Deutsch Amerikanische Freundschaft
Deutsch Amerikanische Freundschaft, besser bekannt unter dem Akronym DAF, ist eine 1978 gegründete deutsche Experimentalband aus Wuppertal. Die als Quintett gegründete Gruppe schrumpfte 1981 zu einem aus Gabi Delgado-López (Gesang) und Robert Görl (Schlagzeug, Elektronik) bestehenden Duo und wurde in dieser Zeit zu einem der erfolgreichsten Acts der Neuen Deutschen Welle. Ihr wird zudem eine Pionierrolle in den Bereichen des Elektropunk und des Techno zugeschrieben.
DAF entstanden im Umfeld der aufkeimenden deutschen Punkbewegung und waren eine der ersten Bands bei Warning Records, dem Vorgänger des einflussreichen NDW-Labels Ata Tak. Mit dem Streben, international erfolgreich zu werden, siedelten die Musiker 1981 nach London um, wo sie sich vom Stil der Skinheads inspirieren ließen und fortan mit Glatze und im Militär-Look auftraten. Die Kombination dieser Ästhetik mit Marschrhythmen und deutschsprachigen Texten mit NS-Anspielungen brachte der Band Faschismus-Vorwürfe ein. Nach einer Aussage Delgados ging es dabei jedoch darum, möglichst „straight“ zu wirken, um sich noch mehr von der sanften Ästhetik der Hippies abzugrenzen. Ihren kommerziellen Durchbruch feierten DAF mit dem Album „Alles ist gut“ im Jahr 1981, auf dem sich mit „Der Mussolini“ ihr bekanntester Song befindet.
Gabi Delgado-López starb 2020 überraschend. Robert Görl versprach seinem Kollegen und Freund in den sozialen Medien, weiterhin „die DAF-Fahne nach ganz oben zu halten“.
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Grime
Grime ist eine um die Jahrtausendwende in London entstandene Musikrichtung. Es handelt sich um eine Kombination aus HipHop mit elektronischer Tanzmusik wie Jungle, 2-Step oder Dancehall. Die Instrumentals sind in der Regel sehr konfrontativ und aggressiv, mit schnellen Breakbeats und angezerrten Basslines. Auf textlicher Ebene beschreiben die Tracks oftmals ein ungeschöntes Bild des urbanen Lebens in Großbritannien…
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A Place To Bury Strangers
A Place To Bury Strangers (auch bekannt unter der Abkürzung APTBS) sind ein Shoegaze/Noise-Rock-Trio aus Brooklyn, New York City. Sänger und Gitarrist Oliver Ackermann gründete die Band 2003 gemeinsam mit Tim Gregorio (Bass) und Justin Avery (Schlagzeug), welche die Band jedoch bald wieder verließen. Über die Jahre veränderte sich die Besetzung immer wieder…
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Die Mausis
Die Mausis sind ein deutsches Indie-Pop-Duo, das manchmal auch als die „kleinste Supergroup des Landes“ bezeichnet wird. Das Duo besteht aus Stella Sommer (sowohl solo als auch mit ihrer Band Die Heiterkeit bekannt) und Max Gruber (Drangsal)…
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Lætitia Sadier
Lætitia Sadier (6. Mai 1968 in Vincennes, Frankreich) ist eine französische Musikerin, die vor allem als Mitglied der britischen Indiepop-Band Stereolab bekannt ist. Von 1996 bis 2009 betrieb sie neben Stereolab das Projekt Monade. Als sich Sterolab 2009 auflösten beendete Sadier auch Monade und begann unter ihrem eigenen Namen zu veröffentlichen…
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Fat Freddy’s Drop
Fat Freddy’s Drop sind ein seit 2000 existierendes Dub-/Reggae-Septett aus Wellington in Neuseeland. Die Gruppe setzt sich aus Dallas Tamaira (Gesang), Tony Chang (Trompete, weitere Blechblasinstrumente), Chopper Reedz (Saxofon), Jetlag Johnson (Gitarre), Dobie Blaze (Keyboard), DJ Fitchie (Turntables) und Hopepa (Posaune) zusammen. Live wird sie gelegentlich von dem Rapper MC Slave unterstützt…
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Ginger Root
Ginger Root ist das Musikprojekt des Musikers, Produzenten und Multimediakünstlers Cameron Lew aus Huntington Beach in Kalifornien. Der im November 1995 geborene Lew beschreibt seine Musik als „aggressiven Fahrstuhl-Soul“ und verschmilzt Stax- und Philly-Soul unter anderem mit japanischem City Pop, Bossa Nova und französischem 60er-Pop. Als musikalische Einflüsse nennt er Bands wie Vulfpeck, Metronomy und die japanischen Elektronik-Pioniere Yellow Magic Orchestra…
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Brad Mehldau
Brad Mehldau (*23. August 1970 in Jacksonville, Florida) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Arrangeur. Der improvisationsfreudige Musiker spielte mit einer Vielzahl von Jazz-Größen wie Wayne Shorter, Charlie Haden, Ruth Cameron und Lee Konitz zusammen. Er nahm mehr als 40 Alben auf und sein Spiel bereicherte Filme von Stanley Kubrick bis Wim Wenders. Er ist mehrfach prämiert und gewann 2020 für sein Album „Finding Gabriel“ den Grammy in der Kategorie „Best Jazz Instrumental Album“…
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The Limiñanas
The Limiñanas sind eine Neo-Psychedelic-Beat-Band aus Cabestany in Südfrankreich. Musikalisch schlagen sie den Bogen von The Velvet Underground über Serge Gainsbourg zu The Jesus and Mary Chain. Den Kern von The Limiñanas bilden Lionel (Bass, Orgel) und Marie Limiñana (Schlagzeug, Gesang). Für die Aufnahmen holt sich das Ehepaar immer wieder illustre Gäste wie Peter Hook von New Order und Joy Division, die Schauspielerin Emanuelle Seigner oder den französischen Chansonnier Bertrand Belin hinzu…
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Mdou Moctar
Mdou Moctar ist ein Sänger, Songwriter und Musiker aus Agadez, Niger. Sein Debütalbum „Anar“ ist im Jahr 2008 erschienen…
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Snarky Puppy
Snarky Puppy sind eine US-amerikanische Jazzrock-Band, die 2004 von dem Multiinstrumentalisten Michael League (Gitarre, Bass, Tasteninstrumente) in Denton, Texas gegründet wurde. Das mittlerweile aus bis zu 25 Musiker*innen bestehende improvisationsfreudige Kollektiv integriert auch Elemente aus Funk, Rock und R&B in seine Auftritte und hat mittlerweile 15 Alben veröffentlicht. Die Bandmitglieder spielen auch mit einer Vielzahl von anderen Musiker*innen zusammen und verfolgen Soloprojekte…
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Vulfpeck
Vulfpeck sind eine US-amerikanische Funk-Band, die 2011 von Jack Stratton (Gitarre, Keyboards, Drums), Joe Dart (Bass), Woody Goss (Keyboards) und dem Multiinstrumentalisten Theo Katzman in Ann Arbor, Michigan gegründet wurde. Die Gruppe hat über ihr bandeigenes Label Vulf Records bis 2022 sechs Studioalben, diverse EPs und Kompilationen veröffentlicht. Die Band begeistert durch energiegeladene Konzerte, bei denen auch die Instrumente getauscht werden. Neben Vulfpeck verfolgen die Musiker auch noch Solo- und Nebenprojekte…
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Michael Kiwanuka
Michael Kiwanuka ist ein 1987 geborener Soul-Sänger, Songwriter, Gitarrist, Bassist und Keyboarder aus London, der mit „Tell Me A Tale“ im Jahr 2011 seine erste EP veröffentlichte. Sein erstes Studioalbum „Home Again“ erschien 2012 über Polydor Records…
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Self Esteem
Self Esteem ist der Bühnenname der britischen Musikerin, Komponistin und Schauspielerin Rebecca Lucy Taylor (*15. Oktober 1986). Vor ihrer Solokarriere spielte die Multiinstrumentalistin elf Jahre mit Charles Watson in der Indie-Pop-Band Slow Club zusammen. Taylor nennte eine Vielzahl von musikalischen Einflüssen wie Rihanna, Fleetwood Mac, Neil Young und Queen. Ihre Musik ist vielschichtig und beinhaltet Pop-, Art-Pop- und Experimental-Pop-Elemente…
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David Axelrod
David Axelrod (*17. April 1931, in Los Angeles – 5. Februar 2017, gestorben in Burbank, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Arrangeur, Komponist und Produzent in den Genres Soul-Jazz, Fusion und Funk, der durch seine Arbeit mit dem Soulsänger Lou Rawls und dem Jazz-Saxofonisten Cannonball Adderley bekannt wurde und ab 1968 mehrere Schallplatten unter eigenem Namen herausbrachte. Bekannt für seinen opulenten Sound und pompöse Orchestrierung wurde seine Musik später von HipHop-Künstler*innen wie Lauryn Hill, De La Soul und Dr. Dre gesampelt…
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James Chance
James Chance, auch James White, war der Künstlername des US-amerikanischen Saxofonisten, Sängers und Keyboarders James Siegfried (*20. April 1953 in Milwaukee – 18. Juni 2024 in New York). Er war eine Schlüsselfigur der kurzlebigen, avantgardistischen New Yorker No-Wave-Szene, die ab Ende der 70er-Jahre als Gegenpart zu kommerzieller New-Wave-Musik, Elemente aus Free Jazz, Disco, Funk und Punk zu einem rohen, zuweilen atonalen, rhythmus-getriebenen Mix verschmolz…
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Textor
Textor, bürgerlich Henrik von Holtum, ist ein deutscher Musiker und Rapper. Bekannt wurde er in den 1990er Jahren als MC von Kinderzimmer Productions…
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Tears For Fears
Tears For Fears sind eine britische Gruppe aus der Stadt Bath. Sie wurde 1981 vom Sänger und Gitarristen Roland Orzabal (*22.August 1961) und vom Sänger und Bassisten Curt Smith (*24. Juni 1961) gegründet. Ihre größten Erfolge feierte die Synth-Pop-Band in den 80er Jahren mit Hits wie „Mad World“, „Change“ und "Everybody Wants To Rule The World"…
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Nap Eyes
Gegründet haben sich Nap Eyes 2010 in Halifax, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Nova Scotia. Einer ersten selbstbetitelten EP folgten weitere, bis 2014 schließlich das erste Langspielalbum „Whine Of The Mystic“ erschien.
Die Methode, ihren zurückgelehnten Slacker-Indierock, der an The Lemonheads oder Pavement erinnert, im Studio live und möglichst unbearbeitet aufzunehmen, hatten Nap Eyes zu diesem Zeitpunkt bereits für sich etabliert.
So wurden sowohl das Folgealbum „Thought Rock Fish Scale“ als auch das aktuelle Album „I’m Bad Now“ auf diese Weise aufgenommen.
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Konstantin Unwohl
Konstantin Unwohl ist ein Hamburger Musiker, dessen Sound man verschiedenen Subgenres des New Wave zuordnen kann, sei es Darkwave, Coldwave oder auch „Neue Neue Deutsche Welle“…
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