The Neptunes

The Neptunes The Neptunes ist der Name des Produzententeams Pharrell Williams und Chad Hugo (Bild: Cover der Compilation „The Neptunes Present … Clones“)

The Neptunes sind ein einfluss- und erfolgreiches US-amerikanisches Produzentenduo, das 1990 in Virginia Beach gegründet wurde. Es besteht aus Pharrell Williams und Chad Hugo. Sie haben für zahlreiche namhafte Musiker*innen produziert, darunter Beyoncé, Jay-Z, Ol‘ Dirty Bastard, Britney Spears, Madonna und Snoop Dogg. Im Jahr 2003 haben sie mit „The Neptunes Present … Clones“ ein Compilation-Album veröffentlicht, das den ersten Platz der US-Charts erreicht hat.

Kollaborationen mit den erfolgreichsten zeitgenössischen Musikacts, mehrere Grammy-Auszeichnungen, begeisterte Kritiken: Kaum ein*e andere Produzent*in hat die HipHop- und Poplandschaft nach 2000 stärker geprägt als The Neptunes. Ihre variationsreichen und energiegeladenen Beats, für die sie sich bei Einflüssen aus unter anderem Funk, R&B und Rock bedienen, haben nicht nur zahlreichen Künstler*innen zu Top-Ten-Hits verholfen, sondern auch den Sound der frühen Nullerjahre entscheidend mitdefiniert. Während sich Chad Hugo dabei lieber hinter den Kulissen aufhält, ist Pharrell Williams auch gerne mal als Sänger oder Rapper auf The-Neptunes-Produktionen zu hören. Kennengelernt haben sich die beiden im jungen Teenageralter in ihrer Heimatstadt Virginia Beach. Beide spielten bereits damals mehrere Instrumente. Sie kollaborierten fortan häufig miteinander, sowohl als Bandkollegen als auch beim Beatbasteln. Entdeckt wurden sie Anfang der 90er von Teddy Riley. Beeindruckt von den Fähigkeiten der jungen Künstler – beide gingen damals noch zur Schule – nahm der erfolgreiche Musiker und Produzent (Michael Jackson, Jay-Z, Lady Gaga) sie unter seine Fittiche, wodurch sie erste hochkarätige Kontakte ins Musikgeschäft knüpfen konnten.

2020 wurden The Neptunes in die Songwriters Hall Of Fame aufgenommen. Sie arbeiten nach wie vor mit erfolgreichen Acts zusammen, etwa Deadmau5 (Single „Pomegranate“; 2020) oder Megan Thee Stallion (EP „Suga“; 2020).



The Neptunes im Programm von ByteFM:

„Drop It Like It's Hot“: Snoop Dogg wird 50

(20.10.2021)
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„Drop It Like It's Hot“: Snoop Dogg wird 50
Im Jahr 2004 hatte der US-Rapper mit dem Stück von seinem Album „R&G (Rhythm & Gangsta): The Masterpiece“ einen seiner größten Hits. Produziert hatte den Song unverkennbar das Duo The Neptunes, dessen Mitglied Pharrell Williams hier auch stimmlich zu hören ist. The Neptunes gehörten zu der Zeit neben Timbaland und Missy Elliott zu den heißesten HipHop- und R&B-Producer*innen.

N.E.R.D. – „No_One Ever Really Dies“

(21.12.2017)
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N.E.R.D. – „No_One Ever Really Dies“
. – „No_One Ever Really Dies“ (I Am Other/Columbia) 4,0 Dass Pharrell Williams viele prominente Freundinnen und Freunde hat, ist wirklich keine Breaking News: Als Teil des Produzenten-Duo The Neptunes definierte er den Sound der frühen Nuller-Jahre, egal ob von Madonna oder Britney Spears, Beyoncé oder Justin Timberlake, Snoop Dogg oder Jay-Z. // Es ist sehr frustrierend, mit anzusehen, wie die Hitmaschinen Williams, Hugo und Haley ohne äußere Hilfe zusammenbrechen. Das Ergebnis ist ein hörbares Album, das aber fast komplett ohne innere Substanz auskommt. The Neptunes mögen zwar unzählige Hits unzähligen KünstlerInnen auf den Leib geschneidert haben – im Jahr 2017 können N.E.R.D. aber kaum auf ihren eigenen Beinen stehen.

Neue Platten: The Jet Age Of Tomorrow – "The Jellyfish Mentality Mixtape"

(03.06.2013)
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Das erinnert doch etwas an ein anderes Produzenten-Duo... Und tatsächlich, The Jet Age Of Tomorrow zitieren The Neptunes als einen ihrer wichtigsten Einflüsse. Besonders zu hören auf „Desert N' The Dark“, auf dem es scheint als würde Pharrell Williams persönlich singen. // Matt Martians lernte Tyler, The Creator nämlich online in einem Neptunes-Forum kennen und gründete schließlich mit ihm und anderen von Tylers Skater-Freunden Odd Future. Folglich: Ohne The Neptunes kein Odd Future, ohne Odd Future kein The Jet Age Of Tomorrow und erst recht kein „Jellyfish Mentality“.

Das Draht

Archiverweiterung #8 - Pharrell Williams

(19.03.2017 / 13 Uhr)
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Das Draht - Archiverweiterung #8 - Pharrell Williams
Ob als Teil des Produktionsduos The Neptunes, Frontmann der Gruppe N*E*R*D, Labelchef von Star Trak Entertainment, rappender oder singender Feature-Gast, Remixer, Film-Komponist und mittlerweile weltweit etablierter Solokünstler - Pharrell hat die Musikgeschichte seit den 90er Jahren entscheidend mitgeprägt.

10 bis 11

Wanderland

(18.10.2021 / 10 Uhr)
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„Wanderland“, das zweite Album der US-amerikanischen Musikerin Kelis ist vor 20 Jahren erschienen. Ein Album, produziert von The Neptunes, einem der erfolgreichsten Produzenten-Teams der 2000er Jahre und ein Album welches Kelis' Label damals nicht gut fand und laut Kelis nicht verstanden hatte.

ByteFM Magazin

mit Christa Herdering zu Gast: James Vincent McMorrow

(26.05.2011 / 15 Uhr)
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ByteFM Magazin - mit Christa Herdering  zu Gast: James Vincent McMorrow
Drei Jahre lang beschäftigte sich McMorrow intensiv mit verschiedenen Genres, unter anderem auch mit HipHop-Produktionen von The Neptunes und Timbaland, um seinen eigenen Sound zu verfeinern und ihn schließlich in einem isolierten Haus an der irischen See auf Platte zu bannen.

Ein seltener Vibe: „Hit Different“ von SZA

(13.09.2020)
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Ein seltener Vibe: „Hit Different“ von SZA
Aufgenommen wurde „Hit Different“ bei DJ Khaled zu Hause. Beteiligt war dieser allerdings nicht an dem Track – dass sie den Song mit The Neptunes bei ihm aufgenommen hat, verriet SZA Khaled erst, als das Stück bereits veröffentlicht war. SZAs Single „Hit Different“ (feat.

Almost Famous

(11.04.2008 / 22 Uhr)
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Almost Famous
Nur mit Gitarren bewaffnet, streift der in Kapstadt geborene Newcomer auf "Charmed & Strange" ohne Furcht durch sämtliche Genres und schreckt dabei auch vor Clubmusik nicht zurück, die dann eben klingt wie Damien Rice produziert von The Neptunes. Absolut umwerfend und so noch nicht da gewesen. Außerdem mit dabei Grandioses von Kid Dakota, Famoses von Fleet Foxes, Rock'n'Rollendes von The Subways, Betörendes von Trouble Over Tokyo, Eingängiges von The Kooks und noch so einiges mehr...

Kelis – „Caught Out There“

(21.08.2019)
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Kelis – „Caught Out There“
„I hate you so much right now“, schreit sie das lyrische Du an; für die Beats hatte sie sich Chad Hugo und Pharrell Williams alias The Neptunes besorgt. Eine weise Wahl zu einer Zeit, als der Neptunes-Sound noch nicht omnipräsent und tausendmal kopiert war.

Byte Sessions: James Vincent McMorrow

(26.05.2011)
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Drei Jahre lang beschäftigte sich McMorrow intensiv mit verschiedenen Genres, unter anderem auch mit HipHop-Produktionen von The Neptunes und Timbaland, um seinen eigenen Sound zu verfeinern und ihn schließlich in einem isolierten Haus an der irischen See auf Platte zu bannen.

I know you dig the way I style: Timbaland wird 40.

(10.03.2011)
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Er wird Teil der Gruppe S.B.I. (Surrounded By Idiots), der auch das spätere Mitglied des Produktionsduos The Neptunes, Pharrell Williams, angehört. Schließlich beginnt Timbaland mit einer anderen Bekanntschaft aus frühen Highschool-Tagen, keiner Geringeren als Melissa „Missy“ Elliott, Beats zu basteln.

„The Metallica Blacklist“ vs. „I'll Be Your Mirror“: zwei Tribute-LPs im Vergleich

(23.09.2021)
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„The Metallica Blacklist“ vs. „I'll Be Your Mirror“: zwei Tribute-LPs im Vergleich
Die Liste reicht von Pop-Gigant*innen wie Elton John und Miley Cyrus über Indie-Darlings wie Cherry Glazerr oder Idles bis zu Acts, die die Ursprungssongs meilenweit aus ihrer Komfortzone heraustreiben, wie Klassik-Pianist Igor Levit, Jazz-Fusion-Visionär Kamasi Washington und das HipHop-Produzenten-Team The Neptunes. Doch die Zusammenstellung der Tracklist ist eine Katastrophe - 53 Cover entlang der Original-Reihenfolge.

Everything is „Transome“: Planningtorock kündigt neues Album an

(31.08.2018)
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Everything is „Transome“: Planningtorock kündigt neues Album an
Ähnlich wie Blood Orange auf seinem aktuellen Album „Negro Swan“ entgegnet Rostron dem Hass nicht mit Wut, sondern mit umarmenden Pop-Songs. Die Vorabsingle „Transome“ ist sinnliche Engtanz-Musik, laut eigener Aussage inspiriert vom The-Neptunes-R&B; der frühen Nullerjahre. Der Text ist minimalistisch und auf den Punkt, gesungen mit Rostrons charakteristisch heruntergepitchten Stimme.

Phoebe Bridgers covert „Nothing Else Matters“ von Metallica

(12.08.2021)
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Phoebe Bridgers covert „Nothing Else Matters“ von Metallica
„Wherever I May Roam“ – J Balvin 27. „Wherever I May Roam“ – Chase & Status feat. BackRoad Gee 28. „Wherever I May Roam“ – The Neptunes 29. „Wherever I May Roam“ – Jon Pardi 30. „Don’t Tread On Else Matters“ – SebastiAn 31. „Don’t Tread On Me“ – Portugal.

Durchgeschüttelt: Rapperin Tkay Maidzas neue Single auf 4AD

(17.05.2020)
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Durchgeschüttelt: Rapperin Tkay Maidzas neue Single auf 4AD
Ein Sound der oszilliert zwischen Bassmusik, Boom-Bap-Beats und dem minimalistischen Modernismus von The Neptunes. Die 1996 in Simbabwe geborene Takudzwa Victoria Rosa „Tkay“ Maidza ist bereits seit sieben Jahren Teil des australischen Rap-Games und es läuft ziemlich gut für sie.

Mos Def: „The Ecstatic“ wird zehn Jahre alt

(09.06.2019)
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Mos Def: „The Ecstatic“ wird zehn Jahre alt
Dementsprechend versammelte er eine Unmenge an musikalischem Talent für dieses Comeback: eine prominente Produzenten-Riga, zusammengesetzt aus den Chart-Wundern The Neptunes, dem Beat-Zauberer Madlib, dessen Bruder Oh No – und sogar ein posthumer Beitrag von der wenige Jahre vorher verstorbenen HipHop-Legende J Dilla.

„What‘s The Use?“, fragen Mac Miller, Syd, Thundercat, Snoop Dogg und Dâm-Funk

(24.07.2018)
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„What‘s The Use?“, fragen Mac Miller, Syd, Thundercat, Snoop Dogg und Dâm-Funk
Für die maximale Funkyness hat Miller eine ganze Baggage an Talent versammelt: Sängerin und Produzentin Syd und Westcoast-Rap-Urgestein Snoop Dogg teilen sich den Background-Gesang, während Bass-Zauberer Thundercat und Produzent Dâm-Funk das Instrumental anfeuern. Das Ergebnis ist ein unfassbar weiches Stück Sommermusik, irgendwo zwischen frühen The Neptunes und dem R&B-Funk, den Syd aktuell sonst mit ihrer Band The Internet exerziert. Millers Rap-Passagen geraten da etwas in den Hintergrund, was angesichts dieser geballten Tightness aber auch gar nicht so schlimm ist.


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