Bill Frisell

Bill Frisell Bill Frisell (Foto: Michael Wilson)

Bill Frisell (William Richard Frisell, *18. März 1951, Baltimore, USA) ist ein US-amerikanischer Gitarrist und Komponist. Er ist vornehmlich als moderner Jazz-Gitarrist bekannt, sein Repertoire umfasst aber auch Folk und neue Klassik. Ausser auf seinen eigenen Platten hört man seinen charakterischen glockenklaren Gitarrensound auch auf Alben des Saxofonisten John Zorn oder im Pop-Bereich bei Elvis Costello oder Marianne Faithfull.

Frisell verbrachte den Großteil seiner Jugend in Denver, Colorado und lernte früh, die Klarinette zu spielen. Als Teenager wandte er sich der Gitarre zu und studierte Musik an der University of Northern Colorado Musik, unter anderem bei dem Jazz-Gitarristen Johnny Smith. Das erste Album, auf dem Frisell zu hören ist, ist „Fluid Rustle”, das der Bassist Eberhard Weber 1979 für das deutsche Label ECM aufnahm. Frisell blieb dem Label über Jahre verbunden und ist auf Veröffentlichungen unter anderem von Jan Garbarek vertreten. 1982 sprang er für Pat Metheny ein, der eigentlich auf Paul Motians Album „Psalm” hätte spielen sollen. Ebenfalls auf ECM erschien 1983 sein erstes eigenes Album „In Line”.

Im Laufe der 1980er wurde Frisell ein fester Bestandteil der New Yorker Avant-Jazz-Szene und spielte unter anderem mit dem radikalen Saxofonisten John Zorn auf dessen legendärem Avantgarde/Jazz/Grindcore-Album „Naked City”. Bill Frisell nahm immer wieder klassische US-amerikanische Popsongs in experimentellen Versionen auf, von alten Folk-Songs über Bob Dylans „Just Like A Woman” bis hin zu einer 10-minütigen Version von „Live To Tell” von Madonna. Im Jahr 1991 trug er – neben unter anderem David Sylvian von der Band Japan – zu dem Album „Heartbeat” von Ryuichi Sakamoto (ehemals vom Yellow Magic Orchestra) bei. 1999 interpretierte er auf „The Sweetest Punch” Songs neu, die Elvis Costello und Burt Bacharach ein Jahr zuvor auf „Painted From Memory” veröffentlicht hatten.



Bill Frisell im Programm von ByteFM:

Bill Frisell wird 60

Von ByteFM Redaktion
(18.03.2011)
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Bill Frisell ist einer der größten Jazz-Gitarristen unserer Zeit, ständig auf der Suche nach neuen Impulsen. Ungezwungen kombiniert er das Klassische mit dem Neuen. So wird seine Gitarre der Ausgangspunkt für eine bunte Reise zwischen Rock und Elektronik. In knapp 30 Jahren hat Bill Frisell 30 Alben veröffentlicht, wurde mit zahlreichen Preisen geehrt – u.a. mit dem Grammy für das beste Jazz Album – und arbeitete mit Größen wie Paul Motian und Jan Garbarek oder Ginger Baker, Marianne Faithfull und Elvis Costello. Oliver Stangl gratuliert zum 60. Geburtstag von Bill Frisell, heute Abend im ByteFM Magazin zwischen 19 und 20 Uhr.

ByteFM Mixtape

Jazz thing im November 2022

(25.11.2022 / 11:00 Uhr)
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Krieg und Gärten, Walzer und Afrobeat, toter Jazz, wiederbelebter Soul, Lieder über die große Reise oder das Hier und Jetzt – wie bringt man all das unter einen Mixtape-Hut? Im Fluss, im Lauf der Dinge, im vorletzten Jazz thing-Mixtape 2022 verbrüdern sich Drummer wie Silvan Strauss, Jens Düppe, Tom Skinner, Savannah Harris oder Femi Koleoso vom Londoner Ezra Collective, Sänger*innen wie Gloria Scott, Nathan Johnston oder Lucia Cadotsch alias LIUN und dazu Bassist Petter Eldh, Pianist Yaron Herman, Gitarrist Bill Frisell, Trompeter Nicholas Payton und etliche mehr. „In A Different World“ ist ein herrlich realitätsflüchtiger Soul-Song, in dem sich die Hamburger Angels of Libra mit ihrem singenden Gast Nathan Johnston aus Irland fragen, ob man wohl in einer anderen Welt glücklicher sein könnte. Von „Facing“, einem potentiellen Album des Jahres, kommt „Starting to Smile“, bei dem ToyToy- und Maria Joao-Drummer Silvan Strauss effektiv und ansteckend über eine melodramatische Streicher-und-Flöten-Melodie und ein Piano-Riff alter Funk-Schule trommelt. Fusion par excellence. Sein Kölner Kollege Jens Düppe versetzt „Birdsz“ in Hypnose indem er links in die Tasten greift und rechts dazu trommelt – mindestens so faszinierend wie eindringlich, wie sein gesamtes Soloalbum „ego_d“. Klanglich irgendwo zwischen diesen Welten – abstrakt modern und eingängig beseelt – ist eine neue Edition von Petter Eldhs Projekt Drums, diesmal mit der Schlagzeugerin Savannah Harris. Das Londoner Ezra Collective lässt Tony Allen, den Bandleader Femi Koleoso auch als „Uncle Tony“ kannte, ein hübsches Intro zum Thema „mein eigener Jazz“ für ihren Song „No Confusion“ mit Kojey Radical sprechen. Lucia Cadotsch und Wanja Slavin legen mit ihrem Zukunfts-Pop-Projekt LIUN + The Science Fiction Band nach, dessen zweites Album jetzt beim Label des Gitarristen Kurt Rosenwinkel erscheint. Tom Skinner war als Drummer schon mit mindestens zwei Radioheads und den Sons of Kemet zu hören. Sein neues Soloprojekt „Voices of Bishara“ bezieht sich auf ein Soloalbum des Cellisten Abdul Wadud auf dessen Label Bisharra, das er im Lockdown so oft und intensiv angehört hat, dass er dessen Soundideen jetzt für dieses eigene Werk adaptiert und interpretiert hat. Bei Jazz Is Dead erscheint jetzt ein neues Album des Pianisten Garrett „En Medio“ Saracho, knapp fünfzig Jahre nach dessen Debüt auf Impulse!. Immerhin 48 Jahre nach ihrem Debütalbum veröffentlicht die Soulsängerin Gloria Scott ihren Zweitling „So Wonderful“, von dem wir den Titeltrack hören. Für seine „Couch Sessions“ mit Buster Williams und Lenny White hat Nicholas Payton nicht nur Trompete und Keyboards sondern auch diverse Sprach-Samples eingespielt, Letztere direkt von seinem Smartphone. Yaron Herman reduziert sich auf seinem neuen Album „Alma“ ganz auf sein Klavierspiel, in melodieschönen Solominiaturen, ganz „Here and Now“. Und noch ein Tribut: Bill Frisell und sein Quartett mit Gerald Clayton am Klavier, Johnathan Blake am Schlagzeug und Greg Tardy an diversen Reeds spielen einen Walzer für den verstorbenen Ausnahmeproduzenten Hal Willner. Krieg und Gärten, Walzer und Afrobeat, toter Jazz, wiederbelebter Soul, Lieder über die große Reise oder das Hier und Jetzt – wie bringt man all das unter einen Mixtape-Hut? Im Fluss, im Lauf der Dinge, im vorletzten Jazz thing-Mixtape 2022 verbrüdern sich Drummer wie Silvan Strauss, Jens Düppe, Tom Skinner, Savannah Harris oder Femi Koleoso vom Londoner Ezra Collective, Sänger*innen wie Gloria Scott, Nathan Johnston oder Lucia Cadotsch alias LIUN und dazu Bassist Petter Eldh, Pianist Yaron Herman, Gitarrist Bill Frisell, Trompeter Nicholas Payton und etliche mehr. „In A Different World“ ist ein herrlich realitätsflüchtiger Soul-Song, in dem sich die Hamburger Angels of Libra mit ihrem singenden Gast Nathan Johnston aus Irland fragen, ob man wohl in einer anderen Welt glücklicher sein könnte. Von „Facing“, einem potentiellen Album des Jahres, kommt „Starting to Smile“, bei dem ToyToy- und Maria Joao-Drummer Silvan Strauss effektiv und ansteckend über eine melodramatische Streicher-und-Flöten-Melodie und ein Piano-Riff alter Funk-Schule trommelt. Fusion par excellence. Sein Kölner Kollege Jens Düppe versetzt „Birdsz“ in Hypnose indem er links in die Tasten greift und rechts dazu trommelt – mindestens so faszinierend wie eindringlich, wie sein gesamtes Soloalbum „ego_d“. Klanglich irgendwo zwischen diesen Welten – abstrakt modern und eingängig beseelt – ist eine neue Edition von Petter Eldhs Projekt Drums, diesmal mit der Schlagzeugerin Savannah Harris. Das Londoner Ezra Collective lässt Tony Allen, den Bandleader Femi Koleoso auch als „Uncle Tony“ kannte, ein hübsches Intro zum Thema „mein eigener Jazz“ für ihren Song „No Confusion“ mit Kojey Radical sprechen. Lucia Cadotsch und Wanja Slavin legen mit ihrem Zukunfts-Pop-Projekt LIUN + The Science Fiction Band nach, dessen zweites Album jetzt beim Label des Gitarristen Kurt Rosenwinkel erscheint. Tom Skinner war als Drummer schon mit mindestens zwei Radioheads und den Sons of Kemet zu hören. Sein neues Soloprojekt „Voices of Bishara“ bezieht sich auf ein Soloalbum des Cellisten Abdul Wadud auf dessen Label Bisharra, das er im Lockdown so oft und intensiv angehört hat, dass er dessen Soundideen jetzt für dieses eigene Werk adaptiert und interpretiert hat. Bei Jazz Is Dead erscheint jetzt ein neues Album des Pianisten Garrett „En Medio“ Saracho, knapp fünfzig Jahre nach dessen Debüt auf Impulse!. Immerhin 48 Jahre nach ihrem Debütalbum veröffentlicht die Soulsängerin Gloria Scott ihren Zweitling „So Wonderful“, von dem wir den Titeltrack hören. Für seine „Couch Sessions“ mit Buster Williams und Lenny White hat Nicholas Payton nicht nur Trompete und Keyboards sondern auch diverse Sprach-Samples eingespielt, Letztere direkt von seinem Smartphone. Yaron Herman reduziert sich auf seinem neuen Album „Alma“ ganz auf sein Klavierspiel, in melodieschönen Solominiaturen, ganz „Here and Now“. Und noch ein Tribut: Bill Frisell und sein Quartett mit Gerald Clayton am Klavier, Johnathan Blake am Schlagzeug und Greg Tardy an diversen Reeds spielen einen Walzer für den verstorbenen Ausnahmeproduzenten Hal Willner.

誕生日に心からのお祝いの言葉 坂本龍一 (Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Ryuichi Sakamoto)

Von christiantjaben
(17.01.2012)
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Als der Musikstudent Ryuichi Sakamoto 1970 an der Universität Tokyo die dortigen Synthsizer für sich entdeckte, begann eine musikalische Karriere, die ihn seit 1978 zu einem der profilertesten Musiker der Welt gemacht hat: Von den frühen Soloalben und seiner Arbeit mit dem Yellow Magic Orchestra über 80er Jahre Hochglanz-Weltmusik und den Oscar-prämierten Soundtrack zu Bernado Bertoluccis Film „The Last Emperor“ (und viele viele andere Filmscores, u.a. zu Filmen von Pedro Almodovar, Brian De Palma, Nagisa Oshima und John Maybury), über die Musik zur Eröffnung der Olympischen Spiele von Barcelona, 1992 und Arbeiten mit Musikern wie David Sylvian, Thomas Dolby, David Byrne, Iggy Pop, Sly&Robbie, Bill Laswell, Bill Frisell, Arto Lindsay, Towa Tei und Youssou N’Dour bis zu seinen experimentellen Platten, die er in den letzten Jahren mit Künstlern wie Carsten Nicolai alias Alva Noto oder Christian Fennesz aufgenommen hat.

Was ist Musik

Music is…

(08.07.2018 / 19:00 Uhr)
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“Music is” ist der Titel des neuen Albums von Bill Frisell, über das WIRE schreibt: „Frisell's approach is intensely melodic. In this respect, he often declares a debt to three names – Sonny Rollins, Miles Davis and Thelonious Monk – who are 'at the pinnacle of imrovised music'.” Auf ihrem Comeback-Album “Understand what Black is” schlüpfen die Last Poets in den Körper der Musik. Oder in die Seele der Musik? “I am the master of song I am the music, No you can’t use it I started out with the blues because I had been abused So I created medicine to ease the pain, So I wouldn’t go insane I found a way to heal my soul.” Was ist Musik? Fragt Justus Köhncke, Namensgeber dieser Sendung. Mögliche Antworten: Music is a better noise, Music is Love, Es ist nur Musik, Es ist einfach Rockmusik, Music is the healing force of the universe, Music is the answer. Außerdem gilt mit Donald Barthelme: “Without music, Nietzsche said, the world would be a mistake.“

School Of Rock

Zum 65.: Arto Lindsay 1978 - …

(03.06.2018 / 11:00 Uhr)
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Von den Anfängen mit der No-Wave-Band D.N.A. über seine Platten mit Lounge Lizards, Golden Palominos und Ambitious Lovers bis zu den Solowerken der letzten Jahrzehnte. Musik von und mit Musikern wie John Lurie, Anton Fier, Bill Laswell, John Zorn, David Moss, Melvin Gibbs, Peter Scherer, Fred Frith, Bill Frisell, Ryuichi Sakamoto und vielen mehr, von Lindsays Produktionen für brasilianische MusikerInnen wie Marisa Monte, Caetano Veloso oder Tom Zé und der Zusammenarbeit mit KünstlerInnen wie Laurie Anderson, Brian Eno und David Byrne ganz zu schweigen.

Jazz-Bassist Gary Peacock ist tot

Von ByteFM Redaktion
(08.09.2020)
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Jazz-Bassist Gary Peacock ist tot
Bis ins hohe Alter hinein kollaborierte Peacock, der eine spirituelle Praxis im Umgang mit dem Kontrabass pflegte, mit zahlreichen anderen Musiker*innen. Noch in den 2010er-Jahren spielte er im Rahmen verschiedener Projekte mit dem Pianisten Marc Copland, dem Gitarristen Bill Frisell, dem Saxophonisten Lee Konitz, der Pianistin Marilyn Crispell und dem Schlagzeuger Joey Baron zusammen. Sein letztes Album als Bandleader erschien 2016 unter dem Namen „Tangents“.

Standard

Frühjahrsputz

(02.04.2016 / 14:00 Uhr)
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Viele Standards wurden über die Jahre mal mehr oder weniger entrümpelt, was sich in der heutigen Musikauswahl widerspiegeln soll. Ihr dürft Euch daher auf Musik u.a. von Bill Frisell, Robert Glasper, Bilal, Lucia Cardotsch, Petros Klampanis und Jakob Dinesen freuen.

In Between Ears

Von Elektro-Fusion-Jazz bis Funk und New Soul

(18.05.2024 / 13:00 Uhr)
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Und zwischendrin gibt es Orchester- und Flötentöne und Hilde Knef. Es wirken mit: Kenny Garret & Sovy, Nina Reiter Metalogue, Shabaka Hutchings, Benny Troschel, Bill Frisell, Ghost Note sowie Blue Lab Beats.

Me Myself & Why

Rambling Boy

(22.07.2014 / 22:00 Uhr)
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Am 11. Juli 2014 starb Charlie Haden. Genau fünfzig Jahre lang spielte er als Bandleader und Sideman mit den wichtigsten Musikern des Jazz, von Archie Shepp und Alice Coltrane über Keith Jarrett, Ornette Coleman bis zu Carla Bley und Bill Frisell.

In Between Ears

(29.08.2009 / 12:00 Uhr)
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Diesmal stehen Trio-, Duo- und Soloeinspielungen auf dem Programm: John Patitucci, Andy Milne & Benoît Delbecq, Gary Peacock und Marc Copland sowie Pascal Roge. Außerdem ertönt türkische Perkussionsmusik und Bill Frisell vertont Schwarz-Weiß-Fotos eines vergangenen Jahrhunderts.

In Between Ears

IBE Extra - 8 Jahre In Between Ears: Ausgespielt

(05.08.2017 / 13:00 Uhr)
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auf ByteFM zur Gänze zu hören sein: ausgespielt! Den Anfang machen Chick Corea, John McLaughlin, Bill Frisell, Igor Stravinsky u.v.a.

In Between Ears

The many faces of Jazz

(23.11.2019 / 13:00 Uhr)
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Ob es sich bei der klangbetonten, vielseitigen Musik von Bill Frisell, GoGo Penguin, Black String, Max Andrzejewski's Hütte und dem Klaviertrio Lammel, Lauer & Bornstein überhaupt noch um Jazz handelt, sei dahingestellt. Bei Michel Petrucciani und Nils Wogram ist die Nähe zum Jazz klarer und Maria Mendes hat den Fado aus Jazz-Perspektive neu bearbeitet.

In Between Ears

Vom Mittelalter-Beat bis zum Klang alter Kirchenorgeln

(05.09.2020 / 13:00 Uhr)
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Die Musik kommt diesmal von Orange, Die letzten Ostgoten, Bill Frisell, Jacob Collier u.a.

Elbphilharmonie Mixtape: „Reflektor“ mit John Zorn

Von ByteFM Redaktion
(10.03.2022)
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Elbphilharmonie Mixtape: „Reflektor“ mit John Zorn
Nur wenige Musiker beherrschen die Klaviatur zwischen Stille und ohrenbetäubendem Noise so sicher wie der New Yorker John Zorn. Beheimatet in der experimentellen Szene Süd-Manhattans zählt der 68-Jährige mit seiner Arbeit zwischen Jazz, Noise und Improvisation zu den produktivsten Künstler*innen dieser Tage. In Interviews wird Zorn nie müde, die Wichtigkeit und den Zusammenhalt seiner musikalisch-künstlerischen Community zu betonen. Wie ein Autorenfilmer, der mit einem Ensemble von wiederkehrenden Schauspieler*innen arbeitet, hat John Zorn mit Gleichgesinnten wie Bill Frisell, Mike Patton, Ikue Mori, Joey Baron oder Fred Frith über Jahrzehnte hinweg eine fluide, abenteuerlustige Gruppe, die seine Kompositionen umsetzt.

ByteFM Mixtape

Jazz thing

(29.01.2016 / 12:00 Uhr)
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Hier hört man, was Redakteure hören: Das zweite Mixtape der Redaktion des Magazins Jazz thing bietet brachialen Blues von Jaimeo Brown, bluesige Brachialität von David Bowie, ein bisschen „Jazz Now!“ von Alexander von Schlippenbach, das quirlige „Ich Weiss Nicht“ von Tamara Lukasheva, dazu den Titelhelden Ed Motta, die Gitarristen Gilad Hekselman und Bill Frisell und Avishai Cohen, den Trompeter.

In Between Ears

Jazz-Rock, Americana, Vokal-Jazz, New Sounds

(23.05.2020 / 13:00 Uhr)
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Serviert von: Peter Fessler, Jakob Manz Project, Grégoire Maret, Romain Collin, Bill Frisell, Glass Museum und Bob Ravenscroft.

Canteen

Alles das und Nichts

(28.03.2022 / 12:00 Uhr)
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Hier gibt es den aktuellen Gitarrenfuchs im psychedelischen Pelz, mal mehr oder weniger beim Shoegazing, mal mehr oder weniger Folk-inspiriert, mal mit mehr oder weniger West-Coast-Sonne im Gesang. Außerdem Coverversionen von den Rolling Stones und Neil Young, einen 1960er Klassiker und Antikriegsstimmung mit den Beastie Boys, Tommy Guerrero, Bill Frisell und Petra Haden.

Me Myself & Why

Money and Corruption oder Un capitalisme sentimental

(15.11.2011 / 22:00 Uhr)
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Mit Leonardo Balada, Beirut, Denis Dufour, Bill Frisell, Michel Houellebecq, Jamie Hoover, Harmonia Ensemble und vielen anderen.

In Between Ears

IBE Extra - Gitarreros

(05.01.2019 / 13:00 Uhr)
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Es zupfen für uns: Mike Stern, Bill Frisell, John Abercrombie, Daniel Murray und Tim Sparks.

Rock-Ola

(08.12.2014 / 14:00 Uhr)
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Neu im Regal: Bill Frisell, From Kid

Me Myself & Why

Solo Is

(27.03.2018 / 22:00 Uhr)
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Neue Solo-Alben von Brad Mehldau, Bill Frisell, Lucas Niggli und anderen.

In Between Ears

In Between Ears Extra: Dreams Pt. 1

(08.08.2020 / 13:00 Uhr)
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Zum Thema tragen bei: Lea W. Frey, Jean-Luc Ponty, Allen Toussaint, John Lennon, Bill Frisell, Nguyên Lê u. v. a.

In Between Ears

X-mas / No X-mas

(24.12.2022 / 13:00 Uhr)
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Weihnachtsmusik steht nicht im Fokus dieser Ausgabe von In Between Ears, wird aber auch nicht gänzlich ausgespart. Neue CDs von Bill Frisell, Kyle Aho, Meridian Odyssee, Nils Landgren, William Flynn und Dave Slonaker verkürzen die Wartezeit worauf auch immer. Und Louis singt Weihnachtslieder.

Elbphilharmonie Mixtape

Reflektor: John Zorn

(10.03.2022 / 20:00 Uhr)
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John Zorn war und ist selbst Clubbetreiber, früher mit dem Studio Henry, später mit The Stone, ein Venue, in dem die Musiker*innen das komplette Eintrittsgeld bekommen und keine Bar, sprich: kein Alkoholausschank von der Musik ablenkt. Seit 1995 führt er das Label Tzadik, mit dem er den eigenen Katalog und experimentelle Musik von vielen anderen Künstler*innen in Zirkulation hält. In Interviews wird der 68-jährige Künstler nie müde, die Wichtigkeit und den Zusammenhalt seiner musikalisch-künstlerischen Community zu betonen. Wie ein Autorenfilmer, der mit einem Ensemble von wiederkehrenden Schauspieler*innen arbeitet, hat John Zorn mit Gleichgesinnten wie Bill Frisell, Mike Patton, Ikue Mori, Joey Baron, Fred Frith, Susie Ibarra und vielen mehr über Jahrezehnte hinweg eine fluide, abenteuerlustige Gruppe gefunden, die seine Kompositionen umsetzt. Die Arbeit selbst, der Prozess der Komposition, der Improvisation und der Aufnahme steht für den als Workaholic berühmt wie berüchtigten Künstler im Vordergrund. Auf gut 700 Aufnahmen ist er als Komponist oder Musiker (oft auch in beiden Funktionen) zu hören.

This Land - Your Land?

Birmingham Sunday

(22.09.2013 / 12:00 Uhr)
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Neben Songs aus jenen Jahren der US-Bürgerrechtsbewegung gibt es in dieser Ausgabe Musik von Loudon Wainwright III. Der Singer/Songwriter und Schauspieler beging am 5. September seinen 67. Geburtstag. In Deutschland war er zuletzt 2003 in Duisburg beim Festival RuhrTriennale zusammen mit dem Songwriter Van Dyke Parks zu hören – auf Einladung des Gitarristen Bill Frisell, der dort die Konzertreihe Century of Song bis 2005 als musikalischer Direktor durchführte. Außerdem erinnern wir musikalisch an Hank Williams, der vor fünf Tagen 90 geworden wäre.

Me Myself & Why

Mixed Bag

(03.09.2013 / 22:00 Uhr)
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Mit Bien Dietschi, Blake Lyman, Christian Wallumröd, Alexi Tuomarila, Bill Frisell, Bob James und vielen anderen.

Standard

2.0

(23.07.2016 / 14:00 Uhr)
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Euch erwarten jazzige Interpretation von Robert Glasper, Bill Frisell, Brad Mehldau, Avishai Cohen, Jason Lindner oder Ron Escheté, die Stücke von Sufjan Stevens, Boards Of Canada, den Beach Boys, den Beatles, Nirvana oder Radiohead spielen.

Album der Woche: Sam Amidon - "Lily-O"

Von ByteFM Redaktion
(03.11.2014)
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"Lily-O" besteht zum größten Teil aus traditionellen Folksongs, die von Amidon bemerkenswert neu interpretiert werden. Es ist das zweite Album, das auf dem Label Nonesuch erscheint. Und es gibt weitere alte Bekannte: Valgeir Sigurðsson, Besitzer des Greenhouse Studios, wird als Produzent engagiert. Damit ist "Lily-O" bereits das dritte Album, das in Kooperation von Amidon und Sigurðsson entsteht. Zusätzlich wird der Jazz-Gitarrist und Komponist Bill Frisell nach Reykjavík eingeladen. Mit dem Bassisten Shahzad Ismaily und dem Schlagzeuger Chris Vatalaro ist die Mannschaft schließlich komplett.