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Toby Goodshank

Toby Goodshank ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Gitarrist, der seit der Veröffentlichung des ersten und einzigen Studioalbums der Band The Moldy Peaches im Jahr 2001 überwiegend als bildender Künstler und Solomusiker tätig ist.

Sozialisiert in der New Yorker Anti-Folk-Szene der frühen Nullerjahre, zeichnet das Schaffen von Toby Goodshank eine szenetypische „Do-It-Yourself“-Attitüde aus. Neben der Produktion, Pressung und Distribution seiner Alben ist er auch für die Gestaltung der Platten-Cover selbst verantwortlich. In seinen Songs begleitet er sich selbst meist mit der Gitarre. Im Mittelpunkt stehen dabei die meist humorvollen und vulgären Texte, die von Anspielungen und Wortspielereien zehren. Instrumental deckt Toby Goodshank eine Spannbreite ab, die von Folk über Rock und Punk bis hin zu Rap reicht.

Im Jahr 2019 erschien ein Remaster seines „Untitled“-Albums aus dem Jahr 2009. Wie auch das Album tragen die stilistisch vielfältigen Songs darauf keine Titel. Zu der Compilation „I Killed The Monster – 21 Artists Perform The Songs Of Daniel Johnston” (2006) steuerte er eine Cover-Version des Songs „Now“ bei.


Tocotronic

Tocotronic sind eine überwiegend in Berlin ansässige Rockgruppe, die 1993 in Hamburg von Dirk von Lowtzow (Gitarre, Gesang), Jan Müller (Bass) und Arne Zank (Schlagzeug) gegründet wurde. Seit 2004 ist Gitarrist Rick McPhail Teil der Band.

In ihrer Frühphase veröffentlichten Tocotronic auf dem Hamburger Indie-Label L'Age d'Or, wo 1995 das Debüt-Album „Digital Ist Besser“ erschien, das, obwohl es als einziges Album der Band kein Charterfolg war, prägend für eine Generation junger Musiker wurde. Der von amerikanischen Punk-Bands beeinflusste Lo-Fi-Sound und die für deutschsprachige Texte ungewöhnliche Sprachästhetik boten Identifikations- und Nachahmungspotential. Tocotronic wurden zur erfolgreichsten Band unter den KünstlerInnen, die in der zweiten Hälfte der 90er unter dem Buzzword „Hamburger Schule“ subsummiert wurden.

Ab 1997 wurde die Produktion opulenter und experimenteller, wodurch die Band künstlerische Stagnation zu vermeiden trachtet. Nach dem von Tobias Levin produzierten selbstbetitelten Opus Magnum von 2002 ließ die Band alle weiteren Alben von Moses Schneider produzieren. Trotz einer Vorliebe für Rocksounds ist die Band bemüht, Rockismen und mit ihnen assoziierte Männlichkeitsbilder zu vermeiden.


Todd Rundgren

Todd Harry Rundgren (*22. Juni 1948 in Upper Darby) ist ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Er spielte in den Bands The Nazz und Utopia, ist aber vor allem für sein Solo-Werk zwischen Pop und Progressive-Rock bekannt. Rundgrens erfolgreichste Single war „Hello It's Me“ von 1973, die es in die US-Top-Ten schaffte.

Todd Rundgren nahm mit The Nazz zwischen 1968 und 1970 drei Alben auf, die von englischer Popmusik, Garage-Rock und Psychedelia beeinflusst ware, bevor im Juni 1970 sein Solo-Debüt „Runt“ erschien. In der ersten Hälfte der 1970er-Jahre nahm er Alben auf, die neben massenpublikumstauglichen Popsongs zuweilen einen verschrobenen Sinn für Humor zur Schau trugen. Seine rocklastigeren Aufnahmen machen ihn zu einem Vorreiter für Hardrock und Punk; 1973 produzierte Todd Rundgren das Debütalbum von New York Dolls, auf das sich das Bands wie Sex Pistols und Ramones wenige Jahre später beriefen. Ab der zweiten Hälte der 70er wandte Rundgren sich mit seiner Band Utopia dem Prog-Rock zu.

Der soundästhetische und kompositorische Einfluss von Rundgrens frühem Solowerk ist Ende der 2010er hörbar bei Bands wie The Lemon Twigs und Drugdealer.


Tom Misch

Tom Misch ist ein britischer R&B-, Jazz- und Soulmusiker, Musikproduzent und Sänger aus London. Der am 26. Juni 1995 als Thomas Misch geborene Küstler machte sich bereits bevor er volljährig war einen Namen in der Londoner Beatmaker-Szene. Im Jahr 2014 begann Misch, Mixtapes und Singles zu veröffentlichen. 2018 schaffte Misch es mit seinem Debütalbum „Geography“ in die Top Ten der britischen Charts.

Aufgewachsen in einer kunstaffinen Familie, kam der Sohn eines Psychiaters früh in Kontakt mit unterschiedlicher Musik und verschiedenen Instrumenten. Bereits als Vierjähriger begann Tom Misch, Geige zu spielen und erlernte im Laufe der Jahre Gitarre, Bass und unterschiedliche Tasteninstrumente. Im Alter von 15 Jahren begann Mischs Affinität zu 90er-Jahre-HipHop, die ihn inspierierte, selbst zu produzieren; als Vorbild nennt der Künstler vor allem J Dilla. Neben dem Jazzgitarren-Studium veröffentlichte Tom Misch mehrere EPs und brachte Anfang 2018 sein Debütalbum "Geography" heraus, für das er mit Gästen wie De La Soul, Poppy Ajudha und Loyle Carner zusammenarbeitete.

2019 war Tom Misch an der Single „Money“ des Sängers Michael Kiwanuka beteiligt.


Tom Petty

Thomas Earl Petty wurde am 20. Oktober 1950 in Gainesville, Florida, geboren. Er war 26 Jahre alt, als er nach diversen gescheiterten Band-Projekten mit seiner eigenen Band sein selbstbenanntes Debüt veröffentlichte: „Tom Petty & The Heartbreakers“. Der das Album abschließende Song „American Girl“ wurde bis zu seinem Tod ein fester Teil seiner Live-Konzerte. Seine dritte Platte „Damn The Torpedoes“ wurde über zwei Millionen mal verkauft.

Was folgt ist eine lange Erfolgsgeschichte: Duette mit Fleetwood-Mac-Legende Stevie Nicks, Touren mit The Grateful Dead, Sessions mit Bob Dylan, erfolgreiche Solo-Alben, und eine kurze Zeit als Mitglied der Folk-Supergroup The Traveling Wilburys mit Dylan, Roy Orbison, Jeff Lyne und George Harrison.

Das letzte Studioalbum von Tom Petty war eine neue Platte mit The Heartbreakers: „Hypnotic Eye“ aus dem Jahr 2014. Gestern, am 2. Oktober 2017 starb Tom Petty in einem Krankenhaus in Los Angeles, in Anwesenheit von Freunden und Familie. Er wurde 66 Jahre alt.

 

 


Tommy Guerrero

Tommy Guerrero ist ein 1966 in San Francisco geborener Songwriter und Gitarrist, der mit „Loose Grooves & Bastard Blues“ 1997 sein erstes Album veröffentlichte. In den 1980er-Jahren war er zudem Mitglied der bekannten Skater-Gruppe Bones Brigade, der unter anderem Tony Hawk angehörte.

Tommy Guerrero spielt gitarrenlastige Musik in der er Einflüsse aus Rock, verschiedenen Stilrichtungen lateinamerikanischer Musik, Downtempo und HipHop vereint. Die tiefenentspannten Klanglandschaften, die er dabei erzeugt, verleiten die Musikpresse häufig zu Vergleichen mit Soundtracks von sogenannten Italowestern der 1960er- und 70er-Jahre. Einige seiner Songs waren zudem Teil der Soundtracks unterschiedlicher erfolgreicher Videospiele, darunter „Skate“ und „Tony Hawk's American Wasteland“.
„Soul FoodTaqueria“, sein drittes Studioalbum, wurde vom Rolling Stone Magazine auf den zweiten Platz Alben-Jahresbestenliste 2003 gewählt.

Mit „Road To Knowhere“ veröffentlichte Tommy Guerrero 2018 sein neuntes Album, für das er sich unter anderem von verschiedenen afrikanischen Musikstilen, etwa nigerianischer Highlife-Musik und Äthiopischem Pop, inspirieren ließ.


Tony Joe White

Tony Joe White (23. Juli 1943 – 24. Oktober 2018) war ein US-amerikanischer Sänger und Songschreiber. Zu seinen bekanntesten Stücken gehören „Rainy Night In Georgia“  und „Polk Salad Annie“, die von Kollegen wie Elvis Presley, Ray Charles, Tom Jones, Ray Charles, Otis Rush oder The Congos gecovert wurden. Zudem schrieb Tony Joe White 1989 für Tina Turner den Hit „Steamy Windows“.

Für viele ist Tony Joe White nahezu ein Synonym für „Swamp Rock“, ein Genre, dass in den späten 1960ern in Louisiana entstand und R&B mit Country, Rock und lokalen Cajun-Einflüssen mischte. Insbesondere seiner ersten drei Alben, „Black And White“, „… Continued“ und „Tony Joe“ sind Klassiker des Genres. In den späten 1970ern und frühen 1980ern integrierte er zunehmend Disco-Elemente in seine Musik, was nicht bei allen Fans gut ankam.

In den 1990ern erlebte Tony Joe White ein kleines Revival, dass ihm zwar nicht wieder zum ganz großen Erfolg verhalf, aber gut besuchte Konzerte und einen anständigen Plattenverkauf bescherte.


Tony, Caro & John

Schon zu Schulzeiten in Derby, England, fingen die Schulfreunde Tony Doré und John Clark an zusammen Musik zu machen, verloren sich darauf kurzzeitig aus den Augen, um 1970 an der Universität in London verstärkt durch Caro Doré wieder zusammenzufinden. 1972 veröffentlichte das Trio Tony, Caro & John das Album „All On The First Day“. Ein psychedelisches Folk-Album, das in einem DIY-Geist auf einem 2-Track-Recorder entstanden ist und von der Band in einer Kleinstauflage von nur 100 Schallplatten gepresst, selbst veröffentlicht und vertrieben wurde. 2017 wurde die lang vergriffene Rarität vom deutschen Label Tapete Records wiederveröffentlicht.

 


Toro Y Moi

Hinter dem Künstlernamen Toro Y Moi verbirgt sich der US-amerikanische Sänger und Produzent Chaz Bundick. Oder andersrum. Gelegentlich nennt sich der am 7. November 1986 geborene Musiker auch Chaz Bear. Seine runden Brillen, meist mit dickem Rand, kann man als Markenzeichen des Künstlers bezeichnen. Die Musik von Toro Y Moi wird häufig dem Genre Chillwave oder Dream-Beat zugeordnet. 

Bereits als Teenager auf der High School in Columbia, South Carolina hat Bundick zusammen mit Freunden in einer Indie-Garage-band gespielt. 2009 hat er sein Grafikdesign-Studium abgeschlossen, etwa zur selben Zeit unterschrieb er einen Plattenvertrag bei dem Label Carpark Records. Dort erschien im Januar 2010 sein Debütalbum „Causers Of This“. Daraufhin war er unter anderem als Support-Act für Caribou, Ruby Sons und Phoenix unterwegs. 

Seither hat Toro Y Moi vier weitere Alben veröffentlicht, zuletzt erschien die Platte „Boo Boo“ (2017) auf Carpark Records. Bundick gab an, mit dem Album eine Identitätskrise zu verarbeiten. Ursache dafür sei die gestiegene Popularität des Künstlers gewesen.   

 

 

 

  


Tot Taylor

Tot Taylor, geboren im britischen Cambridge, ist ein englischer Autor, Songschreiber, Komponist und Produzent. Seine erste Band A Special Moment nahm eine Single für Island Records auf, die jedoch nie veröffentlicht wurde. Seine zweite Band, Advertising, veröffentlichte zwei Singles und das Album „Jingles“.

1981 erschien sein erstes Album „Playtime“. Zwei Jahre später folgte „The Inside Story“ mit den Singles „The Girl With Everything“ und Poptown. Zwischen 1986 und 1988 veröffentlichte Tot Taylor die Alben „Box-Office Poison“, „My Blue Period“ und „Menswear Pt1“ und schreib den Song „Selling Out“ für den Film „Absolute Beginners“.

Unter dem Pseudonym Teddy Johns schrieb Tot Taylor 1983 das erfolgreiche Debütalbum von Mari Wilson. Ab den 1990ern komponierte er vor allem Musik für Film, TV und Theater. Sein erster Roman „The Story Of John Nightly“ erschien 2017 und wurde zwei Jahre später unter dem gleichen Titel auf Deutsch bei Heyne herausgebracht.

 


Toy

Toy ist eine Indierock-Band aus Brighton. Die Band wurde 2010 von Tom Dougall (Gesang, Gitarre), Dominic O’Dair und Maxim Barron (Bass) zusammen mit Charlie Salvidge (Schlagzeug) und Alejandra Diez (Keyboard) gegründet. Seit 2015 gehört Max Oscarnold (Keyboard) zur Band, da Diez Toy verließ.

Die Schulfreunde Dougall, O’Daire und Barron spielten vor Toy gemeinsam in der Band Joe Lean & the Jing Jang Jong. 2008 verschrottete die Band die Aufnahmen für ihr Debütalbum, da diese ihren mittlerweile weiterentwickelten Sound nicht mehr repräsentierten. Allerdings waren einige Exemplare bereits an Kritiker versand worden. Die Platte wurde in der englischen Musikpresse hoch gelobt aber nie veröffentlicht. Die Band brach 2010 auseinander, woraufhin die drei Musiker Toy ins Leben riefen.

Toys selbstbetiteltes Debütalbum erschien 2012. Ihre Musik ist ein markanter Mix aus Shoegaze, Krautrock und Dreampop. 2015 arbeiteten Toy mit Natasha Khan, Sängerin von Bat For Lashes, für das Bandprojekt Sexwitch zusammen. Ihr viertes Album „Happy In The Hollow“ (2019) produzierten Toy komplett selbst.


Trentemøller

Anders Trentemøller ist ein dänischer Musiker, Produzent, DJ und Labelbetreiber. 2005 wurde der am 16. Oktober 1974 geborene Musiker von den Lesern des deutschen Magazins „Groove“ zum Newcomer des Jahres gewählt. Neben seinem eigenen Label „In My Room“ hat Trentemøller auch einige Platten auf dem Label „Pokerflat“ von Steve Bug veröffentlicht. Vor allem seine Singles und Remixes sind zu regelrechten Clubhits geworden; auf seinen Alben verfolgt Trentemøller teils eine andere musikalische Linie. Die Musik auf dem Album „Fixion“ aus dem Jahr 2016 erinnert beispielsweise stark an die Synth-Wave-Musik aus den 1980er Jahren. 

Trentemøller schrieb die Titelmusik der amerikanischen Fernsehserie „Halt And Catch Fire“, die von 2014 bis 2017 ausgestrahlt wurde. 2017 ist die einstündige Dokumentation „The Science of Fixion“ auf YouTube erschienen. Der Film dokumentiert die Entstehung des Albums „Fixion“. 

Am 23.07.2016 war Anders Trentemøller zu Gast bei ByteFM, das Gespräch mit dem Musiker könnt Ihr hier nachhören. 

 

           


Trevor Powers

Bis 2016 nannte der US-amerikanische Sänger, Komponist und Produzent Trevor Powers sich noch Youth Lagoon und veröffentlichte drei Dream-Pop-Alben mit einem Hauch von Americana und Neo-Psychedelia. Heute bewegt sich der in klassischer Musiktheorie und Jazz ausgebildete Trevor Powers im Experimental- und Electro-Pop-Bereich und schafft hier unterstützt von seiner unverkennbaren Stimmfarbe seine eigene Klangwelt.


A Tribe Called Quest

A Tribe Called Quest waren eine US-amerikanische HipHop-Gruppe aus Queens, New York. Die Gruppe wurde 1985 von den Rappern Q-Tip, Jarobi White und Phife Dawg sowie DJ Ali Shaheed Muhammad gegründet. Muhammad und Q-Tip traten auch als Produzenten in Erscheinung. A Tribe Called Quest gelten als eine der einflussreichsten HipHop-Bands der Geschichte.

Q-Tip begann seine Rap-Karriere unter dem Namen MC Love Child, gelegentlich von Shaheed Muhammad als DJ unterstützt. Mit Schulfreund Phife Dawg und Jarobi wuchs der Act zum Quartett an, das als „Crush Connection“ firmierte, bevor die befreundete Gruppe Jungle Brothers ihm den endgültigen Namen gab. Beide Bands zählen zum afrozentrischen losen Zusammenschluss „Native Tongues“. Als Meilensteine gelten die ersten drei Alben „People's Instinctive Travels and the Paths of Rhythm“ (1990), „The Low End Theory“ (1991) und „Midnight Marauders“ (1993), während den größte kommerzielle Erfolg das 1996er-Album „Beats, Rhymes and Life“ darstellte. Charakteristisch für den Sound von A Tribe Called Quest waren entspannter Rap-Flow und Jazz-Samples.

2016 starb Phife Dawg während der Fertigstellung des sechsten Albums „We Got It from Here... Thank You 4 Your Service“.


Tune-Yards

Tune-Yards war lange nur die US-amerikanische Musikerin Merrill Garbus. 2008 war Garbus eigentlich Puppenspielerin, als sie gemeinsam mit dem Bassisten Nate Brenner unter dem Namen tUnE-yArDs ihr Debüt „BiRd BrAiNs“ veröffentlichte. Die selbstproduzierte Kassette erregte die Aufmerksamkeit des Labels 4AD – und Tune-Yards wurden zum Indie-Act der Stunde.

Garbus baut ihre zappligen Instrumentals aus dutzenden Loop-Schichten. Anstatt von 808s oder anderen Drum-Maschinen bilden analoge Samples von Ukulelen, Handclaps und zahlreichen Percussion-Instrumenten den treibenden Motor. Tune-Yards' Beats sind nicht vom Computer ins Raster gehämmert, diese Beats atmen, zittern und schwanken – und geben damit den Songs eine aufregende, unruhige Energie.

Im Januar 2018 war „I Can Feel You Creep Into My Private Life“, das vierte Album der tUnE-yArDs, unser ByteFM Album der Woche.


Tunng

Das Folktronica-Projekt Tunng wurde Anfang der 2000er-Jahre von Sam Genders und Mike Lindsay gegründet. Nachdem die Band mit einem Cover des Bloc-Party-Songs „The Pioneers“ großen Erfolg hatte, veröffentlichten sie 2005 ihr Debüt „Mother's Daughter And Other Songs“. Im Juni 2013 war „Turbines“, das fünfte Album von Tunng, Album der Woche bei ByteFM.

Zehn Jahre nach ihrem Debütalbum gründeten Genders und Lindsay das Nebenprojekt Throws.


Die Türen

Die Berliner Gruppe Die Türen wurde im Jahr 2002 von Ramin Bijan, Maurice Summen und Gunther Osburg ins Leben gerufen. Das Debüt „Das Herz war Nihilismus“ erschien 2003.


Um sich mit ihrem experimentellen und eigenbrötlerischen Sound nicht in die Hände einer etablierten Plattenfirma begeben zu müssen, gründeten die Bandmitglieder ihr eigenes Label: Staatsakt. Das Label entwickelte sich seither zu einem der innovativsten und experimentierfreudigsten des Landes.


Über die Jahre stießen bekannte Musiker zur Gruppe: Seit 2007 sind Markus Spin und Michael Mühlhaus (Blumfeld) mit von der Partie, 2011 stiegen Andreas Spechtl (Ja, Panik) und Avantgarde-Künstler Chris Imler ein. Musikalisch lässt sich die Formation Die Türen keinem einzelnen Genre zuordnen: Es entsteht ein zuweilen sperriger Stilmix zwischen Punk, Elektro, Pop, Rock und mehr, kombiniert mit häufig fragmentarischen Texten. Freiheit und Offenheit gegenüber unbekanntem Sound und unkonventionellen Songstrukturen sind dabei das Konzept.


Twain

Twain lautet der Name des Folk-Soloprojekts des Multiinstrumentalisten Mat Davidson aus Franklin Country, Virginia, der sowohl als Mitglied bei The Low Anthem als auch bei Spirit Family Reunion musikalisch aktiv war. Seit Mitte der 2000er Jahre veröffentlichte Twain eine Vielzahl an Tonträgern, darunter auch die Alben „Love Is All Around“ von 2010 und „Life Labors In The Choir“ von 2014. Der zurückgenommene, warme Indie-Folk auf seinem 2017er Album „Rare Feeling“ ist ausschließlich analog entstanden: In der Dreierbesetzung aus Mat Davidson, Bassist Ken Woodward und Schlagzeuger Peter Pezzimenti wurden die Lieder live auf Tonband eingespielt, dort gemischt und direkt für die Vinylausgabe gemastert – ohne unnötige digitale Umwege über den Computer.


Twin Peaks

Twin Peaks sind eine 2009 gegründetes US-amerikanisches Garage-Rock-Quintett aus Chicago. Cadien Lake James (Gitarre, Gesang), Clay Frankel (Gitarre), Jack Dolan (Bass), Colin Croom (Keyboard) und Connor Brodner (Schlagzeug) kennen sich bereits seit ihrer Schulzeit und begannen in ihrem Senior Year der High School, gemeinsam Musik zu machen.

Kurz nach ihrem Schulabschluss veröffentlichten Twin Peaks ihr Debütalbum „Sunken“, das über das Indie-Label Autumn Tone Records aus Los Angeles erschien. Ihr Stil orientierte sich – auf diesem wie auf späteren Werken – an 60er-Jahre-Garage-Rock und Garage-Punk, und Bands wie The Rolling Stones, The Kinks, The Who und The Beatles. 

Twin Peaks' viertes Studioalbum „Lookout Low“ erschien 2019 und wurde von Ethan Johns, der bereits mit Paul McCartney und Crosby, Stills and Nash zusammengearbeitet hatte, produziert. Ihr von 70s-Rock beeinflusster Song „Dance Through It“ war Track des Tages bei ByteFM.


Ty Segall

Man übertreibt nicht, wenn man Ty Segall als den aktuellen Dreh- und Angelpunkt der US-amerikanischen Garage-Rock-Szene bezeichnet. Seit seinem selbstbetitelten Debüt im Jahr 2008 veröffentlichte der kalifornische Gitarrist und Sänger jedes Jahr mindestens ein von Hörerschaft und Kritik gefeiertes Album, ob als Solo-Künstler, mit seinen Begleit-Bands Ty Segall Band oder The Emotional Muggers oder der Supergroup Fuzz.


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