer Tanzfläche sind für mich normalerweise genau das.“ An diesem Unterfangen beteiligen sich, um alle Gäste zu nennen, auch Kelsey Lu, John Glacier und Panda Bear (alle in „Dafodil“). Dazu kommen sinnstiftende Samples, die innovative Dance-Tracks mit rarer Emotionalität aufladen. Oder auch mit guten Ratschlägen wie in „Breather“. Darin gibt die Yoga-Lehrerin, mit deren Videos sich Smith die Pandemiezeit vertrieben hat, Atem- und Achtsamkeitsanleitungen, die im Alltag wie im Club funktionieren. Selbstredend hat sich ein dergestalt selbstkritischer Künstler wie Jamie xx bei seinen DJ-Sets der Tauglichkeit seines neuen Materials versichert. Was nun erscheint, ist die kollektiverprobte Reise durchs kollektive Auf und Ab der vergangenen Jahre. Dabei lädt das Album zu neuen Ufern ein, die gesamte Tanzmusikhistorie im Gepäck. Und ihm gelingt das Kunststück, mit der richtigen Balance zwischen Funktionalität und Emotion zu Hause so gut wie im Club zu funktionieren.

Jamie xx – „In Colour“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(25.05.2015)
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Jamie xx – „In Colour“ (Album der Woche)
Jamie xx – „In Colour“ (Young) Äußerst begabt und umtriebig ist Jamie xx, zu Kopf gestiegen ist ihm sein Erfolg aber nicht. Der 26-Jährige aus London kommt unprätentiös und bescheiden rüber, und erwähnt immer wieder, wie viel er der Garage- und House-Szene von London zu verdanken hat. Die war besonders in den 90er Jahren am Brodeln. Auf „In Colour“ gibt es einiges anerkennendes Nicken an die besondere Energie dieser Zeit. Im Alter von zehn Jahren bekam Jamie xx sein erstes Set Decks geschenkt, sieben Jahre später stand er dann zum ersten Mal im Plastic People und wurde sofort von der Atmosphäre des legendären Londoner Clubs elektrisiert. Auf seinem Debüt „In Colour“, an dem Jamie in den letzten 7 Jahren gearbeitet hat, meint man, den Zauber dieser Initialzündung hören zu können. „In Colour“ ist ein in vielen Farben schillerndes House-Dubstep-Amalgam geworden, gespickt mit Zitaten aus der Clubszene der 90er in Form von Soundschnippseln. Über dem blechernen Häckselbeat vom Opener „Gosh“ tönt es immer wieder „Oh My Gosh, easy easy“, ein Ausschnitt aus einer BBC-Doku über Jungle. Mit einer warm-dröhnenden Synth-Spur schließt Jamie xx den Track an den Rest des Albums an. Die Stimmung auf „In Colour“ ist entspannt, treibend, „dancy“. Besonders gehen die Kollaborationen mit The xx-Kollegin beziehungsweise -Kollege Romy und Oliver Sim ins Ohr. Langsam und beharrlich baut sich das Stück „Loud Places“ um Romys unverkennbare Stimme auf. Mit wenigen Zutaten – einer hellen, geloopten Gitarrenmelodie und einer Woge von Vocal-Samples – verwandelt sich der gesetzte Vibe auf „Loud Places“ in Ekstase. „Stranger In A Room“ mit Gastsänger Oliver Sim ist mit seinen kühlen Arpeggio-Myriaden ein Ruhepunkt auf dem Album. Ganz im Gegensatz dazu steht der Gute-Laune-R’n’B-Track „Good Times“, auf dem Young Thug und Popcaan gegenaneinander ansingen. „I don’t think dance music is important in the big scheme of things to a lot of people. But it’s important to me because it just makes me happy.“, sagte Jamie xx in einem Interview mit The Fader. Er glaubt nicht, dass Dance Music für viele Menschen eine große Rolle im Leben spielt. Für ihn ist Dance Music aber wichtig, denn sie macht ihn glücklich. Mit „In Colour“ gibt uns Jamie xx ein Stück von diesem Glück weiter.

Post-Garage-Chicago-House: „Baddy On The Floor“ von Jamie xx

Von ByteFM Redaktion
(21.04.2024)
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Post-Garage-Chicago-House: „Baddy On The Floor“ von Jamie xx
Veröffentlicht nicht alle Tage neue Musik: Jamie xx (Foto: Wasserman) Unser heutiger Track des Tages „Baddy On The Floor“ ist eine neue Single von Jamie xx. Alleine der Umstand, dass der britische Producer überhaupt neue eigene Musik veröffentlicht, ist schon ein Ereignis an sich. Denn neues Material haut die vielleicht wichtigste treibende Kraft hinter der Band The xx nicht gerade alle Tage raus. Strenggenommen tut er das noch nicht einmal alle Jahre. Zunächst betätigte James Thomas Smith sich als Remixer, für seine eigene Band, aber auch für Acts wie Florence + The Machine oder Nosaj Thing. Als er 2011 das Album „We’re New Here“ herausbrachte, war das so etwas wie sein Solodebüt. Und dann wieder auch nicht. Denn es war eine Remix-LP von „I’m New Here“, dem letzten Album von Gil Scott-Heron. Doch obwohl Smith gelegentlich mit dem sterbenden Soul-Poeten korrespondierte und respektvoll mit dessen Material umging, war die musikalische Handschrift seine eigene. Es folgten Awards und Remixaufträge für Top-Acts wie Adele oder Radiohead, doch erst 2015 erschien mit „In Colour“ das erste „richtige“ Jamie-xx-Album. Aber auch der internationale Erfolg des Grammy-nominierten Post-Dubstep-Albums spornte den Musiker nicht zu einer höheren Veröffentlichungsfrequenz an. Erst 2020 erschien sein nächstes Solostück, 2022 zwei weitere. Insofern ist es ein seltener Luxus, dass nach der EDM-Nummer „It’s So Good“ aus dem Januar 2024 nun ein weiterer Jamie-xx-Track erschienen ist. Für den Garage-House-Smasher vereinte er seine kreativen Kräfte mit der US-amerikanischen House-Produzentin Honey Dijon. Einerseits zollt der pianogetriebene Track der House-Szene von Dijons Geburtsort Chicago Tribut, doch zugleich versetzt Jamie xx diese Oldschool-Atmosphäre in seine eigenen Post-Garage-Klangsphären. Die Single „Baddy On The Floor“ (feat. Honey Dijon) von Jamie xx ist auf dem Label Young erschienen. Heute ist der Song unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

„In Waves“: Albumankündigung von Jamie xx

Von ByteFM Redaktion
(05.06.2024)
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„In Waves“: Albumankündigung von Jamie xx
Hat sich mit seinem zweiten Soloalbum Zeit gelassen: Jamie xx (Foto: Alasdair McLellan) Jamie xx hat ein neues Soloalbum namens „In Waves“ angekündigt, den Nachfolger zum bereits fast zehn Jahre alten „In Color“. Der neue Longplayer enthält Beiträge hochkarätiger Gäst*innen, darunter Robyn, Panda Bear, The Avalanches, Honey Dijon, Kelsey Lu und seine The-xx-Kolleg*innen Romy Madley-Croft und Oliver Sim. Der kürzlich erschienene Track „Baddy On The Floor“ ist ebenso Teil des Albums wie die neueste Single „Treat Each Other Right“. „Es ist eine Weile her … und in dieser Zeit ist viel passiert“, so Jamie xx in seiner Ankündigung auf Instagram. Er habe nach so langer Zeit etwas machen wollen, das zugleich lustig, fröhlich und introspektiv sei. „Die schönsten Momente auf einer Tanzfläche sind für mich meist so.“ Jamie xx – „In Waves“ (Young)

Romy Madley Croft (The xx) kündigt Solodebüt an

Von ByteFM Redaktion
(20.04.2020)
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Romy Madley Croft (The xx) kündigt Solodebüt an
Romy Madley Croft (The xx) hat ihr Solodebüt angekündigt. Romy Madley Croft, Sängerin und Gitarristin der britischen Band The xx, arbeitet an ihrem Solodebüt. Dies verkündete sie während einer Livestream-Session auf ihrem Instagram-Account am vergangenen Sonntag. Croft spielte dabei einen bislang unveröffentlichten Song mit dem Titel „Weightless“, der auf ihrem ersten Soloalbum erscheinen soll. Das Veröffentlichungsdatum sei noch unklar, so die Musikerin. Die musikalische Richtung ihres Solo-Debüts insgesamt werde „nicht unbedingt Gitarrenmusik, aber sie wird Spaß machen“ und sei „sehr viel zuversichtlicher” als die Musik von The xx. Auf die Zukunft von The xx hin befragt, gab sie zu verstehen, dass die Band weiterhin besteht, sich aber in einem entschleunigten kreativen Prozess befinde. Erst vor wenigen Tagen hatte ihr Bandkollege Jamie xx eine eigene Single mit dem Titel „Idontknow” veröffentlicht.

Jamie xx auf Tour (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(11.02.2025)
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Jamie xx auf Tour (Ticket-Verlosung)
Jamie xx kommt im März für drei Konzerte nach Deutschland (Foto: Laura Jane Coulson) Macht Jamie xx tanzbare Musik zum Spazierengehen oder Dancefloor-Tracks zum Nachdenken? Er selbst würde wahrscheinlich sagen: „Beides!“ Mit seinem über einen Zeitraum von neun Jahren ausgetüftelten zweiten Studioalbum „In Waves“ wollte der britische Produzent etwas schaffen, „das Spaß macht und zugleich fröhlich und introspektiv ist“. Denn: „Die besten Momente auf einer Tanzfläche sind für mich normalerweise genau das.“ Die ruhigere Seite dieses Spagats meisterte Jamie xx bereits 2009, als er als Teil der Band The xx die sanft den Solarplexus streichelnden Beats ihres Debütalbums programmierte. Diese schwerelosen Vibes kombiniert er seit seinem 2015er Solodebüt „In Color“ mit dezidierter Dance-Musik wie House und 2-Step. Das, was damals noch „Post-Dubstep“ genannt wurde, ist nun auf „In Waves“ noch stärker definiert worden. Die Euphorie-Höhepunkte sind größer geworden, nicht zuletzt dank toller Feature-Gäste wie Robyn oder Honey Dijon, während die nach innen gekehrten Momente noch zarter und bedachter daherkommen. // ByteFM präsentiert die Tour von Jamie xx. Unter allen Mitgliedern im Förderverein „Freunde von ByteFM“ verlosen wir 1×2 Gästelistenplätze für das Konzert in Berlin sowie 2×2 Gästelistenplätze für die Konzerte in Hamburg und Offenbach. Wenn Ihr gewinnen möchtet, hinterlasst einfach bis zum 26. Februar 2025 unter diesem Beitrag einen Kommentar mit Eurer Wunschstadt. Die Gewinner*innen benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail.

„Let’s Do It Again“: neue Single von Jamie xx

Von ByteFM Redaktion
(13.04.2022)
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„Let’s Do It Again“: neue Single von Jamie xx
Hat eine neue Single draußen: Jamie xx (Foto: Laura Coulson) Jamie xx meldet sich mit einer neuen Single namens „Let’s Do It Again“ zurück. Es ist sein erster Track seit Erscheinen von „Idontknow“ vor rund zwei Jahren. Bereis in der vergangenen Woche hatte der britische Musiker in den sozialen Netzwerken neue Musik angekündigt. Das Solodebüt „In Colour“ von Jamie xx war 2015 erschienen und liegt damit schon eine Weile zurück. In den vergangenen Jahren hielt er sich mit eigenen Veröffentlichungen zurück und war vor allem im Rahmen von Kollaborationen (unter anderem mit The Avalanches, Neneh Cherry, Vashti Bunyan) sowie als DJ und Produzent unterwegs. Zuletzt hatte er die neuen Stücke „Romance With A Memory“ und „Fruit“ seines The-xx-Bandkollegen Oliver Sim produziert.

Oliver Sim (The xx) veröffentlicht erste Solosingle „Romance With A Memory“

Von ByteFM Redaktion
(10.03.2022)
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Oliver Sim (The xx) veröffentlicht erste Solosingle „Romance With A Memory“
Oliver Sim, ein Drittel der britischen Band The xx, hat mit „Romance With A Memory“ seine erste Solosingle veröffentlicht. Das Solodebüt fällt in die Auszeit, die sich Jamie xx, Romy Madley Croft und Oliver Sim nach Erscheinen ihres bisher letzten Albums „I See You“ im Jahr 2017 verordnet haben. Während Madley Croft und Jamie xx schon seit vielen Jahren auch immer wieder solo in Erscheinung getreten sind, ist „Romance With A Memory“ der erste musikalische Alleingang von Sim. Dementsprechend euphorisch ist der Brite: „Ich bin begeistert, aufgeregt, ekstatisch, voller Endorphine und somit überglücklich, endlich ‚Romance With A Memory‘ mit Euch allen teilen zu können. Dies ist der erste Song, den ich jemals unter meinem eigenen Namen veröffentlicht habe, ich hoffe wirklich, dass er Euch allen gefällt“, so Sim. Ganz ohne Unterstützung seiner Freund*innen ging‘s dann aber doch nicht. Produziert wurde der Track nämlich von Jamie xx.

Jamie xx: Neue Single „Idontknow“

Von ByteFM Redaktion
(16.04.2020)
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Jamie xx: Neue Single „Idontknow“
Jamie xx (Foto: Laura Coulson) Mit „Idontknow“ stellt Jamie Smith alias Jamie xx seine erste Solo-Veröffentlichung seit 2015 vor. Der Titel steht seit gestern als Stream auf diversen Plattformen bereit. Der hypnotische Track des britischen Produzenten und Bandmitglieds von The xx zirkulierte bereits seit vergangenem Herbst über die Dancefloors und wurde unter anderem in Live-DJ-Sets von Four Tet und Caribou gespielt. Dass Jamie xx der Urheber ist, war trotz durchaus wiedererkennbarer stilistischer Handschrift in Sound und Arrangement bis zuletzt ein Geheimnis. Anfang Mai soll die Single zunächst in Großbritannien als 12-Inch erscheinen.

The xx im New Yorker Guggenheim Museum

Von Philipp Rhensius
(18.11.2014)
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The xx im New Yorker Guggenheim Museum
The xx (Foto: Jamie-James Medina) // Die britische Synth-Pop-Band The xx gab vorletzte Woche ein exklusives Konzert im New Yorker Guggenheim Museum, einem der renommiertesten Tempel für zeitgenössische Kunst. Auf einer runden Bühne in der Mitte der großen Ausstellungshalle spielte das Trio direkt unter einem illuminierten Globus des deutschen Licht-Künstlers Otto Piene. The xx kündigten außerdem ihr drittes Album an, das sie eigenen Aussagen zufolge in Texas, Island und London aufgenommen haben. Auf YouTube sind drei Videos von der Liveshow zu sehen, darunter die Hits „Islands“, „Angels“ und „Crystalised“.

Tickets für The xx

Von ByteFM Redaktion
(25.11.2012)
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Tickets für The xx
The xx (Young Turks) // ByteFM präsentiert die Tour von The xx und verlost exklusiv unter Mitgliedern des Fördervereins „Freunde von ByteFM“ für jedes Konzert der Band 1×2 Karten. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 28.11. eine Mail mit dem Betreff „The xx“, Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.

Presseschau 10.08.: Jamie XX & das Feuer über London

Von ByteFM Redaktion
(10.08.2011)
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Presseschau 10.08.: Jamie XX & das Feuer über London
Er war stark beschäftigt die letzte Zeit: The XX-Mitglied und Remixer des Augenblicks Jamie XX. Nach Arbeiten mit dem kürzlich verstorbenen Gil Scott Heron, Florence & The Machine, oder Adele, kümmert er sich laut Wired nun wieder vermehrt um seine eigene Arbeit und arbeitet nun gemeinsam mit dem Künstler Quayola an einem neuen Projekt, wobei es besonders um die Verbindung von Musik und Bild geht, wobei die Musik sozusagen in die Bilder ein taucht. „Structures“ heißt es und ist Teil eines größeren Projekts der RizLab Organisation. Am 11.August wird das Projekt in London im The Classic Car Club in Shoreditch Premiere feiern. Neben Jamie XX wird auch die Band Friendly Fires an dem Projekt teilnehmen. Hier könnt Ihr Euch das 90-sekündige Snippet anschauen.

Hirnchemie: „Dopamine“ von Robyn im Jamie-xx-Remix

Von ByteFM Redaktion
(13.12.2025)
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Hirnchemie: „Dopamine“ von Robyn im Jamie-xx-Remix
Robyn arbeitet nach ihrem Comeback erneut mit Jamie xx zusammen (Foto: Casper Sejersen) Mit „Dopamine“ veröffentlichte die schwedische Sängerin Robyn vor ein paar Wochen ihren ersten neuen Song nach langer Pause. Denn die Single war die erste wirklich neue Musik, die die maximalistische Elektropop-Künstlerin seit sieben Jahren herausgebracht hat. Schon vor dieser bislang letzten LP namens „Honey“ (2018) hatte sich die Stockholmer Musikerin eine achtjährige Auszeit genommen. Im neuen Stück widmet sich Robyn der Zweischneidigkeit der menschlichen Hirnchemie. So könnten wir durch den Botenstoff Dopamin „einerseits sehr reale, heftige, intensive, angenehme oder schmerzhafte Emotionen empfinden, wissen aber gleichzeitig, dass es sich dabei lediglich um einen biologischen Prozess im Körper handelt“. Während Robyns Veröffentlichungspause herrschte keine komplette Funkstille. 2024 etwa featurete sie auf „Life“, einem der größen Banger auf Jamie xx‘ LP „In Waves“. Nun revanchiert sich der britische Producer mit einem Remix des neuen Robyn-Tracks, der den mainstreamradiotauglichen Popsong zu einer vielschichtigen Breakbeat-Nummer ummodelt. Das Stück „Dopamine“ von Robyn im Jamie-xx-Remix ist auf dem Label Konichiwa/Young erschienen. Heute ist der Song unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

„Enjoy Your Life“: neue Single von Romy (The xx)

Von ByteFM Redaktion
(12.04.2023)
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„Enjoy Your Life“: neue Single von Romy (The xx)
Romy Madley Croft (The xx) hat einen neuen Song samt Musikvideo namens „Enjoy Your Life“ veröffentlicht. Bei dem Clip hat ihre Frau, die Filmemacherin und Fotografin Vic Lentaigne, Regie geführt. Produziert wurde das neue Stück von Fred Again.., Stuart Price und Jamie xx.

Neue Platten: The xx – "Coexist"

Von susanneschuett
(10.09.2012)
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Neue Platten: The xx – "Coexist"
Geschlagene drei Jahre haben The xx ihre Fangemeinde auf den Nachfolger ihres bahnbrechenden Debüts warten lassen. Und wie alle Bands vor ihnen, mussten sie sich nach ihrem erfolgreichen Eintritt in die kommerzielle Musikwelt die Frage stellen: „Was kommt als nächstes?“ Dabei sei denjenigen mit Angst vor großen Veränderungen gesagt, dass The xx ihrem Stil in fast allen Punkten treu geblieben sind. Erneut schufen Oliver Sim, Romy Madley Croft und Jamie Smith eine große und emotionale Platte, die sich ein weiteres Mal dem Thema Herzschmerz verschreibt und uns, wie schon bei ihrem Erstlingswerk, mit Tränen in den Augen zurücklässt.

„Strong“: neuer Song von Romy (The xx)

Von ByteFM Redaktion
(15.11.2022)
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„Strong“: neuer Song von Romy (The xx)
Romy Madley Croft aka Romy (The xx) hat eine neue Single mit dem Titel „Strong“ herausgebracht, produziert in Zusammenarbeit mit Fred Again.. und Stuart Price (Zoot Woman). Es ist die zweite Solo-Veröffentlichung der Musikerin. Ihr Solo-Debüt gab sie vor rund zwei Jahren mit dem Stück „Lifetime“. Ob die Single ein Vorbote zu ihrem im selben Jahr angekündigten Debütalbum ist, ist derzeit noch nicht klar.

ByteFM Magazin

Sleater-Kinney, The xx & Jessica Pratt

(14.08.2019 / 19:00 Uhr)
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Vor zehn Jahren veröffentlicht: The xx bringen ihr Debütalbum heraus und werden damit über Nacht zu Superstars.

BTTB – Back To The Basics

Das Beste am Morgen (mit Jamie XX)

(26.10.2015 / 09:00 Uhr)
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BTTB – Back To The Basics - Das Beste am Morgen (mit Jamie XX)
In der vergangenen Woche hat Jamie XX ein paar Termine in Deutschland gespielt, und auch wenn die als Konzert angekündigten Termine "nur" DJ-Gigs waren, was scheinbar einige Menschen sehr geärgert hat (siehe die zugehörigen Facebook-Events), so war das ganze doch sehr schön und vor allem inspirierend. Leider gibt es kein Tracklisting, aber ein paar der gehörten Songs hört ihr in der ersten Hälfte der heutigen Sendung.

BTTB – Back To The Basics

The XX und Trap-Jungle

(16.05.2013 / 21:00 Uhr)
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BTTB – Back To The Basics - The XX und Trap-Jungle
Von The XX gibt es einen neuen Song und einen neuen Remix - beide könnt Ihr heute hören. Auch Dean Blunt ist wieder dabei, diesmal allerdings nicht so ausführlich wie in der vergangenen Woche. Dafür widmen wir uns verstärkt dem Londoner Grime-DJ Spooky, der in der letzten Sendung bereits mit mehreren Tunes zu hören war. Es handelt sich um eine Mischung aus Grime und Trap. Auf seiner Soundcloud-Seite bietet Spooky viele weitere Tunes zum freien Download an. Außerdem hat er an eine neue EP draußen, und seine Spur führt uns zu einer Compilation, auf der alte Jungle-Tunes im Trap-Gewand vereint sind. Bei der Gelegenheit hören wir gleich nochmal einen Klassiker von Cadenza, den viele vermutlich nie auf dem Zettel hatten.

taz.mixtape

Jamie xx, Roy Ayers, Brian James, Spellling, Albertine Sarges

(14.03.2025 / 17:00 Uhr)
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„Politik inspiriert mich eigentlich zu überhaupt nichts.“ Der britische Produzent und DJ Jamie xx geht mit seinem Album „In Waves“ auf Tour. Mit Stephanie Grimm spricht er über Nostalgie und Partys ohne Drogen. Und er erklärt, warum er nicht an den Untergang der Clubkultur glaubt.

ByteFM Mixtape

Zwischen den Tönen - von Tycho bis The XX

(18.01.2017 / 12:00 Uhr)
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Den Raum zwischen den einzelnen Tönen und Klängen füllen, darin sind sowohl The XX als auch Tycho Meister ihres Fachs. In diesem Mixtape - präsentiert vom Magazin HiFi-Stars - präsentiert Frank Lechtenberg Tracks aus den frischen Alben der Künstler und ergänzt sie durch teils instrumentale, teils vokale Stücke, die mit Klang und Zwischenräumen ebenfalls spielen.

Ninja Tune – "XX"

Von ByteFM Redaktion
(13.09.2010)
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Ninja Tune – "XX"
„Despite the title, none of it will be porn“, enttäuscht Ninja Tune all diejenigen, die glaubten, das Label würde auf http://www.ninjatunexx.com/ seinen 20. Geburtstag mit Nutten und Koks begehen. Stattdessen verschenkt das Label auf der Webseite seltene Tracks und Remixe. 20 Wochen, 20 Downloads, jeweils nur für sieben Tage freigeschaltet. So wird die Zeit heruntergezählt bis zur Veröffentlichung der großen Jubiläumskompilation, der „Ninja Tune XX Box“ am 17. September. Der Inhalt: zwanzig Jahre Musikgeschichte verpackt in aufwändigem, videospielähnlichem Design.

ByteFM Magazin

Moroder, Duran Duran & Jamie xx

(27.04.2020 / 10:00 Uhr)
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„Idontknow“ heißt die aktuelle Single von Jamie xx. Schon lange vor Corona wurde zu diesem Song in den Clubs getanzt - ohne dass wir wussten, wie der Track heißt, geschweige denn von wem er kommt. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet und wir spielen den Track in dieser Sendung.

Die ByteFM Jahrescharts 2015

Von ByteFM Redaktion
(22.12.2015)
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Die ByteFM Jahrescharts 2015
19. Jamie xx – In Colour // Jamie xx Feat. Romy – Loud Places // 10. Jamie xx Feat. Romy – Loud Places. // 9. Jamie xx – In Colour // 6. Jamie xx – Gosh // 8. Jamie xx Feat. Romy – Loud Places // 6. Jamie xx Feat. Romy – Loud Places // 5. Jamie xx Feat. Romy – Loud Places // Jamie xx – In Colour // Jamie xx – In Colour // Jamie xx – In Colour // Jamie xx – In Colour // Jamie xx – In Colour // Jamie xx – In Colour // 1. Jamie xx – In Colour // 2. Jamie xx Feat. Romy – Loud Places // Jamie xx – In Colour

ByteFM Halbjahrescharts 2011

Von ByteFM Redaktion
(01.07.2011)
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ByteFM Halbjahrescharts 2011
Jamie xx / Far Nearer (12“) // Numbers // 22. Jamie XX / Far Nearer / 12“ // Numbers // 8. Gil Scott-Heron & Jamie XX / We’re New Here // XL // 4. Jamie XX / Far Nearer / Far Nearer / Beat For // Numbers // 9. Gil Scott-Heron & Jamie XX / NY Is Killing Me / We’re New Here / Young Turks // XL Recordings // 4. Gil Scott-Heron & Jamie XX / We’re New Here / Young Turks // XL Recordings // 9. Gil Scott-Heron vs Jamie xx / We’re New Here // XL Recordings // 41. Florence & The Machine / You Got The Love (The XX Remix) / You Got The Love // Moshi Moshi // 36. The XX / VCR / The XX // XL Recordings

Was ist Musik

Strategie Nervensägen

(05.06.2011 / 20:00 Uhr)
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Gil Scott-Heron And Jamie XX: We´re new here (XL) // Jamie XX, Kopf einer der wenigen aufregenden britischen Bands des 21.Jahrhunderts, remixt Gil Scott-Heron, Meister des politischen Sprechgesangs zu Soul-Jazz-Begleitung. Ein sehr spezielles Setting, weit weg von der Remixt-du-mich-Remix-ich-dich-Tauschökonomie. Die Kombination unterläuft gängige Zuschreibungen. Eigentlich trennt die Beiden so viel: Atlantik, Alter, Hautfarbe, digital gap. Der Reihe nach: Gil Scott-Heron ist ein 61 Jahre alter Amerikaner, Jamie XX ein 21-jähriger Brite, Scott-Heron ist schwarz, Jamie XX trägt schwarz, als Kontrast zur blassen Haut. Gil Scott-Heron hat keine Mail-Adresse, Jamie XX schon. Es gibt logischere Konstellationen. Anstifter der unwahrscheinlichen Paarung ist Richard Russell. Der Boss der Londoner Plattenfirma XL hatte Scott-Heron 2009 aus der Versenkung geholt, um nach 16 Jahren ein neues Album mit dem Rap-Pionier zu produzieren. Genau genommen hat er ihn mit dem naiven Idealismus, zu dem Fans fähig sind, im Gefängnis besucht und so lange gegen die Lebensmüdigkeit eines bankrotten und aidskranken (Ex-?)Crack-Junkies angekämpft, bis sich der vom ungesunden Leben Gezeichnete breitschlagen ließ und neue Songs aufnahm. Die Produktion übernahm Russell selbst und ließ sich inspirieren vom Sound seiner labeleigenen Band The XX. Die drei Teenager kommen 2009 mit einem Sound daher, der den Young Marble Giants so viel verdankt wie Burial und dem vergessenen Brooklyn/Crooklyn-Wordsound-Dub der 90er. Gegen jede Erwartung werden The XX preisgekrönte Popstars, Vorboten des hybriden Zehnerjahre Bastard-Entwurfs, der mangels besserer mit den Schlagworten Entschleunigung und Post-Dubstep versehen wird. Für Gil Scott-Heron in New York böhmische Dörfer. XL-Chef Russell bringt das ungleiche Paar zusammen. Dabei ist egal, ob der alte Afroamerikaner und der junge Goth-Dub-Brite sich jemals von Angesicht zu Angesicht begegnet sind. Als Rohmaterial dient Scott-Herons Album „I’m New Here“ von 2010. Gegen die Remix-Orthodoxie geht Jamie XX äußerst freizügig mit dem Material um. Statt jeden einzelnen Song neu abzumischen, zerschneidet und rekombiniert er das komplette Album und fügt sogar Vokal-Takes aus Scott-Herons glorreicher Vergangenheit ein, darunter den Klassiker „Home Is Where The Hatred Is“. Und er ignoriert markante Songs von „I’m New Here“, etwa das hochsymbolische Robert Johnson-Cover „Me And The Devil“. So wird aus „I’m New Here“ via Cut & Paste tatsächlich: „We’re New Here.“ Es geht los mit einem doppelselbstreflexiven Coup: „I did not become someone different, that I did not want to be“, krächzt Scott-Heron ohne Musikbegleitung mit aller Zahnlosigkeit, zu der er fähig ist. Der größte Kontrast zur juvenilen Bling-Männlichkeit der Goldgebissrapper da draußen. Ein kranker alter Mann behauptet seine Würde: „Ich bin kein anderer geworden, durch diesen neumodischen Remix-Quatsch, keiner, der ich nicht sein wollte.“ Toller Anfang für ein Album, das Gil Scott-Heron zu einem ganz Anderen macht, ohne ihn zu verraten. Man hört förmlich die frühreife Liebe des Jamie XX zu dieser unvergleichlichen Stimme. Wie ein Instrument setzt er sie ein, manchmal kippt das ins Ornamentale. Das ist aber schon der einzige Einwand gegen diesen stripped-down triumph, so das Uncut-Magazin.

Das Flow Festival 2017 in Helsinki

Von Diviam Hoffmann
(15.08.2017)
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Das Flow Festival 2017 in Helsinki
Um die großen Namen wie Frank Ocean, Lana del Rey oder The xx, die Fans auch schon auf den Plakaten der Partnerfestivals entdecken konnte, hat das Team um Art Director Tuomas Kallio für das diesjährige Flow Festival einen außerordentlich interessanten Rahmen gebaut. Auch finnische Acts wie Shootingstar Alma, die HipHop-Altmeister Ceebrolistics oder der experimentelle Elektronikkünstler Mesak fanden ihren Platz im Line-up auf dem Gelände Suvilahti, einem alten Kraftwerk, dessen Gerippe das Festival optisch überragt. // Kurz darauf kann auch die Red Arena vom neongrünen Haar der Finnin Alma wieder zum Strahlen gebracht werden. Diejenigen, die zuvor während des Sturms aus dem Zelt für 15.000 Menschen geräumt wurden, müssen sich nun zwischen der Musikerin, die in Finnland in einer Castingshow bekannt wurde und für einige Charthits verantwortlich ist, und dem britischen Trio The xx entscheiden. Ihren kühlen Elektrosound auftauen wollen The xx mit ihrem aktuellen Album „I See You“, die einheizendere Show aber liefert Alma. Das Publikum feiert textsicher mit. Ohne das Enigmatische ihres Sounds zu verlieren, visieren The xx ihr Auftauen durch eine neue Offenheit an. Das geht zum Beispiel, indem man sich seinen Ängsten stellt. „Thunder and lightning scared me a bit“, gibt Romy xx zu. „What also scares me is the next song, cause I have to do it on my own. I’ll do my best“, sagt die Sängerin und Bassistin, bevor sie „Performance“ anstimmt, den Song, in dem es wiederum heißt: „I’ll put on a performance, I’ll put on a brave face“. The xx bleiben ein Rätsel. Und sie bleiben Vorreiter im Verschmelzen von Dance und Pop. Am Schluss ihres Sets spielen sie gemeinsam „Loud Places“ von Jamie xx‘ Solodebüt „In Colour“ und der Produzent dreht noch einmal die UK-Rave-Geschichte durch seine Regler, bevor er mit einem Sample von Hall & Oates zum The-xx-Song „On Hold“ zurückkehrt: „Where do you dare me to?“, heißt es darin.

Words… don't come easy! – Outtakes aus 5 Jahren ByteFM

Von ByteFM Redaktion
(17.01.2013)
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Words… don't come easy! – Outtakes aus 5 Jahren ByteFM
[audio:http://www.byte.fm/magazin/audio/13 xx xx Outtakes Version I.mp3|titles=Outtakes I |artists=ByteFM]Band läuft [audio:http://www.byte.fm/magazin/audio/13 xx xx Outtakes_Version II.mp3|titles=Outtakes II |artists=ByteFM]Und alle so: …Hallo! [audio:http://www.byte.fm/magazin/audio/13 xx xx Outtakes_Version_III.mp3|titles=Outtakes III |artists=ByteFM]Zu Risiken und Nebenwirkungen… [audio:http://www.byte.fm/magazin/audio/13 xx xx Outtakes_Version_IV.mp3|titles=Outtakes IV |artists=ByteFM]Liebe zu dritt

Romy – „Mid Air“ (Rezension)

Von Mario Kißler
(12.09.2023)
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Romy – „Mid Air“ (Rezension)
The xx waren schon immer mehr als die Summe der einzelnen Teile. Betrachtet man die ziemlich unterschiedlichen Soloalben von Jamie xx und Oliver Sim, könnte die Musik von The xx vielleicht eher eine Art Quintessenz darstellen: wo sich elektronische Musik und Indie-Pop gute Nacht sagen. Wie verhält sich nun „Mid Air“, das Debütalbum vom dritten Bandmitglied Romy Madley Croft, dazu? Croft, die sich als Künstlerin einfach Romy nennt, behandelt wie auch Sim persönliche Themen wie Identität und Queerness, musikalisch steht sie dem Club-Sound von Jamie xx näher. Vor allem aber zeigt sich Romy auf „Mid Air“ mit ihrer ganz eigenen Persönlichkeit und Geschichte. // Ein gutes Beispiel für die unterschiedlichen Facetten des Albums ist die von Jamie xx mitproduzierte Single „Enjoy Your Life“. Sie basiert auf einem Zitat aus einem Song von Beverly Glenn-Copeland: „My mother says to me enjoy your life.“ Diese Zeile habe in ihr viel ausgelöst, so Romy, die ihre Mutter bereits im Alter von elf Jahren verlor. Auch ihr Vater verstarb 2010, nur ein Jahr nach der Veröffentlichung des Debüts von The xx. Irgendwann im Verlauf des Trauerprozesses scheint Romy sich entschieden zu haben, das Leben zu genießen. Mit dem lebensbejahenden „Enjoy Your Life“ wolle sie aber niemanden sagen, wie er*sie sich zu fühlen habe, ergänzte Romy vorsorglich bei der Veröffentlichung des Tracks auf Instagram. Beim Intro kommt Chers „Believe“ in den Sinn, was selbstverständlich absolut positiv gemeint ist. Der Track entwickelt sich dann zu einer funky Mischung aus Dance und Trance, die auch aufs letzte Album von Daft Punk gepasst hätte. Viele der Tracks hat Fred Again.. mitproduziert. Der Hansdampf in allen Gassen, dessen unerschöpfliches Spektrum an Produktionen und Kollaborationen von seinem Mentor Brian Eno über The Blessed Madonna bis Ed Sheeran reicht. Fred Again.. hat es irgendwie geschafft, seinen aufs erste Hören einen Tick zu eingängigen House salonfähig zu machen. Vielleicht, weil die Musik trotz der Eingängigkeit nicht in billigen Kitsch abdriftet, sondern mit seinen Gesangs-Features und Samples schnell Emotionen weckt – wenn man sich dem Sound nicht von vornherein verschließt. An dieser Grenze bewegt sich auch Romy mit „Mid Air“. Den hohen Pop-Faktor von „Mid Air“ erklärt auch, dass neben Jamie xx und Fred Again.. auch noch Stuart Price (Zoot Woman) mitgearbeitet hat, der u. a. schon mit Madonna und Dua Lipa Hits produziert hat. Für letztere hat Romy übrigens auch schon einmal einen Song mitgeschrieben.


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