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Gordon Raphael

Der aus Seattle stammende und mittlerweile in Berlin lebende Produzent und Musiker Gordon Raphael produzierte unter anderen schon Alben von The Strokes, Regina Spektor und Hinds. Auf seinem Debütalbum "Sleep On The Radio" beweist er nun, dass er auch ein guter Musiker ist. Mit seiner neu gegründeten Band Gordon Raphael And The Half-Full Flashes, unter anderem mit Kevin Kuhn (Die Nerven) am Schlagzeug, hat Gordon Raphael ein rockiges, leicht psychedelisches Album eingespielt.


Gorillaz

Gorillaz ist ein virtuelles Bandprojekt, das im Jahr 1998 von dem Blur-Frontmann Damon Albarn und dem Comiczeichner Jamie Hewlett („Tank Girl“) gegründet wurde. Die animierten Bandmitglieder sind Murdoc, Russel, 2-D und Noodle, die aber keine festen Alter Egos in der Realität haben, da Gorillaz ein Projekt mit ständig wechselnden Musikern ist. Die Charaktäre sind so gestaltet, dass sie alle gängigen Klischees des Musikmarktes bedienen und zugleich persiflieren sollen. So standen die Musiker-Biografien und die Webseite bereits, bevor der erste Ton eingespielt war.

Die erste Veröffentlichung der Gorillaz war 2000 die EP „Tomorrow Comes Today“, 2001 folgten das selbstbetitelte Debütalbum und die Singles „Clint Eastwood“, „Rock The House“, „19-2000“ und „Tomorrow Comes Today“. Das Album verkaufte sich weltweit millionenfach. Auf diesem Album, wie auch auf allen folgenden, gaben sich großen Namen aus allen Musikrichtungen die Klinke in die Hand. Unter anderem waren Tina Weymouth von Talking Heads, Terry Hall von The Specials, Shaun Ryder von Happy Mondays, Ike Turner neben HipHop-Größen wie De La Soul, Pharcyde und Snoop Dogg an Songs von Gorillaz beteiligt.

2020 ist für die Band das Jahr des Projektes „Song Machine“: anstatt ein reguläres Album zu veröffentlichen, bringt die Band jeden Monat einen neuen Song heraus.


Grace Jones

Grace Jones (* 19.Mai 1948 in Spanish Town, Jamaika) ist eine einflussreiche jamaikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin, die in den frühen 1970er-Jahren als Model Bekanntheit erlangte und einige Jahre später eine Karriere als Musikerin begann. Ihr Debütalbum „Portfolio“ erschien 1977.

Grace Jones zog im Alter von dreizehn Jahren mit ihrer Familie nach New York. Als Teenagerin begann sie, gegen ihre streng religiösen Eltern zu rebellieren. Sie verbrachte einige Zeit in Hippie-Kommunen, nahm LSD und verdiente ihren Lebensunterhalt als Go-go-Tänzerin. Im Jahr 1970 zog sie nach Paris, wo sie sich aufgrund ihrer androgynen Erscheinung schnell einen Namen in der Fashion-Szene machte und bald auf den Covern renommierter Modezeitschriften zu sehen war. Ihre musikalische Karriere begann sie als Disco-Interpretin. Ihren ersten Hit landete sie mit einem Cover von Édith Piafs „La Vie En Rose“. Aufgrund ihrer extravaganten, sexualisierten Art zu performen wurde ihr der Beiname „Queen Of The Gay Discos“ verliehen. In den 1980er-Jahren wandte sich Jones vom Disco-Sound ab und veröffentlichte stattdessen Songs im New-Wave-Gewand. Ihr gefeiertes 1981 erschienenes Album „Nightclubbing“ vereint Einflüsse aus Funk, Synth-Pop und Reggae. Es enhält Coverversionen bekannter Songs von unter anderem Bill Withers, David Bowie und Iggy Pop und erreichte in mehrerern Ländern die Top 5 der Charts. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete Grace Jones mit zahlreichen anderen renommierten Künstler*innen, darunter Brian Eno, Tricky und Tony Allen. Musiker*innen wie Róisín Murphy und Annie Lennox geben Jones als wichtige Inspiration für ihr eigenes künstlerisches Schaffen an.

Im Jahr 2017 war Grace Jones als Gastsängerin an dem Gorillaz-Song „Charger“ beteiligt. 2018 bekam sie vom jamaikanischen Staat den „Order Of Jamaica“ verliehen.

 


Grant Green

Grant Green (*6. Juni 1935 in St. Louis, Missouri – 31. Januar 1979) war ein US-amerikanischer Jazzgitarrist und Komponist. Sein erstes Album als Bandleader war das 1961 über Blue Note erschienene „Grant’s First Stand“. 

Grant Green begann seine musikalische Karriere im Jugendalter als Teil eines Gospel-Ensembles. Später spielte er Boogie-Woogie, bevor er sich endgültig dem Jazz zuwandte. In den 1950er-Jahren spielte er in den Bands diverser Jazzgrößen, darunter die Saxofonisten Jimmy Forrest und Lou Donaldson. Letzterer stellte ihn dem Blue-Note-Mitbegründer Alfred Lion vor, der so beindruckt war von den Fähigkeiten des jungen Musikers, dass er ihn davon überzeugte, eine Rolle als Bandleader anzunehmen. Green veröffentlichte daraufhin einige von Gospel, Spirituals und lateinamerikanischer Musik beeinflusste Alben über Blue Note. In den späten 60er-Jahren verarbeitete er zudem Funk-Elemente in seiner Musik. 

Trotz des Umstandes, dass Grant Green von manchen als „der Vater des Acid Jazz“ betrachtet wird, war er zu Lebzeiten nie übermäßig erfolgreich, was damit zusammenhängt, dass viele seiner Aufnahmen erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden. Die HipHop-Combos Us3, A Tribe Called Quest und Public Enemy benutzen Auszüge aus seinem Funk-lastigen Spätwerk als Samples. Grant Green starb im Alter von 43 Jahren nach längerer Krankheit an einem Herzinfarkt. Am 6. Juni 2020 wäre der Musiker 85 Jahre alt geworden. Anlässlich dessen war sein Song „Time To Remember“ ByteFM Track des Tages.


Grizzly Bear

Grizzly Bear ist eine Psych-Pop-Band aus Brooklyn, New York, die als Soloprojekt vom Sänger Edward Droste begann. Als 2006 für das zweite Album „Yellow House“ Chris Taylor und Daniel Rossen involviert wurden, wurde aus dem Solotrip eine Band. 2009 und 2012 folgten die gefeirten Alben „Veckatimest“ und „Shields“, auf denen Grizzly Bear The-Beach-Boys-Harmonien mit progressivem Folk-Songwriting kombinierten.

Das fünfte Album „Painted Ruins“ war 2017 Album der Woche bei ByteFM.


Gus Dapperton

Der US-amerikanische Newcomer Gus Dapperton ist erst 20 Jahre alt und hat bereits in jungen Jahren erkannt, dass es egal ist, was andere von einem denken, sondern viel wichtiger, mit sich selbst im Reinen und einfach man selbst zu sein. Das sieht man vor allem am Style des New Yorkers: In seinen Musikvideos trägt Gus Dapperton, was er cool findet, und fällt mit blauem Lidschatten, Topfhaarschnitt und extravaganter 80er Jahre-Klamotte auf.  Seine Musik bezeichnet der Musiker selbst als “’80s-influenced and kind of dreamy”.

Gus Dappertons neueste EP „You Think You’re A Comic!“ erschien kürzlich. In einem eigens von ihm gedrehten Werbevideo preist der Künstler seine EP als „Record Of The Year“ an und lädt  nicht nur zum anhören, sondern auch – wie sollte es anders sein – zum mittanzen ein. Denn tanzen tut der US-Amerikaner gern und gut wie man in den Videos zu „I’m Just Snacking“ oder „Prune, You Talk Funny“ sehen kann. Wie bereits auf seinem Debüt „Yellow And Such“ widmet sich Gus auf seiner aktuellen Platte weiterhin melodischem, an die 80er erinnernden Synth-Dream-Pop.

Als leidenschaftlicher DIY-Künstler schreibt Gus Dapperton all seine Songs selbst und kümmert sich eigenständig um die Produktion und Veröffentlichung seiner Musik. Gus will sich nicht verbiegen lassen und ist immer er selbst: erfrischend originell und herrlich verrückt. Damit repräsentiert eine neue Generation an jungen Künstlern, die ihre Eigenheiten zur Schau stellen anstatt sich der Masse anzupassen und die Grenzen von Geschlecht, Sound und Style als fließend wahrnehmen und verschwimmen lassen.


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