DJ Koze
DJ Koze 2025 im ByteFM Studio (Foto: Dirk Pudwell)
DJ Koze (*1972 in Flensburg als Stefan Kozalla) ist ein deutscher Musikproduzent und DJ. Neben zahlreichen Alben (solo und mit den Bands Fischmob und International Pony) und Remixen (die Kozalla gelegentlich auch unter dem Pseudonym Adolf Noise veröffentlicht) hat Kozalla auch das Label Pampa Records gegründet.
Zunächst betätigte sich Kozalla in der Flensburger HipHop-Szene als DJ und Rapper. 1993 gründete er in Hamburg mit Sven Mikolajewicz, Daniel „Cosmic DJ“ Sommer und Rafael „Stachy“ Stachowiak die Rap-Gruppe Fischmob. Mit der für ihren seltsamen Humor bekannten Gruppe veröffentlichte DJ Koze 1995 die Debüt-LP „Männer können seine Gefühle nicht zeigen“. Drei Jahre nach dem Achtungserfolg erschien 1998 die LP „Power“ mit dem Hit „Susanne zur Freiheit“ (feat. Dendemann, Hausmarke, Smudo & Stieber Twins). Schon vor der Auflösung der Band hatte Kozalla begonnen, auch unter dem Namen Adolf Noise zu agieren, unter dem er 1996 ein erstes Album namens „Wunden, s. Beine offen“ veröffentlichte. Während dieses eher psychedelischen Hörspiel-Charakter trug, machte Kozalla sich bald einen Namen als Remixer. Zu den frühen Highlights gehörte ein Mash-up des Minimal-Techno-Tracks „Loverboy“ von Steve Bug mit der Blumfeld-Ballade „Tausend Tränen tief“. Dieses erschien im Jahr 2000 neben Remixen unter anderem für Die Fantastischen Vier, Egoexpress und Tocotronic auf der Sammlung „Music Is Okay“. Kurz nach der Jahrtausendwende gründete Koze mit seinem ehemaligen Fischmob-Kollegen Cosmic DJ und Carsten „Erobique“ Meyer das Projekt International Pony.
Schon mit International Pony verabschiedete sich Kozalla überwiegend von den charmanten Albernheiten der Fischmob-Tage. Er begann zudem, in der Dancefloor-Szene zu agieren und veröffentlichte 2005 auf dem Label Kompakt sein erstes DJ-Koze-Album „Kosi Comes Around“. Ungefähr zur gleichen Zeit begann er, sich auch international als DJ und Remixer zu etablieren. Unter anderem fertigte er Remixe für Matthew Herbert, Caribou und Gorillaz an. 2013 erschien sein zweites Soloalbum „Amygdala“ auf seinem 2009 gegründeten eigenen Label Pampa Records, genauso wie auch der 2018 erschienene Nachfolger „Knock Knock“. 2023 produzierte er das Album „Hit Parade“ von Róisín Murphy, für das er auch am Songwriting beteiligt war. Zwei Jahre später folgte „Music Can Hear Us“ mit Features unter anderem von Damon Albarn, Sophia Kennedy und Ada.
DJ Koze im Programm von ByteFM:
Alben des Jahres 2018
Neue Platten: DJ Koze – „DJ-Kicks“
Electro Royale
Kosi oder Koze? Egal!
Alben des Jahres 2025 – Die Favoriten des ByteFM Teams
Anziehung und Abstoßung: „Nur um Liebe“ von DJ Koze und Dirk von Lowtzow
Die ByteFM Jahrescharts 2013
ByteFM Magazin
DJ Koze zu Gast
DJ Koze – „Amygdala“ (Album der Woche)
DJ Koze – „Knock Knock“ (Album der Woche)
Soghaft: „Spiralen“ von DJ Koze
Unvergängliche Pusteblume: „Amor“ von DJ Koze
DJ Koze: neues Album „Knock Knock“ erscheint im Mai
Songs des Jahres 2025 – Die Favoriten des ByteFM Teams
„Wespennest“: neue EP von DJ Koze
„Music Can Hear Us“: DJ Koze kündigt neues Album an
Songs des Jahres 2024 – Die Favoriten des ByteFM Teams
DJ Koze – „Music Can Hear Us“ (Album der Woche)
Amiga-Sample: „Wie schön du bist“ von DJ Koze (feat. Arnim Teutoburg-Weiß & The Düsseldorf Düsterboys)
Songs des Jahres 2018
Songs des Jahres 2023
Die ByteFM Jahrescharts 2015
DJ Koze remixt „Tjomme“ von José González
Unwirkliche Klangwelt: „Unbelievable“ von DJ Koze und Ada
DJ Koze und Superorganism remixen Gorillaz
ByteFM zur Nacht
Extra: Best Of DJ-Sets 2009 mit: DJ Koze, Roman Flügel, Mr. Oizo, WhoMadeWho, Modeselektor, Christian Prommer & Sascha Funke
Zimmer 4 36
Cosy Koze Kozi Kos
Soundlook
Tracks und Remixes u.a. mit Roman Flügel und DJ Koze
„CooCool“: neue Single von Róisín Murphy
Dntel – "Aimlessness"
ByteFM Magazin am Abend
DJ Koze zu Gast