Edwyn Collins

Edwyn Collins Edwyn Collins auf dem Cover seines Albums „Gorgeous George“

Edwyn Collins (geboren am 23. August 1959) ist ein einflussreicher britischer Sänger, Songwriter und Produzent aus der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Bekanntheit erlangte er in den 1980er-Jahren als Leadsänger der Post-Punk-Gruppe Orange Juice. Nach deren Auflösung debütierte er mit der 1989 über Demon Records (Elvis Costello, Bananarama, Loudon Wainwright III) erschienen LP „Hope And Despair” als Solokünstler.

Edwyn Collins hat die britische Popmusik mehr geprägt als allgemein bekannt. Als Sänger, Gitarrist und primärer Songwriter der Kult-Indie-Band Orange Juice hauchte er dem düsteren Post-Punk-Sound, wie ihn beispielsweise Joy Division oder Echo & The Bunnymen vorgegeben hatten, durch einen leichteren, verspielten Zugang neues Leben ein und beeinflusste damit nicht nur die Jangle-Pop-Giganten von The Smiths. Auch erfolgreiche Bands nachfolgender Dekaden, etwa Franz Ferdinand und Belle & Sebastian, bezogen sich öffentlich auf Orange Juice und entfachten damit das Interesse an der 80er-Combo in den 2000er-Jahren neu. Im Rahmen seiner Solokarriere konnte der in Edinburgh und Dundee aufgewachsene Collins mit dem Song „A Girl Like You” 1995 vom Album „Gorgeous George“ einen Riesenhit landen, mit dem er in mehreren Ländern in der Top Ten vertreten war. 2005 erlitt der Künstler unerwartet zwei schwere Schlaganfälle, in deren Folge er erst wieder Sprechen und Gehen lernen musste. Alex Kopranos von Franz Ferdinand dokumentierte zusammen mit der BBC Collins’ Erholungsprozess. Collins schaffte es, sich zurück ins Leben und Musikgeschäft zu kämpfen. 2010 erschien sein kritisch gelobtes Album „Losing Sleep“, für das er sich Unterstützung in Form von Johnny Marr, Kopranos und der jungen Surf-Rock-Truppe The Drums geholt hatte.

Edwyn Collins bringt seither regelmäßig neue Platten heraus, darunter das von der Presse gefeierte, 2019 erschienene „Badbea”. Als Produzent hat er mit Acts wie Saint Etienne, Vic Godard und Shopping gearbeitet.



Edwyn Collins im Programm von ByteFM:

Edwyn Collins wird 55

Von ByteFM Redaktion
(23.08.2014)
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Edwyn Collins wird 55
Edwyn Collins (Quelle: alterna2 profile at Flickr website – Flickr original image. Lizensiert unter Creative Commons Attribution 2.0 via Wikimedia Commons) Der Mann mit den drei Karrieren, Edwyn Collins, wird heute 55 Jahre alt. Er hat im großen Pop-Buisness dreimal Außergewöhnliches geschaffen: Die Postpunk-Truppe Orange Juice, eine Solokarriere mit dem absoluten Welthit „A Girl Like You“ und das Comeback nach einem Schlaganfall in den 2000ern. Wir blicken an Edwyn Collins Geburtstag zurück auf sein bisheriges Leben. Edwyn Collins war mit seiner Band Orange Juice wichtiger Wegbereiter für den Adel der britischen Popmusik der 80er (zum Beispiel The Smiths), ist jedoch keine Engländer, sondern Schotte.

„Keep On Burning“: Edwyn Collins wird 65!

Von ByteFM Redaktion
(23.08.2024)
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„Keep On Burning“: Edwyn Collins wird 65!
Edwyn Collins auf dem Cover seines Albums „I’m Not Following You“ (1997) Der Song „Keep On Burning“ ist unser Track des Tages zum 65. Geburtstag des britischen Sängers und Songwriters Edwyn Collins. Fast schon programmatisch bringt das Stück, veröffentlicht 1997, auf den Punkt, was Collins künstlerisch antreibt. Schon in den frühen Tagen seiner Band Orange Juice legten Collins und seine Weggefährten einen nonkonformistischen Modernismus an den Tag. Als DIY-Act Anfang der 80er wollten sie nichts mit den abgenutzten Punk-Posen zu tun haben, und mit Rock schon gar nicht. Mit lyrischem und musikalischem Witz zollten sie eher Disco und Soul Tribut. Zunächst offensiv hemdsärmelig auf dem heute legendären Label Postcard Records, ohne Muckertum, dafür aber jeder Menge Style, Drive und Kreativität. Eine idealistische DIY-Band waren Orange Juice aber auch nicht. Denn auch auf einem Major-Label drehten sie ihr eigenes Ding, eher parallel zum New Pop denn als Teil einer Bewegung.

Das Wesen des Wissens: „Knowledge“ von Edwyn Collins

Von ByteFM Redaktion
(24.01.2025)
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Das Wesen des Wissens: „Knowledge“ von Edwyn Collins
Kündigt sein zehntes Soloalbum an: Edwyn Collins (Foto: Fenella Lorimar) Mit unserem heutigen Track des Tages „Knowledge“ hat der britische Sänger und Songschreiber Edwyn Collins ein neues Album angekündigt. Es erscheint im März 2025 und trägt den Titel „Nation Shall Speak Unto Nation“. Nach seiner Karriere mit der einflussreichen Band Orange Juice startete der schottische Künstler Mitte der 1980er-Jahre seine Solo-Laufbahn. Mit „Nation Shall Speak Unto Nation“ veröffentlicht Collins sein zehntes Soloalbum. Im Jahr 1994 landete er in Form der Single „A Girl Like You“ einen internationalen Gassenhauer, konnte den Erfolg allerdings nicht wiederholen. Während der Arbeit an seinem Album „Home Again“ erlitt der Musiker Anfang 2005 einen schweren Schlaganfall. Trotz motorischer und sprachlicher Einschränkungen stellte er die LP 2007 fertig und veröffentlichte seither bislang drei weitere Alben. Zuletzt erschien 2019 die LP „Badbea“. // Das Album „Nation Shall Speak Unto Nation“ von Edwyn Collins erscheint am 14. März 2025 auf dem Label AED. Der vorab als Single ausgekoppelte Song „Knowledge“ daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Edwyn Collins – „The Magic Piper Of Love“

Von ByteFM Redaktion
(23.08.2019)
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Edwyn Collins – „The Magic Piper Of Love“
Edwyn Collins Ohne Kontext ist „The Magic Piper Of Love“ einfach ein 90s-Popsong mit lustigem bunten Video. Vielleicht ein bisschen zu schlau für die Top 20. Die Single des Albums „I’m Not Following You“ stand in der Nachfolge des Überhits „A Girl Like You“, mit dem der Schotte international Top-Ten-Erfolge feierte. Zurecht, aber auch zum einzigen Mal. Eine Ungerechtigkeit der Musikgeschichte. 1982 sah es schon einmal vielversprechend aus. Denn da hatte Collins‘ Band Orange Juice den Titelsong des Major-Debüts „Rip It Up“ in die Top 40 gefeuert. Als ersten Charthit mit einer 303. Dem Bass-Synth, der fünf Jahre später durch Acid House legendär wurde. Bei den Schotten aus Glasgow klang das eher nach linkischen Chic. Ziemlich gut also. Orange Juice brachten zugleich Disco und Velvet Underground gegen das grassierende Mackertum in Stellung und beeinflussen die schottische Poplandschaft bis heute. 2005 erlitt Edwyn Collins einen Schlaganfall. Mittlerweile lebt er abgeschieden, hat sich aber zum Glück soweit erholt, wieder Musik aufzunehmen und Bands wie Sacred Paws zu produzieren. Heute wird er 60 Jahre alt.

ByteFM Magazin

Edwyn Collins zum 60., 20 Jahre Christina-Aguilera-Debüt

(23.08.2019 / 15:00 Uhr)
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Auf der Suche nach dem perfekten Pop-Song war (und ist vielleicht auch noch immer) der Schotte Edwyn Collins. Mindestens dreimal ist es ihm schon gelungen: mit den Songs „Rip It Up“ und „I Can‘t Help Myself“ seiner Band Orange Juice sowie seinem 90er-Solo-Hit „A Girl Like You“. Heute feiert Edwyn Collins seinen 60. Geburtstag.

Neuland

Mit Edwyn Collins, Chris Cohen und Small Feet

(29.03.2019 / 13:00 Uhr)
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Pop-Großmeister Edwyn Collins meldet sich mit einem neuen Album zurück, von Marvin Gaye wird zum 60-jährigen Motownjubiläum „You're The Man” veröffentlicht, Chris Cohen bietet auf seinem dritten Album gewohnt hochqualitatives Songwriting, die Bands Small Feet und Two Year Vacation machen schönsten 60s-Pop, bei White Denim werden die Gitarren um die Wette geschrammelt, C Duncan verwandelt sich auf „Health” vom Singer-Songwriter zum Pop-Crooner und Mo’ Wax-Mastermind James Lavelle aka UNKLE zelebriert gekonnt Trip-Hop-Beats.

Neue Alben in dieser Woche (KW 37) – eine Auswahl

Von ByteFM Redaktion
(12.09.2010)
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Neue Alben in dieser Woche (KW 37) – eine Auswahl
Edwyn Collins – „Losing Sleep“ // Vor fünf Jahren erlitt der Frontmann der legendären schottischen Band Orange Juice zwei Hirnblutungen, die ihn die Fähigkeit zu sprechen kosteten und ihn rechtsseitig lähmten. In einer mühsamen Reha musste Edwyn Collins das Sprechen erneut lernen, und manchmal bildet man sich beim Hören von „Losing Sleep“ ein, er habe noch Probleme mit der Artikulation mancher Wörter. Was Collins sich jedoch nicht wieder beibringen konnte, war das Gitarrespielen. So benötigte er für die Aufnahmen seines mittlerweile siebten Solo-Albums Hilfe. Und wohl dem, der so viele Bewunderer wie Collins hat. Johnny Marr, Alex Kapranos, Nick McCarthy, Roddy Frame, Romeo Stodart, Ryan Jarman und Szene-Liebling Jonathan Pierce halfen bei den Songs für „Losing Sleep“, und das Ergebnis ist ein anderes, als man es nach den Schicksalsschlägen vielleicht erwartet hätte: kein Trübsinn, sondern lebensbejahender, groovender Gitarren-Pop mit eingängigen Hooks, und dazu die unvergleichliche Stimme von Edwyn Collins. Musikalisch keine Revolution, aber eine wahre Freude.

04.10.: Keine Montagsrevolution

Von ByteFM Redaktion
(04.10.2010)
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04.10.: Keine Montagsrevolution
„Ich weiß nicht mehr wirklich, wie es war, Edwyn Collins zu sein“: Sehr eindrucksvoll berichtet Dirk Peitz in der Zeit von seinem Besuch bei Edwyn Collins in London. Ihr habt bestimmt darüber gelesen oder es bei Byte gehört – der ehemalige Orange Juice Sänger veröffentlichte kürzlich sein Comeback-Album, nachdem er vor fünf Jahren zwei aufeinanderfolgende Schlaganfälle erlitt. Seitdem ist sein Erinnerungsvermögen beeinträchtigt, sein rechter Arm gelähmt, das Sprechen fällt schwer, ganz zu schweigen das Gitarre spielen. Es sei denn, seine Frau Grace hilft ihm dabei: Sie spielt die rechte Schlaghand, er die linke Greifhand. Wie Collins wieder zur Musik fand und wer ihm noch alles beim Comeback geholfen hat, lest ihr hier.

Was ist Musik

(24.08.2008 / 20:00 Uhr)
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Was ist Musik
Edwyn Collins war damals Sänger von Orange Juice. Eine Kreuzung aus Chic und Velvet Underground schwebte ihm vor. Orange Juice-Platten erschienen auf Postcard Records. Deren Claim „The Sound Of Young Scotland“ war weniger nationalistisch motiviert als ein Liebesgruß nach Hitsville USA, zum größten schwarzen Pop-Label ever. In der Autostadt Detroit produzierte in den Sechzigern die Firma Motown die Hits wie am Fließband. Ihr Slogan: „The Sound Of Young America“. // Collins war einer von vielen ehemaligen Punks – männlich wie weiblich – die sich für die Reize schwarzer Musikkulturen begeisterten, nicht zum Nachteil ihrer eigenen Produktion. Das könnte Edwyn Collins gemeint haben, als er sich kürzlich an seine Anfänge erinnerte:: “Back then young groups would listen to reggae and soul – that doesn´t happen so much now, which is sad.”

Alben des Jahres 2019

Von ByteFM Redaktion
(13.12.2019)
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Alben des Jahres 2019
Edwyn Collins – „Badbea“ // Edwyn Collins – „Badbea“

07.10.: Besitzansprüche

Von ByteFM Redaktion
(07.10.2009)
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07.10.: Besitzansprüche
(Im Bild: Edwyn Collins) // Der schottische Musiker Edwyn Collins (ehemals Orange Juice) darf seinen eigenen Song „A Girl Like You“ nicht auf seiner MySpace-Seite streamen. Das Musik- und Freunde-Netzwerk glaubt ihm nämlich nicht, dass er über die nötigen Rechte am Lied verfügt. Doch, die hat er, versichert seine Ehefrau und Managerin Grace Maxwell. Das ganze Dilemma gibt’s beim Guardian.

Was ist Musik

Wimp'n'Bass - einst und jetzt

(21.04.2013 / 20:00 Uhr)
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Gemessen an der Aufregung um Hype-Genres wie Doomstep, HighNo, Fartcore und, mit Einschränkungen, Queerolodics findet Wimp'n'Bass noch nicht die gebührende Aufmerksamkeit. Dabei ist das Genre schon dreißig Jahre alt. Wimp'n'Bass wird geboren, als Dennis Bovell zu Orange Juice stößt. Der auf Barbados geborene Reggae-Produzent (Matumbi, Linton Kwesi Johnson) stellt den Wimp-Pop der schottischen Band auf ein solide skankendes Bass-Fundament. In den frühen Achtzigern ist der Wimp die jungshafte Antwort auf den kernig-männlichen (Punk-)Rocker alter Schule. Die Band um Edwyn Collins trägt karierte Shorts und bunte Hemden, auch mal Pfadfinder-Style und läßt sich (lange vor Morrissey) mit Orchideen fotografieren. Sie nennen sich Orangensaft und nicht Bourbon, Scotch & Beer, sie singen Lieder wie „I guess I'm just a little too sensitive“, seinerzeit ein Gruß an Morrissey, der das Wimpster-Wesen den Massen nahebrachte, als er es mit einer gewissen New York Doll-Haftigkeit kreuzte. Für den Bovell-Dub „I guess I'm just a little too bassattractive“ werden heute Fantasiepreise gezahlt. Einen Meilenstein des Wimp'n'Bass produziert Bovell 2011 mit Steve Mason, leider interessiert sich kein Mensch für „Ghosts outside“. Mason war Sänger der Beta Band, wie Orange Juice ein konfrontativer Name, das Nein zum Alpha-Mann. Die neuen Alben von Steve Mason und Edwyn Collins haben mit Wimp'n'Bass wenig zu tun, mehr Rock verspricht mehr Geld. Ein weiterer Pionier des Wimp'n'Bass ist Green Gartside, der Sänger von Scritti Politti hat gerade „Didn't I (blow your mind)“ gecovert, den Wimp-Soul-Evergreen der Delfonics. Bei allen Unterschieden haben Gartside, Mason und der junge Collins zwei Dinge gemeinsam: die Liebe zur jamaikanischen Musik, besonders zum Lovers Rock, und eine betont unvirile, gern auch manirierte Art zu singen. Zu Zeiten von Scritti Politti und Orange Juice war der wimpige Gesangsstil Teil einer antirockistischen Ästhetik und somit ein geschlechterpolitisches Statement.

Weichspüler

Von Edinburgh nach Nashville

(06.04.2013 / 14:00 Uhr)
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Vielleicht ist Edwyn Collins der Beste aller Schotten. Würde der Titel vergeben werden, Edwyn wäre zumindest in der Endauswahl, allein schon aufgrund von A Girl Like You. Wer es schafft ein Vibraphon cool klingen zu lassen ist automatisch nominiert.

11.09.: I have a nightmare

Von ByteFM Redaktion
(11.09.2010)
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11.09.: I have a nightmare
Schon immer hervorragend, aber leider nie so erfolgreich, wie sie es verdient hätte, war die Musik von Edwyn Collins. Am 17. September veröffentlich der Frontmann der legendären schottischen Band Orange Juice sein mittlerweile siebtes Soloalbum. Dabei erlitt Collins vor fünf Jahren innerhalb von wenigen Tagen zwei Gehirnschläge und verlor die Fähigkeit zu sprechen, zu schreiben und zu lesen. All das musste er sich erst wieder beibringen. Ein Porträt über den bemerkenswerten Musiker könnt Ihr im Guardian lesen.

Weichspüler

(25.09.2010 / 14:00 Uhr)
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Die Reeperbahn ist allerdings nur Randschauplatz. Es wird dennoch über Edwyn Collins zu reden sein. Der tritt da immerhin auf. Er hat aber auch ein neues Album draußen; es ist sogar sehr neu. Über Collins wird also nicht nur geredet, wir hören auch seine Musik.

21.12.: Mit dem "Knochenschlitten" nach "Hotlanta"

Von ByteFM Redaktion
(21.12.2010)
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21.12.: Mit dem "Knochenschlitten" nach "Hotlanta"
Zu unser aller Glück nicht mit einem Nachruf widmet sich Ulrich Rüdenauer einem anderen großen Künstler: Edwyn Collins. Nach zwei erlittenen Schlaganfällen im Februar 2005 ist er ins Leben zurückgekehrt. Mit neuem Album – unsere Rezension zu „Losing Sleep“ gibt’s hier – und neuer Lebenslust. Kurze Zeit nach den gesundheitlichen Rückschlägen begann ein Filmteam seinen Weg zurück in eine heilere Welt zu dokumentieren. „Home Again“ heißt das Werk. Die taz weiß mehr.

Weichspüler

Unaufgeregte 100
mit Henning Cordes

(29.12.2012 / 14:00 Uhr)
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Mit dabei sind unter anderen PJ Harvey, Edwyn Collins und Ariel Pink.

Eigene Spielregeln: „I Can’t Help Myself“ von Orange Juice

Von ByteFM Redaktion
(09.01.2025)
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Eigene Spielregeln: „I Can’t Help Myself“ von Orange Juice
Mit der Single „I Can’t Help Myself“ läutete die britische Band Orange Juice ein neues Kapitel ein. 1979 gegründet, war das Quartett aus dem schottischen Glasgow sozusagen das Flaggschiff des Labels Postcard Records. Neben Josef K war die Gruppe um die Sänger, Songwriter und Gitarristen Edwyn Collins und James Kirk überhaupt der Grund, warum Alan Horne das Label gründete. Damals lieferten sie die schlaue, hintergründige und gleichzeitig offensiv blauäugig-unrockistische Blaupause für den Jangle-Pop der kommenden Jahrzehnte. Es war ein Pop-Ansatz, der von Punk nur die radikal unabhängige DIY-Haltung übernahm. Musikalisch wollte man mit Rock und Testosteron nichts zu tun haben. Als Vorlagen dienten eher 60s-Pop, Jonathan Richman, Soul und Disco. Letzteres aber eben ohne die übliche dicke Produktion, sondern zusammengedengelt aus beschränktem musikalischen Können und den billigen Produktionsmitteln, die zur Verfügung standen.

ByteFM Magazin

mit Oliver Stangl

(30.07.2010 / 15:00 Uhr)
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Oliver Stangl hat Euch einen Song vom neuen Edwyn Collins Album, das im September erscheint, mitgebracht.

Shopping – „All Or Nothing“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(03.02.2020)
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Shopping – „All Or Nothing“ (Album der Woche)
Diese Bewegung von der „raw power“ hin zum gezielten Schlag ist eine ganz bewusste, wie man schon an der Wahl der Produzenten sehen kann. Für das letzte Album holten sie sich Soul-Punk-Legende Edwyn Collins hinter das Mischpult, der für mehr Detailreichtum sorgte und gleichzeitig den Groove betonte. Nick Sylvester, Produzent von „All Or Nothing“, setzt diesen Weg fort. Obendrein ist das Songwriting der Band selbstbewusster und differenzierter geworden. Die vorab veröffentlichte Single „Initiative“ zeigte bereits das Potential dieser Zusammenarbeit: Die Klavierphrase in den Strophen kann man mit etwas gutem Willen als „jazzy“ bezeichnen, die Rhythmussektion treibt das Stück unnachgiebig voran und die Keyboard-Sounds verweisen mitunter auf die frühen 80er-Jahre, aber nicht auf die Szene aus der Au Pairs stammen, sondern auf den damaligen Italo-Disco-Pop und die New-Romantic-Bewegung. Genres, denen sich die meisten Punks nicht mit der Kneifzange genähert hätten.

Neuland

mit Patrick Ziegelmüller

(22.03.2013 / 13:00 Uhr)
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Die australische Formation Crime & The City Solution geben ihr Comeback, der Black Rebel Motorcycle Club probt wie immer den Aufstand, Lapalux bieten feinste Elektronik, das Jeans Team wirft Fragezeichen auf, Low bieten altbewährtes, Edwyn Collins ebenso und DJ Koze ist der Größte - nicht nur diese Woche mit dem Album der Woche bei ByteFM.

60minutes

(06.03.2010 / 22:00 Uhr)
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"Mavis" heißt das Projekt und mit ins Boot geholt haben sie eine ganze Reihe von Gästen, die ihre Stimmen hergeben durften, u.a. Kurt Lambchop Wagner, John Turrell, Ed Harcourt, Edwyn Collins oder Sarah Cracknell von Saint Etienne. Respekt! The Souljazz Orchestra aus Kanada ist mit dem neuen Album "Rising Sun" dabei, Soul, Jazz, Afro im roughen Zuschnitt von Stücken der 60er und 70er.

Weltlicher Festtagssong ohne Originalaufnahme: „Holiday Hymn“ von Vic Godard

Von ByteFM Redaktion
(24.12.2025)
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Weltlicher Festtagssong ohne Originalaufnahme: „Holiday Hymn“ von Vic Godard
Als Godard den Song Jahre später selbst ins Studio mitnahm, war seine Northern-Soul-Phase längst von einer Bar-Jazz-Phase abgelöst worden. Zwar lässt die Version mit der Londoner Gruppe Working Week im Rücken Soul-Anklänge erkennen, klingt aber eher nach Big Band. Erst 2014 zeigte er mit neuer Subway-Sect-Besetzung auf der LP „1979Now!“, wie die Band auf Hornes Bootleg geklungen haben könnte. Auch schloss das Album einen Kreis, denn als Produzent fungierte der ehemalige Orange-Juice-Sänger Edwyn Collins.

Was ist Musik

Was ist eigentlich aus dem Wimp geworden?

(26.09.2010 / 20:00 Uhr)
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Und dann kommt Edwyn Collins nach zwei lebensbedrohlichen Gehirnschlägen zurück mit einer neuen Platte. Die linkische Stimme von Orange Juice, der aus der Ferne immer so sympathische und integre Typ, die Hand gelähmt, die Stimme gezeichnet. Kann das gutgehen? Man will das ja gutfinden. Ist das mehr als Good Will? Mitleid ist kein guter Berater. Aber nur weil er fast gestorben wäre, muss seine Platte ja nicht schlecht sein. Und muss, nur weil Rockismus heute kein Feind mehr ist, der Wimp auf den Müll? Und was ist mit den Sexual Objects, aus dem Glam-Strang der Wimp-Tradition, die Band von Davey Henderson, von Scot-Pop-Nerds verehrt für Fire Engines, Win und Nectarine No.9. Pünktlich zur W.I.M.-Wimp-Fragestunde erscheinen auch neue Platten von Belle & Sebastian und Ex-Belle Isobel Campbell.

Was ist Musik

Was ist eigentlich aus dem Protestsong geworden?

(20.09.2021 / 20:00 Uhr)
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“Too Many Protest Singers, Not Enough Protest Songs!” An dieses Lamento von Edwyn Collins aus dem Jahr 1994 erinnert dieser Tage Anna B Savage mit ihrem genderverkehrenden Cover von „A Girl Like You“. Ein Grund mehr zu fragen: Was ist eigentlich los mit dem Protestsong? Antworten kommen vor allem von KünstlerINNEN. "It's Energy Time!" verkündet die Dichterin/Sängerin Camae Ayewa auf einem neuen Track ihrer Band Irreversible Entanglements, über die The Nation schreibt: “Irreversible Entanglements' fearless music takes to task the police, American politics, capitalism, and racism.” Also die üblichen Verdächtigen. Unter dem Namen Moor Mother veröffentlicht Camae Ayewa gerade ein neues Album, über das Christian Werthschulte in der taz schreibt:

Neuland

Träume unterm Fake-Mond

(14.03.2025 / 12:00 Uhr)
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Neuland - Träume unterm Fake-Mond
„Fake Moon“ heißt ein neues Album von Cleopatrick, auf dem das kanadische Duo weniger hart rockt als gewohnt, dafür aber den Lo-Fi-Faktor auf die Spitze treibt. Zugeständnisse an das Mondlicht machen auch Throwing Muses auf ihrer neuen LP. Unter all der lunaren Beleuchtung hat es sich die japanische Elektropop-Produzentin Saeko Killy in einer Traumwelt mit mehreren Ebenen bequem gemacht: Ihr Album „Dream In Dream“ erscheint heute bei Bureau B.Mit Flöten und Beats beschallen Jimi Tenor & Freestyle Man die Tanzfläche, Neal Francis hält nebenan funky und oft slicke Grooves bereit. Auch dabei: Derya Yıldırım & Grup Şimşek, Edwyn Collins, The Waeve und viele andere mehr.

Songs des Jahres 2019

Von ByteFM Redaktion
(16.12.2019)
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Songs des Jahres 2019
Edwyn Collins – „Glasgow To London“

60minutes

Von 20 bis 50

(09.12.2017 / 19:00 Uhr)
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Spinning Coin sind die Fünf aus Schottland, jung und unverbraucht, mit allem gesegnet, was eine große Bandgeschichte braucht. Charmanter Gitarrenpop, der es auch krachen lässt. Fürs erste Album „Permo“ hat sich kein geringerer als Edwyn Collins an die Regler gesetzt.

Neu! Die ByteFM Charts

Von ByteFM Redaktion
(24.09.2010)
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Neu! Die ByteFM Charts
–                      Edwyn Collins – Losing Sleep

Die Welt ist eine Scheibe

(14.06.2011 / 20:00 Uhr)
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Strange Moosic – von den verpulten Herman Dune, den unermüdlichen Wave Pictures und Sons & Daughters. Die verschrobenen Finnen von 22 Pistepirkko fahren in einem limonengrünen Delorean vor, My Morning Jacket huldigen mit Chor dem Black Metal und Let´s Wrestle wünschen sich scheppernd einen Rockstar im Zimmer und lassen sich von Steve Albini produzieren. Produzentenhilfe dankbar angenommen haben auch Art Brut von Francis Black und die erstaunlich frisch klingenden Comet Gain von Edwyn Collins.


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