Marianne Faithfull
Marianne Faithfull war Ende der 60er im Umfeld von The Rolling Stones erfolgreich und hatte Ende der 70er ein erstaunliches Comeback (Cover der Compilation „Faithfull: A Collection Of Her Best Recordings“)
Marianne Faithfull (29. Dezember 1946 in London, England – 30. Januar 2025) war eine einfluss- und erfolgreiche britische Sängerin. Ihr selbstbetiteltes Debütalbum ist, mitsamt des von Mick Jagger und Keith Richards geschriebenen Hits „As Tears Go By“, 1965 über Decca Records (Ella Fitzgerald, Petula Clark, David Bowie) erschienen.
Es gibt nur wenige Comebacks in der Geschichte der Pop-Musik, die als so stark gelten, wie das von Marianne Faithfull. Die 1946 in London als Kind österreichisch-ungarischen Adels geborene Musikerin war in den 60er-Jahren noch eine Kernfigur der „British Invasion“, die mit Folk-Gitarre und Gesang die Musikwelt eroberte. Doch nach diversen privaten Katastrophen verbrachte sie einen großen Teil der 70er-Jahre auf der Straße, geplagt von Heroin- und Magersucht. Zum Ende des Jahrzehnts kehrte Faithfull plötzlich zurück, mit dem kritisch gepriesenen New-Wave-Opus-Magnum „Broken English“. Auf dessen Titeltrack sang sie über Terrorismus in Europa, mit einer seit den 60er-Jahren deutlich gereiften, dunklen Stimme. Die Musikerin hat sich seither zu einer bedeutenden Popkultur-Veteranin entwickelt, die als Interpretin musikalische Maßstäbe gesetzt, Stile geprägt und mit einigen der renommiertesten Acts mehrerer Epochen gearbeitet hat, darunter Dr. John, Sly & Robbie, Nick Cave, PJ Harvey, Beck, Blur und Jarvis Cocker. In ihrer mehr als zwanzig Longplayer umfassenden Diskographie hat Faithfull mit den verschiedensten Musikstilen experimentiert, darunter Blues, Country Reggae, Punk und Jazz. Die Sängerin, die in den 60ern eine durchwachsene Liebesbeziehung mit Mick Jagger geführt hat, soll diesen überdies zu mehreren The-Rolling-Stones-Stücken inspiriert haben, darunter „You Can’t Always Get What You Want“, „Wild Horses“ und „Sister Morphine“. Letzteres hat Faithfull mitverfasst.
Marianne Faithfull war bis 2021 künstlerisch aktiv, als ihr Album „She Walks In Beauty“ mit Warren Ellis erschien, auf dem das Duo klassische Gedichte der englischen Literatur vertonte. Sie starb 2025 nach langer Krankheit.
Marianne Faithfull im Programm von ByteFM:
Marianne Faithfull ist gestorben
School Of Rock
Zum 75.: Marianne Faithfull 1964-2021
„Broken English“: Marianne Faithfull wird 75
taz.mixtape
Feine Sahne Fischfilet, Marie Arleth Skov, Glitzerbox 2, Shane MacGowan, Taylor Swift, Marianne Faithfull
ByteFM Magazin
Marianne Faithfull wird 75
taz.mixtape
Doechii, Franz Ferdinand, CTM, Sinem, Ja, Panik, Dua Saleh, Marianne Faithfull
ByteFM Magazin
am Nachmittag mit Christa Herdering
Was ist Musik
RAF 'n' Roll
taz.mixtape
Self, Faithfull, Crooked Man, Le Guess Who? u.a.
taz.mixtape
taz.mixtape
Von Tel Aviv über Chicago nach Simbabwe
Bill Frisell wird 60
Golden Glades
Wayward
Was ist Musik
Good Pop, Bad Pop – Wenn der Jarvis erzählt
Neuland
mit Patrick Ziegelmüller
Ordnung muss sein
Cover des Covers
Verstärker
Was ist Musik
Lebend(ig)e Frauen covern tote Männer
Urban Landmusik
Heaven
Elevator Music
Langer Atem, wenig Worte
One Track Pony
Erfolgreich, aber nicht berühmt – Death Cab For Cutie
10 bis 12
ByteFM Magazin
Jessica Pratt zu Gast
Searching For The Young Soul Rebels – Rest in Peace Kit Lambert. Die ByteFM Themenwoche über Mods und die Musik
Elevator Music
Können wir dazu Liebe machen?
Komponist Angelo Badalamenti ist tot
Trail Of Songs
Silver In The Blue
Was ist Musik
Remake, Remodel, Remix
27.01.: Vom Erinnern und Vergessen
Moby kündigt neues Album an: „Everything Was Beautiful, And Nothing Hurt“