Robert Wyatt

Robert Wyatt Robert Wyatt begann seine Karriere als Drummer von Soft Machine (Foto: Domino Records)

Robert Wyatt (bürgerlich: Robert Wyatt-Ellidge) ist ein englischer Avantgarde-Musiker, Multiinstrumentalist und Sänger. Er wurde am 28. Januar 1945 in Bristol geboren.

Wyatt begann als Teenager, Schlagzeug zu spielen. 1964 gründete er in Canterbury die Psychedelic-Rock-Gruppe Wilde Flowers. Wyatt war ursprünglich Schlagzeuger, doch nachdem Sänger Kevin Ayers die Band verließ, wurde er gleichzeitig Leadsänger der Band. 1966 erwuchsen aus Wilde Flowers die Bands Caravan und Soft Machine. Bis 1970 gehörte Wyatt Soft Machine an, die mit ihrer Mischung aus Jazz Rock und Psychedelic Rock zum Aushängeschild der Canterbury-Szene wurden. Wyatt veröffentlichte drei Alben mit der Band, bevor er 1970 sein erstes Solo-Album „The End Of An Ear“ aufnahm. Auf diesem experimentellen Free-Jazz-Werk verfremdete Wyatt seinen Gesang bis ins Unverständliche. Ein Jahr später kam es zum Bruch mit Soft Machine. Wyatt gründete die Band Matching Mole (ein Wortspiel aus dem französischen Begriff für Soft Machine, „machine molle“), deren zweites Album von Robert Fripp (King Crimson) produziert wurde. Das Projekt kam zu einem jähen Ende, als Robert Wyatt im Juni 1973 bei einer Party aus dem Fenster stürzte und aufgrund einer Querschnittslähmung nicht mehr Schlagzeug spielen konnte. In dieser Zeit entstand Wyatts wohl bekanntestes Solo-Album „Rock Bottom“ (1974), auf dem er auch die Erfahrungen des Unfalls verarbeitete. Das Album wurde von Nick Mason (Pink Floyd) produziert, wie auch die alleinstehende Single „I’m A Believer“, ein Monkees-Cover, das zu einem Chart-Erfolg im UK wurde. Sein drittes, jazzlastigeres Solo-Album „Ruth Is Stranger Than Richard“ (1975) produzierte Wyatt weitgehend selbst.

Nach längerer Pause folgte 1985 das Album „Old Rottenhat“ über das Label Rough Trade. In dieser Zeit war Wyatt zunehmend auch politisch aktiv. Es folgten über die Jahre vier weitere Solo-Alben, zuletzt „Comicopera“ (2007) via Domino Records. Wyatt arbeitete über die Jahre mit so unterschiedlichen Künstler*innen wie Brian Eno, Phil Manzanera (Roxy Music), David Gilmour, Scritti Politti oder auch Ryuichi Sakamoto zusammen. In den 2000er-Jahren folgten Zusammenarbeiten mit Björk und Hot Chip. 2014 gab Wyatt in einem Interview an, keine Musik mehr zu machen. Neben dem Alter gab er auch sein größeres politisches Interesse als Grund an.



Robert Wyatt im Programm von ByteFM:

Was ist Musik

Jedes Mal anders – Mit siebzig hört Robert Wyatt auf, Musik zu machen

(01.02.2015 / 19:00 Uhr)
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Schon als er noch stehen konnte war Robert Wyatt keiner von den Männern, die auf ein Schemel steigen, wenn sie mit einer großgewachsenen Frau fotografiert werden. „Extrovertiert, exhibitionistisch, promisk“, so hat Hugh Hopper ihn mal charakterisiert, sein Bandkollege bei Soft Machine. Extrovertiert, exhibitionistisch, promisk, das sind nicht die Eigenschaften, die man heute mit Robert Wyatt verbindet. Mit dem späten Karl Marx teilt er neben gewissen Überzeugungen auch Haar- und Barttracht. Und er sitzt im Rollstuhl. Das Leben des Robert Wyatt, wie es Marcus O'Dair in der lesenwerten Biografie „Different Every Time“ erzählt, zerfällt in Vorher-Nachher-Bilder. Am 1.Juni 1973 stürzt er – selten war das Wort sturzbetrunken so angebracht – bei einer Party aus einem Fenster im vierten Stock und ist fortan von der Hüfte abwärts gelähmt. Vorher war Wyatt ein Schlagzeuger, der gelegentlich gesungen hat. Nachher ist Wyatt ein Sänger, der gelegentlich Keyboards spielt, auch Handperkussion. Vorher war Wyatt ein Mann, der die Frauen liebte, um es euphemistisch mit Truffauts Filmtitel zu sagen, Womanizer klingt weniger romantisch. Nachher ist Wyatt ein Mann, der eine Ehefrau liebt, Alfreda „Alfie“ Benge, die ihn managt, seine Plattencover malt und die er in Songs wie „Alifib“ und „Alifie“ verewigt. Vorher war der Drummer Wyatt in Bands wie Soft Machine und Matching Mole dem damals noch über fast jeden Zweifel erhabenen Fortschrittsparadigma des Jazzrock verpflichtet. Nachher exhumiert der Sänger Wyatt zu sparsamer Begleitung politische Songs aus der Steinzeit der populären Musik, Billie Holidays „Strange Fruit“ über die Lynchmorde des Ku Klux Klan, „Stalin wasn't Stallin“, den vom Golden Gate Quartet berühmt gemachten Schlag-den-Adolf-Doo-Wop, auch das Lied von der Roten Fahne. Als Gast der Band Working Week singt Wyatt 1984 „Venceremos“, der Song ist Victor Jara gewidmet, dem im Zuge des Militärputsches in Chile ermordeten Protestsänger. „Venceremos“, ein linkes Selbstermutigungslied der schlichten Art, interpretiert mit dieser so unvirilen, weichen Stimme. Viele der politischen Songs von Wyatt leben von dem eigenartigen Kontrast zwischen kämpferischen Inhalten und einem Vortrag, der an seinen eigenen Botschaften zu zweifeln scheint. Vorher war Robert Wyatt lebensfroher Hedonist, nachher ist Robert Wyatt depressiver Kommunist und Anti-Imperialist alter Schule. // Nach dem Konzert kommt ein Fan zu Wyatt und lobt den Auftritt von Soft Machine, der sei toll gewesen, im Gegensatz zu diesem kommerziellen Scheiß´ von Geno Washington. „Dabei hätte ich alles dafür gegeben, so einen kommerziellen Scheiß´ hinzubekommen“, so Wyatt. Bei Soft Machine wird der singende Schlagzeuger zum Problemfall. Anfangs ist der blonde Posterboy die zentrale Figur neben seinen eher unscheinbaren Band-Mates. Auf die Bühne geht er am liebsten in Unterhosen und sonst nichts, was in den USA schon mal zu Auftrittsverboten führt. Für den schmächtigen kleinen Typen mit der haarlosen Brust und dem Babyface-Lächeln hätte eigentlich der Begriff metrosexuell erfunden werden müssen, der ja mit dem Ende von David Beckhams Fußballkarriere irgendwie aus der Mode gekommen ist. Dass der halbnackte Robert beim weiblichen Publikum Beschützerinnen- und andere Instinkte weckt, kommt beim Rest der Soft Machine genauso wenig gut an wie sein Hang zum Gesang, der mit dem Fortschrittsparadigma kollidiert, nach dem wahrhaft progressive Musik die menschliche Stimme gewissermaßen hinter sich zu lassen habe. Schließlich wird Wyatt gefeuert, “musikalischen Differenzen”. Hinter der lapidaren Begründung lauert das Wyatt-Dilemma: „Fusion-Jazz war für mich the worst of both worlds. Rock-Rhythmen, ziemlich kraftlos gespielt, mit improvisierten, sehr komplizierten Soli obendrauf. Ich mochte eher das Gegenteil: den leichten Fluss einer Jazz-Rhythmusgruppe, aber dazu die beinahe Folk-hafte Einfachheit populärer Songs.“ Beiläufig formuliert Robert Wyatt hier eine Ästhetik und, ja, auch Ethik seines künstlerischen Schaffens, sein ganz eigenes best of both worlds, das ihn zu so einer singulären Figur im Pop macht. Ein Marxist, der den „Song for Che“ mit der selben Emphase singt wie „I'm a believer“, den Hit der Monkees, der - Gott bewahre! - ersten Casting-Band der Menschheitsgeschichte. Ein weißer Mann mit einer hohen, polarisierenden Stimme, der es sich mit both worlds verscherzt, als er Chics „At last I am free“ singt. Die einen meinen, ganz Dichotomie der alten Schule, der linke Intellektuelle solle doch die Finger von dieser dekadenten Disco-Truppe lassen, das sind diejenigen, die nie von Nile Rodgers' Black Panther-Jugend gehört haben. Die anderen, gefangen in der Schwarz-Weiss-Dichotomie, kritisieren den wenig soulfullen Vortrag Wyatts, der es mit der emotionalen Deepness von Chics Freiheitshymne so gar nicht aufnehmen könne. Dabei kann ein Weißer mit so einer dünnen Stimme diesem Lied gar nicht anders gerecht werden, als so: gestisch, Differenz(en) kenntlich machend. Wyatts Biograf zitiert noch eine weitere, leicht kokette Selbstverortung: „Englischer Rock dreht sich nur um Bier und Gitarren. Da passe ich nicht rein. Ich bin mehr Wein und Keyboards.“ So spricht der privilegierte Schnösel. Allerdings kommt Wyatt nicht mit dem silbernen Löffel zur Welt, der kleine Robert ist so privilegiert, dass es manchmal nichts zu Essen gibt, dafür Schlafen unter dem freiem Himmel Portugals. Die Mutter nimmt ihn mit auf Reisen, der Vater bringt ihm den Jazz nah, eine in den Fünfzigern außergewöhnliche Erziehung zum Bohemien. „Different every time“ ist auch ein Panorama der rigiden britischen Klassengesellschaft. Klassenverhältnisse sind immer wieder Thema in Wyatts Songs, etwa auf „Old Rottenhat“, seinem Album von 1985, nach zehnjähriger Auszeit. Der Song „The Age Of Self“ ist Wyatts Erwiderung auf Margaret Thatchers Credo: „There is no such thing as society“, es gibt keine Gesellschaft, wir sind alle bloss Individuen. „They say the working class is dead“, singt Wyatt mit Weitblick, „we´re all consumers now”. Willkommen im Ego-Zeitalter, im age of self. Es gehört zu den bitteren Ironien im Leben des Robert Wyatt, dass dieser große Solitär und Jazz-Aficionado die antisoziale Politik des Neoliberalismus im Namen einer Linken bekämpft, die auch vor schlichterem Antiamerikanismus nicht zurückschreckt. Different every time. Robert Wyatt: Different every time (Domino) Marcus O´Dair: Different every time – The Authorised Biography Of Robert Wyatt (Serpent's Tail)

Robert Wyatt wird 70

Von ByteFM Redaktion
(28.01.2015)
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Robert Wyatt wird 70
Robert Wyatt Nicht ganz gerade klingt Robert Wyatts Stimme, ein unebenes Falsett, das an seinen brüchigen Stellen Emotionen freilegt. Eine besondere Stimme, die viele Fans hat. Brian Eno, Björk und Alexis Taylor von Hot Chip gehören dazu. Mit denen hat Robert Wyatt auch bereits zusammengearbeitet. // Im Sommer 1973 fiel Robert Wyatt bei einer Party aus dem vierten Stock, seither ist er von der Hüfte abwärts gelähmt. Die körperliche Einschränkung hielt ihn nicht vom Musikmachen ab. Ein Jahr nach dem Unfall erschien Wyatts vielgelobtes Debüt „Rock Bottom“, das auch heute noch regelmäßig in Bestenlisten auftaucht. // Erst 2014 wurde es um Robert Wyatt ruhig. Er gab bekannt, fortan keine Musik mehr machen zu wollen. In den Vorjahren ist er vielen Aktivitäten nachgegangen, hat zum Beispiel eine Ausgabe des Londoner Meltdown-Festivals kuratiert und 2010 das Album „For The Ghosts Within“ herausgebracht, eine Kollaboration mit Gilad Atzmon und Ros Stephen, bei der sie Jazz, Pop und Avant-Garde verbinden.

Robert Wyatt wird 65

Von ByteFM Redaktion
(28.01.2010)
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Robert Wyatt wird 65
Robert Wyatt, ehemaliger Schlagzeuger und Sänger der Band Soft Machine feiert heute seinen 65. Geburtstag. Der ausgebildete Jazz-Schlagzeuger war dafür bekannt mit seinem ambitionierten Spielstil den Sound des britischen Kunstrocks der frühen Siebziger zu mitzuprägen. Zumindest bis er 1973 betrunken aus einem Fenster fiel. Seit diesem Vorfall sitz er im Rollstuhl und kann das Schlagzeug nur noch eingeschränkt bedienen, weshalb er auf seinen Soloalben vermehrt mit Keyboards und Studioeffekten arbeitet. Zu diesem recht sperrigen Soundbett gibt es immer wieder humorvolle aber auch politische Texte von Wyatt, der nämlich nicht nur einen eindrucksvollen Bart trägt, sondern auch erklärter Marxist ist. Kollaborationen mit Hot Chip und Björk, überschwängliches Lob von Thom Yorke und eine Vergangenheit als integratives Mitglied von Soft Machine machen es eigentlich überflüssig zu betonen wie „cool“ Robert Wyatt selbst nach aktuellen Standards ist, aber ein kleiner Geburtstagsgruß sollte schon sein. Den gibt es heute ab 15 Uhr von Oliver Stangl im TourKalender.

Bordermusic

The Different You - Robert Wyatt hat Geburtstag

(30.01.2020 / 13:00 Uhr)
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Bordermusic - The Different You - Robert Wyatt hat Geburtstag
Robert Wyatt feiert seinen 75. Geburtstag, Bordermusic feiert mit und würdigt diesen außergewöhnlichen Musiker eine Stunde lang.

Wildblumen aus Canterbury: Robert Wyatt wird 75 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(28.01.2020)
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Wildblumen aus Canterbury: Robert Wyatt wird 75 Jahre alt
Vor dem Jazz-Rock kamen Wildblumen: Bevor der britische Künstler Robert Wyatt als Schlagzeuger der Fusion-Band Soft Machine ab Ende der 60er ziemlich berühmt wurde, war er Teil der Band Wilde Flowers, manchmal mit, manchmal ohne den Artikel „The“. Während der fünf Jahre ihres Bestehens zwischen 1964 und 1969 veröffentlichte die Gruppe aus Canterbury kein einziges Album. Und doch war sie gewissermaßen ein Knotenpunkt des sogenannten „Canterbury Sound“ und der dazugehörigen Szene. // Am Schlagzeug und am Gesang hören wir Robert Wyatt, der ab 1964 bei The Wilde Flowers spielte, bis er 1967 zugunsten seiner Karriere mit Soft Machine die Band verließ. Seit einem Unfall 1973 ist Wyatt von der Hüfte abwärts gelähmt. Nach dem damit verbundenen Ausscheiden bei Soft Machine schlug er eine Solokarriere ein. Auch als Einzelkünstler gilt er als einflussreich, aber nicht massenkompatibel: Sein Nachname wurde als „Wyatting“ zum Ausdruck dafür, mit seiner Musik einen Pub leerzuspielen. Robert Wyatt wurde am 28. Januar 1945 geboren und wird heute 75 Jahre alt. „The Big Show“ von The Wilde Flowers ist heute unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Was ist Musik

King – wo sind deine Leute heute?

(30.03.2008 / 20:00 Uhr)
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So endet die “I have a dream”-Rede und so endet jede Sende-Stunde heute mit einer Variation auf “Free at last”. „At last I am free“ ist ein Song von Chic, das Original hören wir am Ende der dritten Stunde, hier der große Robert Wyatt 1980: Robert Wyatt At last I am free

ByteFM Magazin

Black Power, Homeoffice-House und Robert Wyatt

(26.06.2020 / 15:00 Uhr)
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Neues gibt es auch von Robert Wyatt. Der britische Künstler wird im Herbst ein Buch mit Gedichten, Lyrics und Malereien veröffentlichen. Mehr dazu erfahrt Ihr in dieser Sendung (wer sich unterdessen bis zum Herbst ein bisschen mit Robert Wyatt auseinandersetzen will, dem empfehle ich diese Ausgabe der Sendung Disorder mit Dennis Witjes).

Was ist Musik

(01.11.2009 / 20:00 Uhr)
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Robert Wyatt // Bevor er Minimalist und Jukebox-Aktivist wurde hat Robert Wyatt bei Soft Machine Schlagzeug gespielt und gesungen. Vielleicht war er der erste Nichtsänger-Sänger Englands. Jedenfalls ging und geht er mit seiner Stimme anders um, als der große Rest. Da haben Leute wie Green Gartside (Scritti Politti) oder Alexis Taylor (Hot Chip) bei ihm gelernt. // Gerade sind die gesammelten Soloalben von Robert Wyatt wiederveröffentlicht worden. Ein Grund, den Mann zu würdigen.

Was ist Musik

Free At Last

(11.01.2009 / 20:00 Uhr)
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Robert Wyatt // Bevor er Minimalist und Jukebox-Aktivist wurde hat Robert Wyatt bei Soft Machine Schlagzeug gespielt und gesungen. Vielleicht war er der erste Nichtsänger-Sänger Englands. Jedenfalls ging und geht er mit seiner Stimme anders um, als der große Rest. Da haben Leute wie Green Gartside (Scritti Politti) oder Alexis Taylor (Hot Chip) bei ihm gelernt. // Gerade sind die gesammelten Soloalben von Robert Wyatt wiederveröffentlicht worden. Ein Grund, den Mann zu würdigen.

Me Myself & Why

Take me back to Canterbury

(29.10.2013 / 22:00 Uhr)
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Im Abstand von nur wenigen Tagen erscheinen im Oktober 2013 zwei neue CDs, eine von Robert Wyatt und eine von Linda Thompson. Während auf Robert Wyatt's CD '68 verschollen geglaubte Aufnahmen aus den Anfängen von Softmachine zu finden sind - unter anderem mit Jimi Hendrix als Bassist, hat Linda Thompson ausschließlich neues Material aufgenommen - unter anderem mit ihrem Ex-Mann Richard. Anlass genug, eine Stunde lang neue und alte Musik aus der Canterbury Szene zu spielen.

PopKocher

Robert Wyatt – Sea Song

(05.02.2025 / 21:00 Uhr)
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PopKocher - Robert Wyatt – Sea Song
Tragisch, komisch, bitter, humorvoll und mit einem eigenen Ideenreichtum, der keine Zeit für Perfektionismus und Makellosigkeit hat. Robert Wyatt gehört zu den großen Geistern des Pop, am 28. Januar 2025 ist er 80 Jahre alt geworden, der PopKocher zieht den Hut.(Foto: Domino Records)

ByteFM Magazin

Robert Wyatt zum 75., TLC und ihr Hit „Creep“

(28.01.2020 / 10:00 Uhr)
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Dieser Künstler feiert heute seinen 75. Geburtstag und hat sich mittlerweile aus dem aktiven Musikerleben zurückgezogen: Robert Wyatt, der im britischen Bristol geboren wurde, hat unglaublich viel musikalischen Output produziert. Zu Bekanntheit gelangte er vor allem durch die Band Soft Machine. Nach dem Ausstieg aus der Gruppe nahm er einige Soloalben auf und war Gastmusiker bei verschiedenen Projekten.

Sunday Service

Robert Wyatt – Different Every Time

(13.11.2014 / 17:00 Uhr)
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Musik untermalt. Robert Wyatt hat gerade seine offizielle Biografie

ByteFM Magazin

Jim Capaldi, Robert Wyatt, Torres

(28.01.2020 / 15:00 Uhr)
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Unser Track des Tages, „The Big Show“ von The Wilde Flowers, führt uns ebenfalls in die britische Musiklandschaft der 1960er-Jahre: Robert Wyatt, bekannt als Solokünstler und Soft-Machine-Drummer wird heute 75 Jahre alt. In den 60ern prägte er den „Canterbury Sound“ mit The Wilde Flowers.

Neue Alben in dieser Woche (KW 40) – eine Auswahl

Von ByteFM Redaktion
(04.10.2010)
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Neue Alben in dieser Woche (KW 40) – eine Auswahl
Das auf Domino erscheinende Album „For the Ghosts Within“ entstand aus der Kollaboration zwischen den Künstlern Gilad Atzmon, Ros Stephen und Robert Wyatt. Alle verstehen sich im Allgemeinen sowie im Rahmen dieser Zusammenarbeit nicht nur als Komponisten, sondern auch als ausführende Musiker. Die Teilung der Kompetenzen und Entscheidungen erklärt eventuell, weshalb sich der neue Titel von dem vorangegangenen Album „Comicopera“, welches man als ein Soloalbum Robert Wyatts verstehen kann, deutlich unterscheidet. Neben Stücken, welche Elemente enthalten, die Robert Wyatt typisch sind, lassen sich Filmmusik im Stil von Erich Wolfgang Korngold oder Max Steiner, orientalische Klänge und Melodieführungen sowie Strukturen aktueller elektronischer Musik als Einflüsse erkennen. Gerade aber weil „For the Ghosts Within“ sich als Liederzyklus versteht, bei welchem die einzelnen Songs im Kontext des Gesamten funktionieren sollen, wirken die sehr unterschiedlichen Einflüsse, die in ihrer Verwendung dicht aufeinanderfolgen, nicht konsistent, davon unabhängig, teilweise sogar aufgesetzt. Trotz alledem lassen sich auf „For the Ghosts Within“ einige schöne Songs finden, wobei speziell die ruhigen und atmosphärischen in Verbindung mit Wyatts Stimme, eine besondere Qualität haben.

ByteFM Magazin

We’re Looking For A Lot Of Love

(28.01.2025 / 14:00 Uhr)
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Er ist bekennender Kommunist mit Rauschebart, Pionier der britischen Canterbury-Szene (The Soft Machine, Wilde Flowers) und ein von vielen Musikern unterschiedlichster Genres geachteter Schlagzeuger, Sänger sowie Songwriter. Der britische Musiker und Sänger Robert Wyatt ist heute 80 Jahre alt geworden.  Sogar die Elektro-Pop-Band Hot Chip hat mal mit ihm zusammengearbeitet. Neben Musik von Robert Wyatt und Hot Chip hört ihr heute Musik aus FKA Twigs neuer LP "Eusexua".  Jetzt schon eines der besten Alben aus 2025, findet die ByteFM Redaktion. 

Was ist Musik

Zurück in die Fabrik, Caroline

(08.02.2015 / 19:00 Uhr)
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Reprise: “Der Song „The Age Of Self“ ist Wyatts Erwiderung auf Margaret Thatchers Credo: „There is no such thing as society“, es gibt keine Gesellschaft, wir sind alle bloss Individuen. „They say the working class is dead“, singt Wyatt mit Weitblick, „we're all consumers now”. Willkommen im Ego-Zeitalter, im age of self. Es gehört zu den bitteren Ironien im Leben des Robert Wyatt, dass dieser große Solitär und Jazz-Aficionado die antisoziale Politik des Neoliberalismus im Namen einer Linken bekämpft, die auch vor schlichterem Antiamerikanismus nicht zurückschreckt. Different every time.“ Das war letzte Woche in „Was ist Musik“, zum 70.Geburtstag von Robert Wyatt. Zum Antiamerikanismus-Vorwurf kommt eine Kritik an Wyatts Antisemitismus. Und eine Korrektur. Die Caroline aus O Caroline von Matching Mole ist, logisch, „Caroline Coon, mit der RW auch eine intensive Liebesbeziehung hatte (schönes Bild auf S. 141 und natürlich die Lyrics des Songs !!), sie war eine interessante Persönlichkeit im Londoner Untergrund Ende der 60er Jahre, sie hat Release mitgegründet, eine Drogenhilfe mit Rechtsbeistand, war Inspiration zu Dylans "She Belongs To Me" und später war sie u.a. Managerin von The Clash (!!), ist Künstlerin (Cover der Clash45 "White Riot"), Frauenkämpferin etc. etc. (siehe www.carolinecoon.com). Da könntest Du prima eine extra Sendung über sie machen...“, schreibt Roger und so wird es denn eine Sendung über Wyatt, Coon und den Niedergang des Fordismus, exemplarisch am Beispiel der Fabrik.

Inside Music

(12.08.2008 / 19:00 Uhr)
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Inside Music
Der musikalische Aufbruch der 68er hatte in Canterbury einen besonderen Klang. Im Schatten der erzbischöflichen Musikerziehung bildete sich eine experimentierfreudige, höchst kreative Szene, die weder die üblichen Rock Klischees beherrschen lernte, noch zum Megaseller taugte. Dennoch oder gerade deswegen stehen Leute wie Robert Wyatt oder Kevin Ayers bis heute für sich. Wie dort alles anfing, was passierte und heute noch passiert, hier bei Inside Music, außerdem Interviewausschnitte mit Richard Sinclair, Sänger u.a. bei Caravan und Hatfield & The North und Robert Wyatt.

07.06.-13.06.

Von ByteFM Redaktion
(07.06.2010)
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07.06.-13.06.
Robert Wyatt – „His Greatest Misses“ // Dieses Best-Of Album des ehemaligen Soft Machines-Sängers und liebenswerten Avantgarde-Rockers ist eigentlich nicht neu, sondern wurde vor einigen Jahren bereits veröffentlicht. Nun bringt Domino, seit einigen Jahren Wyatts musikalische Heimat, diese wundervolle Werkschau erneut heraus. Denn auch wenn die Songs nicht neu sind, bietet dieses Album doch einen hervorragenden Einstieg in die zauberhafte Klangwelt des Robert Wyatt!

MFOC

VorNacht iMix

(30.10.2015 / 00:00 Uhr)
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Im heutigen VorNacht iMix von MFOC hört Ihr unter anderem Robert Ashley und Robert Wyatt, The Cure und The Durutti Column, Terry Riley und Autechre.

ByteFM Magazin

David Bowie, Robert Wyatt, School Of Language

(16.07.2019 / 10:00 Uhr)
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Mit Musik von Warpaint, Bibio, Tocotronic u. a.

17.09.: Reue nach den Jahren

Von ByteFM Redaktion
(17.09.2010)
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17.09.: Reue nach den Jahren
Ebenfalls bald veröffentlicht wird das kommende Album von Robert Wyatt. Am 17. Oktober soll „The Ghosts Within“ auf Domino erscheinen. Auf diesem kollaboriert Wyatt mit dem Saxophonisten und Komponisten Gilad Atzmon und der Violonistin und Komponistin Ros Stephen. Nach dem wunderbaren Album „Comicopera“, das im Oktober 2007 erschienen war, sollte man sich das neue Werk vormerken. Weitere Daten inklusive der Tracklist gibt’s auf NME findet man heute ein Interview mit Mark Chapman, dem Mörder John Lennons. Dieser ist zur Zeit im US-Gefängnis Attica Correctional Facility mit höchster Sicherheitsstufe inhaftiert. Im Interview erzählt Chapman von seiner geistigen Verwirrung während der Tat und wie er sich erhofft hatte, durch den Mord „besonders“ zu werden.

Was ist Musik

Gender ist eine Lüge? Heute keine Männer

(19.01.2014 / 20:00 Uhr)
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Die Distinktionsgrenze verläuft zwischen Burial, Bonnie Prince Billie, Skream, Justus Köhncke und James Blake und Lil Wayne, Lil Kim, Snoop Dogg und T.Pain auf der anderen Seite - weiße Künstlerindividuen vs. schwarze Kulturindustrielle. Was heißt das? Und warum läßt sich ein stalinismusverdächtiger Marxist und Marxbartträger mit dem Teufelszeug ein? Robert Wyatt auf Autotune & Maultrommel mit Hot Chip.

Was ist Musik

Alle reden über Libertatia. Wir auch.

(26.01.2014 / 20:00 Uhr)
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Die Distinktionsgrenze verläuft zwischen Burial, Bonnie Prince Billie, Skream, Justus Köhncke und James Blake und Lil Wayne, Lil Kim, Snoop Dogg und T.Pain auf der anderen Seite - weiße Künstlerindividuen vs. schwarze Kulturindustrielle. Was heißt das? Und warum läßt sich ein stalinismusverdächtiger Marxist und Marxbartträger mit dem Teufelszeug ein? Robert Wyatt auf Autotune & Maultrommel mit Hot Chip.

ByteFM Magazin

Sparks, Balthazar, Algiers

(28.01.2020 / 19:00 Uhr)
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Heute abend: Tourpräsentationen u. a. mit der belgischen Band Balthazar, News zu Sparks und Historischem zu Robert Wyatt, der heute 75 Jahre alt wird und vor seiner Solo-Karriere in Bands wie Soft Machine und The Wilde Flowers den Canterbury-Sound mitprägte. Außerdem natürlich Musik aus unserem Album der Woche, „Silver Tongue“ von Torres.

Golden Glades

(12.11.2008 / 20:00 Uhr)
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Es erwartet Sie ein vielstimmig knarzendes Gebälk, u.a. mit Robert Wyatt, Snailhouse & The Sea & Cake.

Was ist Musik

Can I Kick It?

(18.01.2009 / 20:00 Uhr)
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Was ist Musik - Can I Kick It?
Starring: Yo Majesty, Martha Reeves & The Vandellas, Q-Tip, Funkadelic, Common, Robert Wyatt, Snoop Dogg, Cyne, Lady Sovereign, Thunderheist, M.I.A......

ByteFM Mixtape

Uncut

(18.06.2008 / 17:00 Uhr)
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Aus den Antworten von zum Beispiel Morrissey, Siouxsie Sioux, Robert Wyatt, Rufus Wainwright oder Jimmy Page und John Cale ermittelt Uncut die All Time Top 30 von David Bowie. Dazu gibt es eine CD mit zum Teil eigens eingespielten Coverversionen von Bowie-Songs.

ByteFM Magazin

mit Luise Vörkel

(28.01.2015 / 15:00 Uhr)
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Im ByteFM Magazin geht es heute um zwei große englische Musiker: Robert Wyatt wird 70, Jim Capaldi starb vor 10 Jahren. Außerdem viele Touren, Programmempfehlungen und natürlich Musik von unserem Album der Woche.

Sunday Service Rewind

(26.08.2008 / 18:00 Uhr)
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Marine Girls, Solo-Platten von Ben Watt (im Duett mit Robert Wyatt) und Tracy Thorn sowie frühe EBTG Tracks. Das ganze garniert mit anderern musikalischen Leckereien aus den 80ern.


Artists A - Z

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