Bill Frisell

Bill Frisell Bill Frisell (Foto: Michael Wilson)

Bill Frisell (William Richard Frisell, *18. März 1951, Baltimore, USA) ist ein US-amerikanischer Gitarrist und Komponist. Er ist vornehmlich als moderner Jazz-Gitarrist bekannt, sein Repertoire umfasst aber auch Folk und neue Klassik. Ausser auf seinen eigenen Platten hört man seinen charakterischen glockenklaren Gitarrensound auch auf Alben des Saxofonisten John Zorn oder im Pop-Bereich bei Elvis Costello oder Marianne Faithfull.

Frisell verbrachte den Großteil seiner Jugend in Denver, Colorado und lernte früh, die Klarinette zu spielen. Als Teenager wandte er sich der Gitarre zu und studierte Musik an der University of Northern Colorado Musik, unter anderem bei dem Jazz-Gitarristen Johnny Smith. Das erste Album, auf dem Frisell zu hören ist, ist „Fluid Rustle”, das der Bassist Eberhard Weber 1979 für das deutsche Label ECM aufnahm. Frisell blieb dem Label über Jahre verbunden und ist auf Veröffentlichungen unter anderem von Jan Garbarek vertreten. 1982 sprang er für Pat Metheny ein, der eigentlich auf Paul Motians Album „Psalm” hätte spielen sollen. Ebenfalls auf ECM erschien 1983 sein erstes eigenes Album „In Line”.

Im Laufe der 1980er wurde Frisell ein fester Bestandteil der New Yorker Avant-Jazz-Szene und spielte unter anderem mit dem radikalen Saxofonisten John Zorn auf dessen legendärem Avantgarde/Jazz/Grindcore-Album „Naked City”. Bill Frisell nahm immer wieder klassische US-amerikanische Popsongs in experimentellen Versionen auf, von alten Folk-Songs über Bob Dylans „Just Like A Woman” bis hin zu einer 10-minütigen Version von „Live To Tell” von Madonna. Im Jahr 1991 trug er – neben unter anderem David Sylvian von der Band Japan – zu dem Album „Heartbeat” von Ryuichi Sakamoto (ehemals vom Yellow Magic Orchestra) bei. 1999 interpretierte er auf „The Sweetest Punch” Songs neu, die Elvis Costello und Burt Bacharach ein Jahr zuvor auf „Painted From Memory” veröffentlicht hatten.



Bill Frisell im Programm von ByteFM:

Bill Frisell wird 60

(18.03.2011)
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Vielmehr noch, scheint er die physikalischen Grenzen zu durchbrechen, um sich neue Klangfarben zu erschließen. Bill Frisell ist einer der größten Jazz-Gitarristen unserer Zeit, ständig auf der Suche nach neuen Impulsen. // So wird seine Gitarre der Ausgangspunkt für eine bunte Reise zwischen Rock und Elektronik. In knapp 30 Jahren hat Bill Frisell 30 Alben veröffentlicht, wurde mit zahlreichen Preisen geehrt – u.a. mit dem Grammy für das beste Jazz Album – und arbeitete mit Größen wie Paul Motian und Jan Garbarek oder Ginger Baker, Marianne Faithfull und Elvis Costello. // In knapp 30 Jahren hat Bill Frisell 30 Alben veröffentlicht, wurde mit zahlreichen Preisen geehrt – u.a. mit dem Grammy für das beste Jazz Album – und arbeitete mit Größen wie Paul Motian und Jan Garbarek oder Ginger Baker, Marianne Faithfull und Elvis Costello. Oliver Stangl gratuliert zum 60. Geburtstag von Bill Frisell, heute Abend im ByteFM Magazin zwischen 19 und 20 Uhr.

Jazz-Bassist Gary Peacock ist tot

(08.09.2020)
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Jazz-Bassist Gary Peacock ist tot
Noch in den 2010er-Jahren spielte er im Rahmen verschiedener Projekte mit dem Pianisten Marc Copland, dem Gitarristen Bill Frisell, dem Saxophonisten Lee Konitz, der Pianistin Marilyn Crispell und dem Schlagzeuger Joey Baron zusammen.

Album der Woche: Sam Amidon - "Lily-O"

(03.11.2014)
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Damit ist "Lily-O" bereits das dritte Album, das in Kooperation von Amidon und Sigurðsson entsteht. Zusätzlich wird der Jazz-Gitarrist und Komponist Bill Frisell nach Reykjavík eingeladen. Mit dem Bassisten Shahzad Ismaily und dem Schlagzeuger Chris Vatalaro ist die Mannschaft schließlich komplett.

Elbphilharmonie Mixtape: „Reflektor“ mit John Zorn

(10.03.2022)
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Elbphilharmonie Mixtape: „Reflektor“ mit John Zorn
Wie ein Autorenfilmer, der mit einem Ensemble von wiederkehrenden Schauspieler*innen arbeitet, hat John Zorn mit Gleichgesinnten wie Bill Frisell, Mike Patton, Ikue Mori, Joey Baron oder Fred Frith über Jahrzehnte hinweg eine fluide, abenteuerlustige Gruppe, die seine Kompositionen umsetzt.

誕生日に心からのお祝いの言葉 坂本龍一 (Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Ryuichi Sakamoto)

(17.01.2012)
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Ryuichi Sakamoto (sitesakamoto) Als der Musikstudent Ryuichi Sakamoto 1970 an der Universität Tokyo die dortigen Synthsizer für sich entdeckte, begann eine musikalische Karriere, die ihn seit 1978 zu einem der profilertesten Musiker der Welt gemacht hat: Von den frühen Soloalben und seiner Arbeit mit dem Yellow Magic Orchestra über 80er Jahre Hochglanz-Weltmusik und den Oscar-prämierten Soundtrack zu Bernado Bertoluccis Film „The Last Emperor“ (und viele viele andere Filmscores, u.a. zu Filmen von Pedro Almodovar, Brian De Palma, Nagisa Oshima und John Maybury), über die Musik zur Eröffnung der Olympischen Spiele von Barcelona, 1992 und Arbeiten mit Musikern wie David Sylvian, Thomas Dolby, David Byrne, Iggy Pop, Sly&Robbie, Bill Laswell, Bill Frisell, Arto Lindsay, Towa Tei und Youssou N’Dour bis zu seinen experimentellen Platten, die er in den letzten Jahren mit Künstlern wie Carsten Nicolai alias Alva Noto oder Christian Fennesz aufgenommen hat.

Me Myself & Why

Rambling Boy

(22.07.2014 / 22 Uhr)
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Genau fünfzig Jahre lang spielte er als Bandleader und Sideman mit den wichtigsten Musikern des Jazz, von Archie Shepp und Alice Coltrane über Keith Jarrett, Ornette Coleman bis zu Carla Bley und Bill Frisell. Me Myself and Why wirft einen Blick auf die vielfältigen Produktionen Hadens, seine Herkunft, sein Erbe und natürlich sein unnachahmliches Kontrabass-Spiel.

Standard

2.0

(23.07.2016 / 14 Uhr)
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Heutzutage sind es oft Stücke von den Beatles, den Beach Boys, Radiohead oder beispielsweise Nirvana, die uns als moderne Klassiker im Ohr bleiben bzw. geblieben sind und das gilt natürlich auch für aktuelle Musikschaffende, egal aus welcher musikalischen Ecke sie kommen. Euch erwarten jazzige Interpretation von Robert Glasper, Bill Frisell, Brad Mehldau, Avishai Cohen, Jason Lindner oder Ron Escheté, die Stücke von Sufjan Stevens, Boards Of Canada, den Beach Boys, den Beatles, Nirvana oder Radiohead spielen.

This Land - Your Land?

Birmingham Sunday

(22.09.2013 / 12 Uhr)
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In Deutschland war er zuletzt 2003 in Duisburg beim Festival RuhrTriennale zusammen mit dem Songwriter Van Dyke Parks zu hören – auf Einladung des Gitarristen Bill Frisell, der dort die Konzertreihe Century of Song bis 2005 als musikalischer Direktor durchführte. Außerdem erinnern wir musikalisch an Hank Williams, der vor fünf Tagen 90 geworden wäre.

In Between Ears

In Between Ears Extra: Dreams Pt. 1

(08.08.2020 / 13 Uhr)
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Zum Thema tragen bei: Lea W. Frey, Jean-Luc Ponty, Allen Toussaint, John Lennon, Bill Frisell, Nguyên Lê u. v. a.

School Of Rock

Zum 65.: Arto Lindsay 1978 - …

(03.06.2018 / 11 Uhr)
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Musik von und mit Musikern wie John Lurie, Anton Fier, Bill Laswell, John Zorn, David Moss, Melvin Gibbs, Peter Scherer, Fred Frith, Bill Frisell, Ryuichi Sakamoto und vielen mehr, von Lindsays Produktionen für brasilianische MusikerInnen wie Marisa Monte, Caetano Veloso oder Tom Zé und der Zusammenarbeit mit KünstlerInnen wie Laurie Anderson, Brian Eno und David Byrne ganz zu schweigen.

Me Myself & Why

Solo Is

(27.03.2018 / 22 Uhr)
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Neue Solo-Alben von Brad Mehldau, Bill Frisell, Lucas Niggli und anderen.

In Between Ears

Vom Mittelalter-Beat bis zum Klang alter Kirchenorgeln

(05.09.2020 / 13 Uhr)
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Die Musik kommt diesmal von Orange, Die letzten Ostgoten, Bill Frisell, Jacob Collier u.a.

In Between Ears

Jazz-Rock, Americana, Vokal-Jazz, New Sounds

(23.05.2020 / 13 Uhr)
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Serviert von: Peter Fessler, Jakob Manz Project, Grégoire Maret, Romain Collin, Bill Frisell, Glass Museum und Bob Ravenscroft.

In Between Ears

IBE Extra - Gitarreros

(05.01.2019 / 13 Uhr)
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Für Gitarren-Fans: Von E- bis Akustischer Gitarre, von Jazz-Rock bis Kompositionen für Brasilianische Solo-Gitarre. Es zupfen für uns: Mike Stern, Bill Frisell, John Abercrombie, Daniel Murray und Tim Sparks.

Was ist Musik

Music is…

(08.07.2018 / 19 Uhr)
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“Music is” ist der Titel des neuen Albums von Bill Frisell, über das WIRE schreibt: „Frisell's approach is intensely melodic. In this respect, he often declares a debt to three names – Sonny Rollins, Miles Davis and Thelonious Monk – who are 'at the pinnacle of imrovised music'.”

Me Myself & Why

Money and Corruption oder Un capitalisme sentimental

(15.11.2011 / 22 Uhr)
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Me Myself and Why spielt den passenden Soundtrack und liefert eine Stunde lang Musik und Text zu Geld, Kapital, korrupten Ego-Trips und verzweifelten Befreiungsversuchen. Mit Leonardo Balada, Beirut, Denis Dufour, Bill Frisell, Michel Houellebecq, Jamie Hoover, Harmonia Ensemble und vielen anderen.

Canteen

Alles das und Nichts

(28.03.2022 / 12 Uhr)
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Außerdem Coverversionen von den Rolling Stones und Neil Young, einen 1960er Klassiker und Antikriegsstimmung mit den Beastie Boys, Tommy Guerrero, Bill Frisell und Petra Haden.

Elbphilharmonie Mixtape

Reflektor: John Zorn

(10.03.2022 / 20 Uhr)
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Wie ein Autorenfilmer, der mit einem Ensemble von wiederkehrenden Schauspieler*innen arbeitet, hat John Zorn mit Gleichgesinnten wie Bill Frisell, Mike Patton, Ikue Mori, Joey Baron, Fred Frith, Susie Ibarra und vielen mehr über Jahrezehnte hinweg eine fluide, abenteuerlustige Gruppe gefunden, die seine Kompositionen umsetzt.

In Between Ears

The many faces of Jazz

(23.11.2019 / 13 Uhr)
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Ob es sich bei der klangbetonten, vielseitigen Musik von Bill Frisell, GoGo Penguin, Black String, Max Andrzejewski's Hütte und dem Klaviertrio Lammel, Lauer & Bornstein überhaupt noch um Jazz handelt, sei dahingestellt.

In Between Ears

IBE Extra - 8 Jahre In Between Ears: Ausgespielt

(05.08.2017 / 13 Uhr)
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Im Rückblick auf diese 8 Jahre sollen wenigsten einige dieser Titel mal auf ByteFM zur Gänze zu hören sein: ausgespielt! Den Anfang machen Chick Corea, John McLaughlin, Bill Frisell, Igor Stravinsky u.v.a.

Standard

Frühjahrsputz

(02.04.2016 / 14 Uhr)
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Viele Standards wurden über die Jahre mal mehr oder weniger entrümpelt, was sich in der heutigen Musikauswahl widerspiegeln soll. Ihr dürft Euch daher auf Musik u.a. von Bill Frisell, Robert Glasper, Bilal, Lucia Cardotsch, Petros Klampanis und Jakob Dinesen freuen.

ByteFM Mixtape

Jazz thing

(29.01.2016 / 12 Uhr)
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“ von Alexander von Schlippenbach, das quirlige „Ich Weiss Nicht“ von Tamara Lukasheva, dazu den Titelhelden Ed Motta, die Gitarristen Gilad Hekselman und Bill Frisell und Avishai Cohen, den Trompeter.

Rock-Ola

(08.12.2014 / 14 Uhr)
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Der Blick ins Rock-Tagebuch liefert einige Jahrestage: Billy Paul, Jonothan King, John Densmore, Chris Hillman, Dennis Wilson. Vor 50 Jahren erschien die Beatles-LP Beatles for sale. Neu im Regal: Bill Frisell, From Kid

Me Myself & Why

Mixed Bag

(03.09.2013 / 22 Uhr)
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Lokale Labels werden Großen Firmen, unbekannte Musiker bekannten Namen und alte Hasen Newcomern gegenübergestellt, um zu sehen, ob all diese Randerscheinungen überhaupt eine Rolle in der Musik spielen und sich nicht letztlich alles doch ganz allein auf dem Tonträger und im jeweiligen Track entscheidet. Mit Bien Dietschi, Blake Lyman, Christian Wallumröd, Alexi Tuomarila, Bill Frisell, Bob James und vielen anderen.

In Between Ears

(29.08.2009 / 12 Uhr)
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Diesmal stehen Trio-, Duo- und Soloeinspielungen auf dem Programm: John Patitucci, Andy Milne & Benoît Delbecq, Gary Peacock und Marc Copland sowie Pascal Roge. Außerdem ertönt türkische Perkussionsmusik und Bill Frisell vertont Schwarz-Weiß-Fotos eines vergangenen Jahrhunderts.


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